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Dreamcatcher 1
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Dreamcatcher 1


Best.-Nr. 1385346

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Details

Lautsprecherbausatz Dreamcatcher one mit Eton Lautsprechern, ohne Gehäuse. Eton-Zweiwege-Kompaktlautsprecher mit Keramik Hochtöner und 5-Zoll-Mitteltiefton aus der Symphony 2 Serie für ein breites Musikspektrum.

Merkmale

Wege 2-Wege0
Gehäuse Prinzip Bassreflex0
Nennimpedanz 40 Ohm
Höhe 35 cm
Breite 19,80 cm
Tiefe 24 cm
Anwendung Kompaktlautsprecher0
Hersteller / Marke der Chassis Eton0
Preislevel 300-500 Euro0
Konstruktion/Entwicklung Intertechnik0

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bauberichte

Dreamcatcher one – perfekter Klang auf 14qm

Dreamcatcher one – perfekter Klang auf 14qm

Anscheinend gehöre ich zu denen, die keinen Stillstand ertragen, und schon gar nicht beim HiFi-Hobby.

Die Anlage im Wohnzimmer war fertig, von der Familie akzeptiert und für gut befunden. Aber in meinem Kopf ging es doch weiter, habe mich bezüglich Lautsprechern und Akustik wissbegierig belesen und bald bemerkt, dass "High-End"-Lautsprecher irgendwie nicht zu meiner finanziellen Realität passen.

Hatte ich das nicht schon einmal ?- Genau! damals war ich 15 und habe als erstes handwerkliches Projekt meines Lebens einen fetten SEAS- 3-Wege-Transmissionline-Bausatz gezimmert. Damit habe ich quasi meine ganze Jugend vom Feinsten beschallt. Also: back to the roots: Lautsprecherbau !!!.

Die Anlage im Wohnzimmer bleibt wie sie ist und mein persönliches 14qm-Refugium wird zum Musikzimmer ! Nach ausführlichem Internetstudium bin ich schließlich bei Intertechnik hängengeblieben. Schien irgendwie kompetent und kundenfreundlich, insbesondere das Magazin gab viele Infos und Anregungen. Da ich trotz oder gerade wegen des vielen angelesenen Halbwissens mich für keinen konkreten Bausatz entscheiden konnte, rief ich einfach bei Intertechnik an, und ich muß sagen, das war sehr angenehm. Kompliment an den freundlichen und kompetenten Beratungsstil von Marcus Nötzel. Ich folgte gerne seiner Empfehlung zur ETON Dreamcatcher one. Zur Zeitersparnis, denn Zeit ist bei mir als selbständigem Handwerker Mangelware, bestellte ich das Maximum an Vorleistung: Lautsprecherbausatz mit fertiger Frequenzweiche plus Holzbausatz.

Das Paket wurde nach den angesagten 3 Wochen geliefert. Doch-huch ! Der Tief-mitteltöner passt nicht in die Frontplatte. Da hat der Tischler wohl ein Maß versaubeutelt. Außerdem waren die falschen Hochtöner dabei. Nach kurzem Telefonat wurden aber dann zügig die passenden Teile geliefert, plus Geschenken: zusätzliches schwarzes Sonofill und ein schickes großes Intertechnik - Badetuch. Das fand ich echt nett und dass gerade in der Anfangsphase eines neuen Produkts mal Fehler passieren kenne ich sowohl aus dem eigenen Berufsleben, als auch von bekannten Computer- und Automobil-Herstellern.

Entscheidend ist, wie damit umgegangen wird! Also alles gut !

Im eigenen Maschinenpark war die Korrektur schnell vollzogen.

Der Bau selbst gestaltete sich unkompliziert. Und wenn doch mal fragen waren, hat Herr Nötzel allzeit gerne und freundlich am Telefon weitergeholfen.

Anbei reichlich Fotos vom Bau. Nicht wundern über die Umgebung: das ist meine Werkstatt. Hier werden Motorenteile instandgesetzt und mechanische Sondergeräte für Film-und Fernsehtechnik aus Alu gefertigt.

In der Mittagspause alles für die Füße vorbereiten.

Nach dem Leimen noch ein Schleifvorgang, damit der Lackierung nicht im Wege steht.

Das Lackieren habe ich dem Profi überlassen. Das spart mächtig Zeit, von der ganzen Sauerei und möglichen Misserfolgen ganz zu schweigen. Der Autolackierer um die Ecke hat für eine vernünftigen Kurs gute Arbeit geleistet.

Black is Beauty - ab zur Hochzeit.

Frequenzweiche einsetzen und weiter geht es zum Dämmen.

Sonofil zu einem Nest formen und dann die Eton- Chassis anlöten.

Der Klang:

Herr Nötzel hat eindringlich auf die Notwendigkeit des Einspielens hingewiesen und hatte, wie sich herausstellen sollte so was von Recht. Nach dem Probeaufbau in der Werkstatt klang das direkt nicht so gut: so irgendwie stumpf und Schuhkartonmäßig. (übertrieben ausgedrückt) Also ließ ich den Probeaufbau in der Werkstatt einige Nächte durchdudeln und es wurde von Tag zu Tag besser.

Inzwischen steht die Anlage fertig (O.K.-der Plattenspieler fehlt noch. Nächstes Selbstbau-Projekt !!!) in meinem 14qm- Musikzimmer und es ist ein Traum.

Wirklich- alle positiven Beschreibungen von Intertechnik kann ich bestätigen.

Ich glaube ich werde Ärger mit meiner Frau bekommen, weil ich das Zimmer nicht mehr verlasse !

Danke, Intertechnik !
Danke, Marcus Nötzel
Dream Catcher für das kleine Musikzimmer

Dream Catcher für das kleine Musikzimmer

Die Ankunft

Nach einigen Telefonaten mit Hr. Nötzel war ich schnell entschlossen, das Projekt "Dream Catcher" anzugehen. Ich bestellte kurzer Hand und hatte zugesagt, ein Baubericht zu schreiben. Da es ein relativ neuer Bausatz ist, verzögerte sich die Lieferung. Man ist ja dann nicht der Geduldigste, wenn man sich entschlossen hat. Ich hoffe, Hr. Nötzel kann es mir nachsehen.

Als die Pakete (1 Paket für die Gehäuse, 1 Paket für die Chassis und Elektronikteile) ankamen, waren sie schnell ausgepackt. Übrigens, alles war sehr gut eingepackt. Als die Teile auf dem Boden lagen, war ich schon erstaunt, was in so ein kleines Gehäuse reingeht.

Der Zusammenbau der Gehäuse

Da ich keine Lust hatte, mit vielen Schraubzwingen zu hantieren und ich schnell zum Ziel wollte, entschloss ich mich, PONAL Fix & Fest zu benutzen. Und es ist, wie beschrieben, möglich ohne Schraubzwinge zu hantieren. Leider entstanden kleine Spalten. Ich hätte vielleicht doch das "normale" PONAL nehmen sollen?

Der angebotene Zuschnitt hat eine tolle Qualität. Durch die Fugen und die dazugehörigen "Nasen" waren die beiden Gehäuse an einem Abend fertig, und die Teile waren da, wo sie hinsollten. Die Front habe ich erst mal nicht verleimt. Ich habe mich gefragt, wie ich die aufgebaute Weiche durch die Öffnung des Tiefmitteltöners kriegen soll.

Die Weiche

Die Platine ist "fett" und stabil. Die Weichenbauteile sind gut zu platzieren. Ich hatte Probleme, die dünnen Kabel der Spule auf der Platine zu verlöten. Irgendwie wollte das Lot sich mit dem Kabel nicht anfreunden. Aber mit ein bisschen Geduld löste sich das Problem.

Und ehrlich, ich war froh, die Weiche vor der Montage der Front eingebaut zu haben. Ich hätte sie weder durch das Loch befestigen, noch die Kabel der Chassis und der externen Spule verschrauben können.

Im Musikzimmer angekommen

Nun, ich gebe es zu, ich habe das Finish noch nicht gemacht, sie sehen auch so gut aus. Aber, ich werde dies noch nachholen. Ich musste sie einfach hören.

Ich tue mir verdammt schwer, eine Beschreibung zu liefern, wie die Dream Catcher klingen. Man hört wirklich jedes Instrument an seinem Platz, das Schlagzeug ist bei mir bisher nie so deutlich hervorgekommen und speziell bei schneller Musik hört sich das richtig gut an. Aufgrund der Größe kann man natürlich keinen tiefen Bass erwarten, und ich bin trotzdem erstaunt, wie so eine kleine Box so ein Bassfundament hinbekommt (für meine Zimmergröße absolut ausreichend).

Ich bin sehr zufrieden und bereue keinen Cent.
Dreamcatcher number one

Dreamcatcher number one

Eton-Zweiwege-Kompaktlautsprecher

Eton-Zweiwege-Kompaktlautsprecher für ein breites Musikspektrum. Durch einen neuen Ansatz bei der Weiche wurde der bewährte Hochtöner auf ein neues Level gebracht und mit einem schnellen 5 Zoll Kaliber aus der Symphony 2 Serie verheiratet.

Dreamcatcher one ist die erste Nummer dieser neuen Serie und auch der Vorreiter für eine neue Serie zukunftsorientierter HiFi- und Heimkino-Systeme. Bis etwa 30 m² spielt der Traumfänger voll seine Stärken aus. Jazz, Blues, Pop und auch Klassik mit kleiner orchestraler Besetzung sind für ihn alles andere als schwierig. Bei einer großen Besetzung lässt sich die Physik nicht überlisten. Schon mal gar nicht in der 10 Liter Klasse, da müssen dann größere Kaliber eingesetzt werden.

Das Netz des Traumfängers ....


Entwicklung

Entwicklungsziel war die Kreation dreidimensional, locker und luftig klingender Lautsprecher. Der Dreamcatcher Nummer 1 ist ein Traumfänger, in dessen Netz (Frequenzweiche) das Schlechte hängen bleibt, so dass nur das Gute bei den Chassis und beim Hörer ankommt, so dass man das Beste genießen kann. Mit dieser Ehrlichkeit ohne jede Schönfärberei muss man allerdings leben können.

Lotte gut: Jedenfalls benutzte der kleine Sohn eines ein Vaters, der mit seinem kleinen Sohn unseren Hörraum besuchte, diese Bezeichnung und meinte damit die neue Hochtonkalotte Eton 29HD2. Sie klingt durch die Weichenabstimmung erwachsener als Konstruktionen mit dem Vorgänger 28HD1. Also: Volle Lotte Gut!

Lotte neu: ... um im Jargon des Kleinen zu bleiben. Nein, im Ernst: Neue Bezeichnung der Kalotte und nichts dahinter? Doch, dahinter gibt es eben die neue Weichenabstimmung, und neue Besen (Entwickler) kehren bekanntlich gut. Das Ergebnis der Abstimmung ist bei der 29HD2 von solch überdurchschnittlicher Klarheit und Präsenz, dass wir die neue Handschrift der Entwicklung ausdrücklich begrüßen. Selbst nach hunderten Entwicklungen übertrug sich der unwiderrufliche Charme des Entwicklers auf die jetzt erwachsen klingende Kalotte 29HD2.

Gehäusebau

Als Besonderheit bieten wir die Dreamcatcher one in zwei Gehäusevarianten an, einmal als Bauanleitung für den Selbstbau eines Standardgehäuses, und zum zweiten einen von Intertechnik vorgefertigten Holzbausatz eines individuellen Gehäuses, damit auch dieser Bausatz einfach aufzubauen ist.

Wer es sich zutraut, erreicht mit dem individuellen Gehäuse das schönere Selbstbau-Ergebnis.

Den Gehäuse-Bausatz mit dem Bassaustritt nach unten finde ich persönlich aus zweierlei Gründen gut: Das Gehäusedesign wird in keiner Weise durch eine Bassreflexöffnung inmitten der Frontplatte gestört, denn der Bassaustritt liegt unten vor einem zusätzlichen Sockel.

In diesen Entwurf haben wir die Front aus 25 mm konstruiert und zwei große Fasen angedacht: Technisch gesehen bietet die abgeschrägte Frontplatte Vorteile an der Abrisskante. Die Öffnung des Tieftöners ist von der Rückseite aufgeweitet, um Kompressionen durch die dicke Frontplatte vorzubeugen. Der Querschnitt des Bassreflexkanals beträgt 80 x 19.4 mm = 15,52 mm2.

Die Bassreflexöffnung zeigt nach unten, was sowohl optisch gefälliger als auch akustisch etwas günstiger ist. Bei einem noch breiteren und schmaleren Kanal könnte allerdings der Strömungswiderstand zu groß werden.

Eine Sockelplatte aus 25 mm Material, welche umlaufend 10 mm zurückversetzt wird, lässt das Gehäuse gefälliger wirken und ist letztendlich nötig, damit der Reflexkanal bei Aufstellung auf dem Sideboard bzw. je nach Ständer nicht verdeckt wird.

Wer bei dieser individuellen Gehäusevariante die Gehrungsschnitte vermisst, sollte sich vor Augen führen, dass ein Gehäuse mit Lamellos sauberer und einfacher aufzubauen ist. Wird dann noch eine Phase rundherum gefräst, ist das Ergebnis mindestens genauso schön anzusehen, wie ein auf Gehrung gearbeitetes Gehäuse.

Wir werden die die einzelnen Gehäuseverarbeitungs-Varianten insbesondere für Gehäusebau-Anfänger noch ausführlich in entsprechenden Tutorials behandeln.

Jetzt ist das Gehäuse fertig zum Grundieren - im Grunde ist es bereits so ein Schmuckstück.

Nun besuchen wir mit unserem Lautsprechergehäuse das Land der Farben. Es macht immer wieder Spaß, Lacke auszuprobieren um zu sehen was sich gut eignet für diesen Zweck. Da ich nicht unbedingt mehr Werbung als nötig für einen Farbenhersteller machen möchte, muss das Foto der Dosen reichen. Wer mehr wissen möchte, frage bitte Google.

Der Multivorlack hat in diesem Fall eine dickflüssige Konsistenz.

Die Grundierung deckt im ersten Anstrich extrem gut ab und erspart somit einen zweiten Voranstrich.

Wie gut der Multivorlack deckt, ist schön an der Facette zu sehen, weil das Holz hier durch den Anschliff viel mehr saugt und die Grundierung sich davon wenig beeinflussen lässt.

Eine Rolle ist gut für Flächen, ersetzt in kniffeligen Kanten, Rillen und Ecken aber keinen Pinsel.

Der Lack sollte die ganze Nacht über trocknen und kann dann weiterverarbeitet werden. Bisher kannte ich noch keine so gut deckende Grundierung. Auch wenn der Lautsprecherselbstbau ein Hobby ist, so spart dies dennoch Arbeit.

Vor dem Streichen bitte den Zwischenschliff nicht vergessen, das gründliche Entstauben versteht sich dann hoffentlich von selbst.

In der zweiten Runde wird der Seidenmattlack aufgetragen.

Für ein ordentliches Lackfinish sind zwei Anstriche von Nöten.

Dann bereiten wir die Gehäuse vor für das Aufsprühen eines Granit-Effektlacks.

Etwas Zeitungspapier und eine Folie für 2 Euro ersparen das Renovieren des Kellers.

Granit Effekt Lack ist ideal, um mit Sprenkeln Stein-ähnliche Muster zu erzeugen.

Durch den Graniteffekt fallen Unregelmäßigkeiten im Lack gar nicht mehr auf. So lässt sich recht einfach ein tolles Ergebnis erreichen. So brauchen Selbstbau-Anfänger nicht einmal vor Laufnasen auf dem Lack Angst haben, denn mit den Granitsprenkeln nimmt das Auge diese nicht mehr wahr.

Endmontage

I like Eton !
Eton Chassis sind mit ihrem tollen Design und ihrer erstklassigen Verarbeitung immer wieder eine Augenweide.

Zuerst werden die Löcher für die Polklemmen gebohrt.

Die Lötfahnen der Polklemmen sollten gut mit den Kabeln verlötet werden.

Für das Bodum 800 Maß nehmen und zu Recht schneiden.

Die große Tritec Spule passt in diesem Fall nicht auf die Leiterplatte und wird rückseitig hinter dem Hochtöner an die Gehäuserückwand geschraubt. Hat auch den Vorteil das sie weit weg ist von den Kollegen und wie im richtigen Leben, kann man sich auch nicht gegenseitig stören.

Das Gehäuse wird rundum mit Bodum 800 ausgekleidet und mit Heißkleber fixiert, der Bassreflexkanal bleibt frei.

Das Sonofil zurechtschneiden.

Der Bereich hinter dem Tieftöner bleibt komplett frei von Sonofil, dieses landet alles locker gefaltet hinter dem Hochtöner.

Was für unsere Industrie Kunden selbstverständlich ist, erleichtert auch und gerade dem Laien den Aufbau erheblich. Die Frequenzweiche wird auf einer vorgefrästen Leiterplatte extra für jeden einzelnen Bausatz angefertigt. Wer sich dennoch nicht daran traut und meint, er hätte beim Löten zwei linke Hände, dem helfen wir mit unserem praktischen Weichenbauservice.

Die Frequenzweiche findet bis auf die große Spule bequem hinter dem Tiefmitteltöner Platz.

Die tiefschwarze Farbe der neuen Eton-Membranen ermöglicht ein breiteres Farbspektrum bei der Wahl des Gehäusedesigns - Im Gegensatz zur Vorgänger- Serie Symphony 1.

Chassis

Rein technisch hat sich beim 29HD2 im Vergleich zum 28HD1 eigentlich nichts veändert. Ein 28 mm Magnesium Hochtöner, beidseitig mit Keramik beschichtete Kalotte, hoher Steifigkeit und mit sehr guter innerer Dämpfung, garantiert einen weichen, runden Klang mit frappierender Detailauflösung und exzellenter 3D Raumdarstellung.

Als Spielpartner des bewährten Hochtöners haben wir als adäquaten Bassmitteltöner den Eton 5-312/C8/25HEX mit Phase-Plug aus der Symhony 2 Serie ausgewählt. Er ist gerade einmal 20 Euro teurer als sein Verwandter 5-212/C8/25HEX ohne Phase-Plug und die sind hier besser angelegt, als beim Italiener um die Ecke, da der Genuss dauerhafter ist als bei einer Pizza mit einem Glas Rotwein.

Unsere Nachfrage bei Eton, was ein Chassis mit Phase-Plug so besonders macht kam der Eton Chassis Entwickler Herr Vavron gerne nach:

Expertenmeinung

Der Phase-Plug ist mehr als nur eine Klangalternative zur herkömmlichen Kalottenversion: Anstelle der mittels Kalotte geschlossenen Version bietet die Phase-Plug-Version mit offenliegendem Luftspalt eine ganze Reihe von Vorteilen.

So werden insbesondere auch Kompressionserscheinungen vermieden, wodurch die Membrane den Musikimpulsen besser folgen kann. Als Ergebnis ist die Detailauflösung filigraner und die Raumabbildung luftiger, man könnte auch sagen dreidimensionaler und lebendiger, vor allem im Mitteltonbereich. Im Bassbereich weist die Phase-Plug-Version gegenüber der Kalottenversion keine Vorteile, aber auch keinerlei Nachteile auf.

Das schöne an den Eton-Linien Symphony 2 und bei der Arcosia ist, dass die Kalottenversionen meist ohne Frequenzweichenanpassung direkt gegen die Phase-Plug-Varianten ausgetauscht werden können, so dass jeder selbst entscheiden kann, ob ihm die verbesserte Mitteltonwiedergabe den geringen Aufpreis Wert ist.

Mit freundlichen Grüßen
Philipp Vavron
Entwicklungsleiter


Danke Herr Vavron, nun ist es amtlich, was wir beim Klangtest der Phase-Plug-Chassis gehört haben: Das räumlichere Klangbild ist uns im direkten Vergleich zu seinem Vetter mit Hut sofort aufgefallen, wobei ich mich frage woher sie das Volumen nimmt, gleich so frei aufzuspielen. 30 Jahre Erfahrung in der Lautsprecherentwicklung bleiben eben nicht ohne Folgen ... und wenn die Folgen auch nur aus einem ganz besonderen Lob von unserer Seite an das Entwicklerteam bestehen für die mehr als 30jährige saubere Handschrift in der Entwicklung!

Der neue 5-312/C8/25HEX hat annähernd die gleichen Werte wie sein Vorgänger. Der neue Korb mit geringfügig anderen Abmessungen ist jedoch noch einmal strömungsgünstiger geformt. Mit 10 Liter Volumen und einem ungekürzten Reflexrohr BR/HP50 oder einem entsprechendem Bassreflexkanal erreicht dieses Chassis knapp die 50 Hz Marke.

Hauptdarsteller in diesem Baubericht ist dennoch der neue 29HD2, denn er wird uns als Tenor in weiteren traumhaften Dreamcatcher-Besetzungen mit den Eton-Chassis begegnen. Seine tiefe Resonanzfrequenz von 580 Hz lässt den Einsatz ab 2.3 kHz zu.

Abstimmung

Die Frequenzweiche gestaltet sich relativ einfach. Dem Bassmitteltöner wird eine hochwertige Tritec Spule vorgeschaltet und diese mit einem kleinen Kondensator zwecks Eliminierung einer Resonanzspitze überbrückt. Den verbleibenden Anstieg glätten ein paralleles R-C und R-C-L Glied. Das 12 dB Filter für den 29HD2 erledigen zwei Bauteile und die Pegelanpassung zwei Widerstände. Die Korrektur für den Betrieb mit einem Röhrenverstärker glättet die Impedanz auf 5 Ohm.

Klang

Schon wieder Kompaktlautsprecher höre ich es von den Dächern pfeifen. Da ist das ein oder andere Vorurteil vorprogrammiert, sei es zu den dynamischen Fähigkeiten, die meist in Relation zur Größe stehen oder zum Grundtonbereich, welcher bei kleineren Boxen oft unterbelichtet ist. Und wie schlägt sich die Dreamcatcher one?

Gerade bei Keramikhochtönern gibt es trotz aller Vorteile auch zahlreiche Vorurteile und betrachten wir, was sich bei Eton seit dem 26HD getan hat, so schlug bereits der 28HD1 mit der Cantare und nun der 29HD2 insbesondere durch die neue Weichenabstimmung in der Dreamcatcher-Serie ein neues Kapitel auf.

Mit diesem Konzept gibt es nun einen Lautsprecher, den wir allen Musikfreunden ans Herz legen können, die einen ehrlichen Hochtöner suchen. Die Dreamcatcher one gibt das Becken beim Schlagzeug so metallisch wieder, wie es tatsächlich ist und neigt dabei einmal nicht zur, bei HiFi-Boxen üblichen, Schönfärberei.

Die Eton Kalotte 29HD2 klingt nicht harsch. Das eröffnet dem Keramikhochtöner ganz neue Käuferschichten, die auf eine detaillierte Auflösung Wert legen, ohne sich vom Hochtöner jemals nerven zu lassen, auch nicht bei messerscharf wiedergegebenen Gitarrensolos.

Soviel kann ich verraten: Viele Selbstbau-Anfänger aus dem SB Lager sind begeistert von der Cantare und nun sicher auch der Dreamcatcher one, die sich durchaus mit hochpreisigeren Mitbewerbern aus dem Fertigboxenlager messen kann, die sich auf dem Markt tummeln und ebenfalls Keramikhochtöner einsetzen.

In Kombination mit dem Eton Fünfzöller der Symphony 2 Linie ergibt sich ein echtes Dream-Team. Über die Qualität dieser Chassis brauchen wir nicht mehr zu reden, außer dass sie jetzt im tiefschwarzen Gewand daher kommen - die Klangqualität stimmt einfach und ist mittlerweile schon legendär.

Die Attacken der Dreamcatcher im Bassbereich gehen Subjektiv tiefer herunter als die Gehäusegröße vermuten lässt. Man hat einfach das Gefühl, einen wesentlich größeren Lautsprecher vor sich zu haben. So ist das Erstlingswerk der Dreamcatcher-Serie mehr als gelungen mit einer kleinen Box, die sicherlich fast jedes Musikmaterial in beinahe jedem nicht allzu großen Raum bewältigt.

Doch in erster Linie macht die Dreamcatcher one verdammt viel richtig: Leon Cohen beispielsweise klingt nach markanter Männerstimme und keinesfalls wie eine bedämpfte Frauenstimme. Die Klarheit und Verständlichkeit der Stimme kommen völlig authentisch rüber.

Der Traumfänger trägt hier zu recht seinen Namen: er drängt der Musik nicht seinen eigenen Charakter auf, sondern lässt sie frei aufspielen. Es gelang mir nicht, im eine Schwäche anzulasten. Der Dreamcatcher ist obendrein ein richtiger Eyecatcher. Wie formulierten es einige Besucher? Dem fehlt ja gar nichts!

Fazit

Eine Opernsängerin fragte mich einmal: "Und, wie war es für Dich?" - Live halt ... antwortete ich in Gedanken. "Siehst Du, Du kannst Musik aus Kisten hören oder Live!" Mag sein, dass sie recht hat, doch mit dem Dreamcatcher one kommt man der Live-Atmosphäre ein ganzes Stück näher. Die Dreamcatcher one begeistert mit dem Eton Hochtöner 29HD2 auf ganzer Linie: Es klingt alles sehr direkt und lebendig, mit messerscharfen Attacken ungeachtet der geringen Größe.

Sie braucht sich hinter keinen der großen Namen zu verstecken, meinte einer unserer Besucher - höchstens im Preis, denn der ist weitaus günstiger. So bleibt der Selbstbau wieder einmal spannend und erreicht einmal mehr ein wirklich hohes Niveau.

Jetzt hatte ich für einen Augenblick die Augen geschlossen - es war ein langer Tag heute - und hatte von einer großen Eton-Kombination geträumt, dabei lief beim Öffnen der Augen immer noch die kleine Dreamcatcher one. Sie lässt halt nur das gute vorbei an ihrem Filternetzwerk zu den Ohren des Musikliebhabers. In diesem Sinne gute Träume von der Dreamcatcher one - so lange, bis Sie dieses Selbstbauprojekt für Ihr Wohnzimmer realisiert haben.

Intertechnik

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