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Club23
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Best.-Nr. 1385325

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Details

Lautsprecherbausatz Club 23 mit Seas Lautsprechern ohne Gehäuse Mit Seas Coax MR18REX/XF und Gradient AXP 08

Best.-Nr. 1385325

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 8
Höhe (cm) 105,00
Breite (cm) 26,00
Tiefe (cm) 26,00
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Seas Prestige
Preislevel 300-500 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bauberichte

Der Lautsprecher Club

Der Lautsprecher Club


Als im Jahr 1898 mein Opa geboren wurde, hatte das keinen nachweisbaren Einfluss auf die Entwicklung der Schallübertragung mittels Pappe und Strom. Eher dafür verantwortlich war der englische Physiker Oliver Lodge, der in just dem Jahr durch seine Konstruktion aus feststehender Spule und beweglichem Eisenstück den Grundstein für unser heute immer noch gebräuchliches Wandlerprinzip legte. Wente und Turas tauschten 1925, etwas vereinfacht gesagt, nur noch Fest- und Bewegungsteil gegeneinander aus und schon war alles erledigt, was uns noch heute mit Geräusch erfreut. Na gut, ein paar Dinge wurden immer wieder experimentell geändert, das "Trial and error"-Prinzip erfolgreich angewendet. Wusste man nicht, ob an dieser oder jener Stelle die Materialstärke ausreichte, wurde vorsichtshalber noch etwas mehr dazu gegeben, kostet ja nicht die Welt und schaden kann es eher nicht.

Gut 60 Jahre tat sich dennoch nichts wirklich Revolutionäres. Doch dann zog der Computer auch hier als nützliches Helferlein mit nahezu unendlicher Rechenleistung ein, der alles überprüfen und verbessern konnte, was sich kautzige Tüftler in ihren Garagen-Werkstätten zuvor ausdenken und händisch nachrechnen mussten. Antriebe, Belüftungen, Korbstege und Membranformen konnten durch Finite-Elemente-Simulation oder Laserabtastung optimiert, falsch Dimensioniertes auf das nützliche Maß korrigiert werden. War zuvor zeitraubendes Ausprobieren geänderter Umstände oder Zusammensetzungen notwendig, kann jetzt in Sekundenschnelle vorhergesagt werden, ob das selbst auferlegte Pflichtenheft weitgehend oder gar komplett konstruktiv abgearbeitet ist,  Natürlich bedeutet das nicht wirklich, dass die alten Holzohren weit weg von der highfidelen Wiedergabe blieben. Was dem Ohr genehm war, wurde mangels anderer Messinstrumente halt mit dem selben erkundet, kein völlig falscher Weg. Heute ist es möglich, perfekte Messwerte am Rechner zu erzeugen mit Grenzen weit jenseits des Wahrnehmbaren. Falsch ist das noch immer nicht, ermöglicht es doch dem Chassiskonstrukteur, von Anfang an alles richtig zu machen. Schon früh nutzte die R+D-Abteilung von Seas die revolutionären Techniken und bescherte uns einige Innovationen bei der Chassisentwicklung. Klippel sei dank wurden Neuerungen wie die Spiderring-Technologie, Exotic-Breitbänder oder auch Beryllium- und Diamanthochtöner marktfähig.

Als wir vor gut einem Jahr die Norweger besuchten, arbeitete man dort gerade an neuartigen Coax-Chassis, deren Sinn sich mir lange Zeit nicht erschloss. Ein 18er Korb, Resonanzfrequenz oberhalb von 100 Hz, Qts von 0,7, aber 6 mm linearer Hub bei fast keiner erkennbaren Sicke überforderten erst einmal meine Einsichtsfähigkeit. Im Nachhinein betrachtet ist diese Art der Konstruktion nahezu zwingend nötig, um viele Probleme coaxialer Systeme elegant zu umschiffen. Mit dem Hochtöner quasi als Dustcap auf dem BMT-Magneten wird die Membran zur Schallführung, die dank neuerer Berechnungsmethoden nunmehr als störungsfrei funktionierender Wave-Guide gestaltet wurde. Übliche Sickenwülste bilden eine Abrisskante, also wurden sie durch vertieftes, schmales Gummi ersetzt. Muss der äußere Teil des Coax auch Bass wiedergeben, wie es bisher eher normal war, werden die Schallwellen aus dem Hochtöner mechanisch moduliert, sicher nicht der naturnahen Wiedergabe zuträglich. Die hohe Resonanzfrequenz verhindert das wirkungsvoll. Aber da sind dann noch die 6 mm Hub. auch dafür gibt es eine einfache Begründung: Selbst bei hohem Pegel kommt die Schwingspule nie in Gefahr, das Magnetfeld auch nur ansatzweise zu verlassen und das reduziert den Klirr gewaltig.

Bevor wir den MR 18 REX/ XF in einem Gehäuse verschwinden ließen, haben wir der Vollständigkit halber zuerst einmal seine Daten gemessen. Es sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklch auf die fast punktgenaue Übereinstimmung mit den Seas-Messungen hingewiesen.

MR 18 REX/ XF




Ausstattung:

Membran: beschichtete Pappe/ Textil Polplattendicke 6 mm
Sicke Gummi/ Textil Wickelhöhe 12 mm
Korb Druckguss/ Kunststoff Magnetdurchmesser 110 mm
Polkernbohrung nein Befestigungsbohrungen 6  
Zentrierung Flachspinne, hinterlüftet Außendurchmesser 176 mm
Magnet Ferritmagnet/ Neodym Einbaudurchmesser 145 mm
Schwingspule 39 mm/ 25 mm Einbautiefe 88,5 mm
Träger Aluminium Frästiefe 5,2 mm

Parameter BMT:

Fs 135 Hz Mms 11,8 Gramm
Diameter 130 mm BL 8,14 Tm
ZMax 24,2 Ohm VAS 2,93 Liter
Re 6,2 Ohm dBSPL 90,8 dB/1w/1m
Rms 3,67 kg/s L1kHz 0,28 mH
Qms 2,71
L10kHz 0,19 mH
Qes 0,93
SD 121 cm²
Qts 0,69
MMD 10,9 Gramm
Cms 0.12 mm/N Zmin 7,83 Ohm

Messungen BMT:

     
 Frequenzgang  Impedanz  Klirr für 90 dB
     
 Frequenzgang 0/ 30/ 60°  Sprungantwort  Wasserfall



Messungen HT:

     
 Frequenzgang  Impedanz  Klirr für 90 dB
     
 Frequenzgang 0/ 30/ 60°  Sprungantwort  Wasserfall


Da der Mittelhochton-Coax allein keine vollwertige Musikwiedergabe schafft, musste ein Bass untenrum als Ergänzung gefunden werden. Als Verfechter der reinen Lehre bevorzuge ich bekanntlich, dass alle Pferde aus einem Stall stammen. Dann haben sie meist den gleichen Geruch, sprich Klangcharakter. Nun konnte ich bei Seas jedoch lange suchen, ich fand wegen der matt beschichteten Membran und des hohen Pegels des MR 18 kein sinnvoll verwendbares Chassis. Zwei ER18 RNX mit gleicher, jedoch unbehandelter Membran parallel geschaltet hätten mir gefallen, aber das ging optisch gar nicht zusammen. Der WA 180 glänzt wie eine Speckschwarte, ebenso der CA 22 RNY, der pegelmäßig noch halbwegs mitgekommen wär. Doch wenn es schon dem Auge nicht wirklich gefällt, sollte wenigstens das Ohr zu seinem Recht des hohen Schalldrucks kommen. Zwar schon vorgestellt, aber nie verwendet, wurde der Gradient AXP 8. Bei ihm müssen wir uns selbstkritisch auch einmal an die eigene Nase fassen. Ihm fehlt bislang noch der Fünfzoll-Mitteltöner, mit dem zusammen er die Audible-Reihe auf den dritten Weg bringen soll. Unbeschaltet mit fast 91 dB ist er aber der ideale Partner für den Seas-Coax, auch wenn er in einer anderen Fabrik produziert wird. Vierzig Liter umbautes Volumen mit großem, auf 15 cm gekürztem Reflexrohr sollten ihm laut LSPCad reichen, dazu noch grob 10 Liter für den Coax und schon konnte mit Sketchup gezeichnet werden.




Anders als im Bauplan schnitt ich meine Bretter auf Gehrung, versah sie innen mit Nuten für den Teiler und den Boden und hatte so einen etwas spannenderen Aufbau als bei stumpf(sinnig)er Verklebung. Front und Rückwand bekamen vor dem Leimen ihre Ausschnitte von der CNC-Fräse verpasst.



Zwei Zurrgurte und Kantenschützer wurden unter die erste Seite gelegt, bevor der Leim für den Teiler in seine Nut eingebracht wurde. Danach war alles selbsterklärend.






Um nicht blauäugig ans Werk zu gehen, finishte ich jetzt die Kistchen nicht auf gut Glück oder, besser gesagt, auf Gedeih und Verderb. Vor dem weiteren Zeiteinsatz stand die Weichenentwicklung, daher schraubte ich die Chassis erst einmal in die Rohfassung ihrer Behausung und platziere sie im Messraum vor mein Messmikrofon.



Der Reihe nach maß ich die Chassis in der Box und erhielt die roten Kurven. Einfach war es, den Bass in die Knie zu zwingen, er war mit einer Audyn-Kernspule und einem parallelen MKT zufrieden. Noch simpler war der Hochpass für den Mitteltöner, der nur aus einem großen MKP-Q4 besteht. Mehr ans Eingemachte ging es bei der Trennung von MT und HT, die beide für sich schöne Flanken ermöglichten, in der Addition aber ordentlich herumzickten. So waren beidseitig Filter dritter Ordnung die Lösung, die auch zu einem anständigen Summenkurve führten. Der Mitteltöner war nach der Beschaltung der lauteste Gesell in der Dreiergruppe und musste mittels Vorwiderstand ein wenig besänftigt werden. Bevor jemand Kritik anbringt: Ja der Hochtöner macht auf Achse ein eigenartiges Bild, er sitzt halt im Zentrum der Schallführung und trifft dort auf andere Verhältnisse als auf einer glatten Schallwand. Wer seinen Blick eine Zeile nach unten scrollt, sieht in der 30 Grad-Kurve einen sauberen Verlauf.



Der hohe Wirkungsgrad und der außergewöhnliche Anblick der Box, längst von uns "Club 23" getauft (Coax-Lautsprecher und Bass mit 23 cm Korb), wird sicher Menschen ansprechen, die sich nicht mit 08/ 15 zufrieden geben und sich vom Klang einer Röhre erwärmen lassen. Für sie haben wir selbstverständlich auch die Impedanz geglättet.



Messungen Club 23:

     
 Frequenzgang  Impedanz  Klirr für 90 dB
     
 Frequenzgang 0/ 30/ 60°  Sprungantwort  Wasserfall



Zum Aufhübschen der Boxen wurde für alle "inneren" Teile weißer PU-Acryllack zweimal aufgerollt, ein Zwischenschliff mit 180er Papier sorgte für eine glatte Oberfläche. Für den Rest habe ich Photoshop, andere brauchen weitere Lackierdurchgänge und Geduld.





Für die Seiten hatte ich blaue Klebefolie gekauft, die recht leicht aufzubringen war. Doch weil mir das am Ende dann doch nicht so richtig gefiel, hab ich die Kunststoffschicht wieder abgezogen. Da in meinem Keller neben vielen alten Gehäusen auch noch eine ganze Menge an Furnier herumlungert, holte ich mir ein paar Sapeli-Blätter in die Bastelkammer und klebte sie mit der wohlbekannten Bügelmethode auf.




Nachdem die zersplitterten Enden des Furniers abgetrennt waren, schnitt ich mir vier Bahnen mit gut 10 cm Langenüberstand zu. Da mein Sapeli gut 40 cm breit war, ich aber nicht sinnlos viel Kleber vergeuden wollte, schnitt ich es auch in der Breite mit etwas Schiebereserve zu.



Einfacher Holzleim wurde mit der Schaumstoffrolle gleichmäßig aufgetragen, die Furnierblätter sorgsam seitlich zum Trocknen abgelegt. Durch die Feuchtigkeit des Leims rollen sie sich klein zusammen, entspannen sich beim Trocknen jedoch weitgehend wieder.



Auch die Boxen brauchen Leim, vor der Weiterbearbeitung muss er sich von weiß auf glasig umfärben. Dann wird das Furnier mit Überstand auf allen Seiten aufgelegt.




Aus der Mitte heraus wird das Bügeleisen (Wärmeeinstellung zwischen Wolle und Baumwolle oder knapp Stufe 3 von 4) mit leichtem Druck langsam in alle Richtungen über das Furnier geführt. Abschließend werden die Kanten mit schrägem Eisen sorgfältig, aber vorsichtig nachgearbeitet.



Mit der feinen Dreiecksfeile wird das Furnier erst mit, dann gegen die Faserrichtung abgesägt. Ein zum Schutz der Lackierung schräg gehaltener Klotz mit Schleifband glättet die Kanten.



Mit prüfender Hand fährt der -werker über die Furnierfläche. Wo der Bügelvorgang zu schlampig ausgeführt wurde, mahnt ein heller Ton die Nacharbeit an. Danach wird die Box umgedreht und der Leimvorgang läutet die zweite Runde ein. Während der Trockenzeit wird die zweite Box furniert, beides braucht 15 bis 20 Minuten



Zwei Klarlackschichten mit Zwischenschliff  feuern das Furnier an. Wer sorgfältig arbeitet, hat nach kurzer Zeit zwei ansehnliche Kästen mit Löchern geschaffen. Nun mussten noch die Weichen verlötet und samt Dämmzeugs (drei Beutel für den Bass, einer für den Coax) eingebaut werden.





Abschließend konnten die Club-Lautsprecher in den Hörraum umziehen, wo schon der Experience KT 88 und viel Musik auf sie warteten. Wie bei meinen Lautsprechern üblich, stellte ich die Kästen parallel zu den Seitenwänden auf. Wer sie in seinem Wohnzimmer lieber einwinkelt, wird das täglich aufs Neue machen müssen, weil seine Frau sie in seiner Abwesenheit wieder zurück in ihre natürliche Stellung verbracht hat. Das hat sicher etwas mit ihrer oftmals bemerkenswert einfachen, aber immer den Nagel auf den Kopf treffenden Einstellung zur Musikwiedergabe zu tun: Gefällt mir oder gefällt mir nicht.

So einfach kann ich es mir natürlich nicht machen, deshalb folgen nun die üblichen Bemerkungen, was die Club 23 so viel besser machen als andere, vergleichbare Schallabsonderer. Besonders lobend zu erwähnen ist selbstverständlich die fantastische Raumabbildung, die Löslösung der Musik von den Lautsprechern und die Präzision im Bass. Der reicht nicht abgrundtief herunter, das wär tatsächlich etwas ganz Besonderes angesichts des für eine Achtohm-Box recht hohen Wirkungsgrads von knapp über 90 dB/ 2,83 V/ 1m. Wandnähe ist nicht schädlich, selbst in die Ecke gestellt muss sich der Dreiweger nicht schämen.

Von einer herben Enttäuschung zu berichten, ist jedoch auch des Chronisten Pflicht. Um die Basswiedergabe der Club 23 zu testen, legte ich Lou Reed's sicher dafür erfundenes "Walk on the wild side" in den CD-Player, setze mich auf mein neues, altes Sofa und war ganz angetan vom Zupfen und Schnarren der Saiten, Druck und Dynamik stimmten exakt. Doch dann öffnete der Sänger den Mund und knödelte seinen Text so irgendwie im falschen Raum stehend dahin, dass es keine Freude war. Die drei Begleitsängerinnen kamen nicht aus der Tiefe des Raumes nach vorn, sondern wurden nur lauter. Das Saxophon hatte völlig vergessen, dass es ein Holzblasinstrument ist. Hatte ich mich etwa bis dahin einer gewünschten Täuschung hingegeben, um meine Arbeit am neuen Bausatz würdiig abschließen zu können? Schnell legte ich zum Vergleich das schwarze Album auf den Plattenteller und schon stimmte die Welt. Wer immer sich da ausgedacht hat, diese CD "Best of .. " zu nennen und im umfangreichen Beiblatt zu behaupten, den wohlbekannten Titel von "Transformers" kopiert zu haben, er hätte es uns ersparen können. Ich hab sie sofort dorthin befördert, wo sie hingehört: in den Mülleimer.

Wer nun im diesem Absatz ein Plädoyer eines Ewiggestrigen für altbackene Technik liest, dem Neuerungen zuwider, Technik ein Graus ist, der irrt gewaltig. Ich kann gut damit leben, dass die Zeit nicht stehen bleibt, es Fortschritt gibt. Die CD ist der Schallplatte weit überlegen, daran beißt die Maus keinen Faden ab. Auch hochauflösende Dateien aus dem Internet herunter geladen sind in der Lage, einen größeren Hörgenuss als der Knisterkasten zu bieten. Leider haben das viele Produzenten nicht aufgegriffen, um den Hörhorizont des Zuhörers zu erweitern. Nur dagegen richtet sich meine vorgebrachte Kritik.

Wo wir gerade so schön dabei sind, darf auch ein Wermuthstropfen auf unser neuestes Werk fallen. Eigentlich ist ein Coax-Chassis für den Center im Heimkino prädestiniert, nicht jedoch der MR 18 REX/ XF. Er reicht allein nicht tief genug herunter, um Stimme vollständig wiederzugeben, Ihm einen Bass zur Seite zu stellen, scheitert in fast allen Wohnzimmern am zugestandenen Platz unter dem Fernseher. So dürfen wir an dieser Stelle auch einmal darauf hinweisen, dass es auch viel Spaß macht, Musik ohne Bild und Auge zu genießen. Für die Freunde des heimischen Theaters haben wir immerhin noch das Coax-HK.

Udo Wohlgemuth

Technik:

Chassis Seas MR 18 Rex/ XF Holzliste in 19 mm MDF

Gradient AXP 8 pro Box in mm:



Vertrieb Intertechnik, Kerpen 1050 x 260 (2x) Front/ Rückwand
Konstruktion Udo Wohlgemuth 1050 x 222 (2x) Seiten


222 x 222 (3x) Deckel/ Boden/ Teiler
Funktionsprinzip Bassreflex
Nennimpedanz 8 Ohm Frästiefe:


Bass: 5,0 mm
Reflexrohr: HP 100 auf 15 cm gekürzt Coax: 5,0 mm
Dämmstoff 4 Beutel Sonofil
Terminal: T 104 LC Bausatzpreis:360 Euro
Artikel ist in den folgenden Rubriken gelistet:
I.T. Intertechnik
I.T. Intertechnik Kerpen GmbH Located at Europaring 28, 50170 , Kerpen Germany, . Phone: +490227390840. https://www.facebook.com/Lautsprecherbau https://twitter.com/it_intertechnik https://plus.google.com/111120951705739054145/about https://plus.google.com/102648362843691426793/about https://www.youtube.com/user/lautsprecherbau