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MDS12DVCSub

MDS12DVCSub


Best.-Nr. 1385302

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Details

Lautsprecherbausatz MDS12DVCSub

Best.-Nr. 1385302

Merkmale

Wege Subwoofer
Gehäuse Prinzip Bandpass
Nennimpedanz (Ohm) 4
Kennschalldruck (dB) 88
Höhe (cm) 39,80
Breite (cm) 37,80
Tiefe (cm) 41,70
Anwendung Subwoofer
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel 100-200 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

2x MDS 12 BP für echtes Kinofeeling von fritz
MDS12 im Advent von mainstone

Bauberichte

MDS 12 BP - der Riesenzwerg

MDS 12 BP - der Riesenzwerg


"Natürlich zielgerichtet" ist die Standard-Antwort auf die beliebte Frage, wie man denn vorgehen sollte, wenn man einen neuen Lautsprecher erfinden will. Zuerst wird nachgedacht, wen man mit seinem Konstrukt treffen will. Daran knüpft sich schon eng die Baugröße und der Preis an, was die Suche nach geeigneten Chassis eingrenzt, aber auch die Verwendung eines Gemenges zufällig vorrätiger Chassis nahezu unmöglich macht. In diesem besonderen Fall darf dabei nicht die Suche nach Lücken im Bauvorschlagsgefüge fehlen, denn wir bauen unsere Lautsprecher nicht für uns, sondern reagieren auch auf interessante Anfragen aus dem Forum oder per Mail. So nahm das Schicksal wieder einmal das Heft in die Hand und zwang uns zu einer vergnüglichen Reise in das eher selten heimgesuchte  Subwooferland, wo es galt, einen großen Luftschieber für ein kleines Häuschen zu finden.

Klar doch, Heimkino ist für die meisten der Antrieb, nach einem Bummkoffer zu rufen. Glücklich, wer dafür einen eigenen Raum anlegen kann, in dem sich außer Boxen und Leimwand nur noch die Gerätschaften wie Beamer, AVR und Blueray-Player wohl fühlen müssen. Anders sieht es in den Räumlichkeiten aus, die aus sozialen Gründen gern geteilt werden. Dort will jeder ein Plätzchen haben, das er nach seinem Gusto belegen darf. Der Schrank, das Sofa, die Blumentöpfe und notfalls sogar Möbel wollen untergebracht werden. Da bleibt nicht viel Fläche für einen Kasten, der nur brummen kann, keine Schubladen hat und in dem nicht einmal die Weihnachtsbeleuchtung die restlichen 48 Wochen des Jahres ungestört einstauben kann. Offenbar hat man wohl trotz dieser widrigen Umstände Gefallen daran gefunden, die soziale Komponente des Lebens mehr oder weniger schweigend nebeneinander sitzend mit optischer und akustischer Reizüberflutung in familiärer Einigkeit gemeinsam zu gestalten, sprich, sich zu Hause Filme reinzuziehen, die ohne das entsprechende Equipment im wahren Sinne des Wortes nichtssagend wären. Selbstverständlich gehört dann auch der Subwoofer dazu, aber groß ... siehe oben. Schön wär es dann auch noch, wenn der Nachwuchs nicht aus Langeweile auf die unsinnige Idee käme, seinen Forscherdrang an der weithin sichtbaren Bassmembran auszuleben. Wie das alles unter einen Hut zu bringen ist, fragte man mich in letzter Zeit häufiger. Eine praktikable Lösung zu finden, überließ man uns. Immerhin können uns deswegen keine grauen Haare mehr wachsen. Naja, steht auch schon oben: Wir bauen keine Lautsprecher für uns, trotzdem müssen wir ab und zu etwas zu tun haben. Also durchforsteten wir wieder einmal Datenblätter, simulierten Gehäuse und fanden den MDS 12 DVC, eigentlich ein uralter Bekannter, aber bislang ohne jeden triftigen Grund unbeachtet geblieben.



Ausstattung:
Membran: Kevlar Luftspalthöhe: 8 mm
Sicke: Gummi Linearer Hub: 15 mm
Korb: Druckguss Magnetdurchmesser: keine Angaben
Polkernbohrung: ja Befestigungsbohrungen: 8
Zentrierung: hochgelegte Flachspinne Außendurchmesser: 330 mm
magnetische Schirmung: ja Einbauöffnung: 280 mm
Schwingspule: 2 x 65 mm Frästiefe: 6 mm
Träger: Kapton Einbautiefe: 137 mm

Parameter für hintereinander geschaltete Schwingspulen:

Fs 29,4 Hz Mms 114,4 Gramm
Diameter 250 mm BL 22,4 Tm
ZMax 117 Ohm VAS 89,3 Liter
Re 6,3 Ohm dBSPL 91 dB/1w/1m
Rms 2,85 kg/s L1kHz 3,70 mH
Qms 5,35   L10kHz 1,79 mH
Qes 0,27   SD 491 cm²
Qts 0,26   MMD 108,2 Gramm
Cms 0,26 mm/N Zmin 8,51 Ohm

Unsere Daten gaben wir wie gewohnt in LspCAD ein. Ziemlich schnell war klar, dass der Bass mit dickem Magnet und geflochtener, schwarzer Kevlarmembran trotz seiner 33 cm Außenmaß in eine Bandpasskiste mit weniger als 40 Liter umbautem Raum passen müsste. Alles erfüllt, Lautsprecherbau ist also doch in gewissen Grenzen ein Wunschkonzert: Großer Bass, kleiner Quader, unsichtbar und genug Abstellfläche für ein paar Blumentöpfe bietet er auch. Nun kann man Bandpässe mit unterschiedlichen Zielen bauen, Genaueres erläutert der Artikel in der Werkstattpraxis. Die erste Simulation verlangte nach knapp 14 Litern geschlossener Kammer und 12 Litern Reflexvolumen, was eine Mittenfrequenz von 80 Hz bei 18,4 cm Kanallänge und 68 cm² Öffnungsfläche ergab.



Zwar laut, aber nicht gerade ausreichend tief, befand die Konstruktionsabteilung. Also wurde ein wenig gefeilt und heraus kam eine neue Vorgabe für das Gehäuse: 21 Liter hinter, 12 vor dem Chassis, bei gleicher Öffnungsfläche 28,7 cm Kanaltiefe und nunmehr 68 Hz Mittenfrequenz.



Das sah doch schon sehr gut aus. Wenn wir uns nun auch noch die 3 dB Anhebung des WAM 100 bei 35 HZ dazurechnen, das wir selbstverständlich für unseren Bandpass-Sub empfehlen, kommen wir bei sehr brauchbaren 88 dB auf 32 Hz mit halbierter Lautstärke.

Nun begann die Bauabteilung ihre Arbeit und malte wie wild viele Zettel mit Skizzen voll, die die Vorgaben in baubare Gehäuse umsetzten. Mit 34 x 34 cm hochkant in der Box stehend legte der Bass das erste Maß vor. Na gut, die 21 Liter dahinter zu bekommen, war keine Herkules-Aufgabe. Die Kammer bauen wir einfach gut 18 cm tief, dann ragt der Reflexkanal nach Abzug der Front ungefähr 8 cm in das Reflexabteil. Doch nun ging es nicht weiter. 8 x 34 x 34 sind knapp 10 Liter, hinter dem Ende des Kanals sollten wenigstens 5 cm Luft bis zur Rückwand sein, ein Schraubrahmen für die Rückwand würde auch noch einmal 1,9 cm zusätzlich haben wollen. Macht fast das doppelte Volumen. Umrechnen! hieß der Befehl an die Konstrukteure, die sich darüber nicht sonderlich freuten. Dennoch machten sie sich wiederum an der Software zu schaffen. Ganz ehrlich waren sie letztendlich dann auch noch, denn die drei Liter, die der MDS 12 DVC durch Korb, Membran und Magnetsystem dem geschlossenen Gehäuse klaute, hatten sie anfangs sträflich unterschlagen. Das Ergebnis ihrer neuerlichen Bemühungen waren gut 25 Liter geschlossen, knapp 16 Reflex, 27 cm Kanaltiefe.



Damit kann was anfangen! riefen die Schreiner hocherfreut und malten sich zuerst einen Sketchup-Plan in die neue, für Privatnutzung weiterhin kostenfreie 2013-Version. Wir haben selbstverständlich eine gewerbliche Lizenz erworben, denn gute Arbeit verdient auch Lohn.



Der Zusammenbau macht eigentlich keine Probleme, trotzdem war er uns ein paar Bilder wert.



Mit Hilfe der CNC-Fräse (es wär aber auch mit einer Stichsäge gegangen), wurde das Hochkant-Innenbrett und der Schraubrahmen vorweg ausgeschnitten. Und weil immer wieder gefragt wird: Wir leimen mit Fugenleim.



Wenn die ersten drei Bretter sitzen, ist der Reis schon fast gegessen. Ein wenig Hilfe gab uns die schon bekannte Eckklammer von Wolfscraft.



Das Bodenbrett der geschlossenen Kammer nutzten wir als Maßgeber für die nächsten Bretter.



Nach dem Bodenbrett wurde die Bassplatte eingeklebt. Mittels Gliederbandmaß kontrollierten wir, dass es den richtigen Abstand zur Front einhielt.



Der Schraubrahmen hilft beim Anzeichnen seiner Position, wird dort eingeklebt und fixiert.



Noch einmal wird der Zollstock bemüht, diesmal um die Bodenplatte genau 2 cm unter die Front zu leimen. Sie ergibt mit den Unterbrett der geschlossenen Kammer und der Dicke der Front und des Bassbrettes den Reflexkanal mit 27 cm Tiefe.



Rück- und Vorderseite zeigen das Resultat unserer Kleberei. Nun fehlte nur noch die zweite Seite, die hier allerdings eher wie der Deckel aussieht.



Nach dem Trocknen kam das Schleifen und somit die Vorbereitung für den Lackaufbau. Diesmal versuchte ich es mit Latex-Wandfarbe, die nach dreimaligem Auftragen mit einer Zottelrolle alle Schnittkanten verbarg. Mit PU-Klarlack wurde sie zweimal überrollt, gefiel uns aber wegen des speckigen Glanzes nicht. PU-Lack in seidenmatt-weiß gab der Kiste dann den Rest. Ein Polklemmenpaar für das Kabel und zwei Beutel Sonofil für das gute Gewissen vervollständigen den Basswürfel vor dem Einbau des MDS 12 DVC.



Da man auf Bildern ohne bekannte Größen schlecht die Dimensionen der dargstellten Dinge erkennt, baten wir unseren Bauassessor Luca, den Maßstab zu machen. Er tat es gern.



Nach dem Aufbau durfte die Messabteilung überprüfen, ob die Simulanten denn auch das Glück hatten, halbwegs nah am wirklichen Leben gelandet zu sein. Also wurde der Subwoofer ins 4 x 4 x 4 m große Messlabor verfrachtet und dort nach Anschluss des WAM 100 an das reale Clio mit den relevanten Signalen gespeist. Das unbestechliche Zusammenspiel von Mikrofon und Monitor brachte ein paar Kurven hervor, die wir als Bildchen mit bunten Linien abspeicherten.




Für die Messungen stand der MDS 12 BP auf dem Boden, das Mikrophon lag in einem Meter Entfernung davor. Der Lautstärkeregler des WAM 100 wurde auf etwa 11 Uhr und die Trennung nacheinander auf 40 (blau), 80 (rot), 100 (grün), 120 (braun) und 160 (orange) Hz gestellt. Die blaue oder rote Einstellung empfehlen wir für Satelliten mit 17er Bässen, grün für 15er oder 12er und braun bis orange für alles, was noch kleiner ist. Wer sich auf die Einmessvorgaben seines AVR verlassen möchte, kann das Aktivmodul auch über den LFE-Eingang anschließen. Die zugehörige Messung belegt recht eindeutig die Schwächen der theoretischen Kalkulation, die schon oberhalb von 100 Hz einen sauberen Abgang mit 12 dB pro Oktave prophezeite.

Möchte man wegen der Symmetrie zwei Subwoofer in sein Zimmer stellen, verrät die Impedanzkurve, dass sie ohne Risiko parallel an das WAM 100 angschlossen werden können. Bei minimal 10 Ohm wären nicht einmal drei parallele MDS 12 BP eine unzulässige Last für das Modul.

Bekannt durch ständiges Wiederkehren ist auch die Frage nach der Eignung des Brummis für die reine Musikwiedergabe, wenn zwei kleine Satelliten den passenden Anteil Obertöne zuliefern. Es ist hinreichend überliefert, dass ich kein Freund solcher Lösungen bin, ausreden will ich sie jedoch auch niemandem. Allerdings plädiere ich in diesem Fall für eine möglichst tiefe Trennfrequenz oder die Anschaffung zweier Quader, die so nah wie möglich an die Kompaktboxen heranrücken sollten. Bei der Auswahl der Mitspieler habe ich keine Favoriten, ein Subwoofer ist zum Mindesten im Heimkino nicht wählerisch und fragt nicht wirklich danach, mit wem er spielt. So lässt er sich völlig problemlos mit allem von Quickly aufwärts paaren, es muss nur dem Zuhörer gefallen.



Udo Wohlgemuth


Technik:

Chassis MDS 12 DVC Holzliste in 19 mm MDF


pro Box in Millimeter:
Vertrieb Intertechnik, Kerpen
Konstruktion Udo Wohlgemuth 398 x 417 (2x) Seiten


340 x 417 (2x) Deckel/ Boden
Funktionsprinzip Bandpass 340 x 360 (2x) Rückwand/ Rahmen
Nennimpedanz 8 Ohm 340 x 340 (2x) Front/ Bassbrett


340 x 232 (1x) Innenteiler
Dämmstoff: 2 Beutel Sonofil
Terminal K 30 MS/ AU


Kosten pro Box:
Aktivmodul WAM 100 Bausatz ohne Holz: 250 Euro
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