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SB12ACL
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Best.-Nr. 1385269

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Details

SB Acoustics SB12ACL

Best.-Nr. 1385269

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 4
Höhe (cm) 100,00
Breite (cm) 16,00
Tiefe (cm) 16,00
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis SB Acoustics
Preislevel 100-200 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

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SB/FT von sunman911
Jürgen Karge von Yogi-53

Bauberichte

Glücklich mit SB12 ACL

Glücklich mit SB12 ACL

Alles begann mit einer Anfrage meines Bruders. Sein einziger Gedanke war es, sein WG - Zimmer partytauglicher zu machen und dafür so preiswert wie möglich Boxen zu bekommen. So fragte er mich, ob es nicht das einfachste sei, die Lautsprecher selbst zu bauen. Er dachte dabei, er könne ein altes Regal nehmen, so hat man bereits die Holzkiste, und einfach ein paar Chassis hinein setzen. Ich als angehender Physiker sagte ihm nur, dass dies nicht so einfach sei; und damit war die Neugier in mir zum Thema Lautsprecherbau geweckt. Das war 2012.

Fortan verbrachte ich Stundenlang im Internet und suchte mir Informationen zusammen. Schnell wurde mir dabei die Komplexität des Themas klar, was mich nur noch mehr anspornte, Fakten zum Thema herauszufinden. Letztendlich fasste ich den Entschluss, motiviert mit dem Tatendrang eines Studenten im 2. Semester, selbst Lautsprecher zu bauen. So kaufte ich mir für kleines Geld alle Komponenten zusammen, die man eben so braucht. Design und Weiche hatte ich mir selbst überlegt und so habe ich einfach drauf los gewerkelt und, naja, das Ergebnis präsentiere ich hier lieber nicht. Damals habe ich viel Lehrgeld bezahlt, was mich dazu anregte, mich noch intensiver mit der Thematik zu beschäftigen. Aus heutiger Sicht war das Herangehen damals ziemlich naiv, ich hatte nicht einmal das Werkzeug, um die Sache vernünftig anzupacken.

Jedenfalls hatte ich mir fest vorgenommen, noch einmal ein ordentliches Paar Lautsprecher zu bauen und dabei auf die Erfahrung Anderer zu vertrauen. Aus meinen damaligen Recherchen war mir Intertechnik immer noch im Gedächtnis geblieben und ab und an schaute ich auch in das Magazin und habe gestaunt, welch schöne Designs manche Menschen erstellen können. Leider hat als Student bei mir das Geld nie gereicht, um mir nebenbei einen Bausatz leisten zu können. Und so landete letztes Jahr auf meiner Weihnachtswunschliste die Bezuschussung eines Bausatzes von Intertechnik. Es sollten recht schmale Standlautsprecher zum Einsteigerpreis werden, und so schwankte ich zwischen den High Jack und der SB12 ACL. Letztlich habe ich mich doch für die SB entschieden.

Nun ging es ans Design. Wie viele andere Nutzer des Forums musste auch ich auf den allseits beliebten WAF Rücksicht nehmen. Und da sich meine Frau ziemlich lange nicht darauf einigen konnte, in welchen Farben sich unser zukünfitiges Wohnzimmer präsentieren sollte (wir planen einen Umzug nächstes Jahr), konnte ich nicht anfangen zu bauen. Abgesehen davon musste ich mir sowieso eine Oberfräse organisieren, denn die Chassis sollten bündig mit der Front abschließen.

Letztendlich konnte ich meine Frau davon überzeugen, dass geölte Eiche in Kombination mit der Farbe Weiß doch sehr schön aussehen kann. Und damit machte ich mich ans Werk. Holz wurde im örtlichen Baumarkt besorgt und mit Sackkarre und öffentlichem Linienverkehr nach Hause transportiert (Eiche kann schon ziemlich schwer sein). Während die Frequenzweiche schon wenige Tage nach Weihnachten verlötet und fertig einsatzbereit war (hier an der Stelle ein großes Lob an Intertechnik, die eine fertige Leiterplatine bereit stellen, damit ist es fast unmöglich etwas falsch zu machen), musste ich mich im Umgang mit der Fräse erst üben.

Nach einigen Testlöchern habe ich schlussendlich vernünftige Fräsungen hinbekommen. Eine Komplikation dabei war unter Anderem, eine vernünftige Frästiefe einzustellen. Mit Staubsaugeradapter und Fräszirkel unter der Fräse war kaum Spielraum, sodass ich den Fräser weniger tief in die Bosch Maschine einsetzen musste als in der Anleitung gefordert. Es hat aber alle tadellos funktioniert. Die Löcher selbst habe ich dann mit der Stichsäge ausgesägt, welche zu meiner Überraschung mehr Dreck gemacht hat als die Oberfräse. Mangels Werkstatt fand die ganze Operation in meiner Küche statt, zum Glück war meine Frau außer Haus und hat davon nichts mitbekommen.

Das Verleimen ging schnell und flüssig von der Hand, ich bin dabei den Tipps anderer gefolgt und habe Fugenleim verwendet. Ich hätte nicht gedacht, dass der letztendlich so fest klebt. Anschließend wurden die Holzkisten im Hinterhof im schönsten Sonnenschein geschliffen. Hierfür hatte ich mir den Schwingschleifer von meinem Nachbarn ausgeliehen, nur hat der nach fünf Minuten Schleifarbeit den Löffel abgegeben. Und da ich so schlau war, mir in der Vorbereitung keine Maschine als Backup zu besorgen, durfte ich an diesem Tag die ganze Schleifarbeit per Hand erledigen. Schließlich hatte ich mir extra für das Projekt frei genommen. Mir blieb noch der Winkelschleifer meines Großvaters, den ich tatsächlich auch genutzt habe um überstehende Kanten abzuschleifen, doch ist dieses Gerät dem Holz gegenüber sehr aggressiv. Tatsächlich bin ich bei einer Box auf der Oberseite zu tief ins Holz geraten, was ich aber hinterher mit Holzspachtel noch ausbessern konnte.

Nachdem dann endlich der Lack und das Öl auf das Holz aufgetragen waren, was durch die Trockenzeiten und das Schleifen zwischendurch eine gefühlte Ewigkeit dauerte (ich war schon bis aufs Zerreißen gespannt, wie die Lautsprecher wohl klingen würden), konnte ich endlich die Speaker einbauen und die fertigen Lautsprecher anschließen.

Und der Klang hat mich umgehauen. Nachdem mich mein erster Selbstbau von 2012 sehr enttäuscht hatte, blieb bis zur Hörprobe auch diesmal ein wenig Skepsis, welche dann allerdings schnell verflogen war. Als erstes landete Irish Folk der Band meines Kumpels aus der Büchse im Abspielgerät und ich hatte tatsächlich das Gefühl als stünde er in meinem Wohnzimmer und würde hier sein Stück zum Besten geben. Solch eine Dynamik kannten meine unerfahrenen Ohren bisher nur von den sündhaft teuren Fertiglautsprechern, die sich ein Schulfreund von mit gegönnt hat. Und ich kann nur so viel sagen: mein Selbstbau braucht sich hinter diesen nicht zu verstecken. Kaum auszudenken, wie all die anderen Lautprecher klingen müssen, die hier in den höheren Klassen angeboten werden. Ich für mich habe jedenfalls beschlossen, dass dies nicht der letzte Selbstbau gewesen ist.

Blues für Bärbel

Blues für Bärbel

Was macht man, wenn man sich Lautsprecher bauen will, aber aktuell eigentlich keine braucht ?

Richtig, man wartet den richtigen Moment ab und baut für Freunde welche. In meinem Falle für meine "Alte" Freundin Barbara. Ein Sammelgeschenk zum 50ten Geburtstag solls werden, das ist doch was Feines!
Um die 300 Euro und als Säule und "mit Blues", da fällt die Entscheidung nicht recht schwer.
Die SB12ACL wird gebaut, schön in Buche und nur geölt.
Also ab in den örtlichen Baumarkt und die 18mm Bucheleimplatten zuschneiden lassen, was auch recht genau geworden ist. Da ich damals noch keine eigene Oberfräse hatte, habe ich die von meinem Chef ausgeliehen. Fräszirkel hatte er keinen, da hab ich halt einen aus V2A Blech gebaut, was uns beide erfreut hat. Die Fronten gefräst, die Ausschnitte für BR Rohr und Anschlussterminal , die langen Seiten mit Lamellos versehen und die Kiste im Keller nach Plan verklebt, fertig. Kennt man ja. Einzig die eingebaute Weiche in die Rückwand weicht hier vom Normbau ab.

Die Weiche........

Die Weiche habe ich auf ein 18mm Brettchen verschraubt und das Brettchen dann mit einer 2mm starken Messingplatte. In die Gehäuserückwand kommt der genaue Ausschnitt für das Brettchen. Das Ganze wird bei der Montage dann mit etwas Steinsilikon luftdicht angeflanscht.
So, die Gehäuse waren dann soweit im Rohzustand fertig und ich habe sie dem Geburtstagskind zum Feinschleifen und ölen überlassen. Zurückbekommen hab ich sie flammendrot gebeizt!
Da mußte ich dann doch mal ein paar Nächte drüber schlafen, aber gut, der Kunde ist König. Und es ist auch mal was anderes, sozusagen ausdruck ihrer Individualität.....
Die Messingplatte und die runden Messingflansche, die ich mir fürs BR Rohr gefertigt hatte, passten jetzt nicht mehr wirklich zur Gehäusefarbe. Viel zu hell, der Kontrast zum Rot ging gar nicht. Was tun ? Genau ! Messing polieren und erhitzen, das gibt schöne, dunkle Anlaßfarben und das passt dann besser zum Rot. Gut, die Messingplatte sitzt eh auf der "Darkside" und stört da eh nicht.

Fertig

Jetzt wurde per Pinsel noch mehrschichtig Klarlack aufgetragen, bissl poliert und fertig. Als Sockel diente eine einfache Fichtenplatte, stark angefast und nur geölt. Im Gehäuseboden sind Gewindebuchsen für Füße eingelassen, da wurde die Platte einfach angeschraubt.

50 Jahr, rotes Haar !

"Sag mal sind die Lautsprecher eigentlich schon fertig ? In einer Woche is die Feier....".
Klar sind sie das, ich hör sie schon seit einer Woche, he he !
Ich muß sagen, dass mich die ersten Töne schlicht umgehauen haben. Ein Wahnsinn, was da aus den schlanken Säulen rauskommt. Ich wollte die gar nicht mehr hergeben, so schön haben die gespielt. Losgelöste Musik, klar und unaufdringlich. Zum Weinen schön.....
Natürlich haben sie doch den Weg auf die Geburtstagsfeier gefunden und sind da nicht nur vom Geburtstagskind bestaunt worden.
Die ganze Geschichte geht übrigens auch anders rum. Ich bin 4 Wochen später 50 geworden und hab mir als Gemeinschaftsgeschenk die SB18 schenken lassen. He he....

An dieser Stelle vielen Dank an alle Helfer hier im Forum.

Hennings SB 12

Hennings SB 12

Ersttäter (über die Adoption zweier talentierter Mädels)


Nach der Renovierung, und der Neuentstehung unseres Wohnzimmers in anderen Räumlichkeiten, entstand der Wunsch die ehemalige Loggia in ein Lese- und Musikzimmer zu verwandeln. Während Mann alles im Sinne strengster WAF erschuf, war die Musikproblematik eine ... Problematik. Zuspieler - alter Pioneerwechsler an Onkyoboxen. Die Boxen grundsätzlich nicht schlecht, aber HT rechts defekt. Also da musste im Sinne des "MAF" gehandelt werden.

Ich weiß gar nicht mehr genau wie ich auf Selbstbau und dieses Forum kam - ich bin jedenfalls geblieben und las und las und las und wollte letztlich Blues. Nach dem Schubs in die richtige Richtung, entschied ich mich, die SB 12 als schlanke Königin ins gemütliche Reich zu integrieren und alles selbst zu zimmern. Schon Tags darauf lag der Bausatz bei mir und brachte mich in Verzug und in der Folge in die örtlichen Baumärkte, wo ich letztlich beim freundlichen Biber landete.

Mit 15mm MPX Birke und einem nicht ganz gefälligen Zuschnitt fing es dann an. Aber das merkte ich natürlich erst später...


Das erste Abenteuer waren die Schallwände, wo ich mit meiner neu erworbenen Oberfräse mit jeder Probefräsung Angst und Hemmungen verlor und mich an Wagnis begab. Alles schön vermessen und gelernt, dass man sich allzu schnell den Ast wegfräst auf dem man sitzt. Auch den 8er Fräser würde ich nächstens gegen seinen größeren Bruder tauschen, damit kein Steg stehen bleibt. Zum Glück war es nur eine Runde mehr mit der Fräse.Es ging alles gut, alles passte und weiter ging es an den Zusammenbau. Kiste kleben, pöh...gegen den Stress eben ganz einfach - dachte ich.

Hier merke der geneigte Anfänger auf - ändere niemals den Bauplan während der Montage. Ich verzichtete auf das Terminal und wollte diese dicken Stecker montieren. Diess ist sicherlich lobenswert, aber das nächste Mal werde ich diese Stecker VOR dem Verleimen des letzten Brettes bohren und montieren. Es sei denn man hat schlanke Kinderhände und kommt durch das Baßreflexloch.

Kommt man nicht.

Die Weiche

Schaltplan ausbreitet, Bauteile zurecht gelegt und Schaltplan verstehen gelernt. So einfach, so logisch. Schön. Aber auch hier möge der Anfänger erst den Lautsprecherbau "Ratgeber Werkstattpraxis" lesen und beherzigen. Ein Elektronikerlötkolben geht prima, aber dünne Spitze und dünner Lötdraht sind des bleichen Lötknubbels und dem Frust sein Anfang. Ok, ich gebe zu, ich musste 25 Jahre fehlende Lötpraxis aufholen und es ging dann doch zufriedenstellend. Nicht zügig, aber es ging. Das lag aber zuallererst an meinem Gehilfen, der nicht nur Katzenhaare auf der Weiche verteilte, sondern mich auch an allen Baustufen ... unterstütze.

Im Rückblick muss jedoch ich feststellen, dass ich mich schon auf die nächste Weiche freue.


Bevor es an die Montage der Elektronik ging, wollte das Gehäuse kanten- und rundgefräst werden. Hier schlug die Ungenauigkeit des Zuschnitts dann voll zu. Abfräsen ist ja cool und mit dem Bündigfräser Minutensache, aber Beischleifen ist bei Multiplex eher ... suboptimal, da man schnell die nächste, dunklere Schicht durchblitzen sieht. Sagte ich "durchblitzen"?

Aber nun gut, es musste nun mal sein. Als alles fertig verputzt war, rundete ich mit dem Fräser alle Gehäusekanten ab und kam optisch voll in die Richtung, wie ich mir diese schönen, schlanken Boxen gewünscht hatte! Next step: Vorbeiten des Finishs.

"Warum willst du die die hübschen Kisten lackieren? Das ist doch Holz und das kann man doch ruhig sehen und erst recht, dass es selbstgebaut ist. Was lackiertes kannst du auch kaufen...", sagte die beste Ehefrau von allen, wohl wissend dass der hönning und die Lackrolle keine sooo guten Freunde sind. Danke, meine Holde!

Also mit 180er bis 320er die Gehäuse schön anschleifen und bei der Gelegenheit hier und da Fehler vom Fräsen nacharbeiten, dann zischendurch feucht abwischen und wieder schleifen. Ein paar Stunden trocknen lassen und das Holz dreimal zu zwei Schichten mit hellem Teaköl behandelt, bis das Holz nichts mehr aufsaugte. Ein wenig polieren und 24 Stunden aushärten lassen, polieren. Sehr schön.

Das stieß auch im Hause WAF auf Begeisterung und es konnte an die tricky Fertigstellung der SB 12 gehen. Flaschenöffner sind sehr geeignet zum Durchfädeln des Anschlußkabels, fand ich schnell heraus. Nerven und Geduld für die Montage der Kabelanschlüsse musste ich wegen meiner Dummheit beim Zusammenbau leider großzügig aufbringen. Ein paar Liter Angstschweiß später und nach zwei Testläufen (an einem seeehr langen Kabel vom Wohnzimmer bis zum Arbeitszimmer), war klar, dass alles funktioniert und klingt - und wenn's Chassis draussen klingt, kann's drinnen nur noch besser werden, oder?


Ja, es war bombastisch!

Schon frisch mit den ersten CDs bespielt die mir in die Hände fielen, fiel mir auch die Kinlade bis zur Brust: Johnny Cashs sonore Stimme saß mir wahrhaft gegenüber! Weiter mit Blues, Tanita Tikaram, Chris Rea. Ja, da schnurren die Damen.

Ich kam aus den bluesigen Modus gar nicht mehr heraus, aber Abends war Besuch angesagt und die Hübschen durften sich Abends stundenlang mit mp3 einspielen. Das sorgte bei manchen Stücken für kollektives Zusammenzucken, wenn ich etwas aufdrehte. :)


Sonntag Morgen dann früh an die Anlage geschlichen und einiges an orchestraler Musik gehört. Von Dune, anderen Orchestern, Apokalyptika bis hin zu Carl Orff. Irgendwann merkte ich dann, dass mich die Höhen zunehmend nervten. Völlig irritiert nahm ich mal eine Kopfschmerztablette, weil ich den vorigen Abend in Verdacht hatte daran Schuld zu sein, aber nein - es blieb.

Ich liess dann, völlig entnervt den Pioneer links liegen und wechselte zum alten Denon DCD 910. Wenn er eine CD frass, dann kam Musik raus. Das war ja schon wieder besser.

Am nächsten Tag dann einen Rasperry Minirechner mit dem Hifiberry DAC verheiratet und den Damen meine FLAC vorgeworfen - und siehe da, meine Welt ist wieder in Ordnung. Samtig weich kommen die Stimmen, tief runter (ohne Hosenflattern natürlich) gehen die Bässe. So will ich das!

Der Klang kommt völlig losgelöst von den Schallwandlern, sie sind einfach nicht zu orten, wenn man im recht schmalen "sweet spot" sitzt. Die Bühne füllt locker die Couch hinter den Boxen auf und man, gescheite Aufnahmen vorrausgesetzt, Instrumente prima orten, die auch nicht irgendwie wandern. Alles unaufgeregt, trotz meiner beengten und suboptimalen Hörsituation. Aber gnadenlos wie sie schlechte Aufnahmen klanglich aussortieren. Viele Sampler mag ich gar nicht mehr einlegen...

Gestern kamen dann endlich die Boxengummis an, die die Mädels vom hohlen Unterbau in der Loggia abkoppeln und jetzt, ja jetzt ist alles perfekt. (Also ganz perfekt wird es hoffentlich, wenn dieser Tage der erworbene Denon DCD 1400 die anderen Zuspieler ersetzt)

Die Bässe kommen jetzt um einiges akzentuierter und es geht auch tiefer runter. Was das ausmacht! Der Hohlraum von 0,7 m³ war wohl nicht so dolle :)


Bagpipes kommen wie im Original (wer mal auf zwei Meter an einem Dudelsack gestanden hat, weiß was ich meine - z.B. Tattoo Gelsenkirchen 2013). Bei "Highland Cathedral", kam mir nicht nur eine Gänsehaut...

Das Intro zu Grave Diggers Tunes of War "The Brave" bring die BMT förmlich zum Schlackern, aber auch bei ZZ-Top Velcro Fly, Herrn Mercurys "Mr. Bad Guy" - da geht die Post ab. Aber absolut überragend finde ich die SB 12 bei Cash und anderen Solisten, die für mich hautnah an einen heran kommen.

Aber nicht täuschen, Metal bringt sie ebenso ehrlich rüber. Mehr als eine "11-Uhr-Stellung" habe ich nicht fahren können, sonst wäre der eine oder andere "WAF" im Zimmer zerbröselt.

Mittlerweile haben meine Frau und ich einen schönen Musikabend bei mittlerer und geringer Lautstärke zugebracht und... es entspannt genossen. Der DAC sorgt dafür, dass selbst 192 kb/s in herrliche Musik verwandelt wird und die SB 12 für die perfekte Abstrahlung.

Die Familie hat die zwei Mädchen adoptiert und sie wohnen jetzt hier.

Danke an die Community hier für diesen 1A Tipp und Danke an die Betreiber dieser Webseite und für die Entwicklung dieses starken Lautsprecher Bausatzes!

Kinderleicht: SB 12 ACL

Kinderleicht: SB 12 ACL


Die Nadeln fürs Kinderzimmer (SB12 ACL)

Als verantwortungsvoller Vater nehme ich die Erziehung des eigenen Nachwuchses sehr ernst, besonders wenn es um die richtige Wahrnehmung des Klanges geht. So hat mein Nachwuchs mit 9 Jahren die Bedeutung der korrekten Wiedergabe von Tönen schnell verinnerlicht. In dieser Zeit hörte er mit großer Begeisterung die klassischen Orgelwerke von Bach, Mozart, Hans-André Stamm oder Léon Boellmann, um nur einige zu nennen. Nach dem Besuch von ein paar Orgel-Konzerten entstand bei Ihm sehr schnell der Wunsch den CD-Blaster im Kinderzimmer durch etwas Höherwertiges zu ersetzen. Auf einem Flohmarkt im April 2011 war es dann soweit. Dank dem natürlichen Verhandlungsgeschick eines Neunjährigen hat er für sagenhafte 30 Euro eine komplette Stereo-Anlage (Tuner, CD-Player, Verstärker und Boxen aus dem Beginn der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts) eines nicht unbekannten japanischen Herstellers erworben.

Leider war auch mit dieser Anlage schnell Schluss mit der klassischen Musik. Das bisschen Pagan-Folk einer freien holländischen Band wurde gerne und oft gehört. Bis er diese Band live erlebt hat….Danach kamen die Fragen nach besseren Boxen immer öfter auf.

Da musste ein uralter, pädagogischer Kniff helfen: Ja neue Boxen wird’s geben, aber als Bausatz, um die Wertschätzung der Arbeit zu erlernen.  Naja, darunter konnte der Nachwuchs sich nichts vorstellen. Also habe ich den jungen Musikfreund mit auf die Reise nach Bochum in die Höhl… ähm Hallen des Klangmeisters mitgenommen.

Der weise Meister hatte zu meinem Leidwesen keine vorführbereiten Boxen aus der Quickly- oder FirstTime-Klasse. Denn diese sind, angesichts des Alters und des Taschengeldbudgets  des Jünglings   die prädestinierten, Kinderzimmer tauglichen Schallwandler. Um den Horizont des jungen Schüler des Klanges zu erweitern, wurden zwei frisch zusammengezimmerte, schmale Säulen an den Verstärker angeschlossen und der junge Musikfreund konnte einer Live-Aufnahme seiner Pagan-Folk-Band lauschen. Ein großartiges Aha-Erlebnis stellte sich bei den älteren Anwesenden nicht ein. Dafür ist die Qualität der Live-Aufnahme eher in den suboptimalen Bereich einzuordnen. Ein CD Wechsel folgte. Eine Silberscheibe der japanischen Taiko Gruppe „Yamato“ war nun die Quelle der erzeugten Schallwellen. Der junge Musikfreund lauschte nun gebannt den Vibrationen der 2 Meter Trommel , während ich erfolglos nach den Subwoofer suchte. Während mein Nachwuchs glücklich auf dem Kultsofa den Klängen lauschte, begann ich die notwendigen Geburtstage und Weihnachten zusammen zu zählen, die für diesen Bausatz wohl notwendig wären.

Die große Überraschung wurde vom Meister mit dem Preis präsentiert: 250 Euro für zwei Kanäle und damit Treibt-Er-Sich-Selbst-In-Den-Ruin. Nun es waren zwar 50 Euro mehr als von mir als Obergrenze festgesetzt, aber der andächtige Blick des Nachwuchses und der Klang aus einer wesentlich höheren Preisklasse, waren Argumente, deren ich mich nicht verschließen konnte.

Auf der Rückfahrt folgte nun eine Diskussion, unter welchen Umständen die Klangsäulen den Weg in das Kinderzimmer finden könnten. Letztendlich kam auch hier ein pädagogisch wertvoller Handel zustande: Der Bausatz stellt die Krone des Möglichen zur Weihnachten dar, wenn die schulischen Leistungen in den Hauptfächern sehr gut ausfallen.



Die Weihnachtszeit nahte, der Nachwuchs hat seinen Teil der Abmachung bis dato ausgezeichnet erfüllt, also wurde der Bauplan gezeichnet und der Bausatz bestellt. Eine Kleinigkeit fehlte jedoch: Das Material für die Gehäuse. Dieses besorgte der Weihnachts-Opa und stellte es unter den Tannenbaum in Form von zugeschnitten Möbelplatten (Spannplatte mit Limba-Furnier). Weiter gab es:  vergoldete Bananenstecker und 10 Meter 2x4mm2 Kupferkabel mit imposanter Optik. Nach Weihnachten war es dann soweit: das Vater-Sohn-Projekt hat begonnen.



Schritt 1: Chassis-Versenkung Fräsen


Dieser Schritt wurde von 3 Generationen der Familie bewältigt: Der Opa am Staubsauger, der Vater an der Oberfräse und mit Bleistift und Lineal hantierte der Sohn.  Die erfolgreiche Arbeitsteilung hat  nach zwei Arbeits-Nachmittagen in unbeheizten Raum die Fräs-Arbeiten erledigt. Bei zukünftigen Projekten werde ich darauf achten, dass bei solch geringen Abständen der Chassis-Versenkungen zum Rand, die Box vor dem Fräsen zusammengebaut ist. Es fehlte nicht viel und die Schallwand wäre an den dünnen Stellen gebrochen.

Schritt 2: Kanten Furnieren

Klare Aufgabenteilung auch hier: Der Vater erledigt die einfachen Arbeiten wie Furnierbahnen zuschneiden und kleben. Der Nachwuchs hantiert mit der Sägefeile. Kostet etwas Zeit, geht überraschend gut.

Schritt 3: Dübeln

Da die Holzplatte wohl etwas länger beim Holzwurm lag, hatte sich diese ein wenig verbogen. Da ein Bündigfräser hier nicht zu Einsatz kommen konnte, musste sehr genau gearbeitet werden. Da ich immer noch nicht gelernt habe, senkrechte Löcher zu Bohren, war die von Udo vorgestellte Dübelhilfe aus dem Baumarkt eine riesen Erleichterung. Die vielen Löcher wurden an zwei Samstagen bewältigt. Junior kann jetzt mit Akku-Bohrer und der Dübelhilfe umgehen.

Schritt 4: Kleben

Diesen Schritt habe ich alleine ausgeführt, da dem Nachwuchs die bisherigen Holzarbeiten zu viel wurden.  Hier ein Tipp für den Umgang mit austretenden Fugenleim: Kurz warten und mit einem scharfen Messer einfach abschneiden. Hinterlässt weniger Spuren als das Verwischen des Leims mit einem feuchten Schwammtuch.

Egal wie viele Schraubklemmen vorhanden sind, es wird stets eine Passende fehlen.

Für das nächste Projekt sei nur angemerkt, dass eine furnierte Spanplatte auf Gehrung zugeschnitten werden sollte.

Schritt 5: Schleifen und OSMO auftragen

Diese zeitraubende Tätigkeit wurde bei trockenem Wetter auf dem Balkon durchgeführt. Der Nachwuchs hat diesmal die Möhre vor den Augen gesehen (Boxen bald im Zimmer) und hat fleißig mit dem Schleifpapier gearbeitet. Auch wenn’s kalt war.

Das anschließende Pinsel- , Lappen- und Schleifpapier-Spiel (400er zum Schluss) war nur noch eine Formsache.

Schritt 6: Weiche

Der Schritt wurde vom den jungen Musikfreund fast alleine ausgeführt. Das Bauteil-Puzzle wurde ohne mich gelöst, lediglich bei den Farbcodes auf den Widerständen wurde Google befragt. Alles andere hat der junge Freund des Klanges  fast ohne Hilfe ausgeführt.  Meine Rolle beschränkte sich auf das gelegentliche Festhalten der Bauteile oder die Kontrolle der Lötstellen.

Schritt 7: Zusammenbau

Hier ist nur noch festzuhalten: Wenn die Möhre quasi an der Nase anstößt, lassen sich Flüchtigkeitsfehler nur über die Erfahrung und innere Gelassenheit des fortschreitenden Alters aufhalten.

Schritt 8: Hörprobe

Nachfolgend seien die Worte des jungen Freundes der Musik nach einer Einspielzeit wiedergegeben:

„Die Boxen sind sehr praktisch, wenn meine Mutter schlafen will. Die meisten Boxen müssen laut sein für einen guten Bass (wie meine alten), die neuen nicht. Den alten Lautsprechern fehlten die hohen Töne. Das Schöne ist, die neuen erreichen (für mich) die Hohen und tiefen Töne perfekt und besser als meine Kopfhörer von Creative Aurvana Live. Die neuen Lautsprecher spielen sehr warm.

Besonders schön ist es, dass einige Lieder wie auf dem Konzert klingen (Omnia und Feuerschwanz).  Bei dem Lied „Morrigan“ von Omnia: Es beginnt mit leisen Harfen-Tönen, gefolgt von einem Dijiridoo und Gesang. Dann setzt das Schlagzeug ein. Die Töne kommen aus den neuen Lautsprechern deutlich klarer.

Die Orgellieder klingen auf den neuen Lautsprechern wie in der Kirche. Besonders bei Toccata und Fuge D-Moll von Johann Sebastian Bach.“

Der junge Musikfreund ist nun musikalisch auf der richtigen Seite angekommen und kann sich von nun an als Padawan des Klanges bezeichnen.

Rincewind und Sohn



Domis SB 12 ACL

Domis SB 12 ACL

Domi's SB12ACL

Meine Liebe zu gutem und vor allem dynamischen Klang ist vor ziemlich genau 15 Jahren entstanden. Damals zu Hause mussten noch die "guten" Magnat Standlautsprecher von Papa herhalten, später meine Eigenkonstruktion, bestehend aus 6 verschiedenen Lautsprecherpaaren und 3 Verstärkern, welche mein damals 25 qm grosses Zimmer in Schwingung versetzten. Bei beiden Varianten kam beim immer wieder erwähnten "P" der Bassdrum auch wirklich ein "P" heraus, jedoch hatten beide Varianten ein Problem mit der, ich nenne es mal "Harmonik" und kleinen Lautstärken. Vor zwei Jahren dann bekam ich erstmals Wind von der Firma Bose, damals im Bose eigenen "Hörstudio" bei Saturn in Bochum. DAS war nun eine überraschung, der Klang war klar, ausgewogen und auch bei leiseren Lautstärken noch gut verständlich - jedenfalls mehr als alles, was ich bis dato kannte. Gesagt, getan, das 7.1 System von Creative (welches nunja, einen sehr bescheidenen Klang lieferte) wurde entfernt, 5 Bose Freespace 16 an die Wand geschraubt, ein passender 5.1 Verstärker von Yamaha gekauft und die Welt war ein Stückchen besser.

Jedenfalls bis ich anfing, nebenan im Coco-Loco zu arbeiten. In jeder Ecke hängt dort ein sehr kleiner, unauffälliger Lautsprecher, der trotz der leisen Musik und dem grossen Raum ziemlich erstaunliche Musik wiedergab. Dies fiel mir aber auch erst nach einer Weile auf, denn wer achtet schon genau auf Hintergrundberieselung? Auf die Frage "Was sind denn das für Lautsprecher?" bekam ich von meinem Chef nur ein Grinsen und die Antwort "Lange Geschichte, such mal im Internet nach Lautsprecherbau.de, die haben auch ein Hörstudio in Bochum. Eben jene Lautsprecher und jene Internetseite waren dato mein erster Kontakt mit Lautsprechern dieses Magazins.

"Öffnungszeiten von Montag bis Mittwoch, 15-20 Uhr" bekam ich zu lesen, der Tag passte, die Uhrzeit passte, also ging ich mal eben die rüber, um zu schauen, was die denn so anzubieten haben. Ich erinnere mich dunkel an einen Kommentar eines andren Users, den ich hier mal versuche zu rezitieren, denn ich selbst könnte meinen ersten Eindruck nicht besser beschreiben: "Dort angekommen begrüsste mich ein Alt-Hippie in seiner Tüftlerklatsche" (oder so) und ja: so ist es! Aber: Wo Unordnung herrscht, wird auch gearbeitet! Und verdammt nochmal, nachdem ich die ersten Lautsprecher im Laden (ich glaube es war die MiDu) hörte, war ich fest davon überzeugt, dass hier sogar sehr gut und sehr genau gearbeitet wird! Nach vielen Stunden des Geniessens und der Unterhaltung war es dann aber doch leider Zeit, nach Hause zu gehen.

Unser Nachbar war grad zugegen und als ich ihm voller Begeisterung erzählte, was für Klangwunder da stehen, fing er an zu lachen und bat mich, mit ihm nach Haus zu kommen, er "müsse mir was zeigen". Und ja: er zeigte mir was! In seinem Wohnzimmer war die komplette Düttareihe als 5.1 System aufgebaut und diesen Klang werde ich wohl nie wieder vergessen! Nach weiteren Stunden Musikgenuss und meiner Aussage "Ach, ich hätte ja auch gern so ein Paar Lautsprecher", entführte er mich in seinen Keller und drückte mir mit dem Kommentar "Hier haste!" seine alten FirstTime 1 TL in die Hand, welche bis Heute noch in Gebrauch sind und meiner Meinung nach schon einen besseren Klang liefern als so manch andere Stangenlautsprecher von namenhaften Geschäften für Elektronikartikel. Seit diesem Tag sind andere Marken aus meinem Kopf verschwunden, wer braucht schon teure Lautsprecher, wenn man BESSERE Lautsprecher für weniger baün kann?

Dann, nach vielen Monaten harten Studierens des Onlinemagazines, war es an der Zeit mal wieder im Hörstudio vorbeizuschauen, um meine ersten eigenen Lautsprecher zu kaufen. Und dort standen sie: 2 kleine, neben den anderen Lautsprechern völlig verloren wirkende Wunderwerke des Lautsprecherbaus (meine Meinung): Die SB12ACL. Ab der ersten Minute hatte ich eigentlich schon einen Plan gefasst: DIE WILL ICH HABEN! Das ist jetzt ca. 2 Wochen her. Eine Woche, 250 Euro, ein paar Telefonate und ein paar E-Mails später lag der komplette Bausatz bei mir zu Haus.

Das Gehäuse wurde mir innerhalb von 2 Tagen von meinem Onkel aus einer Multiplexplatte zurechgefräst. Ganze 27 mm stark und für so einen kleinen Lautsprecher doch ganz schön schwer! Recht so! "Ich an deiner Stelle, würde mir ne Kartusche PU-Kleber kaufen und das Gehäuse damit zusammenkleben! Und wenn du fertig bist, will ich Probehören kommen!" Gesagt, getan, weitere 15 Euro für den Kleber (von dem bis dato kaum ein Mitarbeiter im Hellweg wusste) später ging es los: Das Wohnzimmer zur Werkstatt umfunktioniert, den Lötkolben geschwungen und die Kartuschenpistole gequält und jetzt, nach ca. 3 Tagen werkeln, sind sie endlich fertig, meine ersten beiden selbst zusammengebauten Wunderlautsprecher!

Konstruktion:

Da wie oben erwähnt nur 27mm starke Multiplexplatte vorhanden war, mussten die entsprechenden Masse angepasst werden und der Einfachheit halber hat mein Onkel seine eigenen Gedanken in Bezug auf die Art und Weise, wie man das Gehäuse am besten verklebt, mit einfliessen lassen. Ergebnis: Die Seitenwände sind eckig geblieben, jedoch wurden jeweils an den Seiten von Schall- und Rückwand, sowie an den Deckeln die Ecken ausgefräst. Die 6 Löcher samt Senkungen sind für eine CNC-Fräse kein Problem gewesen und passgenauer, als man es jemals mit der Hand ausarbeiten könnte.



Bau:

Masse angerissen, die Frequenzweiche kurzerhand mit Heisskleber auf die Innenseite der Rückwand geklebt und jeweils 2 Löcher pro Box für die Anschlussklemmen gebohrt



und selbige eingeschraubt und verlötet, die PU-Kartusche eingelegt und losgeklebt. Hier wurde dann auch klar, was mein Onkel sich bei den weggefrästen Kanten dachte:



So gesehen eine super Sache: Kleber auftragen, Bretter einmal winklig festdrücken, Schraubzwingen hinterher, passt!



Einfacher geht es, glaube ich, zumindest im Hinblick auf ein einfaches Verkleben ohne Eckklemmen u.a., wirklich nicht mehr. Reflexrohre mit der Bügelsäge fix auf 10cm gesägt und eingepresst, auch hier machte sich die Genauigkeit der Fräse bemerkbar, denn das Rohr hat sich nur sehr schwer einpressen lassen, hält dafür aber umso besser.

Noch während der Kleber aushärtete, setzte ich die Chassis ins Gehäuse ein, um zu überprüfen, ob die Weichen ihren Dienst tun, denn jegliches Abändern wird im Nachhinein schwierig, wenn die Deckel erstmal verklebt sind. Ich habe des Öfteren gelesen, das sich einige Leute nicht zutrauen, eine Frequenzweiche zusammenzulöten. Ich kann nur sagen: Versucht es, es ist einfacher als man denkt. Anfangs schien mir der Schaltplan auch seltsam, aber nachdem ich die Einzelteile einmal zurechtgelegt habe, ging alles ganz fix: alles in allem nahm der Weichenbau NUR eine Stunde in Anspruch. An dieser Stelle muss ich sagen: selbst ohne verklebte Deckel, klingen die Lautsprecher schon ganz ordentlich. Als auch dies geklärt war, Deckel und Boden drangeklebt, 12 Stunden gewartet, Schraubzwingen ab und siehe da: ein fertiger, selbstgebauter Lautsprecher. Von weiteren Arbeiten an der Aussenseite (ausser vielleicht ein bisschen Öl) sehe ich bewusst ab, mir gefällt die helle Buchenaussenseite so, wie sie ist, am besten. An den Klebekanten fällt ein kleiner Spalt zwischen den Brettern auf, eine so genannte "Schattenfuge", nur nicht gefräst, sondern der leichten Ausdehnung des Klebers zu verdanken. Andere machen sich damit Arbeit, ich hab' sie frei Haus und sie passt irgendwie zum Gesamtbild.

Soundcheck:

Natürlich kam direkt im Anschluss der erste Soundcheck, da mein Vater auch auf das Ergebnis des Lautsprecherbaus gespannt war, hat er präventiv schon einmal eine DVD der Livetour "Growing Up" von Peter Gabriel aus dem Schrank gekramt. LS angeschlossen, Verstärker an, DVD eingelegt und los gings! - Wir trauten unseren Ohren nicht! Glasklarer Klang, jedes Atemgeräusch des Sängers wirkte, als wenn er direkt vor uns steht, ganz zu schweigen von den Instrumenten! Der Bassist hat ganze Arbeit geleistet, jedes Zupfen der Saiten wurde differenziert und mit Druck dargestellt, bei leisen sowie auch bei lauteren Pegeln. Die Bassdrum hat uns förmlich den Schmalz aus dem jeweils anderem Ohr herausgepresst, war aber nicht penetrant.

Danach folgte ein Konzert von AC/DC, mit demselben glasklaren Klang, demselben dynamischen Verhalten, der selben Freude, einfach Musik zu hören. Sein Kommentar: "Jung, gute Arbeit, die sind geil!" Momentan läuft eine Jazzradiostation und trotz niedriger Bitrate ist der Sound einfach nur aussergewöhnlich, wenn man bedenkt, wie klein der LS eigentlich ist.

Nächster Tag: Eine Freundin war kurz zu Besuch, sie hat nicht viel Ahnung von Lautsprechern ("ausser das sie halt Musik wiedergeben"). Und selbst diese unerfahrene Person sagte: "Mach mal wieder die neuen dran, die haben einen viel klareren Sound. Da macht es direkt wieder Spass sich der Kunst der Musik hinzugeben!"
Sagt DAS nicht alles? ;)

Fazit:

Als armer Azubi kann ich mir die grossen Geschwister der SB12ACL NOCH nicht leisten, aber auch der Klang und die präzise Wiedergabe der SB12ACL haut mich einfach um! Bluesklasse fürs Schlafzimmer? Glaubt mir: Sie sind genau so gut für das Wohnzimmer geeignet ;) Es macht direkt Spass, einfach mal eine Orchesterplatte auf den Teller zu schmeissen und sich von den LS in eine andere Welt entführen zu lassen! Ist zwar meine erste "Eigenproduktion" und es gibt mit Sicherheit auch den ein oder anderen, besseren Lautsprecher im Sortiment, aber eben nicht zu diesem Hammerpreis ;) Ich jedenfalls würde sie jedem ohne schlechtes Gewissen empfehlen.



An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an meinen Onkel, für die Qualitätsarbeit bei den Gehausebrettern! Und danke für den freundlichen und prompten Support und für diese feinen Schallwandler aus eurer Ideenschublade ;)

Dominic

SB 12 ACL - Not macht erfinderisch

SB 12 ACL - Not macht erfinderisch

Zweiwege-Standbox mit gutem Klang auf wenig Raum

Da sich die Erwartungen unserer Leser durch klanglich und qualitativ hochwertige Bauvorschläge mittlerweile auf einem hohen Niveau befinden, war die Frage vorprogrammiert: "Geht denn die FT 12 auch mit besseren Chassis?" Dabei ist bereits diese so gut, dass andere Vertriebe froh wären, sie im Programm zu haben. Also gut, "experimentieren geht über studieren" und aller Erfahrung zum Trotz müssen auch wir bisweilen einen Lautsprecher erst aufbauen, um dann genau zu wissen, wie er klingt. Na ja, letztendlich kam es ganz anders, als von uns geplant.

Entwicklung

Da wir große Stücke auf die Bandpass-Konstruktion mit einem SB 17 in vier Ohm und einem SB 12 sowie einem SB 26 STC zählten, bauten wir das Gehäuse gleich ordentlich aus mit 3 mm Sperrholz verkleidetem MDF auf, dokumentierten den Aufbau fotografisch und schraubten die Lautsprecherchassis hinein.

"Puff!" platzte der Traum vom anspruchsvollen Bausatz, als es an die Konstruktion der Weiche ging. Bereits die Einzelmessung des im Bandpass betriebenen Tieftöners zeigten keine Ähnlichkeit mit der vorher natürlich durchgeführten Simulation zur Ermittlung der Gehäusevolumina.

Da wir uns die verbleibenden 78 dB an 2,82 V nun auch nicht schönreden konnten und wollten und auch noch etliche Frequenzuweichenbauteile in die winzige Box passen sollten, stoppten wir die Entwicklung an dieser Stelle und nahmen einen neuen Anlauf.

Mein Wunsch ist eine Needle für's Schlafzimmer, schrieb uns ein Leser. Also schlank und rank, mit kleinem Tiefmitteltöner und dem der anspruchsvollen SB-Acoustics-Familie eigenen Hochtöner, doch zu den Chassis später mehr. Somit hatten wir die Lautsprecherchassis bereits und dass der 17er auf der Strecke blieb, ist der Abweichung von Theorie und Praxis beim Aufbau des Bandpassgehäuses zu verdanken. Also hatten wir nun die Aufgabe, eine besonders schmale Box mit dem bereits in der SB 23/3 als Mitteltöner verwendeten SB12NRXF25-4 und dem dortigen Spielpartner SB 26 STC aufzubauen.

Also haben wir mit den Thiele-Small-Parametern des winzigen Tieftöners zunächst in eine TQWT-Berechnung eingegeben und siehe da, grob 80 cm Laufweg sollten für knapp 60 Hz mit halbem Pegel reichen. Längere Tramsmissionlines reichten zwar theoretisch tiefer, aber bei 70 Hz Freiluftresonans des Tiefmitteltonchassis mussten wir es nicht übertreiben, schließlich wollten wir nicht ein zweites Mal Schiffbruch erleiden, auch wenn die meisten Bestückungen der Needle mit Chasiss bis zu 150 Hz fres arbeiten. Bei einem Meter Line länge ergäbe F3 tiefe 53 Hz. War also auch nichts mit der TQWT. Diesmal beließen wir es bei der Berechnung und schwenkten noch einmal um auf ein Bassreflexsystem.

Gehäuse

Die Berechnung eines tief abgestimmten Reflexsystems ergab innen 97 cm Höhe bei jeweils 13 cm in der Breite und in der Tiefe. Als Innenvolumen kamen rund 16 Liter dabei heraus, mit einem nur 6 cm langen HP 50 für eine saubere Abstimmung bis 60 Hz mit steilflankigem Abfall darunter. Das sah vielversprechend aus, also haben wir das entsprechende Holz eingekauft und losgelegt. Obwohl wir bereits für den Bandpass-Fehlschlag einiges an Geld ausgegeben hatten, griffen wi im Baumarkt zum dreimal teureren 15 mm Multiplex anstatt zum billigen MDF, um Zeit beim Aufbau zu sparen, schließlich hatten wir so bereits eine ordentliche Oberfläche.

Gut, dass wir Ihnen durch unsere Testaufbauten die ein oder andere Fehlkonstruktion ersparen können. Für den Bastler daheim ist es von unschätzbarem Vorteil, auf sorgfältig entwickelte und erprobte Bauanleitungen zurückgreifen zu können.

Als Vorlage für den Gehäusebau dient der gezeichnete Bauplan, der auch als Zip-Datei heruntergeladen werden kann.

Die Zeichnung als ZIP Datei herunterladen:

Zeichnung herunterladen

Zu schlanken und hohen Boxen müssen wir an dieser Stelle noch einige Hinweise loswerden: Die von der Membranrückseite abgestrahlten Mitten erzeugen ohne entsprechende Gegenmaßnahmen Probleme, denn bei einem Meter Bauhöhe passen Wellen ab 300 Hz in die unfreiwillig aufgebaute Leitung. Also müssen die Schallwellen durch geeignete Maßnahmen davon abgehalten werden, im Innern reflektiert zu werden und als sogenannte "stehende Welle" den Klang im unteren Mitteltonbereich zu verfärben. Um die Box nicht komplett mit Dämmmaterial ausfüllen zu müssen und damit die Basswiedergabe bzw. den Output aus dem Reflexrohr gleich mit abzuschwächen, haben wir einige Versteifungsbretter vorgesehen, welche den geraden Weg zum Gehäuseboden vereiteln. Somit reicht eine vergleichsweise geringe Menge an Dämmmaterial aus und der Bassreflexöffnung bleibt genug Luft zum Atmen. Stehende Wellen werden in den ungleich verteilten Abschnitten wirkungsvoll abgeschwächt, diese also bitte nicht sauber auf gleiche Abschnitte verteilen! Bei den ersten Messungen des SB 12 RNXF im Gehäuse stellten wir fest, dass für unser Reflexrohr in der Praxis eine Länge von 10 cm ausreicht, vielleicht ist dies ein Nebeneffekt der speziellen Gehäusebauweise.

Abstimmung

Und schon befanden wir uns mitten in der Weichenentwicklung. Diese gehen wir bekanntlich immer strategisch an: Zuerst wird der Tieftöner in seiner Behausung gemessen und dort abgestimmt, also beispielsweise wie hier das Bassreflexrohr gekürzt oder bei Bedarf auch verlängert oder je nach Gehäusekonstruktion mehr oder weniger Sonofil Dämmstoff eingesetzt.

In diesem Fall hat der Tieftöner bedingt durch die schmale Schallwand nur einen kleinen Buckel um 1 kHz (rot). Wer nun nur die Messung auf Achse betrachtet, wird evtl. gleich einen entsprechenden Sperrkreis entwickeln, doch keine Panik: Unter entsprechendem Winkel gemessen relativiert sich das ganze wieder. So ist es besser, die Box später im Hörraum dem Klangergebnis entsprechend mehr oder weniger anzuwinkeln, als für jedes vermeintliche Problem weitere Weichenbauteile zu ergänzen und dann beispielsweise fehlende Auflösung außerhalb des Sweetspots zu riskieren.

Also bauten wir eine beinahe dem Schulbuch für Lautsprecher Entwickler entnommene Weiche für den SB 12 RNXF auf und trennten ihn mit einer Luftspule mit 1,4 mm Draht und einen parallelen Elko ab, was die hohen Töne bis auf einen störenden Anstieg bei 10 kHz fernhielt, also wurde noch ein kleiner Audyn Q4-MKP über die Spule gelegt (blau).

Da wir unsere Boxen gerne parallel ausgerichtet aufstellen, darf der Hochtöner auch obenrum gern etwas lauter sein, da er bei seiner Membrangröße den Schall im Superhochtonbereich stärker gerichtet abstrahlt. Man beachte hierzu die 30 Grad-Messung der SB 12 ACL. Ein Filter dritter Ordnung und ein Spannungsteiler Sorten hier für eine ordentliche Trennung. Die Schnittstelle mit dem SB 12 liegt bei 2800 Hz ziemlich genau 6 dB unter der insgesamt linearen Summenkurve.

Mit Frequenzweiche blieben etwa 84 dB Schalldruck bei 2,83 V (an vier Ohm also 2 Watt) übrig, der -3 dB-Punkt lag nun sogar bei 52 Hz und ließ die Spannung auf den Klangtest steigen: Funktioniert das, oder müssen wir auch diese Konstruktion ad acta legen? Während der Bastler oft mit seiner eigenen Fehlkonstruktion leben muss, haben wir als Firma den Vorteil, der Öffentlichkeit etwaige Fehlkonstruktionen zu ersparen und uns frohgemut an eine neue Entwicklung zu begeben. Doch keine Angst, so weit sollte es hier nicht kommen, denn dann gäbe es diese Bauanleitung nicht.

Also zeigen wir hier fotografisch wie die Weiche am Ende genau aussehen soll. Um den Aufbau verständlich und einfach zu halten, liegt jedem Bausatz selbstverständlich eine Beschriftung bei. Für Röhrenfans haben wir auch hier wieder eine Impedanzkorrektur ergänzt, die optional erworben werden kann.

Nun wurden die Einzelteile zu einem Ganzen zusammengesetzt und gemessen werden, damit die Boxen für den Klangtest bereit sind.

Messungen

Frequenzgang und Phase / Impedanz und Linearisierung / Frequenzgang unter 0/ 30/ 60

Klirr für 90 dB / Sprungantwort / Wasserfall

Klang

Es grenzt an ein Ritual: Jede neue Box wird feierlich mit Musikbeispielen unterschiedlicher Genres eingeweiht. Gerade wenn eine Konstruktion mehrmals verworfen und neu angepackt wurde, steigt die Spannung im Vorfeld. So ließen wir es ruhig angehen: Mann mit Gitarre, Frau am Klavier und andere kleine Besetzungen, die von den Lautsprechern eher wenig verlangten.

Die Feinzeichnung und die Auflösung überzeugten auf Anhieb, und das ohne jede Lästigkeit. Wir konnten uns ein kleines Lächeln nicht verkneifen angesichts der Lockerheit der Darbietungen. So ließen wir in der Klassikabteilung erst einmal die gleiche Vorsicht walten und suchten das Flötenkonzert von Vivaldi anstelle dicker Kesselpauken heraus. Also nicht zu viele Instrumente, die allerdings schön hinter den Boxen platziert. Grandios mit welcher Präzision die schlanken hölzernen Interpreten, die Streicher und das Continuo abbildeten. Ein kleiner Lacheffekt am Rande: Auf der uralten Schallplatte stand unten auf dem Cover sogar noch der Hinweis: "Der Stereo-Effekt ergibt sich nur bei Verwendung eines Stereo-Abspielgerätes."

Bei Nachbarschafts-tauglicher Zimmerlautstärke fehlte nichts von der Dynamik eines kleinen Kammerorchesters. Am folgenden Tag folgte der Griff in die musikalische Kiste der 80er, "Blender" von der Scheibe Yello's Baby. Bereits die ersten Töne des Motorrad-Sounds hielten uns vom weiteren Reden ab. Nun hörten wir alles andere als leise, das geht bei Yello einfach nicht. Prüfstein war hier natürlich der abgrundtiefe Bass der Scheibe, welcher stampfend und trocken aus den Meterstäben in den Raum sprang.

Wir wechselten zu Robby Williams "Swing when you're winning": Ohne jede Anstrengung malten die Holzzwerge das akustische Abbild der amerikanischen Revuefilme der 50er Jahre mit ihren großartigen Arrangements in den Raum. Mit einer unglaublichen Lässigkeit, mit der die Boxen weit über ihre eigentliche Größe hinauswuchsen.

Fazit

Eine solche Performance hatten wir uns durch die ursprünglich ins Auge gefasste Bandpasskonstruktion gewünscht, jetzt konnte es die SB 12 gar ohne den 17er allein.

Bitte nicht falsch verstehen: Die SB 12 ACL ist keineswegs die beste Box der Welt, es gibt eine ganze Reihe bessere, wenn man mehr Geld ausgeben kann und möchte. Doch in diese schlanke Form gezwängt gibt es nur ganz, ganz wenige, die sich mit ihr messen können. Welchen Einfluss die neuartige "Asymmetric-Chamber-Line" auf das überraschende Bassvermögen der SB 12 ACL hat, lässt sich erst nach dem Bau anderer Bauformen für die gleiche Bestückung sagen. Ein Blick auf die Impedanzkurve lässt vermuten, dass dieses Gehäuseprinzip einer Transmissionline nicht ganz unähnlich ist.


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