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Audible34
Audible34

Audible34


Best.-Nr. 1385292

264,50 € / Stück
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Details

Lautsprecherbausatz Audible 34 mit Gradient Axis Lautsprechern ohne Gehäuse Inklusive spezieller Bausatzleiterplatte für sicheren und einfachen Aufbau, inklusive Bauteile für die Impedanzkorrektur, Impedanzkorrektur abschaltbar oder zuschaltbar, inklusive Anschlußklemmen, Innenverkabelung, Schrauben, original Sonofil, inklusive eng selektierter hochwertiger Audyn Kondensatoren und Spulen, inklusive Bauplan.
Youtube_preview_image

Best.-Nr. 1385292

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 8
Kennschalldruck (dB) 97
Höhe (cm) 100,00
Breite (cm) 22,80
Tiefe (cm) 30,00
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel 200-300 Euro
Raumgröße bis 70 m2

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Verwendet in

Bild Bezeichnung Preis Menge
Bundle/ Audible/ Heimkino
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Bundle/ Audible/ Heimkino/XL
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Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

Audible 34 von Apisto
Audible 34 von Simpsi
Es geht vorran von Locke1988
Audible34 Eiche von Robert81

Bauberichte

Moordibles

Moordibles

Audible 34 in Mooreiche und Regum

Steckbrief:
Design wie von Intertechnik beschrieben
Basis 18mm Multiplex
Alles auf Gehrung verleimt


Ich habe zunächst die Massivholz-Deckschichten auf das Multiplex geleimt um alles auf insgesamt 26mm gehobelt (18mm Multiplex plus 8mm Eiche/Redgum). Die Mooreiche ist recycled aus Fundamentbalken einer Kirchenorgel. Das Redgum Holz (eine Eukalyptusart) sind Reste von einem Möbelprojekt.

Ich habe die Bodenplatte von innen "furniert" damit man nicht auf Multiplex schaut. Die Seitenwände sind aber nur mit schwarzer Abtönfarbe gestrichen worden. Dann alle Platten auf Maß mit Gehrung geschnitten und verleimt. Die Löcher hatte ich in die Frontplatte vor dem Verleimen gefräst. Versteifungen innen auf MDF-Resten eingeklebt. Den original Terminal habe ich durch die Bananensteckerbuchsen ersetzt.

Dirks Audible 34

Dirks Audible 34


Nachdem die Audible 34 ja nun doch schon eine Weile fertig sind, habe ich endlich ein wenig Zeit gefunden, auch den entsprechenden Bericht zu schreiben. Gesucht wurde ein Standlautsprecher für meinen Sohn mit einem hohen Wirkungsgrad für einen kleinen Röhrenverstärker und möglichst breitem Musikspektrum. Die Wahl fiel letztendlich sicher auch auf die "Hörbare", weil ich meinen ER4 aus der Duetta Top mal mit dem GAM100 vergleichen wollte. Design-technisch habe ich die Audible etwas schmaler (damit auch tiefer und höher) gebaut und um 6° geneigt. Ein wenig rechnen und schon nahm das Ganze konkrete Formen an. Als Material habe ich Birke Multiplex in 21mm genommen. Mit Hilfe einer Sägeschablone wurden 16 L-förmige Teile ausgesägt (8 für Front/Oberseite und 8 für Boden/Rückseite. Wenn man das genau ausrechnet, gibt es fast keinen Verschnitt. Die langen Schnitte erledigte die Tauchsäge den Rest in der Ecke die Stichsäge.



Da ich alle Teile auf einmal verkleben wollte, habe ich mit Lamellos dafür gesorgt, dass nichts verrutschen kann. Das hat sich wirklich gelohnt und beim Verkleben viel Zeit gespart.



Die Front bekam zusätzlich einen Streifen afrikanischer Wenge „eingesetzt“, hat etwas Arbeit gemacht, aber sieht im Fertigzustand recht edel aus. Es ist gut zu sehen, dass der untere Teil des Einsatzes gedoppelt ist. Dies war nötig, weil dort später die Reflexöffnung hin sollte.



Nachdem alle Teile fertig geleimt waren, kam mit dem exakten Sägen der Gehrung ein recht kniffeliger Teil. Durch die 6° Neigung musste ja ein Winkel 46,5° und der andere logischerweise 43,5° gesägt werden. Aber nach einigen Proben hat dann alles sehr gut geklappt und es ging dann weiter mit dem Zusammenleimen des Korpus.




Jetzt waren die Weichen dran. Hier wollte ich für alle Fälle den Aufbau so haben, dass ich bei Bedarf die Bauteile auch aus dem Lautsprecher bekommen würde (was eigentlich völlig unnötig ist – aber ich bin eben der sicher-ist-sicher-Typ). Aus diesem Grund sitzen die Bauteile etwas beengt zusammen. Deshalb habe ich die Spulen noch schön in Kupferblech eingepackt und anschließend Mu-Metall draufgeklebt (dazu wird es sicher recht gegensätzliche Meinungen geben, aber schaden kann es doch eigentlich nicht – der sicher-ist-sicher-Typ). So passen die Weichen notfalls auch noch durch die Lautsprecheröffnungen.



Aus optischen Gründen sollte der Reflexkanal in den Wengestreifen  „integriert“ werden, was aber auch einen nicht ganz unerheblichen Mehraufwand bedeutete. Ich hatte mir vorher schon Akustikstoff in der passenden Farbe besorgt, also musste das sein! Also erst mal die Reflexöffnung fräsen und dann den Reflexkanal „dran bauen“.




Endlich konnte ich die Seitenwände draufkleben und die Bohrungen für die Chassis und die Terminals fräsen. Auf die Anschlussterminals habe ich die Impedanzkorrektur gleich fest angebaut, da die Boxen ausschließlich mit einem Röhrenverstärker laufen werden.



Nun ging es ans Fräsen der Lautsprecheröffnungen, das war eher nicht ganz so schwer. Für den GAM 100 hab ich mir eine Schablone gebaut, damit nix verrutschen konnte.




Noch die Ecken leicht gerundet. Das geht leichter, wenn man sich eine provisorische Führung „anbaut“, damit man am Ende nicht mit der Fräse nach unten abkippen kann.



Danach schleifen, schleifen, schleifen, zwischendurch wässern und weiterschleifen … . Aber es hat sich gelohnt, mit 800er Körnung fängt Holz sogar ohne Lack an zu glänzen!



Zum Schluss das Ganze mit Antikwachs überziehen, die Abdeckungen für die Reflexöffnungen bauen und dann ging es ans Probehören! Leider sind die Aufnahmen des Probeaufbaus irgendwie nicht so wirklich gut geworden. Als ich das gemerkt habe, waren sie leider schon „umgezogen“.



Leider hatte ich nicht lange Zeit zum Probehören, da mein Sohn seine neuen Lautsprecher natürlich schnell haben wollte – logischerweise. Aber eine gute Woche hatte ich dann doch noch. Da Hören ja eine sehr subjektive Sache ist, hier mein ganz eigener Eindruck. Im direkten Vergleich zu meiner Duetta-Top kann die Audible im Bass ein wenig mehr „bewegen“, insgesamt fand ich die Audible einen Tick dynamischer, tauschen würde ich aber nicht. Die Audible ist für mich ein sehr guter Allround-Lautsprecher, der aufgrund des hohen Wirkungsgrades sehr gut mit jedem meiner Röhrenverstärker zurechtkam – oder eben umgekehrt! Bei Klassik ist zumindest für meine Ohren aber der fast vier Mal so teure ER4 in Auflösung und Feinzeichnung überlegen. So muss es ja wohl auch sein! Der Kommentar meines Sohnes sagt aber eigentlich ohnehin alles: „Jetzt weiß ich erst mal, wie schlecht viele meiner Aufnahmen auf CD sind! Ich wusste gar nicht, dass es da solche Unterschiede gibt.“



Das war sicher nicht der letzte Lautsprecher, den ich bauen musste oder durfte – einen SB18 Bausatz habe ich ja noch liegen ;-)!

Dirk




Philipps D'Audible 34/8

Philipps D'Audible 34/8

Einleitung:

Lange habe ich überlegt. Sehr lange. Es ist ca ein Jahr her, dass ich einem Freund zur Einweihung ein paar gebrauchte, namenlose Lautsprecher zur Einweihung geschossen habe. Der größte Fehler, den ich hätte begehen können.

Ich wusste immer, dass mein Theater 1 System nicht High-End ist, aber seit dem bin ich nun gar nicht mehr zufrieden. Es musste etwas Neues her. Mir war schon vorher bekannt, dass man sich Lautsprecher auch gut selber bauen kann. In der neuen WG meiner Freunde, gibt es nun auch eine kleine Werkstatt, die mit all unseren Werkzeugen ziemlich gut ausgestattet ist.

Die Entscheidung selbst etwas zu bauen ist schnell beschlossen gewesen. Mehrere Monate habe ich damit verbracht, mir die ganzen Bauberichte zu Gemüte zu führen. Immer wieder gab es neue Ideen, mit denen ich all meinen Bekannten auf den Keks ging. Die Grund-Idee war einfach: Ausgewachsene Lautsprecher zum Stereo hören und Subwoofer zur Unterstützung bei Kino, oder Partylaune. Der Platz ist allerdings begrenzt, somit blieb nur eine Möglichkeit übrig. Eine D'appolito Regalbox mit einem Sub in ein Gehäuse zu verschmelzen.

Etwas Zeit verging.
Irgendwann habe ich mir dann meine Freundin geschnappt und bin zu einer Hörsession gefahren.

Ernüchterung, Verkehrte Welt!
Was ich vor hatte wurde entweder nicht genehmigt, oder hörte sich nicht so an, wie ich mir das vorstellte. Mit so ehrlichen Antworten hatte ich nicht gerechnet. Naja, mit neuen Erkenntnissen wieder nach Hause und erstmal alles verarbeitet. Für mich stand fest: Noch mal hören. Die vorher nicht auf meiner Liste vertretene Audible hat mich bis auf den Tiefton doch ziemlich überzeugt. Die Gedanken kreisten. An der Wand kommt doch noch etwas Bass dazu. D'Appolito plus 2 Subs sollte dann ja wohl auch bei basslastigem Material reichen. Rechnen wir mal wieder ein bisschen rum und gucken, ob die Lautsprecher in die geplante Wohnwand passen. Volltreffer! Die ausgerechneten 40 Liter für den Sub kriegt man noch unter. Da hat man zum Schluss eine sehr ansehnliche Box.

Naja, nochmal zum Probehören. Dieses mal waren meine Überlegungen richtig, alles wurde abgenickt und es sollten dann 2 Audible Center mit 2 AXP 08 werden.

Weichenbau:

Ehrlich gesagt löte ich seit ich 10 bin, oder so. Anfangs weniger erfolgreich, heute sehr passabel und Schaltpläne sind auch kein Problem. Deshalb gibt es da nicht viel zu berichten. Als Basis wurde eine alte Kunststoffbox per Dremel aufgeschnittten. So hatte ich drei Seiten, auf denen die Spulen weit genug entfernt und in verschiedenen Richtungen befestigt werden konnten. Alles in allem dauerte das Ganze aber mit Kabelkonfektionierung und Planung der Anordnung schon 3 Stunden. Hätte ich im vorhinein nicht gedacht.

Pause! Die Wohnwand war Thema Nummer 1. Ein Paar Wochen vergingen.

Rohbau:

Die Berechnungen und die Holzliste waren über Excel schnell gemacht, der Plan stand. Die Maße: 260mm breit, 320mm tief, 1250mm hoch. Ich habe meine Anschlüsse unter den Lautsprecher gelegt. Deshalb wurde der untere Boden 50mm nach oben versetzt. Innen habe ich mir das Volumen der Audible abgezwackt und den Rest dem Sub überlassen. Dieser braucht ca. 40L und ein 7er BR Rohr mit 100mm Länge. Der örtliche Bieber-Markt hatte glücklicher Weise noch genug 19er Mdf da. Auf meine Frage nach nem Zollstock zum Nachmessen reagierte der Schnibbelmeister schon fast empört: "Meine Zuschnitte passen immer!" Er sollte Recht behalten. Jedes Maß auf den Millimeter genau. Ich war begeistert und ging Positiv gestimmt nach Hause.

Ab jetzt wurde der Oberfräse einiges abverlangt. Ich hatte mir vorgenommen, alle Verbindungen mit Nut und Feder zu machen. Das nahm zwar einiges an Zeit in Anspruch, es hat sich meiner Meinung nach aber gelohnt. Um die Rundungen an den Seiten hin zu bekommen, habe ich mir die Platten alle 5cm zu lang zuschneiden lassen. Mit Seitenanschlag sind die ersten und letzten 2cm nicht wirklich sauber zu machen. Also erst Rundungen machen und danach mit der Kappsäge kürzen. Mit dem 6mm Fräser wurden sowohl Nuten, als auch Federn gefräst. Wichtig ist eine exakte Einstellung der Frästiefen. Irgendwann kam ich auf die Idee, dass man mit 2 Bohrern in passender Größe perfekt die Fräsmaße einstellen kann. Die 2 Bohrer legt ihr einfach unter die Fräse, bzw an den Seitenanschlag.

Mit dem selbst gebauten Fräszirkel (eine Aluplatte mit Aufnahme der Kopierhülsenhalterung), waren all Runden Ausschnitte schnell erledigt. Der Gam benötigte ein bisschen mehr Zuwendung. Mit einem oberen, einem unteren und dem Seitenanschlag, funktionierte aber alles ideal. Auf die gleiche Art und Weise entstanden die Bassreflexöffnungen. Diese wurden noch mit einem Rundungsfräser bearbeitet, um die Optik etwas zu verschönern.

Nachdem nun Tage lang gefräst wurde, muss ich sagen, dass meine beste Investition die 10 euro für Gehör- und Atemschutz waren. Meine alte Kress Fräse ohne Drehzahlregelung macht eben nur laut und schmutzig, oder garnicht.

Zusammenbau:

Nun wurde jeder LS einmal Trocken zusammengebaut. Das hat 2 Gründe:

1. Kann man so sicher sein, dass alles zusammen passt.
2. hat man dann ein bisschen Übung und ist nicht zu langsam für den Leim.

Nachdem ich alle Kanten der Federn leicht angeschliffen habe, passte alles wunderbar. Zwar nur mit ein bisschen Nachdruck, allerdings hielt dadurch auch alles schon ohne Leim. Nun alles wieder auseinander nehmen und nochmals zusammensetzen. am Leim wurde nicht gespart. Alles verlief nach Plan. Am nächsten Tag hatte der Excenterschleifer sein Debüt. Alle Übergänge wurden plan geschliffen. Das klappte bei einem lautsprecher ganz gut, beim anderen habe ich zu viel abgetragen. Deshalb habe ich nochmal spachtelmasse besorgt, bevor es ans Grundieren ging.

Lackierung:

Lackierung:
Viele gauben, dass mit der Fertigstellung des nackten Gehäuses, die meiste Arbeit getan wäre. Die Lackierung dauert bei entsprechenden Ansprüchen wesentlich länger. Wenn einem das vorher klar ist, bringt man die nötige Ruhe eher mit. Wenn nicht, bringt eine Lackierung nur Frust!

Der Plan:
Schöner Wohnen Duracryl Fenster und Türengrund, dann Glanzlack aus gleicher Serie, dann Klarlack aus der Sprühdose für ein wirkliches Hochglanz-Finish.

Die Realität:
Die Grundierung ist der Hammer! Da hat wurde nicht zu viel versprochen. Zwei Schichten auf jeder Seite und fertig. Man kann in horizontaler Ebene auch sehr gut füllern und spachteln. Außerdem kann die Grundierung bereits nach einer Stunde geschliffen und die nächste Schicht auftragen werden. Gleiches Gilt für den Hochglanzlack. Wenn ihr nur kleine Gehäuse baut, könnt ihr auch auf die Grundierung verzichten und macht einfach dementsprechend mehr Schichten. Die Eigenschaften sind sehr ähnlich.

Der Klarlack ist der Grund, aus welchem sich die Fertigstellung um zwei Wochen nach hinten verschob. Trottelig, wie ich nunmal bin, hab ich aus versehen auf die noch nicht ganz durchgetrocknete Front gefasst und einen Dicken Daumenabdruck hinterlassen. Erster Gedanke: "AAAAACH, schon 10 mal gehabt, schleifste morgen plan und machst ne neue Schicht drauf..." Klappte bei diesem komischen (angemischten) Auto-Lack leider nicht so wie gedacht. Dieser ließ sich auch nach Tagen nicht scheifen, ohne zu einer extrem klebrigen Masse zu werden, welche den gesamten unteren Lack kaputt machte. Also auf der oberen Hälfte alles runtergehobelt (schleifen war einfach nicht möglich) und von vorne begonnen. Der Weißlack könnte auf den Klarlackresten des Übergangs leider nicht vernünftig haften. die neue Schicht Klarlack löste den Weißlack von den unteren fast komplett per Hand weggeschliffenen Klarlackresten. So ging das ganze 3 mal, bis ich letzten Endes die komplette Front bis auf das Mdf runterholbelte. Dann alles neu und das Ergebnis war ok.

Gute Erfahrungen habe ich mit dem "Presto" Acryl Sprühklarlack, welchen ich beim letzten Versuch benutzt habe. Dieser lässt sich nach 1-2 Tagen Super schleifen und gibt einen wirklich tollen tiefen Glanz. Meine Erfahrungen am eigenen Motorrad zeigte, dass es ohne Lackierkabine immer gut ist, Sprühklarlack extrem dick aufzutragen. Innerhalb von 5 Min sollte die Front wirklich nass vor Lack sein. Das gibt eine super glatte Fläche. Desweiteren kann man sich alle Zwischenschliffe sparen und kann davon ausgehen, dass man so gut wie keine Fluseln etc im Lack hat. Falls doch, so sind diese ganz oben und man kann sie mit Lackreiniger rauspolieren.

Ergebnis:

Wie schon oben zu lesen, war ein Lautsprecher lange vor dem Anderen fertig. An mehreren Lackiertechnisch unbefriedigenden Abenden hörte ich schon meine innere Stimme sagen: "So ne scheiße! hört sich immer noch an wie vorher. Zwischen rechts (Theater 1) und links (Audible) ist doch kaum ein Unterschied! Die ganze Arbeit hätteste dir auch sparen können!"
Diese Woche wurde auch die zweite Box endlich fertig. Hingestellt, System angeschlossen, CD rein und hinsetzten.

Die Kinnlade fiel bis in den Keller! Erst liefen nur die Audibles im "pure direct"-Modus.

Wow!

Erstmal zum Bass: Dieser ist meiner Meinung nach viel Angenehmer als der Bass der normalen Audible 34. Irgendwie hatte ich bei denen das Gefühl, dass sich der 2. Bass doch sehr auffällig im unteren Bereich mit einbrachte. Das klang irgendwie nicht so harmonisch. Es hörte sich im Hörstudio eher wie ein aufgesetzter Sub an, welcher aber nichts konnte. (Vor einer Wand sieht das schon etwas anders aus). Mit den D'(apolito)Audibles bin ich aber mehr als zufrieden. Der Bass ist straff, präzise und absolut dröhnfrei. Wenn das Material nicht zu Tief spielt, würde keiner auf die Idee kommen zu sagen: "Philipp, schalt doch mal die Subs dazu".

Die Mitten sind auch sehr gelungen. Sehr präsent, aber nie störend. Ich höre Nuancen in Stimmen und Nebengeräschen in einer Klarheit, wie nie zuvor.

Die Höhen sind ebenfalls sehr klar. Der Gradient GAM 100 ist schon ein Sahnestück. Er hat eine kleine Tendenz zum zischeln bei "S"-Lauten. Ich bin da allerdings sehr empfindlich und empfinde es eher als kleine Eigenart, als von einer Störung zu sprechen. Die Lautsprecher sind fordernd. Es ist nicht die Art Lautsprecher, welche einen nebenbei besäuselt, sondern eher die Art, die sehr dynamisch und spektakulär spielt.

Sub dazu:
Für den Test mit Subwoofer, habe ich "The Heist" von Macklemore und Ryan Lewis eingelegt. Die Ersten Töne erklingen, der Sub fängt an zu werkeln. Ein bisschen zu viel des guten. Das Yamaha System stellt den Sub sonst immer ein bisschen zu zurückhaltend ein. Dieses mal musste ich in die andere Richtung korrigieren. So, nochmal von vorne! Die AXP 08er fügen sich nun sauber ein und drücken mit solch einer Leichtigkeit, wie ich es nie erwartet hätte. Auch hier ist kein Dröhnen oder ähnliches vermehmbar. Der Bass ist so präzise und raumfüllend, dass ich auch hier weit über meinen Erwartungen entlohnt wurde.

Kino:
Direkt vorne an lag Fast and Furious 6. Das passt! Es geht direkt los. Bryan und Dom knallen mit Camaro und Nissan GTR über eine enge Serpentinenstraße. Letzte Woche erst gesehen und trotzdem absolut fesselnd. Man weiss, dass die Jungs nirgendwo reinkrachen, es hört sich aber alles so intensiv an, dass man ernsthaft daran glaubt, dass sich das vielleicht bei dieser Vorstellung ändern könnte. Zum ersten mal hören sich Motoren auch so an, als würden sie neben mir an ihre Leistungsgrenze getrieben werden. Sonst hatte ich meistens entweder die Feinheiten oder das Geboller. Hier wird beides zusammen wiedergegeben. Etwas später jagt der Bösewicht einen ganzen Baukomplex Stück für Stück in die Luft. Kein Problem für die beiden Subs. Kein Dröhnen, keine Luftgeräusche.

Ich bin mehr als zufrieden.

Stream: Als Spotify Nutzer streame ich die meiste meiner Musik. Hier besteht ein kleines Problem. Ich dachte immer, dass man am ehesten mit den Höhen unzufrieden sein müsste, dem ist aber nicht so. Das Gegenteil ist der Fall. Hoch- und Mittelton sind ok. Der Bass ist mir aber viel zu gewalltig und nicht mehr annähernd so präzise. Ich hoffe, dass hier der Parametric EQ noch etwas rausholen kann.

Fazit:

Im Nachhinein kann ich mit 2 neu erworbenen Weisheiten auftrumpfen:

1. Das Probehören. Um eine ungefähre Vorstellung von dem zu bekommen, wie sich die Lautsprecher anhören, reicht eine Klangbeschreibung von Person XY oft nicht aus. Beim 15ten Bausatz hat man vielleicht genug Erfahrung, um blind zu kaufen, beim ersten oder zweiten empfehle ich ein bisschen Probehören.

2. Keine Kompromisse eingehen. Auch wenn andere beim vorbeigehen kleine Macken meist nicht sehen würden, man selber weiß genau wo sie sind. Ich freue mich über jede Macke, für die ich mir noch die entsprechende Zeit genommen habe, um sie zu beseitigen und ägere mich doppelt über jeden Kleinmist, der noch zu sehen ist. Also egal wie groß die Vorfreude ist, schaut lieber nochmal drüber. Es geht gar nicht oft genug.

Wenn es noch weitere Fragen zum Bausatz gibt, könnt ihr euch gerne bei mir melden!

Die Nussible

Die Nussible


Die Nussible

Das Holz der echten Walnuss ist ein begehrtes Edelholz, dessen Verwendung auf hochwertige Gegenstände beschränkt ist. (Quelle Wikipedia)

Servus Beinander,
auf der Suche nach dem Blues - ein bayrischer Baubericht.

Welche der Bluesklasse sollte es nur werden ?? Probehören!….tja 700 km bis zum Hörstudio :( kam also nicht in Frage. Doch dann kam der Artikel "Ich hör auf" !! schluck und dann.. Die Audible, so etwas nach einem quasi Reboot…da steckt meiner Meinung nach extrem viel Leidenschaft drin. Danke !

Also ran ans Werk

Die Designfragen wurden natürlich mit meiner lieben und sehr toleranten Frau (danke Mausi) besprochen, ok sie werden weiß lackiert. Oder auch nicht, wie sich später rausstellte. Also ab zum Baumarkt, mit Zuschnittliste, Farbvorstellung und Vorfreude.

Am Abend bei einem gemütlichen Glaserl mit lieben Freunden von meinem Vorhaben erzählt. Die anschließenden "Schauergeschichten" aus dem Mund meines guten Freundes - ist ja gelernter Maler - bezüglich Lackierung, spachteln, schleifen, spachteln wieder schleifen.....usw.... des is nix für an Holzwurm also nix Lackierung.



Grübel und studier, was für Gwand passt denn nur zu Ihr? Also ab zu meinem Holzhändler des Vertrauens, schau ma mal. Was der Stapler dann vom Hochregal gabelte, ratet mal, Walnuss-Sägefurnier in 7mm Stärke, 6,2m Länge und ungefähr 30cm Breite, passt ja aber so was von. Schnell noch in Kofferraum taugliche, ca. 2m lange Stücke gesägt und ab in den Keller damit. Da durften sich die schönen Stücke erst mal aufwärmen, draußen war's ja saukalt.



Jetzt kann's losgehen, MDF zuschneiden und ab damit in die Verleimpresse. Nein ich bin kein Schreiner, nur ein Holzwurm mit einer etwas besser bestückten Werkstatt. Irgend ein Hobby braucht "Mann" ja! Der Bauplan habe ich so übernommen, nur die Front wurde aufgesetzt in MDF 16mm Stärke gewählt, um den Reflexkanal nicht verändern zu müssen. Rohgehäuse war also in der Presse, da hat man ja Zeit für den Weichenbau, die auf je zwei Holzresten mit Heißkleber aufgebaut und sogleich ins Gehäuse wanderten. Jetzt noch den Deckel drauf und schon sind die Beiden bereit für das schöne Gwand.




Front und Rücken bekamen ein "Einblatt" Kleid der schönen Nuss, weil diese Breite meine Hobelmaschine noch kann. Die Seitenteile wurden geteilt und mit Klebeband zum Zusammenhalt gezwungen. Die Reihenfolge der Verleimung, mit einem Gemisch aus PU und D3 Leim in Wellenform aufgetragen: Rücken, Seiten, Deckel und zuletzt die Front. Die glatte MDF Fläche habe ich mit dem Stemmeisen noch kreuzweise eingeritzt um dem Leim mehr Halt zu geben.




Als nächstes die gute alte Elu-Oberfräse mit der aus einem Rest Sperrholz hergestellten Frässchablone bekannt gemacht und so leid es einem tut, Löcher in dieses wunderschöne Holz gefräst. Für die Terminals noch zwei 16 mm Löcher in die entzückenden Rücken gefräst. Sorry, ich konnte diese im Bausatz enthaltenen "Plastikbixn" der Nuss nicht antun, obwohl sie natürlich ihren Zweck erfüllt hätten.



Sind ja schon fast fertig, nur noch schleifen, ölen und die feschen Chassis rein. Geschliffen wurde mit dem Bandschleifer (120er Korn) vorher das Holz wässern. Anschließend noch mit Schleifpads gefinisht, macht eine extra audiophile Oberfläche. Endbehandelt habe ich die Nussis mit "HighEnd-" Mohnöl, das aus einem Gemisch aus 10T. Mohnöl, 1T. Orangenöl und 1T. Balsamterpentinöl gemischt wurde. Nach einer Stunde kann man das Ganze mit einer alten Socke polieren. Riechen tuts auch ganz angenehm, das Öl, natürlich nicht die Socke. So ein kleines Zettelchen von der lieben Frau freut einen schon sehr.


Noch schnell die superaudiophilen Füße aus Korkeiche aufgeklebt (1€) die Chassis verschraubt und die selbstkonfektionierten Strippen aus der PA-Abteilung eingestöpselt...jetzt ist GAM-Session.



Wie sie tönen? Teuflisch gut..STOP..NEIN !! Des Zeug hängt ja am TV. Sie sind einfach unbeschreibliche, FANTASTISCHE Bluesklasse !!!!



Da Holzhäusler.

Audible garantiert Spaß

Audible garantiert Spaß

Es ist Ton dabei.

http://youtu.be/9_tMd6YNHnE
Stefans Audible 34

Stefans Audible 34

 

Blue Finger Blues

 

Hören Sie noch oder wurden Sie schon geGAMt? So oder so ähnlich könnte eine Werbebotschaft lauten, wenn es um die Audible 34 geht.  Ansich eine Schande, dass ich der Erste sein darf, der über die Audible34 als User nun endlich einen Baubericht schreibt. Hat es sich etwa noch nicht in der Lautsprecherbauszene herumgesprochen, dass man für wenig Geld einen hervorragenden Hochtonlautsprecher erhält, der einen mitnimmt auf eine Reise ohne Wiederkehr? Aber bevor ich versuche, in blumigen Worten die Höreindrücke niederzuschreiben, erwartet es die Etikette nun einmal, dass ich von vorn beginne und wie jede gute Geschichte beginnt auch diese mit dem Satz: Es war einmal.

 

Es war einmal ein junger Mann, der mit dem Gedanken spielte, sich ein besseres Heimkino zuzulegen und da er wenig Geld hatte, um Tausende von Euros dem Elektrodiscounter für vielleicht gute Lautsprecher zu überlassen, spielte er mit dem Gedanken sich im Bereich Selbstbau zu versuchen. Das Schicksal wollte es, dass ich auf die Kreationen dieses Magazins aufmerksam wurde. Bedingt durch Unwissenheit und etwas Zaghaftigkeit und ungehört ging ich das Risiko ein und bestellte mir zu diesem Zeitpunkt erst einmal die kleinen SB15BR Lautsprecher. Ich sagte mir: “ Auch wenn ich enttäuscht sein sollte, all zu viel Geld habe ich nicht kaputt gemacht.“ Aber zu meinem Erstaunen und dem meiner Mithörer, machten die kleinen Lautsprecher sehr Vieles richtig und überraschten durchweg positiv. Nun, nach einiger Zeit an meinem Stereoamp im Arbeitszimmer besann ich mich auf meine ursprüngliche Aufgabe und zwar das Heimkino im Wohnzimmer. Und nachdem ein AVR besorgt und ein Sb30 Center gebaut waren, verabschiedeten sich die SB15 von meinem weinenden Stereoverstärker. Um seinen Kummer zu minderen, gab ich ihm mein Wort, schnellst möglichst mit hochwertigen Chassis aufzuwarten, so dass er voller Inbrunst in naher Zukunft wieder audiophile Gesangesskunst von sich geben durfte.

 

Wochen vergingen.....

 

Und so war es der Oktober, als ich gerade dabei war, zwei SB30 Stereolautsprecher zu fertigen um besagtes Heimkinoprojekt abzuschließen, als mir plötzlich und unerwartet die neueste Hexerei auf dieser Internetseite begegnete, der Audible 34 mit ihrem Air Motion Transformer als Hochtöner, ihrer zarten Gestalt und ihren wohlklingenden technischen Daten, die mir auch die Gewissheit vermittelten, zukünftig mit 97db einen kleinen selbstgebauten Single ended Röhrenverstärker damit betreiben zu können. Es war Liebe auf den erstem Blick.  Ich wollte sie haben, nein ich mußte sie haben, ich verlangte nach ihr! Zu meinem Glück konnte ich mit einer Hand voll von Zahlen bedrucktem Papier einen Tausch bewerkstelligen, der es mir erlaubte, ein Paar zu erwerben. Das Glück war auf meiner Seite. Das SB 30 Stereoprojekt mußte ruhen, aber ich versprach 2014 zu vollenden, was ich begonnen hatte.

Nun die Entscheidung war getroffen, aber welches Kleid sollte sie tragen? Ich entschied mich für einen einfachen Aufbau, der der orginalen Seekiefergestaltung nahezu 100% entspricht bis auf die Tatsache, dass ich 15mm MPX Buche verwendete. Die 3m² vom örtlichen Holzwurm wurden für 97 Euro zielsicher mit Hilfe der Tischkreissäge auf das gewünschte Maß gebracht. Bei dem Versuch, mittels Oberfräse und Zirkelkonstrukt die gewünschten Chassisaussparungen aus dem Holz zu spanen, entschied sich diese kurzerhand, in Streik zu treten und dies noch zusätzlich mit üblem Geruch zu quittieren. Was nun?

Glücklich ist, wer eine Fräsmaschine besitzt, und so war es ein Leichtes, dem 15mm Mehrschichtgehölz passgenau die so dringend benötigten, holzfreien Zonen zu entreissen. Eine 45 Grad Phase sollte den Rand der schlichten Umhausung so weit aufwerten, dass ich mich nicht zu sehr schämen, mußte wenn ich Bilder der Holden hier darlege. Mit der Gewissheit, dass einen Monat zuvor eine gewisse Duette Top aufzeigte, welche Möglichkeiten der Bereich Selbstbau bietet, so dass die Betreiber dieses Magazins selbst mit dem kurzen Gedanken spielten, ihrer Berufung ein Ende zu setzen.

 

Mit Leim zwang ich die liebevoll gesägten Bretter mit bestem Wissen und Gewissen zu einem Ganzen zusammen. Ein motorisierter Schwingschleifer mit schwachem Korn vollendete das schlichte Konstrukt und wertete es eindeutig auf, so dass ich mit Leichtigkeit eine transparente Lasur mit dem Pinsel auftragen konnte. So konnte ich in dieser Nacht gut schlafen mit dem Gedanken, bis jetzt alles richtig gemacht zu haben.

 

Mittlerweile war auch ein großes Paket angekommen, dessen Absender an dieser Stelle nun erraten werden muß. Die Neugierde auf das ersten Klangerlebnis stieg deutlich, als ich das erste mal den GAM 100 in Händen hielt.



Checkliste:

Chassis, Weichenbauteile, Heißkleber, Lötzinn, Lötkolben, Handwerkszeug, Kabel, Holzbrettchen, Kaugummi, Weichenbauplan, Schrauben, Dämmmatte... Alles da.

 

Mögen die Spiele beginnen und die Audible 34 zum Leben erwachen!

 

Die Weiche wurde auf zwei Teile aufgetrennt und mit flüssigem Kunststoff auf besagte Holzbrettchen fixiert. Der Lötkolben vereinte die Bauteile wie gewohnt mittels Lötzinn zu einer Schaltung, die zu meiner Erleichterung nur noch die Bauteile zur Impedanzkorektur übrig lies, die aber im Lautsprecher selbst nicht ihren Platz finden sollte.

 

So war es Anfang November, dass mich der Geistesblitz traf und ich das erste Mal überhaupt versuchte, die Chassis in den Korpus zu setzen, dessen Löcher ich als alter Maschinenbauer im zehntelst Bereich genau herausgespindelt habe. Die AXP 6 nun in der rechten Hand und die linke Hand im Gehäuse testete ich das vierte und somit letzte Loch auf seine Einbaufähigkeit in Abhänigkeit zu dem vorhandenen Bassmitteltöner aus der Gradientschmiede. Und wie der Beelzebub es nun so wollte, verhält sich der Sachverhalt wie folgt: Die besagte Öffnung war etwas zu klein geraten. Ungeduldig und zielstrebig drückte ich nun mit der rechten Hand, sagen wir mal mit etwas höherem Kraftaufwand, das Chassis mit der linken Hand im Gehäuse stützend, besagtes Teil an seinen Bestimmungsort. Das Herausnehmen sollte nun logisch in umgekehrter Reihenfolge geschehen. Aber siehe da, mein Einsatz beim Eindrücken war wohl so nachhaltig, dass die linke Hand im Gehäuse mit der Aufgabe des Herausdrückens überfordert war.  Was macht man also? Richtig! Mann in diesem Fall, Ich, drückte mit aller Kraft mit der linken Hand, ohne zu sehen, dass sich der kleine Finger im Bereich der Spinne befand, das Chassis so beherzt aus seiner zu engen Ausbuchtung, dass eine Presspassung zwischen Holz, Metall, und der kleinen Fingerspitze zustande kam.  Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Menschen im Nachbarort entschuldigen, die unfreiwillig eine Schulung im Bereich Kraftausdrücke erhielten. Hier wurde die Freizeitgestaltung im Handwerkbereich erst einmal abrupt beendet. Der anhaltende Schmerz endete in einen Krankenhausbesuch und nach dem Röntgen wurde der Fingernagel aufgebohrt, um den unliebsamen Schmerz zu mindern. Immer noch ist der kleine Finger blau, aber das ist der Preis, den man manchmal zahlen muss, wenn man was erzwingen will. An dieser Stelle kann Ich euch beruhigen, der Audible 34 ist nichts passiert, Sie kam mit dem Schrecken davon.

Zwei Tage später wurde der Unfallort nachgearbeitet und die Schraubenbohrlöcher für die Chassis und Terminals konnten gesetzt werden. Die Weichen für Hoch- und Mitteltiefton bekamen ihren jeweiligen festen Platz, ordentlich Sonofil in den Kasten gepackt und schon konnten die Chassis angelötet werden. Zum Verschrauben nutze ich einen kleinen 3,6V Miniakkuschrauber, den ich nur empfehlen kann. Hätte ich alle Schrauben auf die traditionelle Art hineingedreht, wär ich wohl um den zweiten Krankenhausbesuch nicht herumgekommen.

Es ist geschafft, nun steht sie da, die Misses States of Amerika.



Aber kommen wir nun zum Klang, dem wichtigsten Punkt der Geschichte:

Wie man sich vorstellen kann, steht der Gam 100 im Mittelpunkt, dessen Darstellung sofort positiv auffällt und in seiner Präsenz den SB29RDCN-000-4 noch übertrifft. Dabei würde ich jetzt nicht die Worte "Schlechter" oder "Besser" gebrauchen. Eher würde ich dem GAM Atribute zusprechen, die für sich sprechen, wenn bestimmte hohe Frequenzen gekonnt in den Raum gestellt werden, die so vielleicht untergehen oder nicht so kraftvoll dargestellt werden. Dabei zeigt es sich hier, dass eine saubere, hochwertige Quelle besonders gut zur Geltung kommt, da der Lautsprecher durch sein Auftreten, die herausgespielten Feinheiten gekonnt ans Ohr legt. Ich möchte an der Stelle Ludovico Enaudi – Una Mattina erwähnen, ein Klavierstück das so perfekt von einen Lautsprecher aus der 300,- Klasse in der Raum transportiert wird, dass ich dem Spieler nach Beendigung seiner Darbietung die Hand gebe und mich dafür bedanke, dass ich direkt neben Ihm sitzen durfte. So etwas berührt Einen nachhaltig in dem Augenblick des Hörens.

Oder eins meiner Lieblingslieder von Chris Jones – Long After you gone, die Gitarre wird so herausgespielt, dass man die Momente heraushört, wie die Finger während des Spielens an den Saiten leicht entlangziehen oder diese leicht anzupfen oder verlassen und der Gesang wird dabei mit einer Livepräsenz vor einem mittig plaziert, dass man ohne weiteres jeden Atemaussetzer mitbekommt. Gleichzeitig hört man aber auch die Kraft heraus, die die Gitarre aus ihrem Klangkörper beim Schlagen der Saiten erhält. Chantal Chamberland/Samantha James/Wynter Gordon etc sind Frauenstimmen. die an der Stelle auch unbedingt erwähnt werden müßen, da die Hochtonlage dieser Stimmen auch sehr präsent herübergebracht werden und man wirklich von audiophilem Genuss reden kann.

 

Lindsey Stirling, die Göttin an der Geige, oder das Cello von David Guetta sind durch ihre Eigenheiten als Streichinstrumente auch absolut erwähnenswert, da vor allem solche Darstellungen eine Stärke des GAM 100 darstellen. Ohne das es nervt oder als übertrieben angesehen werden könnte, schwebt mit einer gewissen Leichtigkeit eine Triangel oder Flöte im Raum und ergänzt durch ihr Zuspiel eine Bühne, die jeden Laien erkennen lässt, wo genau die Instrumente stehen.  Dabei wirkt der Bassanteil für meinen Geschmack nicht zu dünn oder zu dick oder zu defftig, sondern passend zum Charakter für einen Lautsprecher, dessen Schwerpunkt ich im Bereich Gesang und Saiteninstrument etc, also eher für den Klassik-, Jazz-, sanfter Rock-Freund sehe und nicht im Bereich HardRock/ Hip Hop und Metall. Für Metallica etc würde dann wieder zu SB oder Ähnliches wechseln.  Leider konnte ich einen wesentlichen Kaufgrund nicht antesten und zwar den kleinen selbstgebauten Röhrenverstärker für kleines Geld. So konnte ich nur mit einem älteren Technics Stereo Amp testen, aber vielleicht darf ich 2014 hierzu eine Ergänzung niederschreiben, um die Unterschiede im Höreindruck darzulegen.

 

Mein Fazit:

 

Prädikat besonders wertvoll, ich möchte die Audible 34 nicht mehr missen! Für das Geld in dieser Richtung etwas Besseres zu bekommen, ich denke, das wird wirklich schwierig.

 

Ich bedanke mich fürs Lesen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Stefan

Audible 34 - Deutlich hörbar

Audible 34 - Deutlich hörbar

Zweieinhalbwege- Bassreflex- Standbox mit hohem Wirkungsgrad

Die Audible 34 ist ein in der heutigen Zeit eher ungewöhnliches Projekt. Warum? Diese Frage sollten wir nicht beantworten, sondern stellen, denn wie der Name verrät, haben wir hier eine hörbare Standbox entworfen - und dass darf diesmal wörtlich genommen werden. Anders als bei der Power-Serie, die für pure Lautstärke erfunden wurde, ist die Audible Reihe für schwachbrüstige Röhrenverstärker gemacht.

Nachdem die Power 17 mit viel Wirkungsgrad statt höchster, audiophiler Eigenschaften aufwarten durfte, ermöglicht uns der eigens für die AXP-Reihe geschaffene isodynamische Transformer GAM-100 nun eine audiophile Konstruktion mit hohem Wirkungsgrad zu realisieren. Dass wir dafür auf das letzte Quäntchen Pegel verzichten mussten, stört wenig, denn es bleiben durchschnittlich immerhin noch knapp 97 dB 2,83 V übrig, wenn zwei Gradient AXP 06 zu Werke gehen:

Die zugehörige Dynamik und Feinzeichung im Hochtonbereich ist mit Kalottenhochtönern nicht zu erreichen, wohl aber mit dem verwendeten isodynamischen Gradient Hochtöner GAM-100 mit seiner im Vergleich zu Kalotten riesigen Membranfläche.

Ein weiterer Einsatzzweck ist der Betrieb an digitalen Amps, die heute immer häufiger anzutreffen sind und in ihrer preiswertesten Version oft nur 2 x 10 bis 15 Watt abliefern und per 12-Volt-Steckernetzteil gespeist werden. Und wer die Audible 34 nicht mit einem Röhrenverstärker, sondern einer leistungsstarken Transistorendstufe betreibt, wird beim Maximalpegel auf seine Kosten kommen.

Gehäuse

Ohne das richtige Gehäuse taugen die besten Lautsprecherchassis samt Frequenzweiche nichts. Wir haben eine Zeichnung angefertigt, die durch Klick auf das Bild hier vergrößert werden kann. Als Sketchupdatei ist die Zeichnung im Download Bereich zum heruntergeladen verfügbar. Wegen der besseren Verfügbarkeit haben wir 19 mm MDF für den Bauplan angedacht, für den Aufbau jedoch 34mm Seekiefer verwendet.

Den Zuschnitt und die Ausfräsungen erfolgte mit einer CNC Fräse und es wurde zusätzlich eine Nut einprogrammiert, um Platten einzulassen und so die Holzrund- bzw. Flachdübel (Lamellos) zu sparen. Die Frontwand, mit den Ausfräsungen kann im Intertechnik Shop mitbestellt werden. Das Verleimen der einzelnen Holzplatten zu einem Gehäuse ist für einen waschechten Heimwerker, zu denen wir Boxenbauer ja meist zählen, gängige Routine, dennoch können gerade für Neulinge ein paar Bilder nicht schaden.

Bei einem so stabilen Baumaterial haben wir auf die im Plan eingezeichneten Versteifungen verzichtet. Die Nutzung ermöglichte einen nahezu passgenauen Sitz der Bretter, ein Nachschleifen war insbesondere wegen des auf der Sichtfläche verschmierten Fugenleims notwendig, also besser gleich mit einem nassen Lappen abwischen - Schleifen ist immer mühsamer als Abwischen. Mit zwei Lagen Holzöl erhielt die Oberfläche einen leichten Goldton und brachte die Maserung deutlich hervor.

Holzliste:

in 19 mm MDFpro einer Box (in mm)
Seiten(2x) 1000 x 300
Deckel und Boden(2x) 190 x 300
Rückwand(1x) 190 x 962
Frontwand (Schallwand)(1x) 190 x 914
1x Reflexbrett und 2x Versteifungen(3x) 190 x 102

Weiche

Gehäuse und Chassis allein ergeben noch keine funktionsfähigen Lautsprecherbox. Entscheidend für die klangliche Abstimmung ist die Frequenzweiche. Eine derartige Konstruktion mit einem Hochtöner und zwei Tiefmitteltönern ist prädestiniert für ein Zweieinhalbwege-System, bei dem der untere Gradient AXP 06 sich mittels vorgeschalteter Spule oberhalb 400 Hz sachte zurücknimmt, damit es keine Interferenzen im Mitteltonbereich gibt. So wird er zur reinen Bassunterstützung. Die Beschaltung des oberen AXP 06 ist etwas aufwändiger, da er - fast einem Breitband vergleichbar - mit leicht zu höheren Tönen ansteigender Tendenz bis 8 kHz durchläuft und somit in den Arbeitsbereich des Tweeters hineinspielt. Um den oberen Woofer bei 3,5 kHz in seine Schranken zu verweisen, benötigt er einen Filter dritter Ordnung mit 18 dB Flankensteilheit und zusätzlichem Kleinkondensator parallel zum zweiten Kondensator vor dem Tiefmitteltöner.

Der Höchtöner hätte auch mit einem Filter zweiter Ordnung und 12 dB Flankensteilheit gut funktioniert, wenn wir nur die Einzelmessung als Entscheidungsgrundlage betrachtet hätten. Doch damit war weder phasenrichtig noch verpolt eine saubere Summierung beider Weichenzweige im wichtigen Mitteltonbereich hinzubekommen. Da Bauteile im Hochtonzweig ohnehin klein und damit preiswert sind, ergänzten wir kurzerhand einen weiteren Kondensator, statt am falschen Ende zu sparen. So ergab sich dank beidseitig hoher Flankensteilheit ein ordentlicher Summenfrequenzgang. Die verbleibende kleine Überhöhung bei 8kHz senkten wir mit einem zusätzlichen Saugkreis ab - eigentlich eher eine Schönheitsoperation für den Messschrieb statt wirklicher Notwendigkeit. Sie können die Bauteile beim Aufbau ja versuchsweise einmal weglassen. Auch die weiteren von uns eingesetzten Bauteile braucht im Grunde nicht jeder: Die eingangsseitige Impedanzkorrektur dient ausschließlich der Linearisierung beim Betrieb an Röhrenverstärkern.

Für die Frequenzweiche haben wir eine spezielle Leiterplatte entwickelt, die zum Lieferumfang des Bausatz gehört. Mit Hilfe des bebildetern Bestückungsplan werden alle Frequenzweichenbauteile auf der Platte sicher verklebt und verlötet. Bitte beachten, dass der Hochtöner zu den Sechszöllern phasenverkehrt angeschlossen wird. Die Impedanzkorrektur zum Betrieb am Röhrenverstärker wird (nur) bei Bedarf einfach mit eingeschaltet. Ansonsten bleibt die Korrektur gebrückt.

Endmontage

Durch die Bassausschnitte wandern leicht zusammengerollt vier Beutel Sonofil und machen es sich gut verteilt in der Box gemütlich, bevor die Chassis verlötet und verschraubt werden. Wer nicht mit dem Schraubendreher in der Membran landen möchte, ist gut beraten, die Schraublöcher mit einem kleinen Bohrer vorzubohren.

Ein kleiner Tipp zum erfolgreichen Anschluss des Hochtöners GAM 100: Der Pluspol des dynamischen Flächenhochtöners liegt links, siehe mittleres Foto. Ein weiterer Tipp: Vier preiswerte Gummifüße RS 07/ 22 aus dem Intertechnik-Zubehör koppeln die Audible 34 vom Boden ab.

Messungen

NameNennimpedanzHochtonTiefmittelton
Audible 344 ohmGradient GAM 100Gradient AXP06

Hörsession

Den obligatorischen Klangtest nach dem Aufbau erwarten wir immer mit Spannung. Also schlossen wir erwartungsvoll den bereits an der Power 17 erprobten 6P1P von Destiny-Audio an, dessen 6 Watt in Triodenschaltung der Audible 34 bereits in Neunuhr-Stellung genug Dampf machte, um Mozarts Divertimento für Violine, Viola und Violoncello in angenehmer Kammerkonzertlautstärke wiederzugeben.

Wo wir bei der Audible einen gnadenlosen PA-Charakter erwarteten, zauberte die runde Performance des Röhrenverstärkers einen audiophilen Charakter, der Bühne, Ortbarkeit und Feinzeichnung bot und die Größenunterschiede der drei Streichinstrumente wunderbar darstellte. So zwanglos und fesselnd gleichermaßen haben wir klassische Musik selten gehört. In leisen Passagen gab es keinerlei Änderungen in der tonalen Balance, oft ein echtes Problem bei "Laut"sprechern mit hohem Wirkungsgrad. Auch wenn man bei solche getragener Musik nicht von echter Dynamik sprechen kann, so waren doch kleinste Druckänderungen des Bogens auf der Saite vernehmbar.

Als Patricia Kas passend zur Jahreszeit die Herbstblätter (Autumn Leaves) besang, gefiel der warme Klangcharakter der Audible 34. Die Stimme wurde von einem sauberen E-Bass mit Anriss und Nachrollen untermalt und gleichzeitig knackig kurz und trocken von der Basstrumm getrieben. Die rundum gelungene, stets aus einem Guss wirkende Wiedergabe kippte auch dann nicht ins Nervige, als der für übertriebenes Zischeln und nervtötende Schärfe bekannte Sampler "Bravo-Hits 2009" im CD-Spieler lief. Das war jetzt nicht unserem Musikgeschmack geschuldet, sondern durchaus der "Mainstream -Kompatibilität" - es hat ja nicht jeder stets so eine eigenartige Musikauswahl zur Hand, wie die meisten Lautsprecherentwickler.

Um die Audible 34 bei Jazzmusik ohne allzuviel Schönfärberei zu testen, schalteten wir auf Pentode um: 12 Watt sind dann eher in der Lage, auch heftige Impulse in einen adäquaten Schalldruck umzuwandeln. Keith Jarret's "Köln Concert", ein echter Klassiker unter den Klavierkonzerten, begeisterte auf diesem Lautsprecher einmal mehr. Die Szenerie erinnerte an eine akustische Lupe:

Keith Jarret saß leise vor sich hin summend, hustend und mit dem Fuß auf den Boden des Podests stampfend an seinem offenen Flügel und summte beim Spielen die ein oder andere Tonfolge vernehmlich mit. Normalerweise gehen diese Nebengeräusche, die ja alle viel leiser als die per Hammer im Forte angeschlagenen Saiten des Pianos sind, gerne durch mangelnde Präzision bei der Wiedergabe unter, nicht jedoch bei der röhrenverstärkerbetriebenenen Audible 34

Als nächste Disziplin musste sich die Audible 34 bei guter alter Rockmusik beweisen, entgegen heutigen Gewohnheiten ursprünglich und unkomprimiert belassen. "LA Woman" von den Doors geriet bei entsprechender Abhörlautstärke so mitreißend, dass ein Fußwippen und teils auch ein Kopfnicken die Hörsession unwillkürlich begleiteten. In den nächsten Stunden folgten weitere Highlights aus den 60ern und den 70ern, der Text konnte schließlich noch warten, wenn man auch mit Musikhören sein Geld verdienen kann ...

Abschließend betrieben wir die Audible 34 noch am DTA-1, speisten den allerdings nicht neudeutsch per Smartphone, sondern in guter alter Sitte per CD. "Hier kommt Alex" von den Toten Hosen bewies, dass auch Multimedia-PC, Streamer sowie alle anderen modernen und eher schwachbrüstigen Abspieler von dem immensen Wirkungsgrad von nahezu 97 dB / 2,83V profitieren.

Fazit

Die Audible 34 wird ihrem Namen gerecht und arbeitet gleich einer akustischen Lupe jedes noch so winzige Detail einer Aufnahme heraus, ohne jedoch wie viele andere Lautsprecherboxen ihrer Art dabei jemals auch nur ansatzweise nervig zu werden. Jetzt gibt es endlich einen perfekten Spielpartner für allzu schwachbrüstige Röhrenverstärker und Digitalendstufen. Und mit einem etwas potenteren Amp meistert die Audible 34 sogar die ein oder andere Party mit Bravour.

Intertechnik

Ergänzung

Für ein Heimkinosystem empfohlene Lautsprecher.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die entsprechenden Boxen um zu erfahren welche Bausätze wir Ihnen dazu empfehlen. Auf Mobilgeräten drücken Sie auf die entsprechenden Lautsprecher.

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