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Magni
Magni
Magni

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Best.-Nr. 1385313

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Details

Lautsprecherbausatz Magni mit SB Acoustics Lautsprechern ohne Gehäuse

Best.-Nr. 1385313

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Transmission
Höhe (cm) 130,00
Breite (cm) 14,40
Tiefe (cm) 21,40
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis SB Acoustics
Preislevel 300-500 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

Magni von Christian
Magni von Christian
Magni von Christian
Magni von baumawas

Bauberichte

Daniels Magni

Daniels Magni

Ausgangslage

Mir geht es so wie manchen Hobby-Boxenbauern. Eigentlich habe ich genug Lautsprecherboxen, aber das Virus hat mich derart infiziert, dass der Drang nach weiteren Bauerfahrungen grösser ist als die Vernunft. Trotz guten Lautsprecherboxen (ebenfalls Eigenbau) im Wohnzimmer beschloss ich also, ein neues Projekt zu realisieren. Nach folgenden Kriterien suchte ich im umfangreichen Angebot von Intertechnik:

- Kompakte Standbox
- Transmissionline
- Erschwinglicher Preis

Mit diesen Vorgaben stiess ich schliesslich auf die von Christian entwickelte Magni. Ich bestellte den Bausatz bevor der heisse Sommer begann. Dies hatte schliesslich zur Folge, dass der Bausatz nach der Ankunft zuerst einmal liegen blieb. Bei aller Liebe zum Boxenbau, wunderschönes Sommerwetter verbringe ich gern im Freien und nicht in der Werkstatt.

Zeit in der Werkstatt

Es war dann bereits Mitte August, als ich mit den ersten Arbeitsschritten begann. Da ich mit den Holzzuschnitten im Baumarkt nicht allzu gute Erfahrungen gemacht habe und ich diese Box sowieso auf Gehrung bauen wollte, bestellte ich vier MDF-Platten. Da die Platten einen Millimeter dicker waren, als im Plan vorgeschlagen, passte ich die Masse entsprechend an. Das Vorbereiten der Einzelteile ging recht gut vonstatten. Die Ungenauigkeiten im Bereich der Gehrung bemerkte ich erst beim Zusammenbau des Gehäuses. Aufgrund des speziellen Aufbaus der Magni konnte ich sowieso nur die Vorderseite und den Deckel auf Gehrung verbinden. Einmal mehr machte ich die leidige Erfahrung, dass Gehrungsverbindungen äusserst präzises Arbeiten erfordert, was nicht ganz einfach ist. Zum Glück gibt es Acrylkitt zum Ausbessern!

Die Öffnungen für Chassis und Terminal fräste und sägte ich vor dem Zusammenbau des Gehäuses. Mit dem selbstgebauten Fräszirkel war das überhaupt kein Problem. Probefräsungen sind aber unbedingt zu empfehlen!

Der Zusammenbau des Gehäuses erwies sich schlussendlich als einfacher, als ich befürchtete. Für alle Verbindungen, ausser Front und Deckel, verwendete ich Flachdübel, was sich meiner Ansicht nach lohnte. Beim Verleimen der Front verwendete ich Bessey Bandspanner. Ganz zum Schluss kam der Deckel oben drauf, den ich mit einem Gewicht beschwerte. Nach dem Zusammenbau kam der vorher bereits erwähnte Kitt zum Einsatz. Anschliessend wurde fleissig geschliffen. Interessanterweise erschienen die gespachtelten Stellen nach den Schleifen viel weniger gross und aufffällig als vor dem Spachteln, als sie mich regelrecht "ansprangen". Das so vorbereitete Gehäuse bemalte ich mit einer hellblauen Acrylfarbe vom Fachgeschäft, wo ich den gewünschten Farbton mischen liess. Nach drei Schichten Farbe, die ich mit dem Roller auftrug, liess ich es gut sein. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

Zwischendurch kümmerte ich mich um die Frequenzweiche. Für mich war diese Weiche die komplexeste, die ich bisher zusammenlötete. Aufgebaut habe ich sie auf einem Holzbrett. Aufgrund des Schaltplans war für mich als Laie nicht auf Anhieb klar, bei welchen Bauelementen es sich um die Impedanzkorrektur für Röhrenverstärker handelt. Deshalb schickte ich eine Anfrage ans Forum, worauf mir Christian (der Entwickler der Magni) antwortete. Ich folgte seinem Rat und baute die entsprechenden Bauteile ein. Gemäss Christians Aussage stört die Impedanzkorrektur bei der Verwendung eines Transistorverstärkers nicht.

Die Endmontage der Box dauerte einmal mehr länger, als ich erwartete. Obwohl ich schon mehrere Boxen gebaut habe, unterschätze ich diesen Arbeitsschritt jedes Mal. Umso grösser ist dann die Spannung, wenn die Boxen das erste Mal an den Verstärker angeschlossen werden und der erste Hörtest erfolgt.

Klang

Wie vielen anderen fällt es mir nicht wirklich leicht, meine Hörerlebnisse und -empfindungen in Worte zu fassen. Der erste Eindruck war auf jeden Fall sehr positiv. Im Bassbereich kommt die Magni für ihre Grösse erstaunlich satt herüber. Im Gegensatz zu meinen "alten" Boxen ist der Bass zurückhaltender, was ich aber meist als angenehmer empfinde. Der Mitteltonbereich ist sehr klar. Stimmen sind sehr authentisch und Zischlaute stören nicht. Anfangs empfand ich den Hochtonbereich ein bisschen überpräsent bzw. fast zu aufdringlich. Dieser Eindruck hat sich ein ziemlich gelegt. Ich weiss nicht, ob es mit dem Einspielen oder doch mehr mit Gewöhnung zu tun hat. Die Magni macht auf jeden Fall viel Spass. Es werden noch viele Stunden Hörgenuss folgen.

Dank

Vielen Dank an Christian für die Entwicklung der Box sowie die Rückmeldung betreffend Impedanzkorrektur.

Leserprojekt Magni

Leserprojekt Magni


Magni, Christians neuester Selbstbau
 

Es macht mir Spaß, Lautsprecher zu bauen und ich bin, ich gebe es zu, ein sogenannter Wiederholungstäter. Aber diese Mal, um den eigenen Lebensraum nicht weiter zu dezimieren, sollte es etwas Kleines werden. „Ne Needle oder sooo“,vielleicht so etwas wie Udos SB12ACL. Eine sogenannte „Fingerübung“, um nicht einzurosten.

Klein, aber trotzdem kräftig. Ich hatte auch nicht den Anspruch, die letzten Tiefen zu erreichen, aber es sollte ne runde Sache bzw. im wahrsten Sinne, stimmig sein. Also blätterte ich durch die Intertechnik-Seiten und in den bekannten DIY-Magazinen. Es kam mir der Lausprecher-Bausatz „Thor“ in den Sinn. Ein sehr interessanter Lautsprecher mit Seas Chassis, den ich gerne mal bauen und hören würde. Aber dieser Lautsprecher war schon wieder sehr groß und auch nicht gerade billig. Etwas Ähnliches sollte es aber sein, aber kleiner und günstiger in D`Appolito Anordnung.

Die Werte des SB Acoustics Tiefmitteltöner SB12NRXF25-4, sowie die bereits veröffentlichen Bauvorschläge mit diesen Chassis machten es sehr wahrscheinlich, diesen Lautsprecher erfolgreich in ein Transmissonline Gehäuse einbauen zu können. Aber leider gibt es den anscheinend nur in 4 Ohm Ausführung. Aber O.K., 86-87 db sollten reichen. Dann werden die TMT halt in Serie geschalten.

Nun stand nur noch eine Frage im Raum: Welcher Spielpartner soll im Hochtonbereich zum Einsatz kommen. Um die Bässe so nahe wie möglich an den Hochtöner positionieren und zueinander in einem gewissen Abstand verbauen zu können, bot sich der SB29RDCN-000-4 an. Er ist klein und eignet sich damit hervorragend für diese Bauart. Schalldruck hat er sowieso ohne Ende und kann damit an fast alles angepasst werden.

Und so entstand nach langem Hin- und Herüberlegen die, „Magni“. Der Name schien passend, denn Magni war einer der Söhne Thors. Wie passend dieser Name am Ende aber am Ende tatsächlich ist, wusste ich allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Vor dem Bauen kommt jedoch die Theorie. Also erst mal ne Zeichnung. Die Linienlänge entspricht weitestgehend der in der Werkstattpraxis - Tools veröffentlichten Formel. Und um diesbezüglich den ersten Fragen vorzubeugen, nein, es macht keinen Sinn die Line länger zu bauen. Das habe ich beim ersten Anlauf zwar versucht, aber die kleinen Bässe sind mit der längeren Schallleitung schnell überfordert. Sie kommen dann zwar erstaunlich tief, klingen aber sehr unsauber und verwaschen.


Um die Bemaßung lesbar zu machen, habe ich ein PDF erstellt, das sich notfalls stark vergrößern lässt. Das Gehäuse selbst lässt noch einiges an Gestaltungsfreiraum offen. Wenn man berücksichtigt, dass fast die Hälfte der Tiefe in meinem Entwurf für das Weichenfach verplant wurde, in dem man neben der Weiche auch noch locker und leicht eine Flasche Bier parken kann. Na ja, vielleicht noch etwas zur Linienform. Ich entschied mich, die Line nicht gerade, sondern verjüngt zu bauen. Der Platz hinter den Basstreiben erschien mir bei einer geraden Konstruktion einfach zu gering.

Als Baustoff habe ich bei einem in der Nähe gelegenen Baumarkt Buche Multiplex in 18 mm ergattert. Das Holz war unglücklicherweise leicht verzogen, was sich aber leider erst nach dem Zuschnitt herausstellte. Grund genug für mich, den Preis herunterzuhandeln. Am Ende bekam ich das Baumaterial zwar sehr günstig, musste beim Aufbau der Gehäuse aber richtig Gewalt anwenden. (Merke: das versuchen wir nicht nochmal!)

Die Oberfläche veredelte ich mit einer weiß eingefärbten Wachslasur der Firma Clou. Hier gibt es nicht viel falsch zu machen. Es erleichtert jedoch den gleichmäßigen Auftrag der Lasur um vieles, wenn die Buche nicht zu glatt geschliffen ist. Danach habe ich die Rückwand und den aufgesetzten Deckel noch mit schwarzem Kunstleder bezogen. Der Deckel wurde aufgeklebt, die Rückwand nur geschraubt.

Vor der Weichenentwicklung und dem Verschließen des Gehäuses wurde die Linie mit zwei auf die Innenbreite des Gehäuses zugeschnittenen Streifen Sonofil gleichmäßig und locker gedämmt. Nur das obere Ende der Linie wurde mit etwas mehr Dämmstoff versehen.



Als Erstes wurde der Bass mit Spule und Kondensator in die Knie gezwungen. Ein zusätzlicher Kondensator über der Spule ließ den Bass noch etwas schneller hinter dem 4kHz Bereich zusammenfallen. Der Hochtöner konnte ebenfalls relativ einfach mit einem 12 db Filter beschalten werden. Die danach notwendige Anpassung des Pegels besorgten zwei Widerstände die den Hochtöner um ca. 9 db drosselten. Die Übernahmefrequenz stellte ich auf ca. 2200 Hz ein. Die Addition der Zweige gelang somit mit einer leichten Senke im Präsenzbereich. Der Hochtönpegel kann für die individuelle Anpassung an den jeweiligen Wohnraum absenkt oder erhöht werden. Für den Betrieb an Röhrenverstärkern bastelte ich noch eine zusätzliche Impedanzkorrektur.




In einer Neuvorstellung dürfen die Messungen der fertigen Lautsprecher natürlich nicht fehlen. Hier sind sie:

     
 Frequenzgang

 Impedanz

 Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall


So und jetzt zum Hörtest. Eigentlich das Spannendste an der ganzen Bastelei. Ich hatte etwas Bedenken, diese kleinen Lautsprecher an meinen großen Verstärker anzuschließen. Die Anlage entwickelt immerhin 140 Watt an 8 Ohm und könnte theoretisch meine neue Konstruktion in Staub und Asche verwandeln. Trotzdem wagte ich es und wurde überrascht.

Für den Anfang sollte das Oscar Paterson Trio „We Get Requests“ herhalten. Tolle Auflösung und erstaunlich viel Volumen dachte ich mir, der Bass tief und trocken, hmmm, also weiter … Um einiges mutiger war ich mit Chris Jones Album „Moonstruck“. „Long after you´re gone“ Ich drehte jedoch den Lautstärkeregler stark zurück und lauschte den ersten Takten. GUT, … lauter … , auch gut! Das machten die Kleinen richtig gut. Nachdem ich das zweite Mal den Lautstärkeregler im Uhrzeigersinn weitergedreht hatte, musste ich jedoch die Auslenkung der Bässe überprüfen. Der Geräuschpegel war schon weit über Zimmerlautstärke aber die Bassmembranen machten immer noch keine hektischen Bewegungen. Unangestrengt, unglaublich unangestrengt gaben sie das doch sehr basslastige Stück wieder. Unglaublich, ich hatte das so nicht erwartet. Weitere Stücke folgten quer durch den Garten. Niki Yanofski, Kari Bremnes aber auch Robbie Williams und als Härtetest Gossip „Music For Man“ gaben die Lautsprecher weit über Zimmerlautstärke mit erstaunlicher Dynamik wieder. Die kleinen Bässe sind absolut erstaunlich. Auch der Hochtöner ist eine Klasse für sich. Sehr präzise abbildend und dabei glasklar, ohne auch nur im Entferntesten scharf zu wirken.

Fazit: Mit geschlossenen Augen kann hier niemand die wahre Größe dieser Lautsprecher erkennen, noch nicht einmal erahnen. Man hat den Eindruck, deutlich größere Lautsprecher vor sich zu haben. Der Bass kommt erstaunlich tief und kontrolliert und der Hochtöner ist in allen Situationen Herr der Lage. Keine Schärfe kein Zischeln, einfach angenehm über den gesamten ihm zugedachten Frequenzbereich. Die Bauart der Transmissonline passt hier unglaublich gut. Für Tiefbassorgien sind diese Lautsprecher sicherlich nicht geeignet. Wie auch? Bei den ganz, ganz tiefen Tönen wird’s merklich leiser, aber, man kann sie erstaunlicher Weise dennoch hören.



Und nun zurück zum Namen. Magni ist einer der Söhne Thors, ja, aber nach weiterer Recherche finden wir die Bedeutung näher beschrieben. Altnordisch Magni - „der Starke”, ein sehr treffender Name, wie ich finde …

Viele Grüße Christian
 

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