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Family14
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Der Einstieg

Best.-Nr. 1385129

75,00 € / Stück
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Details

Lautsprecherbausatz Family 14. Konzipiert für wandnahe Aufstellung, am besten in einem Regal oder in einer Schrankwand, zeigt die Family 14 selbst bei freier Platzierung in meinem Hörraum kaum nennenswerte Schwächen. Angesichts der Treibergröße erschien der Bass erstaunlich tief, vor allem aber straff und ohne aufgesetzt zu wirken. Ohne Gehäuse.

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 4
Kennschalldruck (dB) 85
Höhe (cm) 33,60
Breite (cm) 19,60
Tiefe (cm) 24,60
Anwendung Kompaktlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel <100 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bauberichte

Quickly 14 und 28

Quickly 14 und 28

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/quickly_14_7Nicht ganz gerecht ist es, wenn man Updates als lästige Pflicht bezeichnet. Und dennoch sind sie kein Grund, in glaubhaften Freudentaumel auszubrechen, wenn man sie endlich online gestellt hat. Meist künden sie vom vorzeitigen Ende einer gelungenen Arbeit, die nun aufs Neue gemacht werden muss, das sogar, ohne wirklich neue Werte zu schaffen. Tröstlich ist dabei, dass sie nötig ist, weil das ausgelaufene Produkt begehrt und deshalb wieder lieferbar sein muss. Jedermann bekannt ist es, dass uns dieses grausame Schicksal viele FirstTime- und alle Quickly-Bausätze nahm, mit der FT 2 Up und Quickly 36 Up haben wir vor Kurzem schon korrigierend eingreifen können. Seither liegen uns sowohl die Freunde preiswerten Heimkinos, als auch wie die Anhänger günstig und leicht zu bauender Kompaktboxen in den Ohren, wann denn endlich die kleinen Ergänzungen unserer Einsteigerklasse wieder kommen. Es ist soweit, kann ich nun rufen, damit es nicht so einseitig nach reinem Update aussieht, habe ich die Quickly 28 aus der Taufe gehoben, die fortan als Reflexbox die geschlossene FirstTime 2 CentRear ersetzt. Aber auch sie soll nicht nur auf den einen Verwendungszwecke als Center für andere Bauvorschläge beschränkt werden, sondern auch im Stereo-Betrieb das Ohr erfreuen.

Beginnen wir mit der kleinen Quickly 14, die auch in der Update-Version mit dem neuen 4-Ohm-Typ des W 148 trotz anderer Parameter in gleichen Häuschen Platz findet. Da dieses Chassis bisher nicht vorgestellt wurde, nutze ich diese Gelegenheit, seine Daten der Öffentlichkeit preiszugeben. Da eine Menge meist junger Leute gern  die Zeit mit Simulationsprogrammen totschlägt, sind die Messdiagramme als .txt-Files herunterladbar.

Gradient Select W 148-4

Artikelnumer: 1381654
Preis: 15,50 Euro
Messungen als Zip-Datei

 

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/w148_4_bild

 Ausstattung:

Membran: beschichtete Pappe Luftspalthöhe: 6 mm
Sicke: Gummi Wickelhöhe k.A.
Korb: Blech Magnet: Ferrit
Polkernbohrung: nein Befestigungsbohrungen: 4
Zentrierung: hochgelegte Topfspinne Außendurchmesser: 150 mm
magnetische Schirmung: nein Einbauöffnung: 116 mm
Schwingspule: 25 Frästiefe: 4 mm
Träger: Aluminium Einbautiefe: 68 mm

Parameter:

Fs 62 Hz Mms 9,9 Gramm
Diameter 104 mm BL 4,93 Tm
ZMax 19 Ohm VAS 6,70 Liter
Re 3,5 Ohm dBSPL 86,7 dB/1w/1m
Rms 1,57 kg/s L1kHz 0,34 mH
Qms 2,45   L10kHz 0,16 mH
Qes 0,55   SD 85 cm²
Qts 0,45   MMD 9,4 Gramm
Cms 0,67 mm/N Zmin 4,20 Ohm

 

Messungen:

W 148-4 Amplitude

W 148-4 Impedanz

W 148-4 Klirr mit 90 dB

W 148-4 Winkel 0/ 30/ 60 Grad

W 148-4 Sprungantwort

W 148-4 Wasserfall

Die Daten des Hochtöners GDT 104 N wurden bereits im Chassistest der Ausgabe April 10 veröffentlicht.

Zum erfolgreichen Gehäusebau gehört ein ordentlicher Bauplan. Die Sketchup-Zeichnung der alten Quickly 14 habe ich natürlich aufgehoben, jetzt erweist sich das als kluge Voraussicht. Für diejenigen, die das kostenlose Cad-Programm von Google immer noch nicht auf ihrem Rechner installiert haben, sind die Bilder gedacht, auch wenn darauf nicht allzu viel zu erkennen ist.

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/bauplanquickly14vorn

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/bauplanquickly14seit

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/quickly_14_zweige_summeDamit es auch etwas Neues zu berichten gibt, habe ich den neuen Gradienten eine Weiche verpasst, die nicht von der ursprünglichen Quickly 14 übernommen wurde. Das hätte ich selbstverständlich machen können, doch jedermann und auch die neuerdings hier angekommenen und herzlich begrüßten Frauen wissen längst, dass dies kaum zu einem brauchbaren Ergebnis führt. Also Chassis mit heraushängenden Kabeln in die Box geschraubt und fleißig gemessen, bis das auf den Bildschirm Gemalte meinem Anspruch genügte. Am Ende zeigten sich drei farbige Linien auf einem Raster mit anhängigen Zahlen, die das Resultat meiner Bemühungen wiedergaben. Die Welligkeiten im Hochton verdanken wir der Zeitersparnis durch das Weglassen der Versenkfräsungen der Chassis.

Das Schaltschema der Weiche, deren Zweige mit einem Hoch-, beziehungsweise Tiefpass 2. Ordnung gefiltert werden, zeigt insgesamt 6 Bauteile, die sich gleichmäßig in Spulen, Kondensatoren und Widerstände aufteilen. Nicht so gerecht ist die Zuordnung, denn der kleinere Hochtöner darf als Ausgleich für seine geringere Größe die doppelte Anzahl an Komponenten für sich beanspruchen.

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/weiche_quickly_14_up

Weil es an dieser Stelle so gut passt, füge ich auch gleich die üblichen Diagramme der Quickly 14-Messungen an, wo wir dann sehen werden, dass die Berge und Täler im Frequenzgang unter Winkel glatt gezogen werden.

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/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/quickly_14_paar

Chassis Gradient W 148-4 Holzliste in 18 mm Grobspan
  1 x Gradient GDT 104 N pro Box:
     
Vertrieb Intertechnik, Kerpen 33,8 x 24,6 (2x) Seiten
Konstruktion Udo Wohlgemuth 16,0 x 24,6 (2x) Deckel/ Boden
    16,0 x 30,0 (1x) Rückwand
Funktionsprinzip Bassreflex 16,0 x 29,0 (1x) Front
Nennimpedanz 4 Ohm 16,0 x 11,0 (1x) Reflexbrett
Dämmstoff: 1 Beutel Sonofil  
Terminal T 105 MS/ AU Frästiefe: 
    W148-4:      4 mm
Kosten pro Box:   GDT 104 N: 3 mm
Einzelteile 62 Euro  
Bausatz: 55 Euro Holzzuschnitt: 7 Euro

 

Im zweiten Schritt galt es nun, den passenden Center für das FT 2 TL und Quickly 14-Set zu kreieren. Einfach wäre es gewesen, die 14er flach zu legen und anzuführen, dass die gewohnt liegende D'Appolito-Anordnung der Chassis nur für den Zuhörer direkt in der Mitte zumutbar ist. So weit will ich nicht gehen, denn auch die Industrie wird nicht nur aus Symmetrie-Gründen und erst recht nicht, weil man ein Chassis mehr verkaufen will, diesen Aufbau immer wieder nutzen. Genauer kann man sagen: Das Auge hört mit und das mag nun einmal nicht so gern, wenn das optische Gleichgewicht beim Anblick der Flimmerkiste durch den Mittenlautsprecher  gestört wird. Natürlich misst man unter zunehmendem Winkel Einbrüche im Frequenzgang, doch das Ohr reagiert in der Praxis darauf wesentlich unempfindlicher, als es die Theoretiker wahr haben wollen. So scheute ich mich auch dieses Mal nicht, für den Center, dem ich den Namen Quickly 28 gab, zwei W 148 in der Achtohm-Version und den GDT 104 N zu kombinieren. Die Messdaten der beiden Chassis wurden bereits im Update-Artikel zur FT 2 TL (W 148-8) und im Chassistest der Ausgabe April 10 (GDT 104 N) zum Herunterladen zur Verfügung gestellt.

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/quickly_28_5Anders als beim Vorgänger FT 2 Centrear baute ich das Gehäuse diesmal nicht geschlossen auf, sondern ventilierte es mit zwei Reflexschlitzen. Das hat einerseits den Vorteil, dass der Schalldruck unter 150 Hz nicht verloren geht, zudem bewirkt die Abstimmung auf grob 55 Hz eine Hubentlastung der Bässe, was sie gerade bei kinoüblichen Knalleffekten dankend mitnehmen. Als Boxenhöhe wählte ich entsprechend der Quickly 14-Breite 19 cm, die Tiefe sollte nicht mehr als 30 cm betragen, damit die Quickly 28 ohne Überstand auf normalen Regalbrettern Platz nehmen kann. Einen Zentimeter zog ich noch für das Kabel ab und kam so auf 29 cm Tiefe. Nach der Formel Höhe x Tiefe x Breite konnte ich nun recht einfach für die gewünschten 20 Liter Volumen und 15 mm Brettstärke den letzten Konstruktionswert mit 51 cm ausrechnen (alles Außenmaße). Auf Versteifungen oder andere Bauerschwernisse verzichtete ich ebenso wie auf das Einfräsen der Chassis. Der Aufbau sollte ja schnell von der Hand gehen, das spätere Hörvergnügen wird durch diese Zeitsparmaßnahmen nicht beeinträchtigt.

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/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/quickly_28zeichhint

 

 

 

 

 

 

 

Um alle vergessenen Maße selbst zu finden, kannst du die Sketchup-Datei der Quickly 28 herunterladen

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/quickly_28_zweige_summeEbenso wie für die kleine Version musste für die Doppelbass-Quickly eine Weiche her. Mit der Faustregel doppelte Kapazität, halbe Induktivität brauchte ich gar nicht erst zu rechnen, denn beide 14er-Varianten sind Vierohm-Boxen. Noch besser, könnte man jetzt vermuten, dann muss nur der Spannungsteiler angepasst werden, um den Pegelgewinn von 3 dB durch die doppelte Membranfläche auszugleichen. Das haut leider nicht hin, denn durch die unterschiedliche Gruppierung der Chassis ändert sich auch das Abstrahlverhalten und damit die Zweigaddition. Nicht weiter schlimm, die wesentliche Arbeit übernahm Clio, Ich musste nur so lange die Bauteile austauschen, bis eine weitgehende Ähnlichkeit der Messkurven beider Quicklies erreicht war.

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/weiche_quickly_28

Als ich mit der Erstellung der Weiche zufrieden war, habe ich auch noch die restlichen Messungen gemacht.

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/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/quickly_28_sprung

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/quickly_28_wasserfall

Chassis 2 x Gradient W 148-8 Holzliste in 15 mm Grobspan
  1 x Gradient GDT 104 N pro Box:
     
Vertrieb Intertechnik, Kerpen 51,0 x 29,0 (2x) Deckel/ Boden
Konstruktion Udo Wohlgemuth 16.0 x 29,0 (2x) Seiten
    16,0 x 48,0 (1x) Rückwand
Funktionsprinzip Bassreflex 16,0 x 46,0 (1x) Front
Nennimpedanz 4 Ohm 16,0 x 11,0 (2x) Reflexbrett
Dämmstoff: 1 Beutel Sonofil  
Terminal T 105 MS/ AU Frästiefe: 
    W 148-8:      4 mm
Kosten pro Box:   GDT 104 N:  3 mm
Einzelteile 77 Euro  
Bausatz: 70 Euro Holzzuschnitt: 12 Euro

 

 

/design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/quickly_14_3Es ist eine alte Regel, die auf Neudeutsch besagt: You get what you pay for. Nicht anders ist es bei den Quickly 14 und 28. Konzipiert für wandnahe Aufstellung, am besten in einem Regal oder in einer  Schrankwand, zeigten die neuen Quickly 14 selbst bei freier Platzierung in meinem Hörraum kaum nennenswerte Schwächen. Angesichts der Treibergröße erschien der Bass erstaunlich tief, vor allem aber straff und ohne aufgesetzt zu wirken. Mitten und Höhen habe ich zwar durchaus schon mit noch mehr Feinzeichnung gehört. Doch hier wird an einem sehr hohen Maßstab gemessen, was jeder Besucher in meinem Hörraum bisher gern bestätigt hat. Wichtig sind mir dabei die Sprachverständlichkeit und die Impulswiedergabe, die im Heimkino wie bei Stereo für eine gute Darbietung der Schallereignisse im gleichen Maß zuständig sind. Nuschelnde Schauspieler oder Sänger, die nicht aus Bochum kommen, sind dabei ebenso unerwünscht wie die Suche nach dem Klavieranschlag, der selbst bei vielen von seriösen Fachzeitschriften hoch gelobten Boxen kaum lauter ist als der ausklingende Ton. Nicht billig klingt der Hochtöner, der zwar weniger feine Details als eine mehr als doppelt so teure, ferrofluidfreie /design/stories/Artikel/2011/Maerz/Quickly1428/quickly_28_3Seas-Kalotte wiedergibt, doch unangenehme Schärfe oder gar Lästigkeit muss man ihr nicht vorwerfen. Jeweils paarweise sind die 14er Quicklies gute Beschaller für das Arbeits- oder Jugendzimmer, wobei am zweiten Ort allein schon wegen des durch die doppelte Membranfläche höheren Pegels die 28er vorzuziehen sind. Hip-Hop, Rap oder Electro verlangen nun einmal nach einem gewissen Basseindruck, für den ein einzelner 14er nicht wirklich sorgen kann. Für diese Zielgruppe wurde natürlich auch der Aufbau aus Grobspan gewählt, lange Wartezeiten für die Gestaltung der Oberflächen sind der Plug-and-Play-Generation nicht immer zuzumuten. Allen anderen Quickly-Usern steht es selbstverständlich frei, die Kisten schön zu gestalten, auch das Versenken der Chassis hat keinen negativen Einfluss für Auge oder Ohr.

Besonders ist das Bauen in Schön allen zu empfehlen, die die Boxen gleich mehrfach in das Wohnzimmer ihrer weiblichen Raumteiler stellen wollen. Hier ist nicht nur guter Ton angebracht, sondern als optischer Kompromiss auch ein wenig Farbe oder Furnier. Dann fällt es sicher sehr viel leichter, die Notwendigkeit von mindestens fünf Quickly 14 plus ein oder zwei SD 215 BP oder FT 7 zu erklären, die wir als kleinstes Heimkino-Set empfehlen können. Selbstredend sind auch Kombinationen aus drei Quickly 28 als Front mit zwei 14ern im Rücken oder fünf Mal 28er rundum mit der gewünschten Anzahl an SD 315 BP oder Sub 275 für Filme geeignet. Wer auch ohne Subwoofer Musik genießen möchte, nimmt zwei FT 2 TL als Frontboxen. Auf alle Fälle bleibt das bezahlbar.

Udo Wohlgemuth

Family 14 - Spielgefährten für Musik und Film

Family 14 - Spielgefährten für Musik und Film

Regalboxen für HiFi-Stereo und Heimkino-Mehrkanalsound

Die Family 14 ist eine Regalbox, die auch als Satellit in Verbindung mit einem Subwoofer oder als Rearspeaker in einem Heimkino-Setup zur Höchstform aufläuft, dann gerne mit der Family Center als Center.

Idee

In der Autoindustrie ist ein Facelift üblich. Warum also sollte es beim Lautsprecherselbstbau nicht auch ein Update geben? Schließlich zeugt die Notwendigkeit einer Bausatz-Aktualisierung von seinem Erfolg und das Entwicklerteam hat die Chance, seine Arbeit mit den Erfahrungen der Zeit noch einmal zu verbessern. So gaben wir uns an die Arbeit, die auf Grund nicht mehr lieferbarer Chassis ausgelaufenen Bauvorschläge zu aktualisieren.

Gehäuse

Für das Gehäuse der Family 14 gibt es natürlich auch die Baupläne als Bilder sowie zusätzlich, die Datei als ZIP zum Download, für diejenigen die über CAD-Programm Erfahrung verfügen.

Gehäusezeichnung herunterladen:

ZIP Datei laden.

Chassis

Bei der Chassisvorstellung beginnen wir mit dem neuen 4-Ohm-Typ des W 148, det trotz abweichender Thiele-Small-Parameter in dem gleichen Gehäuse zur Höchstform aufläuft. Dieser Tiefmitteltöner wurde bisher nicht vorgestellt, so dass die Präsentation seiner Daten an dieser Stelle eine Premiere ist. Die Messdiagramme sind obendrein als .txt-Files herunterladbar, falls jemand sein PC-Simulationsprogramm damit füttern möchte.

Daten für PC-Simulationsprogramm herunterladen:

ZIP Datei hier herunterladen.

Die Daten des Hochtöners GDT 104 N wurden bereits veröffentlicht und sind der Vollständigkeit hier noch einmal wiedergegeben.

Weichenabstimmung

Die Frequenzweiche stammt nicht von der Ur-Version der Family 14, dann das hätte zwar rudimentär funktioniert, wäre aber ganz sicher nicht die optimale Lösung gewesen, es kommt eben immer auf die Klangabstimmung durch Profihand an. Also haben wir die einzelnen Lautsprecherchassis mit aus der Box geführten Kabeln eingebaut und die Weiche neben der Box aufgebaut und so lange optimiert, bis die Messungen unseren und damit auch Ihren Ansprüchen genügte.

Letztendlich zeigte das Resultat unserer Bemühungen drei farbige Linien, die ganz gut zusammen passen. Die kleine Hochtonwelligkeit ist der Zeitersparnis durch das Aufsetzen des Hochtöners geschuldet, sie würde beim bündigen Einlassen desselben verschwinden und hat in der Praxis keine große Bedeutung, da man die Boxen selten genau auf Achse hört und unter praktisch jedem Hörwinkel relativiert sich der Einfluss dieser kleinen Frequenzgangwellen.

Die Frequenzweiche zweiter Ordnung mit 12 dB pro Oktave Flankensteilheit für jedes der beiden Chassis weist ein übersichtliches Schaltschema mit alles in allem gerade einmal 6 Bausteinen auf, zwei für den Tieftöner, 4 für den Hochtöner, da dieser einen Spannungsteiler braucht, um mit dem Tieftöner adäquat zusammenspielen zu können, ohne sich vorlaut in den Vordergrund zu drängen.

Hier fügen wir auch gleich die Diagramme der Family-14-Messungen ein. Sichtbar ist auch, dass die Berge und Täler im Frequenzgang unter praxisgerechten Abhörwinkeln deutlich glatter verlaufen.

Klang

Bei wandnaher Aufstellung, also im Regal, einer Schrankwand, für welche die Kompaktboxen entwickelt wurden - und selbst auf einem Sideboard oder Ständer bei freier Aufstellung im Raum - sind bei den upgedateten Family 14 kaum erwähnenswerte Abstriche in der Klangqualität zu machen: Für den moderaten Durchmesser des Tiefmitteltöners reicht die Basswiedergabe erstaunlich tief hinab und bleibt dabei schön straff, ohne aufgesetzt zu wirken.

Dass höherpreisige Lautsprecherboxen in den Mitten und Höhen mehr Feinzeichnungen bieten, sollte jedem klar sein, doch die Vergleichsboxen in unserem Hörraum sind ja quasi aus einer anderen (Preisklassen-)Welt und angesichts dieser Konkurrenz können sich die Family 14 gut behaupten. In den insbesondere für den Filmbetrieb, aber auch bei Musik wichtigen Kriterien "Sprachverständlichkeit" und "Impulswiedergabe" leisten sich die Familys keine Schwächen, selbst Klavieranschläge setzen sich deutlich von der anschließenden Ausklingphase ab, was selbst von Fachzeitschriften hoch gelobte Boxen nicht immer besser können.

Auch wenn High-End-Hochtöner wie beispielsweise die über doppelt so teure, ferrofluidfreie Seas-Kalotte mehr feine Details wiedergeben, so wirkt der in der Family 14 verwendete Hochtöner keinesfalls billig. Unangenehme Schärfe oder gar Lästigkeit ist ihm glücklicherweise fremd.

Paarweise sind die Family 14 ideal für das Jugend- oder auch das Arbeitszimmer geeignet, in ersterem darf es auch das in erster Linie als Centerspeaker konzipierte Schwestermodell Family Center mit seiner doppelten Bassbestückung sein, falls die Eltern bei Hip-Hop, Rap oder Electro genauso bassresistent sind wie der Nachwuchs.

Für die jugendliche Zielgruppe reicht der Aufbau aus Grobspanplatte. Die mit der Gestaltung schöner Oberflächen verbundene Zeitverzögerung könnte bei der Plug-and-Play-Generation auf Unverständnis stoßen. Allen anderen Family-Usern steht es selbstverständlich frei, die Kisten schön zu gestalten, auch das Versenken der einzelnen Lautsprecherchassis hat noch keiner Box geschadet.

Wer seinen Wohnraum mit einer Frau teilt, sollte daher einen schöneren Aufbau in Erwägung ziehen, um die Notwendigkeit von beispielsweise fünf Family 14 plus Subwoofer oder gleich zwei Subwoofern und einem Set aus vier Family 14 mit einem Center Family und ein bis zwei Subwoofern zu argumentieren. Wer auch ohne Subwoofer Musik genießen möchte, nimmt zwei FT 2 TL als Frontboxen. Bezahlbar bleibt das immer.

Fazit

Eine alte Regel besagt auf Neudeutsch: You get what you pay for. Nicht anders ist es bei den Family 14 und dem zugehörigen Center Family Center, der eine eigene Bauanleitung besitzt. Auch, wenn es sich um unser kleinstes Heimkino-Set handelt, so stimmt die Klangqualität und der Minimal-Aufwand wurde beim Gehäuse betrieben.

Die Family 14 eignet sich dabei auf Grund ihrer guten Fullrange-Eigenschaften keineswegs nur als Satellit in Verbindung mit einem Subwoofer, sondern aufgrund ihrer ausgewogenen Klangeigentschaften auch hervorragend als vollwertiges Stereo-Setup beispielsweise im Arbeitszimmer oder in anderen kleinen Räumen, in denen die Musik in erster Linie der Hintergrund-Untermalung dient.


Intertechnik

Der Bausatz Family 14 kann bei Intertechnik bestellt werden:

Zur Family 14 im Shop

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