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Vota3
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Vota3: Ton zum Bild

Best.-Nr. 1385274

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Details

Lautsprecherbausatz Gradient VOTA3 mit Gradient Axis Lautsprechern ohne Gehäuse

Best.-Nr. 1385274

Merkmale

Wege 2 1/2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 4
Kennschalldruck (dB) 93
Anwendung Heimkino
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel 100-200 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

Vota3_Stereo von janosch
Vota 3 Stand und Vota Sub 16 von turbot
Vota Heimkino von turbot
Vota 3 Weiche von turbot

Bauberichte

Vota 3

Vota 3


Kaum hatten Vota 1 und 2 das hell strahlende Licht des Magazins erblickt, rief man schon nach der Erweiterung. Es solle auch ein Heimkino mit noch mehr Kombinationsmöglichkeiten entstehen, schrieb man uns ins Pflichtenheft. Gewüncht hatte sich das niemand, wenn man unsere Umfrage noch einmal aufblättert, aber so ist es nun einmal, wenn man mit einem Produkt offenbar punktgenau landet. Na gut, da ließen wir uns nicht lang bitten, Aussehen und Bauform der Vota 3 standen schnell fest, sogar die CNC-gefräste Schallwand konnte schon bestaunt werden. Nun sind seitdem ein paar Wochen vergangen, der liebe Leser fasste sich in Geduld. Endlich hat das Warten sein Ende gefunden und Vota 3 reiht sich nunmehr nahtlos in die Leserwunsch-Familie ein.

Nicht überraschend ist die Zusammenstellung der Chassis, die Größe und das Format des Gehäuses: Doppeltes Volumen der Vota 1 und natürlich zwei Reflexkanäle, die sich symmetrisch um die beiden AXT-05 und das mittig sitzende NeoCD 3.0 scharen. Schnell entstand eine Sketchup-Zeichnung im Stil der Vota 1, das Holz wurde eingekauft und eigentlich hätte der Gehäusebau innerhalb weniger Minuten über die Bühne sein müssen.



Doch das "Aber" wartete bereits im Lager meines Holzgroßhändlers, dem wir wegen einer Duetta-Schallwand-Lieferung nach China nur eine 22 mm MDF-Platte abkaufen wollten. Hatte der doch einfach einen Stapel beidseitig mit weißer Grundierfolie beschichtetes MDF herumliegen, das sofort unseren Vota-Bauplan gnadenlos in ganz kleine Stücke riss. Und das war dann auch der Grund für die lange Verzögerung, unsere neue CNC-Fräse sollte nun auch für den Zuschnitt genutzt werden. Einen stumpfen Zuschnitt hätte jeder Baumarkt liefern können, wir wollten das Besondere, nämlich den auf Gehrung gesägten Holzbausatz, den man nahezu ungestraft sogar im heiligen Wohnzimmer zusammenkleben kann, (fast) frei von Staub und selbst mit zwei linken Händen. Dazu waren eine Menge neuer Überlegungen anzustellen, ein paar Irrwege eingeschlossen.



Als erstes bauten wir die vorhandene Tischkreissäge um, auf der wir die nötigen Gehrungen an unsere  Zuschnitte sägen wollten. Nun haben handgeführte Werkzeuge die merkwürdige Eigenart, einen exakten 45° Schnitt nur auszuführen, wenn jede Art von Wacklern beim Schieben der Werkstoffplatte vermieden wird. Anschläge allerorten und Schiebeschlitten ohne jede Gleichlaufschwankung sind zwar in der professionellen Schreinerwerkstatt üblich, doch das hat auch seinen berechtigten Preis. Unsere Hobbysäge war dazu auch nicht mit den aufwendigsten An- und Umbauten zu bewegen. Also weiter nachgedacht. Eine Handkreissäge mit Führungsschiene, wie sie für solche Arbeiten in verschiedenen Internet-Foren hochgelobt wurde, haben wir im Baumarkt erstanden, die Bedienungsanleitung war vielversprechend. Zuhause fiel das Werkzeug schon bei einer Schieflage von 30° von der Schiene, die mit 1,4 m Länge auch noch recht unhandlich für kurze Schnitte war. Im Tausch bekamen wir vom Baumarktleiter einen wunderschönen, schweren Frästisch, in dem die Drehmaschine bereits integriert war und über eine Hebevorichtung exakt auf die erforderliche Höhe verstellt werden konnte. Als das Einspannen des Fräskopfes nur mit erheblicher Mühe und leicht blutenden Fingern bewerkstelligt werden konnte, erhielten wir anstandslos Geld, nicht aber die verlorene Zeit zurück.

Erst jetzt gestanden wir uns ein, dass eine CNC-Fräse all diese Aufgaben mühelos meistert, abgeschreckt hatte uns bis dahin die gefühlt lange Zeit, die sie für die Schnitte längs der langen Kanten braucht. An einer selbstgeführten Maschine merkt man nicht so recht, dass der Zuschnitt mindestens genau so lange dauert, man ist halt nicht allein mit Zuschauen beschäftigt. Probesägen, nachstellen, Anschläge neu fixieren, Holz schieben lässt die Zeit viel schneller vergehen als Nichtstun.

Um einem handwerklich Unerfahrenen das Kleben zu erleichtern, werden üblicherweise Dübel oder Lamellos in die Schnittkanten integriert. Wir fanden diese Methode für eine CNC-Fräse zu anspruchslos, daher erfanden wir eben mal die Anschlag-Gehrung. Hierbei ist der nur ein Teil der Schnittfläche um 45° gewinkelt, der andere Teil dient als natürlicher Anschlag. Genauer zeigt das die folgende Fotodokumentation des Zusammenbaus.



Bis auf die Reflexbretter, für die eine Führung auf die Innenseite von Front und Seiten gefräst wurde, haben sich alle Teile des Vota 3-Gehäuses auf einer planen Unterlage versammelt, unter der auch der Glastisch im Wohnzimmer vor Leim geschützt wäre.



Deutlich zu erkennen ist die Anschlag-Gehrung auf den beiden Detailfotos. Auf der rechten Seite finden wir nur eine 45°-Schmiege, auf der linken ist zusätzlich ein Absatz zu sehen, der nach dem Zusammenklappen auf der benachbarten Platte aufliegt. Es hat viel Staub aufgewirbelt, bis die errechneten Einstellungen mit der schnöden Praxis überein stimmten. Die weiteren Kommentare haben wir unter die Bilder geschrieben. Nach einem Linksklick auf das erste Foto erscheint eine Bildergalerie, in der sie dann auch zu lesen sind. Für die Lesefaulen reichen vielleicht auch schon die Bilder allein. Diejenigen, die nicht einmal die Berichte finden, wären sicher auch ohne Bilder schon zufrieden gewesen.

Alle Bretter werden passend auf dem Unterlagebrett aneinander gelegtPfeile markieren die Drehrichtung, damit die Bretter beim Umdrehen nicht mit der falschen Kanten zusammen liegenDie vier langen Bretter werden an einer geraden Leiste ausgerichtet
Nachdem sich auch Deckel und Boden zu den anderen Brettern gesellt haben, wird mit durchsichtigem Klebeband kreuz und quer ein Verdund erstellt.Etwas diffizil ist das erneute Umdrehen des Plattenverbundes. Einfach geht es mit einem weiteren Auflagebrett, das anschließend die neue Unterlage ist..
Großzügig wird Fugenleim in die Vertiefungen der langen Bretter gegebenDoch auch Deckel und Boden mögen diese BehandlungNachdem die Reflexbretter eingesetzt sind, wird der Deckel geliftet
Es folgt die Rückwand, auf deren Gehrung auch kein Leim fehlen sollteDer Boden wird hochgeklappt, Klebeband fixiert die drei aufragenden PlattenEin weiterer Leimauftrag bereitet den Kistenschluss vor
Hochklappen und ......sitzt!
Nicht sparen wollen wir mit dem durchscihtigen Paketband, ...... in die längs und ...... in die quer wickeln wir es um die Box.Richtig Zug bekommen wir aber erst mit Spanngurten aud die Klebekanten
Wenn endlich jemand das rückstandsfreie Entfernen des Klebers erfindet, ist dieses unerfreuliche Bild Schnee von gestern
Noch ist eine Nachbehandlung mittels feiner Stahlwolle erforderlich, die mit Wasser und Spülmittel getränk wurde. Es entfernt auch gleich die die Leimreste von der folierten OberflächeMit einem Schleifklotz werden die sauscharfen Kanten gebrochen ...... und mit Grundierung für den Lackauftrag kaschiert. An manchen Stellen darf auch ein wenig Spachtel nachhelfen, ausgebrochenen Stellen zu glätten
Mit der Grundierung lassen sich auch die Reflexkanäle ...... und die Chassisausschnitte weiß einfärbenEin letzter Schliff nimmt der Grundierung alle Unebenheiten, ...
... das Lackieren mit der Rolle und PU-Lack ist danach ein KinderspielSo schöne Kanten hatten meine Boxen noch nie

Der Bau der Boxen hat grob geschätzt knappe zehn Minuten gedauert, aufgehalten wurden wir ein wenig durch die Fotos. Auch die Nachbehandlung samt zweimaligem Lackauftrag verschlang nicht mehr als eine halbe Stunde für beide Kästen. Die Staubmenge war so gering, dass wir zwischendurch nicht einmal die Kamera aus dem Raum entfernten. Sicher haben sich manche Leser schon über den seltsamen Hochtöner-Ausschnitt gewundert. Er ist natürlich dem Umstand geschuldet, dass ein Bändchen in die eine Richtung lang, in der anderen schmal ist. Deshalb muss es je nach Einsatzort entsprechend gedreht in seine Behausung geschraubt werden.

Fast genau so schnell ging es mit der Weiche unserer Vota 3, die Vorgaben durch die Vota 1 ließen kaum etwas anderes erwarten. Außer dem Umstand, dass zwei 15er den Hochtöner in die Mitte nehmen, gab es keine neuen Erkenntnisse zu berücksichtigen, die Toplologie konnte 1 zu 1 übernommen werden, die Werte wurden für die Parallelschaltung durch Messungen angepasst. Mit 93 dB Pegel bei 2,83 Volt gehört die Vota 3 zu den lautesten Kleinboxen außerhalb des PA-Bereichs, mit halbierter Lautstärke bei 60 Hz schreit sie gerade nach einer Impedanzkorrektur für Röhrenhörer. Die Diagramme geben auch ohne Kommentierung Auskunft über die handwerklich einwandfreie Schaltung.



Fehlen nur noch die üblichen Diagramme, für die sich zwar die wenigsten interessieren, ohne die aber eine Bausatzvorstellung nicht auskommen kann. Hear you are ®!

Messdiagramme Vota 3:

     
 Frequenzgang und Phase

 Impedanz

 Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall


Den Auf- und Einbau der Weiche haben wir der Vollständigkeit halber auch wieder fotografiert. Ein Beutel Sonofil reicht pro Box. Die beiden Matten werden mittig zusammengefaltet rechts und links an die Seitenwände gelegt. Dabei soll der Eingang des Reflexkanals nicht abgedeckt werden.




Da ein Center meist liegend verwendet wird, haben wir selbstverständlich auch dazu Messungen gemacht. Der Hochtöner wurde um 90 Grad in seinem Ausschnitt gedreht, die Weiche unverändert übernommen. Ab einem Hörwinkel von 30 Grad ergibt die Chassisanordnung einen starken Einbruch im Bereich um 3 kHz. Bei drei Metern Entfernung zum Center bedeutet das eine Einschränkung des Sitzbereichs auf eine Sofabreite von knapp vier Metern. Bei weniger als 22,5 Grad Winkel können drei Menschen mit genügend Armfreiheit ausgestattet trefflich beschallt werden, ohne dass einer von ihnen dort Frauen hört, wo Männer auf der Leinwand reden. So muss es jedenfalls bei einigen Menschen der Fall sein, die in diversen Foren ständig mit erhobenem Zeigefinger vor liegenden, symmetrisch aufgebauten Centern warnen. Das Diagramm zeigt den Frequenzverlauf unter 0, 10, 15, 25 und 30 Grad. Reflexionen von Wänden oder gar die mindestens vier anderen mitspielenden Boxen sind dabei völlig außer Acht gelassen. Bedenkt man nun noch, dass neben dem Ton ein Bild vorhanden ist, das unserem Hirn eine handelnde Person zeigt, fragen wir uns ernsthaft, wer da schmalbandige Einbrüche in einem einzelnen Lautsprecher wahrnehmen will. Aber lassen wir das, sie haben es ja deutlich gehört - haben sie jedenfalls immer wieder lauthals geschrieben.



Kommen wir nun zum Gehörten, Bild und Film besitze ich nicht, dafür aber zwei Boxen, deren Hochtöner ich zum Stereogenuss am Röhren-Hybrid hochkant eingebaut habe. Wurde mir bei der Vota 1-Vorstellung noch vorgeworfen, dass ich nur eine Klangbeschreibung für die 2er geliefert habe, so ist zu erwarten, dass die Klatsche jetzt noch dicker kommt. Denn was hätte ich damals anderes schreiben können als: "Die Vota 1 spielt wie die Vota 2, hat nur wegen des fehlenden Basses weniger Tiefgang." Heute bleibt dazu nur zu schreiben, dass sich daran auch für die Vota 3 mit den gleichen Chassis und quasi gleicher Weiche in doppelt großem Gehäuse für zwei 15er nichts Neues ergeben hat. Naja, sie ist durch die doppelte Membranfläche etwas druckvoller als die Vota 1, tiefer hinunter reicht sie nicht. Subjektiv wird das jedoch immer wieder so empfunden, wenn mehr Luft bewegt wird. Somit ist es keine Arbeitsverweigerung, wenn ich an dieser Stelle lediglich auf meine Klangeindrücke beim Vota 2-Test hinweise. Auch Vota 3 mag Rock, kann bei ordentlichem Pegel fetzen, Klassik, Jazz und Charts sind ihr trotzdem nicht unangenehm. Drei Stück von ihr auf der Front, vielleicht noch zwei im Rücken, beeindrucken sie im wahrsten Sinn des Wortes beim Heimkino-Betrieb, einen aktiven Subwoofer werden wir allerdings in Kürze noch dazugesellen. Sinnvolle Zusammenstellungen sind dann zwei Vota 2 plus Vota 3 auf der Front, zwei Vota 1 hinten, zweimal Bassteil Vota 2 im Biamping an zwei eigenen Kanälen mit bis zu fünf Vota 1 bis 3, die jeweils ohne Hochpass laufen. Das alles verspricht erstklassiges Heimkino, mit Stereoamp aber auch eine anspruchsvolle Musikwiedergabe nah an der Bluesklasse. Dass es dafür nicht ganz reicht, liegt ausschließlich an meinem subjektiven Anspruch, der in der Rubrik "Über Lautsprecherbau" nachzulesen ist.

Udo Wohlgemuth



Technik Vota 3 Front oder Center

Chassis 2 x Gradient  AXT-05 Holzliste in 19 mm MDF pro Box:
  Fountek NeoCD 3.0  
    50,0 x 26,0 (2x) Deckel/ Boden
Vertrieb Intertechnik, Kerpen 16,0 x 26,0 (2x) Seiten
Konstruktion Udo Wohlgemuth 16,0 x 46,2 (1x) Rückwand
Funktionsprinzip Bassreflex 16,0 x 44,2 (1x) Front
Nennimpedanz 4 Ohm 16,0 x 10,0 (2x) Reflexbrett
Terminal T 105 MSAU  
Dämmstoff 1 Beutel Sonofil Fräsungen:
    BMT: 4,5 mm
Kosten pro Box:   HT:   4,8 mm
Bausatz ohne Holz 159 Euro  
Impedanzkorrektur     6 Euro Holzzuschnitt: 15 Euro



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