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FT2TL
FT2TL
FT2TL

FT2TL

Die Rückkehr einer Legende

Best.-Nr. 1385063

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Details

Bausatz FIRSTTIME 2 TL ohne Gehäuse Sie war die erste Bausatz-Box, die sich einer neuen TL-Bauweise bediente, der sogenannten ein Drittel/ ein Fünftel-Transmissionline. Durch diesen Aufbau konnte die typische Welligkeit der Luftröhre reduziert werden und so der lange Zeit verpönten Boxenart zu neuem Leben verhelfen.

Best.-Nr. 1385063

Merkmale

Wege 3-Wege
Gehäuse Prinzip Transmission
Nennimpedanz (Ohm) 4
Kennschalldruck (dB) 88
Höhe (cm) 120,00
Breite (cm) 23,00
Tiefe (cm) 35,00
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel 100-200 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

FT2TL 2011 von Thomas2
FT2TL | Quickly14/28 | SD315BP von maxxnet2
FT2TL | Quickly14/28 | SD315BP von maxxnet2
FirstTime TL2 Up von BjoernB

Bauberichte

Peters FT 2 TL

Peters FT 2 TL


Mein erstes Projekt

Alles fing mit ein paar Lautsprechern aus dem An- und Verkauf an. Ich wohne in einer großen WG und wir suchten eine günstige Beschallungsmöglichkeit für unseren Gemeinschaftsraum. In einem bekannten Hamburger Second Hand- Laden fanden wir ein paar selbstgebaute Boxen zu einem unschlagbar günstigen Preis. Mitgenommen, angeschlossen und es kamen prompt Töne heraus. Nur irgendwie nicht so satt, wie man es von einem 30l Kasten erwarten würde. Also kurzerhand das Ganze aufgeschraubt und zum Vorschein kamen 3 Chassis, die luftig in der Box hingen. Schon hörte ich meine innere Stimme "das kann man doch irgendwie noch verbessern". Die Googlemaschine wurde angeworfen und es dauerte nicht lange, bis ich auf www.Lautsprecherbau.de gelangte. Kurz gelesen, wie man stehende Wellen im Gehäuse eliminieren kann, etwas Dämmwolle in die Kiste gepackt und höre da, jetzt klingen sie, wie sie aussehen.

Ich hatte vorher nicht im Traum daran gedacht, Lautsprecher selber zu bauen. Doch die Seite fesselte mich und ich fand schnell meinen Favorit. Die FT2TL soll mein altes Bosesystem ablösen. Zum Thema Bose: ich war 14, hatte weder Ahnung, noch Platz und es war ein super Schnäppchen. Jetzt habe ich 40m2 und mit Standboxen sind diese gut mit Musik zu füllen. Dazu kommt, dass ich noch Student bin, mein Budget damit ziemlich begrenzt ist, ich aber nicht auf Qualität verzichten möchte.

Die Technik wurde also in Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke umgewandelt. Vorher habe ich mir das Holz besorgt und hatte dann genug Ruhe und Zeit, mich ganz dem Gehäuse zu widmen. Bisher hatte ich nicht viel Erfahrung mit Holzverarbeitung, aber ich bastele grundsätzlich sehr viel und baue Einrichtungsgegenstände aus den unterschiedlichsten Materialien. Frei nach der Devise, "Hab ich noch nicht gemacht, aber ich will es unbedingt ausprobieren", arbeite ich mich in die Materie ein.

Ich möchte immer etwas Wertiges herstellen, so auch bei den FT2TL, auch wenn es Einstiegsboxen sind. Das Design war ziemlich schnell klar und es kam nur eine Mischung aus MDF und Multiplex in Frage. Im Baumarkt um die Ecke gab es natürlich keine 19mm Platten, dünner kam nicht in Frage, also wurden daraus 21 mm. Bis auf die Kosten stand dem auch nichts im Wege, siehe Wertigkeit. Noch ne gute, günstige Oberfräse eingepackt und es konnte losgehen.
 
Das Zusammenleimen nach Plan war sehr einfach, dazu muss man kein Tischler sein. Schwieriger wurde es beim Fräsen auch nicht. Ich hielt zum ersten mal eine Oberfräse in der Hand und ich muss zugeben, dass ich schon etwas Respekt davor hatte. Aber nach ein paar Probefräsungen war ich guter Dinge. "Das geht ja wie durch Butter!". Den Fräszirkel baute ich mir aus einer dünnen Tischlerplatte, mit dem Loch für die Kopierschablone der Fräse und einer Schraube zum Fixieren. Das ist die schnellste Variante und Anleitungen gibt es dafür zu Hauf im Internet.



Für das Design habe ich die Kanten des Gehäuses abgerundet. Mein Ziel waren Lautsprecher im Stil von Art Deco (1920-1940), welches gut zu solch prächtigen Exoten wie der Transmissionline passt und deren Auftritt unterstreicht.



Der schwierigste und längste Teil war die Lackierung und deren Vorbereitung. Unebenheiten wurden in mehreren Durchgängen gespachtelt, geschliffen und grundiert. Tip vom Fachmann: Als allererstes einmal komplett klar lackieren, damit das Holz später nicht mehr so stark saugt. Den Lack habe ich mir bei einem professionellen Hersteller besorgt, da ich einen bestimmten Farbton wollte, mit der entsprechenden Qualität. Ich kann es nur jedem empfehlen, etwas mehr Geld für den Lack auszugeben. Ich benutzte Emaillelack auf Kunstharzbasis und es war einfach traumhaft, damit zu Lackieren. Mangels einer Lackierkabine und der passenden Anlage habe ich kurzerhand im Badezimmer mit einer Schaumstoffrolle die Farbe ins Spiel gebracht. Leichte Orangenhaut und ein paar Staubeinschlüsse sind mit dieser Methode leider unvermeidbar, aber nicht weiter tragisch. Nach einer Odyssee von sich immer wiederholendem Abkleben der Multiplexkanten, war das Gehäuse so gut wie fertig.



Die Chassis wurden keine Sekunde zu früh geliefert. Als allererstes schaute ich, ob die Maße stimmten, da ich auf Risiko und nur nach Bauplan gefräst hatte. Alles passte, bis auf die Mitteltöner, da darf man gerne noch einen Millimeter in der Anleitung zugeben (aus 14,8 wird 14,9). Doch kurzerhand half mir das Cuttermesser beim anpassen. Eine Frequenzweiche zu löten war für mich auch das erste Mal. Wenn man alles ganz übersichtlich auf ein Holzbrett klebt und dann strikt nach Plan verlötet, kann aber auch dort nichts schief gehen. Das ganze Konstrukt schraubte ich mit Abstandhaltern an der Bodenplatte fest.

Das Sonofil legte ich locker ins Gehäuse und der Rest wurde eingebaut, zur Sicherheit bekamen sie Chassis noch Dichtband. Leider hab ich davon keine Fotos, da ich im Eifer nicht daran dachte, welche zu machen. Das Loch auf der Oberseite deckte ich mit sehr feinmaschigem Metallgitter ab, welches ich dann in Gold besprühte. Gestellt wurden die beiden Türme auf goldene Spikes, diese habe ich zur Sicherheit noch angeschraubt. Als Kommunikationsdesigner habe ich natürlich auch ein Logo. DerFrisch heißt das possierliche Tierchen. Erweitert um ein Megafon, habe ich es in vergoldete Platten lasern lassen und kann nun jedem Gast erklären, dass ich diese Lautsprecher nicht gekauft, sondern selbst gebaut habe.

Doch nun zum Klang

Angeschlossen habe ich das ganze an einem YAMAHA RX-V1073 (Amerikanisches Modell) und einem Technics SL PS7 CD Spieler. Mein Raum ist insgesamt 40m² und hat 3,5 hohe Decken.

Hörproben:
Fluch der Karibik (CD)
Seeed (CD)
Alicia Keys - girl on Fire (CD)
Pink Floyd (Airplay 320 kbit/s)
DireStraits (Airplay 320 kbit/s)
Neil Young (Airplay 320 kbit/s)
Marvels The Avengers (BluRay)
Avatar(BluRay)

Ich steige gerade in die Materie "Bewusst Musik hören" ein, kann daher also keine detaillierten Aussagen über den Klang machen. Nachdem die beiden stattlichen Türme (vorher hatte ich ja nur so kleine Brüllwürfel) jetzt links und rechts neben dem Fernseher Platz genommen haben, wollte ich sie auch mit fulminanter Musik zum Erklingen bringen. Also erste CD rein und die Noten von Klaus Badet erklingen lassen. Die Musik ging mir sofort ins Mark, als die Streicher sich warmspielten und ein breites Grinsen stellte sich für die nächste halbe Stunde ein. Jetzt verstehe ich auch, was ein Bühnenbild ist und wie sich ein Raum aufbaut. Jedes Instrument ist klar rauszuhören.

Musik von einem klassischen Orchester ist für mich, nach mehreren Wochen hören, das Element in dem die FT2TL richtig aufgeht. Auch bei Alicia Keys können die Lautsprecher mich überzeugen. Das Klaviersolo "De Novo Adagio" zieht einen in seinen Bann und meine Mitbewohner dachten für eineinhalb Minuten, ich hätte ein Klavier in meinem Zimmer stehen.

Bei Seeed können die Lautsprecher durch ihre Größe überzeugen. Bei den tiefen Bässen dröhnt nichts, alles wird sauber und souverän an den Mann gebracht. Ein bisschen Druck fehlt allerdings, wenn man in Zimmerlautstärke hört. Das möchte ich aber nicht unbedingt den Boxen zusprechen. Ich denke, der AV Receiver will eher nen aktiven Subwoofer bedienen, als sich bei den großen Dingern zu sehr um Tiefe zu bemühen. Wenn er allerdings im eigenen Revier jagt, kommt er ganz groß raus. Im 7.1 Modus geht's im Team richtig zur Sache. Es macht soviel aus, jetzt zwei ausgewachsene Standboxen zu haben. Früher wirkten gerade BluRays sehr mit Ton überladen, alles war irgendwie ein Brei von Effekten. Teilweise konnte man sogar Dialoge schlecht verstehen. Das war einmal. Jetzt bekomme ich sehr detaillierten Klang, sauber und räumlich verpackt. Zwischen CD und Airplay konnte ich keinen Unterschied feststellen. Allerdings bin ich ja auch noch wie ein Einsteiger ausgestattet, sowohl hörtechnisch, als auch vom Material her.

Musik höre ich jetzt in Stereo, ohne Schnickschnack. Bei Filmen läuft aber der Subwoofer mit, da ich dort gerne viel Druck untenrum haben möchte, ohne dabei von den Hauptdarstellern angeschrieen zu werden. Abschließend kann ich sagen das meine alten Bose gut laut spielen konnten, was als 14 Jähriger damals oberste Prämisse war, aber mehr auch nicht. Die FT2TL kann vor allem gut, sogar sehr gut, da kommt es nicht auf den Pegel an. Musikstücke wirken ausgewogen, es fehlt nichts, jeder kommt beim Hörer an. Ich bin mehr als zufrieden und erfreue mich jeden Tag aufs Neue an diesen zwei Schönheiten.

Das Baufieber hat mich gepackt und ich werde demnächst den alten Center und die Surroundspeaker durch die Quicklies ersetzen. Jetzt müsste der Udo mir nur noch einen aktiven Subwoofer entwerfen oder empfehlen, der ein paar Einstellmöglichkeiten bietet (Phase,Trennfrequenz etc.) genug Power für 40m2 hat und nicht mehr als 300 Euro kostet. Dann wäre ich vollends glücklich.

Fazit

Für knapp 400 Euro hätte ich mir keine fertigen, schwarzen Kisten beim Elektronikhändler gekauft und in mein Zimmer gestellt. Das werde ich jetzt wohl auch nie wieder tun. Denn ich bin der Meinung, dass fertige Lautsprecher in dieser Preisklasse nicht mit diesen mithalten können. Mit das teuerste an einem fertigen Lautsprecher ist immer noch das Gehäuse, dann kann man sich vorstellen, wieviel die Elektronik wert ist. Wenn ich bereit für die Duetta bin, komme ich aber vorher zum Probehören. In der Preisklasse ist das dann wohl angebracht und ich kann bestimmt noch einiges dazulernen.



Vielen Dank An das Forenteam von Intertechnik und allen Forenmitgliedern, bei denen ich mir so viele Tips holen durfte.

Peter
Baubericht FT2TL

Baubericht FT2TL


Sabrinas und Sebastians Baubericht zur First Time 2 TL

Wo fängt man einen Baubericht nun am besten an? Erst einmal beim Hintergrund, wie wir zum Selbstbau gekommen sind. Im August 2012 haben wir uns einen neuen Fernseher geholt, um den in die Jahre gekommenden abzulösen. Passend dazu wurde dann auch ein neuer AV Receiver und ein 5.1 Komplett Set eines dem Namen nach geradezu antichristlichen Herstellers aus Berlin besorgt. Insgesamt waren wir mit dieser Lösung am Anfang auch sehr zufrieden (Filme in 5.1 und "echtes" Kino Feeling).

Beim Hören von Musik, besonders morgens leise Radio, war diese Lösung jedoch nicht wirklich perfekt. Um überhaupt ein bisschen Tiefton zu bekommen, mussten wir immer wieder den Pegel anheben, bis der Subwoofer mal anspringt (Dauer-"On" wäre eine Option gewesen, aber der verbraucht ja auch einiges an Strom). Also war klar, für die Front sollten Lautsprecher her, die auch den Frequenzbereich unter dem der Satelliten ordentlich versorgen können.

Also wie immer in solchen Fällen erst einmal den größten Online Internet Versandhandel angesurft und Lautsprecher mit guten Bewertungen im passenden Budget ausgesucht. Dort war auch schnell ein passender Satz gefunden. Zu dem Lautsprecher dann noch nach weiteren Impressionen gesucht und dann in einem dem Audio Bereich geneigten Forum fündig geworden. Dort aber auch zu unserem Glück diese Homepage  gefunden. Das Lesen der Berichte und Betrachten der vielen Bilder hat uns dann erst einmal sehr neugierig gestimmt. Sowas schaffen wir doch auch, habe ich zu Sabrina gesagt. Sabrina macht im Moment sehr viel mit Holzverarbeitung (Ich bin da eher die Niete, und musste mich entsprechend um die Elektronik kümmern).

Im Oktober erschien dann der Baubericht von Blaue Fine zur FT2 TL und wir dachten uns, dass wir uns doch mal an Selbigem versuchen können. In der Verwandschaft nach passenden Werkzeugen gefragt und schon einmal ein paar Ideen zur optischen (im Grunde nur zur Farbe) Gestaltung gemacht. Nach langer Entscheidungsfindung , war dann klar, ein dunkles Rot, wenn möglich Hochglanz, wird es werden. Samstags in den nahe gelegenen Biber Baumarkt gefahren und schon einmal die Materialien zum Lackieren, Leimen und den passenden MDF Zuschnitt besorgt. Am folgenden Montag dann ab ins Hörstudio nach Bochum, das zum Glück nur ca. 30 km von unserer Heimatstadt entfernt wohnt. Da war auch schon ein Hörtest im Gange. Die FT2 TL hatte man leider nicht zum Probehören da, also haben wir dann einen "Taubkauf" gewagt (den wir wirklich nicht bereuen können, aber dazu später mehr).

Nun hatte uns mein Onkel eigentlich den Besitz einer Oberfäse und die Bereitschaft, uns diese auch zum Bau auszuleihen, laut getan. Jedoch hatte er sie wohl bereits an jemand anderen verliehen, der sie nicht zurück gebracht hat. Nun ja, fürs erste Mal machten wir es dann ohne Versenken der Chassis (dies macht akustisch keinen starken Unterschied und wäre allenfalls messbar, weil ich meine Befürchtung äußerte, dass wir dass mit der Oberfräse nicht schaffen könnten).

Den Haufen Bretter vor uns machten Sabrina und mein Vater sich ans Ausschneiden der Löcher für die Chassis nach Bauplan (den hatten wir dummerweise liegen lassen, wir bekamen ihn auf Anfrage aber noch am selben Abend per Mail geschickt).



Parallel dazu habe ich die Bauteile der Frequenzweiche auf zwei kleine Extrabretter mit Heissklebepistole befestigt. Danach prüften wir den Sitz der Chassis in der Schallwand und des Terminals in der Rückwand.



Nach kleiner Nacharbeit bei den Hochtönern (in original Bauplan fehlen die seitlichen Ausbuchtungen für die Anschlüsse des Chassis) passte dort auch soweit alles. Also ab ans Verleimen der Boxen und nach Vorbild aus dem Stammbaubericht die Boxen nach dem Leimen beschwert (eine Seitenwand haben wir erst einmal nicht verleimt, um die Frequenzweiche mit den Kabeln besser verlegen zu können). Dazu dienten an den Schnittstellen Teile von Alufolie um ein versehentliches Festleimen der Seitenwand zu vermeiden.



Nun wurde als nächstes die Frequenzweiche verlötet, mit entsprechend langen Kabeln im Gehäuse angebracht, das Dämmmaterial verlegt, die noch fehlende Seitenwand verleimt und alles grob mit Holzspachtel versiegelt.

Beim nächsten Arbeitschritt hätten wir uns dann mehr Mühe geben müssen (hinterher ist man ja immer schlauer). Wir haben alles mit Schleifpapier einigermaßen glatt geschliffen (leider nicht Glatt genug) und zwei Schichten Klarlack (mit entsprechender Trockenzeit) aufgetragen. Danach dann zwei Schichten weißen Lack, damit dass dunkle Rot hinterher besser zu Geltung kommt. Anschließend wurde dann die erste Rotschicht aufgetragen.



Gespiegelt hat es dort bereits sehr gut. Nach drei weiteren Schichten Rot und einer abschließenden Klarlack-Schicht, waren die Boxen dann bereit zum Transport an Ihren Bestimmungsort, um dann dort mit den Chassis verheiratet und aufgestellt zu werden.



So und wer bis hierhin durchgehalten hat, muss nun nur noch unser Resümee zu den Boxen aushalten. Wir sind beide der festen Überzeugung, dass die Boxen besser klingen, als die vorab im Shop ausgesuchten und sogar noch teueren Boxen. Manchmal ertappe ich mich immer noch dabei, dass ich denke, der Center würde mitspielen, weil der Sound so präzise dargestellt wird und dass der Subwoofer angesprungen ist, da der Bass überzeugt und ausreichend Druck macht. Auch in Filmen machen sich die neuen Frontboxen sehr gut und überspielen glücklicherweise die drei anderen, aus dem Komplettset verbliebenen Boxen nicht. Obwohl wir jetzt schon sagen können, dass auch diese demnächst noch Kreationen von Lautsprecherbau.de weichen müssen, da man hier mit geringem Aufwand wirklich Wunder zaubern kann.

Sabrina und Sebastian


Nadines FT 2 TL

Nadines FT 2 TL


Nadine’s FT2TL

Nach sehr langer Überlegung und WWW-Recherche entschied ich mich als komplette Anfängerin, wohl aber mit technischer Neigung, für den Selbstbau. Alternativ hätte ich mich sehr wahrscheinlich für einen Teufel Ultima-Kauf entschieden – falls Euch das interessiert. Natürlich habe ich jetzt keinen direkten Vergleich aber nach wirklich stunden- und tage-intensiver Recherche in sämtlichen Foren, und natürlich auch hier, bin ich fest davon überzeugt, mit den FT2TL mindestens genauso gut bedient zu sein! Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 320€ inkl. zugeschnittenes Holz. Als Receiver dient ein Sherwood 772 (90€ eBay) mit einem Sony CD Player CDP2xx (Preisschild: 269DM.

Ich habe wirklich lange gebraucht, um mich zwischen SB „xx“ und FT2TL zu entscheiden. In meinem Auto befindet sich (zufällig) eine Bose Soundanlage, von der ich doch ziemlich verwöhnt bin. Zumindest dachte ich das, bevor ich das erste Mal meine neuen Selbstbau-Lautsprecher hörte!!

Wie der Name schon sagt, habe ich mir aufgrund meiner Unerfahrung in Bezug auf Holzverarbeitung den Bausatz für´s Erste Mal bestellt.

Glücklicherweise hat der Nachbar meines Vaters ne kleine Schreinerwerksatt im Keller und sich bereit erklärt sowohl seine Räumlichkeiten und Maschinen als auch seine Hilfe zur Verfügung zu stellen. Wie in Udos Beschreibung der FT2TL wollte ich die Gehäuse auch nur leimen und mit Getränkekästen beschweren, doch wenn man schon die Möglichkeit zum Fräsen und Zentrieren mit Flachdübeln und jede Menge Schraubzwingen hat, nimmt man diesen Vorschlag natürlich gerne an. Allerdings muss ich jetzt im Nachhinein schon zugeben, dass die Zuschnitte aus dem Baumarkt, was die Genauigkeit und Parallelität betrifft, echt schäbig waren…Also nur leimen wäre mit ordentlich Nacharbeit (Schleifen, Fugen abdichten…) verbunden gewesen.

Die Löterei der Frequenzweichen war mit einem netten Elektriker im engen Umkreis natürlich auch kein Problem. Genauso unkompliziert war auch die Verkabelung. War ja schließlich alles im Lieferumfang enthalten! Die Befestigung der Platine sollte auf dem Bild 3 erkennbar sein. Erst mit 8mm starken Moosgummi beklebt und dann mit Spax an die Seitenwand im unteren Bereich geschraubt. In alle Ecken und Stoßkanten im Inneren habe ich nochmal ne Holzleimwurst gelegt. Ob das jetzt wirklich sinnvoll und fugendichtend ist, weiß ich nicht, aber schließlich schadet es auch nicht.




Um vornehmlich fliegenden und krabbelnden Tieren keine Behausung oder gar letzte Ruhestätte zu überlassen, entschied ich spontan, die Öffnung an der Oberseite mit Fliegengitter zuzutackern und außenherum mit Kork zu bekleben. Leider zeigt dieses Bild 6 und das Bild 4, den einzigen Patzer, der mir beim Bau unterlaufen ist: Ich vergaß die Dämmwolle in der einen Box „hochzuziehen“. Von Udo weiß ich aber schon, dass das keine wirklich quantitativen Auswirkungen hat. Also werde ich erstmal damit leben.

Ich bzw. wir entschieden, die Lautsprecher einfach so in den ausgesägten Öffnungen zu montieren. Also ohne eine Fräsvertiefung oder Versenken mit Kork. (Begründung: erstes Mal. „Bei der Bluesklasse geb´ ich mir dann mehr Mühe“) Die Korkplatten wurden an der Front aufgeklebt und die Lautsprecher einfach direkt darauf verschraubt.



An dieser Stelle weiß ich auch wieder nicht, ob das mit dem Silikon sinnvoll oder vorteilhaft ist, aber es kann ja auch nicht schaden… Dann das übliche Procedere: Lautsprecher einlegen, ausrichten, vorbohren und (NICHT mit dem Akkuschrauber!!) festschrauben.



Dummerweise habe ich erst bei diesen Arbeitsschritten festgestellt, dass die Hochtöner noch je zwei Aussparungen benötigen…Das war jetzt keine Katastrophe, aber ein paar Späne und Staub vom Bohren und Feilen sind trotzdem in die Wolle gefallen. (Die Box war schon komplett verleimt). Dann war es endlich soweit: der erste (kurze) Klangtest.

Für die folgenden Zeilen schäme ich mich fast ein bisschen…Als Verstärker bzw. CD-Player diente eine Kompaktanlage aus einem der großen Discounter mit einer Sinusleistung von gefühlten 2W. Aber gut, es war ja die erste Klangprobe…Ich habe dann schnell noch - vorbildlich vorbereitet - zwei gebrannte CDs aus dem Auto gekramt – war klar: Die Aldi-Anlage sagt: „nodisc“ Nach ein bisschen Polieren und Wischen (aber ich bin mir sicher, dass die Anlage nur durch Fluchen und Schütteln die Scheibe abspielte!) sang Leonard sein Hallelujah als „Version für die Ewigkeit“ und Peter aus Tabaluga…Und ganz ehrlich: Das waren jetzt nur wenige Minuten und vielleicht 4 kurz angespielte Lieder, aber selbst das war schon echt irre gut! Trotz der Traum-Akustik eines gefliesten Kellerraumes hat es Peter mit seiner - durchaus positiv - in die Jahre gekommenen, perkussiven Stimme und dem „Tabaluga-Orchester“ als Begleitung geschafft, mich in nur wenigen Sekunden für die ganze Arbeit zu belohnen. Ja, was soll ich sagen, ich bin begeistert und freue mich darauf, meine Babys bald in einem richtigen Zimmer mit nem richtigen Verstärker zu hören!

Leider sind zwischen dem letzten Absatz und diesen geschriebenen Zeilen einige Wochen vergangen. Wir renovieren zuhause (also so richtig mit Wände rausreißen und neuen Fenstern und Böden…) und die Lautsprecher wollte ich natürlich nicht zur musikalischen Baustellenuntermalung missbrauchen. Der größte Dreck der Baustelle ist nun vorüber und die Lautsprecher sind in mein Musik-Chill-Zock-Zimmer eingezogen. Die finalen Klangtests habe ich dann solange hinaus gezögert, bis in meinem Zimmer (ca. 13m²)  zumindest ein Teppich, Sofa und einige Möbelstücke waren.



Ich hatte ja eingangs erwähnt, dass ich aus dem Auto Bose-Sound gewohnt bin. Ich weiß natürlich, dass ich Stereo in einem „Quader“ nicht mit dem Klang im Auto vergleichen kann – aber jetzt würde ich mir wünschen ich könnte in meinem Zimmer täglich zur Arbeit fahren.

Als (in)direkten Vergleich konnte ich ein Paar Heco Precision 200 von meinem Freund nutzen. Bis dato wusste ich nicht, dass diese Lautsprecher - wenn man dem WWW Glauben schenken kann - so alt sind wie ich und so viel gekostet haben wie mein erstes Auto… Ich wollte mir aber nicht die Mühe machen, die Hecos in mein Zimmer zu tragen und sie vergleichbar zu den FT2TL aufstellen und anzuschließen.

Ich finde zwar, dass die Hecos insgesamt mehr Druck machen, aber ich habe ja hier im Forum gelernt, dass allein die (wandnahe) Position der Lautsprecher im Raum, die Raumgröße, –form und Mobiliarbestückung Auswirkungen auf das Klangbild und das Volumen haben. Natürlich bin ich von Udo´s Kreationen überzeugt und konzentriere ich mich also auf meine Boxen in meinem Zimmer:

Leider kann ich keine so detailgetreue Klangaussagen wie Udo oder andere Selbstbauer treffen…Ich habe immerhin gelernt, was ein Bühnenbild ist und wie genial es ist, die einzelnen Instrumente zu hören und auch zu spüren. Aber wie das Instrument x klingt wenn man es aus dem Mic des Instrumentes y hört weiß ich nicht – da ist mein Gehör wohl nicht subtil genug oder noch zu ungeschult…Um nochmal ganz kurz auf die Hecos zurückzukommen: Eines der Testlieder war "Hang on Sloopy" von den McCoys. Ganz ehrlich, da klangen die Hecos, ich würde sagen um Welten, besser. ABER es war ja in einem anderen Raum…Bei mir waren die Bassläufe auch richtig gut und besser als Bose und besser als alles andere was ich bisher gehört habe, aber im Vergleich zu den Hecos hat mir bei den FT2TL ein wenig Tiefgang gefehlt.

Weitere Klangeigenschaften habe ich mit der Avatar-BlueRay herausgekitzelt. Die Szene im Wald mit der Fackel, falls die jemand kennt, war für mich wie im Kino. Das, was aus meinen Boxen rauskam, kann ich auch an dieser Stelle nur mit “irre“ beschreiben. Bei jedem Schritt von diesem riesigen schwarzen, zähnefletschenden Vieh hat mein kleines Zimmerchen gebebt und dennoch waren die „Urwaldgeräusche“ im Hintergrund klar und deutlich zu erkennen und ortbar. Da braucht man echt kein 5.1!

Ein (oder besser 2) Subwoofer wäre - was meine kurzweiligen bisherigen Erfahrungen betrifft -  zwar wünschenswert, aber damit werde ich auf jeden Fall noch einige Monate warten. Wer weiß, vielleicht steht bis dahin noch ein anderes Selbstbau-Projekt an und ich würde mich dann ärgern, jetzt noch „n Haufen“ Geld für Subwoofer und Verstärker ausgegeben zu haben?! (Wohlgemerkt: subjektiv und gerade mal 13m²!) Mehr Tiefgang fehlt mir beim DVD/BD schauen und vor allem aber beim PS3 Spielen. Panzer-Gewummer und MG-Schüsse (Uncharted, AC und Tomb Raider etc.) könnten für meinen Geschmack ruhig noch mehr in den Bauch gehen. Dazu sei aber gesagt, dass wir in einem kleinen Häuschen leben ohne Unter- oder Übermieter oder direkt angrenzende Nachbarn. Bei Musik hingegen sind mir bis jetzt erst wenige Lieder mit zu wenig Tiefgang begegnet: z.B. Hang on Sloopy, All you need is love (Beatles 1) und The Baseballs (Strike Back Album).

Die Beatles haben in meinem Auto besser aufgespielt. Gerade dieses Feeling, wenn nach ca. 12 Sekunden der Kontrabass reinrauscht. Oder ACDC live: Auch das klingt mit Bose echt gut – da spüre ich jeden Kick der Base im Bauch und in der Wade. Die selbe CD in meinem Zimmer mit Sherwood 772 und FT2TL klingt grausig! Man kann das so leise im Hintergrund hören, aber sobald man aufdreht, kommt nur Matsch…

Jetzt kommt schon wieder ein ABER

Es klang trotzdem gut; also richtig gut. Ich denke, es gibt einfach viele, viele Einflussfaktoren wie Qualität der Studio-Aufnahme, Bitrate, Resonanzbereiche (gerade im Auto z.B. Handschuhfachinhalte…), originale CD´s oder Sicherheitskopien etc. …Und, nicht zu vergessen, es ist ja die Einstiegsklasse! Um ehrlich zu sein, habe ich schon jetzt Angst davor, in die Bluesklasse aufzusteigen, denn dann werde ich wahrscheinlich sämtliche CD´s wegwerfen müssen, meine Festplatte von allem unter 320kbit bereinigen müssen und Radio nur noch digital hören können! Die ersten beiden Punkte treffen schon jetzt zu.



Ich bin mit meinen Lautsprechern mehr als zufrieden! Ich möchte an dieser Stelle allen Neulingen Mut machen! Ich hatte riesigen Spaß beim Zusammenbauen und jetzt eine riesige Freude schon alleine, wenn ich am Haus vorbei laufe, in meine Fenster schaue und meine Lautsprecher da so hübsch stehen sehe.  Was man im Selbstbau mit wenig Geld erreichen kann, ist einfach UNSCHLAGBAR!

Playlist der („bewusst“) gehörten Testlieder:
Hang on Sloopy - The McCoys
All you need is love - Beatles (1 Album NICHT remastert)
Guantanamera - Wyclef Jean (Carnival Album)
Gone till November - Wyclef Jean (Carnival Album)
Stan - Eminem (The Marshall Mathers)
Dont´t cry for me Argentina - Madonna (Evita Soundtrack Album)
Eiszeit - Peter Maffay (Tattoos und Heute vor 30 Jahren)
Breakdown - Jack Johnson (In between Dreams)
Cello - Udo Lindenberg (MTV Unplugged)
Reeperbahn 2011 - („)
Jonny Controlletti - („)
Millionen Legionen – Fanta 4 (MTV unplugged)

Ausserdem:
Paul Kalkbrenner
The Alan Parson Projekt
Dave Brubeck
Summer of Love
Tabaluga
Leonard Cohen
Die Firma
Etc.

Ich hoffe, Ihr hattet Spaß beim Lesen; ich hoffe, ich überzeuge Neulinge vom Ersten Projekt, ich hoffe, der Selbstbau Virus “Bluesklasse“ verschont mich noch einige Monate/Jahre?!

Udo, vielen Dank an Dich und Deine geduldigen Antworten! Danke an das Forum, für hilfsbereite Antworten und interessante Threads. Danke an meine Freunde und Helfer!!

Blauefine

FirstTime 2 TL

FirstTime 2 TL

FT2 UP_02Totgesagte leben länger, sagt der Volksmund, auf den wir uns recht gerne berufen. Zwar neigen wir nicht dazu, uns in Spekulationen zu ergehen, doch sicher ist es in Anbetracht dieser "Tatsache" nicht übertrieben, der FirstTime 2 TL ein langes Leben vorherzusagen. Entstanden ist sie vor fast zehn Jahren. Damals von Heinz Schmitt erfunden und mit dem Namen CT188 in die Welt geschickt, war sie die erste Bausatz-Box, die sich einer neuen TL-Bauweise bediente, der sogenannten Ein- Drittel- Ein- Fünftel-Transmissionline. Durch diesen Aufbau konnte die typische Welligkeit der Luftröhre reduziert werden verhalf so der lange Zeit verpönten Boxenart zu neuem Leben. Leider wurde schon kurz nach der Veröffentlichung der CT 188 der Hochtöner aus dem Lieferprogramm gestrichen, was uns zu einer Neuauflage mit einem anderem Tweeter zwang. Da dem allerdings das Schicksal seines Vorgängers nicht erspart blieb, gab es dann neben dem wiederum erfolgten Wechsel auf den Gradient GDT104R mit FirstTime 2 TL auch gleich einen neuen Namen. Leider war auch diese Neuauflage nicht mit ewigem Leben gesegnet, der Hersteller aller verwendeten Chassis stellte die Produktion etwas später ein. Viele Leser haben das bedauert, denn die FT 2 TL, wie sie mit Schmusenamen allerorts hieß, war klanglich weit über ihrem Preis angesiedelt und daher sehr begehrt, sowohl als Front im Heimkino, als auch bei Freunden des reinen Hörens in Stereo. Lang hat es gedauert, bis nun endlich der hoffentlich für lange Zeit letzte Neubau möglich wurde. Gefunden waren die passenden Chassis zwar schon vor einiger Zeit, doch Kleinigkeiten, die wir gern noch besser haben wollten, verschlangen ein paar Tage mehr, in denen wir Muster begutachteten und letzten Endes für gut befanden. Unter den insgesamt acht neuen Chassis, konnten wir die richtigen Kandidaten finden, die gemeinsam mit dem schon seit einigen Monaten still vor sich  hin wartenden GRT 104 N die FT 2 TL wieder aufleben lassen. Es wird niemanden überraschen, dass sie gemäß ihrer Außenmaße und Impedanz W 176-8 und W 148-8 heißen.

Bestückung
Wer nun nach der langen Eiinleitung fürchtet, sich durch viele Seiten Text ackern zu müssen, sei beruhigt, die Vorstellung des Updates werden wir nicht allzu sehr ausufern lassen, denn wirklich Neues gibt es eigentlich nicht zu berichten. Die meisten wird es freuen, dass die Bausätze endlich wieder in gleicher Qualität lieferbar sind, für diejenigen, die gern auch Messwerte sehen, werden wir die Chassis wie im Einzeltest und die veränderten Diagramme des Bausatzes kurz und knapp präsentieren und auf schmückendes Beiwerk weitgehend verzichten. In dieser Weise werden auch nach und nach die Updates der anderen FT's und ebenso der Quicklies folgen, soweit sie wieder sinnvoll realisierbar sind.

Gradient Select W 176-8
Artikelnummer: 1381657

Messfiles als Zip-Datei

W176_8 Bild

Ausstattung:

Membran: beschichtete Pappe Luftspalthöhe: 6 mm
Sicke: Gummi Wickelhöhe k.A.
Korb: Blech Magnet: Ferrit
Polkernbohrung: nein Befestigungsbohrungen: 4
Zentrierung: hochgelegte Topfspinne Außendurchmesser: 178 mm
magnetische Schirmung: nein Einbauöffnung: 144 mm
Schwingspule: 25 Frästiefe: 4 mm
Träger: Aluminium Einbautiefe: 78 mm

Parameter:

Fs 40 Hz Mms 16,2 Gramm
Diameter 132 mm BL 8,66 Tm
ZMax 51 Ohm VAS 23,40 Liter
Re 6,2 Ohm dBSPL 88,9 dB/1w/1m
Rms 1,68 kg/s L1kHz 0,86 mH
Qms 2,53   L10kHz 0,37 mH
Qes 0,35   SD 137 cm²
Qts 0,31   MMD 15,3 Gramm
Cms 0,89 mm/N Zmin 7,16 Ohm


Messdiagramme:
W176_8 AmpW176_8 ImpW176_8_Klirr90W176_8 WinkelW176_8 SprungW176_8 Wasserfall

Gradient Select W 148-8
Artikelnummer: 1381655

Messfiles als Zip-Datei

W148_8 BildW176_8_Zeich

Ausstattung:

Membran: beschichtete Pappe Luftspalthöhe: 6 mm
Sicke: Gummi Wickelhöhe k.A.
Korb: Blech Magnet: Ferrit
Polkernbohrung: nein Befestigungsbohrungen: 4
Zentrierung: hochgelegte Topfspinne Außendurchmesser: 150 mm
magnetische Schirmung: nein Einbauöffnung: 118 mm
Schwingspule: 25 Frästiefe: 4 mm
Träger: Aluminium Einbautiefe: 68 mm

Parameter:

Fs 61 Hz Mms 10,6 Gramm
Diameter 104 mm BL 6,1 Tm
ZMax 29,5 Ohm VAS 6,53 Liter
Re 6,1 Ohm dBSPL 85,4 dB/1w/1m
Rms 1,57 kg/s L1kHz 0,51 mH
Qms 2,57   L10kHz 0,25 mH
Qes 0,67   SD 85 cm²
Qts 0,53   MMD 10,2 Gramm
Cms 0,65 mm/N Zmin 6,90 Ohm


Messdiagramme:
W148_8 AmpW148_8 ImpW148_8 Klirr90W148_8 WinkelW148_8 SprungW148_8 Wasserfall



Gehäuse
Der Nachfolger der FT 2 TL greift im Wesentlichen auf deren Aufbau zurück, lediglich die Ausschnittsmaße mussten für die neuen Chassis angepasst werden. Das haben wir innerhalb von wenigen Minuten im alten Bauplan erledigen können, weshalb wir uns die Zeit für eine nagelneue Sketchup-Zeichnung gespart haben.

FT_2_TL_Up_Bauplan
Zeichnung FT 2 TL Update als PDF-Datei

Da zu einer Bausatzvorstellung (fast) immer eine bebilderte Bauanleitung gehört und dafür sogar schon eine Fotoserie vorlag, haben wir sie einfach per Copy and Paste hier eingefügt. Nicht vergessen wollen wir die Nennung der Fundstelle, obwohl wir die treffliche Ausrede hätten, arbeitsmäßig stark eingespannt zu sein. Um die zitierten Passagen kenntlich zu machen, haben wir sie in Anführungszeichen gesetzt, auf Fußnoten verzichten wir jedoch.

"Aufbau

Frei nach der Devise: “Gebt der Jugend eine Chance!” konnten wir für den Aufbau der FT 2 TL einen jungen Mann gewinnen, der gänzlich von jeder handwerklichen Vorbildung unbeleckt und mit dem Bauplan allein gelassen, die Bretter zusammenklebte. Auch die restlichen Bauarbeiten erledigte er später, diesmal mit entsprechender Anleitung.

zubau_506zubau_6Auf dem Boden kniend und mit beidhändigem Kleberauftrag begann Jonas den Aufbau nach kurzem Studium des Bauplans mit der Frontplatte, die er auf die liegende Seite leimte. Der recht bodennahe Arbeitsplatz hätte auch unserer sein können.

zubau_707 zubau_804

Der Deckel gibt der Front den rechten Winkel, die Bodenplatte des MT-Gehäuses den Innenbrettern die rechten Abstände von 15 cm zur Front und zum Deckel.

zubau_904zubau_1004
Fugenleim wird auf die Schnittkanten von Deckel und Teiler aufgetragen, auch beim TL-Brett darf er nicht fehlen. Dann wird zunächst vorsichtig das Mittelbrett oben angesetzt. Der Boden klebt auch schon an seinem Platz, für ein dokumentierendes Foto war der Bastler zu schnell.

zubau_11zubau_1204
Da es sich beim Mittelteiler um eine Schallführung handelt, ist deren korrekter Sitz maßgeblich. Es kommt zwar nicht auf den letzten Millimeter an, doch wer ordentlich baut, braucht sich vor den Folgen nicht zu fürchten. Gleiches gilt für die Rückwand, die auch am Auslass bündig abschließen soll.

zubau_1304zubau_1406
Die zweite Seite wird zum Schluss aufgesetzt. Dabei kann es nicht schaden, wenn man rundum für bündigen Abschluss sorgt. Die Handprobe ist dann hilfreich, wenn es für das Auge zu dunkel ist.

zubau_1504

Wer gut gearbeitet hat, kann sich anschließend auf seinem Werk gefahrlos ausruhen. Nach der halben Arbeitsstunde hat sich der junge Mann eine kleine Pause vor den Schleif- und Fräsarbeiten auch verdient."


Weiche
FT2TL Up ZweigeNach dem nicht erfolgten Aufbau der Gehäuse haben wir die Chassis trotzdem an die ihnen zugedachten Stellen auf der Front eingebaut. Faul, wie wir manchmal sind, haben wir zuerst einmal die Schaltung der originalen FT 2 TL angeschlossen, insgeheim darauf hoffend, dass alles so passt und wir nur noch einen kurzen Text verfassen müssen. Daran geglaubt haben wir allerdings nicht, so waren wir nicht enttäuscht, dass wir die Weichenentwicklung nun noch einmal widerholen mussten. Prinzipiell ist der Aufbau gleich geblieben, lediglich die Trennfrequenzen wurden ein wenig nach oben geschoben. Das Diagramm zeigt die einzelnen Zweige und ihre zufriedenstellende Addition, zu der die Bässe gegen den Rest verpolt angeschlossen werden müssen.


Weiche_FT2_TL_Up

Am Ende unserer Arbeit standen die üblichen Messungen der kompletten Box.

FT2TL Up AmpFT2TL Up ImpFT2TL Up Klirr90FT2TL Up WinkelFT2TL Up SprungFT2TL Up Wasserfall

Natürlich haben wir uns die Updates der FT 2 TL auch ausgiebig angehört, bevor wir sie hiermit auf die Leserschaft losgelassen haben. Aus der Erinnerung können wir sagen, dass sie keine wesentliche Unterschiede zur Vorgängerin erklingen ließ. Daher sparen wir an dieser Stelle ein paar Zeilen ein und verweisen auf die Klangbeschreibung im Bausatz-Archiv, die wir sicher nicht zusätzlich hier her kopieren müssen. Das lässt uns mehr Zeit, auch die weiteren FT's und Quicklies upzudaten, wie es im so beliebten Neudeutsch heißt. Mit Freude können wir aber verkünden, dass der Bausatzpreis des Updates noch unter dem der FT 2 TL liegt, in der heutigen Zeit weiß Gott keine Selbstverständlichkeit.

Udo Wohlgemuth


Technik:

Chassis 2 x Gradient W 176-8 Holzliste in 19 mm MDF:
  1 x Gradient W 148-8  
  1 x Gradient GDT 104 N 120,0 x 35,7   (4x) Seiten
    120,0 x 19,0   (4x) Front, Rückwand
Vertrieb Intertechnik, Kerpen 31,9 x 19,0   (2x) Boden
Konstruktion Udo Wohlgemuth 15,0 x 19,0   (4x) Deckel, Teiler
     
Funktionsprinzip Transmissionline  
Nennimpedanz 4 Ohm Frästiefe:
Dämmstoff: 6 Beutel Sonofil W176-8:      4 mm
Terminal T 105 MS/ AU W148-8:      4 mm
    GDT 104 N: 3 mm
Ca. Kosten pro Box:    
Einzelteile 134 Euro  
Bausatz: 125 Euro Holzzuschnitt: 25 Euro


FT2 UP_01FT2 UP_03

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