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BlueNote3

BlueNote3


Best.-Nr. 1385332

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Details

Lautsprecherbausatz Blue Note 3 mit Eton Lautsprechern

Best.-Nr. 1385332

Merkmale

Wege 3-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 8
Kennschalldruck (dB) 88
Höhe (cm) 105,00
Breite (cm) 26,00
Tiefe (cm) 35,00
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Eton
Preislevel 500-1000 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bauberichte

BlueNote 3

BlueNote 3


Liest man ein wenig in unserem Magazin, fallen schnell die großen Lettern auf, mit denen das für uns so wichtige Wort Kontinuität geschrieben ist. Bausätze, die es seit Jahren und aller Voraussicht nach auch noch in weiteren Jahren gibt, zeichnen einen klaren Weg, der unsere Philosophie verrät. Schnell mit irgendwelchen Chassis Konzipiertes ist nicht unser Ding. Wir mögen es weit mehr, wenn wir eine feste Größe schaffen können, die nicht morgen schon wieder Schnee von gestern ist. Duetta ist nahezu 15 Jahre alt, fast ein Dinosaurier des Boxenbaus, immer noch werden die gleichen Chassis, die gleichen Weichen verwendet und immer noch steht sie ganz oben in der Gunst der Musikgenießer. Niemals werden wir uns einfallen lassen, freiwillig auf diesen Bauvorschlag zu verzichten, ihre klangliche Verlässlichkeit ist heutzutage etwas ganz Besonderes. Als vor ein paar Jahren der als Mittetöner verwendete 7-360 nicht mehr industriell genutzt wurde, ließen wir ihn weiterhin für uns fertigen - Eton macht so etwas für uns, auch wenn es für den kleinen Nischenmarkt Selbstbau ungewöhnlich ist, eigene Chassis zu haben. Die Queen of Blues mit ihrer gewachsenen Reputation zu erhalten, war uns wichtig genug, auch einen höheren Preis für die Kleinmengenproduktion zu zahlen.

Jetzt steht aber nicht "Duetta" in der Überschrift, heute reden wir über die BlueNote, der ein ähnliches Schicksal wie der großen Schwester nicht erspart blieb. Vor ein paar Wochen teilte uns Eton mit, dass der 5-880 zukünftig nicht mehr produziert wird und somit unsere blaue Reihe ihrem Ende entgegen sieht. Nun war zu überlegen, die Kosten für neue Werkzeuge zu übernehmen, damit der nette Fünfzöller weiter leben kann. Lieber wählten wir in diesem Fall die Alternative, den alten Classic durch den neuen Symphony 5-302 zu ersetzen.



Schon einmal hatte es eine erfolgreiche, nahezu unbemerkte Neuauflage der blauen Note gegeben, als der 8-472 gegen den technisch fast identischen, aber moderneren 8-502 getauscht wurde. Sein neuer Korb mit Hinterlüftung und der rundliche Phase Plug passten optisch eigentlich nicht so ganz zu dem wohlmeinend altbackenen Mitteltöner. Nach dessen Produktionsende konnten wir ihm nun guten Gewissens den kleinen Bruder mit gleicher Optik zur Seite stellen. Genutzt haben wir ihn bisher in der Symphony-Serie in diversen Kombinationen mit der Keramik-Kalotte, nun darf er erstmals mit dem ER4 musizieren.

Wohlbekannt ist meine Unfähigkeit, Altes wegzuwerfen, es könnte ja noch einmal genutzt werden. So erging es nun dem Testgehäuse der ersten BlueNote, das einen langen Dornröschenschlaf im kalten Keller endlich beenden konnte. Zwar habe ich nun keine Fotos des Bauprozesses, aber unsere erfahrenen Leser werden die zwölf Bretter pro Box sicher zu einem schönen Verbund verkleben können. Notfalls gibt es tolle Hilfe im Forum, wo Fragen kompetent und zügig zu jeder Tages- und Nachtzeit beantwortet werden. Hier sei es noch einmal im Besonderen bemerkt: Wir sind zu Recht stolz auf unsere Community. Was man in jedem Fall aber vorweg braucht, ist der Bauplan, den wir an dieser Stelle wie gewohnt auch als Sketchup-Datei zum Download bereitstellen.




Wie man weiß, sind alte Gehäuse nicht immer mit der Chassis-Realität kompatibel. In unserem Fall betraf das den Mitteltöner, der grob einen Zentimeter kleiner als sein Vorgänger ist. Es hätte die Messungen nicht verfälscht, wenn wir rund um ihn herum eine Vertiefung belassen hätten. Aber mit der CNC-Fräse können wir so einfach einen passenden Adapter zaubern, dass es geradezu eine Freude ist, ihn in die Senke einzukleben. Damit er auch zu erkennen ist, haben wir ihn aus sehr hellem MDF hergestellt. Farbe hätte ihn wieder unnötig versteckt, also verzichteten wir ausnahmsweise auf diese optische Aufwertung. Zudem ist dies nur eine Kurzvorstellung einer eher minimalen Veränderung. Wozu soll da solch ein akustisch nutzloser Aufwand nur für das Auge getrieben werden?



Kein Zauberwerk war das Erfinden der Frequenzweiche für die neue BlueNote. Sie lehnt sich eng an die der alten an, nur der Mitteltöner verzichtet bereitwillig auf die parallele Spule im Hochpass. In allen anderen "Abteilungen" sind Filter 2. Ordnung und bestenfalls Pegelanpassungen nötig, die Addition der Zweige klappte damit fast lehrbuchmäßig. Auf Achse haben wir dem Hochtöner etwa ein bis zwei dB mehr Pegel belassen, das ist unserer Empfehlung geschuldet, die Lautsprecher parallel zu den Seitenwänden aufzustellen. Mein leider viel zu früh verstorbener Lehrmeister Schmitti - vor ein paar Tagen hätte ich ihn gern in ein langes und zufriedenes Dasein als Rentner verabschiedet - pflegte dazu immer schmunzelnd zu sagen: "Wenn ein Hochtöner so gut spielt wie der ER4, darf er auch ruhig etwas lauter sein".




Messungen:


Frequenzgang, Impedanz, Winkel 0/ 30/ 60 Grad

Klirr für 90 dB, Sprungantwort, Wasserfall

Nicht verzichten wollen wir auf die Dokumentation des Einbaus aller Innereien der BN3, verständlicherweise gibt es hierzu in unserem Forum die meisten Fragen.



Die Frequenzweiche ist zweigeteilt, für den Bass wurden die Bauteile auf das Terminal geklebt. Wie im Schaltplan zu sehen, wird er phasengedreht, also eigentlich falsch herum angeschlossen. Deshalb sitzt das schwarze Kabel zwischen Spule und Kondensator, das rote teit sich den Platz mit dem Minuspol. Außerdem werden die Zuleitungen zum MHT-Teil der Weiche an den Plus- und Minusport des Terminals gelötet. Dessen Platz ist auf der oberen Versteifung auf der Rückwand hinter dem Bass. Von dort führen zwei getrennte Leitungen durch passende Bohrungen zum MHT-Abteil. Nach dem Durchstecken der Kabel werden die Bohrungen mit Heißkleber wieder sorgfältig verschlossen.



Die gesamte Box wird mit 6 Beuteln (= 12 Matten) Sonofil gefüllt, einer gehört in die Mitteltonkammer, fünf in den Bassteil. Unter dem Reflexrohr haben wir drei Matten eingelegt, ein Beutel passt hinter die MHT-Abteilung, der Rest füllt locker den Raum hinter dem Bass bis zum Reflexrohr.



Besonderer Aufmerksamkeit bedarf der ER4. Seine Anschlussstecker werden durch eine 6 mm Bohrung mittels Lüsterklemme mit der Weiche verbunden, der blaue Stecker steckt mit dem roten Kabel zusammen, der rote mit dem schwarzen. Das ist kein Fehler, sondern eine Eigenart des ER4, der sich nicht an übliche Abmachungen hält. Die Kabeldurchführung wird mit Reparaturwachs oder Kaugummi abgedichtet, damit der Mitteltöner nicht druckvoll hindurch pfeift. Zwei Moosgummiplatten mit 4 mm Stärke bedämpfen die ER4-Kammer.

Der 5-Zöller ist wie auch der Bass "normal" anzuschließen, das heißt rotes Kabel an die breite Fahne, schwarzes an die schmale. Wenn alle Kabel angelötet oder verschraubt sind, werden die Chassis mit der Vorderseite nach außen mit der Front verschraubt. Vorbohren mit einem 3 mm Holzbohrer nicht vergessen!



Im Hörraum verband ich die BlueNote 3 mit dem Destiny Eperience mit KT 88. Als Zuspieler nutze ich fast nur noch meinen PC, ich kann ja jetzt auch per Tablet fernsteuern. Wenn es besonders schön sein soll, lege ich aber immer noch eine schwarze Scheibe auf meinen Dreher, das knistert so toll. Sicher wird nun der eine oder andere erwarten, dass ich aus der Erinnerung Vergleiche zwischen der BN2 und 3 ziehe - ich seh schon die enttäuschten Gesichter. Mir ist es nicht wichtig, ob diese oder jene Version für mein Empfinden besser klingt. Für mich steht die Glaubwürdigkeit der Darbietung im Mittelpunkt. Ob sie hier oder da "richtiger" ist, kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht zusammen mit dem Tonmeister am Mischpult saß. Sehr genau kann ich aber sagen, ob der Tastenanschlag des Klaviers, das Zupfen der Basssaite getroffen wurde und das Ausschwingen des Beckens lang genug im Raum verharrt. Und das machte mein neuer Blaumann mit Bravour, als ich wieder einmal mit dem EST-Trio und Dolores einen Schuhladen besuchte. Naja, richtig heißt der Titel "Dolores in a shoestand" und wurde "Live in Hamburg" aufgenommen.

Der zweite Punkt für die subjektive Beurteilung ist das Sounding, wie ich es bewusst nenne. Ein Lautsprecher, der alles ohne Eigenheiten wiedergibt, mag für einige Diagrammleser das Nonplusultra sein, für mich ist es das Ende aller Musik oder anders herum der Anfang der Belanglosigkeit. Natürlich gilt es, Verfärbungen weitgehend zu vermeiden, aber dafür jeden kleinen Pickel im Frequenzschrieb zu Gunsten eines Eichlineals glattzubügeln, ist sicher der falsche Weg. Lass einen Lautsprecher doch warm oder analytisch klingen, beides hat seine Befürworter, solang sich alle beteiligten Chassis an die gleiche Charakteristik halten und kein spritziger Hochtöner auf einen bauchigen Grundton trifft. Auch diesen Punkt kann ich guten Gewissens abhaken. Die BlueNote 3 gehört zur Sorte der "runden" Boxen, die nie aufdringlich, dabei aber trotzdem durchhöbar jedes Instrument von seinem Nachbarn trennen. E-Bass und Bassdrum sind zwar weitgehend im gleichen Frequenzband angesiedelt, ihr erster bis letzter Ton können aber eindeutig zugeordnet werden. Die Bluesklasse legt da ihr besonderes Augenmerk auf Dynamik, leise Nebengeräusche dürfen nicht dünn, laute nicht schreiend dargeboten werden. Auch erfüllt.

Ein weiteres Kriterium bei meiner Einschätzung ist die räumliche Darstellung. Haben die Akteure genug Platz, löst sich der Klang von den Boxen, ist die Bühne ausreichend breit und tief, bleiben die Anrisse dort, wo sie entstanden? Nichts ist schlimmer als Lautsprecher, die vorn den Beckenanschlag hinzaubern, den ausklingenden Ton jedoch drei Meter nach hinten verlagern. Manche nennen das detailreich, für mich ist das vorlaut. Naja, bei der 3. BlueNote sorgt schon der ER4 dafür, dass mein Klangvergnügen nicht gestört wird, seine Partner stehen ihm jedoch in Nichts nach., Der Bass reicht tief herunter, ist druckvoll, differenziert und dynamisch, die Mitten machen ihren Teil fehlerfrei dazu - Musik aus einem Guss, nicht drei Chassis, die sich spinnefeind sind. Keb' Mo's "Just like you" war ein geeigneter Test für diese positive Eigenschaft des neu zusammengestellten Eton-Ensembles.

Der wichtigste Aspekt ist jedoch die Emotionalität, die der Lautspecher vermittelt. Bin ich gefühlsmäßig dabei, wenn das Publikum begeistert jubelt oder mitklatscht? "Frampton comes alive! Do you feel like we do" war mein Gradmesser. Was der gute Peter da auf der 40 Jahre alten Scheibe rauszauberte, zog mich vom ersten Ton in seinen Bann, der Fuß wippte, die Hände malträtierten die Schenkel, der Kopf wackelte. Alter Mann, was willst du mehr, schön, dass es solch großartige Musik in Konserven immer noch gibt!

Udo Wohlgemuthh

Technik:

Chassis Eton 8-502 Holzliste in 22 mm MDF

Eton 5-302 pro Box:

Eton ER 4


282 x 1068 (2x) Front/ Rückwand


330 x 1068 (2x) Seiten
Vertrieb Intertechnik, Kerpen 330 x 238 (2x) Deckel/ Boden
Konstruktion Udo Wohlgemuth 100 x 238 (4x) Versteifungen/ Kammerboden


312 x 238 (1x) Kammerrückwand
Funktionsprinzip Bassreflex 140 x 238 (1x) Abdeckung ER4
Nennimpedanz 8 Ohm


Frästiefen:
Terminal T 104 LC Bass: 8 mm
Dämmstoff 6 Beutel Sonofil MT: 6 mm
Reflexrohr HP 70 ungekürzt HT: 3 mm



Bausatz pro Stück: ca. 950 Euro

Artikel ist in den folgenden Rubriken gelistet:
I.T. Intertechnik
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