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Sat125
Sat125
Sat125
Sat125

Sat125

Heimkino mit hohem "Frauenakzeptanzfaktor"

Best.-Nr. 1385136

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Details

Lautsprecherbausatz Sat125 OHNE GEHÄUSE Der Hausfrau größter Graus ist es bekanntlich, ihr geliebtes Wohnzimmer mit großen Kisten voll zu pflastern, die nichts anderes können, als durch mehr oder weniger laute Töne die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich zu ziehen. Ich kann das gut verstehen, besonders wenn der eigentliche Hauptzweck im Betrachten von Filmen besteht. Da müssen dann gleich an fünf bis sieben Plätzen sinnvollere Möbelstücke weichen, nur damit der Sound von allen Seiten kommt. Kompromissbereiter wird sie meist, wenn es nicht unbedingt die "Männerboxen" sein müssen, die diese Tätigkeit verrichten. Ein wenig kleiner gerieten die Sat 125, die auch den alten Röhrenfernseher nicht aus dem Wohnraum drängen.

Best.-Nr. 1385136

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 8
Kennschalldruck (dB) 82
Höhe (cm) 22,00
Breite (cm) 16,00
Tiefe (cm) 25,00
Anwendung Kompaktlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Dayton
Preislevel <100 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

SAT125 und Oberfräse von ringghost
Sat125 von Claus65
Sat125 von Claus65
Sat 125 von Simpsi

Bauberichte

Küchenradio à la Chris

Küchenradio à la Chris


Sat 125 oder eine Soundbox für alle Fälle

Irgendwie scheinen sich Trends unabhängig von großen Plattformen zu entwickeln. So schlummerte auch in mir schon lange der Wunsch, eine transportable Box zu besitzen, die auch noch gut klingt. Seit einigen Jahren gibt es schon formschöne Soundkisten zu kaufen, leider für teures Geld. Manche klingen noch nicht einmal gut. Also heißt es erst einmal: was soll denn überhaupt meine Box können? Die Aufgaben sind dann –im Laufe der Zeit- umfangreicher geworden. Die Box soll gut klingen (logisch). Radio, Bluetooth, USB, (CD), interne Verstärker und ohne großes Gerödel. Ok, in der Bucht gibt es viele Platinen mit allen gewünschten Eigenschaften. Diese muss man aber erst einmal zusammen bringen. Evtl. kommen noch verschiedene Eingangsspannungen dazu, was wieder mehrere Netzteile erforderlich macht. Es muss doch einfacher gehen, sagte ich mir, und es geht dank heute üblicher Car-Hifi-Technik!

Herausgekommen ist eine Soundbox, die jeder Nichtelektroniker nachbauen kann, weil nämlich schon alles drin ist! Und das Design kann auch noch jeder selbst bestimmen. Weil so ein Autoradio einen Normschacht braucht, war sogar die Planung einfach. Entschieden habe ich mich für die Sat 125, weil sie mit wenig Volumen auskommt, einen winzigen Hochtöner besitzt und schon etwas Richtung Bassproduktion beitragen kann. Dazu muss noch Platz für ein Autoradio mit einem „Normschacht ISO 7736“ bleiben.

Die Box bekommt einen Innenteiler, der das Radio „atmen“ lässt. Es wird im Dauerbetrieb warm (nicht heiß) und muss somit von hinten Luft bekommen. Das Design des Bassreflexrohres orientiert sich an der äußeren Gestalt. Quadratisch sieht gut aus und passt auch gut! Mit 4 kleinen Brettchen ist schnell ein Tunnel aufgebaut. Damit nichts weit in den Raum hineinragt, habe ich die Front fräsen lassen. Auch die Blende des Radios darf sich zurückhalten. Der Rundfräser aus der CNC Maschine hatte glücklicherweise gerade den richtigen Durchmesser für die Blende. So passten alle Teile wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Die Front besteht aus 16mm MDF, der Rest darf in 10mm dickem MDF mithalten. Die kleine Kiste ist dann schnell auf Gehrung geschnitten, verleimt und lackiert.



Die Rückseite dauerte dann ein wenig. Zuerst wurden zwei „Luftlöcher“ mit dem Kreisbohrer geschnitten und mit dem Rundfräser gerundet. Innen habe ich noch etwas Lochblech vorgeklebt. Das ist dann die Lüftung. Zudem wird die Rückwand noch 5mm schmaler gelassen und so kann auch mal ein Kabel verlegt werden, oder frische Luft nachströmen. Die Zuleitung der Box kommt im Radiogehäuse an und läuft über einen (ISO 10487; Pinbelegung bei Wikipedia) Stecker ins Radio. Der linke Kanal wird über 4mm Buchsen auf die Blende gelegt. So kann ich im Bedarfsfall auch im Stereobetrieb hören.



Eine Bohrung für die Antenne (40cm Klingelleitung an einem DIN-Antennenstecker) reicht für den guten Empfang. Dann gibt es noch eine Durchführung für die Spannungsversorgung. Bei den einschlägigen Elektroversendern gibt es günstige Netzteile 13,6V/2A. An diesem wird das Radio über zwei 4mm Stecker vom Netzteil mit Elektronen versorgt. Gehalten wird das Radiogehäuse über eine 4mm Gewindestange. Sie ist hinten im Radiogehäuse verschraubt und ragt hinten aus der Blende. Mit einer Hutmutter wird die Gewindestange angezogen.



Die Chassis hat mir mein Sohn direkt aus der Hand gerissen, um mit der Montage zu beginnen. Mit 16,7 Jahren ist er (leider) auch schon vom Virus befallen. Alles passte super und der Zusammenbau dauerte inklusive Radioanschluss nur 30 Minuten!




Wie klingt das Ganze? Erst war es schrecklich, dann war der Empfang weg. Ok, Billigradio zurückgeschickt, ein Radio mit MosFet Technik eingebaut und gelächelt. Der Empfang ist gut, eine CD könnte ich auch einlegen und über USB geht viel Musik in den Kasten. Das Radio habe ich auf „Mono“ gestellt und auf dem Wohnzimmertisch laufen lassen und nicht schlecht gestaunt. Mein lieber Mann, das kleine Teil spielt unerwartet groß auf. Höhen, klare Mitten und Bass, alles da! Stimmen werden sehr sauber dargestellt und gute Musik kommt klar und detailliert ´rüber. Am Bestimmungsort in der Küche steht die Box auf dem Kühlschrank in der Ecke. Dort geht es jetzt richtig nach vorne. Der Bass ist druckvoll und Partymusik lädt zum Tanzen ein. Die Comedy Sendung war super verständlich und selbst beim Kochen und den üblichen Geräuschen gut zu verstehen. Der USB-Stick ist mit 16Gb Musik beladen und reicht für viele Stunden.



Die Box ist nicht winzig, aber auch nicht zu groß. Klanglich ist sie aber allen Produkten überlegen, die ich bisher im Kaufbereich gehört habe. Das Schöne ist auch, dass das Projekt für jeden leicht zu realisieren ist. In diesem Sinne wünsche ich allen viel Freude beim Lesen des Berichts. Vielleicht spornt es ja den Einen oder Anderen zum Nachbau an. Einen geeigneten Platz gibt es dafür ganz bestimmt in jedem Raum und sei er noch so klein oder gar erst noch eine Baustelle.

Euer Chris3

 

Chumbys Sat 125

Chumbys Sat 125

Es hat sehr einfach angefangen, meine Frau sagte mir: „Wir könnten ein Radio in der Küche gebrauchen“. Prompt nutzte ich diese Ansage, um ein Projekt daraus zu machen. Ich hatte schon meine ersten Erfahrungen mit Selbstbau gesammelt und hatte ein paar Ideen.

Bei Udos Internetseite bin ich mittlerweile ein Stammgast und bin schnell auf die SAT 125 gestoßen, die ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis bot. Bei der Suche war mir wichtig, dass es sich nicht um zu große Boxen handelt, denn die Platzierung sollte auf den Kühlschrank erfolgen. Ich hatte also begrenzt Platz.

Nur ein Radio war mir dann auch zu einfach und ein Freund hatte mich vor einiger Zeit auf den sogenannten Chumby aufmerksam gemacht, der ein „Gadget“ und sowohl ein Radio wie auch ein Internet Radio ist (unter anderem). Ich habe mir dann eine Zentral-Einheit ausgedacht, wo ich dann auch gleich eine iPod Docking Station integrierte und alles zusammen auf unseren Kühlschrank passte.

Also, Teile bei Udo bestellt und zum Baumarkt gefahren. Die Boxen waren sehr einfach zu machen und da der Baumarkt alles zuschneidet, war das ja nun gar keine Kunst. Ich besitze keine Fräse und habe dann lediglich die Löcher mit einer Stichsäge ausgeschnitten.



Die zentrale Einheit erhielt unten einen Verstärker, der zwischen Chumby und iPod wechseln kann.  In die Mitte kam der iPod Dock sein und ganz oben der Chumby als zentrale Figur. Mit ein paar Zeichnungen und MDF hatte ich auch die Zentral-Einheit sehr schnell aufgebaut. Um dem Ganzen eine bessere Optik zu verpassen, nahm ich eine Folie aus dem Baumarkt die ich an der Front anschraubte. Die Seiten habe ich dann auch der Optik der Boxen angepasst.



Meine Frau mag sehr gerne Lichtenstein Bilder und ich hatte schon mit einer Collage geliebäugelt. Also habe ich eine Box mit Lichtenstein Motiven beklebt und die andere mit Supermann und andere Comic-Helden. Nachdem ich alles mit Tapetenkleister bearbeitet hatte, gab ich noch 3 Schichten Klarlack darauf und fertig. Die Weichen mit Heiß-Kleber befestigt, die Matte rein und zuschrauben. Noch ganz unten Silikonfüße angeklebt, damit die Boxen nicht runterrutschen. (Mein Chumby hat einen Sturz vom Kühlschrank bei der Projektierungsphase überlebt, ich wollte es nicht nochmal riskieren).



Zum Klang muss ich sagen: Die Boxen liefern viel mehr, als ich es für den Preis erwartet hätte. Der Bass ist sehr betont und die Höhen können sich hören lassen. Fürs Radio alleine fast zu schade, mit dem iPod kann man sehr schön die Fähigkeiten der Boxen ausreizen. Nicht nur einer meiner Freunde hat mich schon drauf angesprochen, wie gut die Kleinen denn klingen. Also ich bin durchweg mit den Boxen zufrieden. Bald ziehen wir um und die Konstruktion kommt in unser Schlafzimmer, denn in der Küche geht die Qualität ab und zu durch andere Geräusche verloren und das finde ich zu schade.



Nochmals Danke an Udo für die freundlichen und blitzschnellen Antworten zu meinen Fragen.

Joandre

Roberts Sat 125

Roberts Sat 125

Sat 125

Ein Baubericht von Robert, Boxenbauer aus Österreich


Vorgeschichte

Das Haus ist abbezahlt, die Kinder weitgehend selbständig, also habe ich vor einigen Wochen begonnen, mich für neue Musikanlagen zu interessieren. Ich habe derzeit Eigenbauboxen, die Visaton-Lautsprecher darin sind ca. 30 Jahre alt, die Gehäuse dazu bereits zum dritten Mal umgebaut, immer jeweils passend zur Einrichtung. Also erst mal schnuppern gegangen in einem einschlägigen Markt. Alles gut und schön, aber Boxen um 500€, die aussehen wie Mondraketen…und auch klingen wie solche. Also weiter in die „geschlossene Abteilung“, will sagen in den abgeschlossenen Hörraum. Da ging es schon besser zur Sache, nach zweistündigem Probehören hätte ich fast ein preiswertes Paar erstanden, aber 5490€ pro Box und meine Frau haben mich dann davon abgehalten….. die hätten mir schon gefallen!
Habe mich dann dran erinnert, selbst in grauer Vorzeit Boxen gebaut zu haben, also warum nicht wieder? Womit beginnt man heutzutage? Genau, man googelt….
Schon nach kurzer Zeit kam ich auf die Seite von Intertechnik, von da zu Udos Magazin war es nicht mehr weit. Nach gründlichem Einlesen reifte bereits der Gedanke, da könnte auch für mich was passendes dabei sein. BlueNote, MiDu oder gar die Duetta? Wir werden sehen.
Bevor es aber soweit sein wird, wollte ich erstmal Erfahrungen mit den Bausätzen von Udo und der Bauweise aus MDF-Platten sammeln. Ich hatte mir dazu die SAT 125 ausgewählt, kleinere Lautsprecher, die mein klägliches Soundsystem am PC ersetzen sollten. Aus diesem Grund habe ich auch ein Amplifier-Modul von Hypex, den PC AMP II, gleich mitbestellt.

Zusammenbau

Vom 16 mm MDF hatte ich eine Platte vorrätig, also flugs mit dem Zuschnitt begonnen. Ging leider nicht alles aus, also den Rest dazugekauft, zugeschnitten und mit dem Zusammenbau begonnen.

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Das Fräsen der Vertiefungen und Lautsprecherausschnitte funktionierte mit einem selbstgemachten Fräszirkel wunderbar. Die Vorlage dazu fand ich in einem der Bauberichte auf Udo´s Seite. Ich machte die Fräsungen, bevor ich die letzte Seitenwand aufleimte, weil ich mir nicht sicher war, ob ich die Frequenzweiche nachträglich noch einbauen konnte. Für die Anschlussfahnen mussten auch noch zwei kleine Ausnehmungen durch Bohren und Sägen angefertigt werden. In diesem Zuge machte ich auch gleich die Bohrungen für die Befestigungsschrauben der Lautsprecher.

Sat125Robert9Sat125Robert10

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Die Weichen baute ich, wie üblich, auf ein Brettchen auf, wobei ich die Einzelteile mit Kabelbindern befestigte. Angeschraubt wurden die Brettchen in der Box mittels kurzer Spanplattenschrauben.

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Nach dem Einfüllen der Dämmung leimte ich die zweite Seitenwand fest

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Die Fase an den Seitenkanten machte ich, in Ermangelung eines großen Fasenfräsers, gleich auf der Hobelmaschine. Mit so kleinen Boxen geht das grade noch…Die Öffnungen habe ich bereits abgeklebt, um nicht allzu viel Staub ins Innere zu bekommen. Das Schleifen stand ja noch bevor.

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Dieses geschah dann mit Maschinen- und Menschenkraft.

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Der Anstrich erfolgte mit Acrylfarben, einmal weiss grundiert, ein Zwischenanstrich mit dem Lackroller brachte kein gutes Ergebnis. Also weitgehend alles glattgeschliffen und dann gespritzt. Ergebnis: Boxen weit besser, über den Zustand des Kellers könnt ihr mit meiner Frau diskutieren. Für ein perfektes Aussehen wäre mindestens noch ein Anstrich mit Zwischenschliff nötig, aber vorerst reicht es mir.

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Klang

Der Zusammenbau ging mit Hilfe meines Sohnes rasch vonstatten. Dann schnell an meine Anlage angeschlossen, neugierig auf die erste Hörprobe. Nach den ersten Tönen von Simply Red (Der Liebling meiner Frau) bemerkte sie: das klingt so „scharf“, völlig unnatürlich….kein Wunder, ich hatte für meine alten Boxen die Höhen voll aufgedreht. Also den Höhenregler auf neutral gestellt, und siehe da, jetzt klang es bereits weit besser.
Ich habe dann begonnen, zwischen meinen alten Lautsprechern und den SAT´s hin und her zu schalten, um sie miteinander zu vergleichen, mit unterschiedlichen Musiken. Mein Hörergebnis lautet: Natürlich gibt es Grenzen in der Basswiedergabe aufgrund der Gehäusegrößen, trotzdem ist es beachtlich, was die kleinen Dinger hergeben. Völlig überrascht haben uns beide die klare Mitten- und Hochtonwiedergabe. Hier der nächste Kommentar meiner Frau: „Jetzt verstehe ich sogar, was die singen!“
Aus der kleinen Hörprobe wurde dann doch ein Hörabend, habe in unseren Platten gekramt und verschiedenste Stücke durchprobiert (so ziemlich alles außer Techno), so zum Beispiel Albedo 0,39 von Vangelis, einige LP´s von SKY, das komplette Album The Wall, oder die in meiner Twen-Zeit sehr beliebten Classic Rock-Alben, aber auch die Bilder einer Ausstellung von Mussorgski oder ….weiß gar nicht mehr genau, was wir alles gespielt haben.
Das Schönste: ich habe meine Frau davon überzeugen können, wie wichtig gute Boxen eigentlich sind, und habe für neue Boxen die Freigabe erhalten.

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Verwendung

Abschließend wurden die beiden ihrer endgültigen Bestimmung zugeführt, obwohl sie mir im Wohnzimmer bereits abgehen. Ich hatte sie, wie bereits erwähnt, als Ersatz für meine PC-Lautsprecher gekauft und dort sind sie jetzt im Einsatz, angetrieben vom PC-AMP II von Hypex, und unterstützt von einem Yamaha-Subwoofer, der aus meinem Heimkino-System ausgeliehen wurde. Diesen sollte ich ja irgendwann wieder zurückgeben, das heißt, ich brauche dann auch einen passenden Basswürfel, z.B. den FT7? Wir werden sehen…
Mit dieser Kombination ist es eine Freude und ein Erlebnis, auch am Computer gute Musik zu hören, man glaubt gar nicht, was man auch aus mp3-Aufnahmen für Details heraushören kann, sofern diese entsprechend aufgenommen wurden.

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Mit den besten Grüßen aus Österreich
Robert

Sat 125

Sat 125

Der Hausfrau größter Graus ist es bekanntlich, ihr geliebtes Wohnzimmer mit großen Kisten voll zu pflastern, die nichts anderes können, als durch mehr oder weniger laute Töne die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich zu ziehen. Ich kann das gut verstehen, besonders wenn der eigentliche Hauptzweck im Betrachten von Filmen besteht. Da müssen dann gleich an fünf bis sieben Plätzen sinnvollere Möbelstücke weichen, nur damit der Sound von allen Seiten kommt. Kompromissbereiter wird sie meist, wenn es nicht unbedingt die “Männerboxen” sein müssen, die diese Tätigkeit verrichten. Ein wenig kleiner gerieten die Sat 125, die auch den alten Röhrenfernseher nicht aus dem Wohnraum drängen.

Bestückung

  Sat125_BMTSeitNicht die schlechteste Entscheidung traf man bei Intertechnik, als man sich zum Jahresanfang die Vertriebsrechte des amerikanischen Großimporteurs Dayton sicherte. Die preiswerten Chassis werden meist in China und Umgebung hergestellt und bleiben trotz des Umwegs über das Land der offenbar immer noch unbegrenzten Möglichkeiten kostengünstig. In der FT 8 benutzte ich Bässe und Mitteltöner der Blechkorb-Klasse, die klanglich weit mehr bieten als ihr Preis verspricht. Diesmal darf mit dem RS 125 S-8 ein 12 cm kleiner Bassmitteltöner mit unverkennbarem Hang zum Breitbänder und Druckgusskorb den Hauptpart der zehn hörbaren Oktaven übertragen, wobei natürlich erst die obere Hälfte der zweiten ausreichend laut genannt werden kann. Vorgestellt wurde er bereits im Chassistest der September-Ausgabe, in der er sich laut LspCAD ein etwa 8 Liter großes Reflex-Gehäuse dafür wünschte. Da dort auch eine ausführliche Beschreibung des Minibasses mit der schwarz gefärbten Alumembran steht, spare ich mir die an dieser Stelle übliche Fleischbeschau.

Sat125_HTIn der gleichen Weise kann ich mit dem Hochtöner verfahren, denn auch er wurde schon in der FT 6 MK 2 dazu benutzt, eine gute Box, deren Tweeter abhanden gekommen war, noch besser zu machen. Natürlich fiel die Wahl auf ihn, weil er mit seinen 45 mm Außenmaß so schön klein baut, dabei aber mit seiner 19 mm Kalotte zu den großen dieser Klasse zählt. Nicht zu verachten ist auch sein Preis von 6,60 Euro, der im Heimkino mindestens fünfmal zu Buche schlägt. Damit ist die Bestückung schon komplett.


Datenblätter

ND 20 FA-6

ND20FA6ZeichND20F6_1

 

Messungen als ZIP-Datei

Hersteller: Dayton
Vertrieb: Intertechnik
Artikelnummer: 1381921


Ausstattung

Membran: Gewebe Magnetische Schirmung: ja
Schwingspule: 19 mm Polkernbohrung: nein
Wickelhöhe: k.A. Befestigungsbohrungen: keine
Polplattendicke: k.A. Außendurchmesser: 45 mm
Linearer Hub: k.A. Einbauöffnung: 33 mm
effektive Membranfläche: 2,8 mm² Einbautiefe 10 mm
bewegte Masse: k.A. Frästiefe: 2 mm
Magnet: Neodym

Parameter

Fs 1910 Hz ZMax 8,7 Ohm
Re 5,3 Ohm L1kHz 0,21 mH
Qms 1,64
L10kHz 0,03 mH
Qes 2,55
Zmin 6,62 Ohm
Qts 0,99
SPL 2,83V/ 1m 90 dB

 

ND20FA6Amp ND20FA6Imp ND20FA6Klirrmit90dB
ND20FA6Winkel ND20FA6Sprungantwort ND20FA6Wasserfall

 

RS 125 S-8


RS125S_8ZeichRS125S_8seit

Messungen als Zip-Datei


Ausstattung:

Membran: Aluminium, beschichtet Luftspalthöhe: 5 mm
Sicke: Gummi Linearer Hub: 2,8 mm
Korb: Druckguss Magnetdurchmesser: 91 mm mit Kappe
Polkernbohrung: nein Befestigungsbohrungen: 6
Zentrierung: Flachspinne Außendurchmesser: 125,5 mm
magnetische Schirmung: ja Einbauöffnung: 94 mm
Schwingspule: 25 Frästiefe: 4 mm
Träger: Aluminium Einbautiefe: 73 mm

Parameter:

Fs 72,5 Hz Mms 5,2 Gramm
Diameter 80 mm BL 5,4 Tm
ZMax 37,9 Ohm VAS 3,3 Liter
Re 6,2 Ohm dBSPL 86 dB/1w/1m
Rms 0,92 kg/s L1kHz 0,24 mH
Qms 2,55   L10kHz 0,16 mH
Qes 0,5   SD 50 cm²
Qts 0,42   MMD 5 Gramm
Cms 0,93 mm/N Zmin 6,9 Ohm
RS125S8Amp RS125S8Imp RS125S8Klirrmit90dB
RS125S8Winkel RS125S8Sprung RS125S8Wasserfall

 

Gehäuse

Sat125rohWer acht Liter Luft mit Holz umgeben will, muss sich zuerst überlegen, wo sie am Ende stehen sollen. Mein Ziel war selbstverständlich, die Boxen in Regalen oder Schrankwänden zu verstauen, wo kleine Surround-Satelliten bevorzugt hausen. Um sie dort den kritischen Blicken der für das Wohnzimmer-Design zuständigen Person zu entziehen, musste die Schallwand möglichst klein geraten. Das gelang mühelos, denn der Aufstellort bringt meist eine ordentliche Tiefe mit. Also malte ich mit Sketchup ein Boxenabbild, das mit 16,2 (B) x 25,0 (H) x 28,0 (T) cm kaum so viel Platz beansprucht wie zwei übereinander gestellte CD’s. Berechtigt ist die Frage, wer so etwas machen würde, doch um einen schönen Größenvergleich zu haben scheue ich vor keiner Untat zurück. Noch schmaler wirkt der Kasten durch eine oben und unten angezogene Fase mit 45 Grad, es spricht jedoch nichts dagegen, die Ecken im Holz zu lassen.. Da tiefe Regale hinter dem Sitzplatz relativ selten sind, dürfen die hinteren Boxen auch an die Wand gehängt werden Dazu können die Chassis in die Seitenwand eingesetzt werden.

Bauplan

Sat125 BauplanvornkleinSat125 BauplanseitSat125 Bauplanhint

Bauplan Sat 125 als Sketchup-Datei

Weiche

Weiche Bass Weiche HT Zweige

Sicher war ich mir nicht, dass die Weiche für den RS 125 S 8 einfach und ohne Tricksereien zu gestalten sei. Der große Mittelbuckel, der durch den Einbau in die Schallwand schon bei 600 Hz beginnt, gefolgt von zwei Peaks bei 7 und 12 kHz ließen einen ordentlichen Aufwand an Saug- und Sperrkreisen erwarten. So machte ich mir gar nicht erst die Mühe, lange nach einer passenden Spule für eine erste 6dB-Filterung zu suchen, sondern entnahm meinem Bauteil-Sortiment sofort zum HQ-Pilzkern einen glatten Elko mit erfahrungsgemäß dazu passendem Wert und hatte bereits nach der folgenden Messung die Weichengestaltung für den BMT abgeschlossen. Besser würde die Frequenzgangkurve auch mit erheblich mehr Bauteilen aussehen. Den kleinen Anstieg in den Mitten hatte ich für die vorgesehene Aufstellung mit Wandkontakt eingeplant, als Trennfrequenz wäre mir angesichts der Größe des Hochtöners auch 3 kHz recht gewesen, doch betrachten wir die Kurven des ND20FA-6 ohne und mit Beschaltung, so gibt es auch dort nach Einbau von Kondensator, Parallelspule und Spannungsteiler keinen Grund zum Schimpfen. Trotz seiner Resonanzfrequenz von 1900 Hz, die durch den Parallelwiderstand des Pegelreglers und das Ferrofluid im Luftspalt hinreichend bedämpft wird, sind auch 2,3 kHz für den äußerlichen Zwerg keine Einladung zum Durchbrennen. Ideal liegt die Summenkurve um 6 dB über dem Schnittpunkt der Zweige, die wirksame Überlappung umfasst etwa eine Oktave, in der die Einzelkurven stets unter der Addition liegen. Nach einer Stunde war die Weiche bereit zum Einbau in die Boxen, die vor dem Chassiseinbau noch mit einem Beutel Sonofil locker gefüllt wurden.

Sat125_WeicheSat125_Daemm


Weiche Sat125

Klang

Sat125groß

Beim Hörtest begnügte ich mich bescheiden mit einem Paar Sat 125, die ich nur auf ihre Stereotauglichkeit untersuchen wollte und artgerecht in meinem Regal neben dem Surround-Verstärker unterbrachte. Ebenso bescheiden ging ich davon aus, dass im Heimkino fünf gleiche Boxen immer ein gutes Klangbild erzeugen, dessen Natürlichkeit ich weder mit atemberaubenden Autorennfahrten noch mit Schlachtengetümmel testen konnte. Beide Ereignisse habe ich in meinem Leben nicht durchleben müssen, so fehlt mir ohne jedes Bedauern der Vergleich. Auch einen Subwoofer wollte ich nicht mit ins Boot holen, er verdeckt oftmals durch eigene Aktivität die Mängel der Mitspieler. So begann ich meine Testreihe mit Tuck Sat125text1and Patty, er mit Gitarre, sie mit wirklicher Stimme bewaffnet. “Takes my breath away” verschlug mir zwar nicht den Atem, doch ich hätte nicht geglaubt, dass die kleinen Boxen alle Töne so erwachsen wiedergeben würden. Die ausdrucksstarke Weise, wie Patty ihren Gesangspart zelebrierte, litt nie unter mangelnder Darbietung der Sat 125. Die feinen Geräusche, die Tuck beim Anzupfen seines akustischen Saiteninstruments hervorrief, drängten sich nicht an der Sängerin vorbei in den Vordergrund, um dem Zuhörer Detailreichtum vorzutäuschen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich das großartige “Time after Time” natürlich auch noch anhören musste, bevor Sade ”Your love is king” erklingen lassen durfte. Erwartet hatte ich nun immer noch eine gute Mitten- und Hochtonwiedergabe, doch dass der Bass so tief herab reichen würde, um fast schon in ausreichendem Maß vorhanden zu sein, erstaunte mich sehr. Die Messungen ohne Wandnähe sprechen von einer unteren Grenzfrequenz bei etwa 65 Hz. Im Regal gewinnen wir zusätzlich Pegel, was durchaus zu einer tatsächlichen Basswiedergabe führt, die nicht wie bei anderen Boxen nur durch den beliebten Buckel zwischen 100 und 200 Hz vorgetäuscht wird. Die Toten Hosen nahmen mich genau so schwungvoll mit zu ihrem “Mädchen aus Rottweil” wie das begeisterte Publikum der Wiener Burg. Selbst der Pegel, den ich Sat125Text2dabei selbstverständlich nicht gering halten konnte, machte meinen Kleindarstellern nicht viel aus. Erst als Yello auf elektronische Weise auch noch die tiefste Oktave hörbar machen wollte, war die Kunst der Miniboxen an ihrem natürlichen Ende angelangt. An dieser Stelle ist nun auch die Frage nach dem zugehörigen Subwoofer berechtigt, den man beim Filmeschauen allemal benötigt. Passend in der Größe und ein ebenso unscheinbarer Wolf im Schafspelz ist der FT 7-Bandpass. Darauf kann man dann auch schadlos die Blumen abstellen, die die Gäste der Hausfrau mitgebracht haben. Wenn es die besten Freundinnen sind, die einen Besuch abstatten, kann man sich dann immer noch mit einem Boxenpärchen unter dem Arm aus dem Staub machen und sie am PC zum Zocken nutzen. Mach das mal mit den “Männerboxen”, das fällt auf!

Udo Wohlgemuth

Technikseite

Sat 125

Chassis Dayton RS125 S-8  
  Dayton ND20FA-8  
     
Vertrieb Intertechnik, Kerpen Holzliste in 16 mm MDF
Konstruktion Udo Wohlgemuth pro Stück:
     
Funktionsprinzip Bassreflex 28,0 x 25,0 (2x) Seiten
Nennimpedanz 8 Ohm 28,0 x 13,0 (2x) Deckel/ Boden
Dämmstoff: 1 Beutel Sonofil 21,8 x 13,0 (1x) Rückwand
Terminal T105/MS/NI 20,8 x 13,0 (1x) Front
    10,0 x 13,0 (1x) Reflexkanal
Kosten pro Box:    
Bausatz ohne Holz 60 Euro Holzzuschnitt: 3 Euro

 

Sat125 Amplitude Sat125 Impedanz Sat125 Klirr mit 90 dB
Sat125 Winkel Sat125 Sprungantwort Sat125 Wasserfall

Bestückung


Natürlich ist es die Betriebsblindheit, die uns nach Jahren gleicher Tätigkeiten kaum mehr über den Rand erfolgreicher Konzepte blicken lässt. Gewohnheitsmäßig gehört zu einem Achtzoll-Bass ein Vier- oder Fünfzoll-Mitteltöner, da der Bass problemlos bis 1000 Hz, nicht jedoch so einfach bis an einen Hochtöner heran eingesetzt werden kann. Wozu sollte ich da einen großen Mitteltöner nutzen, der zu hohen Frequenzen kaum weniger bündelt als es der Achter schon tut? Auf der anderen Seite liegt ein entscheidender Gewinn in tiefen Frequenzen für Siebenzöller erst bei einem Bass mit deutlich niedriger Resonanz und größerer Membranfläche vor, also einem Elf- oder Zwölfzöller. Eher ist es also ein recht sinnloses Unterfangen, eine Box nach Toms Wünschen zu gestalten, da die machbaren Varianten als Duetta und Minuetta schon vorlagen. Was sollte da noch zwischen passen? Soviel zum Kopfschütteln.
Andererseits musste ich bekennen, dass ich schon einmal den scheinbar recht merkwürdigen Wunsch eines Kunden zu einer sehr erfolgreichen Box umsetzen konnte. Die Transmissionline mit 25er, 20er, 13er und Hochtöner gefiel im gesamten Stimmbereich, nur der Bass war für das Zimmer zu groß. Die kleinere Variante der Box, die aus den oberen drei Chassis bestand, reichte im Bass, hatte aber nicht den Druck in den unteren Mitten. So entstand aus der 2 u 10 TL, über deren leider letzte Ausgabe vor einiger Zeit dieser Thread im Hifi-Forum erschien, die nebenbei auch frauenfreundlichere 4 u 8 TL mit Seas-Chassis.
Kein langes Nachdenken war natürlich über die Chassis-Auswahl notwendig, mit dem ER4 und dem 7-360/37 Hex hatte Tom das Duetta-Oberteil gehört, die Ergänzung konnte nur der 8-800/37 Hex sein, denn der steckt bekanntlich in der Minuetta.
ER4-Text-4Mit nur 12 mm Tiefe gehört der ER4 zu den flachsten Hochtönern der Zunft, aber trotz seines Preises auch zu den empfehlenswertesten, wenn das Musikhören ernst genommen wird. Seine Ziehharmonika-Membran besitzt fast soviel Fläche wie zehn Kalotten mit 25 mm Durchmesser. Seine hohe Bauweise lässt ihn zwar gut in die Breite abstrahlen, Decke und Boden nutzt er auf dem Schallweg zum Zuhörer jedoch nicht als unerwünschte Reflexionsfläche, da er in dieser Richtung stärker bündelt. Vier kleine Neodym-Pillen sorgen für die Membranbewegung, die durch Auf- und Zuklappen der Falten die Luft herausquetscht. Trotzdem mögen Röhrenfernseher den Eton-Hochtöner nicht in ihrer Nähe sehen, denn schon im Abstand von 50 cm erzeugt er beeindruckende Farbspiele auf der Mattscheibe. Wo wir sie gerade so schön im Bild haben, sei an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich darauf hingewiesen, dass der blaue Stecker den Pluspol markiert. Dies wird sichtbar, wenn man die Sprung- oder auch Impulsantwort des ER4 betrachtet, deren erste Auslenkung mit rotem Stecker an Plus nach unten geht. Natürlich könnte ich großzügig darüber hinwegsehen, denn eine wirkliche Bedeutung hat das nicht. Da jedoch heutzutage der Computer als Messgerät von immer mehr Bastelfreunden genutzt wird, erspare ich mir durch diesen Hinweis die vielen Nachfragen, ob man denn ein falsch aufgebautes Exemplar des Airmotion-Transformers erhalten habe.

MT-Text2Den Eton 7-360/37 genauer zu beschreiben, kann ich mir sparen, denn zum einen wurde das schon bei Duetta ADW ausführlich gemacht, zum anderen unterscheidet er sich vom achtzölligen Bruder nur durch die Größe und die inverse Sicke. Seine Eignung für gleich große geschlossene und Reflexgehäuse ist ebenfalls aus Duetta und Duetta Top bekannt, Im Vergleich zum neueren 7-375/32 aus der Feel IT besitzt er die um 5 mm dickere Schwingspule und den um 10 mm breiteren Korb, darin zwei Schraublöcher mehr.

Bass-Text-2


Bass-detailAuch der 8-800/37 wird von einer 37 mm Schwingspule auf Aluminiumträger und dem gleichen Magnetsystem angetrieben wie sein Partner. Mit 8 mm Polplatte und Polkernbohrung, nicht hinterlüfteter Topfspinne und seiner legendären Hexacone-Membran im dicken, nicht strömungsgünstig aufgepeppten Druckgusskorb gehört er zum oft belächelten alten Eisen der Lautsprecherbaukunst. Trotzdem lässt er im Widerspruch zu ihrem Entstehungsdatum die meisten hochtechnisierten Neuentwicklungen reichlich alt aussehen, wenn es um Klangqualität geht. Verantwortlich hierfür kann kaum die antiquierte Bauweise mit Verzicht auf alle als Nonplusultra und zwangsweise notwendig angepriesenen Entlüftungsöffnungen und Polkernhüte sein. Manchmal ist es schön, zu sehen, dass nicht alles, was mit neuesten Techniken verändert wurde, auch besser ist.
Einen Streit wert sind immer wieder die Preise, die für die Eton-Produkte aufgerufen werden. Mit kritischem Blick auf das klanglich Gebotene verkaufe ich sie immer noch doppelt so gern wie die oft zweimal so teuren und nur halb so guten, modernen Chassis verschiedener Hersteller, die derzeit auch in vielen teuren Fertigboxen hochgejubelt werden, was das Zeug hält.

Die Messungen der Chassis erfolgten im MiDu-Gehäuse mit Mikrofon in Höhe des Hochtöners.


Chassishersteller:           LPG, Neu-Ulm
Vertrieb:              Intertechnik, Kerpen
Preis:                         340 Euro

Ausstattung:
Membran:             Ziehharmonika-Folie
Schwingspule:       aufgedampfte Leiterbahn
Magnet:                  4 Neodympillen
Magnetische Schirmung:               nein
Befestigungsbohrungen:                 4
Außendurchmesser:               110 mm
Einbauöffnung:                84 x 94 mm
Frästiefe:                         3 mm
Einbautiefe:                      13 mm





Eton ER4




ER4-Daten

Parameter
RDC:            3,9 Ohm
SD:               67 cm²
Qm:                 18,4
Qe:                 30,3
Qts:                 11,4
fs:                523 Hz




ER4Zeich







ER4 AmpPh

ER4 AmpPh


ER4 ImpPha

ER4 ImpPha


ER4 Winkel

ER4 Winkel


ER4 kf90

ER4 kf90


ER4 wf Winkel

ER4 wf Winkel


ER4 wf

ER4 wf

Eton 7-360/37 Hex

Parameter
Fs                47. Hz
Diameter          128 mm
Re               5.3 Ohm
Rms             1.73 kg/s
Qms                2.91
Qes                 0.40
Qts                 0.36
Cms           0.67 mm/N
Mms          17.0 Gramm
BL               8.14 Tm
VAS            15.5 Liter
dBSPL            88.1 dB
L 1kHz           1.12 mH
L 10kHz          0.42 mH
SD               129 cm²
MMD         16.2 Gramm
Z Min            6.0 Ohm

Chassishersteller:            LPG, Neu-Ulm
Vertrieb:              Intertechnik, Kerpen
Preis:                         145 Euro



7-360Zeich02


Ausstattung
Membran:                    Hexacone
Sicke:                          Gummi
Korb:               Aluminium-Druckguss
Polkernbohrung:                      ja
Zentrierung:       luftdurchlässige Topfspinne
magnetische Schirmung:               nein
Schwingspule:    37 mm Kupfer auf Aluträger
Polplattendicke:                    8 mm
Linearer Hub:                     7 mm
Magnetdurchmesser:              102 mm
Befestigungsbohrungen:                 8
Außendurchmesser:               186 mm
Einbauöffnung:                   160 mm
Frästiefe:                         8 mm
Einbautiefe:                      84 mm




MT-Daten


MT AmpPha

MT AmpPha


MT ImpPha

MT ImpPha


MT Winkel

MT Winkel


MT kf90

MT kf90


MT wf Winkel

MT wf Winkel


MT wf

MT wf


Eton 8-800/37 Hex


Parameter
Fs                35. Hz
Diameter          172 mm
Re               5.4 Ohm
Rms             2,05 kg/s
Qms                2.81
Qes                 0.46
Qts                 0.39
Cms           0.79 mm/N
Mms          26,3 Gramm
BL               8.27 Tm
VAS            59,9 Liter
dBSPL            89,5 dB
L 1kHz           0,74 mH
L 10kHz          0.27 mH
SD               234 cm²
MMD         24,2 Gramm
Z Min            6.0 Ohm






Chassishersteller:            LPG, Neu-Ulm
Vertrieb:              Intertechnik, Kerpen
Preis:                         170 Euro




Bass-Zeich

Ausstattung
Membran:                    Hexacone
Sicke:                          Gummi
Korb:               Aluminium-Druckguss
Polkernbohrung:                      ja
Zentrierung:       luftdurchlässige Topfspinne
magnetische Schirmung:               nein
Schwingspule:    37 mm Kupfer auf Aluträger
Polplattendicke:                    8 mm
Linearer Hub:                     6 mm
Magnetdurchmesser:              102 mm
Befestigungsbohrungen:                 8
Außendurchmesser:               228 mm
Einbauöffnung:                   204 mm
Frästiefe:                       8,5 mm
Einbautiefe:                    97,5 mm




Bass-Daten


2Bass AmpPha

2Bass AmpPha


2Bass ImpPha

2Bass ImpPha


2Bass Winkel

2Bass Winkel


2Bass kf90

2Bass kf90


2Bass wf Winkel

2Bass wf Winkel


2Bass wf

2Bass wf


Gehäuse

Nicht ganz einfach ist es, Zwischenlösungen zu zwei bestehenden Systemen zu entwickeln, die beider positive Eigenschaften beinhalten, sich aber doch entscheidend von den Originalen absetzen können. Der leichte Weg, das Unterteil der Minuetta mit dem Oberbau der Duetta zu einer neuen Doppeleinheit zusammenzufügen, wäre nicht nur für mich langweilig gewesen. So dachte ich zunächst über die Eigenschaften nach, die der Neubau haben sollte und kam recht schnell zu dem Schluss, dass MiDu noch mehr Druck und gesteigerte Differenzierung im Bass bekommen muss als ihre Vorbilder, dabei auf die absolute Tiefe des 11-Zöllers verzichten darf. Mit nur einem 8-800 war das Ziel nicht zu erreichen, also mussten sich zwei Chassis die gemeinsame Aufgabe leichter machen. Meine Rechnung ergab etwa 80 Liter benötigten Boxeninhalt bei einer Reflexabstimmung auf 35 Hz. Dem Mitteltöner, der nicht mehr so tief eingekoppelt wird wie bei Duetta, musste ich etwa 10 Liter geschlossenen Raum einräumen. So wird er in seinem Bewegungsdrang immer noch nicht durch die Luftfeder hinter seiner Membran eingeschränkt, erspart mir aber fast 10 Liter Boxengröße. Obwohl Zweiboxen-Lösungen für den zeitlich gestreckten Aufbau große Vorteile bieten, verzichtete ich auf diese Option und entwarf eine Standbox im Format 120 x 28 x 42 cm, deren seitliche Kanten ich im Stil der Feel IT und Maxi mit sich verbreiternden Fasen mit einfacher, aber wirkungsvoller Optik gestaltete. Dies macht den Aufbau der Box ohne jeden Winkelschnitt möglich, der Zuschnitt kann also in jedem Baumarkt eingekauft werden. Wie gewohnt machen nun ein paar Fotos diese Seite dem Auge gefälliger.


MiDuZu-1

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MiDuZu-10


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MiDuZu-16


Nach dem Schleifen der Kanten darf der neue Fräszirkel zum Dienst antreten. Der Schieber wird auf das gewünschte Maß eingestellt, hier ist es der Ausschnitt für die Bässe, der nach der Fräsung für seine Versenkung auch sauber mit der Oberfräse gemacht wird. Die beiden seitlichen Griffe dienen der einhändigen Führung des Zirkels, während die andere Hand die Fräse festhält und den Abzug betätigt. Das Alu-Holz-Konstrukt wird im Uhrzeigersinn um das zentrale Bohrloch für die Zentrumsschraube geführt, die Fräsung muss in mehreren, kleinen Schritten erfolgen.


Kritisch ist der Moment, wenn die Fräse endgültig den Ast absägt, auf dem sie festsitzt. Hier muss der Umlauf der Maschine gestoppt werden, um keine ungewollten Kerben in den Rand zu fräsen.


MiDu-Dämmplan

Fünf Matten Polsterwatte mit 24 x 50 cm werden, wie in der Zeichnung angedeutet, im Bassteil der Box verteilt, eine Matte bekommt der Mitteltöner. Hinter dem ER4 liegen zwei Moosgummiplatten mit 6 mm Stärke im Format 8 x 8 cm..


Bauplan MiDu ohne Dämmzeugs als PDF


Weiche


Weiche Bass

Weiche Bass


Weiche MT

Weiche MT


Weiche HT

Weiche HT


Zweige MiDu

Zweige MiDu

Der Weichenbau beginnt bei mir traditionsgemäß mit der Abstimmung des Basses in seinem Gehäuse. Dazu habe ich beide Bässe parallel geschaltet und in ihre Ausschnitte geschraubt. Nun konnte ich ihren Frequenzgang messen (grün), bei dem zuerst die Kerbe mit folgender Zacke zwischen 1,8 und 3 kHz auffällt. Ursache ist der unterschiedliche Abstand der beiden 8-800 zum Messmikrofon, wir kennen das besonders gut von liegenden Centerboxen mit Doppelbass. Die leichte Senke bei 300 Hz hat fast den gleichen Grund, hier sind es aber die Bodenreflexionen, die zu verschobener Phasenlage am Mikro sorgen. Mit einer Ferrobarspule bekam ich schon einen schönen, gleichmäßgen Abfall hin, doch der Zacken störte (rot) solange, bis ihn ein großer Elko glatt eliminierte (blau).
Im Frequenzgang des Mitteltöners ist kaum zu wahrzunehmen, dass die Schallwand ihn beeinflusst (lila). Fast ist es schon schade, ihn nach unten begrenzen zu müssen, doch da er mit zwei 20 cm-Bässen anders abgestimmt werden muss als mit einem massigeren 28er habe ich ihm mit einem Audyn-Cap Gewalt angetan (grün). Ihn mit einem größeren Kondensator tiefer einzukoppeln und die Bässe mit entsprechend größerer Spule zu beschalten, dankte er mit Aufbuckeln um 600 Hz. Das war nicht mein Fall. Zu hohen Frequenzen wollte er eine größere Spule als in der Duetta (rot), auch der Saugkreis auf die Resonanz bei 4 kHz fiel ganz anders aus (blau). Dazu sei gesagt, dass ich den gleichen 7-360 verwendete, mit dem ich auch die Duetta-Weiche entwickelt habe. Wirklich verwunderlich ist das nicht, denn in einer veränderten Konstellation kann eine bewährte Schaltung selten übernommen werden.
Weiter ging es mit dem ER4, dessen Amplitudenverlauf sich oberhalb von 2 kHz nicht mustergültig linear präsentiert, er ist immerhin in eine begrenzte Schallwand eingebaut, die darauf Einfluss hat (grün). Sehr gering ist der sichtbare Unterschied des Einflusses der 6dB-Weiche (rot) zur endgültigen 12dB-Schaltung (blau). Als Kondensator vor dem ER4 nahm ich wie für alle Eton-ADW-Bauvorschläge meinen ADW-C, der sich klanglich neutraler verhält als alle anderen von mir getestenen Kapazitäten. Der Pegel passte, so war ein Vorwiderstand nicht nötig. Die Zweige-Kurve dokumentiert die Trennfrequenzen von 450 und 2200 Hz und deren gute Addition zur Summenkurve mit gestreckter, leichter Senke von 2 bis 6 kHz. Mittel- und Hochtöner sind genenphasig zum Bass angeschlossen.

MiDu Impkor

MiDu Impkor

Da ich mir angewöhnt habe, Eton-Lautsprecher generell auch Röhrenhörern zugänglich zu machen, habe ich angesichts der 90 dB Schalldruckpegel der MiDu natürlich keine Minute gezögert, trotz des kamelartigen Doppelbuckels im Impedanzschrieb eine Korrektur der Spitzen zu ermessen. Heraus kam diesmal nicht ein Saugkreis, der alles glättet, sonder zwei. Den unteren Anstieg bügelte die Reihenschaltung von 100 µF Elko glatt, 1,2 mH mit 1 mm Draht und 4,7 Ohm (10 Watt) glatt, für die obere Spitze nahm ich 6,8 µF Elko glatt, 0,39 mH (0,71 mm) und ebenfalls 4,7 Ohm (10 Watt) aus dem Bauteileregal. Beide Saugkreise liegen parallel zu einander und zum Terminal.

Weiche-MiDu

Messungen

Mit 90 dB gehört MiDu zu den lauten Hifiboxen. Unter meinen Messbedingungen mit hochgestellter Box liegt ihr -3dB-Punkt um 40 Hz, bei Bodenaufstellung sinkt er um einige Hz in die Tiefe. Ihr Impedanzminimum erreicht die Box mit 3,1 Ohm bei ziemlich genau 100 Hz. Recht gleichmäßig ist der Pegelverlust zu hohen Frequenzen unter steigendem Winkel, die unterste Kurve wurde, wie bei mir üblich, unter 90 Grad gemessen. Oberhalb von 200 Hz finden wir als Klirrmaximum den K3-Wert bei 1800 Hz mit weniger als 1%, selbst im Bass werden die 3% nur vom schmeichelnden K2 überboten.


MiDu AmpPha

MiDu AmpPha


MiDu ImpPha

MiDu ImpPha


MiDu Winkel

MiDu Winkel


MiDu kf90

MiDu kf90


MiDu wf Winkel

MiDu wf Winkel


MiDu wf

MiDu wf


Klang

Besonders einfach hatte ich es diesmal mit der Klangbeschreibung, denn als MiDu sich zum ersten Mal außerhalb des neuen Messraumes befand und ich gerade die Elektronikabteilung angeschlossen hatte, kam ein neugieriger Tom in den Laden spaziert, obwohl für diesen Tag keine Öffnungszeiten vorgesehen waren. Das traf sich aber gut, so saßen wir locker drei Stunden vor den Boxen und nicht der Entwickler, der sein Werk doch immer lobt, muss seine subjektiven Aussagen zum Klang von sich geben, sondern derjenige, auf dessen Initiative ich mir die Arbeit angetan habe. Wer könnte kritischer beurteilen, ob ihm mein Werk gefiele als er. Also lassen wir Tom zu Wort kommen.

Midu-Text-7Endlich war es so weit. Die MiDu stand zum Probehören bereit. Ich betrat also - wie schon häufiger in letzter Zeit - Udos Laden und war gespannt wie ein Flitzebogen. Bei meinen letzten Besuchen in Bochum hatte ich Gelegenheit, die Duetta, die Minuetta und die Eton 2U XXL zu hören, die ich nacheinander auch in meinen viel kleineren, häuslichen Hörraum mitnehmen konnte. Jede dieser Boxen ist auf ihre Art sehr gelungen, aber für die Kombination aus meinem Geschmack, meiner Kette und meinem Hörraum nicht optimal. Also wurde aus den subjektiven Stärken und Schwächen der einzelnen Boxen die MiDu entwickelt.
Sie liefe seit 10min, begrüßte mich Udo als ich den Laden betrat. Ich hörte ein Paar Boxen, nein besser gesagt Jazzmusik, die bei sehr gedämpfter Lautstärke absolut natürlich und lebendig rüberkamen. Angetrieben wurden die MiDus von einem kleinen, bei Udos Vorführungen gerne genommenen, Dynavox EL34 Verstärker. Wenn die stattliche Gehäusedimension der MiDu nicht gewesen wäre, wäre wohl der Ausdruck "Unauffällig" sehr treffend für die erste Begegnung.
Nach diesem schon einmal recht viel versprechenden Einstieg, ging es dann ans richtige Probehören. Hier durfte der gute Hugh Masekela mit seinem "Coal Train" von der "Hope", wie schon so häufig, den Einstand geben. Ich verwende diese CD sehr gerne als Opener, da ich zum einen die Musik mag und das Schlagzeug am Anfang dieses Tracks sofort eine Herausforderung an die Boxen ist. Nach meiner Definition scheidet sich da schon die Spreu vom Weizen. Das Schlagzeug muss bei geeigneter Lautstärke plastisch und fühlbar im Raum stehen und darf nicht schwammig oder verwaschen klingen. Diese Aufgabe meisterte die MiDu bravourös. Nein, eigentlich tat sie noch einiges mehr. Durch das Stück ziehen sich extrem kurze und trockene Bassdrum-Kicks. Die MiDu hat diese so was von natürlich wiedergegeben, dass es eine wahre Freude war. Ansonsten ist die Dynamik dieser Live Aufnahme ohnehin bemerkenswert, aber die MiDu setzte dem in allen Belangen noch eins drauf. Ebenso die Bühnenabbildung, breit und tief, so wie man es auch von einem echten Konzert erwarten würde. Als dann das Saxophon zu seinem Solo ansetzte, war sie wieder da, die Souveränität und Gelassenheit, die ich bereits bei der Duetta kennen gelernt hatte. Genau diese Farbenvielfalt und Dynamik ist es, warum ich immer wieder gerne Saxophon höre. Erstaunlich war auch, dass man sich selbst bei größerer Lautstärke noch ganz problemlos und ungestört unterhalten konnte. Bei fast allen Boxen, die ich bislang gehört habe, war das nicht so.
Dann ging es weiter mit verschiedenen Rock- und Jazzsachen, die weniger von der Aufnahme als mehr von der Musik her hörenswert sind. Alles hat sich erwachsen, angenehm und ehrlich angehört. Bei vielen wirklich gut bekannten CD's habe ich - insbesondere im Bass - Details gehört, die mir vorher unbekannt waren. So wurde auch die "Dark side of the moon" von Pink Floyd eigentlich nur für einen Test-Track eingelegt, aber dann doch zu 2/3 durchgehört. Irgendwie hat uns dann die Musik über die Doors, Golden Earring, Jethro Tull und John Mc Laughlin (der nebenbei bemerkt, eine super Website hat) zu Supertramp's "Crime of the Century" getragen. So selbstverständlich und livehaftig hatte ich bislang weder die Mundharmonika noch Roger Hodgsons Gesang bei "School" erlebt. Das Schlagzeug hat einen Druck und eine Farbenvielfalt entwickelt, MiDu-Text-8die mich wirklich beeindruckt hat. Genau das war es was ich gesucht hatte. Grob- und Feindynamik ohne zu nerven, egal bei welcher Lautstärke und dazu tonale Neutralität. Als "Rudy" dann seine Reise antrat, war ich besonders gespannt, hatte ich doch zuletzt dieses Lied bei einer Vorführung in Düsseldorf gehört und mir dabei ernsthaft überlegt, ob ich den Vorführer ob der Lautstärke nicht wegen mutwilliger Körperverletzung belange. Dieser hingegen meinte aber nur: "Das muss so sein". Viele Zuhörer haben die Vorführung dann auch verlassen. Bei der MiDu hingegen wurde alles so perfekt und realistisch wiedergegeben, dass es eine wahre Freude war.
Zur Überprüfung der Wohnzimmer-Verträglichkeit haben wir den Lautsprecher dann auch mal als "Leisesprecher" betrieben. Selbst bei geringster Lautstärke wurden keine Details verschluckt oder verwaschen wiedergegeben. Ebenso brach auch die Räumlichkeit nicht zusammen und die tonale Ausgewogenheit blieb gewahrt. Das war wirklich fantastisch.
Abschliessend hörten wir noch Hermann Prey in Mozarts Zauberflöte, der den Papageno intonierte. Neben wahrnehmbaren Bewegungen auf der Bühne, war es die kompromisslose Sprachverständlichkeit die wirklich Weltklasse ist. Tempo- und Ausdruckswechsel beim Gesang waren jederzeit nachvollziehbar.
Die MiDu macht genau das was ich von meinen neuen Boxen erwarte. Sie saugt den Zuhörer förmlich ein.............  
Leider war es zwischenzeitlich schon recht spät geworden, so dass ich die Heimfahrt angetreten habe, jedoch mit dem beruhigenden Gefühl, meinem audiophilen Ziel einen gewaltigen Schritt näher gekommen zu sein. Das Warten hat sich gelohnt."

Nicht nur für die tolle Beschreibung, die ich in jeder Einzelheit nachempfinden kann, danke ich Tom, dem geistigen Erfinder einer Box, die der Duetta durchaus mehr als nur das Wasser reichen kann. Wo die eine etwas tiefer geht, macht die andere durch Druck und Feinstdynamik auch im mittleren Bassbereich ihre Punkte. So gesellt sich zur Queen of Blues mit MiDu eine bemerkenswert erwachsene Princess of Blues und sie macht es selbst mir schwer, Duetta weiterhin den alleinigen Anspruch auf den Königinnen-Thron zuzugestehen

Udo Wohlgemuth


MiDu ADW

Chassis:
                           ER 4
                           7-360/37 Hex
                        2 x 8-800/37 Hex
Hersteller:                  Eton, Neu-Ulm
Vertrieb:               Intertechnik, Kerpen
Konstruktion:              Udo Wohlgemuth

Funktionsprinzip:                    Reflex
Nennimpedanz:                     4 Ohm

Dämmstoff:
Mitteltonkammer:   1 x Polsterwatte 24 x 50 cm
Unterteil:         5 x Polsterwatte 24 x 50 cm
Terminal:         1 Polklemmenpaar K 30 AU

Holzliste MiDu ADW in 22 mm MDF:
mit 2 mm Leimzugabe:

120,2 x  42,0 (4x) Seiten
 24,0 x  42,0 (4x) Deckel/Boden
 24,0 x 115,6 (2x) Rückwand
 24,0 x 112,6 (2x) Front
 24,0 x  37,0 (2x) Rückwand Mitteltonkammer
 24,0 x  14,2 (2x) Boden Mitteltonkammer
 24,0 x  18,8 (2x) Reflexkanal
 24,0 x  10,0 (4x) Versteifungen

Kosten pro Box

Bausatz ohne Holz                825 Euro
Impedanzkorrektur:                25 Euro
Holzzuschnitt in 22 mm MDF     ca,  50 Euro

Gesamtkosten:              ca,  900 Euro

Ab sofort kann der Bausatz bei Acoustic Design Wohlgemuth testgehört und erworben werden.




MiDu-Text-6
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