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Etonyte
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Etonyte

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Details

Lautsprecherbausatz Etonyte mit Eton Chassis

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Passsivmembran
Nennimpedanz (Ohm) 4
Kennschalldruck (dB) 88
Höhe (cm) 39,00
Breite (cm) 21,00
Tiefe (cm) 14,60
Anwendung Kompaktlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Eton
Preislevel 300-500 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bauberichte

Im neuen Kleid

Im neuen Kleid

 

Das Design eines Lautsprechers ist oft mitentscheidend für das Gefallen. So bleibt das ein oder andere gute Konzept manchmal etwas länger liegen, wenn die Idee für eine schöne Gestaltung fehlt. Klanglich überzeugende Prototypen hatten wir bereits entwickelt. Doch das hässliche Entlein gefiel uns nicht. Also haben wir gegrübelt, um daraus einen schönen Schwan zu erschaffen. Im Urlaub – wo sonst – ist dann die Idee für ein prächtiges Kleid gekommen. Mit etwas Phantasie und einigen auch klanglich sinnvollen Modifikationen ist nun die Etonyte herausgekommen. Im Voraus muss gesagt werden, dass diese Box auch ohne den schmucken Boxenständer gebaut werden kann, genauso wie vielleicht eine andere kleine Box mit einem solch schrägen Fuß versehen werden kann. 

Tiefmitteltöner 4-202/C8/25 HEX

Als Ausgangsbasis ist der 4-202/C8/25 HEX doppelt eingesetzt. Erstens haben wir dann eine schlanke d’Appolito-Anordnung, mit dem Vorteil der räumlichen Abbildung, und zweitens hat der Vierzöller 4-202 mit 55 cm² Abstrahlfläche doppelt eingesetzt 110 cm², das ist deutlich mehr als der Fünfzöller gleicher Bauart mit seinen 80 cm². Allerdings ist das Masseverhältnis ein völlig anderes. Der 4“ hat nämlich den gleichen Antrieb mit einer bewegten Masse von nur 5,9 g, der 5“ hat gleich 9,2 g. Bei gleichem Antrieb muss beim 4-202 also fast 40 % weniger Masse angetrieben werden. Allein dadurch klingt der 4-202 bereits transparenter in den Mittellagen und hat nicht diese leichte Zurückhaltung bei der Sprachwiedergabe wie der größere Hexacone. Bei einem so kleinen Mitteltöner ist der Wirkungsgrad zwar nicht so hoch, doppelt ausgeführt sind jedoch 3 dB mehr drin; hinzu kommt, dass bei halbierter Impedanz doppelt so viel Strom fließt und theoretisch bei gleicher Ausgangsspannung des Verstärkers noch mal 3 dB dazu kommen. Hierzu später mehr.

Hochtöner 28HD1

Den 28HD1 hatten wir bereits in anderen Projekten ausführlich vorgestellt. Deswegen fassen wir hier die wichtigsten Punkte noch einmal zusammen. Beim Eton 28 HD1 handelt es sich um eine 28 mm Metallkalotte (die Angabe bezeichnet immer den Schwingspulendurchmesser), genauer gesagt um eine Membrane aus einer Magnesium-Sandwichkonstruktion, die von beiden Seiten mit Keramik beschichtet ist. Eton bezeichnet dies als Keronit. Üblicherweise wird bei einer Metallkalotte ein Metalldom mit weichem und dämpfendem Material beschichtet. Eton setzt beim 28HD1 jedoch hartes Keramik ein. Anstatt zu bedämpfen, stabilisieren sich durch die Kombination zweier Materialien sehr unterschiedlicher Natur die inneren Vibrationen.

Wenn man sich den Frequenzgang oberhalb 20 kHz ansieht, hat man zwar diese typische Frequenzgangerhöhung, aber nicht das bei Metallkalotten übliche „Aufbrechen“ im Frequenzgang. Die für Metallkalotten typische Schärfe im Klang tritt hier nicht auf. Da Magnesium außerdem sehr leicht ist, erhöht die Doppelbeschichtung das Gewicht der Membrane nur unwesentlich. Leichte 0,32 Gramm bewegte Masse sind nicht mehr als bei einer 28 mm Gewebekalotte! Das Magnetsystem hat es ebenfalls in sich. Ein 60 mm großer Neodymmagnet erzeugt ein sehr kräftiges Feld mit einem Bl von 4,83 Tm Das Magnetsystem hat es auch in sich. Ein 60mm großer Neodymmagnet erzeugt ein sehr kräftiges Feld mit einem Bl von 4,83Tm.

Mit den Spielpartnern der Mittelhochtonkalotte, den Tiefmitteltönern, haben wir bereits einiges an Erfahrung und sogar Messungen, auf die wir zurückgreifen können. Deswegen ging auch die klangliche Abstimmung der Kombinationen gut von der Hand ins Ohr.

Eigentlich sind die 4-202 mit ihrer hohen Resonanzfrequenz von 74 Hz keine richtigen Bässe. Das Trio sollte aber dennoch basstüchtig gemacht werden. Dazu haben wir eine Passivmembrane eingesetzt, die gleichzeitig eine tiefe Abstimmung erlaubt und dabei weniger Volumen in Anspruch nimmt als ein Bassreflexrohr, geschweige denn eine Transmissionline-Schallführung. Für die Frequenzweiche musste etwas tiefer in die Trickkiste gegriffen und eine Korrekturschaltung in die Weiche eingebaut werden (L1, R2).

Unter dem Gesichtspunkt klassischer Thiele und Small Parameter betrachtet, verlangen die beiden Eton nach weniger Gehäusevolumen, als wir letztendlich gewählt haben. So könnte man meinen, die Etonyte sei im Bass eine Fehlabstimmung; weil die Passivmembrane jedoch so tief abgestimmt werden kann und einen großen Frequenzbereich der Basswiedergabe übernimmt, ähnelt das Verhalten einem sehr großen Bassreflexrohr, welches die Resonanzfrequenz deutlich nach unten zieht. Die Passivmembrane übernimmt in diesem Fall noch eine weitere Aufgabe. Üblicherweise werden Resonanzen im Inneren des Gehäuses mit reichlich Sonofil bedämpft, damit diese Resonanzen nicht aus dem Bassreflexrohr kommen. Die Membrane allerdings „schluckt“ diese, aufgrund ihrer Masseträgheit bei höheren Frequenzen vor allem im klanglich wichtigen Mitteltonbereich. So konnte die Etonyte spärlich bedämpft werden, was die Feindynamik verbessert. Da wir eine solche Passivmembrane in der gewünschten Größe nur bei Seas gefunden haben, mussten wir fremdgehen und zwei Marken kombinieren; es ist ja schließlich egal, wo die Passivmembrane herkommt, weil hier nur der Parameter Fs der Membraneaufhängung zählt.

Das Gehäuse

Geplant für handelsübliches 19 mm mitteldichte Faserplatten, kann es auch aus 16 mm MDF gebaut werden, so dass der hintere Teil noch schlanker wirkt. Die Rundung und der Fuß sind nur ein Vorschlag, deswegen begrenze ich mich hier auf die wichtigen Teile: die Frontwand und das Gehäuse.

Einige Bilder haben wir dazu auch geschossen:

Die Weiche

Die Frequenzweiche umfasst einen Hochpass mit 12 dB Flankensteilheit für den Hochtöner und einen Tiefpass von 12 dB mit vorgeschalteter Basskorrektur für die Tieftöner. Eine Besonderheit in der Weiche ist C5, der den Hochtonbereich ab 15kHz anhebt, welches fast schon dem Effekt eines zusätzlichen Superhochtöners gleichkommt.

Wir haben uns etwas einfallen lassen, um die recht große Weiche problemlos in das handliche Gehäuse zu bekommen. Sie ist eine runde Sache und passt exakt durch den Ausschnitt der Passivmembrane. Schade, dass man sie nachher nicht mehr sieht, nur wir wissen nach dem Bau, dass die runde Weiche da drin ist.

Klang

Eine CD, die es in sich hat (U. T. Gandhi plays U-Vola), führt dem Hörer die Stärken dieser Konstruktion vor Ohren: Die übliche Eton-Wärme der Hexacone-Membranen kommt bei dieser höchst audiophilen Aufnahme in Geltung und selbst die phänomenale Dynamik einiger Stücke lässt die kleinen Treiber nicht aus der Ruhe kommen. Selbst große Orchester bringt diese kleine Box, wenn nicht gerade Fortissimo gespielt, mit vollem Klangvolumen rüber. Man meint ganz sicher, einen größerem Lautsprecher vor sich zu haben. Bei kleinen Ensembles, wie beispielweise Jazz wie vom Schlage E.S.T, ist sie Spitzenklasse, das Lob gebührt auch dem phänomenalen Hochtöner, der weit aus besser spielt als auf seinem Preisschild ausgezeichnet. Auch der Tiefgang einer Kirchenorgel beeindruckt: Die gibt sie sehr viel souveräner und mit weniger Membranbewegung wieder, als bei einer solch kleinen Box vermutet; hier übernimmt die passive Membrane die hohen Auslenkungen, aber dafür ist sie ja auch gemacht.

Fazit: Man kann mit der Etonyte ernsthaft Musik hören, solange der Lautstärkeregler nicht an den sprichwörtlichen Anschlag gedreht wird.


 

Technik:

Lautsprechername: Etonyte

Wege: 2 Wege

Eton Tiefmitteltöner: 4-202/C8/25 HEX 

Eton Hochtöner: 28HD1 

Funktionsprinzip: Reflex mit Passivmembran

Nennimpedanz: 4 ohm

Dämmstoff: Sonofil

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