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Viel Membran Fläche in kleiner Box
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Viel Membran Fläche in kleiner Box

Viel Membran Fläche in kleiner Box


Best.-Nr. 1385263

194,90 € / Stück
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Details

Lautsprecherbausatz MINIMAX Seas ohne Gehäuse Mein Flachfernseher gibt schreckliche Töne von sich. Selbst der Nachrichtenmann hört sich an, als ob er in eine Gieskanne spricht. Was kann man dagegen machen ? Alte Röhrenfernseher boten noch genügend Platz für große Zweiweg-Lautsprecher, die selbst bei Musiksendungen nicht überfordert waren. Also wird heute viel Membranfläche in ganz kleiner Box benötigt.

Merkmale

Wege 2-Wege0
Gehäuse Prinzip Bassreflex0
Nennimpedanz 80 Ohm
Kennschalldruck 850 dB
Höhe 33 cm
Breite 19,60 cm
Tiefe 16 cm
Anwendung Kompaktlautsprecher0
Hersteller / Marke der Chassis Seas Prestige0
Preislevel 200-300 Euro0

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bauberichte

Minimax

Minimax


Eigentlich kennt man es ja. Wenn ich einen Bericht so beginne, kommt immer etwas anderes heraus, als anfangs geplant war. Warums sollte es heute anders sein, ich habe mich längst daran gewöhnt, plötzlichen Eingebungen von innen oder außen zu folgen, die eine gute Absicht in eine völlig andere Bahn geraten lassen. Nun, ich wollte mir das Leben leicht machen und suchte nach einer "fertigen" Selbstbaubox mit Format, die ich in der Seas "Idunn" schnell fand. Entwickelt wurde sie in Norwegen von fähigen Technikern, die neueste Technologien nutzen und hervorragende Produkte abliefern. Den fertigen Bauplan, die Weiche und sogar einen ganzen Teil der üblichen Messungen liefert Seas auf der Homepage. Per paste and copy - naja, ins Deutsche übersetzen hätte nicht geschadet - wär der Bericht nur noch ins Layout einzupassen gewesen. Selbst ein Bild der Box ist vorhanden und die 20 Liter Reflexvolumen hätten in Span roh zum Hörtest aufgebaut werden können.

Leicht wär es gewesen, ein paar lobende Sätze zu dem verwendeten Bassmitteltöner W 18 GP abzufeuern, dessen Schwingsystem mit der viel zu selten gewürdigten Seas-Erfindung "Spiderring-Technology" aufgebaut wurde. Sie ermöglicht es, alle beweglichen Teile hinter der Membran in quasi nur einem Bauteil zusammenzufassen und so die Parameter dieser Einheit sehr eng zu tolerieren. Auch hätte ich an dieser Stelle einfach den beschreibenden Text zum kleinen Bruder W 16 GP aus dem Chassistest der Ausgabe November 08 kopieren können, es wäre vermutlich nicht einmal jemanden groß aufgefallen.

Auch über den Hochtöner mit dem schönen Namen Chassistest der Ausgabe 1/ 2008 aus meiner Feder geschlichen hatten. Doch wie es nun einmal mit "eigentlich" ist, Konjunktive allerorten, bevor das zugehörige "Aber" kommt. Zuvor bin ich jedoch noch die Messdaten und Parameter des Bassmitteltöners schuldig, den Hochtöner hatten wir ja schon im Test.

1381082
Preis: 86 Euro
Messungen als Zip-Datei



Ausstattung:

Membran: Polypropylen, geflochten Luftspalthöhe: 6 mm
Sicke: Gummi Linearer Hub: 12 mm
Korb: Druckguss Magnetdurchmesser: 110 mm
Polkernbohrung: nein, Phase Plug Befestigungsbohrungen: 6
Zentrierung: hochgelegte Flachspinne Außendurchmesser: 176 mm
magnetische Schirmung: nein Einbauöffnung: 148 mm
Schwingspule: 39 Frästiefe: 5 mm
Träger: Aluminium Einbautiefe: 78 mm

 

Parameter:

Fs 47,4 Hz Mms 13,4 Gramm
Diameter 126 mm BL 7,2 Tm
ZMax 30,2 Ohm VAS 18,2 Liter
Re 5,9 Ohm dBSPL 88,3 dB/1w/1m
Rms 2,13 kg/s L1kHz 0,31 mH
Qms 1,87   L10kHz 0,23 mH
Qes 0,45   SD 126 cm²
Qts 0,37   MMD 12,6 Gramm
Cms 0,84 mm/N Zmin 6,5 Ohm



Messdiagramme:

     
 Frequenzgang und Phase  Impedanz  Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall


Nach dieser für ein Selbstbau-Magazin selbstverständlichen Pflicht folgt an dieser Stelle nun endlich das "Aber", das sich geschickt hinter Ralf versteckte. "Mein Flachfernseher gibt schreckliche Töne von sich. Selbst der Nachrichtenmann hört sich an, als ob er in eine Gieskanne spricht. Was kannst du dagegen machen?" Voller Wehmut erzählte er mir von seinem alten Röhrenfernseher, der noch genügend Platz für große Zweiweg-Lautsprecher bot, die selbst bei Musiksendungen nicht überfordert waren. Krachen lassen wollte er es nicht, auch der wirklich tiefe Bass durfte fehlen, Filme mit Effekt statt Inhalt waren nicht sein Ding. Doch klanglich musste es  halt stimmen. Auch wenn er liebend gern zur Entspannung Musik in Stereo und einem anderen Raum hörte, war bebildertes Entertainment in angemessener Qualität erwünscht. Natürlich schlug ich ihm die Wallstreets vor, die ihm von der Idee her sehr gefielen. "Aber viel zu groß!" stand am Ende dieser Diskussion, in der Miniböxlein mit kleinen Breitbändern gar nicht erst in Erwägung gezogen wurden. Viel Membranfläche in ganz kleiner Box war die Aufgabe, die er mir mitten im Laden stehen ließ.

"Puff!" machten meine längst ausgereiften Pläne, als sie durch Ralfs unbarmherzigen Worte an die Wand knallten, wo die neu zu konzipierenden Boxen ihren Platz finden sollten. "Ich muss nur noch schnell die Welt retten!" rief ich ihnen nach, woher kannte ich das nur?

Etwas verzweifelt und ohne jede Hoffnung packte ich spaßeshalber die Parameter des W 18 GP noch einmal in mein LSPCad - diesmal in die Abteilung "geschlossene Boxen" - und freute mich wie ein Schneekönig, dass ich meine bereits durchgeführten Chassismessungen nicht vollends aufgeben musste. Zwar hatte ich das von Seas gezeichnete Gehäuse verloren, nicht aber die Schlacht gegen den miesen Fernsehton. Vorstellen konnte ich es mir eigentlich auch nicht, aber die Simulation mit 5 Litern Nettovolumen zeigte erst unter 100 Hz einen flachen Abfall, bei 80 Hz hatte ich grob 4 dB verloren. Da war ja sogar mehr als nur ein wohlklingendes Fernsehböxlein möglich. auch wenn der Auftrag von Ralf kein komplettes Heimkino vorsah.

Immer noch kopfschüttelnd, aber ohne jede Rücksicht auf das zu verklebende Holz zimmerte ich meinen 18 cm großen BMT zwei Kästchen für Zwerge, ließ dabei auf der Front noch genügend Platz für den auch nicht gerade kleinen Hochtöner. Schlimmstenfalls konnten sich angesichts des nahenden Frühlings die Vögel im Garten über neue Nistkästen freuen, wegen der Witterungsbeständigkeit habe ich deshlab vorsichtshalber Multiplex mit 18 mm Stärke verwendet. Um die Stereobasis zu vergrößern, wenn die Boxen rechts und links direkt neben dem Bildschirm hängen, wurden die Hochtöner zur Seite versetzt. Das Einflugloch habe ich in den Boden verlegt, so müsste ich für die Zweitverwertung lediglich ein weiteres Brett auf die Front kleben, um den Meisen ein geräumiges Kinderaufzuchtzimmer zu geben.



Die Sketchup-Zeichnung der Box, die ich nun mit gutem Grund auf den Namen "Minimax" taufte, steht hier zum Download bereit. Die linke und rechte Box werden spiegelbildlich gefräst, für einen geplanten Center rückt der Hochton-Ausschnitt in die Mitte.

Auf Fotos vom Verkleben der sechs Bretter habe ich wieder einmal verzichtet, dafür konnte ich mich schneller an den Weichenbau begeben. Eine brauchbare Vorlage lieferte wiederum die "Idunn", bei der im Bass ein Filter 2., im Hochton 3. Ordnung für die passende Frequenzzuteilung sorgt. Kleine Bauteiländerungen und eine andere Art der Pegelabsenkung für den DXT waren schnell ausgemessen. Die üblichen Diagramme mit Bass und HT in Box und den Auswirkungen der Weiche, sowie die Zweige und Summe zeigen keinerlei handwerkliche Schwächen.



Den Aufbau der Weiche auf einem Holzbrett habe ich in Einzelschritten dokumentiert, die sich mit einem Linksklick sichtbar vergrößern.



Der richtige Platz für die Weiche befindet sich auf der Rückwand der Box, die vor dem Chassiseinbau mit einer Matte Sonofil gefüllt wird.





"Das ist es!" rief Ralf, als er ein paar Tage später zur Besichtigung seiner neuen Wohngenossen im Laden erschien. Selbstverständlich beließen wir es nicht bei der rein optischen Begutachtung und schlossen die beiden Minimaxe an seinen vorsorglich zum Testen mitgebrachten Luxman L 215 an. Durch die neue Röhre im Musikzimmer arbeitslos soll er zukünftig mit der Verstärkung des Fernsehtons betraut werden. Was dieser fast 30 Jahre alte Vollverstärker im Zusammenspiel mit den geschlossenen fünf Litern an die Ohren lieferte, zauberte das berühmte breite Grinsen auf Ralfs Gesicht. "Das ist es!" wiederholte er sich, als Holly Cole vom Tennessee Waltz sang, das Oscar Peterson Trio auf "We get Requests" Fragen beantwortete. Rund, harmonisch und bruchlos, keinesfalls aber dünn erklangen Klavier, Bass und Schlagzeug, Anschlagsdynamik bei großem oder kleinem Pegel, bei kleinen Breitbändern eher Mangelware, stellte die Minimax vor kein Problem. "Auf der ganzen Linie überzeugend" waren Ralfs Worte, als er vom ständigen "Das ist es!" endlich herunter gekommen war.

Doch da war ja noch etwas, was sich nach der Simulation in meinem Kopf festgesetzt hatte: Heimkino. Dem im letzten Monat vorgestellten "Elroy" fehlte noch die passende Ergänzung, klein, kompakt und klangstark. Mit Minimax ist auch das erledigt, gemeinsam bilden sie nun eine famose, geschlossene Gesellschaft. Und wer noch mehr Verwendung sucht: Seit gestern habe ich neue PC-Lautsprecher. Pech für die Meisen.



Udo Wohlgemuth

Chassis Seas W 18 GP Holzliste in 18 mm Multiplex
  27TBCD/GB-DXT oder MDF pro Box:
     
Vertrieb Intertechnik, Kerpen 33,0 x 19,6 (2x) Front/ Rückwand
Konstruktion Udo Wohlgemuth 33,0 x 13,0 (2x) Seiten
    16,0 x 13,0 (2x) Deckel/ Boden
Funktionsprinzip Geschlossen  
Nennimpedanz 8 Ohm Frästiefe
Dämmstoff: 1 Beutel Sonofil Bass: 5 mm
Terminal T 105 MS/ AU HT:   6 mm
     
Kosten pro Box:    
Bausatz: 172,10 Euro Holzzuschnitt: 10 Euro


Messdiagramme:

     
 Frequenzgang und Phase  Impedanz  Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall



Minimax direkt auf der Wand (Winkel 0/ 30/ 60 Grad)      Minimax + Elroy (80 Hz, 36 dB, phasengleich)


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I.T. Intertechnik
I.T. Intertechnik Kerpen GmbH Located at Europaring 28, 50170 , Kerpen Germany, . Phone: +490227390840. https://www.facebook.com/Lautsprecherbau https://twitter.com/it_intertechnik https://www.youtube.com/user/lautsprecherbau