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Family12
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Family12

Bandpass-Zwerg mit großem Klang

Best.-Nr. 1385244

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Details

Lautsprecherbausatz Family 12 ohne Gehäuse

Merkmale

Wege 3-Wege
Gehäuse Prinzip Bandpass
Nennimpedanz (Ohm) 4
Höhe (cm) 39,00
Breite (cm) 21,20
Tiefe (cm) 32,00
Anwendung Kompaktlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel <100 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bauberichte

Family 12 - Die unscheinbare Box mit großen Fähigkeiten

Family 12 - Die unscheinbare Box mit großen Fähigkeiten

Die Family 12 ist der ersonnene Nachfolger der erfolgreichen FT6, nach der wir fortwährend gefragt wurden. Leider konnten wir lange nur antworten: "Ja, es war einmal ..." Zwischenzeitlich waren nämlich keine adäquaten Chassis für eine Neukonstruktion erhältlich. Das Problem war konstruktionsbedingt: Nicht jedes Chassis läuft in einer Bandpasskonstruktion, so eben auch der W 148-4 nicht, der die naheliegendste Ersatzbestückung gewesen wäre. Auch die Computersimulation mit anderen preisgünstigen 15ern aus dem umfangreichen Lieferprogramm versprach wenig Erfolg, Bandpasschassis sind meist eben etwas teurer.

Lautsprecher:

Nun hat sich das Blatt zum Besseren gewendet und wir können den vielen Anfragen zur FT 6 nun endlich mit einem Nachfolgemodell begegnen: Anstelle des bei der FT eingesetzten 15-Zoll-Chassis gibt es nun mit dem W 176-4 ein passendes 18-Zoll-Chassis, das nicht einmal ein größeres Gehäuse benötigt. Mit seinen idealen Thiele-Small-Parametern eignet es sich vorzüglich für die Nachfolge im handlichen Bandpassgehäuse.

Das war der Startschuss, die FT 6 noch einmal komplett neu zu konstruieren, also auch im Mittelhochtonbereich eine neue Bestückung zu wählen. So entschlossen wir uns, die FirstTime 6 MK 3 besser mit dem Namen Family 12 zu benennen. Also stellte sich die Frage nach dem passenden Mittelhochtonbereich, zumal Hoch- und Mitteltöner zwischenzeitlich ebenfalls nicht mehr produziert wurden. Aus Erfahrung ist der Aufbau mit Chassis einer Marke vielversprechender als eine Mischbestückung, schon allein, weil die technischen Daten eines Herstellers zuverlässig vergleichbar sind.

Also konstruierten wir die Family 12 komplett mit der Gradient-Select-Reihe, was die Auswahl des Hochtöners vereinfachte: Der GDT 104 N macht bereits in einigen Bauvorschlägen eine gute Figur und ist quasi konkurrenzlos, was den Einsatz in preiswerten Lautsprechern angeht. Die Auswahl des passenden Mitteltöners gestaltete sich schon etwas schwieriger: W 148 und W 115 versprachen die beste Wahl zu sein, zumal beide 4 Ohm haben. Der größere W 148 verrichtet bereits erfolgreich in der FT 10 seinen Dienst, benötigt allerdings bereits ein recht großes Volumen für die tiefe Trennung zum Bandpassgehäuse.

Auch wenn der W 115 kein viel kleineres Gehäuse braucht, entschlossen wir uns schon allein aus optischen Gründen dafür, den W 115 einzusetzen - der Überraschungseffekt, wenn aus einer Box mit einem so kleinen Chassis ordentliche Bassorgien herauskommen, ist einfach überwältigend - und so haben Hoch- und Mitteltöner ja fast den gleichen Durchmesser, was sich optisch ganz gut macht. So blieb nur noch die Entscheidung, ob der W 115 in 4 oder in 8 Ohm eingesetzt werden sollte. Der Vieröhmer ist ja 3 dB lauter, führt aber im Übernahmebereich zu einer kritischen Impedanzsenke unterhalb 3 Ohm, was lange nicht jede Endstufe verträgt. Also griffen wir zum sichereren Achtöhmer und beendeten damit die Chassisauswahl

Gehäuse:

Nun zur Konstruktion an sich: LspCAD ermittelte bei der Computersimulation des Bandpassgehäuses 5 Liter für die geschlossene und 5 Liter für die ventilierte Kammer, in welcher bereits ein Bassreflexrohr des Typs HP 50 BR in voller Länge berücksichtigt ist. Der W 115-8 benötigt noch einmal zusätzliche 2,5 Liter geschlossenes Volumen. Mit diesen Informationen war es ein leichtes, mit Sketchup ein vernünftiges Gehäuse zu berechnen, das ja ein wenig verschachtelter als eine normale Schachtel - pardon - Box aussieht.

Bei einer Bandpasskonstruktion muss man allerdings darauf achten, dass die Innenbrettchen weder den Chassis noch sich selbst im Wege stehen. So gönnten wir dem Mitteltöner seinen Platz vor der geschlossenen Bandpasskammer und platzierten die ventilierte Kammer darunter - was sich ganz gut macht, da das Bassreflexrohr wie der Mitteltöner dann auch nach vorne abstrahlen kann.

Das innenliegende Subwooferchassis (oder wie sollte man einen Basstreiber mit so tiefer Trennfrequenz nennen?) benötigt natürlich eine Montageöffnung, die tunlichst vor dem Zusammenbau im betreffenden Innenbrett landen sollte. Und wer den Bass nicht mit einleimen möchte, braucht auch noch einen Montagerahmen samt abnehmbarer Bodenplatte, was sich auch auszahlt, wenn das Chassis einmal ausgetauscht werden muss - sonst wäre ja ein neues Gehäuse fällig.

Da der Aufbau trotz der Mehrkammerkonstruktion recht einfach ist, haben wir den Aufbau nicht weiter fotografisch dokumentiert, der Bauplan sollte alle für den Aufbau notwendigen Schritte verdeutlichen.

Nach dem Zuschneiden der MDF-Platten ging es ans Verleimen und nach dem Trocknen dann ans Schleifen der Gehäuse. Zusätzlich haben wir die Schnittkanten aus Designgründen mit dem Schattenfugenfräser nachgezogen. Blaue Beize sorgt schließlich für das Endfinish.

Nach Abtrocknung der Beize landeten insgesamt zwei Beutel Sonofil in jeder Box. Anschließend ging es an den Einbau der Lautsprecherchassis samt der zugehörigen Kabel, die vorher angelötet werden müssen.

Frequenzweiche

Dann konnten wir an die Entwicklung der passiven Frequenzweiche gehen, die bei einer Bandpasskonstruktion ja nicht ganz so trivial ist, da der Bandpass ja quasi als mechanischer Filter wirkt. Die geschlossene Kammer begrenzt den Frequenzgang wie bei einer geschlossenen Box auch mit 12 dB/Oct. nach unten und die Reflexkammer mit der gleichen Flankensteilheit nach oben. Theoretisch sollte also nur ein schmales Frequenzband aus dem Reflexrohr nach außen gelangen - doch in der Praxis geht das nicht auf, zumal auch der Impedanzverlauf dann ein Problem aufwerfen würde. Also sind wir dem ohne Weiche allzu vorlaut plärrenden Mitteltonanteil mit einer Kernspule und einem rauen Tonfrequenz-Elko zu Leibe gerückt, was bei einem Bandpass durchaus funktioniert, ohne hochwertigere Bauteile zu wählen. Durch diese Maßnahme lagen die Störgeräusche dann gut 20 dB unterhalb des Nutzpegels.

Da auch das geschlossene Gehäuse des W 115-8 einen mechanischen Hochpass mit 12 dB/Oct. darstellt und den Hub somit bereits begrenzt, ist ergänzend lediglich ein großer Elko für zusätzliche 6 dB Flankensteilheit notwendig, um nicht nur den Hub weiter zu begrenzen, sondern auch die Impedanzkurve für den Verstärker unkritisch zu halten. Nach oben hin haben wir einen Tiefpassfilter mit 12 dB/Oct. für den Mitteltöner eingesetzt, damit der Hochtöner sauber übernehmen kann. Auch der Hochtöner erhielt ein Netzwerk mit 12 dB/Oct., wobei der GDT 104 N aufgrund seines hohen Wirkungsgrades einen zusätzlichen Spannungsteiler zur Pegelanpassung benötigt, was als Nebeneffekt die Belastbarkeit erhöht.

Die Summe der einzelnen Zweige ergeben in der Addition eine ideale Frequenzgangkurve, solange der Tieftöner gegenüber dem Mittelhochtonbereich phasengedreht angeschlossen wird, was sich durch den innenliegenden Treiber erklärt.

Klangtest

Dann kam der interessanteste Teil des Bauberichtes: Der Klangtest im Hörraum. Dort mussten sich auch die FirstTime 12 der Prüfung mit unterschiedlichem Musikmaterial stellen. Zuerst landete Katie Melua im CD-Player. Ihre sanfte, wohlbetonte Stimme ging mit einer guten räumlichen Auflösung einher und lies jegliche Schärfe vermissen, die bisweilen selbst teure Kalotten nicht außen vor lassen.

Details haben wir dennoch nicht vermisst, sie waren durchaus auszumachen, nur halt nicht so vordergründig. Gegenüber der Vorgängerversion FT 6 reichte der Tiefbass sogar noch ein wenig weiter hinab in den Frequenzkeller, was einen Subwoofer selbst in Räumen von 30 m² und mehr überflüssig macht, zumindest bei Musikwiedergabe. Die Bassgitarre erklang deutlich angerissen hinter der Sängerin und das Schlagzeug neben ihr kurz und erstaunlich trocken angeschlagen - trotz Bandpasskonstruktion.

Ruhige Musik mit Gesang von Liedermachern bzw. Liedermacherinnen ist allerdings keine echte Herausforderung für ordnungsgemäß entwickelte Lautsprecher mit seriösen Chassis. Also haben wir die Neulinge mit rockigen Tönen befeuert, bzw. im Anschluss an Katie Melua ließen wir uns Rammstein um die Ohren knallen, eine Band, die man ja bekanntlich nur laut hören kann. Angenehm war beim Klangtest dann allerdings, dass selbst bei Rammstein die Ohren nicht schmerzen müssen - obwohl die kleinen Family 12 sehr engagiert und spektakulär zu Werke gingen. Hierfür reichen in nicht allzu großen Räumen sogar Verstärkerleistungen unterhalb 100 Watt locker aus. Ein wenig gesitteter geht Peter Fox mit den Family 12 und unseren Ohren um. Hinreichend stampfende Bässe untermalten auch die Pussycat Dolls, die dem Barden auf dem Fuß folgten. Auch Madcon ließ durchhören, dass der Bass bei der Aufnahme etwas vorlaut aufgezeichnet wurde. Zum Abschluss der Klangsession haben wir dann einfach einmal mit dem Tuner Musik aus dem Äther eingefangen - bzw. wollten dies, denn es wurden prompt die Nachrichten verlesen. Klare Ansagen des Sprechers dokumentierten das Weltgeschehen - Verständnisprobleme gab es höchstens beim Weltgeschehen, weniger bei der Artikulation.

Der erste Käufer der Family 12 kam beim Klangtest jedenfalls nicht aus dem Staunen heraus, als ihm die Winzlinge Yellos "Baby" in die Gehörgänge donnerten. Jedenfalls war er nicht in der Lage, den Klang anders zu beschreiben als mit "habenwollen".

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