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Symphony5ACL
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Details

Lautsprecherbausatz SB 15 ACL mit SB Acoustics Lautsprechern ohne Gehäuse

Best.-Nr. 1385329

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Kennschalldruck (dB) 91
Höhe (cm) 104,00
Breite (cm) 21,00
Tiefe (cm) 21,00
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Eton
Preislevel 300-500 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bauberichte

Martins Symphony 5 ACL

Martins Symphony 5 ACL


Die Liste meiner Lautsprecherselbstbauten ist schon etwas länger. Auch wenn zwischen den Werken oft ein paar dutzend Monate Pause liegen, es gilt die Regel: nach dem Projekt ist vor dem Projekt. Nun kam sogar noch ein Projekt im Projekt dazu. Inmitten der Arbeiten an einer Eton4me für eine gute Freundin eines guten Freundes habe ich aus beruflichen Gründen eine Zweitwohnung in einer namhaften süddeutschen Großstadt bezogen. Dort in der Zweitwohnung möchte ich die Feierabende gerne mit etwas Musik zu später Stunde ausklingen lassen. Ich besitze zwar zwei Paar hervorragende Klangmöbel an meinem Hauptwohnsitz, von denen ich eines hätte verlagern können, aber beim einen passt das Bubinga-Furnier nicht zum Eichenboden der Zweitwohnung, beim anderen ist die schräge Bauform zu raumgreifend für die hier geplante Aufstellung. Lange musste ich mich nicht überzeugen, um einen Boxenneubau zu beschließen.

Blieb die Frage: welche sollen es denn sein? Die Wohnung ist klein und leider relativ hellhörig. Bassattacken oder Metallkonzerte in Originalpegel verbieten sich zu den Uhrzeiten, wenn ich dort Musik höre. Ein kleiner Zweiweger sollte also genügen, wenn er zwar nicht laut, aber doch auch ein wenig Tiefton kann. Auch wenn ich über Alternativen nachgedacht habe, bin ich doch bei Eton geblieben.
Der Korpus meiner Sym5ACL besteht aus günstigem und stabilem OSB, 18mm. Die Maße der Originalkonstruktion habe ich etwas abgeändert. Meine Sym5ACL sind etwas schmaler und dafür tiefer als im Bauplan, natürlich unter Beibehaltung der Innenquerschnittsflächen, auch der Flächen der Öffnungen von Kammer zu Kammer. Die Höhe der Box sowie die Positionen der Innenteiler in der Höhe blieben gleich, wobei ich die „Vorn-hinten-vorn“-Anordnung der Innenteiler in „hinten-vorn-hinten“ geändert habe. Das bringt Vorteile für den Einbau der Frequenzweiche hinter dem Tiefmitteltöner und macht klanglich keinen Unterschied. 



Noch traumatisiert vom Lärm und Staub der Fräsarbeiten an den Eton4me und kurz zuvor an einem Paar SB417 zusammen mit dem Neffen, hatte ich diesmal keine Lust auf diesen Teil des Hobbies. Die passend vorgefrästen Schallwände in 19mm MDF, Variante „aufsitzend“, habe ich gleich zusammen mit dem Bausatz bestellt. Dabei habe ich den Fronten in Höhe und Breite je einen Millimeter mehr gegeben, damit sie unter Berücksichtigung von Säge- und Klebetoleranzen der anderen Teile garantiert nicht zu klein werden. Wenn dann dieser zugegebene Millimeter oder ein Teil davon je zur Hälfte links und rechts, oben und unten übersteht, kann man das einfach wegschleifen oder mit dem Korpus bündig fräsen.



Zunächst hatte ich mir ein Design mit sichtbarer, aber weiß lackierter OSB-Struktur vorgestellt, dachte mir dann aber: diesmal keine Experimente. Die OSB-Flächen habe ich daher mit weiß beschichtetem 5mm MDF beklebt, was eine gute Lackiergrundlage bildet und gleichzeitig die offenen MDF-Schnittflächen reduziert, die für das Lackieren wegen ihrer Farbsauglust eher kritisch sind. Beim Verkleben dieser recht dünnen Teile ist ein gleichmäßig flächiger Anpressdruck von Vorteil, wobei die halbfertige und recht schwere Eton4me des Parallelprojektes gute Dienste leistete. Zusätzlich möglichst viel Schraubzwingendruck an den Kanten reduziert den Aufwand für das spätere Spachteln der Übergänge.



Durch die vielen schönen glatten Flächen gibt es allgemein recht wenig zu spachteln oder schleifen. Lediglich die Kanten sollten mit mittelfeinem Schleifpapier (300…400) leicht abgerundet werden, sonst hält dort kein Lack. Lackiert habe ich in mehreren Schichten mit der Rolle. Die MDF-Grundierung braucht es nur für die rohen Fronten, nicht für die schon weiß beschichteten Flächen. Wer Angst vor mangelnder Farbhaftung hat, kann dort einen Kunststoffprimer dünn aufsprühen. Dann folgen etwas Füllgrund und nach dem Zwischenschleifen 2 bis 4 Schichten der Deckfarbe. Je mehr Schichten der Deckfarbe man spendiert, was vor allem eine Frage der Geduld ist, weil jede Schicht einen Tag Trocknen erfordert, um so besser kann man später mit sehr feinem nassen Schleifpapier (1000…3000) jegliche Imperfektion wegschleifen und nach dem Polieren mit Autohartwachs nahezu Klavierlackoptik erreichen. So weit habe ich es diesmal aber nicht getrieben.



Nach Erreichen des Gut-genug-Punktes habe ich das Lackieren abgeschlossen und mich der Frequenzweiche zugewandt. Diese lässt sich sehr schön auf ebendiesem dünnen, weißen MDF anrichten. Die großen Bauteile habe ich mit Servo-Tape aus dem Modellbau auf dem Brettchen fixiert. Das Verlöten erfolgte auf der Rückseite. Der Montageplatz der Weiche sollte hinter dem Tiefmitteltönerchen sein. Ich bin sonst eher ein Freund der separaten Frequenzweichenkammer im Boden der Box. Das ließe die Sym5ACL aber zu hoch hinaus wachsen, wenn sie zu ihren 104 cm noch einmal 7…8 cm am Fuß hinzubekäme.

Durch die große Spule hindurch habe ich auf der Rückseite des Weichenbrettchens ein Holzklötzchen festgeschraubt und nur mit diesem Klötzchen die Weiche in die Box geklebt. Das schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: die Spule sitzt fest und die Frequenzweiche ist bei Bedarf abschraub- und reparierbar.



Statt des Plastikterminals vom Originalbauplan habe ich schöne dicke Polklemmen bestellt, die den üblicherweise hinten unten ankommenden Boxenkabeln dort auch elektrischen Eingang gewähren sollten. Just in diesem Moment – Box lackiert, Weiche eingeklebt und Polklemmen in der Hand – erinnerte ich mich an den wertvollen „Da musst du aber vorher…“-Hinweis  … hmmmmmmm!!! Da hatte ich wohl was vergessen. Aber wie heißt es so schön in einem der bedeutendsten Filme der Filmgeschichte: „Nicht mit mir! Nicht mit Commander!“. Das nachträgliche Einfädeln der Weichenzuleitung, vorbei an den Innenteilern, war mit einem Bindfaden, ein paar schweren Eisenmuttern und etwas Vorundzurückschaukeln der Box keine Herausforderung. Doch das Verlöten der Zuleitung an die Polklemmen innerhalb der Box ging leider kaum. Auch das Verschrauben der Polklemmen von innen war eher aussichtslos. Hier führte das berühmte „Thinking out of the box“ im wahrsten Sinne des Wortes zur Lösung des Problems, das es durch „Thinking before the box“ nicht gegeben hätte. Zum Glück hatte ich das Bassreflexrohr noch nicht montiert. Die Kabelenden ließen sich so nach außen schieben, um die Polklemmen außerhalb der Box zu anzulöten.

Auf das Verschrauben kann man verzichten, wenn man Löcher mit 7.5mm Durchmesser gebohrt hat und die Klemmen vorsichtig aber beherzt dort hinein schlägt. Das Bassreflexrohr wird schließlich auch nur nach diesem Prinzip befestigt. Nach dieser kleinen Aufregung war das Einbringen des Dämmmaterials und das Löten und Verschrauben der Chassis kein großes Thema. Und dann? Fertig!



Natürlich war ich gespannt auf die Hörprobe. Ich habe die schlanken Sym5ACL gleich statt der jetzt exakt 10 Jahre alten Minuettas (in einer etwas barocken Auslegung von mir) an einen CD-Receiver vom Nordwestrand des Schwarzwaldes angeschlossen. Ich habe in meinem Bestand ein paar dieser superduper-audiophilen Test-CDs gefunden, die immer mal auf den bunten Hifi-Stereo-Audio-Heften kleben. In der Regel sind da Sachen drauf, die ich sonst eher wenig höre, aber zugegebenermaßen sehr gut aufgenommen sind. Mit Begeisterung habe ich ein paar klassische Chöre, vorbeifahrende Züge und summende Bienenschwärme von den Test-CDs gehört. Die Klarheit der Stimmen, auch der vielen verschiedenen im Chor, sowie die greifbare Räumlichkeit der Aufnahmen waren phantastisch.

Ich konnte es dann aber nicht lassen, auf Blues, Jazz und elektronische Musik umzuschalten, was mir etwas näher liegt als Züge und Bienen. Schon mit den ersten Titeln war da genau der luftig-knackige Sound, den ich mir von einer Eton Symphony-Kombi versprochen hatte, auch von einer kleinen. Beim Hören in meiner eigenen Hütte darf ich auch mal aufdrehen. Hier kann mich, im Gegensatz zur gemieteten Zweitwohnung, keiner rausschmeißen. Ich bin erstaunt, was mit den schmalen Teilen durchaus auch in laut möglich ist. Sicher sind die physikalischen Grenzen der kleinen Sym5ACL auslotbar, z.B. bei Drum&Bass, wo es etwas tiefer in den Frequenzkeller gehen sollte, oder bei ganz lauter Rockmusik, wo es an der letzten Portion Druck für artgerechtes Hosenbeinflattern fehlt. Das stand aber auch nicht in der Spezifikation für dieses Projekt.



Nach dem Transport stehen die guten Stücke in meiner Zweitwohnung, wo wir nun regelmäßig ein paar sehr nette Abende miteinander verbringen.

Martin


Symphony 5 ACL

Symphony 5 ACL

Kleine Gehäuse für kleine 2.0-Lautsprecher zu bauen, ist eine Herausforderung, die vor Kurzem in der wunderbaren Satorique 0.5 vorgenommen wurde. Erstaunlich, was dabei an sauberem Bass abgegeben wird, auch wenn er prinzipbedingt nicht abgrundtief herunter reicht. Mit der Symphony 5 ACL beschreiten wir noch einen anderen Weg. Bei dem kleine Vierzöller in eigentlich viel zu großen Säulen werkeln. Dabei nehmen wir in Kauf, dass ein kleines Chassis hubbedingt nicht wirklich laut kann, wenn es auch noch tief soll. Für ein wenig Entlastung sorgt dabei die Kammeraufteilung, deren Durchlässe auf 90 % der Membranfläche begrenzt werden und so für etwas Rückstellkraft im ersten Abteil sorgen. Zudem filtern sie die Mitten, was den Sonofil-Einsatz minimiert. Auch wenn ein Reflexrohr die Verbindung zur Außenwelt herstellt, hat diese Bauart nicht zu leugnende Ähnlichkeiten mit einer Transmissionline, wichtiger ist aber, was unten herauskommt. Und das war immer mehr, als einem Minibass zuzutrauen ist. Seine Begrenzung findet das ACL-Prinzip im erforderlichen Volumen, das bei der SB 12 ACL schon 16, bei der HighJack grob 12 Liter verlangte. Ein 25er ACL-Bass wird da kaum in die Wohnung passen, auch würde der Zugewinn an Tiefton nicht mehr dem menschlichen Ohr offenbar. Aber wie steht es mit einem 15er Bass? Das testeten wir mit einem neuen Gehäuse für die Symphony 5, dem wir den verräterischen Nachnamen "ACL" beifügten.




Wie es so oft der Fall ist, nahm die ACL-Version der Symphony 5 so richtig Fahrt auf, als Martin, der die Eton 4 me erfand. eine kleine Standbox für seine kleine Zweitwohnung und wandnahe Aufstellung am heimatfernen Arbeitsplatz suchte. Der Gedankenaustausch per Mail drehte sich anfangs um die SB-Bausätze, die er aber lieber auf den neuen SB26ADC mit Alumembran umbauen wollte. Dem haben wir jedoch einem anderen Verwendungszweck zugedacht, also lag unser Interesse an der Entwicklung einer passenden Weiche auf recht niedrigem Niveau. Martin konnte das ohne jeden Groll nachvollziehen, denn der wirtschaftliche Nutzen einer weiteren SB 15 der SB 30 mit einem dritten Hochtöner leuchtete auch ihm nicht ein. Beidseitig positives Echo fand dann aber die Symphony 5 ACL, wir hatten hatte eine neue Spielwiese, er versprach sich in Kenntnis des Eton-Sounds entspannenden Klanggenuss in der Diaspora. Grob 30 Liter Luft sollten laut erster Simulation mit Holz umbaut werden, als untere Grenzfrequenz kamen auf dem Papier knapp 50 Hz bei einem 10 cm langen HP 70 heraus. Die vielfältigen Möglichkeiten des Selbstbaus wurden aber auch hier schon offenbar, denn sein Gehäuse soll vorn sehr schmal, dafür tief werden und Standfestigkeit durch einen breiten Fuß erhalten. Unser Plan sah vor, den schon bei der Doppel 7 angewendeten Gehrungsaufbau zu verfeinern, wofür sich ein quadratischer Querschnitt mit nur wenigen Neueinstellungen der Tischkreissäge als arbeitssparend anbot. Für vier gleiche Bretter pro Box für die Seiten, Front und Rückwand, sowie einen Deckel musste die Säge nur zwei Mal umjustiert werden. Der Boden wurde eingesetzt, die Innenteiler in seitlichen Nuten geführt. Um den nüchternen Bericht mit ein paar Bilder aufzuschönen, haben wir das Zusammenkleben fotografiert. So wird auch dem bisher handwerklich Unbedarften anschaulich, in welcher Reihenfolge die Bretter am sinnvollsten zusammen passen.


Alle Zutaten für eine Symphony 5 ACL liegen auf dem Tisch. Die Innenteiler sind nicht zwangsläufig aus schwarzem MDF herzustellen, es lag halt noch in passender Größe im Keller. Die Durchlässe haben wir diesmal aus dem Vollen gefräst, weil es nachher das Kleben und verspannen mit den Zurrgurten leichter machte.




Auf ein Paar Kantenschoner aus Pappe wid die Front aufgelegt, die Zurrgurte wurden zuvor untergeschoben. Leim in die Fuge und das erste Seitenbrett kann Platz nehmen. Die Innenteiler wissen durch die Nuten, wohin sie sich stellen sollen. Nachdem auch der Boden an Ort und Stelle ist, wird Leim für das zweite Seitenbrett aufgetragen. Die Innenteiler haben durch die Nuten eine feste Position. Nach dem Deckelkleben füllt Leim alle offenen Kanten. Die alte Schreinerweisheit: "Was ausquillt, klebt!" findet auch hier Anwendung. Rückwand drauf und vier Zurrgurte zurren alle Bretter nahezu nahtlos zusammen. Die Kantenschoner schonen dabei die Kanten. Nach zehn Minuten Klebe- und einer Stunde Trockenzeit ist die Box im Rohbau fertig.



Wer Stereo hören will, muss diese Arbeitsgänge noch einmal wiederholen, dafür kann er alle Hilfsmittel aus dem ersten Schritt erneut nutzen. Sollte es übersehen worden sein: Der Kleber heißt "Fugenleim". Nützlich ist es sicher auch, den Bauplan einsehen zu können. Wir haben ihn bildlich aus der Sketchup-Datei generiert.



Bevor wir die rohe MDF-Optik mittels PU-Lack in schönem Himmelblau erstrahlen ließen, haben wir erst einmal eine Box mit Chassis und einem Einfach-Terminal mit zusätzlichem Kabelanschluss, sowie einer Matte Sonofil bestückt. Es hätte immerhin sein können, dass das Bauprinzip gar nicht zu den 5-302 (es können auch die ohne Phase Plug und 0 statt 2 verwendet werden) passt. Als bekennende faule Menschen hätten wir uns dann wegen der überflüssigen Lackiererei sicher ein paar Tage geärgert.

Zuerst wurde auf den unbeschalteten BMT ein Testsignal gesendet und stellten fest, dass es am Bassverhalten nichts zu meckern gab. Die Simulation, obwohl unter eher falschen Vorausetzungen durchgeführt, hatte nicht gelogen, -3dB bei knapp unter 50 Hz war das erreichte Ziel. Nun packten wir testweise die Originalweiche der kleinen Schwester außen dran und sah die erwarteten Unstimmigkeiten, die es noch auszubügeln galt. Das große Gehäuse mit tieferem Bass und der für Regal- und Standboxen unterschiedliche Aufstellungsort verlangten nach etwas früherer Auskopplung des 5ers, die Weichentopologie blieb jedoch erhalten. Der Hochtöner wurde etwas mehr zurück genommen, damit sich Harmonie zwischen allen Frequnzbereichen einstellte. Besondere Beachtung schenken wir der Winkelmessung unter 30 Grad, da die Boxen nicht auf den Zuhörer, sondern pararllel zu den Seitenwänden ausgerichtet werden. Wird dabei auch noch die alte Bauernregel "Basis Faktor 3, Abstand Faktor 4" beachtet, ist die Bühne in Tiefe und Breite passend gestaffelt. Zu guter Letzt wurde auch noch eine Impedanzkorrektur ausgemessen, weil die ewig gestrigen Röhrenhörer, zu denen auch einige von uns sich gern zählen lassen, es so brauchen.




Sicher eine Betrachtung wert ist der Luftausstoß des Reflexrohrs der beiden S5-Versionen im Nahfeld, denn hier zeigt sich der Zugewinn durch den größeren Holzverbrauch in der blauen Kurve.



Immer wieder gern gefragt: Wohin soll ich die Weiche kleben? Nun, der beste Platz ist dort, wo man bei Bedarf noch drankommt, also hinter dem Bass auf der Rückwand. In diesem Fall wär das aber schlecht, weil sich dort die Kammeröffung breit macht, die nicht durch Bauteile verdeckt werden soll. Aber auch oberhalb des Terminals ist noch genug Freiraum für die Weiche, deren acht Bauteile auf einem 7 x 10 cm Holzbrett bestens aufgehoben sind.



Wie schon oben erwähnt, muss das HP 70 auf 10 cm Länge gekürzt werden. Dazu könnt ihr es mit einem festen Gewebeband umwickeln, damit das Plastikmaterial von der Kreissäge nicht zerstückelt wird.

Messungen:

   
 Amplitude                             Impedanz                            Klirr bei 90 dB    
   
 Winkel 0, 30, 60°                  Sprungantwort                      Wasserfall    



Gerade als die neuen Blues - wie schön doch die Farbe passt - zur Hörprobe aufgestellt und am Destiny-Amp angeschlossen, da klopfte auch schon der ein und übergab ein Päckchen mit gerade erst erworbener Klassik. Wunderbar, wie manchmal alles klappt. Schnell ausgepackt, zweimal "Living Stereo", ein paar alte "Decca" und "Philipps" freuten sich bereits auf unseren Micro Seiki Plattendreher, als Besucher unverhofft an die Tür klopften. Die neue Klassik sollte nun den Abend verschönen (das taten sie prächtig, besonders Tschaikowskys vor 55 Jahren aufgenommenes und perfekt erhaltenes Konzert für Klavier und Orchester in B-Moll mit der Nummer LSC 2252 hat eine Dynamik und großartige Feinzeichnung), die ungehörten Blauen wurden erst einmal aus dem Weg geräumt. Naja, so ganz stimmt beides nicht, denn an den durch jahrelange Wiederholung vertrauten Messgeräuschen hatten wir keine Auffälligheiten wahrgenommen und das Wegräumen war in Wirklichkeit auch nur eine Alibi-Geste, um bei Missfallen eine Ausrede zu haben. Natürlich waren die Blicke der Besucher von Anfang an auf die Neuware gerichtet und so nahmen sie den priveligierten Platz vorne bald wieder ein. Der Musikstreamer mit Steuerung von der Festplatte war auch schon eingeschaltet.




Ergänzung

Für ein Heimkinosystem empfohlene Lautsprecher.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die entsprechenden Boxen um zu erfahren welche Bausätze wir Ihnen dazu empfehlen. Auf Mobilgeräten drücken Sie auf die entsprechenden Lautsprecher.

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