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AxisNeo34
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AxisNeo34

AxisNeo34

Mit dem Ungestüm eines lang im Stall vergessenen Pferdes

Best.-Nr. 1385245

202,60 € / Stück
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Details

Lautsprecherbausatz Axis Neo 34 mit Gradient Axis Tiefmittelton und Fountek Hochtonbändchen ohne Gehäuse

Best.-Nr. 1385245

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 8
Kennschalldruck (dB) 90
Höhe (cm) 55,80
Breite (cm) 22,80
Tiefe (cm) 29,80
Anwendung Kompaktlautsprecher
Besonderheiten Bassreflex
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel 100-200 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprechergalerie

axis 34 sub 275 von Phimi
Neo Axis, Seite von Ti-Ger
Neo Axis von Ti-Ger

Bauberichte

Axis 34 Neo

Axis 34 Neo


Kerpen, wir haben ein Problem... So oder doch recht ähnlich wird es sich angehört haben, als ich vor längerer Zeit mit Andreas Wolf und Patrick Even von Intertechnik über unsere Bausatz-Planungen für die Weihnachtszeit sprachen. Wir hatten wunderbare Bassmitteltöner mit Namen Gradient-Axis, für die wir gern Verwendung finden wollten, doch es fehlte ein passender Hochtöner für die Reihe. Dessen Entwicklung ist zwar von Patrick längst in die Wege geleitet worden, für den kurzfristigen Einsatz ist er aber noch nicht in Serienreife verfügbar. Lange dachten wir darüber nach, ob vielleicht ein Exemplar aus der ferrofluidfreien Seas-Flotte einspringen könnte, doch nur Hochtöner-Lieferant zu sein, würde den Norwegern angesicht des eigenen Sortiments an herausragenden Bassmitteltönern nicht gerecht. Zwar haben wir schon Tweeter der Skandinavier in der FT 8, sowie Elip 1 und 2 verbaut, doch hier nicht sortenrein zu bleiben, verlangte einerseits der gute Ton, andererseits der Mangel an Hochtönern beim Hersteller der GDS 182. Ein Weg, auch ohne Hochtöner dem Dilemma zu entrinnen, war der erste "Blub", in dieser Bauart hätten wir noch vier bis sieben weitere Bauvorschläge ins Magazin stellen können. Nach den ersten beiden wäre bei den Lesern verständliche Langeweile ausgebrochen: "Sieh mal, die haben einen "Blub" gebaut" hätte spätestens nach der dritten Wiederholung ein heftiges Gähnen hervorgerufen. Der Ausweg aus der Klemme kam eher unerwartet, als zur rechten Zeit Fountek bei Intertechnik anfragte, ob man sich in Kerpen eine Zusammenarbeit mit dem für exzellente Bändchen-Hochtöner bekannten Hersteller vorstellen könne. Dessen Chassis werden zwar In verschiedenen Shops angeboten, gelegentlich sogar in Bauzeitschriften verwendet, doch einen auch werbemäßig aktiven Vertrieb gab es nicht. Das konnte man sich sogar sehr gut vorstellen, denn zum einen gab es bisher Treiber dieser Art nicht im Sortiment, zum anderen passten sie optisch sehr gut zu der Axis-Reihe. Und so entstand sofort der erste Bauvorschlag, den ich der Einfachheit halber Axis 34 Neo taufte.

Kein anderer Frequenzbereich kennt so viele Bauarten wie der Hochton. Heutzutage allgemein üblich sind die Kalotten, deren Membran aus Textil, Metall oder Kunststoff mittels im Magnetsystem pendelnder Schwingspule in Bewegung gesetzt wird. Träger und Draht erhöhen dabei die angetriebene Masse. Prinzipiell sind die Kalotten eine Weiterentwicklung des altehrwürdigen Konus, dessen Technologie weitgehend übernommen wurde. Davon unterscheiden sich Folienhochtöner grundlegend, denn sie verzichten auf eine eigenständige Schwingspule. Sie wird entweder durch direkt auf die Membran aufgedampfte Leiterbahnen (Magnetostaten, Airmotion-Transformer) oder sogar durch die Folie selbst ersetzt (Bändchen). Ein hauchdünner Aluminiumstreifen ist dabei das Material, aus dem die Schwingeinheit besteht, die im Gegensatz zu den anderen Bauarten elektrischen Antrieb und mechanische Schallwandlung aus nur einem Bauteil generiert. Sein Widerstand liegt allerdings im kleinen Milliohmbereich. Daher muss ein zusätzlicher Übertrager zwischen Verstärker und Membran geschaltet werden, der die Last entsprechend hochtransformiert und so dem Amp die zuträglichen 4 bis 8 Ohm liefert. Wir finden ihn im angehängten Kasten auf der Rückseite des Bändchen-Hochtöners, der somit eine ordentliche Einbautiefe benötigt. Natürlich schlägt sich diese Art des Signalumformens auf den Preis nieder, es wird viel mehr Rohstoff verarbeitet als bei einer kleinen Schwingspule. Erkauft wird damit ein weitaus geringeres Membrangewicht, was selbst kleinste Anregungen hörbar macht und somit ein deutliches Mehr an Feinauflösung bewirkt. Ganz offensichtlich haben sich die bisherigen Verkäufer der Fountek-Chassis diese Exklusivität ordentlich bezahlen lassen. Wie sonst ist zu erklären, dass Intertechnik deren Preis für den Endverbraucher um mehr als 30 % reduzieren konnte?

Mein erster Kontakt mit Fountek-Bändchen liegt einige Jahre zurück, damals klöppelte ich einen Bausatz mit dem NeoCD 3.0 zusammen, der mir auf Grund seiner Spielweise sehr gut gefiel. Für die Axis 34 Neo bot er sich auch an, doch neugieriger war ich auf den Treiber mit kurzem Hornvorsatz und dem Namen NeoCD3.5H, der zu hohen Frequenzen und zunehmendem Winkel stärker bündelt. Das war mir in Verbindung mit zwei AXT 06, die den Hochtöner in ihre Mitte nehmen, gerade recht. Dessen Daten und Messdiagramme haben wir in der Ausgabe Januar 2011 bereits veröffentlicht, über seinen Druckgusskorb ohne zusätzliche Lüftungen, aber auch seine hervorragende Serienkonstanz berichtet. Daher gibt es an dieser Stelle nur noch die trockenen Messdaten des NeoCD 3.5 H.

NeoCD 3.5 H
Artikelnummer: 1420056
Preis: 41,80 € 
Messungen als Zip-Datei



Ausstattung:

Membran:             Aluminiumfolie   Magnetische Schirmung:                nein
Schwingspule:           keine   Polkernbohrung: nein
Wickelhöhe: keine   Befestigungsbohrungen:                  4
Polplattendicke: keine   Außenmaß:                 98 x 104  mm
Linearer Hub: k.A.   Einbauöffnung: 70 x 90  mm
effektive Membranfläche: 7 mm²   Einbautiefe 101 mm
Magnet:                       Neodym   Frästiefe:  3 mm


Parameter können beim Bändchen nicht angegeben werden, da es einen fast reinen, ohmscher Widerstand ohne erkennbare Resonanz darstellt.

Messdiagramme:

     
 Frequenzgang und Phase  Impedanz  Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall


Nicht wirklich überraschend war es, dass LspCAD's Berechnung für zwei AXT 06 gerade nur 16 Liter Volumen bei einer Reflexabstimmung auf 55 Hz hervorbrachte. Ein recht kleines Häuschen hatte die überschlägige Abwägung der Parameter auch vorhergesagt. Das gab allerdings auch ordentliche Reserve für eine etwas größere Behausung, denn es war zwar eine Kompaktbox geplant, aber bei einer Schallwandhöhe von mindestens 50 cm und -breite von 19 cm wär ein unförmiges Kästchen mit lediglich 20 cm äußerer Tiefe entstanden. Wesentlich sympathischer waren mir grob 25 Liter, für die mit 16 cm Rohrlänge eine tiefere Abstimmung und somit unterhalb von 250 Hz bis fast 40 Hz ein flach abfallender Schalldruckverlauf zu erwarten war. Damit hatte das Gehäuse für die Axis 34 Neo auch optisch ein ansprechendes Äußeres mit 30 cm Tiefe gewonnen. Undankbar zeigte sich allerdings der NeoCD 3.5 H für seine Wahl, die äußere Gestalt auszufräsen, verlangt mindestens nach drei Jahren CNC-Zuschnitt-Erfahrung. Zu helfen wusste ich mir dennoch, eine 3 mm Korkplate war mein Freund. Der Bau ist zwar nicht kompliziert, aber trotzdem wegen der Besonderheit der Schallwand ein paar Fotos wert.



Da nicht alle Leser die Bildunterschriften finden, die sich erst nach einem Klick auf das Bild zeigen, schreibe ich heute alles in einen fortlaufenden Text in der Hoffnung, dass dadurch nicht die Leser dasselbe tun. Ich fasse mich auch kurz, versprochen. Als Trennzeichen verwende ich das Semikolon, auch als Strichpunkt bekannt.

Schwarzer Bretterhaufen mit Korkplatte; Brett auf Kork, Zuschnitt mit Teppichmesser an der Frontplatte entlang; ohne Worte; Holzleim auf Front aufrollen; Front auf Korkplatte legen und ausrichten; zusammenpressen und liegenlassen; Fugenleim auf Schnittkante vom Deckel; nach hin- und herwackeln hat sich der Leim verteilt; Deckel aufsetzen; und ausrichten; Rückwand; und Front auf gleiche Art einleimen; Hilfsbrett weist Boden; und Reflexbrett den Platz zu; Leim auf alle aufragenden Schnittkanten; zweite Seite ausrichten: zwei fertige Gehäuse.

Nun kamen aber immer wieder Anfragen, wie man denn die Boxen schön macht und die Fräsungen sauber hinbekommt. Auch das zeige ich lieber schnell mit ein paar Fotos, diesmal mit Untertext.

Mit dem Exzenterschleifer lässt sich der Leim von den schwarzen MDF-Platten wunderbar entfernen.Um den Einlass für den Hochtöner zu fräsen, benutze ich meine Geat-Frässchablone. Doch auch die selbstgebaute, variable hätte ich hierzu gut verwenden können, wenn ich mir die nötigen Einlege-Leisten gesägt hätte.Hier ist mein neuer Fräszirkel im Einsatz, den ich mir speziell für Versenkfräsungen mit einem 20 mm Fräser eingerichtet habe. Links liegt sein Ebenbild für 10er Köpfe, ...... mit dem ich die Ausschnitte fräse.

Der Fräszirkel besteht aus zwei 50 cm langen Alu-Profilen, die mein Dämmstofflieferant als Gardinenleisten verkauft. Mittels einfacher Baumarkt-Beschlägen und ein wenig Hartfaserplatte lässt sich daraus ein handliches Werkzeug basteln, auf das die Oberfräse wackelfrei, aber auch frei drehbar aufgesetzt werden kann. In die 30 mm breite Führung passt genau die Kopierhülse hinein, die am linken Anschlag anliegt, wenn der Zirkel im Uhrzeigersinn bewegt wird. Für den richtigen Radius sorgt der Schieber auf der rechten Seite, in dem eine 5 mm Schraube als Fixpunkt dient. Um ihn exakt einzustellen, habe ich unten ein Stück Zollstock aufgeschraubt, an dem das Holzende des Schiebers anliegt. Die Zahl unter ihm gibt genau den Radius an, wenn das Maßband passend justiert wurde. 10er und 20er Zirkel sind natürlich unterschiedlich einzustellen. Fräsen, messen, ausrichten und noch einmal fräsen ist dabei hilfreich, notfalls darf man das Procedere auch wiederholen, wenn das Maß nicht überein stimmte.



Nach dem Fräsen mussten noch die Versenkungen für die Hochtöner aus den 3 mm Kork geschnitten werden. Das ging recht gut ohne Worte, aber mit Anschrauben, Teppichmesser und Stecheisen. Danach passten alle Chassis bündig und wackelfrei in ihre Ausschnitte. Um dieses Kunststück nachmachen zu können, braucht der Nachbauer nur noch den Bauplan, den es auch wieder zum Herunterladen als Sketchup-Datei gibt. Um die Seite aber ordentlich zu füllen, folgen nun trotzdem noch zwei Papierzeichnungen.



Damit ein Lautsprecher-Chor weiß, wer was wiedergeben soll, braucht er einen Dirigenten, im Fachjargon Weiche genannt. Um die passenden Bauteile zu finden, wurde eine Box auf dem Messständer platziert, das Mikrofon auf die Mitte des Hochtöners ausgerichtet und in 50 cm Entfernung davor aufgestellt.



Gewohnheitsmäßig wurde zuerst aufgezeichnet, was die beiden parallel geschalteten AXT 06 ins Micro piepsten (links, rot). Am Ende der Messdurchgänge ließen zwei Luftspulen mit 1,4 mm Drahtstärke und ein Elko glatt den Schrieb bis 2,5 kHz fast an der 90 dB-Linie kleben (links, blau). Auch dem Hochtöner (rot, rechts) war ein Filter gleicher Ordnung, als Hochpass jedoch aus zwei Audyn-Caps Q4 und einer Luftspule mit 0,7 mm Draht ausgeführt, gerade recht. Da er mit fast 93 dB Pegel aber etwas laut war, bekam er einen Mox-Widerstand mit 4 Watt vorgehängt, der ihn ebenfalls an die 90 dB-Linie band (blau, rechts). In gleicher Phasenlage angeklemmt ergab sich eine ideale Addition der beiden Zweige mit nur geringem Überlappungsbereich. Fertig war die Weiche trotzdem erst, als auch eine Impedanzkorrektur, bei 90 dB Pegel sicher Pflicht, ausgemessen war.



Auch der Einbau der Weiche und der Chassis war mir ein paar Fotos mit versteckten Untertiteln wert.

Mit Hilfe dieses Fotos dürfte der Aufbau der Weiche auch einem Ungeübten gelingenRöhrenhörer können die Impedanzkorrektur direkt in die Bohrungen der Polklemmen schrauben. Wer es lieber unsichtbar mag, klebt die drei Bauteile innen auf die Dose.Mit Heißkleber wird die Weiche eingeklebt.Ihren Platz findet sie auf der Rückwand oberhalb des Terminals.Mit dem Hochtöner werden zwei Kabelklemmen geliefert, die nach dem Losschrauben ...... mit einer Krimpzange mit dem Kabel verpresst werden.Anschließend werden die Schrauben wieder festgezogen.Wie die beiden Matten Sonofil in die Box gelegt werden, zeigt das letzte Bild.

Spannend wurde es wieder im Hörraum, wo die Axis 34 Neo erstmal keine Messtöne, sondern Musik wiedergeben musste. Um nicht immer nur meine Röhren loben zu müssen, durfte diesmal wieder einmal die SAC-Vor-Endstufen-Kombi aus einem Epsilon und zwei LaForza die Boxen unter Strom setzen. Und das taten sie dann auch. Mit dem Ungestüm eines lang im Stall vergessenen Pferdes legten sie los, als ich zum ersten Test, warum auch immer, Bloomfield, Kooper, Stills Supersession "Season of the Witch" losknallen ließ. Nun ja, es ist kein Beispiele für hochauflösende Feinstdynamik, aber es ging ab wie Sau und ich konnte den Pegelregler nicht allzu lange in der normalen Stellung belassen, rechts war ja noch etwas Platz. Fast nicht wahr, was mir da an Druck aus den beiden 17er entgegen strömte, dabei schön jeden Ton der Bassdrum und des Basses differenzierend. Unangestrengt war trotz der Lautstärke die Stimme des Sängers und auch die Beckenanschläge zischten nicht in den Ohren. Das war schon einmal ein guter Anfang mit elf Minuten abwechslungsreicher Musikdarbietung, bei der die Boxen viel ruhiger auf ihren Ständern saßen als der Zuhörer auf dem wohlbekannten Sofa. Wo wir gerade bei langen Stücken waren: Dem Titel "I'm crying" auf Erik Bourdons "That's live" konnte ich nicht so recht zustimmen. Was der Schlagzeuger auf seinen Trommeln und Becken im fast sechsminütigem Solo vollführte, wurde zwar nicht so knallend geboten wie von einer PA-Pappe, aber dafür tief in Bass und Raum. Sehr viel ruhiger ging es weiter, als ich aus meinem Plattenregal Tracy Chapmann's Platte des Jahres 1988 hervorkramte, um sie auf meinem Destiny-Dreher für schwarzes Vinyl kreisen zu lassen. "Fast Car" der Titel, angenehm die Stimme, nicht zu rund und nicht zu mager, und deutlich unter ihr hielt die Sängerin ihre Gitarre im Arm. Horowitz, nicht der in Moskau, dessen dreidimensionale Abbildung bereits viele Zuhörer auf meinem Sofa genossen, sondern der im New Yorker Studio, zeigte sehr genau und einfühlsam, wie die Regieanweisungen von Robert Schumann zu Kreisleriana denn zu verstehen waren: Äußerst bewegt, sehr innig und nicht zu rasch, sehr lebhaft, etwas bewegter, langsamer, sehr aufgeregt, sehr langsam, sehr lebhaft, sehr langsam, sehr rasch, schnell und spielend erklang der Flügel, dem man das bereist sehr hohe Alter seines großartigen Bedieners zu keiner Zeit anmerkte. Kein Anschlag, keine Pedalbewegung und kein Ausklingen waren in den gebotenen 31 Minuten langweilig, verdeckt oder in irgendeiner Weise unpräzise.

Kerpen, wir haben das Problem gelöst und trotzdem gilt der erste Satz noch nach wie vor: Kerpen, wir haben ein Problem, auch wenn es nun ein neues ist. Wo platzieren wir die Axis 34 Neo, die laut wie leise keinen Mangel offenbarte, immer die Übersicht behielt, egal ob Rock, ob Klassik, ruhig oder aufgedreht gefordert war? Wie wird man einer Box gerecht, die so viele gute Eigenschaften zeigt und mit zwei exzellenten 17ern und einem nahtlos eingebundenen Bändchen-Höchtöner samt Weiche und sonstigem Gedöns noch unter 200 Euro kostet? Nach langem Zaudern entschied ich mich für die Aufsteigerklasse, doch nah am Blues und wünschte mir zum ersten Mal, weit mehr Einstufungsränge benannt zu haben. Sie wäre mit großer Sicherheit die erste Referenz der unteren Königsklasse geworden.

Udo Wohlgemuth


Axis 34 Neo



Chassis 2 x Gradient AXT 06 Holzliste in 19 mm MDF pro Box:
  1 x Fountek NeoCD 3.5 H  
    29,8 x 55,8 (2x) Seiten
Vertrieb Intertechnik, Kerpen 29,8 x 19,0 (2x) Deckel/ Boden
Konstruktion Udo Wohlgemuth 52,0 x 19,0 (1x) Rückwand
    50,0 x 19,0 (1x) Front
Funktionsprinzip Bassreflex 14,0 x 19,0 (1x) Reflexbrett
Nennimpedanz 4 Ohm  
Dämmstoff: 2 Beutel Sonofil Frästiefen
Terminal T105/305MSAU Bass:        4 mm
    Hochtöner: 3 mm
Kosten pro Box:    
Bausatz: 199 Euro Holzzuschnitt: 15 Euro




Messdiagramme:

     
 Frequenzgang und Phase  Impedanz und Korrektur  Frequenzgang unter 0/ 30/ 60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall
Artikel ist in den folgenden Rubriken gelistet:
I.T. Intertechnik
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