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Axis15TQWT
Axis15TQWT
Axis15TQWT

Axis15TQWT


Best.-Nr. 1385265

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Details

Lautsprecherbausatz Axis 15 TQWT ohne Gehäuse

Best.-Nr. 1385265

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip TQWT
Nennimpedanz (Ohm) 8
Kennschalldruck (dB) 89
Höhe (cm) 110,00
Breite (cm) 16,00
Tiefe (cm) 22,00
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel <100 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

Krauserman von Krauserman
Krauserman von Krauserman
Krauserman von Krauserman

Bauberichte

Axis 15 TQWT

Axis 15 TQWT


Immer wieder sind es die drei gleichen Probleme, die von jungen Selbstbau-Einsteigern an uns herangetragen werden: Wenig Platz, wenig Geld, basskräftige Musik. Oftmals bekamen sie schon anderswo die Empfehlung, unbedingt einen Breitbänder in ein Gehäuse zu packen und damit wenigstens das dritte Problem gelöst zu haben. Leider bleibt dabei fast immer eine Lösung für 1 oder 2 auf der Strecke, Bassdruck braucht ein großes Chassis und das wiederum ein großes Gehäuse. Ein guter Kompromiss zwischen Klang und Platz gelang uns mit der Quickly AX-5, die bei wenig Raumbedarf eine trotzdem sehr zufriedenstellene Basswiedergabe bietet. Doch manchmal sitzen junge Leute nicht auf Dauer allein in ihrer Bude, ein gelegentlicher Besuch mag auch gern mitbeschallt werden. Und schon ist ein viertes Problem dazugekommen: Wer darf in der Mitte sitzen? Durch die spezielle Konstruktion bündeln Breitbänder zunehmend im hohen Frequenzbereich und lassen so den außerhalb des recht engen Sweet Spots sitzenden Mithörer im wörtlichen Sinn außen vor. Was lag da näher, als über eine ebenbürtige Hochtonerweiterung auch für die Nebenschau- (richtiger natürlich -hör)-plätze nachzudenken? Wir fanden sie in der Axis 15 TQWT.

Recht einfach gestaltete sich die Suche nach dem passenden Hochtöner für die breiter strahlende Box, denn seit einiger Zeit ist der AXD 97 NF verfügbar, den Intertechnik speziell für die Axis-Serie fertigen ließ. Kein Ferrofluid kühlt die Schwingspule und muss daher auch nicht unnötig von der Schwingspule mitgeschleppt werden. So können auch kleine Obertöne hörbar wiedergegeben werden, statt in der öligen Kühlflüssigkeit stecken zu bleiben. Natürlich setzt diese Forderung der Kerpener Technikabteilung nach weniger ein weitaus geringeres Maß an Toleranz bei der Herstellung voraus. Wenn die Schmierung fehlt, muss die Schwingspule halt rundum berührungsfrei im engen Luftspalt geführt werden. Ein weiteres Highlight des AXD 97 NF ist die Frontplatte aus massivem Aluminium, die zur durchsichtigen, faserverstärkten Membran hin ein kleines Horn bildet. Um optisch zum silbrig glänzenden Phase Plug der Gradient-Axis-Chassis zu passen, wurde die Absenkung auf Wunsch von Patrick Even sogar handpoliert. Für die sechs Schraublöcher mit Versenkfräsungen werden bündig abschließende Inbusschrauben mitgeliefert. Besonderer Aufwand wurde getrieben, um die Resonanzfrequenz des Hochtöners unter 900 Hz zu bringen. Der übliche Weg mit durchbohrtem Polkern und angekoppeltem Volumen wurde selbstverständlich auch hier gewählt. Zur Vermeidung von Hohlraum-Resonanzen, die sich im Impedanzschrieb durch zusätzliche Spitzen zeigen, wurde sowohl die Kammerform optimiert, als auch Dämpfer eingearbeitet. Ein Schnitt durch die Mitte des AXD 97 NF zeigt diese Maßnahmen, so spare ich eine ausführliche Beschreibung.



Nicht sparen will ich mir das Datenblatt zum AXD 97 NF:

Messungen als Zip-Datei



Ausstattung
:

Membran: Gewebe Magnetische Schirmung: nein
Schwingspule: 25 mm Polkernbohrung: ja
Wickelhöhe: 1,2 mm Ferrofluid nein
Polplattendicke: 2,5 mm Befestigungsbohrungen: 6
Linearer Hub: 1,3 mm Außendurchmesser: 98 mm
effektive Membranfläche: 7 mm² Einbauöffnung: 76 mm
bewegte Masse: 0,3 Gramm Einbautiefe 41
Magnet: Ferrit Frästiefe: 6 mm


Parameter:

Fs 850 Hz ZMax 14,0 Ohm
Re 6,3 Ohm L1kHz k-A. mH
Qms 1,91   L10kHz 0,03 mH
Qes 1,56   Zmin 8,0 Ohm
Qts 0,86   SPL 2,83V/ 1m 89 dB


Messdiagramme:

     
 Frequenzgang und Phase  Impedanz  Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall


Ebenso klar wie der Hochtöner war auch das Gehäuse. Die TQWT stand noch in meinem Laden herum, es mussten lediglich zusätzliche Ausfräsungen für den AXD 97 NF gemacht werden. Wem der Zusammenbau der sechs Bretter unklar ist, kann ihn sich an dieser Stelle anschauen, die Zeichnung gibt es zum Downlod hier.



Nun hätte eigentlich alles klar sein können, wäre da nicht meine Abneigung, Breitbänder anders einzusetzen, als vom Konstrukteur gewollt. Seine nicht unerheblichen Klimmzüge, dem Chassis in allen Frequenzen ausreichende Präsenz anzuzüchten, kann ich einfach nicht guten Gewissens ad Absurdum führen und mittels Weiche dort trennen, wo die Handwerkskunst nahezu Unmögliches schuf. Daher spendierte ich dem AX-05 kurz entschlossen ein zusätzliches "T", das hier aber eher symbolisch für den fehlenden Tweeter steht und dem Bassmitteltöner der Axis-Reihe als Name dient. Als nächster Verwandter des 5-Zoll-BB hatte er nichts gegen den Einzug in dessen alte Behausung einzuwenden. Genützt hätte es ihm ohnehin nicht viel, denn sechs Schrauben halten in OSB sehr gut. Laut Rechnung war ihm ein -3dB-Punkt unter 50 Hz vorhergesagt, wozu das Reflexrohr auf 8 cm zu kürzen war. Eine Matte Sonofil wurde oberhalb des Bassausschnittes fester, dahinter und darunter locker eingelegt und schon konnte die Weiche ausgemessen werden.

Althergebracht ist die Vorgehensweise bei der Weichenentwicklung. Beide Chassis werden zuerst in ihrer später dauerhaften Behausung gemessen, das Mikrofon befindet sich auf Hochtönerhöhe etwa 1,5 m über dem Boden.



Diese Kurven sind uns behilflich, wenn wir die Trennfrequenz für die Chassis festlegen. Membran-Resonanzen fallen beim AXT 05 bei 6 und 10 kHz ins Auge, die 3kHz-Senke im Schrieb des Hochtöners zeigt die Breite der Schallwand. Sein Pegel liegt um grob 5 dB über dem Partner, durch dessen Beschaltung wird sich der Abstand noch etwas vergrößern. Auf den ersten Blick erscheint der Bereich kurz unter 3 kHz für den Übergang von MT zu HT ideal. Mitnehmen können wir dann den leichten Anstieg des AXT 05, der bei Bodenaufstellung und Wandnähe durch eine Pegelerhöhung unterhalb von 300 Hz kompensiert wird.



Für den Bass ergab sich eine wunderschöne Filterung durch nur zwei Bauteile. Die ließ allerdings den blöden Peak bei 6 kHz stehen, der sich unbearbeitet dem Ohr als nervige Lästigkeit offenbart. Gegen Erscheinungen dieser Art hilft ein kleiner Kondensator, der über die Spule gelegt wird. Da seine Wirkung oberhalb der gewünschten Einbruchstelle jedoch abrupt nachlässt und die 10kHz-Spitze nach oben modelliert, wurde mit einem davor geschalteten Widerstand erfolgreich gegengesteuert (1. Diagramm, blau). Ohne jede Trickserei kam der Hochtöner aus, den ein Filter 2. Ordnung und ein Spannungsteiler unterhalb von 4 kHz steilflankig auskoppelt (2. Diagramm, blau). Die Zweigkurven schneiden sich bei 2,8 kHz, die Addition zeigt keinen Makel.



Gut bei unseren Selbstbau-Neulingen angekommen sind die Fotostories zum Weichenauf- und Einbau. Daran wollen wir weiterhin festhalten, das spart viele Fragen.



Sicherlich wird es jedem aufgefallen sein, dass es keine Kommentare zu den Bildern gibt. Mir ist wirklich nichts eingefallen, was ich dazu hätte schreiben können. Deshalb nenne ich die Bilder einfach selbsterklärend.

Fällig sind nun die Messergebnisse der Gesamtbox.

Messdiagramme:

     
 Frequenzgang und Phase  Impedanz  Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall


Nach der Pflicht folgte selbstverständlich die Kür, die meine zierlichen Standboxen in meinem Hörraum ablegen durften. Eingedenk der Tatsache, dass in den meisten Jugend- oder Studentenzimmern nicht unbedingt eine exzellente Röhre oder ein paar Tausend Euro teure Vorverstärker und Endstufen herumstehen, hatte ich ein Problem, das sich jedoch recht einfach und elegant lösen ließ. Zum Hörtest, der diesmal sinnvollerweise im kleinen Fotostudio stattfand, missbrauchte ich meinen Mess-PC, dessen simple, eingebaute Soundkarte ich längst durch ein Tascam US 122 ersetzt habe. Daran schloss ich kurzerhand das DTA-1 an, das sowieso meine PC-Boxen füttert. Diese Konstellation wird sicher gar nicht so unüblich für Nutzer der Axis 15 TQWT sein, ausreichend für die anvisierten 12 bis 20 m² ist sie allemal. Eine Wand im Rücken durfte ich aus meinen Probanden einmal nicht nur die für diesen Raum normalen Messtöne genießen. Diese Pflicht war ja längst abgeschlossen und mit guter Bewertung durch die Punktrichter quittiert, die sich in einträchtiger Einzahl nunmehr zum finalen Hörvergnügen versammelt hatten. Eine Schwierigkeit galt es jedoch noch zu überwinden, denn kein anwesender Testhörer hatte eine angemessene CD in der Tasche, die dem Verwendungszweck der Boxen nahe kam. Doch heute ist das kein Grund zum Verzweifeln, es gibt ja das Internet. Google wusste sofort, was heutzutage in ist, als "deutsche Charts" in der Suchzeile stand. Mike Candys & Evelyn feat. Pat - 2012 (If The World Would End), Aura Dione - Friends, Gotye - Somebody That I Used To Know wurden angeboten und von den TQWT's mit genügend Bassdruck, Auflösung und, soweit in den Aufnahmen vorhanden, Feinzeichnung wiedergegeben. Angenehm fiel auf, dass der Hochton niemals zum Zischeln neigte, Details nicht vorlaut durch den Raum fegte, aber trotzdem sehr lebendig agierte. Größere Pegel wurden ohne Anstrengung wiedergegeben, was wir so ohne Weiteres weder dem kleinen Amp, noch den zierlichen Boxen zugetraut hatten. Unbeantwortet blieb lediglich die Frage, ob denn ein Subwoofer die 5-Zoll-Bässe unterstützen sollte. Sie wurde nicht gestellt, weil keiner der Zuhörer überhaupt auch nur im Entferntesten darüber nachdachte.

Blieb nur noch die Frage offen, wie denn die Axis 15 TQWT auch das Kriterium "wenig Geld" beseitigen kann. Druckgusskorb, ordentlicher Magnet, Vollaluminium-Phase Plug beim Bass und Alufront, ferrofluidfrei, angekoppeltes Volumen beim Hochtöner sowie Gesamtergebnis Aufsteigerklasse sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für die Lösung eines finanziellen Problems. Die Summierung der Einzelteile ergab dann auch einen Betrag von knapp 120 Euro, das Ziel "unter 200 für das Paar" wurde also um satte 20 % überschritten. Keine weiteren Sorgen mussten wir uns machen, als wir einen spitzen Bleistift fanden. Der schrieb einfach einen richtig kundenfreundlichen Preis in unsere Kalkulation: Liebenswürdige 95 Euro. Dann passt doch alles!

Udo Wohlgemuth



Technik

Chassis Axis AXT-5 Holzliste pro Box
  AXD 97 NF 19 mm MDF oder Grobspan:
     
Vertrieb Intertechnik, Kerpen 110,0 x 32,0 (1x) Seiten
Konstruktion Udo Wohlgemuth 110,0 x 16,0 (1x) Rückwand
    112,0 x 16,0 (1x) Front
Funktionsprinzip TQWT/ Voigt-Pipe   24,0 x 16,0 (1x) Deckel/ Boden
Nennimpedanz 8 Ohm  
Dämmstoff: 1 Beutel Sonofil Seitenplatte und Decke/ Boden
Terminal T 105 werden diagonal geteilt
Reflexrohr HP 50 BR, 8 cm lang  
    Frästiefe:

  AX 5:         5 mm


AXD 97 NF: 6 mm 



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