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Darling Reloaded
Darling Reloaded

Darling Reloaded


Best.-Nr. 1385318

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Details

Bausatz Darling Reloaded Version
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Best.-Nr. 1385318

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Transmission
Nennimpedanz (Ohm) 8
Kennschalldruck (dB) 85
Höhe (cm) 97,00
Breite (cm) 17,00
Tiefe (cm) 27,00
Anwendung Standlautsprecher
Besonderheiten Transmissionline High End
Preislevel 300-500 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bauberichte

La Modification

La Modification

La Modification

Wenn der Chinese zusammen mit dem Norweger im Duett singt.

La Darling reloaded ist ein Lautsprecher der überrascht. Ich bin Anhänger der Theorie, dass es Bass nur mit großen Membranflächen in Verbindung mit voluminösen Gehäusen geben kann. Das stimmt offenbar nicht so pauschal. Aber von Anfang an.

Ich höre eine breite Palette von Musik. Einen großen Anteil hat Life Musik – die Doors oder Zaz zum Beispiel. Kammermusik mit kleiner Besetzung, Stimmen. Mir ist es wichtig, dass ein Lautsprecher die Details herausarbeiten kann. Das Wechseln der Griffe an der Gitarre, das Anblasen der Flöte, der Bogen der über die Saiten streicht. Ein Lautsprecher soll recht linear sein, schnell, präzise. Ich erwarte nicht, dass der Bass durch das Haus dröhnt, er soll aber gut und tief zu hören sein. Daher habe ich schon lange ein Interesse an Transmissionlines.

Als Daniel seine La Darling reloaded vorstellte war ich fasziniert. Diese Box kam meinen Erwartungen sehr nah. Allerdings störte mich, dass Daniel eine weiche Kalotte verwendet denn ich bevorzuge Bändchen. Trotzdem war La Darling ein guter Anlass mal wieder nach Kerpen zu fahren. Und da stand sie: ein schlankes, fast schon dünnes Etwas und reproduziert Musik in einer Qualität die man von so einem bisschen Lautsprecherbox nicht erwartet. Nicht nur tief, sondern auch detailliert und präzise. Enorm. Sogar die Höhen sind gut obwohl sie von einer weichen Kalotte reproduziert werden (zu den Eigenarten weicher Kalotten siehe Daniels Bericht über die Satorique 1 ;-) ). Sollte ich nun doch einen Lautsprecher mit weicher Kalotte bauen?

Nun war es so, dass ich die Fountek Neo CD 3.0 schon kannte und mir sehr gut gefallen. Schöne, schnelle, präzise Hochtöner. In der Empfindlichkeit und im Frequenzgang der Kalotte vergleichbar die Daniel für die La Darling verwendet. Die SEAS Tieftöner sollten natürlich bleiben. Also 2 quirlige Chinesen die die gründlichen Norweger ergänzen, das wäre doch ein Konzept. Soll ich es wagen? Einfach eine Kalotte gegen ein Bändchen auszutauschen. Andererseits: die Bändchen hatte ich vorher schon bei Intertechnik gekauft und wenn es nicht klingt kommen halt die original Kalotten rein. Also kein echtes Risiko.

Ein bisschen simpel gedacht vielleicht. Das Gehäuse musste ich anpassen weil mein Bändchen tiefer baut als die Kalotte, HT-Kammer weg, Helmholtz Resonator behält sein Volumen, wird dafür flacher. Könnte gehen.

Spätestens jetzt ist es Zeit Marcus zu loben, der viel Verständnis für mein Vorhaben hatte und mich sehr in meinen Plänen unterstützte. Ein Zurück gab es nun allerdings nicht mehr, also Augen auf und durch.

Ein paar Wochen(-enden) später:

Es gibt einige wenige Lautsprecher, bei denen ich anfange zu schweben, wenn sie Musik spielen. Wie auf großen Flügeln hebt es mich hinweg. Die Cantare ist so einer dieser  Lautsprecher. La Modification – so nenne ich meine Version der La Darling - ist auch so einer. Schnell, irre spielfreudig, präzise und geht erstaunlich tief runter in den Basskeller.

Zaz ist live immer ein Erlebnis, die Doors spielen mit toller Dynamik und man hört die Details wenn der Drummer oder der Bassis mit ihren Instrumenten variieren– da sind sie ja klasse! Beethovens 6. ist ein Genuss, die Flöte setzt präzise an, man hört wie sie angeblasen wird. Das Orchester hervorragend räumlich aufgelöst. Cello Musik: Man hört die Vibration der linken Hand auf den Saiten. Leonard Cohens Stimme kommt toll rüber, seine Mitsängerin hebt sich akustisch sehr harmonisch ab. Laut kann La Modifcation auch, eine Partybox ist sie aber nicht. Sie ist eher ein Feingeist, keine Krawallbox. Von ihrer Detailverliebtheit und der Sprachverständlichkeit erinnert sie mich an einen guten Kopfhörer, das Erlebnis ist aber besser.

Ich finde, dass die chinesisch norwegische Mischung gelungen ist. Um sie mit dem Original zu vergleichen fuhr ich mit meiner Modification nach Kerpen. Das Probehören zusammen mit Marcus ergab: Die beiden Lautsprecherversionen klingen unterschiedlich. Das Original ist sehr entspannt mit sehr tiefem Bass.

Die kleine Schwester ist präsenter, vor allem bei geringen Lautstärken. Sie ist emotionaler. Sehr detailbetont aber nie scharf, trotzdem einen Tick anstrengender. Der Hochtöner macht einfach einen Unterschied.

Fazit:

Für mich ist dieser Artikel eine Gelegenheit Daniel für den Entwurf der La Darling zu danken. Außerdem möchte ich ihn wegen meiner eigenmächtigen Abwandlung um Verzeihung  bitten. Seine Lautsprecher sind wirklich großartig (auch die Cantare  und die Satorique; wir haben bis Mitternacht Musik gehört). Man hört seinen Enthusiasmus der in die Entwicklungen eingeflossen ist und seine große Erfahrung. Ganz große Klasse! Trotzdem bin ich ein Individualist und nutze gerne die Möglichkeiten, die mir der Selbstbau bietet. Ich kann im HiFi Laden nicht auf Lautsprecher zeigen und sagen: „Ich nehme diese aber in hellem Holz und mit Bändchen und die Abmessungen hätte ich auch gern etwas anders. Geht das Gehäuse nicht auch in rund? “ Der Selbstbau gibt mir diese Freiheit und wenn mir das Ergebnis hinterher nicht passt mache ich es halt etwas anders. Mehr oder weniger Dämmung, ein anderer Vorwiderstand oder so. Das Gehäuse gefällt nicht mehr? Baue ich halt ein neues. Alles geht, vielleicht ist nicht alles vernünftig aber nichts ist verboten.

Das letzte Wort: gehört meiner Freundin. Sie ist mein Maßstab weil sie ein gutes Gehör hat und auch sagt was ihr nicht gefällt - nur so komme ich weiter. Sie mag die Modification. Ihr Kommentar war noch: „Selbstgebaute Lautsprecher sind ja auch ein schönes Geschenk!“. Das ist doch ein sehr nettes Kompliment!

Beste Grüße an die Lautsprecherbauergemeinde!

Jürgen

Darling reloaded; Kleiner Lautsprecher noch besser

Darling reloaded; Kleiner Lautsprecher noch besser

 

La Darling war mein erstes Projekt auf der der französischen Intertechnik Lautsprechermagazinseite projet-haut-parleurs.fr, welches gut angenommen worden ist. Das ist mittlerweile über ein Jahr her. Der Bausatz ist gut, aber ich will noch etwas Besseres anbieten. In der Ursprungsversion wurde Seas Prestige HT 22TFF eingesetzt. Der 22TFF ist – für sein Geld – ein sehr guter Hochtöner, nur was nach Aufbau und Abstimmung der Box dann im Bass und Mittelton herauskamen hatte mich überrascht. Das hatte aber einen noch besseren Hochtöner verdient. Daher habe ich beschlossen eine verbesserte Version der Darling zu entwickeln, die ich dann Darling Reloaded getauft habe.  

Ohne Ferrofluid 
Der Seas Excel T25CF003 ist ein Ferrofluid freier Hochtöner, welche im Allgemeinen besser aufspielen als ihre mit Ferrofluid gefüllten Gegenspieler. Warum das so ist möchte ich hier mal erklären. Das Ferrofluid hat zwei Hauptaufgaben, als erstes soll es die Schwingspule besser kühlen in dem die Metallpartikel die im Fluid sind (und so wird das Fluid im Luftspalt gehalten: das Magnetfeld zieht die Partikel an und damit das Ferrofluid) die von der Schwingspule abgegebene Wärme ableiten und zu den Polkernen des Magnetsystems weiterleiten. Des Weiteren ist das Fluid dämpfend - welches eine auf Silikonöl basierende viskose Flüssigkeit ist, wo die Metall Partikel beigemischt sind, welche dem Fluid diese schwarzes Aussehen gibt - und bremst die Resonanzfrequenz (die Spitze geht herunter), so dass diese dann nicht den Frequenzgang und den Klang beeinflussen kann. Aber der T25CF003 ist eine gute Konstruktion, die Wärmeableitung geschieht hier sehr gut (Alu Schwingspulenträger, große Matallmassen); außerdem ist die Resonanzfrequenz hier so niedrig dass sie nicht störend wirkt. Warum Seas nach wie vor oft Ferrofluid einsetzt ist mir schleierhaft, da die meisten Hochtöner auch ohne auskommen könnten. Auch Intertechnik hatte schon vor Jahren Seas darauf hingewiesen, dabei ist damals die gesamte Noferro Hochtöner Linie bei Seas herausgekommen. Die ersten der Sorte waren NoFerro550 und NoFerro900. Es gibt Hochtöner die den Fluid brauchen: die kleinen Car Hifi Hochtöner, die oft wegen fehlendem Volumen eine ausgeprägte Resonanzfrequenz haben, der die zumeist auch noch über 1 bis 1,5kHz liegen und somit den Frequenzgang beeinflussen bzw. die Funktion des Hochpass der nur oft aus einem Kondensator besteht, und damit harsch klingen können. Außerdem sind diese oft mit kleinen Neodym Magnetsystemen bestückt, die die Schwingspule nicht korrekt kühlen. Wie nun Ferrofluid - ob er nötig oder nicht nötig ist - den Klang beeinflussen kann liegt auf der Hand: da er eine dämpfende Funktion hat, diese Dämpfung aber nicht selektiv ist und ebenfalls bis 20kHz dämpft bzw. bremst, klingt der Hochtöner einfach zurückhaltender und weniger Luftig.

Hochtonlautsprecher Seas Excel T25CF003
Der Tweeter ist mit einer 26mm Kalotte ausgestattet, welcher aus einem Polyestergewebe besteht, und von Seas als Sonomex getauft worden ist. Die Zuleitungen zur Schwingspule sind aus flexibler Litze, und damit zuverlässiger sind als einfache Drähte. Ein angeflanschtes Volumen aus Gusseisen ermöglicht eine sehr niedrige Resonanzfrequenz von 600Hz; das Magnetsystem ist mit zwei Ferriten ausgestatte, und die stabile Frontplatte ist 6,2mm dick und besteht ebenfalls aus Gusseisen. Dieser sehr gut verarbeitete Hochtöner, welcher ab 1kHz eingesetzt werden kann und bis fast 30kHz hoch spielt hat einen mit Ferrofluid gefüllten Pendant, den T25CF001, der kurioserweise günstiger ist.

 

 

 

 

 

Leisesprecher?
Die Darling überrascht, da sie auch sehr leise gespielt, dank der Transmissionline, einen sehr durchhörbaren Bass hat, der tief runter geht und dabei Druck macht. Dabei klar spielt und sehr präzise bleibt. Das erlaubt Leuten, die eine eher kleine Mietwohnung haben, auch spät Abends noch gut Musik hören zu können ohne direkt einen Bürgerkrieg mit den Nachbarn auszulösen. Das soll nicht heißen das die Darling nicht auch laut kann. Der gut konstruierte langhubige 15WLY001 ist in der Lage auch Großorchester korrekt wiederzugeben, aber Bassorgien kann er naturgemäß nicht.

Das Gehäuse

Ich wollte jetzt nicht die Gehäuse noch mal neu bauen und die von 2013 übernehmen. Da der T25CF003 eine größere Frontplatte hat, musste ich die Ausfräsung vergrößern. Das ist aber nicht einfach da der Fräszirkel einen Ansatz mittig braucht, welcher aber nicht mehr vorhanden ist weil da das Loch des alten Hochtöner ist. Also habe ich mir was einfallen müssen, und zwar eine 25 x 30mm Holzleiste, welche ich gegen die hintere Wand der Hochtönerkammer geklebt habe, und bündig mit der Frontplatte des Gehäuses abgesägt habe. Nach völliger Trocknung habe ich Mittig auf die Leiste das Zentrum markiert (dabei habe ich mit einem Lineal jeweils von den gegenüberliegen Schraubenlöcher des alten Hochtöners ein Kreuz auf die Leiste gezeichnet); eine 5mm Bohrung für die M5 Führungsschraube des Fräszirkel gebohrt, und nun konnte ich die Fräsung auf 11cm vergrößern, und 6,2mm tief machen.

Danach habe ich die Leiste einfach wieder abgebrochen, musste danach aber noch ein Loch von etwa 70mm mit einer Glockensäge machen, weil der T25 wesentlich tiefer ist. Die einzelnen Schritte sind hier mit Fotos illustriert. Wer natürlich das Gehäuse neu baut, braucht die Modifikationen nicht zu machen, der hier abgebildete Bauplan ist natürlich dem neuen Hochtöner angepasst.

 

 

 

 

  • Mehr Auskünfte wie Zusammenbau gibt es im originalen Bericht der Darling hier.

 

Die Dämpfung

Wir verwenden Tyrofoam, einen speziellen schweren Schaum in 30mm und 10mm Dicke. Das Foto zeigt, wo er angebracht wird. Die Breite wird durch die Tatsache bestimmt, dass die Platte ungefähr in der Hälfte geteilt wird, was mehr oder weniger der Breite im Inneren entspricht (minimal weniger). Die Matten werden mit Heißkleber geklebt. Dann werden Sonofil-Streifen auf eine Breite von 14cm geschnitten, also etwas mehr als die Breite im Inneren: dadurch halten sie besser. Das kleine Brett "A" wird mit etwas Sonofil umgeben und verstopft die Leitung etwas. Das ist so gewollt. Nicht pressen, es muss locker bleiben. Der Raum an der Rückseite des Woofers wird ebenfalls mit Sonofil gefüllt. Der Ausgang für die Leitung bleibt dabei möglichst frei.

 

 

 

 

 

 

 



Die Frequenzweiche
Nach mehreren Versuchen konnte ich den Tiefpass ohne Änderung übernehmen, nur der Hochpass bekam neue Werte, bleibt aber von 3. Ordnung. Das Zobelfilter konnte wegfallen, da der T25 nicht den Anstieg zu hohen Frequenzen hat wie 22TFF. Der bessere Hochtöner verlangt auch nach entsprechend höherwertigen Frequenzweichenbauteilen, wie Luftspulen, Audyn MKP und MKT Kondensatoren, um die Quintessenz aus den hervorragenden Chassis zu holen. Deswegen habe ich eine Intertechnik Tritec Spulen für den Bass, eng selektierte Audyn-Cap Plus Kondensatoren und eine Backlackdrahtspule für den Hochtöner drin. Sowie keine Elkos mehr.

Die Messungen
Seit ich im Frühjahr umgezogen bin, habe ich zwar einen größeren Garten, aber einen kleineren Messraum. Da sich der Schnee im Elsass angemeldet hat konnte ich nicht im Garten messen (bei der Kälte wären die Resultate auch nicht akkurat). Macht nichts, dann wird das Messen etwas zeitaufwendig, aber trotzdem präzise. Das von mir eingesetzte DAAS4 hat nämlich eine interessante Zusatzfunktion, wo man eine Distanzmessung (etwa 1 Meter) mit einer Nahfeldmessung kombinieren kann, wobei man den Übergang auf dem Schrieb nicht sieht. Deswegen sind die Messungen, wo man auf Achse und auf Winkel gemessene Kurven, sowie die wo man den Übergang zwischen Tief- und Hochtöner sieht, nur ab 100Hz angezeigt werden. Bei der Nahfeldmessung sieht man dass die Darling bis 30Hz herunter geht, eine echt großartige Leistung.

 Kombinierte Bandbreite (siehe Text)                               Bandbreitenfilter mit Cutoff-

 Frequenzgang bei 0°, 15° et 30°                                    Impedanz

 Sprungantwort                                                              Wasserfall

 

 

 

 

 

 

 

Verzerrung bei 90dB

  • Die kombinierte Messung zeigt dass beide die Darling und Darling Reloaded sehr tief runter gehen. Die Übergangsfrequenz ist 2,2kHz. 
  • Die Messungen bei 15° und 30° zeigen dass der Hochtöner sehr wenig bündelt für eine 26mm Kalotte.
  • Die Impedanzkurve ist eher linear, und eine Impedanzkorrektur für Röhrenverstärker ist nicht nötig.
  • Die Sprungantwort zeigt einige Wellen: die Membrane des 15W ist aus beschichtetem Papier und nicht so stabil wie z.B. eine Hexacone Membrane, aber die Wellen sind nicht stark ausgebreitet und das dürfte Klanglich sich nicht bemerkbar machen.
  • Das Wasserfalldiagramm zeigt ein etwas verzögertes Ausschwingverhalten zwischen 3 und 5kHz, die sind aber so niedrig, dass sie unhörbar sind. Wahrscheinlich ist das eher ein Raumeinfluss.
  • Die Verzerrungen bei 90dB liegen extrem niedrig, unter 0,32% 

Klingt besser

Natürlich ist der Hochtonbereich besser in der Auflösung und Luftigkeit, aber sogar der obere Mitteltonbereich hat bei der Darling reloaded zugelegt. Die Darling Reloaded ist einfach ein neuer Lautsprecher, identisch im Bass aber sonst klingt alles einfach besser. Die neue Version legt in Allem noch mal einen drauf. Ein noch strahlender Hochton, ohne vorlaut zu werden, einen schöneren Mitteltonbereich und eine vergrößerte Tiefe. Mission erfüllt.

Daniel Emonts


La Darling

La Darling

(Übersetzung aus dem Französischen)

Ein echter Darling. Die Lautsprecherbox, die jedem gefallen wird.

Neulich habe ich ein Paar Säulenlautsprecher vom Dachboden geholt, um sie in unserem Wohnzimmer aufzustellen, und die Reaktion meiner Frau war "Die sind ja hübsch!" - Sie hat sie dann fast gestreichelt. Ich dachte mir, dass diese Lautsprecherbox wohl das gewisse Extra hat, wissen Sie, den berühmten "Frauenakzeptanzfaktor". Allerdings bezog sich die Begeisterung meiner Frau wohl eher auf die geringe Größe dieser Säulen als auf die Tonqualität.

Bei den Boxen handelte es sich um die Daline 3.1 von Focal aus den 1990er Jahren. Das waren sicherlich gute Lautsprecherboxen, aber der Lautsprecher für die tiefen Töne war nicht besonders geeignet für eine Transmissionline. Die Bässe gehen zwar tief hinunter, sind aber sehr zurückhaltend und es war schwierig, mein Wohnzimmer von 30m² Größe mit Bass zu füllen. Zudem ist der Hochtöner, eine inverse Tioxyde Kalotte, etwas nervtötend, weil so hoch auflösend daß er den Rest des Geschehen etwas in den Schatten stellt.

Als ich sah, wie sich die Boxen im Wohnzimmer machten, habe ich mich von dieser kleinen Schönheit inspirieren lassen und einige ihrer Elemente aufgegriffen:

- eine ähnliche Größe, aber etwas tiefer
- eine Transmissionline, weil ich das mag
- ein kleiner Tiefmitteltöner, und zwar mit der gleichen Membranfläche wie beim Lautsprecher der Daline 3.1
- zwei Wege

Es ist nicht meine Absicht einen exakten Klon zu schaffen, aber die Daline war halt meine Inspiration.

Die Schwäche der Daline 3.1 ist das Prinzip selbst, in diesem Fall die Tatsache, dass das sich die Linie nicht verjüngt, wodurch sich der Qts-Wert des Tieftöners (welcher zu klein ist) verbessern würde. Die Daline von Focal ist auch kein echtes Original, denn das Prinzip war schon 1975 von Robert Fries in der Zeitschrift "HiFi News & Record Review" beschrieben worden. Es handelt sich um eine Transmissionline mit einem integrierten Tiefpassfilter in Form eines "Vorvolumen"-Filters. Daline steht eigentlich für "Decoupled anti-resonant line" (entkoppelte Anti-Resonanzleitung). Fries verwendete damals einen B110 von KEF, durch den Mahul inspiriert wurde, um seinen ersten Lautsprecher zu bauen, den 5N402 (mit dem gleichen Korb wie der KEF), und dessen Neoflex-Membran eine Variante des von KEF verwendeten Bextrene ist. Die Lautsprecher waren an der Seite des Gehäuses angebracht. Focal hat das Prinzip in den 90er Jahren aufgenommen, um den Bausatz Daline 044 zu entwickeln, der später als Lautsprecherbox mit dem Namen Daline 3.1 vermarktet wurde und hier als Inspiration dient.

Wenn HiFi wirklich zu mehr als 90% Männersache ist, bleibt nichts anderes übrig, als dafür zu sorgen, dass unsere Partnerinnen unsere sarkophagartigen Boxen akzeptieren, auch wenn sie sich eher nach Schuhkarton großen Lautsprechern sehnen und diese dann auch noch hinter einem Vorhang verstecken. Sobald es um Standlautsprecher geht,  dann ist der Konflikt schon fast sicher. Nur eine wirklich liebende Frau, die den Zeitvertreib ihres Ehemannes akzeptiert, toleriert auch die Aufstellung an einer gut sichtbaren Stelle, wo der ultimative Hörgenuss der Zuhörer garantiert ist – und vor allem die perfekte Optik, zumindest so lange, wie die jeweilige Box zur Laune der Dame passt.

Die Reaktion, die folgt, wenn ich mein "Sammlerstück" Daline 3.1 hervorhole, ist einstimmig: so etwas wird heute nicht mehr hergestellt.


Transmissionline – oder wie man aus einem Minus tiefe Töne bekommt

Also gut, hier ist sie, unser Daline, ein echter Darling (gutes Wortspiel, oder?). Sie wurde sehr frei von der kleinen Lautsprecherbox von Focal inspiriert, welche oben genannte Schwächen hatte, aber auch einige Qualitäten, und das waren andere, als nur unsere Liebsten zu verführen.

Die tiefsten Bässe unter 60Hz waren zwar Messbar vorhanden, aber im Hintergrund; der Titanhochtöner, bekannt für seinen ansteigenden Frequenzgang (trotz einer hohen Linearität zwischen 2000Hz und 15kHz), kann schonmal scharf klingen; für die Frequenzweiche wurden Bauteile von eher mittelmäßiger Qualität verwendet. Kurz gesagt, die Idee war gut, die Umsetzung etwas weniger.

Erstens: nicht jeder Basslautsprecher ist für das Prinzip der Transmissionline geeignet; zweitens: mit einem sanfteren Hochtöner und vor allem mit einer Frequenweiche aufgebaut mit Komponenten, die einer audiophilen Konstruktion würdig wären, wäre die Daline eine wirkliche High-End Box. Aber der verwendete 5N412 wird nicht mehr hergestellt und Focal verkauft seinen hervorragenden Beryllium-Hochtöner nur an sich selbst.

Wir haben für unsere Darling in dem umfangreichen Sortiment von SEAS bei den Baureihen Excel und Prestige gesucht und zwei besonders hochwertige Lautsprecher gefunden; wir haben die Proportionen und das Bassprinzip beibehalten; die Frequenzweiche ist mit hochwertigen Komponenten aufgebaut. Mit Hilfe des hervorragenden AJHorn-Programms haben wir die Transmissionline simuliert und uns mit dem "Verlust" einiger dB zufrieden gegeben. Die Daline beanspruchte damals 89dB, ein ebenso phantasievoller wie auch kommerzieller Wert, denn die gemessenen Spitzenwerte lagen bei 85dB. Unsere Darling bietet mit 85dB eine annehmbare Empfindlichkeit, mit dem jeder 50-Watt-Verstärker problemlos fertig wird. Es ist klar, dass die Physik uns nicht erlaubt, Bass-Orgien zu feiern, aber es unterliegen ja doch alle Hersteller den gleichen Regeln.


Die Lautsprecher

Für die tiefen Töne haben wir uns für den Seas W15LY001 mit Parametern entschieden, die an eine Transmissionline angepasst sind, und für die Höhen verwenden wir eine 19mm-Kalotte, die 22TFF mit imprägniertem Gewebe. Der W15 resonniert recht tief, aber es war vor allem sein günstiger Qts-Wert von 0,45, der ihn für unsere Transmissionline prädestiniert hat. Er geht bis unter 50Hz, was zwar an sich kein Wert ist, um auf der ganzen Welt die Börsenplätze zu stürzen, aber 50Hz von einer TML ("Transmissionline") sind alles andere als ein trivialer Bassreflex-Lautsprecher. Wer schon einmal eine Box mit diesem Prinzip gehört hat, versteht was ich meine.

Die Membran des 15WLY001 besteht aus Papier, mit einer Nextel-Schicht, um die Bandbreite zu linearisieren. Somit wird die Leichtigkeit von Papier bewahrt, aber die fehlende Dämpfung wird durch das Nextel kompensiert, das auch die Schallgeschwindigkeit im Material erhöht. Mit einer sehr geringen bewegten Masse von 6,28g ermöglicht eine Aufhängung aus adaptivem Gummi ein natürliches "Roll-off" (Dämpfung am Ende des Bandes), und es ist vor allem das anspruchsvolle Magnetsystem, mit Kupferringen und einem Polstück in "T"-Form, der erheblich zur Reduzierung von nichtlinearer Verzerrungen und Modulationen beiträgt und gleichzeitig die Genauigkeit und Detailwiedergabe erhöht. Der Korb aus gegossenem Leichtmetall besitzt Entlüftungsöffnungen unterhalb der Spinne, die die freie Bewegungen der Membran erhöhen.

Klassischer Gewebehochtöner, der es Faustdick hinter den Ohren hat

Durch sein eher klassisches Aussehen hat der Hochtöner 22TFF eine sehr große Sicke; er resonniert recht tief (1050 Hz) und ist makellos. Dieser Hochtöner mit Ferritmagnet verfügt über eine Sonomex-Membran, ein Material, das von Seas entwickelt wurde und an einer Aufhängevorrichtung des gleichen Materials hängt (d.h. aus einem Stück gefertigt ist). Die Schwingspule badet in Ferrofluid mit niedriger Viskosität. Durch die Sanftheit eines Gewebe-Hochtöners zusammen mit einer hohen Auflösung dank innovativer Materialien passt der Klang dieser Hochtöner gut in die Logik einer Transmissionline.


Die Lautsprecherbox

Mit Hilfe der AJHorn-Software konnten wir eine genaue Bestimmung der Transmissionline Länge, der Position des Lautsprechers, der Anfangsmaße und des Leitungsendes vornehmen. Als zusätzliches Bonbon wurde das  Gehäuse mit einem Helmholtz-Resonator ausgestattet, der den Sprung in dem Frequenzgang verringert, der in einer Transmissionline so typisch ist: zwischen 100 und 300 Hz erzeugt das TML-Prinzip das, was man einen Kammeffekt nennt (direkt übersetzt von dem englischen Begriff "Comb Effect").



Dieser Resonator befindet sich ganz oben, hinter dem Hochtöner. Das Rohr ist ein einfaches Loch von 50mm, mit einer Lochsäge ausgeschnitten. Die Dämfung erfolgt mit etwas Sonofil. Achten Sie darauf, die Öffnung nicht zu versprerren. So wird mit 1,3 Metern Länge der Line eine Übereinstimmung mit den Fs des Lautsprechers erreicht und es werden ohne Probleme Bässe unter 50Hz widergegeben. Auch die 35Hz sind noch vorhanden, zwar ein wenig im zurückhaltend, aber messbar.

Das Gehäuse

Bei unserem Prototyp nimmt die Vorderseite die gesamte Gehäusebreite ein (d.h. 17cm), aus dem einfachen Grund, dass mein Baumarkt vor Ort normalerweise keine Bretter unter 20cm sägt. Als ich ganz unauffällig meinen Zettel mit den Abmessungen vorlegte, hat der Mann an der Säge schon eine Grimasse gezogen. Hätte ich nach 13,4cm (der kleinsten Größe) gefragt, hätte er mich wahrscheinlich am liebsten zur Säge geschleppt hätte, um mir irgendwas abzuschneiden.

Wenn Sie anders vorgehen wollen, ist eine Neuberechnung nötig. Sie sehen auf dem beigefügten Bild einen Sockel, der das Ganze besser aussehen lässt, und außerdem schließt er den Filterbereich ab (den ich mit Sand gefüllt habe). Alle Wände bestehen aus 18mm dickem MDF, mit Ausnahme einiger Platten im Inneren von 15mm Dicke. Hier ist die Liste der Platten (für zwei Lautsprecherboxen).

MDF-Platten en 18 mm                                                                 MDF-Platten MDF 15mm
27,0 x 97,0 (4x) Seiten                                                                  15,0 x 6,0 Verstärkung «E»
23,4 x 17,0 (4x) Boden/Oberteil                                                     12,0 x 13,4 (2x) Trennwand «D» für Hochtöner
23,4 x 13,4 (2x) Helmholtz-Trennwand                                            23,4 x 13,4 Trennwand «A» für Weichenabteil
97,0 x 17,0 (2x) Rückwand                                                            13,4 x 52,6 Brett «B»
97,0 x 17,0 (2x) Schallwand                                                          13,4 x 6,2 Brett «C»
22,0 x 32,0 (2x) Sockel

Die Dämpfung

Wir verwenden Tyrofoam, einen speziellen schweren Schaum in 30mm und 10mm Dicke. Das Foto zeigt, wo er angebracht wird. Die Breite wird durch die Tatsache bestimmt, dass die Platte ungefähr in der Hälfte geteilt wird, was mehr oder weniger der Breite im Inneren entspricht (minimal weniger). Die Matten werden mit Heißkleber geklebt. Dann werden Sonofil-Streifen auf eine Breite von 14cm geschnitten, also etwas mehr als die Breite im Inneren: dadurch halten sie besser. Das kleine Brett "A" wird mit etwas Sonofil umgeben und verstopft die Leitung etwas. Das ist so gewollt. Nicht pressen, es muss locker bleiben. Der Raum an der Rückseite des Woofers wird ebenfalls mit Sonofil gefüllt. Der Ausgang für die Leitung bleibt dabei möglichst frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

Konventionelle Frequenweiche mit hochwertigen Bauteilen

Die Frequenzweiche hebt sich besonders durch seine hervorragenden Komponenten hervor, die gewissenhaft eingesetzt wurden. Hier gibt es nichts zu ändern, da wo Qualität erforderlich ist, scheue ich keine Kosten; wo sie nicht notwendig ist, wähle ich Komponenten mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.



Die Frequenzweiche scheint kompliziert, und das ist sie auch. Aber wenn man genau hinschaut: C4, C6 und L3 bilden einen Hochpass 3. Ordnung (18 dB/Oktave), der Tiefpass mit L1 und C5/R5 wird mit dem R1/C1 auf 18dB gezwungen, damit durch Oszillation die Güte der Spule ändert, die dann "effizienter" wird und die Steigung erhöht. Ich bevorzuge diese Lösung mit einer einzigen Spule anstelle von zwei Spulen (also echten 18dB), denn die zweite Spule erhöht den Widerstand, den Platzbedarf und das Budget. R5 in C5 reduziert die Steigung am Ende des Frequenzbereich leicht, weil C5 im Vergleich zu L1 ziemlich hoch ist. Das soll verhindern, dass die Impedanz zu stark abfällt. Der RCL-Zweig (C2/C3, L2, R3/R4) soll nicht gravierende Mängel des Lautsprechers zu korrigieren (der hat keine), sondern er dient als Equalizer. L1 hat einen schwachen Wert, der die oberen Mitten in den Vordergrund bringt, und diese werden durch den RCL reduziert. Der Hochtöner ist zu laut und wird mit dem R2/R6-Paar in Reihe/parallel gedämpft. Und schließlich dämpfen C7 und R7 den Anstieg auf die hohen Frequenzen, die für meinen Geschmack ein wenig zu sehr durchdringen. 

Ich gebe zu, dass ich ein Fan von komplexen Filtern bin, zum Beispiel von denjenigen, mit denen ich in den 70er Jahren aufgewachsen bin, wie bei KEF oder die berühmte LS3/5a. Im Gegensatz zu dem, was oft behauptet wird, ist eine große Anzahl von Bauteilen nicht schädlich für den Klang, vorausgesetzt, dass sie richtig eingesetzt werden. Sie werden es selbst feststellen: dieser Lautsprecher klingt "schnell", ist aber sehr linear.

Tuning: Wenn Sie den Klang Ihres Lautsprechers etwas anpassen möchten, können Sie mit R7 spielen. Verringern seines Werts lässt de Hochtöner brillianter klingen. Den Hochtonpegel können Sie mit R6 ändern. Erhöhen seines Werts gibt etwas mehr Niveau.

Ändern Sie nicht die Spule L1, das ist sehr wichtig, da der Innenwiderstand den Abgleich des Lautsprechers bestimmt!

Messungen

Frequenzgang und Impedanz             Frequenzgang bei bei 0°, 15° et 30°       Hochpass und Tiefpass

Akustische Phase                            Sprungantwort                                      Wasserfall Diagram

 

Endmontage 

Die Kabel werden vorzugsweise mit Heißkleber an die Wände der Lautsprecherbox geklebt, um Vibrationen zu vermeiden. Nach dem Verlöten schrauben Sie den Woofer mit 6 Schrauben von 4x20mm an, und den Hochtöner mit 4 Schrauben mit konischem Kopf von 3,5 x16mm. Achten Sie darauf, die Schrauben am Hochtöner nicht zu fest anzuziehen. Durch die konische Spitze könnte der Kunststoff der Frontplatte aufbrechen. Aber weil der Kopf der Schraube flach ist, sieht es gut aus.

 

Die Frequenzweiche wird dann in seinem Abteil angebracht, welches ich mit Sand gefüllt habe: er eliminiert Vibrationen und macht den Lautsprecher stabiler. Sobald der Sockel mit Holzschrauben mit konischem Kopf von 5mm x 35mm verschraubt wurde, ist der Lautsprecher bereit, Sie zu überraschen.


Höreindruck

Denken Sie daran, dass dies ein kleiner Lautsprecher ist und dass keine Bass-Ausschweifungen gemacht werden können, selbst wenn sie Tiefe Töne mit einer gewissen Präsenz wiedergibt. Es handelt sich hier um eine subtile, detailreiche Lautsprecherbox, mit leichten Tiefen und musikalisch, mit einer guten Präsenz. Wenn die Aufnahme keine tiefen Töne besitzt, wird sie sie nicht hinzufügen, aber Bässe, die schon vorhanden sind, werden mit Festigkeit, Farbe und Leichtigkeit wiedergegeben. Es ist hier nicht wie bei einem Bassreflex-Lautsprecher, der immer Bässe produziert, auch wenn es keine gibt, und der oft auf einer Note zu spielen scheint.

Ich empfehle, den Sockel mit Spikes auszustatten. Hier sind einige bei Intertechnik erhältlich. Spikes machen den Lautsprecher stabiler und in den tiefen Lagen deteilreicher. Richten Sie die Boxen etwas zum Hörplatz aus, aber ohne dass sie direkt auf Sie gerichtet sind. Der leichte Anstieg der Bandbreite bis 18 kHz verschwindet bei diesem Winkel. Mission erfüllt.

Ohne mit ihr vergleichbar zu sein, lässt sie die Original-Daline schon etwas veraltet erscheinen. Stellen Sie die Boxen im Wohnzimmer auf und hoffen Sie auf eine kleine Gefälligkeit von Ihrer Frau dafür, dass Sie ihr ein so schönes Geschenk gemacht haben.



Technik

Lautsprecher Tief-Mittelton:         Seas Excel 15WLY001
Hochton:                                   Seas Prestige 22TFF

Prinzip                                      Transmission Line

Vertrieb                                     Intertechnik

Nominale Impedanz                    8 Ohm

Dämmmaterial                           Sonofil & Tyrofoam

Anschlussklemmen                    K11-45AU vergoldet

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