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FT11
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FT11


Best.-Nr. 1385238

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Details

Bausatz FT11, ohne Gehäuse Rock, Pop und Charts zeigen keinen Mangel der Boxen auf, bei Klassik und Jazz bin ich verwöhnt, doch dazu gehört dann auch kein AV-Receiver. Respektabel ist die Performance beim Filmespüren, vier Zwanziger sind selbst in ihren kleinen, geschlossenen Kammern schon eine Macht. Wer gern den Pegel im Bass verändern möchte, kann die FT 11 an neuere 7.1-Amps im BiAmping-Modus anschließen und die Oberteile ohne Hochpass betreiben.

Merkmale

Wege 3-Wege
Gehäuse Prinzip Geschlossen
Nennimpedanz (Ohm) 4
Höhe (cm) 59,80
Breite (cm) 28,60
Tiefe (cm) 33,60
Anwendung Heimkino
Besonderheiten Modular Aufbau
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel 100-200 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprechergalerie

FT 11 einteilig - Rohbau von Botho
Al Caputo von Al Caputo
FT11 (Pre-)Finish von Schubbcasten
Alfs FT11 von Alf

Bauberichte

Leserprojekt: Von der FT 11 zur Doppeljack. Oder: Heimkino FT 11

Leserprojekt: Von der FT 11 zur Doppeljack. Oder: Heimkino FT 11

Angeregt durch meine gemischten Erfahrungen beim Bau der FT 11 Big Blocks entwickelte sich eine scheinbar unendliche Reise in und durch den Selbstbau. Immer verbunden mit einer Art Hassliebe zu meinen FT 11. In meinem zweiteiligen Bericht werden die FT 11 / FT 11 Top / FT 14 (High Jack) und die FT 15 angesprochen.
Meine Zeilen sind eine Hommage auf Selbstbau, Experimentierfreudigkeit die hier vorgestellten tollen Bausätze. Manchmal dachte ich, mir ginge es ähnlich wie Hesse mit seinen SB 23. Wobei er der Optimierung des Klangs frönt und ich eher dem Spieltrieb.
Doch der Reihe nach.
Allem voran gestellt sei, dass ich kein Perfektionist bin, kein begnadetes oder geübtes Gehör habe, alle Gehäuse ewig auf ihr Finish warten müssen, und die Geldmittel begrenzt sind. Das Wohnzimmer betrachte ich schalltechnisch als relativ optimal. Offene Holzbalkendecke, genug Möbel, tiefe Fensternischen, kleine Trennwände, mehrere Teppiche auf Fliesenboden, Vorhänge. Insgesamt sind ca. 80 qm mit ca. 220 cm Deckenhöhe zu beschallen. Davon hat die Kinoecke ca. 4 x 4 m. Meine Frau hört gerne Musik und hat auch was vom Kino. Es darf gerne auch mal laut sein. Da sind wir uns einig. Und: Wer zu weit von den originalen Entwürfen abweicht, bekommt es zu spüren. Teilweise lasse ich beim örtlichen Biber MDF zuschneiden. Das war bislang jedesmal sehr exakt.
Die Big Blocks entstanden zuerst. Das war im Frühjahr 2015 aus der Original FT 11, jedoch in einteiligem Gehäuse. Sie bildeten die Front im Kino.
3 FT 11 Top als Rear und Center, sowie 2 Vota Sub 12 folgten um das Heimkino auszustatten.

Alles gut und recht. Man könnte eigentlich zufrieden sein. Aber irgendwas fehlte mir immer. Irgendwie wollte es nicht passen. Ich nehme an, ich bin nicht der einzige, der auf die Frage "hörst Du das..... nicht?" freundliche aber unverständliche Blicke erntet. Schlimmer ist nur noch ein Anteil Amüsement im Blick. Mit der Technik war ich eigentlich zufrieden. Immerhin hatte der AVR (Marantz SR 7500) mal fast 1000,-Euro gekostet. Dass er mir ums Haar ein paar Widerstände in der Weiche der Duetta Top durchgebrannt hat, habe ich ihm allerdings nie verziehen. Also bekam er recht früh eine ältere Sansui-Endstufe für die Frontboxen als Unterstützung. Schon besser. Über die Probleme, die Gehäuse der Big Blocks dicht zu bekommen, hatte ich schon geschrieben. Letztlich opferte ich eine Spanplatte und baute die Gehäuse nach den Originalmaßen. Damit wurde das störende Dröhnen besser aber noch lange nicht gut. Experimente mit der Dämmung brachten noch etwas Linderung. Gut ist aber anders. Letztlich habe ich die Gehäuse der Tieftöner wie ein Blöder in der Bude rumgeschoben, flach liegend auf dem Boden, mit einer Latte unter der Decke fixiert, auf diversen Hockern und Kisten und was weiss ich noch alles. Ich ließ es und regelte den Bass etwas zurück. Frustrierend! Aber irgendwann muss auch mal gut sein. Spätere Laienmessung ergab eine deutliche Überhöhung im Bereich um 70 Hz.
Zwischendurch versuchte ich die Gehäuse der Top-Teile zu verschönern und erstand beim Discounter Acryllack schwarz glänzend. Neben der schon älteren Erkenntnis dass ich kein Talent zum Dichten und Reimen habe, weiss ich nun, dass Lackierarbeiten auch nicht meine Stärke sind. Irgenwann muss auch mal gut sein.
Zwischenstand ca. 09/2015:
Klassischer Aufbau der Technikabteilung auf der Langseite des Raumes mit umgebautem Lowboard, vorne drauf der Center liegend und quasi dahinter der TV. Seitlich je 1 Sub genau auf Boardhöhe, mit etwas Abstand die FT 11 -original- daneben. Schönes Stereodreieck mit ca. 3,5 m. Die Rears relativ weit hinten und ca. 6 m auseinander. Es war ok. Auch als sich ein Beamer und eine Leinwand dazugesellten. Meine Frau begann schon zu hoffen, dass das Rumgeschiebe so langsam ein Ende hat und äußerte dies auch. Am Rande sei bemerkt, dass mein Tun so lange gut geheißen wird wie ich garantieren kann, dass Radio und TV-Ton sich mit einem Schalter an der Steckdosenleiste und einer (1!!) Fernbedienung regeln lassen. Der Betrieb eines Sansui Solide State 4000 mit separatem CD-Player für die Duetta Top und Anschluss anderen Gerätschaften wie dem Umschaltpult, der DiY-Röhre, externer Soundkarte fürs Laptop, zweitem Sat-Receiver, Endstufe für die Subs, und (ab hier hatte dann selbst ich Bedenken) einem Plattenspieler war einfach nur mein Problem...... Den Telefunken TRX 3000 habe ich aus der Schusslinie genommen und im Büro an alten Telefunken Klangboxen L60 in Betrieb. Leicht unterfordert das System aber irgendwann muss auch mal gut sein.

Die Idee

Hie und da plagte mich, dass ich mit den RS 100 Breitbändern nach den Bluestone Twins für meinen Vater nichts mehr gemacht habe und baute die RS 100 PC. Meine Künste als Furnierer werden zwar nicht allzuweit ins Land bekannt werden aber ich bin wirklich zufrieden. Habe sie meiner Frau als PC-Lautsprecher geschenkt. Bis ich sie mit ins Büro für den Telefunken-Boliden nahm, hatte sie auch Freude dran. Jetzt freue ich mich wenn ich mit den kleinen Dingern bei den Kollegen angeben kann.
Dann konnte ich meine Aufmerksamkeit nicht mehr von den High Jack abhalten. Das Gelesene imponierte mir, gehört habe ich sie noch nicht. In der Kasse war Ebbe weil eine neue Heizungsanlage anstand. Abendliches Nachdenken zeigte mir, dass ich was tun muss. Da muss doch was gehen.
10/2015 der Weg zur FT 14 (High Jack)
Die Chassis der FT 11 Top sind dieselben wie die der High Jack. Nur eben ein TMT mehr. Und natürlich haben die Lautsprecher unterschiedliche Weichen. Schmal und hoch hat mir schon bei den Bluestone Twins gefallen. Irgendwann kommt immer jemand und fragt: "könnte man nicht...." Und wenn es ihn reizt dann versucht er es. Meist wird was Gutes draus. Ohne mir auch nur einen Bruchteil von Profi Qualitäten anmaßen zu wollen entschied ich mich, eine weitere Spanplatte zu verbrauchen und eine High Jack mit 2 TMT, etwas mehr Volumen und der Originalweiche der FT 11 Top zu probieren. Wenns nix wird, kloppe ich die Gehäuse zusammen und rüste zurück. Kein Problem. Merkt ja keiner.
Abgesehen davon, dass ich beim BR-Kanal die Stärke der Front nicht mit eingerechnet hatte, ging der Bau problemlos. Die übliche Schnitzerei behob den groben Fehler. Auch der Einbau eines Schiebers um quasi vom Originalvolumen der High Jack mit 1 x TMT auf ca. 2 Liter mehr und den 2. TMT "umschalten" zu können, war kein Problem.
Ich sage mal so: Es klang erheblich voller als die FT 11 Top aber stimmig ist was anderes. Der Schieber schien kaum Auswirkungen zu haben. Handwerkliche Mängel? Da hatte ich mich so mit der Flex bemüht, die überstehenden Kanten vorzuschleifen. Die Gehäuse verschwanden unterm Garagendach und leisten den Big Blocks Gesellschaft. Hatte ich erwähnt, dass mein erfolgloses Tun und die damit verbundene leichte Resignation nicht unbemerkt blieben? Wie ein Blitz durchzuckte mich die Erkenntnis dass mein Ansatz zwar nicht schlecht war, es aber noch viel besser geht.

11/2015
Doppelte Anzahl Chassis = doppeltes Volumen. Darauf hätte ich auch früher kommen können. Was spricht dagegen, jedem TMT seine eigenen 10 Liter mit Reflexabstimmung zu geben? Nichts. Fragt sich nur, wie man das Volumen ohne große Umlenkungen unterbringt. Alle haben ja Platzprobleme um die Lautsprecher unterzubringen. Ich eigentlich nicht, aber irgendwann muss auch mal gut sein.
Eigentlich ist es ganz einfach: Man baue 2 Gehäuse der High Jack übereinander. Ja richtig: Die Dinger werden dann zwar 2 m hoch, haben aber nur eine Grundfläche von ca. 14 x 14 cm. Die Chassis so auf halber Höhe verteilt, dass sie der Front der FT 11 Top nahe kommen. Kurzer Mail-Verkehr bestätigte, dass die Anordnung der Chassis möglichst wenig verändert werden sollte wenn die Weiche nicht geändert wird. Das "Verschwinden" der Rears zum Umbauen blieb nicht unbemerkt. Die Anordnung der Chassis erfolgte so, dass man die Box auch umdrehen kann und so etwas variabel mit der Höhe des Hochtöners ist. Die Dämmung brachte ich nach Vorbild der High Jack ein, also locker gefüllt ca. 30 cm um die Chassis. Auch die BR-Abstimmung wurde übernommen. Jedes Einzelvolumen erhielt das BR 50. Die Frequenzweichen montierte ich in das Abteil mit den 2 Chassis, damit ich besser ran komme. Das Terminal wanderte auf die selbe Höhe und das Kabel zum einzelnen TMT steckte ich durch die Trennwand. Ein dicker Tropfen Kleber dichtete das Ganze schön ab. Wenn ich das nächste mal solche Spargel baue, werde ich äußerst exakt auf die rechten Winkel am Boden achten. Jeder halbe Millimeter Abweichung ergibt nämlich abenteuerliche Schräglage auf die Länge von 2 m. Ursprünglich wollte ich die Dinger unter der Decke fixieren damit sie nicht umfallen. Aber irgendwann muss auch mal gut sein.
An einem freien Vormittag habe ich mein "Werk" ins Haus geschafft und an den Telefunken angeschlossen. Der Sansui 4000er wäre mir lieber gewesen aber der war mittlerweile bei meinem Vater zur Überholung. Leute, ich bin selten euphorisch aber was aus den Spargeln kam hat mich schier umgehauen. Abgesehen von der eingeschränkten partytauglichen Pegelfestigkeit hörte ich erstaunlich tiefe Töne mit einer Klarheit, die es nicht oft gibt. Höhen und Mitten waren angenehm präsent und wurden perfekt nach unten ergänzt. Die vielzitierte "Bühne" tat sich auf. Wie heißt es so schön? "Alles subjektiv und in meinem Raum an meiner Kette" Die "Doppeljack" oder wie man sie nennen mag, war entstanden. Sie klang erheblich runder und besser als die komplette FT 11. Halt nicht so pegelfest..... Ohne Subsonic-Filter wurde der Bass noch besser, halt nicht so pegelfest. Für sehr ordentliche Kinolautstärke aber allemal ausreichend. Die Teile wanderten in die Rear-Position. Dort passen sie nahezu perfekt und brauchen quasi keinen Platz. Sie konnten bei Hobbits Drachen voll überzeugen. Das meinte ich vor einiger Zeit als ich in einem Thread das "Volumen im Raum" ansprach. Es ist halt doch ein Unterschied ob alles unter 100 Hz von den Subs kommt oder selbst die Rears das problemlos können. Wem Hobbits Drache einmal quasi direkt ins Ohr gegrollt hat, der weiß was ich meine. Nie und nimmer würde ich jedoch auf die Subs verzichten. (Dachte ich zu dem Zeitpunkt noch) Die Aktion war ein voller Erfolg und ich begann tatsächlich über ein endgültiges Design nachzudenken. Hier hatte ich ein gutes Gefühl es gut sein zu lassen.

Rear und Center

Fast hätte ich es vergessen: Diverse Umgestaltungen des Wohnraumes führten dazu, dass zu diesem Zeitpunkt eine etwa 4 x 4 m große Raumecke als Kino/TV-Bereich ausgestaltet wurde. Vor den Spargeln hatte ich noch Versuche angestellt, alleine mit den 5 FT 11 Top und den beiden 12er Subs etwas zu erreichen. Die Unterteile der FT 11 hatte ich vorübergehend zu den Big Block gestellt...... Front und Center waren direkt unter der Decke zwischen den Balken mit leichtem Abstrahlwinkel nach unten, die Rears einigermaßen korrekt angeordnet und die Subs hatten kurzfristig einen Technics Vollverstärker als Antrieb erhalten. Für Erdbeben und Ähnliches braucht es die Subs. Mit den beiden 12ern vibrieren Boden und die Sofalehne wenn die Frequenzen auch da sind. Drunter mache ich es nicht mehr. TV mit sonstigen Stromverbrauchern landete auf einem Ikea-Regal, dem ich Rollen spendierte damit die ganze Chose um mehr als 180 Grad drehbar wird. Wer möchte raten: Der Fernseher war in der ursprünglichen Lage gut um einen Film zu schauen und tagsüber auch mal eine Kochshow in Richtung Küche zu zeigen. Mit der neuen Raumaufteilung musste die "Schwenklösung" her. Mehr sage ich jetzt mal nicht dazu. Doch: Mir blutete das Herz als ich den TV umsetzte. Immerhin brauchte es für die ursprüngliche Wandhalterung 4 Schrauben mit 30 cm Länge um in der Bruchsteinwand ausreichenden Halt zu finden. Offensichtlich habe ich immer genau die Stellen erwischt wo oben kein Stein war. Nun ja, die Wand wurde frisch gespachtelt und gestrichen, ein Vorhang davor und schon sieht man nichts mehr. Aber es klang immer noch dumpf mit den Lautsprechern direkt unter der Decke. Logisch eigentlich. Stereo, mal in Dolby oder sonst einem Format. Die Hin- und Herschalterei in den Tonmodui brachte etwas Abhilfe, war jedoch nicht mit dem Anspruch an die "1-Fernbedienung-Lösung" vereinbar.
Immer noch 11/2015
Aus Verzweiflung habe ich mal die RS 100 PC mit Schraubzwingen seitlich am Schwenkregal befestigt, diese mit dem DTA 1 befeuert. Der Toneffekt beim Schwenken war nun wirklich gut. Aber die Umschalterei auf Kino/TV........ Es ist ein Graus. Eine Zwischenlösung mit Frickeln eines Stereo/Mono-Kabels um die RS 100 PC als Center zu schalten funktionierte technisch gut, klanglich zweifelhaft und in der Handhabung gar nicht.
12/2015
Leinwand und TV sind gut 3 m hintereinander gelandet, da der Beamer der Gattin an der von mir favorisierten Stelle zu laut ist. Er wanderte also aus dem Sitzbereich nach vorne, hat aber einen zu kleinen Zoombereich und die Front- / Center Lautsprecher an der Decke zwischen den Bildquellen klingen einfach nur dumpf. Also die Dinger 20 cm tiefergelegt, Soundtest gemacht, alles gut. Aber jedes mal mit dem Kopf dagegenstoßen oder drum herum laufen, das ist selbst mir zuviel. Was spricht eigentlich dagegen, die Spargel von hinten nach vorne zu nehmen damit die Tops unter der Decke verschwinden. Nichts. Gesagt getan und alles gut. Die Subs konnten sogar gelegentlich aus bleiben. Der Center an der Decke nervte, war aber selbst mit "Siemens Lufthaken" nicht besser unterzubringen. Es sei denn: Was spricht dagegen, einen Center mit den Volumen der "Doppeljack" zu bauen. Die Tiefe natürlich, also das Ganze 1 x gefaltet auf ca. 60 cm Breite und 50 c m Tiefe bei nur 14 cm Höhe untergebracht. Die Lauflänge wurde 1 x gefaltet und endet mit BR-Schlitzen statt Rohren. Der Zusammenbau gestaltete sich dank "Systembau" recht einfach. Wenn ich das nächste mal 6 parallele Bretter in ein Gehäuse montiere, werde ich mindestens 3 mm Leimzugabe geben. Sonst passt es hinterer halt wieder nicht so perfekt.
Ich verkneife mir jetzt mal die Bemühungen zu schildern um den ca. 15 KG-Center unter die Deckenbalken zu schrauben und zwar so, dass er dem Lichtstrahl des Sch...Beamers nicht im Weg ist. Dass der Center nicht zwischen die Deckenbalken passt um Bauhöhe zu sparen versteht sich von selbst. Mein Vorschlag, den Center schwenkbar zu befestigen und bei Bedarf "herunterzuklappen" wurde abgeschmettert. Irgendwann muss auch mal gut sein.
Ich habe ihn dann unter dem TV auf dem drehbaren Regal installiert. Das ist ein CENTER. Klanglich fast wie die Spargel. Die RS 100 PC wurden abmontiert und kamen wieder an den PC.

Weihnachten 2015: Vorsicht!!! Zeit zur Besinnung und des Friedenfindens.

Am AVR hängen der Center (Doppeljack gefaltet) und die Rears (Doppeljack gestapelt), die Front mit FT 11 Top wird von der Sansui-Endstufe befeuert, die Subs werden über Y-Kabel und einen Technics-Vollverstärker versorgt. Die Lösung gefällt mir, da noch mit den Klangreglern, dem Subsonic-Filter, er Loudness gespielt werden kann. Der Platzbedarf im Regal steigt. Da jedoch eine der Endstufen am AVR ausgestiegen ist, kann nicht auf die Endstufe am Line Out-Front verzichtet werden. Macht nix. Dafür fängt der Sat-Receiver an zu spinnen und die Kühlung des Gesamtpakets drängt sich in den Vordergrund. Eine mobile Batterie-Lüfter-Lösung bewährt sich zunächst.
Silvester 2015/2016: Es knistert.
Kräftige Rears und schmale Fronts passen trotz entsprechender Einstellungen am AVR nicht zueinander. Also vorsichtig die Doppeljack von hinten in die Front bugsiert und als Rear die kleinen JBL-Monitore angehängt. Der Center bleibt. Im Leinwandbetrieb muss halt immer noch umgeschaltet werden auf Center: nein. Aha! So ist es besser.
Und hier schwelge ich mal. Das was die Doppeljack an Klangfülle und Räumlichkeit bieten ist phänomenal. Auf der Musikschiene mit Sansui und Duetta Top herrscht Ruhe. Ich kann mich jetzt nicht um alles kümmern. Aber was die Doppeljack abliefert schlägt jede Erwartung. Vielleicht ist es auch der Aufstellung mit freiem Rücken und Seitenwandnah geschuldet. Auf jeden Fall stellte sich nun das Gefühl ein, bei einem Blue-Ray-Konzert in 5.1 von den Scorpions mitten drin zu sein. Ziel erreicht?
Das Timing hat hingehauen und die "Doppeljack" war beim Event in Ingolstadt zu hören. Wer den Schluss aufmerksam gelesen hat, fragt sich, was mit den beiden FT 11 Top aus der Front geschehen ist. Dort beginnt Teil 2.

FT 11 oder Big Blocks von Martin

FT 11 oder Big Blocks von Martin

Entwicklungsarbeit


Liebe Leser.
Nachdem ich die ersten Gehversuche im Boxenbau hinter mir hatte, wuchs in mir der Wunsch, etwas Besonders zu schaffen. Aber was? Die Duetta Top hängen im Carbon-Design an Edelstahlstangen von der Decke, 2 Vota Sub 12 umsäumen in natürlichem MDF die Technikabteilung und die schwäbische Stangenware ist verkauft. Etwas ohne Rücksicht auf den -bislang sehr hohen- WAF meines Hobbys sollte es sein. Passend zur Einrichtung, aber ausschließlich nach meinem Geschmack. Meine bessere Hälfte hatte meine Junggesellenbude in den letzten 2 Jahren ganz erheblich aufgefrischt und wohnlich gemacht. Dem wollte ich nun nicht nachstehen.
Bei der Materialauswahl setzte ich auf Massivholz. Der Umgang ist mir nicht fremd, wobei es eher im Bereich von Zimmermannsarbeiten lag. Einen kleinen Anbau am Haus, einen Carport eine Geschossdecke im Rahmen einer Totalsanierung und einige Terrassen hatte ich schon gemacht, ein bisschen Möbelbau und was so anfällt. Dazugehöriges Werkzeug von der Kettensäge bis zum Vorschlaghammer ist vorhanden. Was tun also? Welcher Bausatz soll es sein?
Erste Erlösung trat ein als ich mir die FT 11 nochmals anschaute. Ich hatte sie bei Botho schon mal gehört. Das soll sie sein. Zwar keine Blues-Klasse aber als gescheite Frontboxen zu den fetten Subs sicherlich gut geeignet; auch um die Nachbarn zu beschallen. Der Einsatzzweck beinhaltet auch das Heimkinoerlebnis. Wochenlanges Überlegen bezüglich des Designs folgte. Immer wieder mal sprach meine Frau mich an: "Woran denkst Du gerade?" Ich beichtete schließlich. Sie war begeistert, hört sie doch genau so gerne Musik und die (un)freiwillige Selbstbeschränkung für die Duetta-Top nervte sie gelegentlich -genau wie mich. Schließlich darf es doch auch mal richtig laut sein.
Bezüglich des Designs ließ sie mir freie Hand. "Du machst das schon" sagte sie ganz lieb. Motiviert durch diesen unerwarteten Vertrauensvorschuss begann ich abends vor dem Einschlafen nochmal in Ruhe die möglichen Varianten durchzudenken. Wie schon mehrfach bei anderen Themen kam mir DIE IDEE direkt beim morgendlichen Weckerklingeln. Fette Holzbalken müssen es sein. Genau solche wie sie auch die Wohnzimmerdecke bilden. Ausreichende Restbestände dümpelten schon seit Jahren hinter der Garage vor sich hin. Geschwind nachgeschaut, was davon noch nicht allzu angegriffen von der Witterung ist, bestärkte mich das Ergebnis. So soll es also sein. Daraus baue ich die Blocks. Ausreichend Fläche um die Saisondeko drauf abzustellen und ein separates Weichenfach kamen als Zusatz ins Lastenheft. 8 x 16 cm war fortan ständig in meinen Gedanken.

Erste Späne


Nach Bothos Sketch Up Zeichnung habe ich zunächst in etwa die Maße abgeklärt. Hmmm, das wird vielleicht doch etwas zu mächtig. Abstriche beim umbauten Raum wollte ich jedoch keine machen. Aber solche Brocken ins Wohnzimmer stellen, hätte ich mich nicht getraut. Immerhin kam ich auf eine quadratische Grundfläche mit 36 cm Seitenlänge und eine Gesamthöhe von rund 1,5 m. Warum so hoch? Ich wollte unbedingt eine symetrische Frontansicht erreichen. Und da hatte ich nur ein Raster mit den Maßen der Balken zur Verfügung. Und die sind 16 cm hoch. Es galt ja immerhin 5 Chassis unterzubringen. Wenige Stunden mit Powerpoint gespielt und das mit der Verteilung der Chassis an der Front war geklärt. Dann wieder abendliches Nachdenken bis die Idee geboren war. Es braucht ja nur so auszusehen als ob es dicke Balken wären. Ich schneide einfach in der Mitte so viel heraus dass noch rund 3 cm Wandstärke übrig bleiben. Klingt einfach. War es aber nicht. Ein Sonntagmorgendlicher kurz entschlossener Versuch mit der Baumfällermethode scheiterte. Verschämt habe ich die Späne der Kettensägenaktion zusammengefegt. Das Ergebnis konnte meinen für dieses Projekt relativ niedrig angesetzten Qualitätsanspruch bei gleichzeitigem schnellen Fortschritt nicht genügen.

Einmal mehr musste ich mir eingestehen, dass gut Ding einfach seine Weile braucht. Also habe ich ein altes Türblatt auf Böcken fixiert, die alte Kappsäge draufgeschraubt und einen Längenanschlag angebracht. So habe ich erst einmal von den Balkenresten 34 Stücke mit 28 cm Länge abgeschnitten. Das waren die Teile, die ich quasi aushöhlen wollte. Jetzt wurden noch 34 Stücke mit 12 cm Länge gebraucht, die bei den versetzten Lagen jeweils die Zwischenstücke bildeten. 8 cm dick brauchen sie nicht zu sein, sonst hätte ich sie irgendwie auf ca. 3 cm herunterschnitzen müssen. Warum jeweils 34 Teile? 32 brauchte ich rechnerisch, je 2 waren Reserve.

Ignoranz


Statt also die kurzen Stücke zu schnitzen habe ich ein Balkenstück längs in der Mitte durchgeschnitten. Die gute alte Lidl-Handkreissäge schafft 7,5 cm Schnitttiefe, der Balken hat 16 cm, also sauber angezeichnet, von beiden Seiten gesägt und den letzten Zentimeter in der Mitte mit der Stichsäge und langem Blatt getrennt. Das Ignorieren der feinen Längsrisse sollte später den Baufortschritt hemmen.

Die kurzen Teile waren also fertig, jetzt ging es an das dünner machen der dicken Teile. Aus dem 28 cm langen Teil mit 8 x 16 cm sollte ein U-förmiges Teil werden. Also das Teil mit der weniger unschönen Seite nach unten hingelegt, von der Länge beidseitig 3 cm nach innen gemessen und mit der Handkreissäge und 5 cm Schnitttiefe vielfach quergesägt. Geht doch! Abstand der Schnitte war ca. 1 cm.

Jetzt nur noch rasch die Scheibchen herauspulen und fertig ist das Bauelement. Dank diverser Äste im Holz, meiner Ungeduld und zu großen Abständen der Schnitte dauerte es mit dem Profistechbeitel eine gute viertel Stunde. Und die geschaffene Oberfläche glich einer Pyramidenlandschaft. Ich begann zu rechnen. Das dauert alles viel zu lange. So wird das nix. Baustopp für einige Tage um das Mütchen zu kühlen.
Erschwerend kam hinzu dass ich in meinem Eifer und aufgrund der Staubablagerungen auf der Brille nicht wirklich mitbekommen habe, was ich in meiner Umgebung angerichtet habe. Ein Foto von der Wüstenlandschaft habe ich mir verkniffen. Besser ging das Quersägen dann im Freien mit mehreren Teilen die auf einer Platte fixiert wurden, einem frischen Sägeblatt und der Führungsschiene. Die herausgepulten Scheibchen habe ich an 2 Abenden im Kamin einer letzten Bestimmung zugeführt. Die freigelegten Flächen wurden zwar immer noch wellig aber durchaus akzeptabel. Vielleicht hält dann später das Sonofil besser und ich kann behaupten es war Absicht.

Weichenfach


Stressig wurde der Bau als Teile aus der kühlen trockenen Garage ins Freie und somit in die Sonne gebracht wurden. Aber wenn schon mal das Wetter gut ist wollte ich auch im Freien arbeiten. Gelegentliches feines Knacken verhieß nichts Gutes, wurde aber zunächst gekonnt ignoriert. Holz arbeitet. Ist ja klar. Das ist normal. So ergab es sich dass das Vorschleifen der Elemente zum Abendessen unterbrochen wurde und die Kiste in vorübergehende Vergessenheit geriet. Am folgenden Nachmittag stand sie noch unberührt da aber in der prallen Sonne. Gut die Hälfte der kurzen Zwischenelemente hatte sich verzogen und die anfänglich ignorierten feinen Risse hatten sich deutlich vergrößert. An dieser Stelle drohte das Projekt zu scheitern. Ich habe die Kiste dann 3 Tage in den feuchten Gewölbekeller gestellt, danach alle Teile in der Richtung des Verzuges leicht aufgespannt, mit einem Skalpell Holzleim im Riss verteilt und mit einer Unmenge Schraubzwingen einigermaßen wieder in die Ursprungsform gebracht. 3 Tage ließ ich alles in der Garage trockenen. Nach Entfernen der Zwingen hat es tatsächlich gehalten und die Teile wurden als "fertig" deklariert. Ich musste ja auch gelegentlich daheim einen gewissen Baufortschritt vermelden.

Eine Herausforderung wurde der Deckel über dem Weichenfach. Er sollte aus dem selben Balkenmaterial bestehen und musste innen einen Hohlraum für die Weiche haben. Aufgrund der vorgegebenen Maße war er aus 2 Balkenstücken zusammenzusetzen. 2 Stunden üble Schnitzerei mit allerlei Werkzeugen ließen es werden. Nun kann ich auch Eintauchschnitte mit der Stichsäge. An diesem Nachmittag habe ich rund 30 Liter Sägespäne auf der Wiese zusammengekehrt. In der Garage "konnte" ich ja nicht mehr arbeiten.

Rohbau


Es folgten einige Tage des Wohlverhaltens ohne Staubproduktion. In denen habe ich von Hand die Kanten der 68 Holzteile nochmal grob geschliffen und sie dann mit Montagekleber zusammengesetzt. Schwierig war die Kalkulation der Klebermenge, da die Balkenteile nicht wirklich maßhaltig waren, ich aber mit dem Kleber auch die Luftdichtigkeit erreichen wollte. Erschwerend kam hinzu, dass auf keinen Fall Kleber nach vorne herausgedrückt werden durfte um eine spätere Oberflächenbeschichtung nicht zu beeinträchtigen. Letztlich hält alles bombenfest. Innen habe ich an den Übergängen noch feine Nähte mit dem Kleber gezogen. Ob es wirklich dicht ist, wird sich zeigen. Die Stirnseiten ließ ich immer ca. 1 mm hervorschauen weil deren Fläche mehr zu schleifen war als die anderen.

Es folgte das Ausfräsen für die Chassis. Eine gescheite Oberfräse konnte ich von einem Kollegen ausleihen. Sein Fräsersortiment müsse aber noch geschärft werden, sonst werde das nichts, meinte er. Nachforschungen ergaben, dass die Anbieter hierfür über eine Woche Zeit veranschlagten. So lange wollte ich nicht warten. Es zog sich sowieso alles schon viel zu lange hin. Einen Wegwerf-Fräszirkel baute ich aus einem 1 m langen Abfallbrett. Aufgrund des langen Hebels ließ sich die Maschine wunderbar leicht und gleichmäßig bewegen. Die erste Runde hatte nur 1 mm Tiefe um mit dem angeschlagenen Fräser noch eine akzeptable Kante zu erreichen. Den Rest erledigte ich am Stück. Bei der Frästiefe hatte ich 2 mm hinzugerechnet weil noch unklar war, wie viel Materialstärke das Schleifen des Gehäuses kostet.

Ein erster Schliff mit 60er Korn am Bandschleifer zeigte, dass die Entscheidung, die Stirnkanten etwas überstehen zu lassen, goldrichtig war. An dieser Stelle sei hervorgehoben dass von vorne herein ein gewisses rustikales Erscheinungsbild ohne Hochglanz und ohne rasiermesserscharfe Kanten angestrebt war. Ein weiterer Eimer wurde mit Schleifstaub gefüllt.

Mittlerweile stand ein 128 cm hoher Turm mit 28 x 28 cm Grundfläche und vielen Ringen an der Front; aber noch ohne Boden und Deckel vor mir. Der "innere" Deckel sollte bündig versenkt sein und Grundfläche für die Frequenzweiche sein. Das Ausfräsen eines Auflagers für das 19 mm Buche-Leimholzbrett gelang dank "Systembau" und Parallelanschlag recht schnell. Knifflig war das Herauspulen des Deckels nach der ersten Passprobe. Er saß fast zu gut.... Nach dem Nachschneiden war er eher zu klein.....
Am Boden tat ich mir schwerer, da das Gehäuse hinten einen 8 cm breiteren Querriegel für bessere Standfestigkeit erhalten hatte. Und der war dem Parallelanschlag natürlich im Weg. Die beiden Seiten habe ich freihändig gefräst. Nun ja, ich sage mal: die Bodenplatte passt rein und ist dank Moosgummidichtung dicht.
Was mich geritten hat, mit selbst angemischtem Holzspachtel aus Sägespänen, Holzleim und etwas Wasser zu versuchen die Fugen zu verspachteln, weiss ich nicht mehr. Die Fugen bestanden zum Einen aus den industriell angefasten Kanten der Balken und zum anderen aus geringer Maßtoleranz der Balken. Nach längerer Manscherei war es geschafft und ich ließ das Ergebnis ein paar Tage trocknen. Ein Zwischenschliff mit 120er Korn brachte ein ernüchterndes Ergebnis. Von wegen "Man sieht es dann fast nicht" Vielleicht hatte ich ja auch etwas falsch gemacht. Egal. So kann man das nicht lassen. Also kleinen Halbrund-Fräser besorgt und alle Fugen nachgefräst. Für die senkrechten Fugen konnte ich den Parallelanschlag nehmen. Bei den Querfugen wollten die auf die Schnelle erdachten Hilfsmittel nicht wirklich funktionieren, weshalb ich diese letztlich freihändig gemacht habe. Hie und da sieht man es..... Die Erscheinung insgesamt entsprach aber uneingeschränkt meinen Erwartungen.

Vergesslichkeit


Das Aussägen der Löcher für die Chassis gelang dank extralangem Sägeblatt und einem "Präzisionsabstandshalter fürs Anzeichnen" recht gut. Ausgerechnet bei den Mitteltönern war die Holzstärke knapp 4 cm. Da ich den Chassis etwas mehr Luft zum Atmen geben wollte, habe ich die Innenkanten mit der Stichsäge grob angeschrägt, danach die Kanten von Hand geschliffen. Nachdem durch die Ausschnitte nun Licht ins Dunkle kam fiel mir auch ein, was mir seit Tagen komisch vorkam. Manchmal hat man ja das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, kommt aber nicht drauf was es ist.
Nun, die Kammer für die Hoch-/Mitteltonabteilung fehlte. 6 Liter sind dafür veranschlagt. Wie kriege ich die jetzt noch rein? Die Innenseiten sind total uneben, die Aussparung an der Rückseite für das Terminal war fertig und die 6 Liter wollten nirgends passen ohne mit etwas anderem zu kollidieren. 46 cm hoch, ca. 21 cm breit wurde die Platte, die ich mit allen 4 Händen und diversen Hilfsmitteln ins Gehäuse fummelte und mit reichlich Montagekleber befestigte. Sieht ja keiner......
Unglaublich, wieviel Schleifstaub und Sägespäne sich in den hunderten von Kratern und Ecken verfangen kann. Mehrmals kräftig gegen das Gehäuse geklopft und 2 x gründlich ausgesaugt und immer noch krümelt es.

Endspurt


Das Volumen ist letztlich ca. 10 l größer als im Bauvorschlag. Ich lasse es mal so zum Probieren und kann ja später immer noch damit experimentieren.
Zu guter Letzt versah ich die Vorderkanten noch mit einer 25 Grad Phase um die Front noch etwas zu betonen.

Es folgten Designstudien an Abfallstücken. Überraschenderweise empfand meine bessere Hälfte das Design mit geflämmter Oberfläche als gut aussehend. Mir gefiel es auch. Die Entscheidung war also getroffen. Was sie nicht ahnte war, dass damit weitere Schleiferei verbunden ist. Meine Versuche hatten nämlich nur zu deutlich ergeben, dass das Flämmen nur dann gut aussieht wenn die Oberfläche gleichmäßig glatt oder rauh ist. So machte ich mich missmutig daran, die Flächen fein nachzuschleifen und die 10 Ausfräsungen für die Chassis zu bearbeiten. Erlöst hat mich das Herrichten der Sitzgarnitur im Garten. Hier hatte ich Holzschutzlasur in etwa "Eiche dunkel" verwendet. That`s it!!! Schnell ein Abfallstück eingepinselt, trocknen gelassen und in der guten Stube vorgeführt. Ja, das soll es sein. Gehäuseschleiferei eingestellt, Pinsel raus und nach einer Stunde waren die Blocks fertig. Über Nacht ließ ich sie trocknen und konnte es am nächsten Morgen kaum erwarten sie hereinzuschleppen. Der Weg führte an der Personenwaage vorbei. 20,5 Kg für das nackte Gehäuse ohne Deckel wurden notiert.

Über meine Künste, eine Frequenzweiche zusammenzulöten schweige ich. Ich kann zwar mit dem Lötkolben umgehen, optisch ist es aber eine Katastrophe geworden.
Nach ca. 6 Wochen Bauzeit kam Sonntags nach dem Frühstück der große Moment. Die Blocks standen im Wohnzimmer und die Chassis konnten eingebaut werden. Gaaaaaanz vorsichtig etwas Mucke draufgegeben und mit dem Ohr die Chassis belauscht. Die Töne kamen daher wo sie sollten. Hurra!!. Es folgte ein Stündchen zurückhaltendes Gedudel und dann ein erster Test mit gehobener Lautstärke. Insgesamt nicht schlecht aber so richtig zufrieden war ich nicht.

Ein Fazit


Irgendwie fehlte noch etwas. Ein Tagesausflug mit der besten aller Ehefrauen gab Gelegenheit, die Chassis mit gehobener Lautstärke einspielen zu lassen ohne den Ohren zu schaden. Die Vota-Subs ließ ich bei der Gelegenheit gleich mitlaufen.. Sie können noch etwas Einspielzeit gebrauchen war meine Überzeugung. Bei der Heimkehr war der Raggae- Dauerlauf schon auf dem Parkplatz gut zu hören. Rein und erstmal ausschalten den Krach. Später alles nochmal eingestellt und diverse Stücke laufen lassen. Dem Sub hat es gut getan und den FT11 sowieso. Es klang schon viel runder. Der Mittelton war deutlich präsenter als bei der Duetta TOP und der Bassdruck erheblich größer. Schon hier fiel mir auf, dass die FT 11 nicht so tief spielt wie die Duetta TOP. Aber dafür sind ja die Subs da. Denen hat das engagierte Einspielen super gut getan. Mit dem Standort erfolgten tagelange Experimente, da außerhalb des Hörplatzes ein gewisses Dröhnen zu hören war. Das habe ich durch Herumschieben und und Verteilung von unzähligen Sofakissen nicht ändern können. Schließlich steckte ich in den oberen Bereich jeder Box 5 Flaschen Mineralwasser um das Volumen um 7,5 l zu verringern. Etwas weniger Dämmmaterial noch und der Effekt verschwand fast gänzlich. Mit dem Rest kann ich leben. Hier bewahrheitet sich die vielfach zitierte Aussage, dass ca 10 Prozent Abweichung beim Volumen nicht überschritten werden sollten.

Nach weiteren ca. 4 Wochen Einspielen und Herumprobieren gab es Samstagabend "Transformers 2" im Fernsehen. Das war die Gelegenheit für den Kinotest. Bis dahin liefen die FT 11 am AVR und die Vota12-Subs an einem relativ kleinen Monoverstärker am Sub-Ausgang des AVR. Ich spendierte den FT 11 die Sansui-Endstufe und die Subs bekamen einen PA-Verstärker, Übernahmefrequenz auf 50 hz und "alle Knöpfe auf 10". Leute; das ist eine Macht. Kino ist nix dagegen. Ich gebe gerne zu, dass wir es uns an dem Abend richtig gegeben haben. Aber es musste sein. Begeisterung pur. Rears oder einen Center hatte ich nicht zur Verfügung. Brauchts auch nicht. Kam ein Auto von links angefahren so konnte man es hören. Und zwar genau so weit von links wie es sich auch befand. Der Sound kam genau am Rand des Bildschirms an als auch das Auto auftauchte. So soll es sein. Nach einer kleinen Ansparphase werden noch die Tops der FT 11 als Rears und Center erstellt. Wir sind glücklich, Ziel erreicht!

Und der Vergleich zu den Duetta TOP? Wäre unfair. Gelegentlich erwische ich mich, dass ich der reinen Abwechslung wegen mal ein paar Tage die FT 11 für die tägliche Unterhaltungsdudelei einschalte. Ich werde mich wohl von beiden Paaren nicht mehr trennen. Außerdem braucht Mann ja auch immer was zum Spielen.

Statistik:
Bauzeit: 2 Monate
Zeitaufwand: ca. 70 Stunden
Zigaretten: Ca. 2 je Stunde
Bier: hielt sich in Grenzen.
Kaffee: ca. 10 Liter
Sägeschnitte: rund 1000.
Liter Sägemehl: ca. 70
Geld: Reine Bausatzkosten + Spesen. Alles andere war im Haus.
Wiederholungsgefahr: Vorhanden.

Noch ein Fazit


Nachtrag im Mai 2015:
Die Menge Gerätschaften, Strippenwirrwarr und eine vorsichtige Anfrage meiner Frau:" kann man das Ganze nicht etwas gefälliger gestalten"? führten zum Neubau eines Racks aus IKEA-Beistelltischen.
Und:
Das Holz arbeitet. Freiwillig. Aber nicht so wie ich will. Ich experimentiere mit diversen Innenbeschichtungen um die sich immer wieder bildenden feinen Risse zu bekämpfen. Um sie aufzuspüren habe ich das "Röntgen" entdeckt. Chassis raus und Lampe reinhalten. Wo es hell wird, ist es nicht dicht. Und es ist immer irgendwo hell. Im Endergebnis kann ich festhalten, dass der Umgang mit Massivholz auf meine Art sehr kritisch ist. Sollte ich eine Empfehlung abgeben würde ich sagen: Entweder ein dichtes Innengehäuse bauen und verkleiden oder großflächiger mit mehr Kleber arbeiten. Oder alle Einzelteile wirklich auf Raumklima bringen, dann auf Maß hobeln und dann erst verleimen. Oder damit leben wie es wird......
In diesem Sinne; danke für das Lesen bis hier hin.

Euer Martin

Dank


Also wenn ich überlege, wen ich erwähnen soll dann fällt mir als erste die beste und geduldigste Ehefrau von allen ein. Dann das Forum mit vielen Tipps und Hinweisen. Danke für die raschen Reaktionen.



Bothos einteilige FT 11

Bothos einteilige FT 11


Bothos FT11

 

Es fing alles so harmlos an. Ich wollte doch eigentlich nur neue Lautsprecher für meinen Schreibtisch haben, damit ich auch mal die Musik genießen kann und nicht nur Dröhnen auf die Ohren bekomme. Nach etwas Suchen und dann viel Lesen entstanden bei mir im Keller die Quickly 14. Normalerweise wäre hier Schluß, denn der Plan war ja erfüllt. Doch nicht so, wenn man mit Lautsprecherbau im Allgemeinen und den Kreationen dieses Magazins im Speziellen in Berührung kommt.

Beim Musiklauschen saß ich nun an meinem Schreibtisch und grübelte im Jahreswechsel 12/13 darüber nach, welches denn nun das nächste Projekt werden könnte. Es schwanke über die diversen Typen. Quickly 28, Vota 3, FT 11. Am Ende entschied ich mich blind/taub für die FT11.



Sie war für mich der beste Kompromiss aus Preis und Leistung. Das ist sicherlich sehr relativ. Aber irgendwie muß man sich ja entscheiden. Für einen Besuch in Bochum hatte ich leider keine Zeit. So mußte nun also das Bauchgefühl herhalten. Zusätzlich zum Preis-/Leistungsverhältnis sprach noch die Größe. Ich hatte die Nase von kleinen Rumsteherchen satt und wollte mal etwas Solides in meinem Zimmer haben.

Also frisch ans Werk und Sketchup angeschmissen. Mein Ziel war es, nicht die Originalmaße zu nehmen, sondern alles in einem Gehäuse unterzubringen. Hinzu kam noch mein Anspruch, das Gehäuse so schmal wie möglich zu machen. Beim Zeichnen überlegte ich, ob 2 oder 3 mm Steg zwischen den versenkten TT-Chassis und dem Rand der Schallwand genug sein würden. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.



Der fertige Plan kann von allen registrierten Usern aus der Sketchup-Galerie heruntergeladen werden.

Beim Holz habe ich mich für Birke-MPX entschieden. Es bietet den Vorteil, in der Nachbearbeitung verhältnismäßig freundlich zu sein. Der Zuschnitt war mal wieder eine Sache von 15 Minuten beim freundlichen Biber um die Ecke. Nach ersten Fehlproduktionen hatte ich jetzt auch raus, welche Angaben wie gemacht werden mussten, damit alles passte und alle Maserungen auch in die korrekte Richtung laufen. Aber auch der beste Plan und der genaueste Zuschneider bringt nichts, wenn man einen Gedankenfehler hat und die falschen Zahlen auf den Zettel schreibt. Also wieder auf das Rad gesetzt und 2 Bretter neu schneiden lassen…

Über den Zusammenbau werde ich mich hier nicht groß auslassen. Es ist schon oft genug beschrieben worden. Man sollte aber aufpassen, was man zum Beschweren nimmt und wann was Übergewicht bekommen kann. In halbfertigem Zustand segelte mir der gesamt Kasten inklusive Feuerlöscher und Schraubzwingen vom Tisch. Ausser einer kleinen Macke auf der einen Seitenwand ist aber nichts übrig geblieben.





Parallel zum Gehäusebau lötete ich die Weichen. Auch das war aufgrund des guten Weichenplans kein großes Heckenwerk. Ganz fix erstrahlten sie in komplettem Zustand und als Zwillingspärchen auf meinem Schreibtisch und warteten darauf, endlich in ihre Häuser einziehen zu dürfen.



Ich konnte diesen Einzug genauso wenig abwarten und bastelte umso schneller. Das Fräsen der Chassisausschnitte ging flott von der Hand und alles passte. Nur leider mußte ich feststellen, daß meine alte Billig-Fräse sehr eierte und die Ausschnitte eher oval als rund waren. Glücklicherweise sieht man das aus der Hörentfernung nicht! Trotzdem wurde für die weitere Bearbeitung eine neue Bosch-Maschine angeschafft, die seitdem brav ihre Runden zieht.

Kaum war das erste Gehäuse fertig, mußte eine Probe gemacht werden. Also alles verlötet, zusammen geschraubt, angeschlossen und … Wahnsinn! Bisher dachte ich, daß die Quickly 14 ein Riesensprung gewesen sind. Aber hier wurde nochmal eine entscheidende Schippe drauf gelegt. Das Volumen überzeugt vom ersten Moment an. Nichts dröhnte, nichts wubbelte. Einfach ein knackiger Bass. Wie der sich wohl in Stereo und nach 50 Stunden Musik anhört?Nun schnell noch das zweite Gehäuse fertig machen und dann endlich in Stereo genießen. Und schon ereilte mich das, was der Horror vieler Selberbauer ist. Die Rohgehäuse sind fertig und man möchte doch nur mal ein bisschen Probe hören. Schon stehen sie unfertig da, weil man den schönen Klang nicht vermissen möchte. Bei mir zog sich diese Phase sicherlich 4 Wochen hin.

Dann wieder alles raus und die Gehäuse in die Werkstatt. Nun standen sie dort und warteten und warteten und warteten. In der Zwischenzeit brachen andere Themen über mich herein, ich wechselte mein Arbeitszimmer, machte mich selbständig und Weihnachten stand an. Und wieder wurde es nichts. Sie mussten weiter warten. Da die Gehäuse komplett geschlossen waren, konnte ich sie noch nicht einmal als Krippe unter dem Weihnachtsbaum nutzen. Und dann kamen die Weihnachtsfeiertage. Ich bekam es hin, mal hier und mal dort eine Stunde herauszulösen, um die Gehäuse zu schleifen und zu ölen.



Die Oberfläche sollte etwas dunkler gemacht werde. Am Ende habe ich mich für eine Schicht OSMO-Dekorwachs entschieden. Danach habe ich sie nochmal geölt. Bei einem etwaigen nächsten Mal werde ich aber direkt richtig beizen. Das Ergebnis wird mit Sicherheit gleichmäßiger werden, da die Beize tiefer in das Holz eindringt und damit weniger empfindlich auf das Schleifen reagiert.



Nach einer Woche Skifahren und damit Zwangstrockenpause konnte ich nun endlich wieder die Chassis einsetzen und zum ersten Mal nach einem halben Jahr dem Klang der FT 11 lauschen. Ich war wie am ersten Tag vollkommen baff. Dieses Volumen und die Kraft konnten die Quickly 14 einfach nicht bringen.



Sofort schnappte ich mir meinen Rechner und die MP3-Sammlung und suchte mir gute Referenzlieder. Immer überzeugten sie mit ihrer Schnelligkeit, Klarheit und trockenen Abstimmung. Andere stehen sicherlich auf einen bauchigeren Bass. Aber ich finde sie gut abgestimmt. Man merkt, daß alles außer moderner Pop-Musik eher bassarm ist. Wie soll auch ein Orchester ohne Orgel riesen Bassgewitter produzieren! Und bei Jazz mit Rührbesen ist auch kein Bass gefragt, der einem in die Eingeweide tritt. Aber wenn die FT11 wollen, können sie ziemlich zuschlagen.

Da saß ich nun, die Familie war bereits im Bett und träumte von weißen Skipisten und ich hörte meine Referenzlieder durch. Angefangen mit „Tricycle“ von Flim & The BB's. Dort kann man nach ca. 18 Sekunden herrlich spüren, wie dynamisch die Lautsprecher sind. Sauber geschlagenes Schlagzeug in Kombination mit gut gespieltem Bass deckt müde Chassis gnadenlos auf. Weiter geht es mit „The Expert“ von Yello. Wenn man bisher noch nicht wusste, was tiefer Bass ohne Wummern ist, der sollte dieses Lied spielen. Tiefe Stimmen und extrem tief gespielter Bass zeigen, was aus den beiden Gradient W 218-8 herauskommen kann, wenn man sie nur lässt. Aber können die großen FT 11 auch große Instrumente? Na klar. Cameron Carpenter durfte auf der Orgel seinen „Lovesong No.1“ spielen und zeigen, was man einer Orgel mit den Füssen entlocken kann. Bei geschlossenen Augen und geöffneten Ohren sitzt man mitten im Kirchenschiff und spürt die Wellen über sich hinwegfließen. Das ist also Bühne bei Lautsprechern. Jetzt weiß ich es.

Weiter ging es mit folgenden Liedern, die alle auf der Kandidatin überzeugen konnten:

Get Lucky von Daft Punk
Crystallize von Lindsey Stirling
Für Frauen ist das kein Problem von Max Raabe
Keith don’t go von Nils Lofgren
I couldn’t care less von Leslie Clio
Mediterranean Sundance + Rio Ancho von Paco de Lucia, Al di Meola und John McLaughlin
Sultans of Swing von Dire Straits
Behind the wheel von Depeche Mode

Nachdem die Ohren sich an die Klarheit gewöhnt haben, passte alles zusammen. So soll die Musik spielen!

Jetzt werde ich wieder weiter im Forum lesen und mir Gedanken zu dem machen, was alle anderen präsentieren. Mal sehen, was als nächstes in meiner Werkstatt entsteht.

Tausend Dank für die Unterstützung inkl. schnellster Fragebeantwortung. Das ist wahrer Service!

Botho

Piotrs FT11

Piotrs FT11

 
Alle Jahre wieder lese ich mich durch die verschiedensten Lautsprecher- Selbstbauprojekte und verwerfe die Idee nach einigen Wochen wieder, vor allem, da ich zuhause wenig Platz und Werkzeug habe. Dieses Mal hat es mich jedoch so gepackt, dass ich nun endlich meine eigenen Lautsprecherboxen bauen wollte. Es kann doch nicht so schwer sein, ein paar Bretter zusammen zu leimen!

Zunächst war da die schier unendliche Auswahl an Bausätzen. Da es mein erster Versuch werden sollte und ich auch nicht zu viel Geld ausgeben wollte, schien mir die FirstTime-Reihe genau richtig. Stereo sollte es werden mit der Option, auf Surround upzugraden. Meine Wahl fiel auf die FirstTime 11. Jedoch wollte ich eine einteilige Standbox und keine Aufteilung zwischen Top- und Bassteil. Also habe ich Sketchup angeworfen und drauf los gemalt. Als Basis habe ich die Dateien von Udo verwendet und erst einmal beide Lautsprechergehäuse aufeinander gesetzt. Von dort an ging alles ganz schnell. Am Ende musste ich noch das Volumen korrigieren, was ich durch das Verringern der Tiefe schnell gelöst habe.

Die Sketchup Datei der Standbox stelle ich gerne für Nachbauten zur Verfügung.

Nun ging es zum Baumarkt, wo sich die nette Dame in der Holzabteilung wirklich Mühe gegeben hat, die Bretter passgenau zuzuschneiden. Zuhause ging es dann sofort los mit dem Leimen. Hantelscheiben sorgten für den nötigen Anpressdruck. Sicher nicht die beste Lösung, aber es hat dennoch gut funktioniert. Dank Express-Leim war ich relativ schnell fertig mit dem Leimen.



Die Front habe ich zu einem Tischler in meiner Umgebung gegeben da es mir an einer Oberfräse und der Erfahrung mangelt, um die Lautsprecher zu versenken. Die Zeit habe ich genutzt und mich an die Frequenzweichen gemacht. Ich hatte noch Plexiglas zuhause und dachte mir, das funktioniert sicher auch gut.



Soweit so gut!

Das Telefon klingelt und ein Typ mit sehr verrauchter Stimme ist dran, der Tischler. Nun folgt ein Gespräch, in welchem er mir versucht zu erklären, dass das Fräsen der Fronten ohne CNC gar nicht geht und dass er da mindestens 2 Tage für braucht. Bei 50€/ Stunde kann ich mir ja selbst ausrechnen, wie viel mich das kosten würde. Ich solle mir doch einfach Lautsprecher im nächsten Elektronikgeschäft kaufen. Auf den Hinweise auf die Oberfräse und einen Fräszirkel kam nur die Antwort: „Das geht damit nicht“. Das ich relativ sauer war muss ich, denke ich, nicht weiter erläutern.

Nach längerem Überlegen bin ich zu dem Entschluss gekommen, die Lautsprecher einfach nicht zu versenken. Wird schon nicht so schlecht aussehen, außerdem konnte ich es kaum mehr erwarten, die Lautsprecher zu hören. Also habe ich die Stichsäge angeworfen und die Frontplatte selber gemacht. Da mir das nicht zu 100 Prozent gelungen ist und ich Angst hatte das die Lautsprecher nicht dicht mit dem Gehäuse abschließen, habe ich die Frontplatte noch einmal zusätzlich aus 5mm dickem MDF gemacht und einfach drüber geleimt. Diese habe ich extra um je 1mm zu groß in jede Richtung gewählt, da das Gehäuse nach dem Zusammenleimen doch die eine oder andere überstehende Kante hatte. Dies ist jedoch eher mein Verschulden als durch den Zuschnitt verursacht. Nun konnte ich die Lücken gut verspachteln und dann einfach alles grade schleifen.



Anschließnd ging es an die Fasen. Dabei habe ich mich an einem anderen Projekt hier im Magazin orientiert und Aluprofile als Führungsschienen benutzt. Also ab an den Fuchsschwanz.

Es folgte das Schleifen (per Hand). Circa 2 Stunden später sah es dann so aus.



Jetzt kam das Lackieren. Verwendet habe ich eine Grundierung der Hausmarke meines Baumarktes und als Lack einen 2in1 Lack, welcher auch als Grundierung dienen kann (auch Hausmarke). So sollten die Holzkanten laut Verkäuferin nicht so stark durchkommen. Aufgetragen habe ich das Ganze mit einer Rolle.



Zwei Grundierungs- und vier Lackschichten später konnte ich mich an den Einbau der Frequenzweichen machen. Terminals festgeschraubt, das Sonofil hinein gestopft (erstaunlich wie viel Sonofil das ist) und zu guter Letzt die Lautsprecher angelötet und fest geschraubt. Natürlich habe ich vorher vorgebohrt. Geschafft!

Stolz wie Oskar habe ich die Beiden direkt an meinen Verstärker gehängt und Musik angeworfen. Was soll ich sagen? Ich war und bin Sprachlos! Ich kann leider keinen Vergleich anstellen, da ich noch keine anderen Lautsprecher von Udo gehört habe, aber eines kann ich allen angehenden Neulingen im Selbstbau sagen. Selbstbau lohnt sich! Der Klang ist super und für mich als HipHop/Minimal/DNB Hörer ist auch der Bass der FT 11 ein Traum. Wie konnte ich nur vorher Musik bei Youtube hören? Ich bin ein Fan von geschlossenen Basskisten geworden und habe direkt meinen 15“ Subwoofer aus dem Setup verbannt. Kein „Brumm-Bass“ und keine gefühlten Verzögerungen im Tieftonbereich mehr, alles sehr präzise und trotzdem tief.

Meine Freunde wollen jetzt Filme am liebsten nur noch bei mir sehen, ich überlege das System schon bald um Center und Rear zu erweitern und beende den Baubericht mit dem Zitat einer Freundin: „WOW! Spürst du das?! Der Boden!“.

Sketchup Dateien FT 11 Center und Rear stelle ich gerne für Nachbauten zur Verfügung.

Der Zusammenbau lief genau so wie bei den Standboxen, deswegen spare ich mir weitere Bilder und zeige direkt die Fertigen Lautsprecherboxen.

Was soll ich sagen? Es klingt super! Filme sehen bzw. hören macht jetzt um einiges mehr Spaß. Ich beende den Klangeindruck wieder mit einem Zitat: „Sag mal macht es dir überhaupt noch Spaß ins Kino zu gehen? Das klingt ja um Welten besser bei dir“. Na, wenn das nicht genug Ansporn ist, sich selbst einmal an einem Bausatz von Udo zu probieren?



Jetzt hoffe ich, dass irgendwann noch der passende Subwoofer von Udo kommt und ich irgendwann auf 5.2 Aufrüsten kann. Aber dafür muss ich erst einmal umziehen, da das 5.0 Setup schon locker ausreicht, um die Explosionen in Filmen körperlich zu spüren. Und wenn bei mir schon der Fußboden vibriert, kommt sicher auch einiges bei meinen Nachbarn an.

Piotr

FirstTime 11

FirstTime 11


Nun sind sie fast alle wieder im Programm, die preiswerten Quicklies und FirstTimes, für die wir mit den neuen Gradient Select-Chassis in den letzten Monaten ständig Updates veröffentlicht haben. Diese eher rückwärts gewandte Betätigung mit den Ersatztypen haben wir nun abgeschlossen, die FT 4 und besonders die FT 6 fehlen zwar noch, die wird es aber in der alten Form wohl nicht mehr geben. Die FT 4-Nachfolge-Box sparen wir uns, weil sie gegenüber der FT 2 TL und der Quickly 36 keine wesentliche Lücke in unserem Angebot füllt, die sehr beliebte FT 6 wird jedoch endgültig zu Grabe getragen. Auferstehen wird sie zu gegebener Zeit mit anderen Chassis und modifiziertem Gehäuse. Mit den wieder erweckten Bausätzen ist die Palette an möglichen Aufbauten mit den extrem günstigen Selects natürlich trotzdem noch nicht ausgereizt. Es ist im Gegenteil an der Zeit, sie nicht nur als Ersatz für Vergangenes zu preisen. Neues zu erschaffen macht weit mehr Spaß, als sich nur auf ausgetretenem Parkett mit engen Vorgaben durch die Ex-Boxen zu bewegen. Nach der Quickly 28 folgt nun der erste Komplett-Neubau mit den Select- Chassis. Fast länger als über die neueste Kreation habe ich über ihren Namen nachgedacht, er lag wohl viel zu nah: FirstTime 11.

Chassistest der Ausgabe April 10. Bisher nicht vorgestellt wurden die beiden Partner, deren Daten wir für die verbliebenen Komplett-Selbstbauer wieder zur Verfügung stellen.

W 115-8
Artikelnummer: 1381653
Preis: 13,50 €
Messungen
als Zip-Datei



Ausstattung

Membran: beschichtete Pappe Luftspalthöhe: 4 mm
Sicke: Gummi Wickelhöhe k.A.
Korb: Blech Magnet: Ferrit
Polkernbohrung: nein Befestigungsbohrungen: 4
Zentrierung: hochgelegte Flachspinne Außendurchmesser: 117 mm
magnetische Schirmung: nein Einbauöffnung: 94 mm
Schwingspule: 25 Frästiefe: 4 mm
Träger: Aluminium Einbautiefe: 54 mm


Parameter:

Fs 99 Hz Mms 6,0 Gramm
Diameter 84 mm BL 4,78 Tm
ZMax 22 Ohm VAS 1,81 Liter
Re 6,4 Ohm dBSPL 84,3 dB/1w/1m
Rms 1,46 kg/s L1kHz 0,36 mH
Qms 2,59   L10kHz 0,21 mH
Qes 1,05   SD 55 cm²
Qts 0,75   MMD 5,8 Gramm
Cms 0,42 mm/N Zmin 6,9 Ohm


Messungen:

     
 Frequenzgang und Phase  Impedanz  Klirr für 90 dB
     
 Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°  Sprungantwort  Wasserfall


W 218-8
Artikelnummer: 1381659
Preis: 23,70 €
Messungen
als Zip-Datei




Ausstattung

Membran: beschichtete Pappe Luftspalthöhe: 6 mm
Sicke: Gummi Wickelhöhe k.A.
Korb: Blech Magnet: Ferrit
Polkernbohrung: nein Befestigungsbohrungen: 4
Zentrierung: hochgelegte Flachspinne Außendurchmesser: 218 mm
magnetische Schirmung: nein Einbauöffnung: 184 mm
Schwingspule: 25 Frästiefe: 4 mm
Träger: Aluminium Einbautiefe: 84 mm


Parameter:

Fs 38 Hz Mms 30,2 Gramm
Diameter 164 mm BL 8,96 Tm
ZMax 43 Ohm VAS 36,2 Liter
Re 6,2 Ohm dBSPL 87,6 dB/1w/1m
Rms 2,09 kg/s L1kHz 0,84 mH
Qms 3,45   L10kHz 0,43 mH
Qes 0,56   SD 211 cm²
Qts 0,48   MMD 28,4 Gramm
Cms 0,58 mm/N Zmin 6,98 Ohm


Messungen:

     
 Frequenzgang und Phase  Impedanz  Klirr für 90 dB
     
 Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°  Sprungantwort  Wasserfall


Gehäuse

Sieht man sich die Parameter des W 218-8 an, schreit alles nach Transmissionline. Das hatten wir ja schon mehr oder weniger ausgeschlossen, als wir die FT 4 aus dem Programm strichen. Doch was in eine Laufleitung passt, kann meist auch geschlossen eingesetzt werden. LspCAD wollte 30 Liter für eine Einbaugüte von 0,707, mir reichte aber schon ein QBox von 0,8, wofür das Volumen auf zwei Drittel geschrumpft werden konnte. Angesichts des Preises von 23,70 Euro für den W 218-8 musste ich nicht lang nachdenken, da waren auch zwei pro Box drin. Mein immer noch kleines Kästlein mit grob 60 (H) x 30 (B) x 34 (T) cm baute ich aus 18 mm Bucheleimholz, auch wenn ich regelmäßig auf die Gefahren bei der Verwendung von Echtholz hingewiesen habe. Das Holz gefällt mir und meine Warnungen haben sich bei der FT 9 und der Symphony 5 bisher nicht bewahrheiteten. Den Mitteltöner setzte ich auch gleich paarweise in ein geschlossenes Häuschen mit weniger als 5 Liter. Versteifungen habe ich nur im Basshaus eingeleimt. Beide Boxenteile werden komplett mit Sonofil gefüllt, für das Bassabteil werden vier Beutel, für das Oberteil ein Beutel benötigt. Die Baupläne gibt es wieder als gezipte Sketchup-Dateien.




Weiche

Es ist an der Zeit, ein wenig mehr über unsere Absichten bezüglich der FT 11 zu plaudern, denn auch wenn der Leser es vermutlich schon vermutet, steckt hinter dem zweiteiligen Aufbau ein Ausbau-Konzept. Im ersten Schritt wollen wir ganz einfach beginnen und lediglich eine zweiteilige Dreiwege-Box entwerfen. Etwas Besonderes verbirgt sich jedoch auch hier: Die meisten Neueinsteiger suchen nach einer Boxenkombination, die es mit einem AV-Receiver aufnehmen mag und dafür gleich die Peripherie mitbringt. So war es unser Ziel, das Oberteil der FT 11 als Center und Rear nutzbar zu machen, ich nehme es vorweg, es spielt mit der gleichen Weiche. Lediglich der Hochpass und die Filterung für die Bässe werden weggelassen.



Die Zweigkurven der beiden parallelen Bässe und Mitteltöner überlappen sich recht weit, eine ideale Addition ergibt sich, wenn die Unterteile gegen den Rest verpolt werden. Hierzu erhielten die W 218-8 ein Filter aus Spule und Kondensator, die W 115-8 nur einen glatten Elko. Nach oben geben sie sich auch mit einem Tiefpass 2. Ordnung zufrieden, akribische Weichenentwickler hätten den kleinen Peak bei 3,5 kHz mit vielen Bauteilen entfernt. Allein schon aus Kostengründen habe ich darauf verzichtet. Eine Weiche aus Teilen zusammen zu setzen, die am Ende um ein Vielfaches teurer sind als die Chassis selbst, dürfen andere machen. Verzichtet habe ich natürlich auch auf das Vorgaukeln von mehr Klangqualität durch Einsatz besonders wertvoller Spulen und Kondensatoren, die von Kaufleuten als "Highend"  angepriesen werden. Nur im 12dB-Netzwerk des Hochtöners steckt ein MKP-Q4, der gerade nur einen Euro teurer ist als ein entsprechender Elko glatt, hier jedoch tatsächlich eine den Mehrpreis werte Klangsteigerung erbringt.



Da es nichts beim Aufbau der Boxen zu fotografieren gab, nahm ich die Gelegenheit beim Schopf, einmal mehr den Einbau von Weichen und Chassis abzulichten. Erfahrungsgemäß ist dies die größte Hürde, die der Ersttäter zu überwinden hat. Wir wollen sie durch Fotos senken.

Gebaut, geschliffen, gefräst und geölt waren die vier Kästen in sechs Stunden.Die Weichen habe ich beschriftet, so wissen die Kabel, wohin sie gehörenHeißkleber kommt auf das Bassweichenbrett, danach die Weichen unterhalb der Versteifung auf die Rückwand des BassabteilsDie rechte Anschlussdose sorgt für die Verbindung zum Verstärker, die linke zum Oberteil. Dort ist der Hochpass-Kondensator angelötet. Verbunden sind die beiden Terminals mittels eines Kabelpaares, das Plus mit Plus und Minus mit Minus verbindetVier Beutel Sonofil ist zwar viel Stoff, aber die müssen in die Basskiste rein.An den unteren Bass habe ich ein Kabelpaar von der Weiche und eins zum oberen Bruder gelötetAuch die Mittel-Hochtionweiche wird mit heißkleber auf die Rückwand geklebtEine Matte Sonofil liegt unter jedem W115-8Die BMT werden wieder parallel geschaltet, bevor alle Chassis eingeschraubt werden. Vorbohren ist gerade bei Leimholz PflichtDie beiden Gehäuse werden mit einem Kabel verbunden, das wegen der Schönheit verdrillt wurdeZwei schwarze MDF-Bretter heben den Hochtöner auf Ohrhöhe

Die schwarzen Bretter an der Seite der Tops fallen für Center und Rear weg, dafür sollte im liegenden Einsatz der Hochtöner der Schallzentrale um 90 Grad gedreht eingebaut werden.

Messdiagramme FT 11 Top

     
 Frequenzgang und Phase  Impedanz  Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall


Messdiagramme FT 11

     
 Frequenzgang und Phase  Impedanz  Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall


Klang

Manchmal trifft es sich gut, wenn ich ein neues Boxenpaar aufgebaut habe, dass es einen nahezu öffentlichen  Hörraum in Bochum gibt. Zufällige Besucher sind gern gesehene Krtitiker, die mich vor eigenem Schönreden meiner Lautsprecher bewahren. Doch was mir diesmal wiederfuhr, ist völlig neu für mich. "Sei doch nicht immer so kritisch mit deinen Einsteigerboxen. Dass Duetta mehr kann, steht ja wohl außer Zweifel. Doch kenne ich so manche, hochgelobte Box - ob Bausatz oder fertig - die froh wäre, auch nur einen Teil der Klangqualität der FT 11 zu haben.", fuhr mir Zeppi in die Parade, als ich den Bass als nicht ganz so dynamisch und durchhörbar bezeichnete, wie er auf der CD aufgenommen ist. "Vollkommen richtig!" ergänzte ihn Dirk, "Die Musik klebt nicht an den Boxen und solch eine Mittenwiedergabe aus 10 Euro-Chassis habe ich selten.gehört."

Da lass ich das doch einfach jetzt so stehen und spare mir die weitere Beschreibung, wie kann ich nun noch davon reden, dass der Hochton lange nicht so fein zeichnet wie der ER4 oder Zeppis Liebling 26 HD 1? Für einen Airmotion-Transformer bekommt man schließlich ein Paar Dreiwege-Boxen mit fünf Chassis pro Seite. Es macht sogar mehr Spaß, Musik mit der kompletten FT 11 zu hören als mit zwei Keramik-Kalotten zum ebenfalls gleichen Preis, aber ohne Bass und Mittelton. Rock, Pop und Charts zeigen keinen Mangel der Boxen auf, bei Klassik und Jazz bin ich verwöhnt, doch dazu gehört dann auch kein AV-Receiver. Respektabel ist die Performance beim Filmespüren, vier Zwanziger sind selbst in ihren kleinen, geschlossenen Kammern schon eine Macht. Wer gern den Pegel im Bass verändern möchte, kann die FT 11 an neuere 7.1-Amps im BiAmping-Modus anschließen und die Oberteile ohne Hochpass betreiben.  Folgen wird der Ausbau der FT 11, selbstverständlich habe ich dazu jetzt schon genug Ideen.

Udo Wohlgemuth

FirstTime 11

Chassis 2 x Gradient W 218-8 Holzliste mit 18 mm Wandstärke
  2 x Gradient W 115-8 pro Box (Bassteil):
  1 x Gradient GDT 104 N  
    59,8 x 28,6 (2x) Front/ Rückwand
Vertrieb Intertechnik, Kerpen 59,8 x 30,0 (2x) Seiten
Konstruktion Udo Wohlgemuth 25,0 x 30,0 (2x) Deckel/ Boden
    25,0 x 10,0 (1x) Versteifung
Funktionsprinzip geschlossen   5,0 x 30,0 (1x) Versteifung
Nennimpedanz 4 Ohm  
Dämmstoff: 5 Beutel Sonofil Topteil:
Terminal 3 x T56/ 56 DB 39,6 x 14,8 (2x) Front/ Rückwand
    39,6 x 11,2 (2x) Seiten
Kosten pro Box:   11,2 x 11,2 (2x) Deckel/ Boden
Einzelteile 156 Euro  
Bausatz: 150 Euro Frästiefen:
    B + BMT: 4 mm
Holzzuschnitt: 20 Euro HT:   3 mm




FirstTime 11 Top

Chassis 2 x Gradient W 115-8 Holzliste mit 18 mm Wandstärke
  1 x Gradient GDT 104 N pro Box (Topteil):
     
Vertrieb Intertechnik, Kerpen 39,6 x 14,8 (2x) Front/ Rückwand
Konstruktion Udo Wohlgemuth 39,6 x 11,2 (2x) Seiten
    11,2 x 11,2 (2x) Deckel/ Boden
Funktionsprinzip geschlossen  
Nennimpedanz 4 Ohm Frästiefen:
Dämmstoff: 1 Beutel Sonofil BMT: 4 mm
Terminal T56/ 56 DB HT:   3 mm



Ergänzung

Für ein Heimkinosystem empfohlene Lautsprecher.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die entsprechenden Boxen um zu erfahren welche Bausätze wir Ihnen dazu empfehlen. Auf Mobilgeräten drücken Sie auf die entsprechenden Lautsprecher.

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