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Satorique1Rd

Satorique1Rd

Satorique1 Ringdome

Best.-Nr. 1385392

596,00 € / Stück
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Details

Lautsprecherbausatz Satorique 1 Rd (Ringdome) ohne Gehäuse.
Bitte bei Bestellung angeben, ob sie den Hochtöner mit schwarzem Ring oder silbernen Ring wünschen.

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Anwendung Kompaktlautsprecher
Besonderheiten Ringdome Hochtöner
Hersteller / Marke der Chassis SB Acoustics
Preislevel 500-1000 Euro
Konstruktion/Entwicklung Intertechnik

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Kundenstimmen


Von: Herbert NK.
Ich habe schon ganz genau vorher überlegt, welche Songs ich als erstes aus den Satorique hören wollte und auf Anhieb gehörte den Satorique die Bühne. "Walls" von The Lumineers, "No Mercy" von Joseph J. Jones und sie standen genau da wo ich stand, nämlich mitten in meiner Werkstatt. Ich spielte verschiedene Songs, quer durch meine Playlist, ja und was soll ich sagen- perfekt. Sie zeigten gleich von Beginn an keine Schwächen. Sie spielten gleich souverän, auch schwierige basslastige Titel, wie "Come out and Play" von Billie Eilish. Diesen Song wollte ich erst nicht antesten, da bisher jeder Lautsprecher bei diesem extremen Bass gescheitert ist und ich wollte nicht enttäuscht werden. Aber was sage ich da, die Satorique spielten auch diesen Song souverän, aber erst, als ich sie auf die Ständer stellte, die sie vom Boden, oder zuvor von der Hobelbank, entkoppelten. Auch "Movement" von Hozier ist so ein basslastiger Song, der Lautsprecher im Tieftonbereich alles abfordert. Aber nicht der Satorique!

Bauberichte

Natur in seiner edelsten Form - Satorique 1

Natur in seiner edelsten Form - Satorique 1

Die Natur zieht wieder ein

Nachdem ich mich bei den SB18IT bereits in Massivholz versucht hatte und dieses Experiment so wunderbar geklappt hat, sollte jetzt ein weiteres Lautsprecherpaar in Naturholz folgen, die Satorique 1 RD.

Warum ich Lautsprecher generell mit Massivholz baue? Daran ist meine Frau nicht ganz unbeteiligt. Sie hatte ja recht, wenn sie meine lackierten MDF Varianten wegen der Isolierung, Grundierung und Lackierung kritisiert hat, da ich dies ja alles mit Kunstharzlacken gemacht habe. Neben einer großen Geruchsentwicklung ist es sicher auch eine ebenso große Umweltbelastung. Doch damit ist jetzt Schluss. Meine Lautsprecher-Zukunft gehört dem Massivholz oder Massivholzplatten und als Beschichtung wird nur noch Holzöl verwendet. Der Preisunterschied ist am Ende auch relativ, denn die Lackkomponenten und das Werkzeug zum Lackieren sind ja auch ziemlich teuer.

Holz- Zuschnitt, hobeln, sortieren und verleimen

Die SB18IT hatte ich in Eschenholz gefertigt, für die Satorique 1 wurde nun der Restbestand der Kirsche aufgearbeitet. Also edles Holz für einen edlen Lautsprecher! Tatsächlich war es dann so, dass der überschaubare Bestand unseres Kirschholzes wirklich restlos benötigt wurde. Zeitweise zweifelte ich sogar, ob das Holz auch ausreicht, schließlich musste ich doch einiges wegschneiden. Für die Frontelemente schaffte ich es dann doch, wenigstens ein Reserveelement vorzubereiten, sowie eine zusätzliche Außenseite.

Ich weiß, Kirsche ist in Wohnbereichen derzeit kein Thema, genausowenig wie Buche. Die rötlich- braunen Holztöne, die gut zwei Jahrzehnte den Möbelmarkt dominierten, mussten trendbedingt den gräulich- braunen Tönen der Eiche weichen. Aber unsere Einrichtung ist noch aus der Zeit von Buche, Nuss, Apfelbaum und auch Kirsche und die Einrichtung ist immer noch in einwandfreien Zustand und wir denken nicht daran, in den nächsten Jahren daran etwas zu ändern, außer vielleicht, dass ich die Kunststoffteile auf Echtholz ändere. Und eines Tages, wird auch die Blütezeit der Eichentöne wieder den rötlich- braunen Tönen weichen oder vielleicht wird einfach Naturholz an sich, in welcher Form auch immer, der nächste Trend.

Bei Massivholzbrettern ist es notwendig, dass man die verfügbaren Holzbretter erstmal aufschneidet, nach dem Aufschneiden erfolgt eine erste grobe Sortierung, was ich für welchen Bauteil vielleicht nehmen konnte. Überhaupt begleitete mich das Sortieren beim gesamten Vorbereitungsprozess. Wie gesagt, das zur Verfügung stehende Kirschholz war ein kostbares Gut.

Dann wurde das Holz gehobelt, wieder wurden einige Teile umsortiert, denn die Böden und Rückwände vertragen ja kleine Fehler, die Fronten, die Seitenteile und die Deckel sollten möglichst perfekt sein. Knapp aber doch, habe ich die Teile zusammengebracht. Die aufgeschnittenen Holzteile wurden schließlich wieder zu Plattenelementen verleimt, mit den sortierten Größen, für die benötigten Bauteile und eben mit einer Reservefront und einem zusätzlichen Seitenteil, welchen ich dann aber doch noch für 2 Deckel benötigte. Aber dazu später mehr.

Genauer Zuschnitt der Bauteile

Im nächsten Schritt wurden nun die verleimten Platten auf die genauen Bauteilmaße zugeschnitten. Selbst beim Zuschnitt war ich diesmal sehr genau und kontrollierte ständig die Maße und die Winkel.

Korpusverbindungen- Gehrungsfräsung und Flachdübelverbindung

Des weiteren konzentrierte ich mich anfangs auf die Korpusse und die Innenversteifungen. Der Grund dafür, dass ich mein Reserveelement, also eine Außenseite für zwei neue Deckel benötigte war, dass diesmal die Gehrungsfräsungen nicht ganz so glatt verliefen, wie bei meinen letzten Lautsprechern. Ich hatte die 45 Grad Schräge zu knapp auf die Holzkante eingestellt, jetzt hat die Fräsung einen Hauch von etwa einen halben Millimeter zu viel abgetragen. Schuld war meine zu genaue Einstellung und eigentlich sollte ich es von meinen ersten Lautsprecherbauten noch wissen, denn anfangs ist mir das auch passiert. Man darf die Frästiefe nicht genau auf die Kante einstellen, da sollte noch ungefähr ein halber Millimeter gerade Kante stehenbleiben.

Bei den Korpuselementen fehlte nach den Gehrungsfräsungen ja nicht mehr so viel. Ja, außer die Verbindungsfräsungen für die Flachdübel, dann hatten sich diese Teile vorerst mal erledigt.

Zum Innenraum der Satorique

Der Bau der Satorique 1 ist jetzt keine ganz so einfache Aufgabe mehr, da gibt es doch einige Hürden zu überwinden. Diese innenliegenden Versteifungen sehen ja auch einfacher aus, als sie dann tatsächlich zu fertigen sind. Klar, man sieht sie nachher nicht mehr, trotzdem wollte ich, dass sie sauber geschnitten sind. Erst dachte ich sogar daran, die Ausnehmungen zu fräsen, aber schließlich ging mir der Aufwand dann doch zu weit. Ein genauer Schnitt mit der Stichsäge sollte reichen. Und so war es dann auch, die Schnitte in die harten Buche Multiplexplatten sind ganz gut gelungen, dann noch etwas nachgeschliffen und fertig waren die relativ aufwendigen Versteifungen, die dann doch einen ganzen Nachmittag beanspruchten. Nachdem auch diese Teile fertig waren, freute ich mich erstmal auf das "trockene" Zusammensetzen der Korpusteile und der innenliegenden Bauteile. Mit dem Verleimen wartete ich noch, erstmals wendete ich mich nun an die Frontteile.

Ob die Innenversteifungen, in diesem Ausmaß, bei meiner Massivholzvariante nötig sind? Bei Massivholz wohl eher nicht, aber der Wirkungsgrad des Tiefmitteltöners ist schon imposant und erzeugt eine Menge Druck. Das habe ich aber erst nach der ersten Klangprobe festgestellt. Also bei MDF würde ich nicht auf die Versteifungen verzichten.

Chassisausfräsungen mit dem Fräszirkel

Die Chassisfräsungen verliefen wieder einmal perfekt, also auch im Kirschholz. Das Durchfräsen der Öffnungen erfolgte dann doch auf 4 Etappen der Tiefeneinstellung. Das geht in Hartholz nicht mehr ganz so einfach wie in MDF. Und man muss bei diesem Fräsvorgang wirklich sehr gefühlvoll umgehen, vor allem den Fräser zuliebe, da ich nur diesen einen 8mm Nutfräser habe, der dann tatsächlich auch die benötigte Nutzlänge hat, um diese 25mm Front durchzufräsen.

Übrigens, die kleinen Ausnehmungen für die Lötfahnen vom Hochtöner habe ich diesmal vor der Fräsung gebohrt. Nachher sind diese kleinen Halbrundungen nur mit größeren Aufwand zu bewerkstelligen, aber vorher mit einem Bohrer - das geht bestens! Ich habe sie nach Plan gebohrt und ja, sie haben gepasst!

Frontkonturen der Satorique - Serie

Die zweite und die gefühlsmäßig größere Hürde war die Profilfräsung der Front, also die große gesoftete Rundung. Denn obwohl ich eine große Auswahl an Profilmessern für unsere Tischfräse habe, gab es dafür keine Profilmesser, die geeignet waren und ich fand auch in meinen bevorzugten Shops für Maschinenwerkzeuge, keine passenden Fräser, außer vielleicht sogenannte Abplattfräser, aber bei diesen war die Profilierung zu flach. Ich erinnerte mich dann an die gesofteten Rundungen von Möbelfronten, Ende der 90iger Jahre. Aber woher sollte ich jetzt so einen Fräser bekommen? Die Alternative war, einfach eine 20mm Rundung zu fräsen und den Rest manuell, mit einer Handbandschleife, zu schleifen. Mein erster Versuch an einem Probestück verlief vielversprechend und es ging viel leichter als gedacht. Bei der Bandschleife nahm ich ein 60iger Korn, damit auch gleich mal ein Erfolg zu sehen war, im harten Kirschholz. Soweit das Probestück, aber jetzt ging es an die Originalteile. Und ja, mit dem groben Korn hat es wunderbar funktioniert, dann noch mit feineren Korn nachgeschliffen und fertig war die Kontur. Die Kontur war mir vorher wirklich eine Hürde, weil ich dachte, dass sie ohne Spezialfräser nicht so einfach zu fertigen sein wird. Jetzt war also auch diese kleine Hürde überwunden.

Verleimung der Korpusse

Die Verwendung von Flachdübeln sorgt für Stabilität bei der Verleimung, gerade bei Korpusverbindungen auf Gehrung. Nahm ich bisher immer Spanngurte, versuchte ich es diesmal nur mit Schraubzwingen und ich muss gestehen, es ging besser. Aber nur, wenn man die Schraubzwingen immer ziemlich gleichmäßig fester anzieht. Wenn man gleich die ersten Schraubzwingen fest anspannt, verrutschen selbst Gehrungen mit Flachdübel, weil die Zwinge dann noch keine Gegenspannung hat. Dadurch, dass die innenliegenden Versteifungen auch gleich mit eingebaut und mit verleimt wurden, hatte ich auch kein Problem mit dem Winkel. Die Verleimung ließ ich schließlich über Nacht trocknen.

Nachdem ich am nächsten Tag die Korpusse von den Schraubzwingen befreit hatte, bearbeitete ich alle Seiten mit der Handbandschleife. Nach dem Schleifen könnte ich erstmals die Fronten auf die Korpusse aufsetzen, um zu sehen, ob auch alles soweit passt und- ja was soll ich sagen, sie sahen super aus. Die Konturen, also die Fräsungen machen viel aus einem quaderförmigen Lautsprecher und lassen die Front breiter erscheinen, als sie ist. Jetzt wo diese Konturen fertig waren, musste ich gestehen, gefiel mir das schon sehr.

Die letzten Arbeiten am Gehäuse

Ok, was fehlte jetzt noch? Der Feinschliff der Oberfläche, das Verleimen der Fronten auf die Korpusse, das Oberflächenfinish in Form von Bio-Weißöl und, ja natürlich fehlen noch die Bausätze. Denn vor dem letzten Feinschliff wollte ich testweise die Chassis in die Fronten setzen, um zu sehen, ob sie auch genau in die Ausnehmungen passen.

Bis die Bausätze kamen, suchte ich erstmal nach einem geeigneten Boxenständer und selbst das ist nicht so einfach, wenn man sich erst einmal eingelesen hat. Bei der Tragfähigkeit wollte ich nichts riskieren, das oder die Standrohre sollten möglichst aus Edelstahl sein, auch die Möglichkeit Spikes anzubringen ist eine Überlegung wert. Manche bieten auch die Möglichkeit, die Lautsprecher auf der Standplatte zu verschrauben. Bietet sich keine Verschraubmöglichkeit, empfehlen die meisten, die Lautsprecher mit doppelseitigem Klettband zu fixieren. Aufgrund eines sicheren Stands und der Befestigungsmöglichkeit für Lautsprecher habe ich mich schließlich für eine Ständer mit 2 Säulen entschieden. Oder sagen wir so, schlussendlich habe ich mich eher für den sicheren Stand entschieden, als für das Design, allerdings passen die schwarzen Ständer geradezu sensationell zu den Lautsprechern.

Und in der Zwischenzeit habe ich mich dann doch entschlossen, die Fronten bereits jetzt auf die Korpusse zu verleimen, so nach dem Motto "wird schon passen", wie man in Österreich des Öfteren zu sagen pflegt. Na hoffentlich, denn die Chassisausnehmungen sind sehr genau gefräst. Also Frontelemente aufgeleimt, alles noch einmal ganz genau geschliffen und danach beide Lautsprecher mit Wasser benetzt, damit sich die Fasern aufrichten, die nach dem Abtrocknen dann ebenfalls noch abzuschleifen sind. Aber jetzt war die Oberfläche fertig fürs Finish. Diesmal verwendete ich Weißöl. Ich habe ein bisschen herumprobiert mit klassischen Holzöl und eben dem Weißöl und beim Weißöl hat die Oberfläche die typische Kirschfärbung beibehalten, es sieht ziemlich nach natürlichem Kirschholz aus. Beim klassischen Holzöl ist mir die Kirsche zu sehr in einem rötlich- braunen Farbton abgedriftet. Dort wo das Weißöl zu intensive weiße Spuren hinterlässt, wie an den Kanten, muss man einfach intensiver nachwischen, dann verschwinden sie fast zur Gänze, wenn man dies so möchte.

Lieferung und Einbauprobe der Bausätze

An einem wunderschönen und kalten Dezembertag kam dann schließlich der Paketdienst, mit den Bausätzen. Ich habe mich darüber sehr gefreut, dass sie eingetroffen sind, obwohl ich ja gar nicht so schnell damit gerechnet hatte. Aber ich war mit dem Bau schon so weit fortgeschritten, dass jetzt nur noch wenige Handgriffe nötig waren, bis die Lautsprecher fertig in meiner Werkstatt standen. Und die Chassis passten perfekt in die Ausfräsungen - ich war erleichtert!

Zuschneiden und einkleben der Dämmplatten

Die Gehäuse waren nun vollständig vorbereitet, also begann ich mit dem Einkleben der Dämmplatten. Die Dämmplatten sind ein Bitumenmaterial und beim Schneiden sehr zäh. Aber ähnlich wie bei Gipsplatten, braucht man sie auf einer Seite nur einschneiden und dann kann man die Platte nach unten abknicken, das funktioniert recht gut. Bei den Maßen habe ich mich am Video vom Bau der Satorique1 orientiert und die Dämmplatten ebenfalls mit einer Breite von 8cm zugeschnitten. Und im Gegensatz zum Vorschlag von Marcus, im Video, habe ich keinen Klebstoff verwendet, die Dämmplatten haben einen selbstklebende Beschichtung, die extrem gut hält, zumindest auf meinem Kirschholz.

Einbau der technischen Bauteile

Anschließend begann ich mit der Installation der technischen Bauteile, die Anschlusspins eingeschraubt, die Tiefmittelton-Frequenzweiche am Boden- und die Hochtonweiche an der Rückwand befestigt. Dann die roten Kabel der Frequenzweichen an die Lötfahnen der Anschlusspins gelötet. Ok, die Kabel habe ich natürlich vorher noch auf den benötigte Länge gekürzt, genauso wie später die Chassiskabel. Die Rückwand könnte nun endlich zugeklappt werden. Auch dabei muss man etwas aufpassen, dass sich kein Kabel irgendwo verklemmt. Nun konnte die Rückwand verschraubt werden. Ich verwendete dafür Edelstahlschrauben, obwohl es möglich ist, dass ich sie noch auf schwarze Schrauben tausche. Wobei, sie sind hinten, also man sieht sie ja nicht bzw. nur, wenn man die Rückseite jemanden zeigt. Aber da alles andere in schwarz ist, würde das wohl auch besser passen.

Die Kabel für die Chassis habe ich vorher schon durch die richtigen Öffnungen gezogen. Bei einem Kabel war ich mir erstmal nicht ganz sicher, aber meine Vermutung stellt sich, nach einem kurzen Telefonat mit Marcus, als richtig heraus. Und zwar ging von der Hochtonweiche noch ein blau gekennzeichnetes Kabel weg. Dieses gehört tatsächlich zum Pluspol des Tiefmitteltöners und es war als blaues Kabel, auch dafür gekennzeichnet. Für alle, die sich ebenfalls unsicher sind, wie ich, macht es genau so, es funktioniert! Verlötet auch die 2 mit blauer Linie gekennzeichneten Kabel mit dem Pluspol des Tiefmitteltöners. Nachdem ich dann alle Chassiskabel verlötet habe, brauchte ich nur noch die Chassis ins Gehäuse schrauben. Ausgerichtet habe ich die Chassis mit einem Winkel und habe mich dabei an den Schraubenlöchern orientiert. So das wars!

Sorry wegen der (nicht vorhandenen) Fotos zum Einbau der Bauteile und vom Löten, aber da war der Tag schon fortgeschritten und ich wollte sie unbedingt noch hören!

Erfolgreiche erste Hörprobe in der Werkstatt

Was jetzt kommt wissen sicher alle! Jetzt kommt das, worauf man die ganze Zeit wartet, der erste Ton war nur noch einen kleinen Schritt weit entfernt. Einen ersten Test machte ich noch in der Werkstatt, denn falls noch etwas zu korrigieren wäre, konnte ich das noch in der Werkstatt vornehmen. Also, die Kabel vom Verstärker in der Werkstatt an die Satorique geklemmt und los ging's. Ich habe schon ganz genau vorher überlegt, welche Songs ich als erstes aus den Satorique hören wollte und auf Anhieb gehörte den Satorique die Bühne. "Walls" von The Lumineers, "No Mercy" von Joseph J. Jones und sie standen genau da wo ich stand, nämlich mitten in meiner Werkstatt.

Ich spielte verschiedene Songs, quer durch meine Playlist, ja und was soll ich sagen- perfekt. Sie zeigten gleich von Beginn an keine Schwächen. Sie spielten gleich souverän, auch schwierige basslastige Titel, wie "Come out and Play" von Billie Eilish. Diesen Song wollte ich erst nicht antesten, da bisher jeder Lautsprecher bei diesem extremen Bass gescheitert ist und ich wollte nicht enttäuscht werden. Aber was sage ich da, die Satorique spielten auch diesen Song souverän, aber erst, als ich sie auf die Ständer stellte, die sie vom Boden, oder zuvor von der Hobelbank, entkoppelten. Auch "Movement" von Hozier ist so ein basslastiger Song, der Lautsprecher im Tieftonbereich alles abfordert. Aber nicht der Satorique!

Fazit

Wenn man die Maschinen und das Werkzeug hat, ist der Bau der Satorique 1 in jeder Sekunde eine wundervolle Aufgabe, weil man sich ja auch die ganze Zeit auf das fertige Produkt freut. Wenn man Maschinen und Werkzeug nur eingeschränkt zu Verfügung hat, überlegt euch das mit einem Fertigbausatz, obwohl Materialien wie Massivholz sind schon auch eine spannende Herausforderung. Am Selbstbau ist auf jeden Fall der Weg das Ziel, der Bau selbst ist das Ziel, der dann mit dem fertigen Highlight endet. Ja, leider endet es und zwar mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Natürlich überwiegt die Freude am fertigen Produkt, aber der Bau selbst ist erfüllend und spannend, wo ich Raum und Zeit vergesse und ich mich völlig verliere.

Und da stehen sie nun. Ich muss gestehen, jeder findet sie bisher wunderschön und die Reaktionen aus dem privaten Umfeld, das macht einem natürlich schon eine große Freude, obwohl mir ja das schöne edle Gehäuse mindestens genauso wichtig ist, wie das, was aus den Lautsprechern rauskommt. Ich wollte sie in diesem edlen Holzkleid bauen, da es den Satorique einfach zusteht!

Tipp zur Klangoptimierung

Ich habe ja schon bei der Klangbeschreibung anklingen lassen, dass es bei einem basslastigen Song doch um einiges besser war, die Satorique auf Boxenständer mit Spikes zu stellen, denn auf einer Auflagefläche, wie auf einer Hobelbank, waren schon starke Vibrationen zu hören. Also ich empfehle auf jeden Fall, die Satorique auf eine Plattform zu stellen, die sie vom Boden oder einen Regal entkoppeln.

Da es bei Spikes auch immer notwendig ist, sie auf Unterlegsscheiben zu setzen und diese Scheiben immer lose auf dem Boden herumliegen, habe ich eine Sockelplatte vorbereitet, in die ich diese Unterlegsscheiben flächenbündig einfräste. Somit sind sie fix in einer Platte verankert und brauche die Ständer mit ihren Spikes nur mehr aufsetzen.

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