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NextAir18
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Best.-Nr. 1385333

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Details

Lautsprecherbausatz Next Air 18 mit Gradient AT1 ohne Gehäuse

Best.-Nr. 1385333

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 8
Kennschalldruck (dB) 90
Höhe (cm) 40,00
Breite (cm) 23,00
Tiefe (cm) 30,00
Anwendung Kompaktlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel 300-500 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

Bauberichte

Next Air 18

Next Air 18


Der Lautsprecherbau begann vor einem knappen Jahrhundert mit der Erfindung des dynamischen Schallwandlers durch die Western Electric-Ingenieure Vente und Turas und hat sich seither eher unwesentlich weiter entwickelt. Natürlich wurden die Chassis spezieller auf ihre Übertragungsaufgaben getrimmt, Bässe hatten mehr Masse als Mitteltöner und Hochtöner brauchten eine viel leichtere Membran, das war es aber auch schon mit all der Herrlichkeit, die heute immer noch von findigen Marketing-Fachleuten und schönschreibenden Zeitungsmachern in allen Superlativen bejubelt wird. Naja, aus dem allgemein üblichen Oberton-Pappkonus wurde die technisch sinnvollere Textilkalotte, deren Membran dann auch immer mal wieder aus anderen Werkstoffen geformt wurde, am Ende jedoch mit 25 mm Durchmesser seit Mitte der 60er Jahre den Stand der Dinge darstellt.

Erst in neuerer Zeit wird mit Macht an der 50 Jahre stabilen Vorherrschaft der Kalotten massiv gekratzt, Airmotion Transformer rütteln an den Toren der Holzkasten und rufen lauthals: Wir wollen da rein! Beruhend auf dem Patent von Oscar Heil garantiert die nahezu masselose Membran mit aufgedampfter Leiterbahn und magnetostatischem Antrieb noch bessere Auflösung selbst kleinster Restsignale, die ein Becken beim Ausklingen im Raume belässt. Doch auch der Anschlag selbst profitiert natürlich ausgibig davon, dass er nicht erst die Gesetze der Schwerkraft überwinden muss. Auch in unserem Arsenal schlummern ein paar dieser Klangriesen, der Gradient AT-1 wurde erst kürzlich hier vorgestellt. In der Next Air 18 darf er beweisen, dass er genau die richtigen Gene für die Bluesklasse hat.

Nun kann er selbstverständlich nicht allein alle Frequenzen vom Keller bis zum Dachgeschoss übernehmen, er braucht dazu mindestens einen Mitspieler, der ihm dabei das Wasser zu reichen vermag. Getreu unserer Devise, Partner dort zu suchen, wo man sich gerade befindet, schauten wir uns zuerst einmal im umfangreichen Gradient-Sortiment um. Die Select-Serie haben wir dabei nicht weiter beachtet, interessanter war da schon die AXT-Reihe, die jedoch schon ausreichend mit ein paar anderen Hochtönern kombiniert ist. Auch die AXP's haben schon einen passenden Magnetostaten an Bord, da müssen wir nichts zwingend ändern. Das können wir aber mit unseren Grundsätzen tun, sehen wir uns also in anderen Gefilden um. Was müssen die Spielkameraden können, sollen sie mit einem extrem leichtfüßigen AMT Schritt halten? Nun, sie müssen herausragende Dynamik bieten, also die bekannten Eigenschaften von Eton oder Satory haben. Die Neu-Ulmer neben den bekannt guten ER4 und 26 HD 1 mit einem weiteren Spitzenwandler zu kombinieren, hieße Eulen nach Athen tragen, die Satories wollen wir auch lieber sortenrein halten. In unserer Not fingen wir keine Fliegen, wir haben bisher doch Excel viel zu selten verwendet. Zwar kann man auch in Norwegen tolle Hochtöner bauen, aber einen AMT können wir uns sehr gut als Alternative vorstellen. Zudem gibt es eine komplette Serie mit Nextel beschichteter Papiermembran vom 12er bis zum 25er, die unseren Ideen keine Grenzen in den Weg stellt. Für unser erstes Projekt wollten wir es langsam angehen lassen - zwei Wege klassisch mit 17er und AT-1 war das auserkorene Ziel. Ausgerechnet der zweckmäßig ausgesuchte W 18 NX 001 ist ein guter Bekannter, wir haben ihn schon in der Nextel 18 verbaut. Knapp 18 Liter mit Reflexabstimmung auf 44 Hz sollten wir ihm als Spielkämmerchen von unserem Wohnraum durch eine Holzverschalung abtrennen.



Nachdem die Personalien geklärt waren, ging es ans Gehäuse. Hilfreich ist es, vor dem Bretterkauf eine Zeichnung zu machen. Wir nutzen dazu Sketchup, das kostenlose 3d-Malprogramm von Trimble, für das wir jedoch als kommerzieller Anwender jährlich eine angemessene Lizenzgebühr entrichten.



Eigentlich ist es gar nicht spannend, 18 Liter passend mit Holz zu umbauen. Daher haben wir es uns selbst etwas komplizierter gemacht, weil wir im Sichtbereich offene Schnittkanten vermeiden wollten. Im Keller steht eine alte Beckum-Elektra PK 200 Formatkreissäge, deren Ausleger ich im Lauf der Jahre immer weiter ausgebaut habe. Nun kann ich damit wunderschöne Gehrungen an maximal 120 cm hohe Platten sägen, da ist der kleine Bretterhaufen überhaupt keine Herausforderung. Den Boden habe ich aus praktischen Gründen nur eingelassen, die Versteifung ruht in Nuten, die ich mit Hilfe der CNC-Fräse innen ausnehmen konnte. Das verleiht der Konstruktion beim Festzurren mit Spanngurten die nötige Stabilität und die rechten Winkel. Die folgenden Bilder lasse ich ohne Kommentar allein für sich sprechen. Wer mit der Maus draufklickt, bekommt eine größere Ansicht.







Den ausgequollenen Leim habe ich mit dem Excenterschleifer sauber weggeschliffen, danach die Box mit ganz normaler Wandfarbe grundiert, auf die ich abschleßend eine Lage Steineffektlack aus der Dose sprühte. Es muss ja nicht jede Box in MDF roh präsentiert werden. Nach dem Einbau der Chassis mit heraushängenden Kabeln wurde die Weiche angemessen.

Vollkommen unproblematisch ließ sich der Gradient AC-1 auf das richtige Frequenzmaß reduzieren. Er verlangte dafür nicht mehr als ein 12 dB-Filter und einen Vorwiderstand zur Pegelanpassung. Etwas anspruchsvoller gab sich der Excel-BMT, dessen Frequenzverlauf zwei unterschiedlich hohe Plateaus zeigt. Oben war er leicht mit einem Filter 2. Ordnung zu zähmen, doch blieb ein Buckel stehen, der die Mitten um gut 3 dB zu laut werden ließ. Abhilfe schuf ein breitbandiger Saugkreis, dessen Wirkung über den zugehörigen Widerstand eingepegelt werden kann. Ein größerer Mox belässt den Bereich von 600 bis 3000 Hz lauter, ein kleinerer macht ihn leiser. So hat der Nachbauer hier eine Stellschraube, mit der er nach eigenem Gusto die Bühne weiter vor oder zurück verlegen kann. Die Zweig_Summenkurve zeigt eine handwerklich einwandfreie Ankopplung der beiden Chassis, wenn sie gegenphasig angelötet werden. Natürlich haben wir für Röhrenhörer vorsorglich auch die Impedanz korrigiert.





Ein paar Besonderheiten gilt es bei den letzten Schritten zum neuen Lautsprecher zu beachten, deshalb haben wir noch zwei, drei Fotos geknipst.




Die Weiche habe ich auf ein Holzbrett geklebt, die Spulen haben genügend Abstand, damit sie nicht gegenseitig ihre Werte verändern. Der Hochtöner mag es nicht, vom Bass rückseitig angeblasen zu werden, daher wurde ein Brett mit 12  x 12 cm hinter seinen Ausschnitt geleimt. Um ihn mit etwas Spiel anlöten zu können und zudem die Kabel nicht im Weg zu haben, wurden sie in genügender Länge durch zwei Bohrungen geführt. Die wurden natürlich anschließend wieder verschlossen, sonst pfeift's.



Zwei Beutel Sonofil stecken in der Box, zwei Matten hinter der HT-Kammer, je eine links und rechts neben dem Bass. Der Einlass des Reflexkanals bleibt frei. Beim Hochtöner ist die breite Fahne der Pluspol, beim Bass ist er rot markiert. Vor dem Anschrauben der Chassis das Vorbohren nicht vergessen!

Fehlen nur noch die Messdiagramme:

     
 Frequenzgang

 Impedanz

 Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall




... und nun werden bestimmt schon einige Virusinfizierte gespannt vor dem Monitor sitzen, denn es ist Zeit für die Klangbeschreibung. Wird er Vergleiche ziehen, Rangfolgen festlegen oder gar Entscheidungshilfen geben, die das eigene Hören überflüssig machen? Nichts davon wird hier stehen, denn ich habe nur meine eigenen Ohren, die wie alle anderen keine allgemeingültige Aussagkraft haben. Viel zu oft wird vergessen, dass Hören erst im Hirn stattfindet, wo die äußerlichen Druckschwankungen zu einem Ereignis verschmilzen, das wir als Klang bezeichnen. Häufig habe ich bei Hörtests Musik anders wahrgenommen als mein Besucher. Dennoch konnte ich ihm nicht erklären, wer von uns das Falsche empfand. Es waren unterschiedliche Dinge, die uns jeweils wichtig waren, und beide hatten recht. "Ist das ein toller Bass" sagt der eine. "Wo?" fragt der andere. Gäbe es nur eine richtige Meinung zur Musikdarstellung, bräuchten wir bestenfalls vier verschieden große Lautsprecher, um alle Geschmäcker in jedem Raum abzudecken. Da jedoch kein Schallwandler je in der Lage sein wird, Instrumente und Stimmen naturgetreu abzubilden, müssen wir mit Kompromissen leben, die für jeden individuell geartet sind. Wie sich da Menschen berufen fühlen können, anderen ihre enge Welt überzustülpen, kann ich wohl nie begreifen. Doch genug der Publikumsbeschimpfung, kommen wir zum Hören - meinem Hören.

Also Next Air 18 im Hörraum an die Destiny-Röhre angeschlossen, die bekanntlich seit einiger Zeit von meinem Rechner gefüttert wird, Tablet hochgefahren und - nein, diesmal nicht das übliche Musikprogramm abgespielt. Diesmal überließ ich die Titelwahl dem Zufallsgenerator meines Media Monkey, wodurch ich nicht nur die ausgesprochen audiophilen Aufnahmen an die Ohren bekam. In der Abteilung Jazz hatte ich das Glück, sofort Dave Brubeck's "Take Five" vom legendären Album "We're all together again for the first time" vorgesetzt zu bekommen, was mir meine Next Air augenblicklich sehr sympatisch machte. Alles passte, das Alt- und Bariton-Saxophon hatten ihren typischen Charakter, die Klavieranschläge Präzision, der Bass zupfte konsequent seine vier Noten, jeder Musiker hatte Platz auf der Bühne und als Alan Dawson die zugegeben einfache Melodie auf seiner Bassdrum einhämmerte, begleitet von wahnwitzigen Trommelwirbeln und Tellerrasseln, war nicht nur das Berliner Publikum vor fast auf den Tag genau 43 Jahren begeistert. Für die kleine Box erstaunlich basskräftig, naja, moderne Abmischung, ging es weiter mit Club de Beluga's "It's a beautiful day". Tom Rotella folgte mit "The Immigrant" und seiner einfühlsamen Gitarre, die Griffe und Anrisse waren deutlich, aber nicht vordergründig, der Raum bis weit hinter den Boxen mit Musik gefüllt. Die Klassik begann mit Schumann's "Träumerei", großer Flügel im Konzertsaal, Hall von den Wänden und langes Ausschwingen der Saiten. Großen Orchestern fehlten keine Instumente zwischen Kesselpauke und Triangel, Stimmen hatten eine glaubwürdige Größe, egal ob Bassbariton oder Sopran. Als dann auch kein Mangel bei Rock und Blues festzustellen war - ich weiß gar nicht, ob ich "Killing in the name" von "Rage against the machine" jemals so mit wippendem Fuß bis zum Ende gehört habe - konnte ich meinen kurzweiligen Test mit den Fazit beenden, die richtige Wahl bei der Bestückung der Next Air 18 getroffen zu haben. Wie sie sich im Vergleich zu Eton, SB oder Audible schlagen, darf jeder selbst bei einer Hörprobe mit den eigenen Ohren und seinem persönlichen Geschmack entscheiden.





Technik:

Chassis Excel W 18 NX 001 Holzliste in 19 mm MDF pro Box:

Gradient AT-1


400 x 230 (2x) Front/ Rückwand


400 x 262 (2x) Seiten


192 x 262 (3x) Deckel/ Boden/
Vertrieb Intertechnik, Kerpen Ringversteifung
Konstruktion Udo Wohlgemuth 192 x 148 (1x) Reflexbrett


120 x 120 (1x) Abdeckung AMT
Funktionsprinzip Bassreflex
Nennimpedanz 8 Ohm Fräsungen:


Bass und Hochtöner: 5 mm
Terminal Polklemmen
Dämmstoff 2 Beutel Sonofil Bausatz pro Stück: 450 Euro
Artikel ist in den folgenden Rubriken gelistet:
I.T. Intertechnik
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