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17AL
17AL

17AL

Qualität zu einem unschlagbaren Preis

Best.-Nr. 1385139

92,40 € / Stück
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Details

Lautsprecherbausatz 17AL OHNE GEHÄUSE Bericht auf www.lautsprecherbau.de Ausgabe April 2009 und in Klang & Ton 2/2009 ... Schon in der Radio-Wiedergabe überraschte mich die der Nachrichtensprecher mit der für Metallchassis ungewöhnlichen Darstellung von S-Lauten, Da gab es keine Schärfe, die ich offen gestanden erwartet hatte, auch bei geringer Lautstärke zischelte er nicht unverständlich vor sich hin. So wagte ich es auch, den CD-Player anzuwerfen und vom Laser ein paar Nullen und Einsen abfragen zu lassen. Meine Bravo-Hits waren zuerst dran, denn davon versprach ich mir den schwierigsten Test. Stark komprimierte Musik, bei der alles gleich laut ertönt, gerät schnell zur Tortur, Madonna habe ich mir trotzdem bis zum Ende angehört und auch jedes Wort verstanden, das sie sang. ... Noch nicht gesprochen haben wir über das Geld, das beim Kauf der Lautsprecher den Besitzer wechselt. Zählt man die Einzelpreise zusammen, kommen knapp 100 Euro pro Box heraus. Um den Einstieg in die Selbstbauwelt leichter zu machen, bieteen wir dieses preiswerte Set zum Vorzugspreis an. Da dürfen sich nicht nur die Ohren freuen. Zitat aus Klang & Ton 2/2009: "Fazit: Sauber. Für einen unschlagbaren Bausatzpreis von 69 Euro pro Seite bietet Intertechnik eine sauber abgetimmte und für die meisten Einsatzzwecke perfekt geeignete Standbox an. Bei diesem Preis, dem vertretbaren Bauaufwand und der gebotenen Qualität gibt es keine Argumente mehr gegen den Selbstbau..... "

Best.-Nr. 1385139

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 6
Kennschalldruck (dB) 82
Höhe (cm) 100,00
Breite (cm) 21,80
Tiefe (cm) 24,20
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Dayton
Preislevel <100 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Alternative Artikel

Bild Bezeichnung Preis Menge
2 Wege Basis Modul (klein)
6,00 € / Stück
inkl. MwSt. zzgl. Versand
5,04 € exkl. MwSt

Bilder aus unserer Lautsprechergalerie

Bauberichte

Tomas's Dayton 17 AL

Tomas's Dayton 17 AL

Warum eigentlich neue Lautsprecher?

Vor einer gefühlten Ewigkeit ( ca. 30 Jahren ) hatte ich mir als Student schon einmal Lautsprecher selber gebaut.

Damals wohnte ich noch in Hamburg und habe in einem kleinen Laden in den Grindelhöfen den passenden Bausatz erworben.

Das Ergebniss war sehr überzeugend, vor allem das Preis-/Leistungsverhältnis hat mich damals begeistert.

Leider haben die Lautsprecher nur ein paar Jahre überlebt, kleine Katzen und vor allem kleine Kinder haben den ungeschützten Chassis nicht gut getan.

Die letzten Jahre habe ich mich mit Fertigboxen mehr schlecht als recht durchgeschlagen, habe aber immer meinen guten, alten Lautsprechern hinterher getrauert.

Mitte 2015 habe ich beschlossen, dass es so nicht weiter gehen kann.
Zu Weihnachten sollten neue Lautsprecher her, am liebsten wieder selbst gebaut.

Leider haben wir nur einen sehr kleinen Keller mit ca. 4 qm und der war auch eigentlich voll. Aber im Wohnzimmer die Holzarbeiten durchzuführen, schien mir auch keine gute Idee zu sein.

Also habe ich erst einmal den Keller ausgemistet und eine kleine, aber feine Bastelecke eingerichtet. Strom musste ich über den Balkon in den Keller legen.

Jetzt geht es los...

Nachdem die Voraussetzungen geschaffen waren, habe ich bei dem Baumarkt meines Vertrauens den Zuschnitt machen lassen.

Ich habe lange überlegt, welches Holz ich nehmen sollte und mich dann für MDF entschieden. Ich habe zwar Spaß am Handwerken, aber leider nicht viel Geduld und MDF erschien mir auch am einfachsten zu verarbeiten.

Zusätzlich wollte ich nicht zu viel Geld ausgeben, da ich zum ersten mal mit einer Oberfräse arbeiten wollte. Wenn da was schief geht, ist es wenigstens nicht zu teuer.

Der Zuschnitt war sehr genau und das Verleimen in kürzester Zeit erledigt.

Auf Zwingen habe ich verzichtet und lieber auf zwei gefüllte Weinkartons vertraut. Wenn was schief geht, hat man den Rotwein schon griffbereit!


Die Holzarbeiten ....

Der erste Kontakt mit der Oberfräse war .... staubig.

Danach hatte ich gelernt, dass man den Staubsaugeranschluss an der Oberfräse auch wirklich benutzen sollte, um eine Staublunge zu verhindern.

Mein selbstgebauter Fräszirkel hat ganz gut funktioniert, aber bei den nächsten Lautsprechern werde ich mir einen kaufen, dann wird es noch besser.

Die Vertiefungen waren mit der Oberfräse schnell gemacht. Die Kreisausschnitte habe ich aber mit der Stichsäge gemacht, auch im Hinblick auf die Staubmassen, die bei der Arbeit mit der Oberfräse so anfallen.

Für die bessere Optik habe ich die Kanten mit einem Abrundfräser bearbeitet.

Danach ging es ans Finish, also schleifen und die Oberflächenveredelung.

Ich habe mich für eine Oberflächenbehandlung mit Leinölfirnis entschieden. Das Ergebnis hat mich sehr überzeugt. Die Oberflächenstruktur ist leicht samtig und von der Haptik sehr angenehm. Auch optisch gefällt es mir sehr gut.

Fazit

Ja und wie hört sie sich denn nun an?

Ich bin in diesen Dingen nicht sehr wortgewandt, deshalb werde ich nur mein persönliches Empfinden wiedergeben.

Ich hatte in den letzten Jahren immer etwas Ähnliches wie meine ersten Selbstbaulautsprecher gesucht, also müssen die Neuen sich hiermit messen.

Ich bin total begeistert und sehr zufrieden mit meiner Wahl, endlich wieder klar separierte Instrumente und auch ein sehr ansprechender Bass !

Vielen Dank für diese tolle Webseite und den Lautsprecherbausatz.

Das Dumme ist nur, dass ich jetzt wohl auch mit dem Selbstbauvirus infiziert bin, das werden bestimmt nicht meine letzten Lautsprecher gewesen sein.

Dayton 17 AL von Moritz

Dayton 17 AL von Moritz

 

Ideen muss man haben oder die gedrehte 17 AL

Da ich während der Prüfungsvorbereitungszeit wieder vermehrt Musik hörte und zu diesem Zweck meine Ohren mit minderwertigen PC-Boxen missbrauchte, dachte ich mir es wäre ganz schön mal wieder aus einer vernünftigen Anlage Musik zu hören. Die letzten Lautsprecher wurden wegen kaputter Sicken ausrangiert, also suchte ich im Internet nach bezahlbaren Standboxen. Über zig Umwege bin ich dann schließlich hier auf Udos Seite gelandet und hab mich durch den Shop und die Bauberichte geklickt. Nach mehreren Blicken in mein Zimmer (12m²) und meinen Geldbeutel hatte ich dann meine Ansprüche zurückgeschraubt. Im Hinblick auf meine bevorzugte Musikrichtung (Rock, Metal), durch die Lesermeinungen bestärkt, fiel meine Wahl auf die Dayton AL 17.

Ein einfaches viereckiges Gehäuse kam für mich nicht in Frage und durch das Furnier von Albrechts Dayton's inspiriert zeichnete ich ein paar Entwürfe, bei denen sich der Korpus des Lautsprechers um 90° dreht. Dabei sollte sich der Querschnitt so verändern, dass, wenn man genau von vorne auf die Box schaut, diese ganz schlicht viereckig ist und die Kante in einem Cosinus über die Front läuft. Die einzige Möglichkeit, das zu verwirklichen, sah ich darin, das ganze Lautsprechergehäuse aus vielen einzelnen Schichten zu verleimen, die aus je 4 Stäbchen bestehen.  Mit Hilfe von Excel erstellte ich mir eine Tabelle mit allen möglichen Winkeln und Längen und konnte dann nach einer Weile durch Eingabe von Wandstärke, Schichtdicke, Höhe und Kantenlänge das Volumen ausrechnen. Leider hab ich zu wenig nachgedacht und einen Winkel vergessen zu berechnen, deshalb ist die geschwungene Kante nicht Cosinusförmig und die Wandstärke in der Drehung nicht konstant.

Als Holz wählte ich Kirsche, da ich davon noch genügend Abschnitte und Baumkanten hatte, aus denen ich die Leisten sägen und hobeln konnte. Ich fing damit an, erst einmal mehrere Meter Leisten für die geraden Stücke (oben und unten) der Box mit 25x25mm zu hobeln. Für die Drehung mussten die Leisten dann etwas breiter sein.



Nach dem Ablängen habe ich dann begonnen, aus den vielen, einzelnen Stäbchen das Gehäuse Schicht für Schicht aufzubauen. Dazu verleimte ich immer 4 Stäbe in einer Schablone zu einem Quadrat. Auf diesen Rahmen wurden dann die vorhergehenden Schichten geklebt. Die Stäbe der gedrehten Schichten sägte ich auf der Bandsäge der Drehung entsprechend schräg ein und ab. Immer wieder auf meine Tabelle schauend, ließ ich auch die Drehung Lage für Lage „wachsen“. Als alle Leisten verbraucht waren, konnte ich dann endlich die beiden Lautsprechergehäuse aus je vier einzelnen Segmenten zusammensetzen. Die Innenflächen der gedrehten Teile wurden mit Stemmeisen und Hobel geebnet, so dass die Gehäuse auch innen „glatt“ sind.



Außen sägte ich als erstes die überstehenden Ecken ab, so dass ich auf diese geschwungene Fläche die geschwungene Linie der Kante aufzeichnen konnte. Mit Winkelschleifer, Handkreissäge, Zugsäge und diversen Raspeln, Feilen und Schleifern wurden die vielen Stufen und Kanten eingeebnet und das Gehäuse geglättet, bis die ebenen Flächen oben und unten in eine schön geschwungene Fläche in der Mitte über gingen.



Als Boden leimte ich ein Platte aus Multiplex ein, für den Deckel verleimte ich wieder die 25x25mm Leisten, diesmal aber auf Gehrung. Nach dem Feinschliff behandelte ich die Gehäuse mit einem Ölwachs, vor der letzten Schicht wurde alles noch einmal von Hand zwischen geschliffen und ich fräste die Öffnungen für die Lautsprecher und das Terminal.



Der Aufbau der Weiche und der Einbau aller Komponenten in das Gehäuse erfolgte recht problemlos, einem ersten Probehören stand nichts mehr im Wege.



An einen ca. 40 Jahre alten Kaufhaus-Verstärker angeschlossen hatte ich das erste Mal bei einer Anlage das Gefühl, die Bässe runter regeln zu müssen (liegt aber am Verstärker). Bei einem Freund haben wir die Lautsprecher dann über einen hochwertigen Verstärker betrieben und auch im Vergleich zu Boxen namhafter Hersteller gehört. Der Klang ist einfach der Hammer, die Höhen sind schön sauber und luftig und die Bässe haben auch bei geringer Lautstärke „Druck“, ohne aber aufdringlich zu wirken oder zu wummern. Auf jeden Fall hat der Klang dieses vergleichsweise günstigen Bausatzes meine Neugierde geweckt, wie denn dann erst die hochwertigen Lautsprecher aus dem Hause Wohlgemuth klingen. Mittlerweile stehen die Lautsprecher seit bald zwei Monaten in meinem Zimmer und ich bin immer wieder vom Klang begeistert und das, obwohl sie immer noch auf einen angemessenen Verstärker warten.



Zum Schluss möchte ich mich noch bei Udo für die außergewöhnlich schnelle Lieferung und den ebenfalls schnellen und freundlichen Support bei Fragen bedanken. Die Boxen werden definitiv nicht die letzten gewesen sein, die ich gebaut hab.

Moritz

Zwei Bilder von den Ornamenten in der Boxenmitte hat Moritz auf Anfrage eines Lesers noch nachgereicht.

Albrechts Dayton 17 AL

Albrechts Dayton 17 AL

Lieber Udo,

nachdem vor geraumer Zeit die Teile für die Dayton 17 AL ankamen, (viel schneller, als Du versprochen hattest), wurde das Fieber wieder sehr stark und ich hatte Angst, ich muss extra Urlaub zur Umsetzung des nächsten Projektes nehmen. Nun, da der Urlaub begonnen hat und die Lautsprecher im Wohnzimmer stehen, möchte ich ungefragt Feedback geben.

Aufbau 

Dank Deiner ausführlichen Tips was den schnellen Aufbau mit MDF angeht, bin ich mit dem Rohbau schnell am Ziel angekommen. Ich habe das erste Mal ohne Schrauben oder Dübel (die ersten drei Projekte sind mit diesem Sicherheitsnetz ausgestattet) alles schlichtweg nur zusammengeleimt (nur Schraubzwingen zur Beruhigung), also war auch dank des guten Zuschnitts meines Stammbaumarktes, der inzwischen die Bestellungen ohne Rückfrage per Mail aufnimmt, mit nur wenig Schleifen die Rohform perfekt.  

Für die ersten furnierten Lautsprecher in meiner Baukarriere bin ich Dir sehr zu Dank für deine Bügelvariante verpflichtet, die 15 Schraubzwingen, die ich zum Zweck des Kaltpressens zusammengeborgt habe, sind unbenutzt und können wieder verteilt werden. Das Aufbügeln hat zwar insgesamt 2 Tage gebraucht, aber ist für mein Dafürhalten perfekt gelungen, hohle Stellen kann man wunderbar nacharbeiten. Nach ausgiebieger Schleifarbeit und zwei Lagen Wachs sind dabei Gehäuse entstanden, auf die ich einigermaßen stolz bin (s. Bild) und die der Haushaltsvorstand aufgrund passenden Designs auch im Wohnzimmer genehmigt hat.  

Ich konnte nicht bis zur vollen Aushärtung des Wachses warten, um das Innenleben einzubauen, das sich wider Erwarten durch die große Öffnung für den Tieftöner einfach gestaltete. Ich hab wohl nicht allzu viel kaputt gemacht, den sie sehen (fast) perfekt aus, keine Macken im Furnier.  

Klang:  

Wie Du in Deiner Beschreibung gesagt hast, sind die Lautsprecher etwas für Bassliebhaber. Als ehemaliger Bassist weiß ich das zu schätzen. Selbst die patschig gespielte oder abgemischte Bassdrum wird zum Tiger, auch tiefe Streicher (4. Satz 9. Sinfonie Beethoven) kommen wegen der leichten Überbetonung des Basses sehr gut zum Tragen. Man wird geradezu von Kontrabässen eingehüllt.... Auch die Holzbläser kommen uneingeschränkt zur Geltung, allerdings aufgrund der Brillianz des Hochtöners, sie schweben geradezu über Dir. Da fängt allerdings das Problem an, mit dem ich zu kämpfen habe. Alles was in den Höhen zu präsent abgemischt, z.B. bei Stimmen forciert ist, gerät zur Tortur. Zum Nasalen und Harten neigende Frauenstimmen (z.B Tori Amos, Cindy Lauper), die mit Formanten um sich werfen, werden sofort unangenehm. Leider arbeiten die Höhen-Regler eines Standard- Receivers zu weit oben, um den Bereich zwischen 4 und 6 Khz abzusenken, ohne die schöne und, wie von Dir beschrieben, weiche Höhe darüber zu entfernen.  

Genug des Mäkelns: Allen Jungs mit härteren Ambitionen sei die Box empfohlen (es sei denn, das Grundrauschen der Aufnahmen ist zu hoch- die Dayton präsentiert es auf dem Silbertablett). Extreme macht richtig Spass. Völlig unerwarteterweise werden wohl Fans des männlich gesungenen A-Cappella in Pop-Manier richtig Freude daran finden, weil die fehlenden "Eier"(Bassdefizit der Stimme) durch die fetten Bässe zum ersten Mal voll zur Geltung kommen (Take 6 und die letzte Platte der Flying Pickets waren der Hammer (Andrea Figallo- Bass der Pickets wäre entzückt). Selbst die letzte A- Cappella-Eigenproduktion war ein Spass, anders zu hören: Der Bass rund und fett, das Mund-Schlagzeug ins Gesicht, und, sobald der Tenor (s.o.) nicht drückt, richtig rund.  

Fazit:  

Für den eigentlichen Verwendungszweck als HiFi-Abhöre zum Mischen ungeeignet, als "Alltagslautsprecher" im Wohnzimmer aber tauglich, auch wenn sie nicht alles können, lieber aber einiges schlecht und einiges gut, als alles mittelmäßig - ich glaub, das nächste mal komm ich zum Probehören, - ich spar schonmal auf Duetta oder so ... 

Herzliche Grüße  

Albrecht  

Dayton 17 AL

Dayton 17 AL

Erfolg oder Misserfolg einer Lautsprecherbox ist nicht planbar, das ärgert so manchen Kaufmann, der seine Einkäufe gern im Vorfeld auf die Gunst der Käufer ausrichten würde. Immer genügend Ware auf Lager zu haben garantiert zufriedene Kunden, die schon wenige Tage nach der Bestellung mit den neuen Boxen Musik hören können. An dieser Stelle muss sich die Entwicklungsabteilung herzlich bei unseren Lesern bedanken, denn die große Akzeptanz der hier vorgestellten Bausätze zeigt, dass wir in letzter Zeit nicht allzu weit an deren Wünschen vorbei gebastelt haben. Zu einem großen Teil verdanken wir die Informationen darüber, was ankommen könnte, dem engen Kundenkontakt der beteiligten Macher des Magazins, der uns im täglichen Gespräch leicht ausloten lässt, was in unserem Programm noch fehlt. Zwar hätten wir bei einem Blick in unser Bausatz-Sortiment selbst feststellen können, dass die Metaller-Fraktion bei uns stark unterrepräsentiert ist, während sie von anderen Herstellern fast ausnahmslos bis in den Hochpreissektor bedient wird. Doch erst der immense Erfolg der FirstTime 8 zeigte uns, dass hier durchaus Bedarf besteht. So entwickelten wir die Dayton 17 AL, eine handliche Standbox im bewährten 17/ 25 Format.

Die Bestückung

Dayton DA 175-8

Messungen als Zip-Datei

17ALBau_1317ALBau_1417ALBau_15

Mit dem Dayton DA 175-8 haben wir seit einiger Zeit ein Chassis im Programm, das mit seiner Membran aus reinem Aluminium optisch schon einmal einen guten Eindruck macht. Der schwarze Blechkorb ist stabil und biete gleich fünf Schrauben die Gelegenheit, ihn fest mit der Box zu verbinden. Aus Gummi ist die Sicke gefertigt, die mit der großen Dust Cap aus faserverstärkter Pappe einen schönen Kontrast zur silbrig glänzenden Membran darstellt. Der Schwingspulen-Durchmesser beträgt 35 mm, der Magnet ist großzügig durchbohrt. Weitere Entlüftungsöffnungen weist das Chassis nicht auf. Da der DA 175-8 bisher nicht im Einzeltest antrat, müssen wir die Nurnachbauwilligen diesmal doch mit technischen Daten langweilen, das schulden wir den Messwertesammlern.

Ausstattung:

Membran: Aluminium Luftspalthöhe: 6 mm
Sicke: Gummi Wickelhöhe 13 mm
Korb: gestanztes Blech Magnetdurchmesser: 100 mm
Polkernbohrung: ja Befestigungsbohrungen: 5
Zentrierung: hochgelegteTopfspinne Außendurchmesser: 176 mm
magnetische Schirmung: nein Einbauöffnung: 144 mm
Schwingspule: 35 Frästiefe: 3 mm
Träger: Aluminium Einbautiefe: 82 mm

Parameter:

Fs 35 Hz Mms 25,2 Gramm
Diameter 130 mm BL 7,57 Tm
ZMax 28,5 Ohm VAS 20,6 Liter
Re 5,9 Ohm dBSPL 83,8 dB/1w/1m
Rms 2,54 kg/s L1kHz 0,66 mH
Qms 2,54   L10kHz 0,29 mH
Qes 0,56   SD 133 cm²
Qts 0,45   MMD 24,3 Gramm
Cms 0,84 mm/N Zmin 6,52 Ohm
DA175_8_Amplitude DA175_8_Impedanz DA175_8_Winkel_0_bis_60_Grad
DA175_8_Klirr_mit_90_dB DA175_8_Sprung DA175_8_Wasserfall


Als Hochtöner suchten wir uns den DC 28 F-8 aus, der im Chassistest der Märzausgabe sein Debut gab.

Das Gehäuse

Als benötiges Volumen errechneten wir knapp 32 Liter. Für einen tiefreichenden Bass sollte laut Rechnung die Reflexabstimmung auf 32 Hz erfolgen, was uns angesichts des Einsatzzwecks als zu tief erschien. Mit einem kürzeren Reflexrohr (HP 70, volle Länge) ergab sich eine leichte Überhöhung um 60 Hz, was voll mit unserer Absicht zusammentraf, eine Box für Leute zu bauen, die gern etwas mehr Bass hören wollen. Dass das Projekt schon seit einiger Zeit in den Vorratsschublade lag, erkennt der geübte Leser leicht an der Bauzeichnung, die noch nicht mit Sketchup gemacht wurde.

Dayton 17 ALBauplan

Gefüllt wird jede Box mit drei Beuteln Sonofil, die im gesamten Innenraum verteilt wird. Gummifüße entkoppeln die Boxen vom Boden, was der restlichen Familie gut gefallen wird, wenn die Nachkommen im Nachbarraum ein wenig Hip-Hop hören. Doch auch andersherum funktioniert die Unterbrechung der Bassübetragung über den Fußboden, wenn Vater mal wieder von der Lust auf die alten Rockscheiben gepackt wird. Den Aufbau dokumentieren die obligatorischen Fotos.

17ALBau_01Maßgeblich für einen unproblematischen Aufbau ist die Laune des Mannes an der Baumarktsäge, denn sein guter Wille entscheidet über die Qualität des Zuschnitts. Im Praktiker traf ich einen Sägemann, der genau wusste, wie man Bretter zuschneidet. Zuerst rechnete er aus, wie viele Abschnitte er in 24,2 und 18,0 cm Breite brauchte und sägte von seiner Platte die nötige Streifenmenge mit jeweils unveränderter Einstellung ab, bevor er sie auf das zweite Maß ablängte. Solche Fachmänner trifft man selten an der Säge, meist wird für jedes Brett der Messschieber mindestens zweimal umgesetzt.

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Nun war es an mir, seine gute Arbeit fortzusetzen. Fugenleim wird auf die Schnittkante aufgetragen, das Brett an seinem späteren Platz aufgesetzt, ein wenig hin und her bewegt und schon haben wir einen Film,

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auf dem wir das erste Brett setzen. Das zweite gibt den rechten Winkel und das dritte die Form,

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die durch den Boden vollendet wird. Für die Versteifungen malen wir mit dem Bleistift Markierungen auf,

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damit sie an den richtigen Stellen sitzen. Vor dem Verkleben der finalen Seite haben wir ein “O” für oben auf die Front gezeichnet, ein “X” wäre natürlich auch gegangen.

17ALBau_10Nach etwa einer Stunde Trocknungszeit konnten wir die Boxen in den Keller bringen, wo wir die staubigeren Arbeiten durchführten. Dank des guten Zuschnitts war kaum ein Überstand wegzuschleifen. Doch da alle Kleberreste vom Schleifer völlig entfernt werden müssen, kann man sich nicht zu früh über die geringe Menge an Arbeit freuen. Hilfreich ist hierbei ein Band-, Schwing- oder Excenterschleifer, Bodybildender ist dagegen ein Schleifklotz.
Der Fräserei werden wir in Kürze wieder einmal ein eigenes Kapitel gönnen Dazu beantworten wir per Mail immer häufiger Fragen, die während der Bausatzvorstellung nicht hinreichend geklärt werden können. Deswegen hier nur eine Kurzfassung: Mit dem Fräszirkel wird zuerst der Außenring für die Chassisversenkung gefräst, das Loch folgt danach. Vorsicht ist dort geboten, wo die Fräse ihre Führung verliert, was spätestens dann der Fall ist, wenn der Ausschnitt fertig ist. Es genügt aber auch, den inneren Lochkreis mit der Stichsäge zu sägen, das sieht nicht so schön aus, hat aber klanglich weniger Nachteile als messtechnisch. Für die Anschlussfahnen des Hochtöners brauchen wir noch eine Ausnehmung, die mit der Raspel oder Stichsäge schnell gemacht ist.


Die Weiche

17AL Zweige1
Dass ich hier über eine vollkommen einfache Weiche zweiter Ordnung berichten würde, hatte ich mir nicht gedacht, als ich das Aluminium meines DA 175-8 und seinen unter Winkel schon bei 1,5 kHz abfallenden Pegel mit anschließenden Resonanzen um 8 kHz betrachtete. Doch lehrten mich schon die ersten Messungen, nicht so vorschnell mit eigenen Vorurteilen um mich zu schmeißen. Trotz der für heutige Verhältnisse hohen Trennfrequenz bei 3 kHz ist von den Spitzen nach der Filterung nichts mehr zu sehen. Auch der Hochtöner war mit zwei Bauteilen und Spannungsteiler zufrieden und in der Addition der Zweige erhielt ich einen sehr ausgewogenen Verlauf in breiten Überlappungsbereich zwischen 1 und 4 kHz. Nun musste ich nur noch die Bauteile schön auf einer Platine verteilen und anlöten, wobei nir wieder der Schaltplan ohne Bauteilwerte half. Den mit Werten gibt es bekanntlich nur zusammen mit dem kompletten Bausatz.

17ALBau_1117ALBau_12

Aufgebaut wurde die Weiche auf einer vorgefertigten Platine LP-S1 2W. Die Verbindung zu den Chassis und dem Terminal übernimmt der farblich markierte Kabelsatz Bausätze. Beides gibt es optional, man kann also auch die Bauteile auf ein Brett kleben und mit den eigenen Beinen (denen der Bauteile selbstverständlich, anders wär es schlecht) verbinden.

Der Klang

17ALBau_17
Mittlerweile kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass sich der Kauf meines Yamaha-AV-Receivers für mich gelohnt hat, obwohl ich noch nie einen Film damit genossen habe. In der letzten Zeit haben sich die Bausätze der überaus preiswerten Art gehäuft, die nicht unbedingt mit höchstwertigen Equipment angehört werden mussten. Das geschah nicht etwa durch reinen Zufall, sondern weil damit immer wieder Lücken gefüllt wurden, die durch andere Sets nicht wirklich geschlossen waren. Wenn wir nur einmal die scheinbar recht ähnlichen FT 8, FT 10, Elip 2 und Quickly 36 betrachten, haben wir durch jede Box eine andere Aufgabe im Niedigpreissektor erfüllt. FT 8 ist das perfekte Heimkino mit Ergänzung durch FT 8 Top, Elip 2 hat ihre Vorzüge auf musikalischer Ebene, wir haben ihr nicht umsonst sogar eine Impedanzkorrektur für Röhren spendieren müssen. FT 10 besticht mit Unscheinbarkeit, ein rechter Wolf im Schafspelz, dem der Faktor Frau nicht im Wege steht und Quickly 36 ist ein Allrounder, der selbst mit Kompaktanlagen schon ordentlich musiziert und dem für das Home-Theatre die Quickly-HK, 14 oder 18 zur Seite gestellt werden können. Fehlt nur noch ein Platz, den wir der Dayton 17 AL zuweisen können. Nun, allein äußerlich ist sie zwar breiter als die FT 10, dafür aber bedeutend weniger tief und damit die kleinste der genannten Boxen, auch die silberfarbige Membran ist offenbar in vielen Augen attraktiv, was die Verkaufzahlen der FT 8 belegen. Gegen FT8, Elip 2 und Quickly 36 wirkt die 17 AL zierlich, sicher ebenfalls ein gutes Argument für den Einzug ins Wohnzimmer.


Da man Boxen jedoch nicht nur nach ihrem Äußeren bewerten kann, habe ich natürlich gewohnheitsgemäß eine kurze Hörprobe mit den Dayton’s gemacht. der Hinweis auf den Verstärker hat es ja schon angedeutet. Schon in der Radio-Wiedergabe überraschte mich die der Nachrichtensprecher mit der für Metallchassis ungewöhnlichen Darstellung von “S”-Lauten, Da gab es keine Schärfe, die ich offen gestanden erwartet hatte, auch bei geringer Lautstärke zischelte er nicht unverständlich vor sich hin. So wagte ich es auch, den CD-Player anzuwerfen und vom Laser ein paar Nullen und Einsen abfragen zu lassen. Meine Bravo-Hits waren zuerst dran, denn davon versprach ich mir den schwierigsten Test. Stark komprimierte Musik, bei der alles gleich laut ertönt, gerät schnell zur Tortur, Madonna habe ich mir trotzdem bis zum Ende angehört und auch jedes Wort verstanden, das sie sang. Der Bass untermalte ihre Darbietung druckvoll und erstaunlich tief, ohne auch nur im Geringsten ins Dröhnen abzurutschen. Musikalisch weit davon entfernt bot Johnny Lee Hooker bei “The Healer” zwar etwas weniger Grundtonwärme als mit der Elip 2, doch dafür durfte die Gitarre von Carlos Santana etwas weiter vorn mitspielen. Sehr angetan war ich von der lässigen, gut auflösenden Spielweise des preiswerten Hochtöners, der frei von jeder Härte mehr Feinauflösung zusammenbrachte, als ich ihm zugetraut hatte. Blieb noch Zeit für ein wenig gute, alte Rockmusik: “Smoke on the Water”. Rotzige E-Gitarre, saubere Bassläufe und straffes Fell auf der Snare, gute Raumabbildung und Tiefenstaffelung, was will man mehr. Naja, Pegel? Geht auch!

Noch nicht gesprochen habe wir über das Geld, das beim Kauf der Lautsprecher den Besitzer wechselt. Zählt man die Einzelpreise zusammen, kommen knapp 100 Euro pro Box heraus. Um den Einstieg in die Selbstbauwelt leichter zu machen, bietet Intertechnik dieses so schon mehr als preiswerte Set für gerade nur 90 Euro/ Stück an. Da dürfen sich nicht nur die Ohren freuen.

Udo Wohlgemuth

Die Technikseite

Dayton 17 AL

17ALBau_2117ALBau_22

Chassis Dayton DA 175-8 Holzliste in 19 mm MDF
  Dayton ND 28 F-8 pro Box (Maße in cm):
     
Vertrieb Intertechnik, Kerpen Seiten: 100,0 x 24,2 (2x)
Konstruktion Udo Wohlgemuth Deckel/ Boden: 18,0 x 24,2 (2x)
    Front/ Rückwand: 18,0 x 96,2 (2x)
Funktionsprinzip Bassreflex Versteifungsbretter: 18,0 x 10,0 (3x)
Nennimpedanz 8  
Dämmstoff: 3 Beutel Sonofil  
Terminal T105/MS/AU  
Reflexrohr: HP 70/BR ungekürzt  
Kosten pro Box:    
Bausatz ohne Holz 90 Euro Holzzuschnitt: 15 Euro

 

17AL_Amplitude 17AL_Imp 17AL_Winkel
17AL_Klirr_mit_90_dB 17AL_Sprung 17AL_Wasserfall
Chassis Dayton DA 175-8 Holzliste in 19 mm MDF
  Dayton ND 28 F-8 pro Box (Maße in cm):
     
Vertrieb Intertechnik, Kerpen Seiten: 100,0 x 24,2 (2x)
Konstruktion Udo Wohlgemuth Deckel/ Boden: 18,0 x 24,2 (2x)
    Front/ Rückwand: 18,0 x 96,2 (2x)
Funktionsprinzip Bassreflex Versteifungsbretter: 18,0 x 10,0 (3x)
Nennimpedanz 8  
Dämmstoff: 3 Beutel Sonofil  
Terminal T105/MS/AU  
Reflexrohr: HP 70/BR ungekürzt  
Kosten pro Box:    
Bausatz ohne Holz 69 Euro Holzzuschnitt: 15 Euro
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I.T. Intertechnik
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