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SatoriqueCenter

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Vollkomenheit in jeden Detail

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Satorique 4 Center

Satorique 4 Center

Die Satorique 4 läuft ja nun schon eine ganze Weile bei mir im Heimkino, und was soll ich sagen, diese elendigen S4 haben mich ziemlich versaut!

Warum?

Weil mich, wenn überhaupt, nur noch sau teure und damit fast unerreichbare Lautsprecher begeistern können! Was mir natürlich egal ist, denn die nächsten Jahre werde ich sicher keine neue Front brauchen. Obwohl man natürlich nie weiß, was Intertechnik in den nächsten Jahren, noch fantastisches ans Tageslicht bringt. Wenn ich auch der Meinung bin, dass es schwierig wird die Satorique 4 Serie hörbar zu übertreffen.

Intertechnik hat ganz schön auf sich warten lassen, was die Veröffentlichung des S4C angeht! Über ein Erscheinen wurde bereits letztes Jahr um diese Zeit gesprochen. Nach einer schier unendlich langen Wartezeit, war es kurz vor Weihnachten endlich soweit, dass der erlösende Anruf von Marcus kam, dass der S4C Bausatz inkl. Gehäuse versandbereit sei! NA ENDLICH! Her mit dem Teil!

Ich ließ den Bausatz, zwecks einfacher Paketannahme, zu meiner Frau in die Firma liefern. Am prognostizierten Tag der Lieferung, kam gegen Mittag ein Bild auf meinem Handy an, auf dem ein riesiger Karton auf einer Palette zu sehen war. Meine Frau war völlig verängstigt von dem Anblick. Sie rief mich schon fast panisch an, "wie soll ich das denn ins Auto bekommen?" keine Angst Schatz, mach ihn mal auf, der kann nicht voll sein! Ihre Kollegen fragten was denn da drin sei?! Etwa ein Kühlschrank? Nein ein Center Lautsprecher "Lach". Natürlich passte auch alles problemlos ins Auto! Die dummen Gesichter der Kollegen hätte ich trotzdem gerne gesehen. :-D

Die Weichen waren übrigens nicht mit dabei, da der arme Marcus aufgrund der super "Weichenaktion" nicht mehr mit dem Löten nachkam. Was aber für mich überhaupt kein Problem war, da ich ja eh erstmal das Gehäuse, die Wohnzimmerfliesen und die Tapete bzw. den Erstanstrich im Neubau fertigstellen musste ;-) (ja ich baue schon wieder Lautsprecher während der Bauphase) (Ja meine Frau ist extrem tolerant).

Nachdem unser Wohnzimmer endlich fertig wurde, begann ich voller Vorfreude mit dem Gehäusebau., der ja aufgrund des Fertig-Bausatzes, nicht besonders aufwendig bzw. schnell erledigt sein sollte. Eigentlich!

Es ist aber so, dass das Gehäuse sehr aufwendig ist. Darum war ich froh, dass ich mich für die fertig Variante entschieden habe. Sicher kann man das Gehäuse auch "von Hand" gut selbst bauen, aber das ist schon Arbeit, und dafür braucht man Zeit, hab ich die in der Menge zu Verfügung? Evtl. wenn ich mal ganz fertig bin mit dem Umbau unserer Behausung, aber im Augenblick nicht wirklich! Also der Fertigbausatz, wie üblich in gewohnt guter Qualität. Ist ja bereits das fünfte Gehäuse das ich zusammenbaue, wenn auch das von der Micro AMT sehr klein war und ich Intertechnik hierfür noch einen Bericht schulde, Sorry das es so lange dauert.

Da ich ja leider nicht der geduldigste Holz-Verarbeiter bin, habe ich noch einige Schrauben, zusätzlich zu den Lammelos gesetzt, damit ich nicht auf den Kack Leim warten muss. Gott sei Dank bin ich Metallbauer geworden! Die Schraubenlöcher habe ich vorgebohrt und gut gesenkt damit nichts reißt und die Köpfe verschwinden, also bündig sind. Die Kuhlen selbst habe ich grob verspachtelt! Warum grob? Erstens habe ich das ganze Gehäuse mit dem Exzenterschleifer abgeschliffen und da das angedachte Finish, gut Fehler verzeiht, fallen kleine Unebenheiten nicht auf aber dazu später mehr. Das Gehäuse wurde in Rekordzeit verleimt, ich glaube ich habe nicht mal 2 Stunden ohne Schallwand gebraucht. Eigentlich hätte ich die Weichen gleich während des Zusammenbaus eingebaut, aber erstens hatte ich sie noch nicht, was aber nicht das Problem war, sondern hier hatte ich was besonderes vor, auch dazu später mehr. Die Dämmung baute ich gleich mit ein, bevor die Schallwand drauf kam, weil das wesentlich einfacher ist. Auch das war schnell geschehen! Es war auch nicht so schwierig, wie ich nach dem ersten Studieren der Anleitung dachte. Schon erstaunlich, was alles eine Rolle spielt, bei der Entwicklung eines Lautsprechers. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich bei den Spanplattenkisten aus den großen Elektromärkten, jemand Gedanken gemacht hat, in welcher Faserrichtung die Dämmung eingebaut wird! Geschliffen habe ich das Gehäuse übrigens vor dem Einbau der Dämmung da diese sonst logischerweise komplett versaut wäre!

Die Schallwand habe ich immer wieder zwischendurch lackiert, damit die einzelnen Schichten genug Zeit zum Trocknen haben! Ich glaube ich habe fast eine ganze Woche daran lackiert. Erst habe ich eine ganze Dose Grundierung drauf geballert, dann alles abgeschliffen, erst von Hand (mir zu langwierig ;-) ) dann mit dem Exzenterschleifer. Hier bin ich mit dem großen Milwaukee wirklich sehr zufrieden, da hier nicht nur die Geschwindigkeit sondern auch der Schwingkreis ein bzw. verstellbar ist! Wer nach wirklich guten und verlässlichen Elektrowerkzeugen bzw. Akku Maschinen sucht ist hier bestens bedient, ich besitze mittlerweile eine ganz Flotte von Milwaukeemaschinen die z.b. Hilti in nichts nachstehen. Nachdem die grundierte Oberfläche nun schön glatt war, habe ich auch noch eine ganze Dose Füller drauf gebracht. Nur auf die Schallwand! Dann habe ich alles sauber verschliffen, diesmal auch der letzte Gang von Hand! Von dem Ergebnis war ich ganz überzeugt, nicht perfekt aber "mir satt gut". Also, eine Dose Metallic Grün Autolack und eine Dose Klarlack drauf. Dann noch etwas Politur hinter her und gut ist.

Nun ging es mit dem Gehäuse weiter...

Ich wollte ausnahmsweise, mal was nicht ganz alltägliches machen, und beschloss den Center mit Kunstleder zu beziehen! Das hat drei Vorteile. Erstens, reflektiert es nicht so (im Heimkino mit Beamer nicht zu vernachlässigen!) Zweitens es geht schnell ;-) und drittens, man muss das Gehäuse nicht so minuziös vorbehandeln! Und nicht zu vergessen es ist echt günstig! Und sieht gut aus! Und ist pflegeleicht! Ihr merkt es ist an Vorteilen kaum zu toppen. Ich fuhr also zu Tedox und kaufte mir das Kunstleder für 8Euro den Meter also 1mX1,5m, das ist sehr dünn was für mich absolut von Vorteil war!

Um das Leder am Gehäuse anzubringen, habe ich das Leder auf dem Tisch ausgebreitet und das Gehäuse ausgerichtet. Dann habe ich ganz normalen Montagekleber genommen und ein paar Bahnen auf das MDF gezogen, und mit einer ganz feinen Zahnspachtel gleichmäßig!!!! verteilt und dann das Gehäuse auf dem Leder an den vorher markierten Punkten platziert, alles stramm gezogen und glatt gestrichen. Dann habe ich die anderen Seiten mit Kleber vollgeschmiert, und die Kunstkuh um die ersten vier Seiten gezogen.

An der Unterseite dann mit ein paar Tacker-Klammern (später nicht sichtbar) fixiert. Das habe ich jetzt erstmal trocknen lassen, und die Rückseite später am Folgetag beklebt. Die schwierigste Stelle war der Bereich an dem die Schallwand eingesetzt wird. Hier muss das Leder mit drum damit die eingefräßte "Schattenfuge" später sauber aussieht! Es darf aber nicht zu weit in die Leimkante ragen, damit auch noch ausreichend halt für die Frontplatte gewährleistet ist. Also habe ich das Leder etwa 6-7 mm in die Kante stehen lassen und dann sauber abgeschnitten! Deswegen ist auch sehr wichtig, dass das Material so dünn wie möglich ist.

Nun habe ich nochmal sichergestellt, das alle Zuleitungen für die Chassis an ihrem Platz sind (hierzu AUF JEDEN FALL, ALLE LÖCHER DIREKT VOR DEM ZUSAMMENBAU DES GEHÄUSES BOHREN) und die Schallwand aufgesetzt! Hierzu habe ich wie immer D3 Leim von Ponal verwendet, und alles gut verspannt!

Die Chassis sind schnell eingesetzt. Hier ist es auch von Vorteil die Schraubenlöcher vorzubohren!

Nun zur Weiche

Inzwischen war es soweit, der Intertechnik Christmas Coffee stand vor der Tür. Darauf freute ich mich gleich doppelt, da ich mich mit Marcus darauf geeinigt hatte, dass ich dann auch gleich die fertigen Weichen bekomme! Vorort haben Marcus und ich dann noch kurz alles besprochen wie was zusammengehört. Danach war ich ganz froh, dass ich nicht noch selbst löten musste, denn mit Einfach hat das nichts mehr zu tun! Nebenbei war es übrigens ein echt toller Nachmittag bzw. Abend.

Ich habe mich dafür entschieden die Weiche extern zu platzieren! Das hat zwei Gründe, nein drei!
1. Ich habe mir das Gefummel im Gehäuse erspart.
2. Wenn mal was ist, kommt man super einfach dran.
3. Wenn mal ein interessierter Mensch zu Besuch ist kann man sich das ganze mal genauer angucken.

Da ich den Center ja unter der Leinwand platzieren möchte, brauchte ich noch einen Standfuß, in dem ich dann auch die Weiche unterbringe. Der Sockel wird natürlich, wie könnte es anders sein, AUS STAHL! Gott sei Dank bin ich mit dem Holz Mist fertig! Den Fuß hatte ich in ein paar Stündchen fertig. Natürlich, den konnte ich ja auch Schweißen und nicht leimen. Er ist höhenverstellbar und man kann ihn neigen. Damit bin ich also auch Zukunftssicher unterwegs und es sollte eigentlich möglich sein, den Center immer optimal auszurichten!

Doch nicht ganz fertig mit dem Holzkram, ich musste den Kasten für die Weiche bauen.

Das Weichenfach baute ich schnell aus schwarz durchgefärbtem MDF, den ich noch hatte. Der Kasten passt genau in den Fuß, so dass sich ein geschmeidiges Gesamtbild ergibt! Schwarzen MDF mit der Handkreissäge, sollte man übrigens besser nicht in der Werkstatt schneiden, die sieht danach nämlich aus als wäre der Schornstein explodiert! Die Zuleitungen für die Chassis werden durch das verstellbare Rohr geführt und an der Weiche verlötet.

Und jetzt ist der Drops gelutscht!

Hörerlebnis

Zum Hörerlebnis werde ich nicht viel schreiben, außer, dass er mich von der ersten Sekunde an begeistert hat! Absolut begeistert!

Höreindrücke zu beschreiben ist irgendwo sowieso Blödsinn, da ausschließlich, der EIGENE GESCHMACK entscheidend ist!

Der S4C passt jedenfalls meiner Meinung nach, perfekt zu der S4 und meine Front wird für die nächsten Jahre erstmal fertig sein! Und fertig im Heimkinobereich heißt schon was.

Danke Intertechnik
Danke Marcus
Danke Entwickler
Danke fürs Lesen

Satorique 4 Center - Vollkommenheit in jedem Detail

Satorique 4 Center - Vollkommenheit in jedem Detail

Diesmal wollte ich meinen alten Seas Center mit etwas hochwertigeren ersetzen. Und wiedermal, ich habe die Satorique4, also was soll es sein. Eine liegende Satorique4 wäre gut. Umso froh war ich, als mir Marcus von Intertechnik Anfang Jahres geschrieben hat "Der Center ala S4 wird gerade entwickelt, warte es ab". Na und im Herbst war es so weit. Endlich, das Warten war schrecklich...

Also ich werde mich wahrscheinlich wiederholen, aber der Anfang von meinen Bauberichten ist immer dasselbe. Es kam einmal eine große Kiste und die war voll von für uns Bastler schönen Spielzeugen wie Spulen, Filzmatten, Chassis, usw. Einfach Weihnachten im November. Drinnen waren auch alle Holzteile, die man zum Bauen braucht. Ein kompletter Bausatz, man braucht einfach nichts anderes zu kaufen, alles inklusive, genau Intertechnik Qualität. Der Zuschnitt wurde auf einer CNC Maschine gemacht, also alles passt mikrometergenau. Man braucht nur einen guten Kleber (ich mag Ponal D3), ein paar Tischlerklammern und man kann in einer Stunde eine komplette Box haben. Die Lamellos helfen sehr bei der Montage, alles sitzt perfekt.

Die untere, hintere und vordere Seite wurden in Glanzweiß ausgeführt. Ich benutze Polyurethanfarben, die zeigen eine größere Oberflächenhärte und sind damit mehr immun gegen Kratzer.

Damit alles farblich zusammenpasst, werden die Seiten und Top mit Palisanderholz furniert. Es ist sehr einfach, fast als ob man mit einer Klebetapete arbeiten würde. Beide Seiten mit Kleber besprühen, eine Weile warten, zusammenlegen und pressen. Ich diente als ein Gewicht. Nach dem Abschneiden der Überreste mussten die Übergangskanten mit Präzision abgeschliffen werden.

Weil diese Box 5 Chassis zur Arbeit ruft (genau wie Satorique 4 Standbox), muss auch die Weiche entsprechend komplex sein. Und bei dem limitierten Platz in der Box musste die Weiche auf 4 Platten gebaut werden. Kein Problem, wer mit einem Kolben umgehen kann, für den ist es reine Freude. Wer keine Erfahrung mit Löten hat, der kann einen Weichenbau Service von Intertechnik haben. Das Topmodel mit SB Acoustics Chassis verdient die hochwertigsten Teile, wie Kondensatoren aus Kupfer oder Zinn. Einfach Topklasse.

Die furnierten Wände werden mit Hartwachs-Öl behandelt. Ich empfehle OSMO oder Remmers Produkte. Erste Schicht, genug trocknen lassen, sanft schleifen, zweite Schicht, wieder schleifen und finale Schicht. Bis sich die Oberfläche ganz glatt anfühlt.

Obwohl die Wände aus 20mm MDF und die vordere Seite sogar aus 32mm MDF gemacht wurden, sollten die innere Flächen mit Bitumen Platten ausgelegt werden, womit man die Vibrationen noch stärker eliminiert. Ich habe eine dreischichtige Version mit Aluminium gewählt, natürlich total übertrieben, aber man will immer das beste haben. Bei Intertechnik gibt es Platten (mit gleichem Effekt) sehr günstig.

Die Kammern an den Seiten wurden mit einer Matte Sonofil ausgefüllt. Das gleiche wurde auch in dem Bereich, wo je zwei Platinen mit Weiche befestigt wurden.

Die mittlere Kammer, wo beide Mitteltoner und der Hochtoner seinen Platz finden, wurde an den Wänden mit weißem Bondum 800 beklebt. Der innere Raum wird mit schwarzem Sonofil in Schichten ausgefüllt.

Die Frontseite habe ich dank den Lamellos sehr einfach und genau zu dem Rest der Box geklebt. Fertig

Chassis Montage

Die Chassis werden wegen möglicher Demontage mit FastOn Stecker montiert. Fertig ist das Zauberkind.

Die Ansicht von oben zeigt in voller Kraft die wunderschöne Struktur des Palisanderholzes.

Mein Fazit

Na und wie klingt die liegende Satorique 4? Wer nicht weiß, wie schwer es ist eine d'Appolito Konstruktion im Center Lautsprecher zu realisieren, der mag sagen, dass es einfach ist, die Weiche aus einer Standbox zu kopieren und fertig ist es. Na ja, so einfach ist es leider nicht. Die Abstrahlcharakteristik der "liegender" d'Appolito Konstruktion ist ganz schwer unter Kontrolle zu halten. Aus dem Center wird nicht nur ein kleiner Sweetspot beliefert (wie bei einer Standbox), aber eine ganze Reihe von Sweatspots in Form eines Couches auf dem mehrere Leute sitzen.

Einen Center Lautsprecher zu testen ist eine schwere Sache, man muss sich von der Stereo Basis befreien, die Bühne ist somit auf einen Quelle-Punkt limitiert. Am besten ist es die Augen zu schließen und einen Sprecher aus dem Radio auf dem Center laufen lassen. Ich habe es auch so gemacht und man hört natürlich einen Unterschied. Hauptsächlich in den Mitten und Hohen. Die Stimme ist klarer. Na eben Satori mäßig. Aber sowas kann man auch mit einer gewöhnlicher Satori based Box bekommen. Deswegen muss man nicht solche große Box haben.

Also was bringt die liegende Satorique4 eigentlich im Gegensatz zu den anderen Centern? Bei den anderen bleibt da immer ein Gefühl, dass die Stimme interpretiert wird. Die Stimme in 5 Kanal Sound kommt aus der Mitte. Aber nichts mehr. Man kann immer die Richtung feststellen, aus welcher die Stimme kommt. Eben mit geschlossenen Augen.

Der Satorique 4 Center bildet aber eine ganz neue Szene, die das Raum zwischen den Standboxen vom Boden bis zur Decke völlig ausfüllt. Es macht nicht nur einen Punkt, sondern eine ganze Fläche, aus der der Sound kommt. Und das macht sie mit gleichen Fähigkeiten und der Anmut wie die reguläre große Standbox. Keine limitierten Frequenzverläufe oder schwache Bass Interpretation. Die Testprobe mit SACD von Mark Knopfler, oder die von Stockfish Records zeigte, wie unauffällig und gleichmäßig der Center spielt. Da ist kein Mark singend geschrumpft in einer Box, sondern stehender Mark in Lebensgroße.

Für mich war es eigentlich keine große Überraschung, ich kenne sowas von den großen Schwestern, es war eigentlich nur eine Vollendung meiner bestehenden "Ausrüstung". Es wäre doch ein Unsinn sich einen Fiat zu kaufen, wenn man schon Porsche in der Garage hat, oder?

Gruß aus Prag
Vlada
Satorique Center - Technik die begeistert

Satorique Center - Technik die begeistert

Herausragender Dynamikbereich mit exzellenter, detaillierter Auflösung

Es gibt schon so viele Lautsprecherbauvorschläge mit Satori-Chassis, weil die einfach super klingen und einen herausragenden Dynamikbereich von sehr leise bis extrem laut bieten - und das bei immer exzellenter, feiner und detaillierter Auflösung.

Daher macht es auch richtig Spaß, Satorique-Boxen zu entwickeln und zu bauen. Die Erfolgsaussichten sind einfach zu verlockend, um nicht immer wieder neue Lautsprecher aufzubauen. Angesichts der Vielzahl der Satorique-Lautsprecherbausätze fehlte bisher einfach ein ultimativer, kompromissloser Centerspeaker, eine Box, die mit Satorique 4 als Front und Satorique 0,5 oder Satorique Kino als Effektlautsprecher (Decke, Wand ...) erlebbar macht, wie Filme in großen Tonstudios beim Abmischen des Filmtons klingen.

Center mit Stereo-Qualitäten

Und so ging es wie immer los mit der Arbeit am PC: stundenlange Gehausesimulationen. Aber nicht wie sonst, so direkt auf den Hörer gerichtet, sondern leicht schräg nach oben angewinkelt. Schließlich liegt der Center unter der Leinwand und nicht im Bild - dem man den Schall zuordnen möchte. Auch wichtig, nicht jeder ist Single und sitzt einsam in seinem Sessel direkt im Sweetspot, der zuvor eingemessen und mit DSP optimiert wurde. Nein, wir wollten einen Centerspeaker entwerfen, der für alle Zuschauer im Heimkino das Centersignal überall sauber hörbar wiedergibt, der mit genug seitlicher Bündelung aufwartet und dennoch nicht zu breit spielt. Und in der Hör-Höhe war uns bei der Entwicklung Flexibilität wichtig. Tja, und wie es so ist, es entsteht ein Lautsprecher, den man, auf eine Seite gestellt, noch ein wenig erhöht als exzellente Säule verwenden kann und der rundum als viertelseitiger Lautsprecher einsetzbar ist: 5.1 lässt grüßen.

Was sind die Ausgangsparameter dieses Lautsprechers? Klar, es gibt die Simulation der räumlichen Spielweise, es gibt die bekannten Treiber der Satorique 4 - nicht ganz, der Bass ist geschrumpft auf den 16-cm-Satori. Das ist nötig, damit der Center seine schmale Silhouette beibehält und so für Auge und Ohr ästhetisch darstellen kann. So ist der Satorique Center entstanden, eine Dreiwege-d'Appolito-Box im schlanken Design, wobei d'Appolito die Chassisanordnung und die Weichenauslegung beschreibt.

Der Gehäusebau - eine Matrix, die begeistert

Neben der Gestaltung der Front, die im Design an die Familienmitglieder Satorique 3 und Satorique 4 angelehnt ist, wird für jeden Treiber eine eigene Kammer vorgesehen. Damit das maximale Potential der Chassis genutzt werden kann, ist diese Bauweise hier vorteilhaft. Es gibt immer Einflüsse bei mehreren gleich spielenden Lautsprechern, um genau zu sein, bei Abstand = Lambda/2 - das ist der Abstand zwischen den Membranen im Gehäuse, und bei der Frequenz, bei der der Schall gegenphasig am jeweils anderen Chassis ankommt und so den Pegel mindert (Delle im Frequenzgang). Die größeren Volumina der Bassreflexgehäuse der Bassabteilung werden wie üblich ausgesteift und weil das Gehäuse ebenfalls gut bzw. akustisch möglichst tot klingen und nicht etwa mitspielen soll, wird es zusätzlich mit Bitumex auf den größeren Flächen "beschwert" bzw. "entdröhnt".

TIPP: Gehäuse-Bausatz mit Innen-Matrix und 3D-Schallwand im Shop erhältlich

Demnächst im Intertechnik Shop

Selbstverständlich sind Eigen-Entwürfe unter Berücksichtigung der Volumen im Gehäusebau genauso machbar und zeichnen schließlich auch unser Hobby aus.

Cleverer Gehäusebau gegen Bass-Probleme

Die Bassgehäuse haben Reflexrohre auf Achse zu den Tieftönern nach hinten erhalten - also gegen die Wand gerichtet. Das ist in diesem Fall ideal. Erfahrungsgemäß sorgen sich sehr viele Selbstbauer um das Bassreflexrohr nach hinten. Es gibt die These, dass es vorn lauter spielt, es gibt die These, dass es seitlich auch total gleichmäßig in den Raum spielt, und viele mehr.

Tatsächlich sagt die Wellentheorie Folgendes:

1.
Angeblich handelt es sich bei der Öffnung und dem Tiefton-Frequenzbereich um eine Punktschallquelle, da die Schallöffnung viel kleiner als die Wellenlänge ist, praktisch ist das weder akustisch noch messtechnisch so, da bisher jedes Bassreflexrohr eine Richtwirkung mit aufweist. Diese Richtwirkung ist bei Partyboxen ein "must have", weil total fett, sonst klingt es gerade seitlich eher komisch im Raum. Nach hinten gerichtet und dann noch zwei Bassreflexöffnungenher weiter von einander entfernt, spielt so eine Bassreflexkonstruktion dann schon sehr gleichmäßig gegen die Wand.

2.
Das zweite sind stehende Wellen im Rohr, also Rohrdurchmesser = Lambda. Das ist nicht schön und nicht wirklich vermeidbar, aber nach hinten gerichtet weniger hörbar. Und so ist klar, voll gegen die Wand ist super und super einstellbar. Einstellbar ist vielleicht ein wenig zu technisch, aber es trifft die Problematik ziemlich gut. Jedes Zimmer hat ein "Bass"-Problem, weil der Bass je nach Frequenz und daher für unterschiedliche Wellenlängen unterschiedlich betont oder unbetont im Raum hörbar ist. Hallige Räume werden daher als "dröhnend" beschrieben, weil einzelne Töne des Basses extrem lang nachschwingen und andere überhaupt nicht. Homecinemas oder Wohnzimmer, für welche dieser Lautsprecher gedacht ist, werden hoffentlich nicht so klingen. Diese sollten mit Tiefenabsorbern - als Kantenabsorber wie in unserem Hörkeller - oder in Form auf den Raum abgestimmter Helmholzresonatoren - akustisch auch im Bassbereich bedämpft sein. Damit ist die Grundlage für einen facettenreichen Bass gegeben. Und natürlich gibt es bei der Bassintensität unterschiedliche Vorlieben, die durch die Variation des Centers zur Wand um wenige Zentimeter nach Belieben eingestellt werden. Dazu gibt es kein Ideal. Auch hier muss der Zahn gezogen werden, wenn jemand denkt, Musik oder Filme währen "ideal" aufgenommen worden. Eine ideale Aufnahme gibt es genauso wenig wie den idealen Hörraum und den idealen Wandabstand. Aber es gibt schön klingende Räume mit angenehmer Akustik und es gibt schön spielende Lautsprecher, die ein tolles Hörerlebnis vermitteln können.

Als kleines Extra werden die zwei Tieftöner im Tiefbass "verstimmt". Das bedeutet, dass in den zwei Kammern unterschiedlich lange BR-Rohre eingebaut werden. Das hat einen großartigen akustischen Effekt, da die Resonanz der zwei Bassreflexgehäuses wenige Herz nebeneinander liegen und so keine "Drönfrequenz" sich einstellt. Praktisch kann jeder versuchen, herauszuhören, ob er zwischen rechts und links einen Unterschied im Tiefton wahrnehmen kann, das ist jedoch kaum wahrscheinlich, jedoch kann man den Unterschied zwischen zwei gleich langen Rohren und zwei unterschiedlichen Exemplaren hören, da Letzteres perfekt ausgewogen klingt - so wie es die Zielsetzung dieses Lautsprechers bzw. der ganzen Linie eben ist.

Der Mittel- und Hochtonsektor der Gehäuse ist pure Wellentheorie, also Simulation der Chassis zueinander, um bei möglichen Trennfrequenzen optimales Abstrahlverhalten zu erzeugen. Das ist wichtig, damit die Feinheit der Musik und die Gleichmäßigkeit des Wiedergegebenen an vielen Orten im Raum akustisch ausgewogen zu hören sind. So ergibt sich aus den vielen Details des Lautsprecherdesigns automatisch eine bestimmte Gehäuseform für höchste akustische Ansprüche. Eigenes Design für eine hohe Individualität zeichnet Lautsprecherselbstbau aus. Ein einfacher Gehäuseaufbau ist für jeden möglich: Solange die Volumen-Masse eingehalten wird, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Strömungswiderstand hat nichts mit Mythologie zu tun

Dann noch ein Randthema, bei dem man ebenfalls viel am Sound drehen kann: die Dämmung.

Hierzu wird eine weiße Sonofil-Matte der Länge nach halbiert und vor die schräge Trennwand des Mitteltonfaches gestellt. Der Rest wird noch diagonal zerschnitten, sodass man 4 Dreiecke erhält, die an die Decke und den Boden der Mitteltonkammer kommen. Dazwischen sind 2 Lagen aus dreieckig zugeschnittenem schwarzen Sonofil einzubauen, jedoch mit der Auflage, dass die Faserrichtung rechts-links verläuft und nicht von vorn nach hinten. Das ist jetzt nicht Mythologie, sondern plumpe Physik, da der Strömungswiderstand der Wolle quer zur Faserrichtung höher ist als in Längsrichtung. Damit ist auch die Dämpfung quer zur Faser effektiver. Der Stapel aus Bondum800 und schwarzem Sonofil ist sozusagen ein Sandwich, das das komplette Mitteltongehäuse füllt. Grundsätzlich ist direkt hinter dem Lautsprecher eher etwas weniger sinnvoll, dafür sind die Seiten eher noch mit kleinen Fetzen zu verfüllen. Da die Mitteltonkammern so winzig sind, ist hierbei sorgfältiges Arbeiten gleichbedeutend mit gutem Sound. Hinter jedem Tieftöner wird das Fach, das seitlich durch den Aussteifungsrahmen und auf der anderen Seite durch ein Brett bzw. die Frequenzweiche auf der Wand zum Mitteltonfach begrenzt ist, ausgedämmt. Dazu sind jeweils 1,5 Matten Sonofil ausreichend.

High-End-Weiche für jedermann - Audyn Cap und Airtherm

Seit mehr als 40 Jahren fertigen wir Frequenzweichen für die Industrie. Von der Muster-Weiche bis zur Serie sowie Layout und der Herstellung von Leiterplatten. Der fachgerechte Aufbau der Weichen gehört genauso dazu wie die Bauteile-Anordnung. Der kleinste Fehler führt dazu, dass sich ein Mitteltöner wie eine Stimme aus dem Schuhkarton anhören kann.

Deshalb werden bei diesem Lautsprecher alle 4 Weichen fertig aufgebaut und als Set mitgeliefert.

So, drei Wege und fertig. Ja, es klingt, die Satorique 4 macht es vor. Und es ist immer eine neue Abstimmung, um die perfekte Balance und Spielfreude des Lautsprechers zu finden. Hierbei ist die Weiche schon fast eine Zweiwege-Weiche mit Senke im Mittelton. Mit den zwei Mitteltönern wird diese sauber gefüllt und die Richtcharakteristik des Lautsprechers perfektioniert.

Dann gibt es die nächste Aufgabe: Die optimalen Spulen.

Daher gibt's beim Centerspeaker eine Luftspule für den Tieftonzweig, die einen Kompromiss aus Ohmschem Widerstand und Größe darstellt. Das geht auch deshalb, weil der Center mit einer geringeren Induktivität auskommt und die Spule dadurch kleiner wird. Mikrophonie der Weichenspulen ist bei der Tieftonspule noch kein Thema, zum einen ist diese schwer (schlecht mechanisch erregbar) und zum andern saugt der Kondensator der Weiche den Mittelton ab (bildlich gesprochen). Für den Mittelton gibt es daher nur Airthermspulen, die durch ihre verbackenen Windungen nahe an die Güte einer Bandspule herankommen. Im Mittelton- und Hochtonzweig werden wie schon in der Satorique 4 Zinnfolie-Kondensatoren und Kupferkondensatoren eingesetzt, da damit die gespielten Höhen der Mitteltöner feiner und lebendiger wiedergegeben werden. Der Hochtonzweig lässt in dieser Kombination den Satori-Hochtöner zum klanglichen Überflieger werden. Die Feinsinnigkeit, die Dynamik und Lebendigkeit der klanglichen Wiedergabe sprengen Grenzen, Hochtonsignale schweben geradezu im Raum.

Messungen

Freifeld-Frequenzgang
Der Frequenzgang des Centers ist sehr linear abgestimmt, selbst unter 30 Grad nach oben kann der Frequenzgang noch als linear bezeichnet werden.

Die horizontal seitlichen Winkel wurden unter einem Winkel von 10 Grad nach oben gemessen, um die realen Hörbedingungen zu beachten. Hier ist die im Grund- und Mitteltonbereich zu sehen, der Präsenzbereich spielt über den Boliden schön breit in den Raum. So sind Stimmen exzellent in der Mitte ortbar und der Schall löst sich vom Lautsprecher.

Das Wasserfalldiagramm ist wie bei den anderen Satorique -Modellen frei von irgendwelchen Einflüssen und fast schon unwirklich ideal.

Die Verzerrungs-Messungen zeigen ebenfalls das hohe Niveau des Lautsprechers. Auch hier werden alle Wünsche erfüllt.

Fazit: Design und Klang bilden eine Einheit

Das Design des Centers fügt sich nahtlos in die Design-Sprache der Satorique-Familie ein. Klang und Design müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Wie es die Satorique 4 schon vorgemacht hat. Der Satorique Center ist ein weiterer Baustein in der High-Definition-Welt, ein Bausatzlautsprecher, der wie die Satorique 3 und Satorique 4 Präzision, Authentizität und Natürlichkeit vereint. Hier konnte unser Entwickler zeigen was er drauf hat.

Mit dem Lautsprecher befinden wir uns im Selbstbau technisch auf höchsten Niveau. Die Chassisqualität und die Qualität der Bauteile, wie der Audyn Copper Cap und Airtherm Spulen sind sonst nur in der Oberklasse fertiger Lautsprecher zu finden. Das Ganze bleibt außerdem updatesicher für die Zukunft falls Sie später auf die Beryllium Klasse umsteigen möchten, wie aktuell die Presse bestätigt.

Ob Sie das Gehäuse für Ihren Satorique Center komplett selber bauen oder einen Gehäusebausatz ordern bleibt Ihnen überlassen. Sie erhalten die Unterstützung von uns, um auf jeden Fall mit einem professionellen Ergebnis zu rechnen.

Ich würde es mir gut überlegen ob ich den Center bauen würde. Denn was soll anschließend noch kommen?

Vielleicht noch zwei Satorique - eine für Rechts und eine für Links.


Gruß Marcus Nötzel und das Intertechnik Team


PS. Besonderen Dank an Vlada, der uns tatkräftig mit seinen Bildern vom Bau unterstützt hat.

Demnächst im Intertechnik Shop.
I.T. Intertechnik
I.T. Intertechnik Kerpen GmbH Located at Europaring 28, 50170 , Kerpen Germany, . Phone: +490227390840. https://www.facebook.com/Lautsprecherbau https://twitter.com/it_intertechnik https://plus.google.com/111120951705739054145/about https://plus.google.com/102648362843691426793/about https://www.youtube.com/user/lautsprecherbau