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Quickly18
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Quickly18

Quickly18

Wie es gefällt. Stand- oder Kompaktlautsprecher.

Best.-Nr. 1385130

91,20 € / Stück
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Details

Bausatz Quickly 18 OHNE GEHÄUSE

Best.-Nr. 1385130

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 4
Kennschalldruck (dB) 86
Höhe (cm) 38,60
Breite (cm) 35,00
Tiefe (cm) 30,60
Anwendung Kompaktlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel <100 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Alternative Artikel

Bild Bezeichnung Preis Menge
CC215/TR/1
1,90 € / Stück
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1,60 € exkl. MwSt
Kabelsatz 4 Stück Farbkodierung
9,00 € / Stück
inkl. MwSt. zzgl. Versand
7,56 € exkl. MwSt

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

Quickly 18 von Botho
Quickly 18 von Botho
Aufbügeln eines gefärbten Furnieres von Fidelkasten
Quickly 18 von Simpsi

Bauberichte

QUICKLY 18 Green Mamba

QUICKLY 18 Green Mamba

Tja, damals vor 25 Jahren im zarten Alter von 15 Jahren schenkte mir mein Vater einen alten Plattenspieler und einen Kenwood Receiver. Vorher hatte ich nur mit Tapes hantiert. Also ab in den Plattenladen und meine erste eigene Platte, Metallica - Kill'EmAll gekauft. Mann war ich stolz.

Jetzt mussten natürlich auch Lautsprecher her um das Teil hörbar zu machen. Die Möglichkeiten als Lehrling im 1. Lehrjahr waren damals noch nicht so ergiebig, und so kaufte ich mir einen billigen 3-Wege-Bausatz bei einem großen Elektronikversand. Schnell zwei Speerholzkisten zusammengeschustert und die Chassis drangeschraubt. Da war ich dann schon wieder stolz, denn die sahen echt geil aus. Aber lange hatte ich keine Freude an den Dingern, denn die klangen wie Arsch und Friedrich. Mann hatte ja noch keinen Schimmer was physikalisch hinter einem Lautsprecher steht.

Kurze Zeit drauf viel mir ein Prospekt von einem Hamburger Händler in die Hände. Bei den Multicel-Chassis MB25A und M112A mit den gebürsteten Rahmen und dem massiven Druckgußkorb war ich sofort angefixt. Dank des mitgelieferten Gehäuseplans kam ich so zu meinen ersten,und bis vor kurzem, einzigen vernünftigen 3-Weg Boxen, die mir heute noch eine Hühnerkombi (Gänsehaut) überziehen. Einzig die Schaumstoffsicken der Tieftöner lösten sich vor ein paar Jahren auf und wurden durch Gummisicken ersetzt.

Jetzt muss ich Euch aber eingestehen, dass mich der Selbstbauvirus bis heute nicht losgelassen hat, und ich auch schon seit Jahren immer fleißig auf dieser Seite mitlese. Besonders die "Blues Klasse" wie Duetta oder Midu schwirrt mir schon seit Jahren im Kopf rum. Die vielen individuellen Gehäuselösungen der Mitglieder hier, lösen immer wieder diesen "Haben will" Stich in meinem Kopf aus. Aus Platzgründen müssen sich aber Duetta und Co. noch ein bisschen gedulden. Um mein Verlangen aber doch ein bisschen zu befriedigen, entschied ich mich erstmal für ein kleineres Projekt und bestellte die Quickly 18, die meine Plastik-Brüllwürfel am PC ersetzen sollen.

Aber nun genug gelabert, hier der Baubericht:

Als erstes kamen die Weichen an die Reihe. Die Bauteile ordnete ich auf einer 5mm MDF-Platte an. Die Spulen verschraubte ich mit Kunststoffschrauben, die Widerstände und Kondis fixierte ich mit Heißkleber und das Ganze wurde dann auf der Unterseite verdrahtet.

Ein rechteckiges Gehäuse war mir dann doch zu trivial. Ein bisschen Avalon-Spirit mit 3 Grad geneigter Schallwand sollte schon sein. Am CAD entstand dann der erste Entwurf. Da die Lautsprecher evtl. auf dem Schreibtisch Platz finden, war mir die Tiefe der Gehäuse zu groß. Dank CAD kein Problem - die Gehäusehöhe lässt man wachsen und die Tiefe entsprechend schrumpfen sodass das Volumen wieder passt.

Dann kam ich recht günstig an 19er MDF-Platten mit weißer Folierung auf einer Seite. Der Zuschnitt, der es übrigens in sich hatte, da es so gut wie keine rechte Winkel an der Kiste gibt, erfolgte auf einer Altendorf F45 bei einem befreundeten Schreiner. Danke hierfür an Schreinerei Kanzler.

Um die Seitenwände "abzukanten" - waren ja nur ein paar Grad - schnitt ich mit abgesenkten Sägeblatt Schlitze an den Biegestellen, so dass nur ein kleiner Steg (ca. 2-3mm) verblieb. Um genügend Stabilität zu behalten wollte ich nicht zu tief einsägen. Bei den ersten Abkanntversuchen riss die auf Zug belastete Außenseite und ein hässlicher Riss zeichnete sich durch die weiße Folierung. Durch Erwärmen der Biegelinie mittels Heißluftfön wurden das MDF und die Folierung gefügig und verharrte nach dem Abkühlen auch gleich im gewünschten Winkel.

Um die Chassis sauber zu versenken musste auch noch ein Fräszirkel her. Diesen schruppte ich mir aus einer 12mm Siebdruckplatte. Zur Radiusverstellung verwendete ich ein 6x20mm Flachalu das in einer entsprechend versenkten Längsnut läuft.

Der erste "trockene" Zusammenbau sah schon mal sehr gut aus. Die Frequenzweichen sollten auf dem Reflexkanalbrett Platz finden. Da ich die Weichen schon vor dem Holzkistenplan gebaut hatte, wurde es fast ein wenig eng auf dem Reflexbrett.

Das Verleimen der Bretter war dann noch eine andere Nummer. Die Bretter schwimmen nämlich auf dem Leim und gleiten locker flockig in jede Richtung bis es letztendlich dank der Spannkräfte der Zwingen den Leim aus den Klebestoß drückt und es zu "Mischreibung" kommt. Man muss ständig die korrekte Position kontrollieren und nachkorrigieren. Das nächst mal wird gedübelt, das steht fest. Die Biegeschlitze spritzte ich noch mit Leim aus - Sicher ist sicher. Die Schallwand kam zum Ende dran, da ich zwischendurch noch das Reflexbrett einpassen musste um den korrekten Querschnitt des Reflexkanals zu gewährleisten.

Anschließend ging's an's verputzen und schleifen. Das erledigte ich größtenteils mit der Flex und einen Klettteller. Die kleinen Fasen auf der Schallwand erledigte die Oberfräse und bei den Fasen alla Avalon kam wieder die Flex mit Klettscheibe zum Einsatz.

Die Austrittsöffnung für den Reflexkanal hatte ich anfangs nur grob aus der Schallwand mit der Stichsäge herausgearbeitet, da ja der Kanal selbst durch Seitenwand, Boden und Reflexbrett gebildet wird und sich diese beim verleimen nicht so genau platzieren ließen. Darum hieße es jetzt noch Feilen, Raspel und Schleifen um einen "smoothen" Reflexkanal zu schaffen.

Natürlich konnte ich es nicht aushalten bis sie lackiert waren. Also die Chassis schnell eingepflanzt und neben meinen alten Multicels aufgestellt. Hier guckte ich dann erst mal blöd. Aber dazu unten mehr. Jetzt wird erst mal grundiert.

Im Netz fand ich einen Tipp, der mit DurAcryl Fenster- und Türenlack, von Schöner Wohnen gute Ergebnisse versprach. So war es dann auch. Nach zweimal Grundieren und Zwischenschliff mit 220er Korn hatten die Gehäuse eine schöne glatte Oberfläche. Den Finishlack in Mampa green metalic und Klarlack durfte ich bei einem Kumpel in seiner selbstgebauten Lackierkammer spritzen. Dickes merci hierfür an Schneck alias Stefan der mir mit Rat und Tat zur Seite stand. Der Typ macht übrigens geile Airbrush-Arbeiten.

Und so sehen sie dann aus. Zum zeitlichen Aufwand sage ich lieber nichts. Es hat auf jeden Fall unheimlichen Spaß gemacht. Ach ja, ganz in grün fand ich dann ein bisschen langweilig. Dann hatte ich die Idee mit der Tafelfolie die bei uns auch an der Küchentür klebt. Diese besitzt eine körnige matte Oberfläche und ich dachte mir das müsste einen schönen Kontrast zum glänzendem Grün geben. Mit Pauspapier habe ich dann die Kontur auf eine Papier-Schablone übertragen und dann mit Anreißzirkel und Teppichmesser ausgeschnitten. Mit Pattex fanden die Blenden dann noch Halt auf der Schallwand.

Und der Klang? Wie oben schon angedeutet haute mich die erste Hörsession nicht vom Hocker. Irgendwie kam da kein Bass. Am Verstärker Yamaha AX 496 konnte es nicht liegen, der treibt ja meine alten Multicel-Boxen an und die gehen richtig tief. Dann mit dem Balance-Regler gespielt und da war auf einmal der Bass. Also schnell ne 1,5V Zelle zum Testen angetippt und tatsächlich. Eine Membran schiebt nach außen die andere nach Innen. Ich hatte die Weichen spiegelverkehrt aufgebaut und deswegen gefühlte 20ig mal kontrolliert. Warum eigentlich spiegelverkehrt? - man sieht sie eh nicht mehr. Aber hier hatte ich einen Weicheneingang verpolt. Also schnell umgelötet und dann war ich begeistert.

Als ersten Song schob ich "This Road" von Oceans of Slumber in den Player. Die Piano-Passage zu Beginn kam richtig schön - die Stimme von Cammie Gilbert zum Dahinschmelzen - die Becken richtig schön differenziert und klar - und das Riff am Ende mit meterhoher Gänsehaut und Pippi in den Augen. Ich habe dann meine Multicels ein paar Tage in den Urlaub geschickt und nur noch die Quicklies genossen. Zum Vergleich trau ich mir behaupten, dass diese differenzierter auflösen und manche Details aufdecken, die die Multicels unter den Tisch fallen lassen. Der Bass geht natürlich nicht so tief runter, ist aber bei gemäßigtem Pegel völlig ausreichend. Mittlerweile haben sie ihren Bestimmungsort am PC gefunden, was ich fast ein wenig bedauere. Aber hier machen sie mir ebenfalls richtig Spaß und die Blues wartet ja hoffentlich noch.


Vielen Dank.
Daniels schnelle 18er

Daniels schnelle 18er

Schon vor langem bin ich auf Lautsprecherbau.de gestoßen. Da ich gerne Dinge selber baue, hat es mich umso nehr gereizt nun auch mal Lautsprecher selber zu bauen. Lange habe ich mich über Boxen informiert, habe viele interessante Bauberichte gelesen und auch im Forum gestöbert. Meine Wahl fiel letztendlich auf zwei Quickly 18 und einen AktivSub. In dem Baubericht Quick Expedit vom März 2012 habe ich die Box in geändertem Design mit zwei kleinen Dreiecken als Reflexkanal gesehen. Dieses Design gefiel mir besser als der breite Schlitz.
Nachdem die Wahl der Boxen getroffen war, ging es an die Holzauswahl. Da ich ein Fan von Naturholz bin, schoss mir sofort Buche Leimholz in den Sinn. Nach weiterer Internetrecherche entschied ich mich aber dagegen, weil Spannungsrisse auftreten könnten und damit die ganze Arbeit umsonst wäre. Um das zu vermeiden entschied ich mich für Buche Multiplex.

Da mein Schwiegervater eine eigene Schreinerei hat, war die Holzbeschaffung kein Problem. Nach einem Samstagnachmittag Bretter zuschneiden hatte ich dann alles Material zusammen.
Jetzt gings endlich los. Als erstes habe ich die Öffnungen für die Boxen angezeichnet und mit einer Oberfräse und einem Fräszirkel die ersten Löcher gefräst. Ich war echt erstaunt wie gut und genau das mit dem Fräszirkel funktioniert.

Nachdem ich bei allen Brettern die Kanten "entgratet" hatte, gings an die ersten Leim-versuche. Zur Hilfe hatte ich mir die Wolfscraft Eckklammern bestellt, welche eine gute arbeitshilfe sind.
Da ich aus dem Maschinenbau komme, wo mit zehntel millimetern oder genauer gearbeitet wird, hatte ich anfangs etwas Probleme mit der ungenauigkeit von Holz. Aber für kleine, feine Ritzen gibt es ja den Leim. Die ersten Bretter wurden verleimt und der Korpus wächst allmählich.

Da Holz nie ganz gerade ist mussten manchmal die Schraubzwingen nachhelfen.

Fertig geleimt sind die beiden Boxen. Da die Boxen mit den Kanten sehr Klobig wirkten, habe ich mit der Oberfräse und einem r=10 Abrundfräser die Kanten abgerundet. Nun sahen sie doch direkt viel schöner aus.

Bei der Oberflächenbehandlung habe ich mich für schleifen und HartwachsÖl entschieden.
Das Öl bringt die Holzstruktur schön zur geltung, gibt dem Holz noch etwas Farbe und macht eine schöne matte Oberfläche. Unten ist der Unterschied zwischen Natur und geölt zu sehen.

Die Gehäuse sind fertig und nun kommt der Elektroteil. Mit Hilfe des Schaltplans wurden die Bauteile auf dem Brettchen plaziert und nach Plan verlötet. Die zwei kleinen Spulen konnten mit Schrauben fixiert werden, bei der großen musste ein Kabelbinder herhalten. Für die Kondensatoren und Widerstände hat Heißkleber gereicht. Die Kabel habe ich mit Industie Rohrschellen befestigt.

Nun wurde die Frequenzweiche eingebracht, mit einer Schraube befestigt und die Kabel zu den entschprechenden Lautsprechern durch die Öffnungen herausgeführt. Anschließend das Gehäuse mit der Watte gefüllt und raumfüllend verteilt.

Nun habe ich die Kabe auf die passende Länge gekürzt, verzinnt und an Terminal, Mitteltöner und Hochtöner angelötet.

Jetzt noch die Lautsprecher festschrauben und fertig!

Die Aufregung stieg, schnell die Boxen ins Wohnzimmer auf die Ständer und Kabel legen.

Selbst meine Frau, die vorher skeptisch war ob die Boxen wirklich nötig sind, war mittlerweile auch auf die Klangprobe gespannt.
Erstes Lied - Wow, der Hammer, welchen sauberen und satten Klang die Boxen wiedergeben. Auch bei den tiefen Frequenzen gibt die Box einiges her. Eigentlich wäre für Filme kein Subwoofer nötig, ich habe aber vorsichtshalber direkt einen mitgebaut, aber dazu in einem anderen Bericht mehr.
Selbst meine Frau war begeistert und wollte direkt irgendsoeinen Tanzfilm schauen.
Ich habe anschließend noch einen Männerfilm bei wundervollem Klang genossen.

Gruß Daniel
Meine Quickly 18

Meine Quickly 18

Ich hab mich dazu entschlossen, für mein Heimkino System (5.1) neue Frontlautsprecher zu bauen. Ich erhoffte mir voluminöseren Sound bei Filmen und bei Stereo Musik einen besseren Klang. Anfangs war ich etwas skeptisch, da es so viel zu beachten gibt. Größe, Bauart, Material, Bauteile, Chassis, Aussehen usw.... Es sollte sich aber auszahlen!

Auf der Suche nach einer Bauanleitung bin ich auf der Seite von Intertechnik gelandet. Dort wurde mir dann zu einem Bausatz (Quickly18) geraten. Das war eine große Hilfe! Nachdem ich also zwei Bausätze bestellt hatte, bekam ich vier Chassis von Gradient, Bauteile für die Frequenzweiche, Innenbedämpfung, Schrauben, Kabel mit Anschlussplatte und eine Bauanleitung.

Gradient Select W176 und GDT104.

Anschlussterminal und Bauteile.

Das Holz war ein eigenes Thema. Der Lautsprecher ist mit 18mm MDF geplant. Ich wollte schwarzes MDF verwenden was es aber nur in 19mm gibt. Daher habe ich eine neue Zeichnung mit FreeCAD erstellt um die Platten CNC gefräst bestellen zu können. Leider hab ich das Loch in der Rückplatte für den Kabelanschluss vergessen und musste diesen mit einer Stichsäge nacharbeiten (sieht man später eh nicht).

Dann hab ich die Frequenzweichen aufgebaut. Zum Glück wurden bei der Holzbestellung die ausgefrästen Scheiben mitgeliefert worauf ich die Weiche aufbauen konnte. Alle Bauteile wurden mit Heißkleber fixiert. Die schweren Spulen zusätzlich mit Kabelbindern gespannt.

Anschließend die Holzkisten.

Vor dem Schließen wurden die Weichen eingeklebt. Der Kabelanschluss wurde auch gleich verlötet und angeschraubt.

Dann wurde die Box mit dem mitgelieferten Sonofil innen gedämmt, die Chassis verlötet und eingeschraubt.

...noch Filz aufgeklebt damit ein sauberer Stand gegeben ist.

Dann war Soundcheck!

Einfach unfassbar wie genial die Boxen klingen!

Der Klang ist sehr sauber, und bei Livemusik raumfüllend. Mehr kann man dazu nicht sagen. Für knallende Bässe, die man spürt, ist ein AktivSub natürlich notwendig. Dafür sind die Boxen auch nicht ausgelegt. Wer also seine Anlage etwas aufbessern will oder fürs Büro eine Anlage braucht, liegt bei diesen Lautsprechern richtig.

Gruß
Johannes
Quick-Expedit

Quick-Expedit

 
Schnelle 18 von Andreas oder “Quick Expedit"

Da wir mit den SB240 im Wohnzimmer mittlerweile etwas verwöhnt sind, stand der Wunsch im Raum, auch das Büro etwas besser zu beschallen, als mit den üblichen PC-Lautsprechern. Damit Musik zu hören nervt ganz einfach, besonders wenn es dann auch noch die in Laptops verbauten Minischallwandler sind. Um die beachtliche Auswahl von Udo's Bausätzen etwas einzuschränken, mussten ein paar Auswahlkritierien her.

Klar war, dass als Quelle der/die Rechner herhalten soll(en), unterstützt durch den DTA-1 von Dayton. Ein zweites HiFi-System mit extra Verstärker und CD-Player schied also aus. Weiterhin klar war, dass der Bausatz (pro Box) unter 100€ bleiben sollte. Was die Auswahl dann doch schon etwas reduzierte, aber dennoch einige Bausätze übrig ließ. Hierbei hilft übrigens die Such- und Auswahlfunktion hier im Lautsprecherbau.de-Forum und auch bei Udo's Shop kann man in den entsprechenden Kategorien, das ganze preislich sortieren lassen. Das Aufstellungsthema, habe ich gedanklich erst etwas verdrängt. Zur Aufstellung und auch zu einer möglichen Auswahl von passenden “PC-Lautsprechern” mit einer kleinen Vorauswahl (Quickly AX-5, Needle, AX-5 HR, AX-6HR, Quickly 14, Quickly 18...) habe ich eine Frage ins  Forum gestellt. Meine Boxen-Vorauswahl zusammengefasst, reduzierte sich die Auswahl somit also auf ein “kleines” 2-Wege-System bzw. auf eine Breitbänder-Lösung.

Interessiert war ich in erster Linie in Richtung Erfahrungswerten und Tipps von Leuten die entsprechende Lautsprecher in einem ähnlichen Anwendungsgebiet im Einsatz haben. Dass ein Probehören sicherlich der einfachste Weg wäre, entsprechende Antworten zu finden, ist mir schon klar. Ebenso klar ist, dass das Hören subjektiv ist und mir die Entschiedung keiner abnehmen kann. Soweit so klar, aber nachdem ich meine SB240 sozusagen auch „taub“ gekauft habe, schätze ich mittlerweile ein „Blind- bzw. Taubkauf“ bei Udo als sehr geringes Risiko ein. Nun ja, Anregungen bzw. Tipps auf meine gestellte Frage habe ich dann ja auch bekommen: Eine Idee von Matthias(Da) waren die Needles, Chris dachte an die RS100PC eventuell unterstützt von (ein, besser zwei) SD215Bp. Vorschläge mit denen ich mich durchaus habe anfreunden können, da mein persönlicher Favorit bis dahin die Quickly-AX5 waren – also alles Breitband-Boxen.

Parallel zum Forum habe ich natürlich auch Udo noch telefonisch interviewt. Nach dem Telefonat schieden die Breitbänder aus. Warum? Weil wir doch des Öfteren zu zweit im Büro am Schreibtisch sitzen und wir somit beide außerhalb des “Sweetspots” platziert wären. Eine Ausrichtung auf einen von uns wäre raumtechnisch auch nicht sinnvoll machbar gewesen und selbst wenn, einer hätte dann akustisch in die Röhre geschaut.

Somit wurde es ein 2-Wege-System. Warum die Quickly 18 und nicht die Quickly 14. Naja, fragt mal Udo, was ein 18cm (7-Zöller) Tiefmitteltonlautsprecher besser kann als ein 14cm (5-Zöller) Tiefmitteltonlautsprecher – besser noch als fragen, ihr schaut in den entsprechenden Bauberichten nach, dort wird der Unterschied auch erklärt :-). Getreu nach dem Motto, Membranfläche ist durch nichts zu ersetzen, als durch noch mehr Membranfläche. Hierbei sehe ich doch durchaus gewisse Parallelen zum Automobilbau, wo einem “Hubraum statt Spoiler“, oder „Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum” immer wieder einmal begegnet. Alles natürlich in gewissen sinnvollen Grenzen betrachtet, wohlwissend, dass auch hier (Hifi) und da (Automobil) mit den entsprechenden Hilfsmitteln etwas getrickst werden kann, kleineren Membranflächen bzw. Hubräumen eine entsprechend höhere “Leistung” abzuverlangen.

Also Quickly18-Bausatz bei Udo bestellt und zwar in der Kompakt-Version, da die Lautsprecher in die IKEA-Expedit Regale vor uns  plaziert werden sollten. Hierzu musste ich (mal wieder) Udo's Boxenvorschlag etwas umdesignen, damit die “Quick-Expedit” (Sketchup-Bauplan als Zip-Datei) auch an ihrem Bestimmungsort aufgestellt werden konnten. Maximale, zulässige Abmessungen sind hierbei B x H x T 33,6cm x 33,6cm x 39cm. Als Holz wählte ich Buche-Leimholz mit einer Stärke von 18mm, dass eigentlich jeder Baumarkt vorrätig hat. Die Chassis' habe ich versenkt, beide HT und TT und da ich schon beim Fräsen war, dann eben auch noch das Terminal – ziemlich wichtig, weil man sieht‘s ja nachher nicht.

Bilder vom Aufbau habe ich keine gemacht, ist auch nichts Spektakuläres dran. Allerdings habe ich erstmals Erfahrung mit der “Zusägegenauigkeit” eines unserer Baumärkte gemacht – einmal und nie wieder. Mag ja sein, dass ein anderer Baumarkt das besser bewerkstelligt – ich für meinen Teil werde es aber bei diesem einem Versuch belassen. Ich hab die zugeschnitten Brettchen dann beim Schreiner des Vertrauens nochmals “kalibrieren” lassen, so dass sie alle dieselbe Breite hatten. 1-2mm Differenz in der Breite der Bretter zieht man bei Buche-Leimholz so ohne Weiteres auch mit der Schraubzwinge nicht hin, naja oder vielleicht doch, aber dann kracht es vermutlich – darauf wollte ich es nicht ankommen lassen. Darüber hinaus reduzieren sauber zugeschnitte Teile die nachfolgenden Schleifarbeiten doch erheblich. Die Boxen habe ich mit Exzenter- bzw. Schwingschleifer geschliffen (120 / 240 Körnung) und anschliessed zweimal geölt.

Die Weiche habe ich wieder auf zwei Brettchen aufgebaut. Die Bauteile habe ich diesmal mit Heißkleber (statt Silikon) fixiert, die Spulen zusätzlich noch mit Kabelbinder. Die Weichen wurden dann ebenfalls mit Heißkleber auf die Rückwand verbannt, hält auch so ohne Schrauben – ich hoffe das bleibt so – bin da noch etwas skeptisch.



Die Chassisverschraubungen vorgebohrt, Sonofil reingepackt und alles miteinander verlötet, die Chassis verschraubt – fertig waren meine Quicklys.  Diesmal im wahrsten Sinne des Namens – schnell – denn wenn die Gehäuse (Zeit sinnvoll genutzt zwischen Bestellung und Lieferung) schon fertig sind, geht’s wirklich fix bis zur fertigen Box.

Etwas unwohl war es mir schon, die Chassis-Vertiefungen vorab zu fräsen, ohne Nachmessen der Chassis. Es ging alles soweit gut, bis auf die angegebene Frästiefe der Hochtöner mit 3mm, die ich für etwas zu knapp bemessen halte. Ein halben bis einen Millimeter tiefer hätte meiner Meinung nach besser gepasst. Der Messschieber spuckt mir für die Schallwandplatte der Hochtöner ca. 3.8mm aus. Egal geht auch so, zumal Udo die Versenkung der Chassis bei der Quickly 18 eigentlich ja gar nicht angedacht hat – soll ja schnell gehen, mit dem Musik auf die Ohren zu bekommen.

Zum ersten Hörtest hab ich sie, wie damals meine SB15Rear, an den B-Kanal meines Verstärkers gehängt. Das mit der Klangbeschreibung ist immer noch nicht so meins, trotzdem ein paar Worte dazu. Als erstes lief die CD die noch im Player lag und was ich als Erstes feststellen konnte war, dass ich die Weiche wohl korrekt zusammengelötet habe, denn alles klang schön homogen, links wie rechts – erste Hürde genommen.

So nun zum Klang, da mir eine direkte Klangbeschreibung ziemlich schwer fällt, versuche ich es mal mit einer „relativen“ Beschreibung zu den SB240. Dazu habe ich während der Lieder immer wieder mal auf die SB240 umgeschaltet. Nein das soll und wird kein Vergleich beider Lautsprecher werden – arg viel unterschiedlicher könnte dieser auch nicht ausfallen. Was ich damit andeuten will, dass ich relative Unterschiede besser beschreiben kann als absolute. In meinem konkreten Fall höre ich also durchaus Unterschiede im Bass, naja Gott sei Dank reichen die Bässe der SB240 weiter runter und machen mehr Druck.  Auch im Mitten- und Hochtonbereich vermag ich Unterschiede wahrzunehmen, deswegen hat Udo ja auch die Boxen in entsprechende Klassen eingestuft. Jetzt weiß auch ich, was Udo mit Bluesklasse meint (ich war ja sträflicherweise noch nicht zum Probehören bei Udo). Das soll jetzt aber nicht heissen, dass die Quickly 18 dagegen schrecklich sind, nein definitiv nicht, sie sind für diesen Preis einfach der Hammer. So wie beide sind, ist es schon ok, unterschiedliche Klassen, unterschiedliche Bauart, unterschiedliche Preise, unterschiedliche Ansprüche, gut so – jede für sich.

Danach habe ich die Quick-Expedit an ihren eigentlichen Bestimmungsort mit den entsprechenden Zuspielern gebracht. Auf ging‘s zum Hörtest – dem zweiten. Die Boxen stehen etwas oberhalb einer idealen Aufstellung - Hochtöner auf Ohrhöhe, in je einem Fach des IKEA-Regals, etwa 2 m vor uns. Als Testmusik lief eine Kuschelrock CD, eine wilde MP3 Sammlung  in unterschiedlichen Aufnahmequalität (Rock, Pop querbeet), diverse YouTube-Musikvideos und SWR 3-Webradio. Als erstes überrascht war ich vom Bass, verstärkt durch die wandnahe Aufstellung, sozusagen in einer kleinen Extrakammer des Regals. Der Bass ist je nach Zuspielquelle schon fast zuviel. Vor allem beim Webradio muss ich per Equalizer die unteren Frequenzen “zügeln”,  sonst wird es unangenehm. Ein Effekt, den man auch bei diversen neueren Aufnahmen hören kann, wo im Bassbereich ein paar dB dazugegeben werden, so dass auch aus den kleinsten Lautsprechern irgendwelcher Player noch so was wie Bass herauskommt. Wenn das Ganze dann mit vernünftigen Lautsprechern angehört wird, wozu ich die Quickly 18 klar zähle, ist es einfach too much.

Beim PC kommt noch hinzu, dass ich nicht ganz beurteilen kann, welche Software beim “Klang” noch so ihre Finger mit im Spiel hat. Das sind neben unzähligen Audio-Player-Plugins auch die Soundkarteneinstellungen – überall kann man tonal was “verbiegen” - laut/leise ist da noch am verständlichsten. Ich habe vorerst unter Linux qmmp (ein Pendant zum Windows Winamp) als Player ausgewählt, da ich dort recht einfach per Equalizer-Verstellung entsprechend auf “basslastige Aufnahmen” reagieren kann.

Überrascht bin auch von der möglichen Lautstärke – fürs Büro mehr als ausreichend. Gemütliche Zimmerlautstärke ist auf 9-Uhr-Stellung des DTA-1. Bei 12-Uhr-Stellung wirds mir schon zu laut. Ralphs (Danger Girl Needles, Bericht 08/2011) Erwähnungen zum DTA-1 kann ich bestätigen, die blaue LED ist zu hell und das gewickelte Kabel nervt – bei dem Preis und der Leistung, ist das allerdings zu verschmerzen, zumal recht einfach Abhilfe geschafft werden kann.

Jetzt nach einigen Tagen Musik hören im Büro, kann ich sagen, dass es uns an nichts fehlt. Alles in allem hätte ich nicht gedacht, dass das so toll klingt, wie es klingt, bei dieser Größe – damit haben wir eindeutig mehr erhalten, als wir erwartet haben. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass bei dieser Aufstellung auch die Quickly 14 ausreichend gewesen wären. Aber wegen 5€ macht man ja nicht rum :-).


So das war der dritte Streich doch der nächste folgt sogleich / demnächst / irgendwann – bestimmt.

Andreas

Quickly 18 - Klein oder groß ?

Quickly 18 - Klein oder groß ?

Zweiwege-Lautsprecher wahlweise als Regal- oder Standbox

Kennen Sie die mit dem Platzangebot mitwachsende Box? Nein? Wir haben eine: Die Quickly 18 können Sie wahlweise als Regal- oder Standbox aufbauen und für den Umzug in eine andere Wohnung bei Bedarf durch ein neues Gehäuse den veränderten Bedingungen anpassen.

Idee

Nach den Neuauflagen der FirstTime 2 TL (Transmissionline) und ihrer Heimkino-Mitspieler Quickly 14 und 28 sowie der großen Quickly 36 kommt nun ein weiteres Update zur Komplettierung der Serie.

Die Quickly 18 ist besser als alle anderen Bausätze für Einsteiger in den Lautsprecherselbstbau geeignet, da sie zum einen vergleichsweise sehr einfach aufzubauen ist und zum anderen den Geldbeutel schont. Wer also den Preis im Auge, pardon, im Ohr hat, sollte sich die wahlweise kleine oder große und zur Not auch wandlungsfähige Box einmal näher anhören bzw. sich den Bericht einmal ausführlich ansehen.

Die Quickly 18 hat einen größeren Tieftöner als die kleineren, vorwiegend als Satelliten in Verbindung mit einem Subwoofer oder zur Raumklangunterstützung im Heimkino gedachten Quickly 14 und 28. Damit ergibt sich durch eine ausreichende Membranfläche eine Freiluftresonanz der Membran von etwa 40 Hz, so dass die Quickly 18 über ausreichend Tiefgang verfügt, um fast alle natürlichen Instrumente ohne Subwoofer-Unterstützung wiederzugeben.

Membranfläche ist eben durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Membranfläche und so hilft es meist nicht, kleineren Lautsprechern guten Bass anzudichten, ganz gleich in welcher Preisklasse. Oft wird der Grundtonbereich durch eine Überhöhung zwischen 100 und 200 Hz geschönt, um Bass vorzutäuschen. Derartige Tricks haben Boxen mit 17-cm-Chassis nicht nötig, sie geben auch so genug Bass wieder, um die Musik komplett erklingen zu lassen.

Gehäuse

Beim Gehäuse wollten wir uns eigentlich komplett am Vorgängermodell orientieren, auf Grund der abweichenden Thiele-Small-Parameter war dies allerdings kein Selbstläufer: 18 Liter Bassreflex waren mit dem PC-Berechnungsprogramm LSPCad nicht errechenbar, also gingen wir einen anderen Weg und steckten die Chassis testweise in vorhandene Gehäuse aus grauer Vorzeit, bei denen die Ausfräsung für die Hochtöner bereits genau passte. So näherten wir uns akustisch an die richtige Abstimmung und kamen so doch noch zu passenden Regalboxen. Statt weiterer ausführlicher Erklärungen und Abschweifungen zeigen wir an dieser Stelle besser die Baupläne der Quickly 18.

Für die CAD-Kundige haben wir hier wieder die zugehörige Datei zum herunterladen

Quickly 18 Bauplan als ZIP

Da uns aufgrund der Erfahrung mit der nicht möglichen LSPCad-Berechnung nun der Ehrgeiz gepackt hatte, haben wir gleich auch noch eine Standbox entworfen, die ebenfalls auf einem alten Gehäuse basierte. Auch diesmal weigerte sich LSPCad vehement, den W 176-4 in 32 Liter Nettovolumen einzupassen.

Also folgte ein weiterer Versuch und die Chassis landeten in der Box. Recht hatte das Simulationsprogramm mit den falschen Einbaumaßen der Chassis, die wir ignorierten, da wir die Boxen luftdicht aufgebaut haben und die durch jede kleine Kante im Hochtonbereich entstehende Welligkeit messtechnisch zu interpretieren wissen.

Es ging ja nur darum, die häufiger gestellte Frage nach einem Standgehäuse für die Quickly 18 zu beantworten, wie sie ja bereits von dem ein oder anderen Leser versuchsweise aufgebaut wurde. Für die Standversion müssen übrigens zwei Beutel Sonofil und ein Reflexrohr HP/ BR 70 zusätzlich bestellt werden.

So haben wir den Bauplan für die Standboxen nun auch auf die Maße der Gradient Select aktualisiert und auf eine Neuzeichnung im CAD Programm verzichtet.

(Für die Standversion müssen 2 Beutel Sonofil und ein Reflexrohr HP/ BR 70 zusätzlich bestellt werden)

Chassis

Die neuen Quickly 18 basieren auf den Vorgängermodellen und verwenden im Tiefmitteltonbereich die vierohmige Variante des W 176. So haben wir gleich eine vernünftige Anwendung für das neue Chassis gefunden.

Als Spielpartner des W 176-4 dient der bei allen neuen FirstTimes und Quicklies verwendete Gradient Select GDT 104 N, bei dem der letzte Buchstabe nicht auf Neodym hinweisen soll. Dass er seinen günstigen Preis wert ist, hat er bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

Weiche

Ein Update bzw. Facelift ist erst dann ein Update, wenn es etwas Neues zu vermelden gibt. So haben die Quickly 18 zwar neue Chassis, doch wird sich der Leser fragen, was sich sonst noch geändert hat. Es kommt, wie es kommen musste: Andere Chassis erfordern auch eine andere Frequenzweichen-Abstimmung, manchmal sogar ein komplett neues Netzwerk-Layout.

Hier orientierten wir uns an der Quickly 36, um die Quickly 18 als Rearspeaker gemeinsam mit der größeren Schwester Quickly 36 als Hauptlautsprecher einsetzen zu können. Also griffen wir auf das gleiche Schaltungslayout mit 18-dB-Zweigen zurück.

Da die Quickly 18 mit einem 4-Ohm-Chassis und die Quickly 36 mit zwei parallelgeschalteten 8-Ohm-Chassis arbeitet, konnten wir bis auf zwei kleine Änderungen die komplette Weiche der Quickly 36 auf die Quickly 18 übertragen, was bei den Messungen ein sauberes Zusammenspiel aufzeigte.

Wie im Schaltplan ersichtlich ist, werden die beiden Chassis gegeneinander verpolt. Dies ist beabsichtigt und keinesfalls ein Fehler, wie der ein oder andere Lautsprecherbau-Neuling vermuten könnte. Hauptsache alle Tieftöner einer Stereo- oder Heimkino-Anlage schwingen gleichphasig, bei den Mittel- und Hochtönern entscheidet das akustische, nicht das elektrische Phasenverhalten, und das ergibt sich aus der Phasendrehung von Strom und Spannung an den Bauteilen.

Abstimmung

Der Vollständigkeit halber folgen nun die Messdiagramme der neuen Quickly 18, die preisklassenbezogen mehr als nur sehr ordentlich ausfallen:

Selbstverständlich haben wir auch der Standversion der Quickly 18 mit unserem Messequipment auf die abgestrahlten Frequenzen gefühlt: Wie zu erwarten war, reicht der Bass gegenüber der Regalversion etwas weiter hinab und ist gleichzeitig etwas leiser. Durch den größeren Chassisabstand ist die leichte Welligkeit im Übertragungsbereich messbar kleiner - hörbar ist dies jedoch nicht

Klang

Der abschließende Hörvergleich bestätigte die Labormessungen, andernfalls hätten die Boxen das Labor für die Weichenabstimmung nicht verlassen und wären so lange verbessert worden, bis sie der Konkurrenz im eigenen Hause Paroli hätten bieten können. So ersparen wir uns an dieser Stelle eine ausführliche Klangbeschreibung und langatmige Beteuerungen über den Wohlklang.

Die Quickly 18 macht ihre Sache gerade bei Pop und Rock verdammt gut und die Standboxen-Version liefert ein spürbar tieferes Bassfundament, wenn auch im mittleren Bassbereich nicht ganz mit dem Nachdruck bzw. Pegel der Regalversion.

Für nicht einmal 100 Euro pro Box gibt es kaum klangliche Abstriche, die gebotene Auflösung, Dynamik und Sprachverständlichkeit sind für die Preisklasse beachtlich. Wirklich hohe Pegel an der Schmerzgrenze erreicht sie nicht, doch das wird auch niemand von ihr erwarten.

Im Heimkino können die Boxen zum einen die Quickly 36 ideal ergänzen und zum anderen zu fünft mit dem passenden Subwoofer SD 315 BP oder Sub 275 für Musik- und Filmgenuss am AV-Receiver sorgen, dabei wird das heimischen Wohnzimmer souverän zum großes Theater, zumindest akustisch.

Fazit

Wer eine Box fürs Jugendzimmer sucht und Sorgen hat, dass die Lautsprecher später nicht in die Studentenbude passen, kann die Quickly 18 als Standboxen-Pärchen aufbauen und später zur Regalbox umbauen oder umgekehrt ihr Bassfundament bei Vergrößerung der Wohnung erweitern, auch wenn es bei dem günstigen Preis kein Problem sein sollte, die Lautsprecher einfach neu zu bauen und das alte Pärchen weiterzugeben.

Intertechnik
Eikos Quickly 18 XL

Eikos Quickly 18 XL

Ich hatte bis jetzt nichts auszusetzen an den Regalboxen "Quickly 18", außer, dass mir ein Regal fehlt. So kam ich zu dem Schluß, dass Standboxen optisch wohl passender wären als Quicklies auf dreieckigen Tischen eines großen schwedischen Möbelhauses. Angesichts der Größe des Tiefmitteltöners, hielt ich ein größeres Gehäuse außerdem durchaus für angebracht. Udos Rat, die Chassis in ein bis 25 Liter großes Gehäuse einzubauen, habe ich befolgt und bin jetzt mehr als zufrieden. Meine "Werke" haben ein Innenvolumen von 24,5 Litern.

Man nehme:

2

Einen Bausatz Quickly 18, Blumenkästen vom Balkon (wenn man keine Zwingen hat), Holzleim, Etwas Noppenschaumstoff (2 x 35 x 20 cm), ein paar Bierchen und etwas Plattenmaterial. Ich habe mich für MDF entschieden, weil das so eine schöne Sauerei beim Schleifen gibt...... Schrauben für Chassis und Terminals 2BR Rohre entsprechend dem Kanal von 1 cm x 19 cm, aber nur 14 statt 16 cm tief.

Bei der Oberfläche habe ich mich fürs Sanden entschieden, das gibt eine schöne Struktur, ist billig und stinkt nicht. Aquarium- oder Vogelsand 3-4 Kg Acryllack,ca 1Liter

Holzliste für ein Paar: (19mm Plattenstärke)

4 x 970 mm x 200 mm
4 x 200 mm x 162 mm
4 x 932 mm x 162 mm

Ich hab irgendwas um gut 20€ bei meinem Holzdealer bezahlt.(MDF)

Auf den Gehäusebau gehe ich nicht weiter ein. Dürfte eh jedem klar sein. Den Hochtöner habe ich übrigens eingefräst, den Tiefmitteltöner nicht.

Das Sanden funktioniert folgendermaßen:

Als Grundierung eine Schicht billigen Weißlack aus dem Baumarkt mit der Rolle auf- tragen und trocknen lassen. Dann eine weitere Schicht Lack zügig auftragen, und gesiebten Vogelsand dick (min. 5mm) darauf streuen. Alles Seite für Seite. Das Ganze muß ziemlich zügig geschehen. Am besten 6-12 Std trocknen lassen, danach den überflüssigen Sand abschütteln, (kann wieder verwendet werden) leicht mit 120er Papier anschleifen,und das ganze wieder- holen und trocknen lassen. Zum Schluß den Endanstrich in gewünschter Farbe machen, in der Regel sollten zwei Endanstriche reichen. Vorher auch wieder, je nach gewünschter Struktur, anschleifen.

1Die Dämmung:

Bin ich auch noch am experimentieren. Auf jeden Fall sollte man hinter den Chassis etwas Schaumstoff, ca 20x 35 cm an der Rückwand anbringen. Ich habe den Schaumstoff einfach über die unveränderte Frequenzweiche geklemmt. Im unteren Teil der Box habe ich etwa 2/3 der im Bausatz enthaltenen Sonofillmatten der Länge nach gefaltet locker eingebracht. Die reichen bis zur Oberkante des BR Rohres. Das Dämmen ist ja eh Geschmacksache. Ich glaub, ich werd das restliche Drittel auch noch einbringen.

Zum Schluß noch die preiswerten Gummigerätefüße drunterschrauben, und fertig. Wenn man Teppichboden hat, unbedingt anbringen, weil sonst die Boxen sehr kippelig sind, was bei der kleinen Standfläche von 20 x 20 cm und einer Höhe von einem knappen Meter nicht verwunderlich ist.

Zum Klang:

Im Vergleich zu den originalen Kompaktquicklies sind die Standboxen etwas "luftiger"und klanglich ausgeglichener, wohl weil etwas schmaler und größer. Der Bass ist, gerade im Bereich um die 50 Hertz, wo die kleinen etwas aufgedickt haben, zurückhaltender. Dafür spielen die "Großen" beeindruckend tief. Die räumliche Darstellung, Bühne und Dynamik, die diese Boxen bieten, lassen manch doppelt bis dreifach so teuren Fertigboxen von namhaften Herstellern echt alt aussehen.

So, genug geschwafelt. Ich will jetzt noch Musik hören. Calexico oder so....

Liebe Grüße, Eiko.

3

 

Dieser Bausatz ist leider nicht mehr lieferbar und wird in Kürze durch einen Nachfolger ersetzt.

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