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Satorique4

Satorique4


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Hörevent Kerpen 5.11.16

Hörevent Kerpen 5.11.16

Vom gemütlichen Beisammensein eines halben Dutzend zum Hörevent für 20 und mehr Selbstbauer

Man kann schon fast von einer Traditionsveranstaltung sprechen. Dieses Jahr stand die Veranstaltung mehr unter dem Motto der selbstentwickelten und selbstgebauten Lautsprecher. Die Eigenentwicklungen wurden hoch und runter gehört und bestaunt.

Dabei kann man resumieren, daß Eigenentwicklungen nicht nur ein außerordentlich hohes kreatives Potential haben, von dem die Industrie sich einiges abschauen kann, sondern auch klanglich über ein sehr hohes Nivau verfügen. Klanglichen und verarbeitungstechnischen High End Anspruch gibt es im Selbstbau auch.

So, jetzt aber zu den Eindrücken:

Die standesgemäßen Probanden, die bei IT in den Hörräumen zur Verfügung stehen waren, (wie in guten Schuhgeschäften) nur als ein Teil des jeweiligen Paares vorhanden.

Es war damit klar, man wollte sich auf Wesentliches konzentriert wissen.

Im Kleinen Raum war angerichet, Eton Kompakt Monitor mit 29HD2 und 5 Zoll BMT....

Und da hatte jemand doch was auf der Fensterbank abgestellt....SBacoustics Breitbänder SB65WBA

Und die Sitzgelegenheiten im passenden gelb-schwarzen IT-Design warteten schon auf die Besetzer....

Hinter dem Vorhang wurde dann ein Päärchen Etons mit perlmuttweissen BMT-Membranen - 2x 7 Zoll mit dem bekannten Eton 26HD3 in der Mitte aufgebaut.....
...als Antrieb fungierten ein Unison Research Unico CD + Unico SE Röhrenhybrid

Das Alles fand seinen Weg aus Ingolstadt nach Kerpen - heissen Dank an Christian und Tanja (Hiwi grns!) - der Vater und die Mutter der Arcosia Primo.
Was da aus 30 Liter tönt ist Dynamik pur.
Und besonders aufstellungsfreundlich für Rückwandabstände bis 50cm konzipiert.

(..und ihr dürft mit mir schimpfen, dass ich eure Schätzchen nicht von hinten fotografiert habe.
Kommt noch, versprochen!)
Ich denke Christian wird in einem Vorstellungbeitrag mehr zu den Arcosia Primo erzählen.....

...perfekter Klang in perfekt perlmut-lackiertem Gehäuse.
(N)Arcosia Primo, so gar nicht narkotisierender Klang: outstanding !

Währenddessen im Nebenraum Vinylklänge über die neuen Eton Monitore....

Im Wechsel mit Musikdateien via BlueTooth über die SB-Breitband-Soundbar
.... Infos dazu im SB65WBA.... Thread von Carsten aka Anfänger

(zu finden unter "Sie fragen, wir antworten -> "Galerie Kundenprojekte" -> SB ACOUSTICS AB65WBAC25-4 )

...als Zuspieler Linn Basik, Dank Ralf aka Jockear - bitte ein paar Daten zum Tonabnehmer.
Verstärker war der revidierte Harman Kardon HK6500 - da wird Marcus Noetzel bestimmt ein paar Worte zu verlieren....

und
die Soundbar lieferte eine Räumlichkeit, die man den kleinen SB-Breitbändern in nur ca. 80cm Basisbriete nicht zugetraut hat.

Im grossen Raum durften dann die "La Darling • Modification" :
mit Neo3 Hochton mal ran....
..die "La Modification" von Jürgen...der bestimmt ein paar Erläuterungen für uns hat?!

Für Stärkung war üppig gesorgt - Dank an Intertechnik und alle Teilnehmer, die sich am Buffett beteiligt haben.

Zu allem kulinarischem Überfluss wurden draussen unterm Pavillon sogar noch Würstchen frisch gegrillt - toll.

Carstens Primare i22-Amp, lieferte einen schönen Vergleich zum UR Unico SE :
Class-D gegen Hybrid-Röhre -
immer noch klanggefüttert von UR Unico CD Player, der ebenfalls eine Röhrenvorstufe beherbergt....

Boxen-wechsle-dich am Nachmittag....
die Arcosias wanderten in den kleinen Raum, dafür diverse Kleingeister an den Primare...
...Jazz 37 - ein 17er Bass ist schon ein fühlbarer Tieftöner....
...SB15 mit und ohne Sub-Unterstützung...(Reinhard wird zu seiner Sechsecksäule bestimmt was schreiben...
verblüffend, wie diese Kombi in dem Raum spielte....
...und "der Rebell" ehem. Halloween Würfel -
von mir nicht gehört und deshalb schreibe bitte jemand einen Kommentar, der zu der Zeit dort gesessen und gehört hat.

...die Arcosia am HK6500 mit Vinyl....
...und später auch von CD, aber Vinyl macht schon auch richtig Spass.
Da ich keinen RIAA-Vorverstärker mehr habe, habe ich die Zeit mit den schwarzen Klangschieben genossen, auch wenn man doch echt zusammenzuckt, wenns mal ordentlich knackst.
Ausserdem fällt mir auf, dass die 7-Zöller doch ordentliche Hubbewegungen machen, die nix mit der Musik zu tun hatten.
Und dies trotz eingeschaltetem Subsonic-Filter am HK6500.
Wenn das nicht den Klang beeinflusst?!

...auch am HK6500, wussten die Zwei-Wege-Gespielinnen mit sehr unterschiedlichem Klangvolumen und
-Charakter zu gefallen....
... wobei man mit Umstöpseln der Kabel jeweils den ca. vierfachen Euronenwert erklingen lässt.....

...und verweigerten sich nicht dem Klangfutter unterschiedlichster Art von Vinyl...
...mir hatte es eine Dave Brubeck LP angetan, die mit tollen Aufnahmen von 1959 ! glänzte:
das obligatorische "Take5" und das sehr moderne "Blue Rondo ala Turk", welches mich sehr an E.S.T. errinnert.

Warum ich den schönen Linn Basik nicht in Aktion mit drehender LP fotografiert habe, ist mir heute ein Rätsel.

Die Sonne ging unter, im grossen Raum schlug die Stunde des Heimkinos, leider nur in der Stereo-Variante.
Rene hatte seine Advance Acoustic Monoblöcke mit gebracht und eine Kiste voller BluRays.
Die Symphonie 84 durfte sich als erste probieren - Sting klang aber etwas enttäuschend.
So hatte ich die von mir doch geschätzte Sym84 noch nicht erlebt - zu leblos.

...und es kam, wie es kommen musste.....
die Sym84 wanderte an die Wand un die Satori S4 nahm ihren Platz ein.

und die Kinowelt war wieder in Ordnung.

Nur die gefahrenen Pegel waren für meine Ohren teiweise zu hoch.
(...und der Raum zum fotografieren viel zu dunkel...)

...zum Abschluss noch zwei Impressionen der schönen, Arcosia Primo...
die Detailansichten - insbesondere der Rückseite - werden wir nachreichen.

Mein Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz - akustisch und kulinarisch - und ihren Enthusiasmus.
Inbesondere Andreas Wolf und Marcus Noetzel von I.T.
Immer wieder eine Freude bei euch zu hören....
Und schreibt fleissig Kommentare.

Gruss Ralf aka baumawas
Ich bau mir was neues….. Satorique 4

Ich bau mir was neues….. Satorique 4

Ich bin kein großer Geschichtenerzähler. Aber ein paar Sätze möchte ich nun doch schreiben, ansonsten denke ich, sagen die Bilder mehr als tausend Worte. Nach 32 Jahren " Pyramide" (siehe vorletztes Bild) war es an der Zeit für was Neues. Ich hab viel gelesen im Internet bzgl. Selbstbaulautsprecher. Gelandet bin ich letztendlich hier. Wie ich finde, genau richtig.

Anfangs war ich hin- und hergerissen zwischen Satorique 3 und Dreamcatcher 2. Gelandet bin ich dann bei Satorique 4. Auch weil meine Frau meinte, wenn schon, denn schon.

Probegehört habe ich keine davon. Orientiert habe ich mich nur an den Berichten hier. Entschieden hat letztendlich das Bauchgefühl, was mich eigentlich noch nie enttäuscht hat. Ich bin nicht unbedarft was Holzverarbeitung betrifft, ist unter anderem eines meiner Hobbies. Habe schon mehrere komplette Küchen, Badezimmermöbel und andere kleinere Möbelstücke gebaut. Wenn ich also hier nicht auf jeden einzelnen Bearbeitungsschritt eingehe, bin ich doch für Fragen jederzeit offen.

Zum Zuschnitt

Verwendet habe ich MDF 19mm für den Korpus. Eigentlich schneide ich alles selbst zu. Aber in dem Fall kann das der Baumarkt auf der Plattensäge viel schneller und auch präziser als ich. Ich will hier keine Werbung machen fürs Bau....s in HD, aber der Zuschnitt dort ist top. Passend auf den halben Millimeter. Die Gehrungsschnitte habe ich selbst gemacht. Also die Seiten, die ich selbst noch gesägt habe, hab ich entsprechend größer bestellt.

Verleimt habe ich ohne Lamellos oder dergleichen. Wenn man die Schraubzwingen gefühlvoll anzieht, verschiebt sich auch nichts.

Als es dann ans Lackieren ging, habe ich mich dazu hinreissen lassen, einen wasserbasierten Lack zu verwenden. (Man will ja umweltfreundlich sein). Ich hab bestimmt 4 mal lackiert mit der Rolle und auch 4 mal alles wieder abgeschliffen. Ich komme mit diesem Zeug nicht klar. Ich habe einfach keine glatte Oberfläche hinbekommen. Das Zeug trocknet einfach zu schnell, man kann nichts korrigieren. Letztendlich bin ich dann bei einem lösungsmittelhaltigen Lack gelandet. Hat auf Anhieb geklappt. Der Lack lässt einem mehr Zeit und verläuft auch sehr sauber.

Front und Rückseite hab ich dann mit 32mm Kernbuche versehen. Aber keines vom Baumarkt, sondern online bei einem Leimholzhersteller auf Maß bestellt. Auch hier mustergültig auf den Millimeter.
An der Ausformung der Front hab ich mich dann an der "Agile" orientiert. Das entsprechende Hilfsmittel zum Fräsen der Schräge ist auf den Bildern ersichtlich. Den Übergang hab ich dann mit der Japansäge gesägt, und mit dem Rotex fein verschliffen (180, 240, 320).

Behandelt wurde die Front und Rückseite mit Osmo Hartwachsöl, was ich auch für alle Möbel verwende, die ich bisher gebaut habe.

Nun sind sie fertig, die Satorique 4

Das Bauen hat sehr viel Spass gemacht, würde ich jederzeit wieder machen.

Ich war aber auch sehr ungeduldig, und gespannt auf das, was dann letztendlich aus meinen "Holzkisten" kommt. Ich hab ja schliesslich "blind" gekauft, oder man muss sagen, "taub" gekauft. Es ist nun eine Woche vergangen seit der Erstinbetriebnahme. Ich habe festgestellt, man braucht Zeit und Muse. Mit sich selbst und mit den Satorique 4. Die ganze erschliesst sich einem nach und nach, wenn man ganz bewusst Musik hört. Man kennt ja sein Repertoire, was man die ganzen Jahre hört, aus dem Effeff. Deep Purple, Pink Floyd, Leonard Cohen, Mark Knopfler, Eagles, um nur ganz wenige zu nennen.

Aber plötzlich entdeckt und hört man Dinge, die waren bisher noch nie da. Alles ist differenzierter, klarer, räumlicher. Der Sänger/Sängerin steht direkt vor einem. Der Bass, nicht aufdringlich, sondern gediegen knackig, trocken, einfach genial. Ich hab fast den Eindruck, die Lautsprecher werden täglich besser.

Ich bin mir sicher, ich habe alles richtig gemacht.

Vielen Dank an die Entwickler dieser tollen Lautsprecher. Ganz toll.

Viele Grüße
Markus
Satorique 4 - Hoffentlich am Ende angekommen

Satorique 4 - Hoffentlich am Ende angekommen

Es war ganz komisch; vor einigen Jahren war auf einmal Ruhe an der Haustüre

Keine Kinder warteten mehr darauf, dass ich von der Arbeit nach Hause komme. Also, was tun? Die Freizeit musste sinnvoll genutzt werden.

Gaaaaaaaaaanz früher hatte ich mal einen Visaton-Subwoofer für mein Heimkino gebaut. Somit war der Entschluss schnell gefasst: Das neue Hobby wird der Lautsprecherbau. In welch finanziellen Abgründe dies führen kann, wusste ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht ;-))). So wurde schnell der erste Bausatz bestellt; aus einem wurde viele:

1. "Mivoc irgendwas" mit High-End-Weiche ;-) - hat mein Sohn "abgestaubt". Danach fand ich (wie jeder von Euch) die Seite "Lautsprecherbau.de" mit vielen Bauvorschlägen.

So gings dann so weiter

2. Vota 2 - wollte dann der andere Sohn
3. SB 417 - die blieb dann bei Papa
4. Audible 34 - Sohn Nr. 1 brauchte zusätzliche Lautsprecher
Die wollte ich damals zum ersten Hörevent von Christian nach Ingolstadt mitnehmen, wurden dann aber kurz vorher Opfer einer Party.

5. SB 36 - notwendiger Ersatz für die Audible
6. SB 36 Center
7. SB 15 Front-High und Effektlautsprecher

Zwischenzeitlich war ich auch in Kerpen und habe hier dann Marcus kennengelernt. Habe mir die Duetta, Doppel 7, Little Princess usw. angehört. Hängengeblieben ist die:

8. Satori 1 - für die Terrasse

Die Satori 1 steht überdacht in meinen Freisitz am Pizzaofen; Gehäuse mit Sandsteintapete wetterfest gemacht. Hier sitze ich den ganzen Sommer beim Lesen, Pizzabacken usw. Dieser Lautsprecher ist phänomenal.

So kam es dann aber wie es kommen musste. Ich saß am Pizzaofen und schmökerte mal wieder auf lautsprecherbau.de und Marcus hatte soeben den Baubericht der Satori 4 online gestellt.

Ich sofort an's Telefon: "Marcus, können wir die Satori 1 ausbauen?" Leider musste er mich hier enttäuschen; das geht nicht, aber ich sollte mich noch etwas gedulden denn es kommt eine Satori 3. Vielleicht geht da was. Also warten..............gefühlt wie eine Ewigkeit.

Meine Pläne reiften gedanklich trotzdem weiter

Ich wollte die S4 bauen (diese soll ins Wohnzimmer) und als die S3 dann mit Beryllium Hochtöner vorgestellt wurde, war alles beschlossene Sache:

Es wird die S4 mit Be Hochtöner.

Die beiden Satori 1 werden zum passenden Centerlautsprecher umgemodelt. Dies hatte ich teilweise schon per Email mit Marcus abgeklärt und auch von ihm die pasenden Weichen dazu erhalten. Apropos: Das finde ich einen SUPER -SERVICE! Die SB 417 kommen im neuen, noch zu bauenden Gehäusen zweiteilig zum Pizzaofen in den Garten.

Im Oktober 17 habe ich zwischendurch dann mal noch Christian und Tanja in Ingolstadt besucht und mir seine Eton Arcosia Primo Plus angehört. Er empfahl mir dann die Agile - ahhhhhhhhhhh - das ist die teuerste Box!. Aber sehr verlockend. Nach einem weiteren Telefonat mit Marcus......., nochmal: Der Typ ist spitze!..........es bleibt dabei: Satori 4 mit Beryllium. So, wer es bis hierhergeschafft hat bekommt nun den Baubericht.

Die Gehäuseplanung

Wie soll es werden? Die Bildersuche bei Google, Yahoo usw. hat mir hier viel geholfen. Am Ende fiel die Entscheidung, die S4 im Stile der Focal Grande Utopia zu bauen. Dieses Mal wollte ich gerade Seitenteile machen denn ovale Boxen hatte ich schon zur Genüge gebaut und gerade Flächen sind einfacher.

Parallel machte ich mir in den Mittagpausen Gedanken, wie ich das Ganze konstruiere. Eine Verstellung der Winkel der einzelnen Module wie bei der originalen Utopie war viel zu aufwändig und nicht nötig. Somit kam ich auf die Idee, das Ganze mit Scharnieren zu realisieren. Hier bin ich dann flexibel mit den Winkeln, bis die zwei Hübschen im Wohnzimmer stehen und klingen. Dann kann ich mit den Anstellwinkeln "spielen" bis es mir gefällt. Die benötigten Abstandhalter für hinten werden im Anschluss gefertigt und angebracht.

Um den WAF-Faktor zu testen, habe ich zu allerster Mal ganz schnell ein Muster aus Kartons angefertigt und meiner Gattin gezeigt. Nach dem ersten Lachanfall gab sie dann ihr OK! Das Design stand auch recht schnell.

Vielen Dank hier an meine Frau Geli, Maus genannt. Sie ist hier seeeeeeeeeeeeeeehr "belastbar".

Die Fronten und die Unter/Oberseiten der Module werden schwarz lackiert; die Front des HT-Moduls bekommt eine Edelstahlplatte mit Fräsung der Lautsprecherbezeichnung; Seitenteile werden furniert und auch mit Klarlack veredelt.

Weichen

Ich kannte die Satori 1 - Weichen als mächtig. So habe ich von Anfang an geplant, die Bassweiche und die MT/HT-Weichen einzeln aufzubauen. Die Bassweiche im Bassmodul; die MT-HT-Weichen in eines der MT-Module. Die Kabel zwischen den Modulen sollten professionell aussehen; deshalb die Entscheidung, die Kabel in Gewebeschläuchen zu verstecken.

Ach übrigens, die Bauphase wird zeigen, dass die Planungsphase gar nicht lange genug sein kann.

Die Bauphase

Wichtig beim Bestellen der Zuschnitte ist es, Bretter für ZWEI Lautsprecher zu bestellen. Auf dem Parkplatz des Bauhauses kam ich doch ganz schön ins Grübeln, als ich mir die Zuschnitte so ansah - zu spät, kurz vor 20 Uhr. Also dann am Montag nochmal den Rest bestellen.

Trotzdem habe ich am Sonntag noch damit begonnen die ersten Bretter zu leimen. Schnell merkte ich, dass ich bei den MT - und HT-Modulen Probleme mit dem Verkabeln bekommen würde, wenn ich diese komplett verleime. Auf Grund der geringen Volumina, welche hier nötig waren, musste ich einen Totraum in die HT/MT-Module einbauen. Ich entschloss mich deshalb dazu, die Kabel bereits vor dem finalen Verleimen der Module zu installieren; jedes Modul bekommt somit zwei Polklemmen, über die dann der Anschluss an die Weiche erfolgt. Wenn man im Internet so stöbert, was es alles für Polklemmen gibt, kann man bereits hier ein kleines Vermögen ausgegeben. Ich entschied mich für einen finanzierbaren Mittelweg. Sie sollten hochwertig aussehen und bezahlbar sein.

Die in der Planungsphase beschriebene Idee, die MT/HT-Weichen in einem der MT-Module einzubauen war damit bereits wieder hinfällig. Alles kommt in das Bassmodul. Der Aufbau der einzelnen Module ging dann flott von der Hand, Schaubzwingen waren keine nötig.

Aufgrund der nicht optimalen Zuschnitte vom Baumarkt ... nächstes Mal geh ich zum Schreiner ... kam dann eine etwas größere Spachtelaktion auf mich zu. Naja, das Wetter war schön, so konnte dies zumindest bei Sonnenschein draußen gemacht werden.

Nachdem dies erledigt war, ging es ans Furnieren. Ich dachte ja zuerst daran, nur die beiden Seiten zu furnieren und die Rückseite, die Front und Ober/Unterteile schwarz zu lackieren; habe mich dann aber dazu entschieden, alles bis auf die Rückseite zu furnieren. Verwendet habe ich dazu das SaRaiFo (Safe the Rainforest!) Furnier "Palisander Santos". Diese Furniere sind auf einem Fließ aufgebracht; und werden so herstellt, dass der Regenwald überlebt. Zu diesem Vorteil kommt hinzu, dass sie deutlich weniger brüchig und teilweise auch in extremen Breiten zu haben sind. Meine Maße waren 250cm x 42 cm (3 Blatt) und 250 x 64 cm (1 Blatt). Ich entschied mich für die Bügelmethode zum Aufbringen der Furnierblätter. Ich muss sagen, dass dies von Mal zu Mal besser klappt und sauberer wird. Nächstes Mal würde ich wahrscheinlich zuerst nur die Front furnieren, anschließend die Schallwandfräsungen machen und dann die restlichen Flächen furnieren. Ich hatte bereits alles furniert. Somit hieß es beim Transport der Module immer: ACHTUNG, bloß nicht irgendwo hängenbleiben.

Nach den Fräsungen wurden die schrägen MDF-Schienen auf den Unterseiten der Module angebracht (Leim und Schrauben); diese sind nötig, um die Module entsprechend schräg zu stellen. Um den optimalen Abstand und Winkel der einzelnen Module zueinander festlegen zu können, hatte ich vorher einfach Holzreste zwischen die Module gelegt und optisch beurteilt.............auch hier wieder: Planungsphase ist nicht gleich Bauphase.......Ihr erinnert Euch.........da war mal von Scharnieren die Rede?

Anschließend wurden die Rückseiten, die Unterseiten und die Schienen mit Lack lackiert (ein befreundeter Lacktechniker empfahl mir eine Velourrolle zum Lackieren, da das Ergebnis deutlich besser wird als mit einer Schaumstoffrolle). Zwei Schichten Lack ergaben ein sehr gutes Ergebnis; da sowohl die Unterseiten als auch die Rückseiten im Wohnzimmer eigentlich "unsichtbar" sind und der Verlauf bereits eine sehr gute Oberfläche ergab, habe ich auf das aufwändige Schleifen verzichtet. Die MT/HT-Module wurden anschließend miteinander verleimt. Die Bassmodule blieben für sich.

Als Finish habe ich lange mit Klarlack geliebäugelt; mich dann aber für Wachsen entschieden. Im Baustoffmarkt habe ich mir entsprechendes Möbelwachs gekauft. (Basis ist Bienenwachs) Das Aufbringen mit einem Baumwolltuch war problemlos. Hier kann ich aber empfehlen, wirklich nur in Faserrichtung das Wachs aufzubringen und zu viel aufgebrachtes Wachs sofort wegzuwischen. Ich tat es nicht.............10 Spülschwämme später waren alle Module auf Hochglanz gebracht; Muskelkater lässt grüßen.

Dann war es Zeit, die Weichen einzubauen. WAS FÜR EIN WAHNSINN!! Wenn diese Weichen nicht High-End sind, gibt es keine High-End Weichen!!

Anfänglich hatte ich ja gedacht, diese selbst aufzubauen aber Marcus war dann so nett ....(Gott sei Dank; Vielen Dank dafür).

Ich ziehe echt meinen Hut davor. Da ich die Bassmodule mit zwei Aussteifungen versehen hatte, habe ich mich dazu entschieden alle Weichen im unteren Drittel der Box einzubauen. Hier ist auch das Bassreflexrohr eingebaut (...........hatte ich schon erwähnt, dass dies auch sehr mächtig ist???). Somit bleibt dieser Bereich sowieso frei von Dämmwolle. Da die Weichen sehr hochwertige Anschlussklemmen für die komplette Verkabelung auf den Platinen haben, ging diese sehr einfach von der Hand.

Um dies alles so machen zu können, musste ich aber vorher den Boden des Bass-Moduls wieder aufsägen. Wie oben schon geschrieben..............die Planungsphase kann nicht lange genug sein.

Der nächste Schritt war das Anbringen der diversen Dämmmatten. Für die MT-Kammer hat mir Marcus selbstklebende Matten mit eingepackt; die Dinger sind echt klebrig. Für den Bassteil hatte mir Marcus noch Bitumex-Platten empfohlen, da ich die Gehäuse nur aus 19mm MDF gebaut hatte. Diese sind auch selbstklebend und verringern die Resonanzschwingungen. Nachdem ich dann die Sonofil-Matten ebenfalls für die Bassmodule zugeschnitten und eingebaut habe, kam die normale Dämmwatte noch rein. Damit die MT/HT-Module sicher auf dem Bassteil stehen, habe ich mit Holzdübeln eine Verbindung geschaffen, die es einfach ermöglicht, das Oberteil bei Bedarf abzunehmen.
Dann war es soweit:

Die Hochzeit

Alle Chassis wurden eingebaut und passten sehr genau in die Fräsungen. Der Hochtöner steht aktuell noch etwas hervor; hier ist ja geplant, die Front noch mit Edelstahlblech zu verblenden. Dies wird der Box einen noch edleren Touch geben.

Nachdem alles fertig verkabelt war, wurden die Lautsprecher ins Wohnzimmer gewuchtet (jede Box wiegt jetzt insgesamt ca. 55kg) und angeschlossen.

Die beiden hängen an einem Marantz Stereo-Verstärker PM 8003; nachdem ich den Lautstärkeregler von der 0-Stellung langsam aufgedreht hatte, machte sich Ernüchterung breit. Ein Bassmodul funktionierte nicht. Nachdem ich die Weiche nochmals freigelegt und mit meinem Schwager telefoniert hatte kam mir die Vermutung, dass es an der Trafokernspule liegen könnte. Hier hatte ich die Anschlussdrähte gekürzt; somit den Bereich der Drähte mit Leitfähigkeit abgezwickt. Die schönen kupferfarbenen Drähte, welche ich dann an den Platinen verdrahtet hatte, waren mit nichtleitendem Schutzlack ummantelt. Nachdem dieser per Schleifpapier entfernt war, funktionierte alles Bestens.

Bereits die ersten Töne waren dann der Hammer

Problem gestern Abend war nur, dass ich mich nicht entscheiden konnte, was ich alles anhören will. Absoluter Favorit war natürlich Adele Live at the Royal Albert Hall; die hab ich mir mal gekauft, nachdem Bass-Attack meine SB 417 probegehört hat und die Blu-ray dabei hatte. Dolby DT-HD; mehr geht bei 9.1. nicht. "Fields of Gold" von Sting z.B. ist schon auch was Besonderes. Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn alle Chassis entsprechend eingespielt sind, aber bereits jetzt bereue ich es nicht, diese Lautsprecher gebaut zu haben; die Reinheit im Hoch- und Mittelton sucht schon seines gleichen........meiner Ansicht nach dem ER4 überlegen. Und heute Abend gibt es Battleship oder Transformers auf die Ohren.

Am Schluss möchte ich mich nochmals bei allen, vor allem aber bei Marcus, bedanken. Ich finde es echt spitze, dass es diese Seite gibt; würde mir aber wünschen, wenn das Forum wieder etwas mehr Leben eingehaucht bekommt. Meine Türe steht natürlich jedem offen, der diesen Ausnahmelautsprecher anhören möchte.

Beim Betrachten der Bilder für den Baubericht fällt mir auf, dass ich wohl nochmals in ein paar Spülschwämme investieren muss, um die Oberfläche noch weiter zu polieren. Ich wollte Euch aber jetzt nicht noch länger warten lassen. In diesem Sinne Frohes Neues Jahr.

Markus.......mit "k"