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SB15-BR

SB15-BR

Die Rear Speaker für den Heimkino Ohrenschmaus

Best.-Nr. 1385171

179,40 € / Stück
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Details

Lautsprecherbausatz SB15-BR OHNE GEHÄUSE Der eigentlich anspruchsloseste Lautsprecher im Heimkino ist natürlich der Rear-Speaker, von dem nur verlangt wird, einen Raum rund-um und bis weit hinter dem Zuhörer vorzugaukeln. Anders als in den Ursprungszeiten des Rundum-Sounds reicht es heute aber nicht mehr aus, diffus den Frequenzbereich von 400 bis 4000 Hz von den Boxen wiedergeben zu lassen. Heute sollen die Kistlein fast das gesamte, wahrnehmbare Tonspektrum den Ohren präsentieren. Hierfür wurde die SB15-BR entwickelt. Frequenzweiche inklusive der Bauteile für die Impedanzkorrektur

Merkmale

Wege 2-Wege0
Gehäuse Prinzip Geschlossen0
Nennimpedanz 60 Ohm
Höhe 33,80 cm
Breite 20,20 cm
Tiefe 25 cm
Anwendung Kompaktlautsprecher0
Hersteller / Marke der Chassis SB Acoustics0
Preislevel 100-200 Euro0

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprechergalerie

von Fossi
von SirStrom
von SirStrom
von SirStrom

Bauberichte

SB 15 Rear von Andreas

SB 15 Rear von Andreas

 

SB15 Rear „Triangel“ von Andreas

Wie das eben so ist mit dem Boxenbauvirus...kaum war die SB240 fertig gebaut, war ich auf der Suche nach „Hecklautsprechern“ als Ersatz für meine Canton Plus GX – da wir neben Musik doch gerne hin und wieder Filme schauen. Der Heco-Subwoofer wurde in Rente geschickt – dessen Part übernehmen jetzt die SB240, mehr „Bums“ brauche ich nicht ;-).

Als passende Rearspeaker kommen die SB240, SB36, SB18 (remastered) und SB15-Rear in Frage. Die ersten zwei fallen bei mir wegen der Größe raus. Die SB18 mit der „neuen“ Weiche (also mit der an die SB240 und SB36 angepassten Weiche), hat Udo eigentlich genau passend im März veröffentlicht. Die hätten perfekt gepasst – passende Chassis und jetzt dann auch passende Weiche, wenn da nur nicht das Platzproblem gewesen wäre - denn die Lautsprecher sollten auf den Fenstersims. Dafür waren die SB18 im Vergleich zur SB15-Rear einfach etwas zu groß. Deshalb wurden es die SB15-Rear. Damit ich sie auf dem Fenstersims gut stellen kann, habe ich sie als Triangel ausgeführt, die entsprechende Sketchup-Datei habe ich Udo mitgeschickt. Ich habe 18mm Multiplex verwendet und bin damit dem Stil von meinen SB240 treu geblieben. Wer das Glück hat, einen Schreiner um die Ecke zu haben, der bekommt das Multiplex mit der erforderlichen 30°-Kante gleich entsprechend zugesägt. Die Einzelteile halten sich ja in Grenzen, drei Seitenteile, Boden und Deckel - fertig.



Die Ausfräsungen mache ich eigentlich immer vor dem Zusammenleimen, das ist bei der Triangel allerdings fast ein Muß, da im zusammengebauten Zustand das Fräsen ohne entsprechende Halterung schwierig wird. Der größte Vorteil ist für mich aber, falls man sich mal verfräst (da denke ich immer an die Schallwand meiner SB240), ist nur ein Brett für die Füße und nicht die ganze Box ;-). Ein paar Bilder vom Aufbau der Box seht ihr hier.

Da ein Terminal an der Triangel nicht sinnvoll unterzubringen ist, habe ich Polklemmen genommen. Um diese montieren zu können habe ich an der hinteren Kante innen noch eine Verstärkungsleiste eingeleimt und außen eine Vertiefung eingefräst (naja wohl eher gesägt und gefeilt – was ganz gut ging).



Auch die Unterbringung eines Reflexschlitzes wäre nur aufwändig möglich gewesen, deshalb wurde es ein Bassreflexrohr. Wer öfters bei „Frag Udo“ mitliest, weiß, dass man Udo nur die richtige Frage stellen muss und er einem gerne weiter hilft, in meinem Fall hieß die Antwort Streamline 45 mit 13cm Länge. Nachdem beide Boxen zusammengeleimt waren, ging es ans Schleifen. Geringe Überstände habe ich mit dem Exzenterschleifer geebnet (120er und 180er Körnung), zum Schluss noch von Hand mit einer 240er Körnung drüber - fertig. Eine Schicht Wachs (Osmo Ebenholz), zwei auf der Schallwand (dann ist es deckend) zum Schluss noch zweimal Hartöl mit „Zwischenschliff“. Fertig waren die Gehäuse.

Parallel zum Fräsen, Leimen und Wachsen, habe ich mich um die Weichen gekümmert. Der Aufbau erfolgte auf einem Holzbrettchen, Halt fanden die Bauteile durch Kabelbinder und Silikon – hält bombenfest. Die etwas eigenwillige Form der Brettchen ist bedingt durch die Grundfläche der Box, auf der ich die Weiche befestigen wollte. Warum wollte? - Weil das Befestigen auf der Grundfläche der fertigen Box, durch den Ausschnitt des Basschassis nahezu unmöglich war, zumindest für meine Hände. Gelandet sind sie dann auf einer der Seitenwände in Höhe des Hochtöners, dort konnte ich sie mit Hilfe des Akkuschraubers fixieren – ich bin nicht so der Fan von Heißkleber – eine Holzschraube, oder in meinem Fall drei Holzschrauben, sind mir da schon lieber.

Insgesamt ist der Zusammenbau eines Kompaktlautsprechers für mich eine neue Erfahrung – Platzprobleme sind mir von der SB240 nicht bekannt :-). Neben der erschwerten Montage der Weichen erfordert das Verlöten der Chassis und der Polklemmen auch eine logische Reihenfolge, denn Muttern und Dichtringe der Polklemmen müssen vor dem Verlöten über die Kabel gezogen werden – nachher klappt es nicht mehr. Alles etwas beengt aber geklappt hat es dennoch. Das Bassreflexrohr fand mit ein paar Handschlägen seinen Platz – schön straff, wie es sein soll. Vor dem Verlöten der Chassis habe ich natürlich noch das Sonofill „reingestopft“, alles oberhalb der Reflexrohre. Löcher für die Chassis vorgebohrt, alles verschraubt und fertig waren die SB15-Rear „Triangel“. Ein paar Bilder gibt es unten, auch einen Größenvergleich von den „Großen“ und „Kleinen“ SB-Kisten.



Nach erfolgreichem Fertigstellen der Lautsprecher darf das Probehören natürlich nicht fehlen. Getestet habe ich sie erst einmal im Stereo-Betrieb, an den B-Anschlüssen meines Stereo-Verstärkers. Ich war ehrlich gesagt überraschtm was da aus den „Kleinen“ herauskam – ich hatte mit weniger gerechnet. Klar fehlt im Vergleich zur SB240 untenherum etwas, wäre ja auch schlimm, wenn das nicht so wäre – aber alles, außer dem tieferen, druckvollen Bass der SB240, kann die SB15-Rear auch. Eigentlich fast zu schade, sie nur als „Rear-Speaker“ einzusetzen.



Nach ausgiebigem Stereo-Probehören habe ich sie dann auf ihren eigentlichen Bestimmungsort „verbannt“ - hinten auf den Fenstersims. Der erste Surround-Test ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Im Vergleich zu den alten Canton-Rear-Speakern höre ich jetzt auch was von hinten. Die Aufstellung mag für einen Surround-Freak durchaus verbesserungsfähig sein. Für mich hat sie den Charme, dass, wenn nur Stereo gehört wird, die SB15-Rear sozusagen hinter dem Vorhang verschwinden und fast nicht mehr auffallen. Für mich ein akzeptabler Kompromiss von „Klang“ und WAF ;-).



Ein kleiner Nachteil der Aufstellung ist die gute Erreichbarkeit für meine Kids. Lautsprechermembranen und Kinder scheinen ähnliche Anziehungskräfte zu haben, wie die stromdurchflossene Schwingspule und das Magnetfeld des Lautsprechers selbst. Mein Sohnemann hat die Druckfestigkeit der Staubkalotte des Basschassis gleich getestet – gemütlich vom Sofa aus – Sohnemann hat gewonnen, die Kalotte hatte eine Delle. Der Staubsaugertrick hat nicht funktioniert, dazu ist die Pappkalotte zu steif, mit der Nadel hat es dann funktioniert – Schaden behoben nahezu unsichtbar.



Mal sehen wie es weitergeht – es fehlt eigentlich nur noch der Center aus der SB-Reihe. Dann wäre mein SB-Acoustics-Surroundset komplett. Da schiele ich ja schon auf den SB30 Center oder die SB36 in der Center Ausführung.

Andreas

Holgers SB 15

Holgers SB 15

Mein Mac spielt jetzt den Blues


sb15_holger_fuer_udo 5Eigentlich müsste ich mich für mein Vorgehen entschuldigen: Erst baue ich aus den eher für Musik gedachten SB 36 und SB 18 einfach ein Heimkino und nun drehe ich den Spieß und nutze die Heimkino-Boxen SB 15 nur für Musik. Warum das? Die SB 36 sind nach wie vor großartig, stehen aber die meiste Zeit des Tages schlicht im falschen Raum. Im Arbeitszimmer müsste die Musik spielen, dachte ich mir schon lange – aber wenn schon, dann bitte Bluesklasse. Die SB 15 machten das Rennen, weil sie einfach ein paar Liter kleiner sind als die SB 18. Nach einigen Mails stand der Entschluss schnell fest. Optisch gefällt mir der kleinere Hochtöner der normalen SB 15 gut. Für den ausreichend potenten Antrieb sorgt mein alter AV-Receiver, dessen D/A-Wandler auch die Aufbereitung der vom Mac gelieferten Signale in erprobt hoher Qualität übernimmt.

Diesmal machte ich keine Bilder vom Aufbau - wie ein weiser Mann einmal sagte, sollte das Zusammenkleben von sieben Brettern mit Fugenleim eigentlich niemandem Rätsel aufgeben - sondern beschränke mich hier mal aufs Finish: An meinem Schreibtisch war keine edle Holzoptik gefragt, sondern eher Sachlichkeit und wegen der Aufstellung in Fensternähe eher eine helle Farbe. Weiße Boxen sind eigentlich am ehesten mit MDF und endlosen Grundier- und Spachtelorgien zu erzielen, aber ich war im Baumarkt über weiße Beize gestolpert und probierte sie an einem Reststück Multiplex-Holz aus. Das Ergebnis war recht ermutigend: Die weiße Beize betont zwar nicht wie normalerweise gewohnt die Holzstruktur, kleistert sie aber auch nicht völlig zu. Die Schnittkanten des MPX werden etwas verhaltener und es ist noch immer zu sehen, dass die Boxen aus echtem Holz bestehen. Die senkrechten Kanten rundete ich mit der Oberfräse und nach dem Beizen rollte ich die Boxen dreimal mit dem bei mir bestens bewährten Treppen- und Parkettlack. All das war bei den kleinen Boxen schnell gemacht: Rund einen Arbeitstag dürfte ich, unterbrochen von den Trockenzeiten, nach der Rückkehr aus dem Baumarkt mit dem Aufbau verbracht haben. 

sb15_holger_fuer_udo 2Beim ersten Probehören fand ich die Vorstellung der kleinen SB 15 geradezu unverschämt: Glasklare Höhen und - ich konnte es fast nicht glauben - ziemlich tiefe und präzise Bässe ließen mich fast auf der Bühne Platz nehmen. Norah Jones sitzt seitdem öfters scheinbar direkt auf meiner Fensterbank, wo aber auch komplette Rock-Combos mit großen Basstrommeln Unterschlupf finden und ich genieße jeden Tag mehr die sehr hohe Präzision der kleinen Schreihälse. Wozu hatte ich mir doch gleich die weit größeren SB 36 ins Wohnzimmer gestellt? Die Antwort war schnell gefunden, als ich die SB 15 zum Vergleich daneben stellte, denn aus weiterer Entfernung im größeren Raum verloren sich die Bässe und auch die Präzision und Luftigkeit litt unter den unzähligen Raumreflektionen, während sich die SB 36 hier hörbar besser durchzusetzen vermögen. Für den Einsatz im Nahfeld am Schreibtisch halte ich die SB 15 aber auch nach einigen Wochen des Lauschens für nahezu optimal. Bluesklasse am PC? Jederzeit wieder, der überschaubare Aufpreis lohnt sich allemal. Dank nochmal an Alle für die Unterstützung und vor allem diese wunderbaren Boxen. 

Holger
 
sb15_holger_fuer_udo 7 
SB 15 Rear (SB Basic Heimkino Part 1)

SB 15 Rear (SB Basic Heimkino Part 1)

SB 15 Rear (Bassreflexbox als Rear für das Basic Heimkino)

Durch die 08/15-Bluetooth-Boxen am Handy kennen viele Musikhörer heutzutage gar nicht mehr den Unterschied zwischen Mono, Stereo und Mehrkanalton, dabei ist es im Grunde ganz einfach: Mit Stereo lässt sich bereits ein interessantes Panorama realisieren, doch wenn im Heimkino fünf bis sieben Schallwandler plus Subwoofer das Bild akustisch untermalen, geht das Spektakel erst richtig los, weil Autos, Züge, Flugzeuge und Raketen nicht nur durch das Bild, sondern virtuell durch den Raum rasen.

Die mit dem Heimkino-Receiver zusammen gekauften Billig-Böxchen aus dem Elektronikmarkt enttäuschen hier oft - meist unbemerkt, da das Bild im Vordergrund steht und sich kaum jemand bewusst ist, dass der Ton das Gefühlskino liefert. Dagegen wird bei Stereo oft über jedes kleine Detail diskutiert, hier wird versucht, die Musik nah am Original wiederzugeben. Beim Film ist doch eh alles künstlich und die Qualität egal! Oder? Weit gefehlt, gerade hier spielt die Qualität der Lautsprecher eine entscheidende Rolle. So verwundert es nicht, dass immer mehr Heimkino-Fans unsere SB 18 und SB 36 im Fünferset für ihr Heimkino ordern und aufbauen, um bei Film und Musik einen ordentlichen Sound zu genießen, und dabei denken die meisten von ihnen bei weitem nicht nur an Musikvideos, sondern auch an Klassik und Jazz in zweikanaliger Dimension. Also gilt es für uns, sich diesem Publikum mit noch größerer Sorgfalt zu widmen. Daher haben wir eine Heimkino-Geschichte in drei Kapiteln ersonnen.

Bestückung

Ein Heimkino-Lautsprecherset umfasst neben dem Subwoofer die Frontlautsprecher, mindestens zwei Rearspeaker und einen Centerspeaker. Je nach Anzahl der Kanäle kommen zusätzliche Surroundlautsprecher an den Seiten hinzu. Der Subwoofer entlastet die anderen Boxen unterhalb 80 Hz vom Bass, so dass diese kleiner ausfallen und unauffälliger platziert werden können.

Von den vielen Chassis im Intertechnik-Lieferprogramm die richtigen für unser Heimkino-Projekt herauszusuchen, scheint von außen betrachtet eine unlösbare Aufgabe. Leichter wird es durch die Vorgaben "audiophil" und "bezahlbar", was ja an sich ein Widerspruch ist. Hier kommen die Chassis von SBAcoustics ins Spiel, welche diese Aufgabe mit Bravour meistern. Das Lieferprogramm dieses Herstellers ist groß genug, um auch für eine umfangreiche Heimkino-Anordnung die richtigen Chassis bereit zu halten.

Eine solide Basis bilden der Tiefmitteltöner SB15NRXC30-8 und der Hochtöner SB29RDCN-000-4. Der Hochtöner wurde insbesondere auch von Dipl. Ing. Bernd Timmermanns in einem Chassistest der Hobby-Hifi gelobt.

Rund 55,- Euro für einen 15er klingt billig, entpuppt sich in diesem Fall jedoch als ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der außen hochgezogene Druckgusskorb mit seinen soliden Stegen ist schwarz pulverbeschichtet und bietet der hochgelegten Zentrierspinne genügend Auflagefläche. Auf dem für diese Chassisgröße außerordentlich erwachsen dimensionierten Magnetsystem mit 100 mm Durchmesser ist er mit Kleber und Nieten gleich doppelt befestigt. Der Kapton-Schwingspulenträger misst über 30 mm und die immense Wickelhöhe erlaubt zusammen mit der 5 mm hohen Polplatte ganze 10 mm Hub für besonders dynamische Klangeigenschaften. Auf der Rückseite der in der neuesten Version vorne schwarz eingefärbten Papiermembran sind die ehemals auch vorne sichtbaren hellen Sprenkel nach wie vor vorhanden. Die weiche Gummisicke hält die gerade einmal 8,1 Gramm leichte Membran sauber zentriert im massiven Druckgusskorb.

Eine einen Zentimeter durchmessende Polkernbohrung entlüftet das Magnetsystem, so dass sich durch die Staubschutzkalotte kein übermäßiger Druck aufbauen kann, der die Thiele-Small-Parameter verändern und für Unlinearitäten sorgen würde. Gleichzeitig sorgt die Entlüftung für Schwingspulenkühlung. Zwei vergoldete Lötfahnen dienen zum Anschluss des Chassis an die Weiche, die breitere ist der Pluspol.

SBAcoustics geht seinen eigenen Weg und hat sich vom Mainstream mit ungewöhnlichen Chassis-Bezeichnungen und teils auch eigenwilligem Design emanzipiert, so auch beim SB 29 RDCN-C000-4, dessen Membran eigenartig eingedrückt anmutet, da ein Klebepunkt die Membranmitte auf dem Polkern fixiert. Der erfahrene und branchenbekannte Entwickler des Tweeters, Ulrik Schmidt, erläutert, dass er so einige typische Nachteile im Schwingverhalten einer weichen Textilmembran vermeiden konnte. Vermeintlich überdimensioniert ist auch die äußere Membraneinfassung, sie als Sicke zu bezeichnen trifft es nicht genau, das sie bei einem Ringradiator obendrein der Schallabstrahlung dient.

Trotz ihres geringen Membrangewichtes hat die Kalotte mit ihrer 29-mm-Schwingspule einen stattlichen Durchmesser und bietet dabei eine maximale lineare Auslenkung von immerhin einem halben Millimeter bei 2 mm Wickelhöhe in einem 2,5-mm-Luftspalt. Dabei wurde bewusst auf Ferrofluid verzichtet, da es außer der Kühlung nicht viele Vorteile bietet. Gerade eine Schwingspule dieser Größe sollte man nicht noch mit Ferrofluid ausbremsen, zumal sie bei vergleichbarem Einsatzbereich ohnehin nicht so viel Kühlung wie eine kleinere Schwingspule braucht.

Angekoppelt werden kann der SB 29 RDCN-C000-4 bereits ab 2 kHz, da sich hinter dem kräftigen Neodym-Magneten eine kleine Kammer befindet, welche die Resonanzfrequenz deutlich senkt und auch das Dynamikverhalten verbessert. Mit 94 dB/ 2,83 V/ 1m gehört dieser Hochtöner zu den lautesten seiner Gattung - bei einem außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kapitel 1: Die Rear-Boxen

Die Rear-Speaker sind zwar die anspruchslosesten Lautsprecher des Heimkinos, da sie dem Zuschauer lediglich die Rauminformation bieten sollen, dennoch liegt gerade hier der Denkfehler: Gegenüber dem anfänglichen Surround-Sound, wo die Wiedergabe diffuser Hintergrundsignale im Frequenzbereich zwischen 400 und 4.000 Hz ausreichten, werden heutzutage die Tonsignale bisweilen bewusst auf die hinteren Kanäle gemischt. Also müssen auch die hinteren Lautsprecher klanglich zu den anderen Boxen passen, damit beispielsweise der satte Sound eines Ferrari im Vorüberfahren nicht zu einem Trabbi mutiert.

Damit ist dann klar, dass sie fast das gesamte Frequenzspektrum sauber wiedergeben müssen, den Hauptsatelliten also nicht so sehr nachstehen sollten. Damit ist es sinnvoll, den 15er in ein Bassreflexgehäuse einzubauen, damit der Bassbereich unter 100 Hz nicht unterbelichtet ist, spätestens unter 60 Hz übernimmt ja der Subwoofer den Basspegel. LSPCad errechnete knapp 8 Liter mit f3 bei 63 Hz und 21 cm tiefem Kanal (blau), entschieden haben wir uns für ein etwas größeres Gehäuse mit 11 Litern (schwarz), welches mit einem 15,9 cm langen Reflexrohr ein klein wenig tiefer abgestimmt ist und unterhalb des -3dB-Punktes etwas mehr Pegel verspricht. Die grüne Kurve ist eine Frequenzgangsimulation eines geschlossenen Gehäuses mit 11 Litern.

Für einen sauberen Rohbau werden zunächst Deckel und Frontplatte und dann Rückwand und Boden auf eine der beiden Seitenwände geleimt und dann das Brettchen für den Bassreflexkanal und die zweite Seite festgeleimt. Die einzelnen Bauplan-Ansichten sind per Mausklick vergrößerbar und können dann auch ausgedruckt werden.

Der CAD Bauplan dient der Maßhaltigkeit:

Hier den Bauplan als ZIP laden.

Weiche

Nachdem der Rohbau optisch finissiert wurde, darf die Technik der neuen Arbeitsumgebung angepasst werden, sprich: als erstes wird die passive Frequenzweiche berechnet und im Klangtest auf das gewünschte Klangergebnis hin angepasst. Die Weichenabstimmung ist im Grunde der Kernpunkt für alle weiteren Überlegungen, wie eine komplette Heimkino-Serie entsteht, denn letztendlich sollen ja alle Klangcharaktere der einzelnen Mitspieler zueinander passen und im Team aufspielen. Wesentlich hierbei ist neben dem Einsatz möglichst vergleichbarer Chassis auch die gleiche Phasenlage im Mittelhochtonbereich.

Also haben wir uns für die gleichen Chassis bei allen Mitspielern im Mittelhochtonbereich entschieden und die Weichenbauteile ebenfalls einander entsprechend ausgewählt, das Weichenschaltbild muss ja mit denen der Hauptlautsprecher und des Centerspeakers kompatibel sein. Wir haben uns noch eine weitere Aufgabe gestellt: Haupt- und Rearlautsprecher sollten auch Stereo eingesetzt gut klingen, wodurch die Abstimmarbeit aller Boxen ein wenig länger gedauert hat.

Die Messung (links) des unbeschalteten SB15NRXC30-8 im Gehäuse (rote Kurve) offenbarte eine regelrechte Berg- und Talfahrt, die mit der Weiche entsprechend geglättet wird. Die 8 kHz-Überhöhung wurde mit einer vorgeschalteten mittelgroßen Laufspule und einem dazu parallelgeschalteten kleinen Kondensator weitestgehend sowie mit einem weiteren, dem Tiefmitteltöner parallelgeschalteten Kondensator endgültig begradigt. Eine durch die Schallwandbreite verbliebene Überhöhung bei 1 kHz erforderte weitere Maßnahmen, so dass insgesamt 6 Bauteile eingesetzt wurden (blaue Kurve).

Besser war der Hochtöner in den Griff zu bekommen, sein unbeschalteter Frequenzgang (Mitte) in der Box (rot) zeigte bereits ein ordentliches Verhalten, so das ein Hochpassfilter zweiter Ordnung (12 dB/Oc.t) in Verbindung mit einem Spannungsteiler zur Pegelanpassung an den SB 15 für einen perfekten Frequenzgang ausreicht - was bei einer so sparsamen Beschaltung ein besseres Klangverhalten verspricht als bei der Notwendigkeit weiterer Weichenbauteile.

Rechts die Summenkurve (blau) des Basszweiges (rot) und des Hochtöners (grün), jeweils mit Weiche, zeigt eine perfekte Addition. Die Trennfrequenz bei rund 3 kHz stellt keines der beiden Chassis vor unlösbare Anforderungen.

Klangtest

Nach fertig aufgebauter Weiche kommt jedes Mal der spannendste Moment bei der Lautsprecherentwicklung: Der erste Klangtest. Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit: Bewahrheiten sich die guten Messergebnisse? Klingt die Box wie erwartet? Nun, wir drücken es mal so aus: Wir hätten diesen Artikel ganz sicher nicht veröffentlicht, wenn wir selbst nicht vom Klang begeistert gewesen wären.

Für den ersten Klangtest wurde anstelle eines Heimkino-Receivers eine Kombination aus hochwertiger Vor- und Endstufe verwendet, da ja noch nicht alle Heimkino-Mitspieler fertig aufgebaut waren. Die Verwendung uns gut bekannter Komponenten schloss den Klang des Verstärkers als Unbekannte aus, so dass wir uns auf die Beurteilung der Klangqualität der Rear-Boxen konzentrieren konnten.

Eigentlich wollten wir den ersten Klangtest routiniert kurz halten, doch schon bei den ersten Klängen kam die Ohrenbahrung: Uns bekannte Test-CDs offenbarten eine Klangqualität, die einen Einsatz als reine Rear-Speaker fürs Heimkino fast als ein "mit Kanonen auf Spatzen schießen" anmuten lassen.

Zunächst landete Nils Lofgren als Silberling im Player: Seine Gitarre überzeugte mit Körperhaftigkeit, die Saiten derselben erklangen straff und die vielzitierten Details bei "Keith don't go" erklangen unspektakulär und selbstverständlich. Der Hochtöner integrierte sich sauber ins Klangbild, ohne durch unangenehmes Zischeln oder mehr oder weniger deutliche Schärfe auf sich aufmerksam zu machen. Dieses harmonische Zusammenwirken ist eines der wichtigsten Kriterien hochwertiger Lautsprecher.

Ebenso überzeugten die nicht zuletzt im Heimkino-Betrieb wichtigen Klangkriterien Sprachverständlichkeit und Tonalität auf ganzer Linie. Obendrein punkten die Winzlinge mit Dynamik und Auflösung, selbst kleinste Nebengeräusche waren sogar bei hohem Gesamtpegel einwandfrei zu identifizieren.

Anschließend landete von den Eagels "Hotel California" als CD im Player. "Hell freezes over" überraschte derart, dass im Blindtest niemand auf einen so kleinen Lautsprecher getippt hätte. Weiter geht die Berichterstattung mit dem Center-Speaker als weiterer Baustein des Heimkinos.

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