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Satorique4
Satorique4

Satorique4

Jenseits der Grenzen

Best.-Nr. 1385339

1.395,10 € / Stück
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Details

Lautsprecherbausatz Satorique 4. Die Satorique 4 bevorzugt und vernachlässigt keinen Frequenzbereich. Ihre Ausgeglichenheit in allen tonalen Bereichen meistert sie mit einer Lässigkeit wie man es nur von Live Konzerten kennt. Das durchspielen einzelner Musik Richtungen mit Einzeldisziplinen in den verschiedenen Rock Jazz Blues Klassen könnte man sich sparen. Tonal ausgeglichen in allen Lagen. Heimkino und Stereo Anwendung. Audyn High End Kondensatoren. CNC Gehäusezuschnitt erhältlich.

Bitte bei Bestellung angeben, ob sie den Hochtöner mit schwarzem Ring oder silbernen Ring wünschen.

Merkmale

Wege 3-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz 4 Ohm
Kennschalldruck 90 dB
Höhe 112,50 cm
Breite 23,50 cm
Tiefe 34 cm
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis SB Acoustics
Preislevel >1000 Euro
Konstruktion/Entwicklung Intertechnik

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Alternative Artikel

Bild Bezeichnung Preis Menge
Gehäusebausatz Satorique4

Kundenstimmen


Von: Markus B.
Bereits die ersten Töne waren dann der Hammer. Mein Problem war nur, dass ich mich nicht entscheiden konnte, was ich alles anhören will. Absoluter Favorit war natürlich Adele Live at the Royal Albert Hall; die hab ich mir mal gekauft, "Fields of Gold" von Sting z.B. ist schon auch was Besonderes. Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn alle Chassis entsprechend eingespielt sind, aber bereits jetzt bereue ich es nicht, diese Lautsprecher gebaut zu haben; die Reinheit im Hoch- und Mittelton sucht schon seines gleichen........meiner Ansicht nach einen AMT überlegen. Und heute Abend gibt es Battleship oder Transformers auf die Ohren.

Von: Vlada
Also jetzt entdecke ich meine SACD Sammlung schon wieder, die unterste Ton Linie zeigt neue Details. Weil meine Boxen nur ca. 50 cm vor der Wand stehen, dachte ich, dass ich Probleme mit zu viel Bässen haben werde. Obwohl in der Bauanleitung steht, man soll Bassreflexrohr kürzen, ich ließ es ungekürzt. Die Stärke der Bässe ist so genug, mein nicht gerade ideales Wohnzimmer ist wahrscheinlich daran schuld. Ich empfehle es auch jedem, langsam mit der Abkürzung zu gehen, genug testen, ob die Bassstärke genug ist. Also in Kürze gesagt, die S4 bringt eine ganz neue Welt in den untersten Bassbereich, es ist eigentlich die Klarheit und alle die guten Sachen plus ein eingebauter präziser Subwoofer. Also was will man noch mehr? Ich empfehle den Track Welcome To The Maschine von Pink Floyd zu testen (SACD Wish You Were Here), auf der S4 ist es einfach die Realität pur. Man bekommt sogar Angst, von der Maschine gefressen zu werden. Ich habe natürlich auch die Heimkinotauglichkeit getestet. Deswegen habe ich mir speziell die Blu-ray von Anathema gekauft, von der Marcus in seinem Baubericht schreibt. Der erste Song nahm mir einfach die Luft. Man hat so ein Gefühl, dass die Boxen einfach ein Durchgang in die Kathedrale sind und die Kathedrale sich in euer Wohnzimmer rausstreckt. Das Gitarrensolo in der Comfortably Numb in der Live Version von der letzten Roger Waters Blu-ray The Wall muss man einfach sehr laut genießen, übrigens kein Problem für S4. Kein Zusammenbruch der Details, alles ist da, jede gespielte Schnur ist da. Ein Liveerlebnis pur. Bei den Filmen werden die Effekte real dargestellt und das Beste sind verschiedene Explosionen, wo die Fenster fast zittern. Man braucht wirklich keinen Subwoofer mehr. Bei S4 ist alles Inklusive.

Bilder aus unserer Lautsprechergalerie

von baumawas
von baumawas
von Mazaksklaus
von Vlada

Bauberichte

Hörevent Kerpen 5.11.16

Hörevent Kerpen 5.11.16

Vom gemütlichen Beisammensein eines halben Dutzend zum Hörevent für 20 und mehr Selbstbauer

Man kann schon fast von einer Traditionsveranstaltung sprechen. Dieses Jahr stand die Veranstaltung mehr unter dem Motto der selbstentwickelten und selbstgebauten Lautsprecher. Die Eigenentwicklungen wurden hoch und runter gehört und bestaunt.

Dabei kann man resumieren, daß Eigenentwicklungen nicht nur ein außerordentlich hohes kreatives Potential haben, von dem die Industrie sich einiges abschauen kann, sondern auch klanglich über ein sehr hohes Nivau verfügen. Klanglichen und verarbeitungstechnischen High End Anspruch gibt es im Selbstbau auch.

So, jetzt aber zu den Eindrücken:

Die standesgemäßen Probanden, die bei IT in den Hörräumen zur Verfügung stehen waren, (wie in guten Schuhgeschäften) nur als ein Teil des jeweiligen Paares vorhanden.

Es war damit klar, man wollte sich auf Wesentliches konzentriert wissen.

Im Kleinen Raum war angerichet, Eton Kompakt Monitor mit 29HD2 und 5 Zoll BMT....

Und da hatte jemand doch was auf der Fensterbank abgestellt....SBacoustics Breitbänder SB65WBA

Und die Sitzgelegenheiten im passenden gelb-schwarzen IT-Design warteten schon auf die Besetzer....

Hinter dem Vorhang wurde dann ein Päärchen Etons mit perlmuttweissen BMT-Membranen - 2x 7 Zoll mit dem bekannten Eton 26HD3 in der Mitte aufgebaut.....
...als Antrieb fungierten ein Unison Research Unico CD + Unico SE Röhrenhybrid

Das Alles fand seinen Weg aus Ingolstadt nach Kerpen - heissen Dank an Christian und Tanja (Hiwi grns!) - der Vater und die Mutter der Arcosia Primo.
Was da aus 30 Liter tönt ist Dynamik pur.
Und besonders aufstellungsfreundlich für Rückwandabstände bis 50cm konzipiert.

(..und ihr dürft mit mir schimpfen, dass ich eure Schätzchen nicht von hinten fotografiert habe.
Kommt noch, versprochen!)
Ich denke Christian wird in einem Vorstellungbeitrag mehr zu den Arcosia Primo erzählen.....

...perfekter Klang in perfekt perlmut-lackiertem Gehäuse.
(N)Arcosia Primo, so gar nicht narkotisierender Klang: outstanding !

Währenddessen im Nebenraum Vinylklänge über die neuen Eton Monitore....

Im Wechsel mit Musikdateien via BlueTooth über die SB-Breitband-Soundbar
.... Infos dazu im SB65WBA.... Thread von Carsten aka Anfänger

(zu finden unter "Sie fragen, wir antworten -> "Galerie Kundenprojekte" -> SB ACOUSTICS AB65WBAC25-4 )

...als Zuspieler Linn Basik, Dank Ralf aka Jockear - bitte ein paar Daten zum Tonabnehmer.
Verstärker war der revidierte Harman Kardon HK6500 - da wird Marcus Noetzel bestimmt ein paar Worte zu verlieren....

und
die Soundbar lieferte eine Räumlichkeit, die man den kleinen SB-Breitbändern in nur ca. 80cm Basisbriete nicht zugetraut hat.

Im grossen Raum durften dann die "La Darling • Modification" :
mit Neo3 Hochton mal ran....
..die "La Modification" von Jürgen...der bestimmt ein paar Erläuterungen für uns hat?!

Für Stärkung war üppig gesorgt - Dank an Intertechnik und alle Teilnehmer, die sich am Buffett beteiligt haben.

Zu allem kulinarischem Überfluss wurden draussen unterm Pavillon sogar noch Würstchen frisch gegrillt - toll.

Carstens Primare i22-Amp, lieferte einen schönen Vergleich zum UR Unico SE :
Class-D gegen Hybrid-Röhre -
immer noch klanggefüttert von UR Unico CD Player, der ebenfalls eine Röhrenvorstufe beherbergt....

Boxen-wechsle-dich am Nachmittag....
die Arcosias wanderten in den kleinen Raum, dafür diverse Kleingeister an den Primare...
...Jazz 37 - ein 17er Bass ist schon ein fühlbarer Tieftöner....
...SB15 mit und ohne Sub-Unterstützung...(Reinhard wird zu seiner Sechsecksäule bestimmt was schreiben...
verblüffend, wie diese Kombi in dem Raum spielte....
...und "der Rebell" ehem. Halloween Würfel -
von mir nicht gehört und deshalb schreibe bitte jemand einen Kommentar, der zu der Zeit dort gesessen und gehört hat.

...die Arcosia am HK6500 mit Vinyl....
...und später auch von CD, aber Vinyl macht schon auch richtig Spass.
Da ich keinen RIAA-Vorverstärker mehr habe, habe ich die Zeit mit den schwarzen Klangschieben genossen, auch wenn man doch echt zusammenzuckt, wenns mal ordentlich knackst.
Ausserdem fällt mir auf, dass die 7-Zöller doch ordentliche Hubbewegungen machen, die nix mit der Musik zu tun hatten.
Und dies trotz eingeschaltetem Subsonic-Filter am HK6500.
Wenn das nicht den Klang beeinflusst?!

...auch am HK6500, wussten die Zwei-Wege-Gespielinnen mit sehr unterschiedlichem Klangvolumen und
-Charakter zu gefallen....
... wobei man mit Umstöpseln der Kabel jeweils den ca. vierfachen Euronenwert erklingen lässt.....

...und verweigerten sich nicht dem Klangfutter unterschiedlichster Art von Vinyl...
...mir hatte es eine Dave Brubeck LP angetan, die mit tollen Aufnahmen von 1959 ! glänzte:
das obligatorische "Take5" und das sehr moderne "Blue Rondo ala Turk", welches mich sehr an E.S.T. errinnert.

Warum ich den schönen Linn Basik nicht in Aktion mit drehender LP fotografiert habe, ist mir heute ein Rätsel.

Die Sonne ging unter, im grossen Raum schlug die Stunde des Heimkinos, leider nur in der Stereo-Variante.
Rene hatte seine Advance Acoustic Monoblöcke mit gebracht und eine Kiste voller BluRays.
Die Symphonie 84 durfte sich als erste probieren - Sting klang aber etwas enttäuschend.
So hatte ich die von mir doch geschätzte Sym84 noch nicht erlebt - zu leblos.

...und es kam, wie es kommen musste.....
die Sym84 wanderte an die Wand un die Satori S4 nahm ihren Platz ein.

und die Kinowelt war wieder in Ordnung.

Nur die gefahrenen Pegel waren für meine Ohren teiweise zu hoch.
(...und der Raum zum fotografieren viel zu dunkel...)

...zum Abschluss noch zwei Impressionen der schönen, Arcosia Primo...
die Detailansichten - insbesondere der Rückseite - werden wir nachreichen.

Mein Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz - akustisch und kulinarisch - und ihren Enthusiasmus.
Inbesondere Andreas Wolf und Marcus Noetzel von I.T.
Immer wieder eine Freude bei euch zu hören....
Und schreibt fleissig Kommentare.

Gruss Ralf aka baumawas
Heimkino auf Referenz Niveau!

Heimkino auf Referenz Niveau!

Vor ein paar Monaten habe ich beschlossen, es muss in meinem geliebten Heimkino eine neue Front Bestückung her! Ich machte mich online auf die Suche, welche Lautsprecher es denn nun werden sollen. Ich habe mich bei Auktionshäusern, Kleinanzeigen und allen möglichen Anbietern umgesehen. Nach etlichen Misserfolgen und misslungenen Verhandlungen stieß ich irgendwann auf die Electa 1027be, die auf mich einen guten Eindruck machten. Gehört hatte ich sie noch nicht. Bei all meiner Unsicherheit, meldete ich mich in einem Forum an, und bat um Hilfe. Die Hilfe kam auch, aber nicht so wie ich mir das vorstellte.

Grundaussage im Forum und auch von meinem Hifi-Händler:
" Eine Heimkinobestückung sollte möglichst homogen sein! Sprich, 5 oder mehr gleiche LS, oder eben ein abgestimmtes Sytem einer Marke bzw Serie!" Diese Aussage kann ich heute bestätigen!

In besagtem Forum wurde aber überwiegend zu einem Klipsch-System geraten, das mich aber einfach nicht überzeugen konnte. Ich kaufte also die Focal. Und siehe da, sie waren super! Jetzt musste natürlich auch ein passender Center her, es musste ja schnell gehen, weil ist die Idee einmal im Kopf muss sie umgesetzt werden. ;-) Dumm, aber es ist so.. geht hier bestimmt den meisten so! Also machte ich einen "neuen" Focal cc 1008be ausfindig der fast soviel kostete wie die beiden Front LS. Egal! 500km später war dann auch der Center im Wohnzimmer angekommen, und siehe da, WOW was für eine Steigerung (vorher hatte ich als Center einen ...... HTM 1).

Ok der Tipp von wegen homogen war Gold wert.

Nach etlichen Filmen bei hohem Pegel bemerkte ich dann plötzlich das hin und wieder die Bässe anschlugen... hhmm doof aber gut ist durch einstellen sicher in den Griff zu bekommen.
Nun war ich ja in dem Forum angemeldet und forschte mich durch einige Beiträge dessen Schreiber wirklich beeindruckende Heimkinos hatten, und ich stieß immer wieder auf SELBSTBAU... Selbstbau!? Das soll was sein ?

Hhmm na ja ich bin jemand der eigentlich immer erst versucht etwas selbst zu bauen bevor er sich etwas für viel Geld kauft... aber Lautsprecher?! Ja gut klar die teilweise sehr edle Optik, die Werbung, die Testberichte, der Vertrieb, die Fertigung all das und noch viel mehr kostet einen ganzen Haufen Geld, was ist dann tatsächlich noch vom Budget übrig das wirklich ins Material fliest von dem ich dann auch letztlich etwas höre!? Vermutlich nicht mehr viel! Also Selbstbau... ja Selbstbau ich mach mich doch besser mal schlau. Ich durchstöberte also das Internet nach SBLS (Selbstbaulautsprechern) und stieß nun immer wieder auf einen bestimmten Namen, von dessen Gebilden immer in höchsten Tönen gesprochen wurde.

Ich dachte, ok die Dinger müssen ja der Wahnsinn sein ruf den Mann an...... ja anrufen, man sagt das so leicht .... keine Chance ... ok dann eben Mail, ist zwar langsam, uneffektiv und nervig, aber wenns nicht anders geht.... also raus mit der Mail.... Er antwortet auch mehrmals recht freundlich, aber ohne auf meine Fragen einzugehen und selbst auf die Bitte hin einen Telefontermin zu machen, (Weil ich unendlich viele Fragen hatte) wollte er ums Verrecken nicht mit mir sprechen. Nach einer Woche dachte ich dann Rene, der Mann will deine gut 2600Euro nicht, also lass ihn in Ruhe. Von deinem Einsatzgebiet, dem Heimkino, hält er auch nichts. Da könnte man keine Boxen Probe hören weil völlig ungeeignet (wir haben übrigens das Jahr 2016) ... aber gut Thema abgehackt mein Geld soll wo anders hin. Nun tauchte die Seite Lautsprecherbau auf und die Firma Intertechnik.

Eine Mail später, TELEFONIERTE ich mit einem gewissen Marcus, ein freundlicher und SEHR zuvorkommender Mann!! Ein paar Wochen oder Tage später machte ich mich mit einem guten Kumpel (den ich spontan dafür begeistern konnte) auf nach Kerpen. Angekommen bei einem unscheinbaren Gebäude, das sehr gut zu erreichen war, entdeckten wir ein mit Edding beschriftetes Pappschild auf dem Boden, das uns den Weg hinab in den Keller wies. Der erste Eindruck: "Na das kann ja was werden" (ich war nur HighEnd Händler gewohnt, wo es doch etwas anders aussieht) .... aber egal mein Kumpel und ich finden "so Schuppen" ja geil. Kein tütü und chi-chi ... In den Katakomben empfing uns eine imposante Gestalt namens Marcus! "Der Kaffee ist warm, der Kühlschrank steht da, Bier und Cola alles drin, bedient euch!" Geil ... was für ein Typ! :-) Kurzer Rundgang, kurzes Vorjesprääch, die Boxen raus gestellt, die ich mir rausgesucht hatte, einmal die Hoch Heilige Duetta, die Doppel 7 und die Satorique 2.....

Ach so, auf mein Drängen hin stand auch exklusiv für mich bzw. uns ein TV im Hörraum. Ich hatte meinen Oppo BD Player unterm Arm und ein paar meiner besten Musik BDs. Alles war Ruck zuck angeklemmt, unsere Hintern auf der Couch und ab gings ....zuerst die Doppel 7 Konzert rein... Play... etwas lauter als Zimmerlautstärke ..... na ja nicht wirklich, ok, aber nicht geil ... da ziehe ich die Focal vor.

Als nächstes die Duetta, die Heilige.... auf Grund meiner vorherigen Recherche war meine Erwartungshaltung natürlich viel viel zu hoch. Sie war gut aber hhhmmm... "Was haste denn noch Marcus?" Stimmt die S2..., "die steht neben an" ...2 Minuten später stand sie vor uns, unscheinbar ohne Riesenvolumen, wir waren gespannt. Die ersten Töne kamen raus, WOW "Das kleine Ding macht das?!" Geguckt, ja da stecken die Kabel drin, krass!! Und das bei dem Preis ?! Die Duetta ist fast doppelt so teuer, das war mir keines falls den Mehrpreis wert, wobei für mich der Hochton nicht das Wahre ist.

Also die S2 sollte es sein. Wobei so ganz zufrieden war ich damit auch nicht, fast perfekt, aber nur fast ... Ich sagte zu Marcus, "Die in einer größeren Version, das wäre es!" Denn ich kenne mich. Bei meinen Pegeln reicht die nicht (meine Begleitung war übrigens in allen Belangen meiner Meinung!)... Wir beide standen also neben der S2 und vermittelten Marcus mein Anliegen. Von wegen eine Nummer größer... Er guckte uns an, nahm tief Luft und sagte "Evtl. hab ich da was für euch,aber ihr müsst mir versprechen nix im Internet vor der Veröffentlichung davon zu schreiben!!" ... Was wir? Nein, wir doch nicht! ... Ok was kommt denn jetzt bloß?! Er stand auf, ging in die Ecke, wo eine alte Decke etwas unter sich verbarg. Ein "Erlkönig" ?! Unter dieser alten Decke kam langsam eine Hochglanz weiß gelackte wunderschöne Box, nein, ein LAUTSPRECHER hervor.

Mein erster Gedanke "Haaallooo wer bist du denn?! ... Nun wurde der Platz vor dem TV etwas eng.Marcus: "Die Duetta kann weg oder?" Ich: "JAP!!" ... Die S2 kam auch gleich mit weg, ich hatte nur noch Augen für die große Weiße.

Die Kabel kamen rein, ich drückte auf Play 3..2..1.. boa ist die geil. 20sek. von meiner Lieblings- BD und es war um mich Geschehen. Das ist sie!!!!! Nein! ... Das wird sie ;-)!!

Wir hörten ein paar Stücke in der von Marcus eingestellten, nach meiner Frage hin schon lauteren Einstellung. Nun beschlossen meine Begleitung und ich mal die Zimmerlautstärke zu verlassen und laut zu hören, so wie wir es gewohnt waren. Ich fragte Marcus also, ob ich denn nun mal aufdrehen könne? Ein entsetztes Gesicht blickte uns an " Noch lauter" ? ... "Hä das ist doch nicht laut!?"

Ich sah meine Begleitung an und wir wussten nicht so recht ob das Ernst gemeint war.... Marcus wieder " So laut wollte hier noch niemand hören!" ... Wir lachten erst mal....OK!? Krass aber das war wirklich nicht so laut! ... "Aber ja klar macht noch lauter!" Ok... ich sprang an der Regler und schraubte mal nach rechts .... So! Das ist jetzt laut! ... Wobei ein bisschen geht noch... also hin zum Regler (ich hasse übrigens diese puristischen Hifi-Verstärker ohne Fernbedieung). Ein Lied flog uns mit vollem Pegel ins Gesicht. Marcus verfolgte das ganze Geschehen von seinem Sessel aus, ohne Schmerzen im Gesicht zu zeigen.

Wir beiden grinsten nur noch ... So laut,so klar und mühelos kamen die Lufbewegungen aus der großen Weißen. Ich war begeistert ... Nach ein paar Stücken sagte ich: "So das war jetzt laut! Und das war Geil!"

Ich zeigte Marcus dann noch ein paar Sahnestücke meiner Sammlung und er schien echt verblüfft was es doch tolles auf Bluray gibt. Er machte von allen Hüllen schnell Fotos, und führte uns dann seine Lieblingstücke vom Handy aus vor ... Auch geil!! Vergessen war auch schnell die Lautsprecherauswahl, die S4 war schon gekauft!

Nach etlichen musikalischen Darbietungen guckte ich mal kurz auf die Uhr ... "Oh schon 21:45 Uhr, ach du jeh" ....Ich dachte: "Jetzt ist aber Schluss, der gute Mann muss langsam ins Bett" ;-) Nein, kleiner Scherz! Keiner machte Anstalten die Session zu beenden aber die Vernunft sollte siegen, es war schließlich Donnertag. Also Schluss, wir fahren ja auch noch über hundert Kilometer nach Hause! Noch kurz ein paar Fragen geklärt zum Preis und wann es sie geben wird und ab nach Hause! Hierfür schon mal allen dank an Marcus. Selten habe ich einen so zuvorkommenden "Händler" erlebt der sich so viel Mühe gibt und sich jede Menge Zeit nimmt! Einfach toll!!!!

Ein paar Tage später zeigten sich dann die ersten Symptome der Hörsession. Ich wurde ungeduldig!! ... Eigentlich habe ich gar keine Zeit für so einen "Blödsinn", wie Boxen bauen, da wir am bauen sind und das Haus muss fertig werden. Trotzdem nervte ich Markus ein paar Wochen nach dem Besuch schon, wann es die Dinger den nun zu kaufen gäbe?! Ich könnte ja schon mal die Gehäuse holen fahren und zwischendurch schon mal leimen. Irgendwann kam dann die erlösende Mail "Die Gehäuse sind fertig!" ... Alles klar, ab ins Auto und auf nach Kerpen ...

Marcus bastelte gerade an der Micro AMT, von denen kurz mal EINE lief und ich dachte nur: "Das ist das kleine Ding da ?!" "Ja!" "Krass!!"

So wo sind die Gehäuse? :-) Nach einem angenehm kurzen Plausch verschwanden sie im Kofferraum und schnell standen sie in der Werkstatt ... Na gut, ok im Rohbau... Nun hatte ich natürlich keine ruhige Minute mehr.

Eine Woche später hatte ich Urlaub und der Rohbau musste natürlich warten. Ich begann zu leimen! Diese Passgenauigkeit der Einzelteile des Gehäusebausatzes war super, sogar für mich als Metallbauer! Recht schnell und einfach waren die Gehäuse zusammen und mit ausreichend Trocknungszeit auch gespannt und verzurrt.

Nun, wie ich sagte, bin ich Metallbauer und die Optik nur mit Lack oder Holz war für mich keine Option! Die S4 wurde also mit Stahl verkleidet und gelackt, sehr aufwändig gelackt, was auch leider Aufgrund der von mir gewählten Reihenfolge und der dummen Ungeduld stellenweise in die Hose ging. Blöd, aber ist jetzt so na ja ... Meiner Meinung nach trocken, schleppte ich die leeren Gehäuse, die teilweise schon gedämmt waren, ins Wohnzimmer ("Scheiße sind die jetzt schwer! Und das ohne die Weichen und die Chassis, na das kann ja was werden!") Wie ich dann oben angekommen feststellte, war der Lack nicht trocken! Bzw. noch nicht ganz fest! "Kacke, zwei Abdrücke in den Lack gemacht ... na ja ist dann halt jetzt so."

Jeder Ausbesserungsversuch würde alles nur verschlimmern, also Finger weg! Ich bin es halt nicht gewohnt so lange auf Lack oder Leim zu warten ... normal heißt es: Schweißen, abkühlen lassen, Lack drauf, ein paar Stunden später griffest (und nicht über mehre Tage hin trocknen lassen) Nächstes mal weiß ich es besser!

So nun muss ich löten! Ich persönlich würde es ja lieber Schweißen, aber laut Marcus geht das nicht Kleiner Scherz ;-)... Es ging eigentlich ganz gut bis ich an die Polklemmen kam, um die Kabel dran zu löten. Das dauerte ewig bis die warm waren. Aber auch das ging. Die Weiche musste ich später einbauen, da noch ein Kondensator fehlte, der nachgeliefert wurde ...Das war fummelig, das Fach ist eng, und die Dämmung macht einem das Leben schwer.

Irgendwann war aber alles geschafft und nachdem ich von unserem Firmen-Elektriker ein paar Löt-Tipps bekam ging auch das besser (Zum anwärmen immer etwas Zinn auf die Kolbenspitze geben, das leitet die Wärme besser) Restliche Dämmung und die Chassis rein, (so langsam wird es auch zeit das ich fertig werde, ich habe keine Lust mehr) die Ls an ihren Bestimmungsort bugsiert,

"Oh leck sinn die Dinger schwer", Kabel dran und super, alles läuft,klingt auch gut aber scheinbar brauchen sie wirklich ihre Einspielzeit (was ich immer für Humbug hielt) ,die sie bekommen sollten! Nach einigen Stunden Laufzeit testete ich sie und ich war immer begeisterter! Details die ich vorher nicht wahrgenommen habe. Sauber bei hohen Pegeln, was für eine tolle Box!!

Der einzige Fehler war nur, dass ich die Focal ein paar Wochen zu früh gekauft habe! Die 2200Euro hätte ich mir sparen können! Ich freue mich jetzt schon, bald den S4 Center bauen zu können ... Nein den gibt es noch nicht !

Die S4 spielen übrigens auf 54qm!

Ich würde die S4 aber auch jetzt schon nicht mehr hergeben, obwohl sich aufgrund der noch kurzen Einspielzeit sicher noch Potenzial versteckt!

Grüße
Rene

Link zum Gehäusebausatz:
https://www.intertechnik.de/Shop/Lautsprecher-Bausaetze/Gehaeuse-fuer-Bausaetze/_Zuschnitt-Satorique4_1768,de,7507,573491
Jenseits der Grenzen: Satorique 4

Jenseits der Grenzen: Satorique 4

Vorwort

Was uns bewegt hat, die Satorique 4 vor der Satorique 3 in die audiophile Welt zu entlassen, liegt einfach daran, daß für die brennend erwartete Satorique 3 die Spielpartner bisher noch nicht zur Verfügung standen. Also überspringen wir diese zunächst und es folgt nun das Modell Satorique 4.

So wird die Satorique 3 - wenn es so weit ist - ihren gebührenden Auftritt im Hörraum zu einen späteren Zeitpunkt sicher noch haben.

Die Technik: gleich mit zwei neuen Satori Treibern

In der Satorique 4 werden gleich zwei neue Lautsprecherchassis aus der Satori-Linie von SB Acoustics eingesetzt.

Das 7.5" Chassis MW19P-8 hat seinem kleinen Bruder vergleichbare Thiele-Small-Parameter in Bezug auf die Gesamtgüte Qts und Vas. Gepaart mit einer 3 dB höheren Resonanzfrequenz wird schnell klar, daß ein großes Plus an Tiefgang zu erwarten ist. Mit einem gemeinsamen Nettovolumen von 46 Litern erreicht man aber locker die 35 Hz Grenze. Der Vorteil besteht in der grösseren Membranfläche und dem leicht grösseren Hub, was letztendlich zu einem fühlbar höheren Schalldruck führt. Alles in allem ist dieser Tieftöner für eine Dreiwege-Konstruktion eine exzellente Wahl. 

Im Mitteltonbereich werden zwei 5" Chassis MW13P-8 in einem gemeinsamen, geschlossenen 8 Liter Gehäuse verwendet. Eigentlich wollten wir nicht alles Pulver auf einmal verschießen und im Hochtonbereich den bewährten - aus der Satorique 1 bekannten - Tweeter TW29R einsetzen. Der Pegel von über 93 dB im Bass-Mittelton machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Also entschieden wir uns kurzerhand für den neuen TW29RN, der dank seines stärkeren Antriebes die erforderlichen 4 dB lauter ist.

Eine Dreiwege-Konstruktion ist um ein vielfaches komplexer und aufwändiger abzustimmen als eine Zweiwege-Box! Drei Lautsprecher mit meist unterschiedlichen Pegeln müssen auf gleiches Niveau gebracht werden und gerade bei parallel geschalteten Chassis muss auch die ohmsche Last im Auge behalten werden. Erschwerend kommt hinzu, dass eine senkrechte Anordnung der Chassis (im speziellen bei einer D'Apollito Anordnung) mit stärkerer Richtwirkung in der Vertikalen einhergeht und die Messdistanz mindestens 2 Meter betragen sollte. Ohne schalltotem Raum für tiefe Frequenzen ein schwieriges Unterfangen. Aus diesem Grund treten die Bassfrequenzen (ausser bei Nahfeldmessung) immer mit einer gewissen durch Bodenreflexionen hervorgerufenen Welligkeit in Erscheinung.

Die Frequenzweiche:

Die Trennfrequenzen haben wir auf 250 Hz und 2.100 Hz festgelegt. Die obere Trennfrequenz auf die bei D'Apollito Anordnung üblichen 1.800 Hz zu legen, schlägt hier fehl. Im Tieftonzweig reicht ein Filter 2. Ordnung. Damit dies wirklich schön sauber gelingt, ist es notwendig, den oberen Impedanzhöcker mittels R-C-L Glied zu glätten. Sonst würde der Bass allzu mächtig. 

Dem Einsatz einer Trafokernspule gegenüber einer Rollenkernspule gaben wir, wegen der geringen Verzerrungen und ebenso geringen Innenwiderständen, grünes Licht. Die 7.5" Juwelen danken es mit Trockenheit und präziser Durchzeichnung bis in beträchtliche Lautstärken. Die Basswiedergabe bleibt dabei stets kontrolliert.

Das Hochpassfilter für die zwei Mitteltöner fällt ein wenig speziell aus: Ein gängiges Filter 2. Ordnung würde den Mittenbereich stark anheben, was wir auf keinen Fall brauchen können. Ein Filter 1. Ordnung verhindert dies, ergibt aber nur in Verbindung mit einem R-C-L Glied die gewünschte Flankensteilheit von 12 dB. Zwar würde dem Problem ein seriell verdrahteter Vorwiderstand auch abhelfen, der ist aber klanglich keine besonders vielversprechende Lösung.

Die Filterung zwischen Mittel- und Hochton geschieht nach altbewährter Manier. Der Impedanzverlauf bewegt sich innerhalb einer 2 Ohm Spanne, wodurch eine Korrektur für Röhrenverstärker unnötig ist. 

Das Gehäuse: 5 Parteien in einem Haus

Um den Leuten Einstieg in den Lautsprecherselbstbau zu ermöglichen, die aus zeitlichen Gründen oder aufgrund ihrer Werkzeug Ausrüstung ein solches Projekt nicht angehen möchten, bieten wir einen hochwertigen Gehäuse-Bausatz an. Der komplette Korpus ist aus 19mm MDF roh gefertigt. Die 3D Schallwand wird aus 30mm MDF hergestellt. Optional kann der Korpus mit 19 mm MDF-Grundierfolie weiß, 19 mm MDF-schwarz oder 18 mm Birke-Multiplex gefertigt werden (aufpreispflichtig).

Für den privaten Nachbau gibt es hier die detaillierte Zeichnung :

Im Folgenden zeigen wir den Zusammenbau mit dem Gehäusebausatz.

Hier sehr schön zu sehen die getrennten Kammern mit den CNC gefrästen Verstrebungen. Beim Bau des Gehäuses bitte auf ausreichend große Ausschnitte der Innenverstrebung achten, sonst entsteht ein fehlabgestimmtes Doppelkammer-Bassprinzip.

Die Kanten sorgfältig mit Fugenleim benetzen und die Lamellos einsetzen. Mit Spanngurten oder Schraubzwingen alles festziehen.

Das Weichenfach für die Tiefentöner ist im untersten Abteil der Standbox untergebracht.

Oben links im Bild erkennt man die CNC Ausschnitte zum restlichen Tieftonvolumen, in dem noch zwei Matten Sonofil ein Zuhause finden. Auch die kleinen Details zeichnen einen solchen Bausatz aus - wie hier der Ausschnitt für die Trafokernspule.

Die Lamellos geben dem Bausatz sicheren Halt und fixieren die Schallwand. Die 3 D Schallwand ist im Bereich der Lautsprecherchassis auch rückseitig mit Ausfräsungen versehen.

Gehäuse mit Schallwand: bereit zum Schleifen und Lackieren.

Für eine sehr stattliche Box ist das Lautsprechergehäuse gar nicht so groß ausgefallen. In unserem Fall haben wir die Schallwand nicht verleimt.

So, zum Grundieren und Lackieren ging es für die Satorique 4 in die Lackierkabine. Signalweiß sollte die 3D Schallwand und das Gehäuse werden.

Frisch aus der Lackierkabine kommt die Schallwand. So gar nicht überladen wirkt die 3D Front. Das Licht bricht sich an der Phase im Bereich der D'Appolito Anordnung und zeigt die herrlichen Rundungen dieser Schallwand. Die Silhouette wirkt dadurch sehr schmal und kommt dem Gesamteindruck einer eleganten Box sehr nahe.

Die Frequenzweichen löten:

Die Weiche wird auf einer speziell gefrästen Leiterplatte sauber aufgebaut. Diese gehört zum Lieferumfang und wird mitsamt Bestückungsplan ausgeliefert. Durch dieses Stecksystem ist es auch dem unerfahrenen Selbstbauer möglich eine professionelle Weiche aufzubauen.

Große Bauteile, wie Audyn Caps sollten mit einigen Tropfen lösungsmittelfreiem Kleber und Kabelbindern zusätzlich gesichert werden.

Ein handelsüblicher Lötkolben reicht aus. Gut eingepackt zwischen Bodum 800 findet die Hoch/Mittelton-Weichenplatine in diesem Abteil ihren gebürtigen Platz. Tipp: Die nicht magnetischen Messingschrauben von den Spulen mit einem Tropfen Sekundenkleber sichern.

Die Passivweiche für das Tiefton-Abteil: alles gut verschraubt an seinem Platz.

Die große Trafokernspule wird fest mit der Tieftonweiche verlötet. Der besseren Zugänglichkeit halber wird Sie mit dem Weichenfach verschraubt.

Zuvor beschriftete Kabel erschweren das Verwechseln. Die Polklemmen werden mit der Weiche und den Kabeln verlötet.

Gehäusedämmung:

Damping 10, Bodum 800, Sonofil

Im geschlossenen Mitteltongehäuse erfüllt das Damping 10 seinen Bestimmungszweck bei tieferen Frequenzen. In einem Reflexgehäuse sollten Störungen im Mitteltonbereich ohne Behinderung der Strömung verhindert werden, sonst wird die Bassreflexfunktion beeinträchtigt. Hierfür eignet sich die verdichtete Polyesterwatte Bondum 800, an den Wänden angebracht, sehr gut. Der Rest wird locker mit Sonofil gefüllt.



Da die Schallwand in der Lackierkabine war und durch die Hitzeentwicklung sich ein minimaler Verzug auf der Schallwand vollzogen hat, ist es ratsam einen Konstruktions-PUR-Kleber einzusetzen. So geht man auf Nummer sicher beim nachträglichen Verleimen der Schallwand weil der Konstruktions-Kleber fugenfüllend ist und aufquillt.

Die Hochzeit:

Nun ist das Gehäuse so robust wie aus einem Guss gefertigt.

Die Hoch-/Mitteltoneinheit wird anschließend verlötet. Ein Vorbohren und Verschrauben der 5 Parteien in einem Haus sowie gerades Ausrichten der Chassis macht sich optisch bezahlt. Wenn das Bassreflexrohr ungekürzt in die große Bassreflexöffnung eingesetzt ist, kann die fertige Box endlich erhört werden.

Klangbeschreibung:

Auf die Hörsession mit der Satorique war ich besonders gespannt, insbesondere die D` Appolito-Anordnung der Chassis betreffend. Was für ein Klangbild produziert diese Anordnung in unserem auf 30m2 abgetrennten Hörraum?

Die Größe des Raumes ist so eine Sache für sich: Den perfekten Raum hat wahrscheinlich niemand zu Hause und häufig versucht man durch unterschiedliche Aufstellvarianten den Klang zu verändern, um so möglicherweise ungünstigen Raummodi aus dem Weg zu gehen.

Was mich sogleich auf das Thema Tieftonabteil bringt: Wie kraftvoll wirkt sich die Membranfläche der beiden Tieftöner auf die Basswiedergabe aus? In dieser Klasse geht es ja diesmal nicht um extreme Kraft, sondern auf die Präzision der Wiedergabe kommt es an. Wobei hier die Trafokernspule ihren entscheidenden Beitrag dazu leistet, die leichten Papyrus Membranen zu kontrollieren - die Satorique 4 erlaubt sich hierbei keine Fehler: Bassläufe werden in sich strukturiert dargestellt, mit dem nötigen Grip und ohne Verlust an Kontrolle und Luftigkeit. Die Satorique 4 dankt es mit einer außergewöhnlichen Basspräzision bis zum maximalen Lautstärkepegel. Sie kann sehr laut aufspielen und bleibt dabei sauber. Der Verzicht auf das letzte Quentchen Tiefbass zu Gunsten der Spielfreude so schneller und leichter Membranen fasziniert mich immer wieder auf's Neue. Mit großem Interesse lauschten wir einigen ausgesuchten CDs.

Was bringt die D'Appolito-Anordnung klanglich? Ergibt sich eine frequenzunabhängige stabile räumliche Abbildung? Und es kam noch besser, als ich dachte: Ein Wandern vom Mittel- zum Hochtöner, was ich zumindest akustisch bei der einen oder anderen Box wahrnehme, gab es hier nicht. Der virtuelle Punkt im Raum bleibt bestehen. Erfreulich, wie unproblematisch sich die Satorique 4 in unserem mittelgroßen Hörraum schlägt. Wobei sie sicher in einem größeren Raum noch einmal in Punkto Raumabbildung zulegen würde. Doch wer hat schon einen Tanzsaal daheim?

Heimkino-Session: Das etwas andere Hörerlebnis

Und wie verhält es sich mit der Heimkino-Tauglichkeit? Um dies zu klären, stand ein separater Hörtermin an: Einige junge Leute kamen Donnerstags zum kombinierten Seh-/Hörtermin und brachten auch gleich ihren Blurayspieler inklusive visuell untermalter Musik mit. CDs or gar LPs hatten sie gar nicht. Also bauten wir alles schnell auf und verkabelten die Geräte für die Musikvideos.

Sort of Homecoming [Blu-ray] Anathema:

Nach einigen Hördurchgängen kamen wir auf die Satorique 4. Da die Veröffentlichung der Satorique 4 sowieso kurz bevor stand, stellten wir die brandneuen Boxen auf und schlossen sie an. 

Die Satorique 4 bringt die Band realistisch in den Raum. Doch mit der Blueray stieg der Gänsehautfaktor um einiges mehr. Mich zog es live in die Kathedrale. Es saugte mich förmlich in den Fernseher. Habe ich bis jetzt etwas verpasst? Blueray war bis jetzt für mich nicht das große Thema. Selbst in diesem Moment hier am Schreibtisch, wo ich diesen Bericht schreibe - mit nur zwei kleinen PC Boxen - kommen die Erinnerungen wieder hoch. Ich gestehe vorher von der Band noch nichts gehört zu haben.

Nun gut, zurück zum Geschehen: Es kam die Bitte auf, lauter hören zu dürfen. Klar antwortete ich, etwas lauter macht mir nichts aus. Aber so laut - Wir waren überrascht und kamen überein, dass auch für ein Heimkino der Bass mehr als ausreichend ist. Subwoofer sind für solche Konzerte sicher nicht notwendig.

Daran, dass wir unsere Anlage jemals so laut aufgedreht haben, können wir uns nicht erinnern. Bei extremen Pegeln habe ich selten ein Bassfundament so präzise gehört.

Der Hochtöner ist kein Schönfärber, wenn es um verschiedene Musikrichtungen geht, sondern ehrlich in der Darstellung der Sänger. Wer kennt es nicht, wenn bei einem Livekonzert der Sänger unvermittelt in das Micro singt bzw. schreit.

Fazit:

Die Satorique 4 bevorzugt und vernachlässigt keinen Frequenzbereich, ihre Ausgeglichenheit in allen tonalen Bereichen meistert sie mit einer Lässigkeit wie man es nur von Live Konzerten kennt. Das Durchspielen einzelner Musikrichtungen mit Einzeldisziplinen in den verschiedenen Rock Jazz Blues Klassen könnte man sich sparen. Tonal ausgeglichen in allen Lagen, geradezu langweilig. Eine Box für Sauberhörer.

Marcus Nötzel

Steckbrief:

Satorique 4

Chassis:
2x SB Satori MW19P-8
2x SB Satori MW13P-8
1x SB Satori TW29RN

Abmessungen: H 112,5cm x B 23,5cm x T 34-37cm (je nach Schallwand)

Frästiefen:
Tiefmitteltöner: 7,5 mm
Hochtöner: 5 mm

Polklemmen: Intertechnik PK18
Dämmstoff: original Sonofil, Bondum, Damping

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