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Ein Klassiker

Best.-Nr. 1385135

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Details

Lautsprecherbausatz BS/MS4TL OHNE GEHÄUSE Sicherlich etwas ungewöhnlich ist der Beginn dieser Klangbeschreibung. Wer ein Heimkino betreiben will, tut nicht nur gut daran, die gleichen Chassis auf allen Kanälen zu nutzen. Wichtig ist dabei auch, dass die Phasenlage der einzelnen Boxen nur wenig abweicht. Der unterschiedliche Aufbau der beiden MS 4-Varianten sorgt schon allein für Verschiebungen, die Weiche trägt ihr Übriges dazu bei. Nicht ganz unschuldig daran, aber weniger dafür verantwortlich ist die Schwallwandbreite, mehr Einfluss hat die Position des Basses neben dem Mittel- und Hochtöner. Wie soll man eine ausgewachsenen und dennoch kompakte Dreiwege-Box auch anders aufbauen? Wichtig bei der Weichenentwicklung war mir natürlich nicht allein die Eignung der MS 4 Kompakt als Rundum-Ergänzung, sie sollte auch beim Musikhören in Stereo ihr Optimum erreichen. Kompromisse zu Gunsten des Heimkinos wollte ich mir nicht leisten. So machte ich die Abstimmung der MS 4 TL zur Grundlage meiner Arbeit und feilte solange an der Weiche, bis der beste Kompromis aus zur TL passender, akustischer Phasenlage und eigenständiger Musikwiedergabe erreicht war. Eine ganze Menge an Änderungen gegenüber der TL-Weiche war das duale Ergebnis, mit dem ich letztendlich zufrieden war.

Best.-Nr. 1385135

Merkmale

Wege 3-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 8
Höhe (cm) 115,00
Breite (cm) 26,80
Tiefe (cm) 27,70
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Seas Prestige
Preislevel 200-300 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Alternative Artikel

Bild Bezeichnung Preis Menge
JUPITER/M8
Soundcare Boxenspike
60,80 € / Stück
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Bauberichte

Merlins MS4TL

Merlins MS4TL


Vorweg:


Vor ca. 4-5 Monaten kam ein Freund zu mir und erzählte mir von der Idee, er möchte sich neue Lautsprecherboxen bauen und das ich sicher ebenfalls Gefallen daran finden würde. Geld war da , die alte Anlage, eine Kombination aus einer 10 Jahre alten 3-Fach-Wechsler-Kompaktanlage, einem guten Magnatmitteltöner und einer 20 Jahre alten, vererbten 2-Wegebox vom alten Herrn, hatte reichlich ausgedient und ein passendes Selbstbaukreativprojekt 2011 hatte sich noch nicht gefunden. Angesteckt war ich, allerdings auch zuerst stutzig. Ich hatte zwar schon oft gehört, dass Lautsprecherboxen relativ simpel selbst nachzubauen sind, doch dass ich das auch kann, stellte ich in Frage. Mein Kollege präsentierte mir daraufhin Lautsprecherbau.de mit den quasi  narrenfreien Anleitungen, die es jedem ermöglichen sollten, in den qualitativ hochwertigen, selbstproduzierten Hörgenuss einzutauchen.  Nach ca. einer Woche intensivem Durchleuten, Staunen und der schweren Entscheidung, welcher Bausatz denn passen würde, entschied ich mich für die MS 4 TL II. Sehr zugesagt hatten mir anfangs die SB 417, allerdings für mein 17qm² Zimmer sehr überdimensioniert und mein Musikgeschmack lässt sich über ein ausgewogenes 3-Wege-System besser abdecken.

„So soll es sein“, dachte ich mir und ganz meiner treuen Manier lies ich die Euphorie nicht lange ruhen und bestellte den Bausatz bei Intertechnik. Jener wurde dann auch gleich 4 Tage später unter Stöhnen und Ächzten vom netten DHL-Mann in den gefühlten 6. Stock gezerrt.

Zusammenbau:

Das Rad habe ich mit meinen Boxen garantiert nicht neu erfunden und der Zusammenbau war von Höhen und Tiefen geprägt. Das Motto war aber stets, nicht aufgeben und weitermachen. Die nächsten werden besser und aus jeder  Erfahrung lernt man. Also zeige ich hier für andere absolute Neueinsteiger kurz auf, was denn so alles falsch laufen kann und vorher genau durchdacht werden sollte, um sich noch ein paar graue Gehirnzellen fürs Alter aufzuheben.

Leimen:

Beim Baumarkt um die Ecke ließ ich das MDF sägen und schleppte es im Sherpa-Style mittels Reiserucksack nach Hause. Hier schlich sich der erste Fehler ein. Das Gewicht der Bretter, geschätzte 30 kg drückte auf die Seitengurte des Rucksacks, welche daumenbreite ca. 1mm tiefe Abdrücke im Holz hinterließen. Nicht so schlimm, aber nächstes Mal wenn möglich ein Auto oder mehrere Helfer besorgen.

Zuhause wurde das MDF verleimt, das nächste Mal Express – statt normalen Holzleim verwenden und exakter leimen. Das erspart Schleifarbeit.



Schleifen:


Nach 4 Stunden Schleifmaschine – nächstes Mal Mund-, Augen- und Ohrenschutz kaufen - war das Gehäuse erst mal begradigt und man konnte sich schon eine Box vorstellen. Beim Umstellen ist mir eine Box aus der Hand gerutscht und hat eine dreieckige, fast ein Zentimeter tiefe Kerbe im Parkett hinterlassen. Der Box ging es glücklicherweise gut. Die eingedrückte Ecke der Box ließ sich schnell wieder ankleben.

Chassis:

Die Chassis sollten anfangs versenkt werden, doch ohne Fräse ist das schwer zu machen. Also wieder die vermeintlich einfachste Methode gewählt und mit der Stichsäge die Löcher gesägt. Beim Testeinsetzen der Chassis das nächste Problem. Zu kleine Löcher. Nochmal auf den Bauplan geschaut. Sollte eigentlich stimmen. Die Chassis bei diesem Modell wurden getauscht, soviel wusste ich noch. Aber das hat doch Udo sicher geändert. Also Udo angeschrieben. Der war erst einmal sehr verwirrt, bis wir letztendlich drauf kamen, dass ich meine Boxen noch nach dem alten Bauplan zusammenzimmerte und sich die Maße der neuen Chassis geändert haben. Da hatte ich dann allerdings schon „Nägel mit Köpfen gemacht“ und mir den Durchmesser selber zurechtgelegt. Das nächste Mal den aktuellen Bauplan nehmen. Die nicht versenkten Chassis schaden jedenfalls keinesfalls der Optik und ersparen die Fräsarbeit.

Design:

Dieser Part machte mir vor und nach dem Bau am meisten Kopfschmerzen. Klar war, es sollte die doch relativ selten zu sehende, aber sehr ansprechende Kombination aus Kunstleder und Furnier werden. Doch wie am besten anbringen? Nach dem Studium vieler Boxenbaubeiträge scheint es an Zauberei zu Grenzen oder reine Glückssache für einen Laien zu sein, die richtigen Arbeitsschritte, das richtige Werkzeug und die richtige Technik anzuwenden, um Furnier und Leder auf das Holz zu bringen, ohne dass diese sich wieder lösen oder es aussieht wie hingeklatscht. Fräsen konnte ich leider nicht. Mein Mitbewohner hat zwar eine CNC-Fräse im Abstellraum stehen, doch die hätte erst aufgebaut und neu kalibriert werden müssen. Eine Oberfräse hatte ich dann letztendlich auch in der Hand, doch mein Mitbewohner wollte mich noch 3-4 Wochen warten lassen und dafür war ich einfach zu ungeduldig. Also musste eine neue Lösung her:

Das Kunstleder habe ich letztendlich auf eine Posterrolle aufgerollt. Im Baumarkt habe ich mir Kontaktkleber besorgt. Kontaktkleber klebt, indem man beide Materialien einpinselt, es kurz antrocknen lässt und dann mit kurzem, starkem Druck presst. Da ich so aber das Kunstleder nicht von der Rolle rollen konnte, entschied ich mich dazu, nur auf dem Holz Kontaktkleber anzubringen. Und es hat super funktioniert. Auf dem Boden der Box habe ich das Leder noch mit einigen Klammern festgetackert.



Da ich ja keine Fugen fräsen konnte, in welcher ich das Kunstleder versenken hätte können, wollte ich es um den Rand führen und das Furnier einfach darüber kleben. Kunstleder hat eine Stärke von maximal einem Millimeter und diesen Millimeter wollte ich noch vorher abschleifen. Hätte ich es mal gemacht. Ich entschied mich jedenfalls dagegen, was ich später bereuen sollte.

Beim Furniergroßhändler besorgte ich mir Vogelahornfurnier. Dieses habe ich wieder mit Kontaktkleber festgeklebt. Hielt auch anfangs gut und sah super aus. Sehr schön! viel Stress und Arbeit erspart, dachte ich mir. Das Furnier löste sich allerdings nach 2-3 Tagen wieder ab, indem es sich wellte und letztendlich mit der Hand fast vollständig abzuziehen war. Was wiederum mehr Segen als Fluch war, denn so konnte ich es mit der altbewährten Bügelmethode und Fugenleim neu anbringen. Ungeduld und Ärger führten dann zu mehreren Rissen und einer nicht so schönen Naht. Dass sich das Furnier ablöste, hatte höchstwahrscheinlich damit zu tun, das die Oberfläche durch das höherliegende Kunstleder nicht eben war und Kontaktkleber nicht das beste Material war. Ansonsten halte ich diese Methode, mit vorherigem Abschleifen zum Anlegen des Kunstleders, für sehr praktisch.

Weichenbau:

Der Weichenbau verlief unproblematischer als zuvor angenommen, jedenfalls nachdem Udo mir mitteilte, dass die Zuordnungen der einzelnen Bauteile auf dem Lieferschein stehen.  Also nach dem Plan Widerstände, Spulen und Kondensatoren verlötet und das Ganze auf ein Stück Holz verklebt. Aber Stopp: Auch hier schafft sich der Meister seine Probleme selbst. Im Irrglauben das schwarze Kabel sei der Minuspol und das Rote der Pluspol musste ich alles nochmals umlöten. Dass die Klemmen an die Chassis gehören und nicht an die Frequenzweiche, hab ich auch zu spät erkannt. Deshalb wurden sie abgeschnitten und die Kabel an die Chassis gelötet. Dabei ist mir dann beim Ablöten eines Kabels Lötzinn auf die Bassmembran getropft. Schalalala, keep cool. Erstmal durchschnaufen. Foren durchwühlen, Udo anschreiben und eine Vakuumpumpe im Elektrohandel besorgen. Der Fleck ist immer noch zu sehen, aber er schlägt nicht auf den Hörgenuss über.

Zu guter Letzt noch Standfüße angeschraubt, *oh welch ein Wunder, nichts schiefgegangen* und beim Gebrauchthändler einen Verstärker für die erste Hörprobe erstanden.

Klang:

Nach all den Strapazen war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich HIFI-Lautsprecher oder doch nur zwei überteuerte Blumenständer gebaut habe. Deshalb konnte ich mich umso mehr freuen, als bei der ersten Hörprobe tatsächlich Musik aus den Boxen kam.

4-5 Monate sind mittlerweile vergangen, was kann ich sagen? Meine Erwartungen waren sehr hoch und leider muss ich sagen, habe ich mir anfangs mehr erhofft. Lag es an der Musikauswahl, dem Stand der Boxen im Zimmer oder das sich die Chassis erst einspielen mussten, aber für das investierte Geld habe ich ihnen mehr zugetraut. Zum Glück hielt dieses Gefühl nicht lange an. „Restlos begeistert“ trifft es heute wohl am besten.

Den größten Gefallen findet man wohl in der klassischen und rockigen Richtung. Hier kommt das ausgewogene 3-Wege-System einfach am besten zur Geltung. Der Hochtöner könnte sich etwas feiner abzeichnen, dafür bestechen die Mitten durch Dynamik und Klangtreue. Ob Yann Tiersen, Zaz, Dave-Matthews-Band oder Morcheeba: Das Gefühl ganz dicht neben dem Orchester bzw. der Band zu sitzen, sich Bilder von endlosen Weiten und harmonischen Räumen im Geiste projizieren, treibt mir immer wieder ein Grinsen vollkommener Zufriedenheit ins Gesicht.

Partytauglich sind die Guten ebenfalls, bevor da eine Membran durchgeht, macht vorher der Harman Kardon HK 670 nicht mehr mit. Fatboy Slim, Infected Mushroom (Becoming Insane – Album Mix), Moonbootica und Co haben die Meute das Tanzbein schwingen lassen.

Was mir besonders aufgefallen ist, ist der glasklare Klang bei ohrenschädigender Lautstärke. Selbst bei bassbetonten Liedern ist es noch möglich, sich zu unterhalten. Der Vergleich zu der alten Anlage fällt auch 3 Zimmer weiter in der Küche auf. Während ich früher die Musik runtergedreht oder ausgeschaltet habe, genieße ich es mittlerweile, wie sich der Bass durch drei Wände und Gang nach vorne schiebt und ein nachtigallgleicher, statt rabenartiger Gesang mein Trommelfell erreicht.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden und würde diese Box jedem als Einstieg in einen komfortablen Sound empfehlen. Wer sich keinen Neuwagen ins Zimmer stellen möchte, ist hier bestens bedient.

Vielen Dank an Udo und alle Forenteilnehmer, die mich unterstützt haben. Es hat super viel Spaß gebracht und tut es immer noch!

Merlin

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