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MoyoSub
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Best.-Nr. 1385347

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Details

Lautsprecherbausatz Moyo Subwoofer mit SB Acoustics und Seas Lautsprechern, ohne Gehäuse

Best.-Nr. 1385347

Merkmale

Wege Subwoofer
Gehäuse Prinzip Passsivmembran
Nennimpedanz (Ohm) 4
Anwendung Subwoofer
Besonderheiten Komkakter Subwoofer
Hersteller / Marke der Chassis SB Acoustics
Preislevel 200-300 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bauberichte

Moyo und die Drone Cones im Wandel der Zeit

Moyo und die Drone Cones im Wandel der Zeit

Ein kompakter Subwoofer der neuen SB Acoustics Sunda-Serie für HiFi- und Heimkino-Einsatz

Unsere neue Sunda-Serie mit SB Acoustics kann zwar nicht mehr im alten Königreich Sunda hergestellt werden, hat aber mit ihren indonesischen Wurzeln eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse in unserem Intertechnik-Angebot. In aller Kürze vorab: Entwicklungsziel war ein audiophiler, Wohnraum- und Heimkino-tauglicher Subwoofer.

Mit dem ständigen Wandel unserer Wohnraum-Bedürfnisse sollte auch die SB-Serie sinnvoll ergänzt werden. Der handliche Subwoofer Moyo macht hier mit seinen beiden Kollegen, den Drone Cones, den Anfang. Der Fokus liegt hier auf der Wohnraum-Tauglichkeit. Durch die kompakte Bauweise ergeben sich mehr wohnraumtaugliche Kombinationsmöglichkeiten bis hin zum Heimkino. Wobei es hier nicht heißen soll: Heimkino ODER Stereo, sondern UND. Doch fast klangverfärbungsfreie Subwoofer zu erschaffen und die Chassis in wohnraumtaugliche Maße zu verpacken. 60 bis 90 Liter Gehäusevolumen mögen vielleicht dem ein oder anderen egal sein, doch den Zahn der Zeit trifft das nicht mehr - die Fertiglautsprecher-Industrie hat kleine Gehäusemaße ja längst durchgesetzt. Für Liebhaber großvolumiger Gehäuse haben wir schon viele im Programm, kleine Subwoofer haben wir bisher etwas stiefmütterlich behandelt.

Doch wie funktionieren eigentlich diese Passivradiatoren?

Drone Cones

Die Drone Cones - wie die Passiv-Membranen hier liebevoll genannt werden - vertreten die ventilierte Gehäusevariante, also Bassreflexrohre, in ihrer Konstruktion und ihren Leistungseigenschaften.

Die Vorteile der Drone Cones liegen in ihrer wunderbaren Eigenschaft, Klangverfärbungen so gering wie möglich zu halten, denn die treten am Reflexrohr zum einen durch Strömungsgeräusche auf und zum anderen durch die ungewollte Weiterleitung rückwärtig vom Chassis abgestrahlter mittlerer Frequenzanteile. Hinzu kommt die wesentlich günstigere Größen-Klang-Relation:

Beim Moyo war das Ziel, ihn so kompakt wie möglich zu gestalten, damit er sich optisch und akustisch nahtlos in die neue Serie einfügt. Seine zukünftigen Kollegen folgen diesem Trend.

Bei normalen ventilierten Gehäusen hat das Ganze allerdings einen Haken: Die erforderliche Tunnellänge eines oder mehrerer Bassreflexrohre oder -kanäle würde die Gehäusetiefe bei weitem übertreffen. Deshalb Drone Cones, denn eine Passivmembran benötigt im Gegensatz zu einem Bassreflexkanal kein zusätzliches Gehäusevolumen, was sich insbesondere bei tiefen Abstimmungen in kleinen Gehäusen bemerkbar macht.

Bei einer Passivmembran kommt es auf die korrekte Berechnung der Membranfläche und die genaue Dimensionierung des Membrangewichtes an. Auch bei der Berechnung der Verlustfaktoren spricht die Handhabung der Passivmembranen für sich.

Die untere Grenzfrequenz ist minimal höher als bei der Bassreflexabstimmung, doch dazu später mehr. Irreführend ist die Vorstellung, Passivmembranen verrichten ihren Dienst nur bei tiefen Frequenzen und trennen sich mechanisch vom Chassis, sobald die Tonlage höher wird, so dass die Basswiedergabe verbessert würde. Falsch: Die Passivmembranen arbeiten bei bestimmten tiefen Frequenzen gleichphasig mit den Chassis zusammen, wobei die akustische Belastung aufgeteilt und somit die Membranauslenkung des Tieftöners selbst verringert wird. Ansonsten arbeiten Passivmembranen wie Reflexöffnungen und haben damit auch die selben Vorteile, wie eine Erhöhung der Belastbarkeit und eine Verringerung der Verzerrungen. Außerdem wird die subsonische Anfälligkeit des Chassis reduziert.

Bei der Auswahl der richtigen Chassis-Kombination ist zu beachten, dass ein schlechtes Impulsverhalten wahrscheinlicher ist, wenn Tieftöner und Passivradiator die gleiche Membranfläche und Zentrierspinne besitzen, also bis auf den Magneten baugleich sind. Wenn jedoch die Aufhängung der Passivmembran nachgiebiger ist als beim Tieftöner, verhält sich das Impulsverhalten ähnlich wie bei den ventilierten (Bassreflex-)Kollegen.

Kurzum: Passivmembranen haben ihre eigene Klangqualität, weil sie nicht an Tunnel-Resonanzen und der Übertragung stehender Wellen leiden. Es ist halt ein Klangverhalten, welches sich eine eigene Fan-Gemeinde schafft.

Gehäuse

Der Gehäuseaufbau wird anhand unseres Gehäuse-Bausatzes gezeigt:

So erleichtert es dem Nicht-Heimwerker die Möglichkeit des Einstiegs in unser Hobby, denn gleich drei große Chassis-Ausschnitte sind eben kein leichtes Unterfangen, auch durch die Auswahl einer Kombination unterschiedlicher Hölzer, in diesem Falle Buche Multiplex und schwarzes, gebeiztes MDF. Der Grund, warum ich das schwarze MDF einem zusätzlichen Beizvorgang unterzogen habe, lag am leichten Grauschleier der von mir verwendeten Platte. Andere Kombination wie MDF roh und Birke Multiplex sind selbstverständlich auch über Intertechnik zu beziehen.

Der Aufbau beginnt mit der Bodenplatte, gefolgt von der Gehäuseversteifung (diese muss nicht zwingend eingesetzt werden, vor allem bei dieser Gehäusegröße und in unserem Fall wird das Subwoofer-Modul nicht in das Gehäuse eingebaut). Zuerst werden alle Lamellos mit Leim benetzt, dann die Rückwand ...

... gefolgt von den Seiten mit den Ausschnitten für die Drone Cones.

Dann werden die Seitenwände mit der Rückwand verbunden, 24 mm wie beim vorbereiteten Intertechnik-Gehäusebausatz sollten es hier schon sein. MDF können Sie aber genauso einsetzen. Umso dichter der Werkstoff ist, desto besser. Wer es noch nicht weiß: OSB-Platten eignen sich nicht für Subwoofer-Gehäuse, da ihre Luftdurchlässigkeit extrem hoch ist - und wer möchte schon, dass das Gehäuse im Bassbereich mitspielt?

Und jetzt: Deckel drauf und alles gut abwischen.

Alles gut mit Spanngurten und / oder Schraubzwingen befestigen.

Ein Tipp für Selbstbau-Einsteiger: Wer zu wenige Spanngurte oder Zwingen hat, kann das Gehäuse auch nach jedem Arbeitsschritt erst einmal trocknen lassen. Der Selbstbauer hat ja schließlich keinen Zeitdruck, wir leider schon.

Für ein tieferes Schwarz habe ich mich für Clou-Wasserbeize entschieden.

Mit der Mikrofaserrolle habe ich gute Erfahrungen gemacht: Sie fusselt nicht.

TIPP: Ein leeres Marmeladen-Glas hilft, ein Tütchen Beize mit Wasser zu vermischen, das tut der Hobby-Kasse gut. Das Ganze bitte gut über Nacht trocknen lassen.

Als Letztes wird die Schallwand aufgeleimt ...

... und anschließend alles gut festgezurrt bzw. -gezwungen.

Nach dem Trocknen können Sie die Kanten brechen und, falls noch vorhanden, Leimreste wegschleifen.

Lumberjack-Holzöl farblos wollte ich schon immer einmal ausprobieren...

... es lässt sich mit einem alten Baumwoll-Lappen sehr gut auftragen, ein Schwamm wäre auch gegangen.

So, Lumberjack und ich haben Feierabend.

Moyos Freunde, die Drone Cones, bekommen bei Intertechnik noch die richtige Gewichtsklasse verpasst.

Unterlegscheiben festschrauben und ab in die neue Behausung.

Der SB-Treiber gesellt sich zu seinen passiven Kollegen, damit wäre das Team komplett.

Dem Treiber noch eine gute Energiezuführung legen.

Vorbohren für die Schrauben - und alles gut festschrauben.


Polklemmen vorbohren und festschrauben.

Zeichnung

Die Standard-Zeichnung für den Selbstbauer. der auf den fertig von Intertechnik angelieferten Gehäuse-Zuschnitt verzichten möchte, veröffentlichen wir hiermit auch gerne:

Was die Vielfältigkeit unserer Gehäuse-Zuschnitte betrifft, so können Sie aus verschiedenen Möglichkeiten wählen.

Alle Bausätze (Zuschnitte) werden mit Lamello-Flachdübeln zur einfachen Montage geliefert.

Wenn nicht anders erwähnt oder bestellt, werden die Zuschnitte aus 24 mm MDF roh gefertigt. Optional kann in MDF-Grundierfolie weiß, MDF-Schwarz, Buche oder Birke-Multiplex gefertigt werden (jeweils aufpreispflichtig).

Ebenfalls ist es möglich, den Korpus (Seiten/Boden/Deckel) auf Gehrung zu arbeiten. Die Front wird in diesem Fall aufgesetzt und die Rückwand eingesetzt. Anfragen bitte über das Kontaktformular.

Chassis

Das Ziel ist ja ein kleiner Subwoofer mit 30 Litern Gehäusevolumen. Hierfür eignet sich der SB23MFCL45-4.

Die Berechnung ergibt bei 30 Litern eine untere Grenzfrequenz (f3) von 28.7 Hz.

Bei einem minimalen BR-Rohr von 10 cm Durchmesser (1/3 der Membranfläche) müsste dieses bereits eine Länge von knapp 80 cm haben, was bereits nicht mehr praktikabel ist.

Abhilfe verschaffen die zwei Passivmembranen SP22R von SEAS, was der doppelten Membranfläche des SB23 entspricht. Durch die Verteilung auf gegenüberliegende Seiten des Gehäuses arbeiten diese impulskompensiert.

Vergleich:

Das linke Diagramm mit zwei Passivmembranen (auxiliary bass radiator) führt zum gleichen Ergebnis wie die Reflexrohrversion. Rot der Anteil der zwei SP22R, blau der SB23 und schwarz die Summe.

Die erforderliche Zusatzmasse erreicht man mittels großer und kleiner Unterlegscheiben, die in der richtigen Menge im Bausatz enthalten sind.

Dass die Berechnung stimmt, sieht man sehr schön anhand der Impedanzmessung. Das Impedanzminimum zwischen den zwei "Höckern" entspricht der Abstimmfrequenz.

SUB23: Nahfeld schwarz/SB23
Grün: Passivmembranen
Rot: Summe.
Impedanz Abstimmfrequenz: 29.47 Hz = f3 28.7 Hz.

Fazit

Moderner Subwoofer als Single oder in doppelter Anordnung im Raum verteilt. Universell zu unseren verschieden SB-Bausätzen und auch für andere hochwertige Lautsprecher einsetzbar. Sie können sogar zwei dieser Basswürfel über ein Aktiv-Modul steuern. Viel Spaß beim Aufbau und anschließend beim Anhören!


Marcus Nötzel
Artikel ist in den folgenden Rubriken gelistet:
I.T. Intertechnik
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