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MYSTERY-HP18-SUB

MYSTERY-HP18-SUB

18" Subwoofer für die Mystery 1 und Mystery 2

Best.-Nr. 1385074

175,60 € / Stück
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147.56 € exkl. MwSt
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Details

Bausatz Mystery HP 18 SUB ohne Gehäuse, dieser Bausatz ist auch bekannt als Basspfundament

Best.-Nr. 1385074

Merkmale

Wege Subwoofer
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Anwendung Subwoofer
Hersteller / Marke der Chassis P Audio
Preislevel 100-200 Euro
Konstruktion/Entwicklung Intertechnik

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Alternative Artikel

Bild Bezeichnung Preis Menge
RF38
3,30 € / Stück
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APA150
Vielseitiges Aktivmodul
209,00 € / Stück
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175,63 € exkl. MwSt

Bauberichte

Michaels Mysteries

Michaels Mysteries


Jänner 2013:
Diesmal wurde die Planung der alljährlichen Party ein wenig vorgezogen, um größere Fehler und Pannen, die die Jahre zuvor aufgetreten waren, zu vermeiden. Die Beschaffung der PA-Anlage und deren einhergehende Unkosten standen auch wieder zur Debatte. Mein Vorschlag, dass wir uns eine eigene PA-Anlage bauen könnten, wurde nach kurzer Diskussion und Kalkulation der anstehenden Kosten für gut befunden.

Die Mystery Party wurde als Bassreflex gewählt, da diese auch eigenständig betrieben werden soll. Durch die Bassreflex-Ausführung kann hier ein bisschen mehr Druck im Bassbereich erzeugt werden. Der HP18 SUB wird unverändert nach Plan gebaut. Die Front werden um 1,5cm tiefer gesetzt, somit kann später ein vollflächiges Schutzgitter angebracht werden. Das Holz war bereits gekauft, präzise wie immer zugeschnitten, so konnte es gleich an den Bau der Kisten gehen.

Bau:
Durch die 1,5cm versenkte Frontpartie mussten die Ausschnitte für Hoch- Mittelton und Basslautsprecher schon vorher geschnitten werden. Das Zusammenleimen der Tops ging schnell und ohne große Probleme über die Bühne. Das Verleimen der Sub-Kisten erfolgte in 2 Schritten, es fehlten mir einfach die Schraubzwingen, um die Kisten in einem Schritt zu verleimen. Als kleine Schwierigkeit stellte sich das auf Gehrung schneiden des Bassreflexbrettes dar. Mein Onkel konnte mir dank vorhandener Kreissäge mit Winkelfunktion schnell Abhilfe schaffen. Um den Transport der schweren Sub-Kisten zu erleichtern, bekamen sie Rollen an der Rückseite.




Einige Tage später wurden zwei große, schwere Pakete vom Postboten zugestellt. Das Auspacken der Lieferung machte mir erst so richtig klar. um was für Kaliber es sich handelt. Der 18 Zöller war eine Offenbarung, ich hatte noch nie zuvor so große Lautsprecher in meinen Händen gehalten. Schnell noch den Rest ausgepackt und in den Keller geschleppt, wo ich mich dem Bau der Weichen widmete. Nach der Montage der Weichen wurden die Lautsprecher angeschlossen, eingepasst und verschraubt.



Wie es sicher viele Selbstbauer kennen, muss die erste Inbetriebnahme ohne optisch fertiggestellte Box stattfinden. Die Neugierde, ob die neuen Boxen alles richtig wiedergeben, zwingt einen einfach zu diesem Schritt. Da die PA-Endstufen noch nicht eingetroffen waren, musste mein AVR herhalten. Erster Eindruck: hört sich gut an - ok, die Dynamik und Feinzeichnung fehlt ein wenig, das ist aber auch nicht die Aufgabe der Partyboxen. Die Wiedergabe beider Tops ist ident, also alles korrekt aufgebaut.

Nun konnten die Ausschnitte für Griffe und Stützhülsen gesägt werden, danach wurde ein Sperrgrund aufgetragen, um das MDF vor Feuchtigkeit zu schützen. Damit der weiße Untergrund später nicht an den Kanten durchschimmert, wurden die Kisten noch schwarz foliert.



Der  schwierigste und vor allem auch langwierigste Part der Arbeit stand uns aber nach bevor.

Design:
Schon vor dem Bau war klar, dass Filz keine Option für unsere PA-Anlage ist. Zitat meines Kumpels Didi „ Ich sprüh da einfach irgendwas mit Spraydosen drauf“. Natürlich blieb es nicht bei „einfach“ und schon gar nicht bei „irgendwas“. Die Bauberichte, bei denen Comics zum Einsatz kamen, übten schon immer eine gewisse Faszination auf mich aus. Auch Didi, der ein große Comic Fan ist und diese Bauberichte schon mit Faszination gelesen hatte, war sofort von der Idee angetan, unsere PA-Anlage mit Comics zu verfeinern.

Nach einem erfolgreichen Beutezug im Buchfachhandel hatten wir das benötigte Buntmaterial zusammen. Helden von Marvel und DC sollten das Design der Boxen bestimmen, Batman, Spiderman, Superman, Justice League und X-Men vs. Avenger. Diese durften von nun an nicht nur im Comic, sondern auch auf unseren Boxen für Recht und Ordnung, oder besser gesagt, für Stimmung und gute Laune sorgen. Was für eine geballte Ladung Superhelden Power. Blatt für Blatt wurde nun angepasst, geschnitten und verklebt, auch auf die Reihenfolge wurde geachtet.





Wenn jemand schon Erfahrung mit Sprühkleber gesammelt hat, weiß er bestimmt wie unangenehm dieser z.b. von den Fingern zu entfernen ist, fast so schlimm wie PU-Schaum. Zum Schutz der Comics wurde eine sogenannte Splitterschutzfolie aufgetragen. Um die Kanten zu schützen kam ein 25mm Aluprofil zum Einsatz. Diese wurden mit Silikon verklebt und noch zusätzlich mit Linsensenkkopfschrauben fixiert. An der Front wurde das Lochblech mit Moosgummi versehen und mit dem Aluprofil festgeschraubt.


 Nach unzähligen Stunden Sisyphusarbeit wurden wir dafür mit einer grandiosen Optik belohnt.




Fazit:
Anfangs hatte ich ja erwähnt das ein wenig Dynamik und Feinzeichnung fehlt, pff - was für ein Blödsinn! In Verbindung mit PA-Frequenzweiche und Verstärker spielt das Quartett aus Sub und Top seine Stärke erst so richtig aus. Als die erste Geburtstagsparty Mitte Juni, mit der neuen Anlage beschallt wurde, gab es von den Gästen durchgehend positives Feedback, sowohl klanglich, als auch optisch konnte die PA-Anlage überzeugen. Trotz hoher Lautstärke hörte es sich sehr ausgewogen an und niemand war abgeneigt, aufmerksam dem nächsten Übergang zu lauschen, den der  Dj gerade zauberte.

Indoor konnte die Anlage überzeugen, wie es um die Outdoor Qualitäten stand, mussten wir aber noch testen. Am 3.August war es so weit, die Vorbereitungen waren größtenteils abgeschlossen. Die Boxen wurden unter dem Car-Port aufgestellt, schnell alles angeschlossen und die erste Justierung konnte stattfinden. Als wir den Pegel über die übliche Indoor Lautstärke drehten, fingen die Bässe zum knacksen an. Shit! dachte ich mir, die können doch nicht jetzt schon kaputt gehen?

Also alles wieder abgedreht und die erste Basskiste aufgeschraubt um den Fehler zu eruieren. Der Magnet war kalt, es roch auch nicht verbrannt, also keine Anzeichen einer Überlastung festzustellen. Im ausgebauten Zustand testen wir uns vorsichtig an den Pegel heran, der vorher Probleme machte. Dann war es plötzlich wieder da, dieses grausame Knacksen. Die Anschlusskabel des Lautsprechers (die vom Anschlussterminal zur Membran gehen) waren anscheinend ein bisschen zu lang und schlugen bei einem größeren Hub auf die Rückseite der Membranfläche. Als schnelle Lösung kam uns ein Kabelbinder zur Hilfe, der die Kabel ein Stück weiter von der Membranfläche wegdrückte. Beim 2ten Sub kam ebenfalls der Kabelbinder Trick zum Einsatz. Nun konnten wir die Lautstärke ohne Störgeräusch auf einen Pegel stellen, der mehr als ausreichend sein sollte. Der Party stand nichts mehr im Weg.



Die Lautsprecher hielten die insgesamt acht Stunden Prügel auf Party tauglicher Lautstärke durch. Die Tops überspielten ein wenig die Bässe und es hätte noch ein bisschen mehr Wumms hier und da sein können. Das will ich aber nicht den Boxen ankreiden, sondern eher der mangelnden Leistung der Sub-Endstufe. Diese spielte im Grunde nur mehr an der Leistungsgrenze, was mitunter auch den schwächelnden Bass zur Folge hatte. Für nächstes Jahr werden 2 separate Endstufen für die Woofer zur Verfügung gestellt, die zwei mal 450 Watt der t.amp TSA1400 sind einfach zu wenig. Zwei von diesem Kaliber im gebrückten Zustand ergeben gut 1300Watt pro Kanal, das sollte ausreichend sein.

Alles in allem trotzdem ein Wahnsinn, wie viel Lautstärke und vor allem auch Klang man für so wenig Geld bekommt, die Kosten des ganzen Projektes beliefen sich auf gut 1800€ inkl. Endstufen und Frequenzweiche. Die Schufterei, Nerven, Schweiß und Zeit, die man investiert, lass ich mal außen vor, schließlich macht man es ja wegen der Freude am Basteln und der Musik. :-)

Zum Schluss möchte ich mich noch bei meinen Freund und Helfer Didi bedanken, der mir tatkräftig zur Seite stand.

Leise Griaß ausn laudn Mostviertl
Michael

PS: Die mittlerweile umgebauten Mysteries von Michael wurden am letzten Wochenende auf dem Ingolstadt-Event in den Kommentaren der Besucher mit viel Lob bedacht.



Die Mystery-Party und -Sub gibt es bei Intertechnik

Mystery-Party
Mystery HP18-Sub

 

Mystery Sub 18

Mystery Sub 18

Die Mystery-PA hat ja bereits überaus potente Familienmitglieder: Wer mit zwei 12-Zöllern nicht genug Druck erzeugt, kann einen oder mehrere 15-Zöller als Subwoofer ergänzen. Und doch: PA ist PA, Neudeutsch: Public Adress. Je nach Publikum geht da noch mehr. Wem also beispielsweise vier 15-Zöller nicht reichen, um einem pegelverwöhnten Publikum die Kante zu geben, darf zu den neuentwickelten 18-Zöllern greifen.

Damit so richtig Druck herauskommt, haben wir die Bassreflexöffnung mit einem Hornansatz versehen. Und zur Not lassen sich diese sogar stacken, also übereinanderstapeln. So sollte es gelingen, selbst 150 Meter entfernt wohnende Nachbarn bassgewaltig zu unterhalten. So können dann sogar die allertiefsten Töne im Pegel mithalten. Also nannten wir die 18er "Power IT".

Bestückung

Normalerweise ist die Auswahl an potenten Tieftonchassis oberhalb des 15-Zoll-Formates recht dünn gesät, wenn diese preislich in den Rahmen unserer Mystery-PA passen sollen. Da zeigen sich die Vorteile der umfangreichen Produktpalette von P-Audio - dort gibt es sogar einen perfekten 18-Zöller im Programm, der auch noch bezahlbar ist. So können wir dem 15-Zoll-Subwoofer einen adäquaten großen Bruder zur Seite stellen, man könnte auch sagen: Krawallbruder. Denn der HP18W im entsprechenden Gehäuse ist die Macht im Bass schlechthin. Er hat die gleiche Bauart und die gleiche Ausstattung wie der HP15W. Erwachsener geht nicht.

Zwar kostet der 18er schon einiges mehr als der 15er, doch dafür ist er kompromisslos: Hat P-Audio beim 15er den Kompromiss aus Pegel und Grenzfrequenz noch zugunsten des Maximalpegels entschieden, so kann das 46-cm-Chassis nun endlich beides. Seine Papiermembran - bzw. bei diesem Chassis ist es definitiv eine stabile Pappmembran, die obendrein mit Versteifungsringen durchzogen ist - wird von einer getränkten Leinensicke mit vier Riefen im blau lackierten Blechkorb gehalten. Die hintere Zentrierspinne klebt flach auf einem hochgezogenen Blechring, Lüftungsbohrungen, die zu Verunreinigungen führen könnten, fehlen - die Belastbarkeit des Boliden sollte auch so passen. Für den Anschluss sind einfache Blechfahnen montiert, die Litzen sind starr genug, um auch bei hohen Membranauslenkungen nicht an die Membran zu geraten, was unweigerlich zu unschönen Störgeräuschen führen würde.

Die 3-Zoll-Schwingspule ist auch für hohe Leistungen ausreichend dimensioniert, der Schwingspulenträger besteht aus Glasfiber. Der 200 mm durchmessende Ferritmagnet bringt das Chassis auf fest 94 dB/SPL/W/m Wirkungsgrad. Die 8 mm starke Polplatte besitzt eine Bohrung zur Hinterlüftung des Schwingsystems unter der Staubschutzkalotte, damit diese ihrer Aufgabe gerecht wird, besitzt die Bohrung ein engmaschiges Schutzgitter oberhalb der 15 mm durchmessenden Polkernbohrung.

Die Werte der Q-Faktoren des HP18W sind prädestiniert für PA-Tiefbass: 29 Hz Resonanzfrequenz, eine Gesamtgütefaktor Qts von 0,5 in Verbindung mit einem Äquivalenzvolumen VAS von 359 Litern, 180 Gramm Membrangewicht bei 1.160 m² Membranfläche liegen im gängigen Bereich für so große PA-Chassis, hier wurde nichts gespart, auch nicht am Gewicht: 10,5 kg schränken die Mobilität schon ein wenig ein, zumal es sich ja um einen Blechkorb handelt. Der große Mystery-Subwoofer eignet sich also eher für die Schuldisko oder das Heimkino als für die Roadshow.

Messungen

Gemessen haben wir die Subwoofer, welche ihrem Namen laut der Messungen mehr als gerecht werden, in ihren Gehäusen auf dem Boden stehend in einem Meter Messentfernung. Winkeldiagramme wird hier ja wohl niemand vermissen, unter 300 Hz strahlt ein Subwoofer nun einmal rundum ab. Auch Wasserfalldiagramme und Klirrgradmessungen sind im Subbassbereich eher theoretischer Natur - hier misst man allenfalls den Raum, aber nicht die Bassbox.

Gehäuse

Die Membranen von PA-Lautsprechern sind keine Bierdeckel und eingestrichene Leinensicken keine Fahrradschläuche - sprich: PA-Boliden sind etwas anderes als HiFi-Tieftöner, bei denen es oft nur um das kleinstmögliche formschöne Gehäuse geht. Echte PA-Tieftöner brauchen einfach Luft zum Atmen, am besten gleich eine Badewanne voll. Nun ja, ganz so viel Volumen wollten wir dem HP18W dann doch nicht zugestehen und haben das Gehäuse lieber als spezielle Bassreflexbox mit einem geradezu "handlichen" Innenvolumen von 175 Litern konstruiert. Hinzu kommt der Platzbedarf für den außergewöhnlichen Reflexaustritt, der noch einmal mit 25 Litern zu Buche schlägt. Macht insgesamt stattliche 200 Liter Nettovolumen.

Bei der Berechnung von Bassreflexboxen sind der Verkleinerung der Gehäusegröße physikalische Grenzen gesetzt: Je kleiner das Innenvolumen, umso länger muss der Bassreflexkanal für die gleiche Abstimmfrequenz werden. Mit dem PC-Programm AJ-Horn ließ sich schnell eine Lösung finden: Anstelle eines normalen Bassreflexrohres setzten wir einen Hornansatz ein, dessen Mundfläche fast der Membranfläche entspricht. Der Hornhals wiederum hat über die ganze Boxenbreite lediglich 2 cm Auslasshöhe.

Betrieben werden kann das Tiefbasswunder liegend, stehend oder gestackt in mehrfacher Ausführung über- oder nebeneinander. Zwei bis vier Subwoofer nebeneinander liegend passen im Heimkino noch bequem unter die Leinwand. Auf die ausführliche Beschreibung des Zusammenbaus haben wir verzichtet. Trotz der Bassaustritts-Schräge ist das Gehäuse im Grunde ganz einfach aufzubauen. Das Gehäuse kann entweder aus MDF oder Multiplexsperrholz aufgebaut und sollte mit Teppich und Schutzecken versehen werden. Das Basschassis braucht nicht eingelassen zu werden, sollte aber mit einem Schutzgitter versehen sein.

Aktivmodul

Membranfläche ist ja bekanntlich durch nichts zu ersetzten, außer durch noch mehr Membranfläche - und davon hat der HP18W eigentlich schon solo betrieben genug. Warum die Membranfläche so wichtig ist? Nun ja, angesichts des deutlich höheren Wirkungsgrades eines größeren Lautsprechers brauchen wir uns über die Verstärkerleistung eigentlich nicht mehr zu unterhalten: Sie wird reichen, ganz gleich, wie viel Leistung das Kraftwerk liefert. Ob ein Verstärker nun 100 oder 200 Watt zur Verfügung stellt, macht weniger Unterschied, als ob ein 18er oder nur ein 15er eingesetzt wird. Erfahrungsgemäß reichen zwei 18er sogar, um mehr als 500 Leuten als DJ kräftig einzuheizen, selbst bei wenigen hundert Watt Verstärkerleistung.

Dennoch haben wir die 18er spaßeshalber mit einem großen PA-Verstärker mit vorgeschalteter
Aktivweiche getestet, allerdings halten wir unser Subwoofer-Modul Wyntek WAM 300 für völlig ausreichend. Mit seiner effizienten Class-D-Technologie benötigt dieses nicht einmal einen Rippenkühlkörper und kann entweder in das Gehäuse des 18ers gesetzt werden oder in ein separates Gehäuse und dann sogar zwei HP18W versorgen. Natürlich kann man auch bei mehreren Subwoofern jedem sein eigenes Aktivmodul spendieren, allerdings wird die Einstellung der einzelnen Regler bei der Klangabstimmung dann nicht einfacher, wenn man bedenkt, dass man beim Reglerdreh neben dem Subwoofer hockt, während die Satelliten meterweit entfernt sind.

Auch andere Module sind gut geeignet.

Klang

Auch wenn der Selbstbau gerade großer Boxen immer wieder Spaß macht und den Besitzer mit Stolz erfüllt, so naht doch auch immer die Stunde der Wahrheit: der Klangtest im Hörraum - bzw. bei der Mystery-PA wahlweise auf der nächsten Party. Kombiniert wird der 18er idealerweise mit den doppelbestückten Mystery 1, von den Mystery-2-Satelliten würden mindestens zwei pro Subwoofer benötigt.

Also wuchteten wir die 45 kg schweren und noch dazu unhandlichen Subbässe in den Hörraum und wurden dabei an einen Umzug erinnert: Die Bassboliden sind Kühlschränken nicht ganz so unähnlich. Getestet haben wir den HP 18 Sub mit dem Aktivmodul WAM 300 zur Unterkellerung der Coax 12 aus Ausgabe 3, welche vom Pegel her der Mystery-PA entspricht. Da wir die Satelliten fullrange betrieben, regelten wir die Trennfrequenz des HP 18 Sub am Modul auf die niedrigste Stufe.

Als wir den Bassboliden mit guter alter Rockmusik fütterten, kündigten bei kontinuierlicher Erhöhung der Abhörlautstärke die ersten Klappertöne im Raum an, dass der HP18W nicht nur Luft bewegt: Die Tür war nur angelehnt, auch eine Art Klirrfaktor. Ups, dabei stand der Lautstärkeregler gerade einmal auf 10 Uhr - und unser Killerbass brachte schon die Tür zum Beben. Nun gut, Zimmerlautstärke ist etwas anderes, also besannen wir uns vorerst auf selbige und waren erstaunt, dass der Subwoofer auch bei geringer Lautstärke voluminös aufspielte und den Raum spürbar vibrieren lies. Doch die größte Überraschung war die immense Trockenheit, mit welcher beispielsweise der Gibson-Bass von Jack Bruce mit White Room das Zwerchfell massierte.

So weit, so gut, für das Ärgern der Nachbarn mit langen Heimkino-Nächten ist der HP 18 Sub bestens geeignet, doch reicht er auch für die nächste Party? Also machten wir die Probe aufs Exempel und verfrachteten zwei dieser Monstren ohne Aktivmodule in die nächste Partyscheune. Dort lauerten bereits kräftige PA-Endstufen mit vorgeschalteter Aktivweiche auf sie, bereit, die Bässe mit Tina Turner zu quälen. Die Lautstärke, mit der sie Proud Mary zum Besten gab, erinnerte an Westfalenhallen-Niveau. Und der Bassist zerrte unentwegt an meinen Hosenbeinen. Als jetzt noch der nächste Bass-Schlag massiv in der Magengegend landete, war die Partylaune gerettet.
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