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FT7

FT7


Best.-Nr. 1385087

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Details

Lautsprecherbausatz FT 7 ohne Gehäuse

Best.-Nr. 1385087

Merkmale

Wege Subwoofer
Gehäuse Prinzip Bandpass
Nennimpedanz (Ohm) 4
Kennschalldruck (dB) 87
Höhe (cm) 35,00
Anwendung Subwoofer
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel <100 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Alternative Artikel

Bild Bezeichnung Preis Menge
2.1 Class D Verstärker
Dayton Audio
142,50 € / Stück
inkl. MwSt. zzgl. Versand
119,75 € exkl. MwSt

Bauberichte

FirstTime 7

FirstTime 7

ft7auf4

Natürlich wir es selber schuld, wenn wir dem Kunden aus häuslicher Rücksicht eine kleine Box empfehlen, die alles richtig macht, aber wegen der negativen Größe einfach den Bass weglassen muss. Die neue MS-Micro gefiel der Ehefrau so gut, dass sie selbst ihren Gatten zu uns schickte, um nach einem ebenso musikalischen Subwoofer als passende Ergänzung dazu zu fragen. Alles kein Problem, doch die zusätzlichen Auflagen, sehr klein und nicht sofort als Lautsprecherbox erkennbar zu sein, dabei weniger als 200 Euro zu kosten, beantworteten wir dann doch erst einmal mit ein wenig ratlosem Schweigen. Es gibt nicht viel, was schwieriger ist, als aus diesen Voraussetzungen einen guten Subwoofer zu zaubern. Es dauerte fast eine Woche, bis wir die passende Lösung fanden: FirstTime 7 - was sonst!.

Bestückung
Unsichtbar heißt bei einem Chassis natürlich nicht, dass es sich farblich der umgebenden Luft zu 100 % anpassen muss. Man hatte ein System eines bekannten Herstellers gesehen, dessen Basschassis nicht auf der Schallwand zu finden war, so etwas sollte es auch sein. Man hatte das System auch angehört, so etwas sollte es dann lieber nicht sein. Aber so im Prinzip...
Es gibt zwei Lösungen, die mir auf Anhieb einfielen: Downfire-Sub oder Bandpass. Den Bass auf die Unterseite der Box zu verbannen, ist recht beliebt im Heimkino, wo Druck und Pegel gefragt sind. Leider wollten die lieben Leute das nun uberhaupt nicht haben. Ergänzung in der unteren Etage ohne den Klang mit tiefen Tönen zu erschlagen, war das Ziel. Nun, mit Bandpässen habe ich in dieser Hinsicht seit Jahren gute Erfahrungen gemacht, sie müssen nur richtig ausgelegt werden. Dummerweise gibt es nicht mehr viele Chassis, die die passenden Parameter dafür bieten, auch noch eine kleine Kiste basteln zu dürfen. Beim Blättern im Intertechnik-Katalog fand ich dann mit dem MDS 08 eigentlich einen alten Bekannten, den ich schon häufig angesehen, als Autosub abgestempelt und ansonsten für unbrauchbar eingeschätzt hatte. Mit der mir eigenen Ignoranz hätte ich ihn auch dieses Mal gleich behandelt, wenn mir eine Alternative ins Auge gefallen wäre. Schon beim Messen der Parameter wusste ich, dass ich einen hervorragenden Lautsprecher für meine Anwendung gefunden hatte.

mds08seitDoch bevor wir an die Konstruktion des Hauses gehen, sehen wir uns das unter der Gradient-Linie geführte Chassis doch einmal genauer an. Seine geflochtene, schwarze Membran aus Kevlar und sein gleichfarbiger Druckgusskorb erinnern gar nicht mehr an das gelbliche Chassis im Stumpfsilberkorb mit gleichem Namen, das mir auch optisch so gar nicht gefallen wollte. Doch diese manchmal verblüffende Wirkung kosmetischer Nachbehandlung ist uns ja mds08_detnicht nur bei Lautsprechern bekannt. Eine unverwüstliche Gummisicke führt die Membran am Rand, unten sorgt die flache Baumwollspinne für ihre Zentrierung. Die Zuleitungen zur Schwingspule sind direkt in den Spider eingewoben, damit sie auch bei großer Auslenkung nicht an die Membran schlagen können. Dicke, vergoldete Schraubterminals lassen jeden beliebigen Querschnitt der Innenverkabelung zu, ein Indiz für die ursprünglich geplante Verwendung des MDS 08. Ebenfalls autotypisch ist die Impedanz von 4 Ohm, doch auch in unserem Fall ist das kein Nachteil. Mit 35 mm hat die ds1_2Schwingspule einen angemessenen Durchmesser, ihr linearer Hub beträgt 6 mm, für Heimkinofans sicher zu wenig. Entlüftungsöffnungen, die den Blick auf den Kaptonträger freigeben, sind nicht vorhanden, dafür ist der Polkern durchbohrt. Der Ferritmagnetring misst 11 cm und ist wie meist üblich 2 cm hoch. Mit 45 Euro gehört der MDS 08 zu den bezahlbaren Chassis, die man dem Auge nicht zwangsläufig fern halten muss.


Den Subwoofer passiv zu betreiben ist heute nicht mehr denkbar, die Vorteile der Aktivierung sind nicht von der Hand zu weisen, auch wenn sie etwas mehr kostet als zwei große Spulen und ein dicker Elko. Einfache Bedienung war allen Beteiligten wichtig, denn nichts macht unzufriedener als der Gedanke, nicht alle Parameter genau eingestellt zu haben. Da dies bei Sub-Sat-Sets ohnehin nur mit Messtechnik und dann auch nur für einen Hörplatz möglich ist, beließen wir es bei dem bewährten Hypex DS 1.2, das lediglich die Tennfrequenz und den Pegel variieren lässt. Der Klick auf den Namen führt direkt zu den technischen Daten, die sich in einer PDF-Datei befinden. Der Preis des Hypex DS 1.2 liegt bei 138,10 Euro, die Artikelnummer ist 1387003.

Datenblätter
Für die Messungen des MDS 08 habe ich erstmals meine neue Messwand mit 1,4 m Breite und 2 m Höhe verwendet. Das Mikrofon befand sich in 0,5 m auf Chassisachse und 1,4 m über dem Fußboden, der nächst liegenden, reflektierenden Fläche. Hinter der Wand ist 0,55 m Luft, die rund um das Chassis mit Steinwatte in Stoffmantel ausgekleidet wurde. Für die Frequenzgang- und Impedanzmessungen samt der dazugehörigen Phasen verwende ich Clio, für Wasserfall, Sprungantwort und Klirrschriebe halte ich mein neues ATB-Precision für die bessere Wahl. Zur korrekten Darstellung der Amplitude auf den “normalen” Abstand von 1 m wird der Pegel um 6 dB zurückgenommen, der Klirr dagegen wird mit tatsächlichem Pegel von 90 dB/ 1 m aufgezeichnet und wird nun in Prozent statt in dB-Abfall angegeben. Dem Wasserfall liegen statt der Zeitachse 15 Schwingungsperioden zu Grunde. Zur Parameterberechnung nutze ich auch das ATB, das mit höherer Messgenauigkeit aufwartet. Winkelschriebe entfallen bei den Wandmessungen, sie sind leicht samt Bafflestep-Einfluss mit Hilfe der Download-Dateien in fast jedem Simulationsprogramm selbst erstellbar.


Mit einem Klick auf den Namen kannst du hier die Messdaten als Textdatei herunterladen:
MDS08

Datenblatt

MDS 08

Ausstattung
Membran: Kevlar, geflochten Luftspalthöhe: 6 mm
Sicke: Gummi Linearer Hub: 6 mm
Korb: Aluminium-Druckguss Magnetdurchmesser: 110 mm
Polkernbohrung: ja Befestigungsbohrungen: 6 mm
Zentrierung: Flachspinne Außendurchmesser: 223 mm
magnetische Schirmung: nein Einbauöffnung: 187 mm
Schwingspule: 35 mm Frästiefe: 5 mm
Träger: Kapton Einbautiefe: 92 mm
Parameter:
RDC: 3,2 Ohm Mms: 40,48 g
SD: 206 cm² Rms: 4,05 kg/s
Qm: 1,99 Cms: 0,74 mm/N
Qe: 0,32 B*L: 8,26 Tm
Qt: 0,28 No: 0,33%
fs: 29,15 Hz SPL 1W/1m: 87,15 dB
VAS: 43,89 l SPL 2.83V/m: 91,13 dB

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Gehäuse
Es war also beschlossene Sache, ein Bandpassgehäuse wurde entworfen. Die Dateneingabe in LSPCad war schnell erledigt und heraus kam der Vorschlag, es mit 12 Litern geschlossenem und 6 Litern getunedtem Volumen zu versuchen. Natürlich malte das Simprog dazu auch seine Diagramme.

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Das sah schon gar nicht schlecht aus, enorm klein für die Chassisgröße. Doch da ein 20er Bass auch einen ordentlich großen Reflexausgang benötigt, kam die Ernüchterung beim Blick auf die Rohrlänge: 38,4 cm bei knapp 45 cm² Fläche stand da. In eine Kiste vom Format zweier aufeinander gestapelter Kinderschuhkartons passt das nur hinein, wenn man ein wenig anbaut. Die doch recht einfache Lösung zeigt der Bauplan.

Bauplan
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Damit nun keiner behaupten kann, er sei nicht in der Lage, das Gehäuse nach dem Plan selbst zu bauen, lasse ich wieder einmal wortlose Bilder sprechen.

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Klang
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Nun wird wohl niemand im Ernst erwarten, dass ich einen zweiseitigen Hörbericht darüber abliefere, wie denn der Subwoofer mit dem bezeichnenden Namen FirstTime 7 ganz allein die den kleinen MS-Micro fehlenden Bässe darstellte. Wenn ich dagegen nur das wiedergäbe, was das Ehepaar nach der Aufstellung des nunmehr kompletten Sets von sich gab, würde der Hörbericht schon nach “Nun klingt es doch wesentlich vollständiger!” enden. Dies hätte meinem lieben Schmitti zwar gefallen, der sich in seinem viel zu kurzen Schreiberleben immer gewünscht hatte, einen Klangbericht wenigstens einmal auf ein wesentliches “Klingt gut!” zu beschränken. Doch wer kann sich das schon leisten?

Der erste Eindruck, den die Kombination zum Foto schön aufgereiht auf mich machte, war natürlich optischer Natur. Die drei Kisten wirkten wie für einander gebaut, obwohl ich daran bei der Konstruktion der FT 7 überhaupt nicht gedacht hatte. Es hat schon genug Mühe gemacht, einen Subwoofer nach den engen Vorgaben hinzubekommen.

Um mich auch akustisch vom Gewinn an Klang überzeugen zu können. ließ ich abwechselnd die Satelliten, deren Weiche unverändert blieb, allein und dann mit Unterstützung die gleichen Musikstücke wiedergeben. Die Trennfrequenz hatte ich nach ein paar Tests am DS 1.2 auf etwa 70 Hz und den Pegel auf 10 Uhr gestellt. Wie schon beim Test der Micro legte ich zur Einstimmung die “Symphonie fantastique” in den Bada CD-Player, der zur Abwechslung meinem Yamaha AV-Receiver als Quelle diente. Gewohnt locker und aufgeräumt boten die Zwerge den Gang zum Richtplatz, doch mit Bass hatte dann auch der Kesselpauker seinen Urlaub beendet. Als das Oscar Peterson Trio zu “We get Requests!” aufspielte, hatte Ray Brown den Kinderbass gegen sein gewohntes Instrument mit mehr als Mannshöhe und dickem Bauch getauscht. Ähnlich verlief der Test mit nahezu jeder Musik, wundern wird es niemanden. Doch trotzdem muss an dieser Stelle wieder einmal meine leichte Abneigung gegen Mono-Bässe einbringen, die immer weit von den Satelliten entfernt stehen. Wirklich harmonisch wurde der Klang für mich erst, als ich je eine Basskiste direkt zu den Micros stellte, die ich wegen ihrer vier Ohm Impedanz hintereinander an das DS 1.2 hängte. Die 50 Euro mehr waren auch noch gut angelegt.

Udo Wohlgemuth

Technikseite
FirstTime 7

Chassis MDS 08
   
Hersteller Gradient
Vertrieb Intertechnik, Kerpen
Konstruktion Udo Wohlgemuth
   
Funktionsprinzip Bandpass
Nennimpedanz 4 Ohm
   
Terminal K30-AU
   
Kosten pro Box:  
Bausatz ohne Holz 50 Euro
Holzzuschnitt 19 mm MDF 10 Euro 
   
Gesamtkosten 60 Euro

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ft7_2


Holzliste in 19 mm MDFmit 2 mm Leimzugabe:

30,8 x 27,0 (1x) Boden
30,8 x 38,3 (2x) Front/ Rückwand
38,3 x 23,0 (2x) Seiten
36,4 x 23,0 (1x) Reflexbrett
23,0 x 23,0 (2x) Deckel/ Teiler

Die Rückwand wird nur geschraubt

Amplitude ohne SubmodulImpedanzTrennung bei 50_100_150 Hz

Klirr mit 90 dBSprungantwortWasserfall



 

 

Membran: Kevlar, geflochten Luftspalthöhe: 6 mm
Sicke: Gummi Linearer Hub: 6 mm
Korb: Aluminium-Druckguss Magnetdurchmesser: 110 mm
Polkernbohrung: ja Befestigungsbohrungen: 6 mm
Zentrierung: Flachspinne Außendurchmesser: 223 mm
magnetische Schirmung: nein Einbauöffnung: 187 mm
Schwingspule: 35 mm Frästiefe: 5 mm
Träger: Kapton Einbautiefe: 92 mm
Membran: Kevlar, geflochten Luftspalthöhe: 6 mm
Sicke: Gummi Linearer Hub: 6 mm
Korb: Aluminium-Druckguss Magnetdurchmesser: 110 mm
Polkernbohrung: ja Befestigungsbohrungen: 6 mm
Zentrierung: Flachspinne Außendurchmesser: 223 mm
magnetische Schirmung: nein Einbauöffnung: 187 mm
Schwingspule: 35 mm Frästiefe: 5 mm
Träger: Kapton Einbautiefe: 92 mm
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