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Satorique05

Satorique05


Best.-Nr. 1385327

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Details

Lautsprecherbausatz Satorique05 mit SB Acoustics Lautsprechern ohne Gehäuse - Inklusive spezieller Bausatzleiterplatte für sicheren und einfachen Aufbau, inklusive Anschlußklemmen, Innenverkabelung, Schrauben, original Sonofil, inklusive eng selektierter hochwertiger Audyn Kondensatoren und Spulen, inklusive Bauplan

Best.-Nr. 1385327

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 8
Kennschalldruck (dB) 84
Anwendung Kompaktlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis SB Acoustics
Preislevel 300-500 Euro
Konstruktion/Entwicklung Intertechnik

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

Satorique1 von steo
Satorique2 von steo
Satorique3 von steo
Satorique5 von steo

Bauberichte

Satorique 0.5- Ein zukünftiger Klassiker

Satorique 0.5- Ein zukünftiger Klassiker


Auf die EINS folgt die ZWEI, folgt die null.fünf.

Kleinstlautsprecher von hoher Qualität sind in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen, wahrscheinlich weil der Käufer hier für recht viel Geld eher wenig Lautsprecher bekommt. Oder auch umgekehrt: heute bekommt man schon für wenig Geld viel Lautsprecher. Hinzu kommt, dass im Selbstbau ein bisschen mehr Holz kaum mehr kostet. Meistens sollten es dann schlanke Standlautsprecher sein, wie die mit zwei Seas-Chassis bestückte Darling Transmissionline, welche ja auch relativ zierlich ist. Dennoch haben Miniboxen ihre Existenzberechtigung. Für hochwertiges Musikhören im Büro, im Schlafzimmer, im wirklich kleinen Wohnzimmer oder natürlich als Rear-Lautsprecher in einer Heimkino Konstellation. Deswegen stellen wir heute die Satorique 0.5 vor. 

Ein bisschen Geschichte:

Die Idee solcher Miniböxchen wurde eigentlich in den siebziger Jahren in England geboren, wo viele Reihenhäuser eher schmal, aber hoch sind und oft über drei Stockwerke verfügen. Im kleinen Wohnzimmer thronte dann noch ein Kamin, und die Boxen wurden links und rechts ins (Bücher-)Regal gestellt. England ist aber auch praktisch der Erfinder von Hifi (und von Lautsprecherbausätzen!), und die Anlage musste sehr hochwertig sein – die Boxen also auch. Die bekannteste Kleinbox ist wohl die BBC LS3/5a, die in Lizenz von Rogers, Spendor, KEF, Chartwell, RAM, Harbeth, Richard Allen, Goodmans sowie Audiomaster gebaut wurde. Eigentlich als Monitor für mobile Aufnahmezwecke und Radio-Übertragung von den Ingenieuren der BBC in der Mitte der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelt, war sie für Nahfeld-Einsätze am Tonstudio-Mischpult gedacht. In 100.000 Paaren gebaut, ist diese Minibox allerdings auch oft für Heim-Hifi eingesetzt worden. Mit 82 dB Wirkungsrad benötigte sie hohe Verstärkerleistungen, was damals noch keine Selbstverständlichkeit war. ProAc, ein anderer englischer Hersteller, hat später die Tablette entwickelt, auch ein sehr großer Erfolg, genauso klein, aber als Bass-Reflex-Prinzip ausgelegt und dadurch mit etwas besserem Wirkungsgrad ausgestattet. Bestückt war sie mit einem Seas 11 cm Chassis, dem gleichen, wie es auch in der Ur-MS Micro 1 von Intertechnik eingesetzt wurde. Ich könnte noch einige andere Legenden aufzählen, aber es geht ja hier um unseren Bausatz Satorique 0.5.

Zum Schluss der Einleitung möchte ich noch eine Anekdote zum Besten geben: Da ich mir als junger Mann die LS3/5a nicht leisten konnte, musste ersatzweise eine Radio-Shack Minimus 7 her, die in Europa von Tandy vertrieben wurde. Diese erinnerte zumindest optisch an die Originale. Sie machte auch Musik, aber halt nicht so toll. 2003, als ich mit meiner Frau im Frühjahr über einen riesigen Trödelmarkt in Brüssel wanderte, lachten mich zwei Kleinstboxen bei strahlender Sonne an, und zwar … nein, keine LS3/5a, so was gibt es nicht mehr als Fund, aber Bang & Olufsen, Model Beovox 1702 von etwa 1973, in sehr gutem Zustand. Handeln brauchte ich nicht groß, der Verkäufer wusste anscheinend nicht, was er da hatte. Zu Hause angekommen, flugs angeschlossen, und da war er, der Vintage Sound. Interessanter aber war, dass der Tieftöner von Philips, ein 13er mit Papiermembrane, den gleichen Blechkorb hatte wie der B110 von KEF, welcher in der LS3/5a verwendet wurde. Dieser Blechkorb wurde damals häufig eingesetzt, auch von Seas in seinem Modell H095, welcher in der MS5 aus den 80ern als Mitteltöner eingesetzt wurde. KEF B110? Hatte ich davon nicht ein Paar im Keller? Doch, und die LS3/5a Hochtöner KEF T27 auch. KEF selbst war in den Achtzigern und frühen Neunzigern (als KEF noch KEF war und nicht bereits aufgekauft) aktiv im Selbstbau, und hatte einen Bausatz, der von den Maßen, Bestückung und Aufbau identisch war mit den LS3/5a, lediglich die Weiche war etwas einfacher. Das Endresultat kam dem Original aber sehr nahe. Die Beovox hatte das gleiche Innenvolumen, lediglich die Abmessungen waren etwas anders. Schmaler und höher, hatte sie doch einen engen Alurahmen vorne – sie war einfach wesentlich eleganter.

Weiche aufgebaut, Chassis in die Kiste, neues Terminal rein und angeschlossen. Da war sie direkt, die Magie, welche die hohen Verkaufszahlen gerechtfertigt hat. Perfekte Stimmerwiedergabe wie von einem anderen Stern. Nie nervig, alles hörbar. Sogar Bass macht die – oder es scheint eher so, denn der Oberbass ist reichlich betont.

Die Satorique 0.5:

Unser Projekt ist nun beileibe keine Kopie, kein Klon, vielleicht eine Inspirierung, aber wohl eher eine Hommage, aufgebaut mit modernsten Bauteilen und Chassis. Der Zufall will es, dass unser Satori 13er ähnlich viel Luft verlangt wie damals die KEF, aber als Bass-Reflex. Die Schallwand ist recht klein, und ein Bass-Reflex-Rohr passt da nicht mehr hinein. Auf die Rückseite wollte ich die Öffnung auch nicht verlegen, denn die Satorique 0.5 soll, wenn es nötig ist, tatsächlich ins Regal passen. Deswegen ist als Öffnung ein schmaler Schlitz vorne unter dem Tiefmitteltöner geplant. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse muss die Weiche ebenfalls klein sein.

Bei der Abstimmung haben wir den MW13 ohne Hochtöner angehört. Der Frequenzgang geht so weit hinauf, dass man ihn fast als Breitbänder gebrauchen kann, so war die Bestimmung der Länge des Bassreflex Kanals recht einfach.

Bestückung:

Der Hochtöner ist schon in der Satorique 1, MTM und 2 eingesetzt worden. Den prägnanten Hochtöner mit silbernem Aluring gibt es mittlerweile auch mit einem schwarz eloxierten Ring. Deswegen zeigen wir auch das Foto des schwarzen Hochtöners. Sein Bruder mit dem silbernen Ring wurde in den Berichten der Satorique 1 und 2 vorgestellt.

Es sind nicht nur farbliche Unterschiede, auch klanglich tut sich einiges. In Hörtest habe ich herausgefunden, das der Hochtöner mit dem silbernen Ring etwas frischer und klarer klingt, der schwarze hingegen klingt dunkler und etwas zurückhaltender.….......

-Denkpause-

Alle, die jetzt meinen, der Daniel hat eine Schraube locker, haben es erkannt: Ich wollte nur mal testen, wer jetzt grinst oder mit hochrotem Kopf dasitzt. Was ich leider nicht nachprüfen kann. Natürlich gibt es hier klanglich absolut keinen Unterschied, die klingen gleich. Oder vielleicht doch nicht …? ;-).

TW29R:

Wie schon ausführlich beschrieben, hat der Hochtöner (schwarz hat den Zusatz „B“ wie black) einige Besonderheiten aufzuweisen, die wir hier noch einmal kurz zusammenfassen. Ein sogenannter Ringdome, welcher eigentlich eine Kalotte mit sehr großer Aufhängung ist, aber aufgrund der Befestigung in der Mitte nicht schwingt.

Warum nun diese Konstruktion, wo doch alle Welt einfache Kalotten anbietet? Jeder Hochtöner-Entwickler hat damit zu kämpfen, die weiche Kalotte zu kontrollieren, entweder mit Dämpfung oder mit Geometrie oder mit beidem. Denn wenn die Schwingspule die Bewegungen auf die Gewebekalotte überträgt, wird diese im Bereich der Schwingspule korrekt weiter an die Luft geleitet. Aber die Kuppel der Kalotte macht dann, was sie will. Sie schwingt oft gegenphasig oder völlig falsch. Also wurde die Kuppel in der Mitte auf einem Dolch befestigt. Außerdem ist der TW29R ausgestattet mit einer CCAW-Spule, einem T-Form-Magnetsystem, Kupferringen, zweiteilig entkoppelten Frontplatten aus Aluminium und einem angekoppelten Volumen. 

 
MW13P-8

Der MW13 wird seinem Namen gerecht, da er ein echter Dreizehner ist, damit meinen wir, dass er tatsächlich ein Außenmaß von 13 cm hat (132 mm, um genau zu sein). Viele moderne Chassis in dieser Größe haben oft Körbe von 14 – 15 cm, bei ähnlicher Membranfläche. Er ist genau so aufgebaut wie sein großer Bruder, der MW16: Druckgusskorb mit schmalen Stegen, Neodymmagnet-System, große Schwingspule, entkoppelte Zentrierspinne, stark gewölbte, mit Papyrusfasern durchsetzte Papiermembrane, langhubig ausgelegte Low-Loss-Gummisicke. Magnetsystem mit Kupferringen und Neodymring ausgestattet. Die bewegte Masse von nur 7,2 Gramm ist rekordverdächtig, die mechanischen Verluste von 0,5 sind ebenfalls sehr niedrig. Ähnlich dem MW16 ist er sehr breitbandig, spielt er doch bis fast 10 kHz hinauf. Der kleine Schlenker bei 1,5 kHz im Impedanzschrieb ist auf eine Sickenresonanz zurückzuführen, welche durch die Überlappung des Hochtöners mit dem Tieftöner korrigiert wird und nicht weiter ins Gewicht fällt.

 


Das Gehäuse:

Regal Version

Kein Firlefanz, sechs Bretter und ein siebtes, dünnes, für den BR-Kanal sowie eine Querversteifung. Aufgebaut mit 19 mm MDF (Front und Seiten), und 16 mm, bzw. 10 mm für den Kanal, da wir nicht viel Platz zur Verfügung haben.

Wand Surround Version

Die Satorique 0.5 ist ein wunderbarer Minilautsprecher, eignet sich aber auch gut als Surroundbox im Satorique-Verbund. Da Rearlautsprecher gerne flach an der Wand angebracht werden, haben wir vorgegriffen und liefern die Konstruktionszeichnung für eine Wandlautsprecher-Variante gleich mit. Aufgrund der Schwierigkeiten, die Weiche in dem flachen Gehäuse unterzubringen, haben wir diese Version umkonstruiert. Obendrein hat die Wandversion im unteren Mitteltonbereich zwischen 220Hz und 900Hz eine Erhöhung des Schalldrucks um ca. 2.5dB, die wir mit einer angepassten Weiche korrigiert haben.

 
Die rote Kurve zeigt die Erhöhung im Mitteltonbereich durch den veränderten BaffleStep Effekt im Vergleich zur blauen Kurve, ohne breite Schallwand. Messaufbaubedingt sieht der Bereich unter 100 Hz etwas wellig aus, ist aber hier nicht von Bedeutung.

Damit alles in die Box passt, muss die Weiche auf einem Intertechnik-Terminal 105S mit Stegen aufgebaut werden. Die Einheit wird dann von unten zusammen mit dem Bass-Reflex-Rohr (statt eines Schlitzes) gesteckt. Hinten sind Bohrungen für die Wandhalter WH5 vorgesehen.

Außerdem haben wir uns noch eine kleine Besonderheit ausgedacht und die Satorique 0.5 in einer speziell für uns gemischten Farbe lackiert und aufgebaut, nämlich in British Racing Green. Da fehlt eigentlich nur noch ein weißer Zierstreifen...

Bedämpfung:

Sonofil oben, hinten, seitlich und ein bisschen auf dem BR-Kanal. Der Bereich um die Öffnung bleibt frei. Bei der Surround-Version werden alle Flächen bis auf die Front belegt..

Weiche:

Ein hochwertiger, nicht ganz billiger Lautsprecher verdient entsprechend gute Bauteile. Aus Platzmangel kommen hier dennoch kleine Spulen und Kondensatoren zum Einsatz. Da die Tiefbass-Spule einen recht kleinen Induktivitätswert hat, konnten wir Backlackdraht mit 1 mm Draht auf einem 44-mm-Spulenkörper gewickelt benutzen. Die Korrekturspule L1 ist auf einen Ferrobar®-Ferritkern gewickelt, die anderen Spulen haben einen 32-mm-Körper und sind so angeordnet, dass sie sich nicht gegenseitig beeinflussen können. Die klangwichtigen Kondensatoren sind als Audyn Q-MKP-Typen ausgeführt, sonst sind es MKT Typen, die nicht viel Platz beanspruchen. Die Weiche wird wie üblich mit einer Platine geliefert, wobei sie recht kompakt aufgebaut ist, durch die Tieftöner-Öffnung passt und sich dann einfach anschrauben lässt.

Zum Schaltplan: L2 und C4 stellen einen Tiefpass 2. Ordnung dar; C3 und R3 erhöhen die Flankensteilheit so, dass wir etwas über 12 dB/ Okt. sind. C5, R4 und L3 nehmen den Mitteltonbereich etwas zurück, der sonst ein bisschen vorlaut klingt. Das verspricht, dass der MW13 wohl auch ein guter, reiner Mitteltöner ist. Hier eine größere Spule (L2) zu nehmen, wäre keine gute Idee, weil dann auch der Bereich um 500 – 800 Hz abgesenkt würde. L1 und R2 sind da, um den Tiefton etwas aufzupäppeln. So erzeugt die kleine Box einen sehr guten Basseindruck, satt und abgerundet wie in den kleinen englischen Kisten.

Messungen:


Frequenzgang + Impedanz Frequenzgang unter 0°, 15° und 30° Hochpass und Tiefpass


Sprungantwort Wasserfall Verzerrungen bei 85dB

Aufbau:

Beim Einbau der Weiche ist zu beachten, dass das Anschlusskabel vom Terminal lang genug ist (45 cm), denn die Weiche muss schräg von unten durch das Loch des Tieftöners eingefügt werden. Wenn das Kabel zu kurz ist, kann man die Weiche beim Einbau nicht schräg halten.

Die Platine ist so bemessen, dass die Befestigungslöcher genau unter den Ausschnitten der Lötfahnen des Hochtöner positioniert werden und so das Festschrauben mit einem langen Schraubenzieher in der engen Box recht einfach gelingt.


Beim Layoutzeichnen der Frequenzweiche hat es sich ergeben, dass sich der Tieftonanschluss über dem Hochtonanschluss befindet, die Kabel also gekreuzt werden müssen. Das ist kein Fehler, sondern dient kleineren Abmessung der Leiterplatte.

Klang:

Im ersten Augenblick hört sie sich direkt an wie eine kleine Satorique, der Familienklang ist gewahrt. Wie bei den beiden größeren Schwestern lösen der Hochton- und der Mitteltonbereich sehr gut auf, nur von der Tieftonwiedergabe erwartet man eigentlich nicht besonders viel.

Im zweiten Augenblick beginnt die Box, eine Aura aufzubauen, die einen immer mehr in den Bann zieht. Es lässt sich nicht erklären, aber sie entwickelt eine Art Zauber, wie sie auch den diversen LS-3/5-A-Varianten zu eigen ist. Nicht angestrengt, wie man erwarten könnte, sondern entspannt und locker spielt sie auf, flüstert eingehend ins Ohr und lässt dennoch nichts vermissen.

Entwickelt wurde die Kleine für die hochwertige Musikwiedergabe im Arbeitszimmer, in den Schlafgemächern, in kleineren Räumen, als Rearspeaker im Satorique-Heimkino oder als Nahfeldmonitor. Dass so ein kleiner Lautsprecher keine Tiefbasswunder vollbringen kann, ist verständlich. Die Satorique 0.5 kann wandnah aufgestellt oder direkt an die Wand montiert werden. Hierzu haben wir die beiden Zeichnungen für den Gehäusebau erstellt.

Einen Klangvergleich gegen den LS3/5a-Klon konnte ich mir nicht verkneifen: In fast 40 Jahren Lautsprecherbau hat sich einiges getan. Die Auflösung der Satorique 0.5 ist phänomenal, bei absoluter Vollendung der Stimmlagen. Die Bühne wird noch ein wenig tiefer dargestellt.

Ein gezupfter oder gestrichener akustischer Bass, gespielt von Ray Brown von der CD Moonlight Serenade, mit Laurindo Almeida an der akustischen Gitarre hörte sich so groß an, als ob man live dabei wäre, obwohl hier nur ein winziger 13er spielt. Das Schlagzeug von Jack DeJohnette, life eingespielt auf der LP „Tribute" mit Keith Jarret und Gary Peacock gehört zum Feinsten, was es in Jazz gibt. Hier zeigt der TW29R seine Klasse. Er spielt sanft ohne in den Hintergrund zu geraten. Dabei lässt er die Becken mit Dynamik völlig losgelöst über die Boxen spielen. Oft werden Hochtöner etwas überzogenen abgestimmt, um bei klassischer Musik übermäßige Transparenz vorzugaukeln. Hier ist das gewollt anders, ganz in der Tradition englischer Boxen. Streicher sind lieblich und fein gezeichnet.

Natürlich haben wir auch getestet ob die 0.5 Yello-fest ist. Und sie ist es. Der von den Schweizern künstlich aufgeblähte Bass schien aus einer wesentlich größeren Box zu kommen. Obwohl es mit der Box relativ laut zugehen kann, ist sie dennoch für Parties nicht die richtige Wahl. Alles andere macht sie jedoch fantastisch.

Ergänzung

Für ein Heimkinosystem empfohlene Lautsprecher.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die entsprechenden Boxen um zu erfahren welche Bausätze wir Ihnen dazu empfehlen. Auf Mobilgeräten drücken Sie auf die entsprechenden Lautsprecher.

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