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Details

Lautsprecherbausatz Eton Arcosia Primo Plus mit Eton Lautsprechern, ohne Gehäuse

Best.-Nr. 1385345

Merkmale

Wege 2-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Höhe (cm) 104,00
Breite (cm) 24,40
Tiefe (cm) 36,00
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Eton
Preislevel >1000 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprecherbau-Community zu diesem Bausatz

Arcosia Primo Plus von Christian
Arcosia Primo Plus von Christian

Bauberichte

ARCOSIA PRIMO - Hören in HD

ARCOSIA PRIMO - Hören in HD

Idee

Ich glaube nicht nur hier im Forum gibt es viele Gleichgesinnte, Selbstbauer und Fertigkäufer, die sich nicht nur einmal die Frage gestellt haben "Geht da noch etwas? Kann man hier oder da noch etwas tun um die Wiedergabe der Musik noch realistischer, noch intensiver, einfach noch ein bisschen besser zu machen?"

Der typische "Fertigkäufer", man mag mir bitte diese Kategorisierung verzeihen da sie gewiss nicht böse oder abschätzend gemeint ist, hat da nicht so viele Möglichkeiten, und behilft sich deshalb mit dem Studium von Kabeln oder mit dem Entkoppeln von Lausprechergehäusen etc..

Wir Selbstbauer hingegen haben da sicherlich mehrere Stellschrauben. Neben dem Gehäuse, der Dämmung und vielen bautechnischen Kleinigkeiten kann man über die Weichenschaltung erheblich auf die Qualität der Wiedergabe eines Lautsprechers Einfluss nehmen.

Und dennoch ist eine essentiell wichtige Grundvoraussetzung für guten Klang, die Qualität der eingesetzten Lautsprecherchassis. Ich denke ihr werdet mir da recht geben, bei den Chassis fängt alles an. Ich habe jetzt schon einige Lausprecher gebaut, und in letzter Zeit auch selbst entwickelt. In den meisten von mir gebauten Lautsprecher sind Eton Lautsprecher eingesetzt worden. Ja, ich kann sagen, dass ich ein Fan dieser Marke bin. Es ist nicht nur die hohe Fertigungsqualität sondern, vor allem Anderen, dieser spezielle Eton Sound der es mir angetan hat. Leichte, sehr stabile Hexaconmembrane gepaart mit starken Antrieben und stabilen, strömungsgünstig gefertigten Körben sind dabei nur die oberflächlich zu erkennenden Merkmale dieser Chassis. Dieser technische Aufwand im Detail führt zu dieser einmaligen Klangqualität, die aber auch ihren Preis kostet.

Einmal auf diesem Niveau angekommen scheint es nur wenige, meist nur mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbundene Möglichkeiten zu geben, eine weitere Steigerung der Klangqualität zu erreichen. Wie schön ist es deshalb, dass vor einigen Monaten die Firma Eton eine neue Baureihe von Lautsprecherchassis mit dem Namen Arcosia vorstellte, die uns den Weg in eine neue Klangdimension zeigen soll. Hört sich toll an, aber nach der ersten aufkommenden Euphorie, fällt der Blick auf den extrem teuer erscheinenden Preis. Im Schnitt dreimal so teuer wir die bisher bekannten Eton Chassis gleicher Größe, .... das ist schon eine Ansage.

Planung

Trotzdem erwischte ich mich dabei in Gedanken schon einige Konzepte mit diesen Chassis durchzuspielen. Zurzeit stehen von dieser Baureihe nur 4 und 7 Zoll Chassis, insgesamt vier unterschiedliche Chassis mit unterschiedlicher Membranfärbung, zur Verfügung. Allerlei Bohrungen und Hinterlüftungen auf der Rückseite, zeigen das Eton extremen Aufwand betrieben hat. Von vorne betrachtet fällt zuerst die silber-perlmuttfarbene, Eton untypische Membran auf. Die Fertigungsqualität erscheint dabei hervorragend und äußerst hochwertig.

Das Studieren der technischen Daten hat mich nicht wirklich weitergebracht. Die TSPs und die bewegten Massen sind, jedenfalls für mich, nicht erwähnenswert verändert. Was jedoch auffällt, sind die mechanischen Widerstände die sich auch bereits in der Symphonie II Serie stetig nach unten entwickelt haben. Was also ist so besonders an diesen Teilen?

Nun, um es kurz zu machen, ich war so neugierig auf diese Chassis, dass ich mir vier 7-308er bestellt habe. Es stellte sich jedoch danach die Frage welche Spielpartner es im Hochton sein soll. Der ER4 erschien mir zwar sehr geeignet, aber ich befürchtete das er vom Schalldruck eventuell nicht mithalten kann. Markengleiche Chassis einzusetzen ist grundsätzlich nie verkehrt, aber das bedeutete für mich automatisch eine sehr begrenzte Auswahl. Ich entschied mich für den 26HD1 bzw. 26HD3 mit neuer Frontplatte. Darüber hinaus wollte ich dennoch etwas Besonderes, ein zusätzliches Highlight sozusagen. Und deshalb bestellte ich nicht nur zwei sondern vier 26HD3. Zwei pro Lautsprecher, einer vorne einer hinten. Das wollte ich schon lange mal ausprobieren und die Gelegenheit schien gekommen.

Bau

Danach war alles relativ schnell festgelegt. Bei meiner DC hatte ich bereits ein Gehäuse gebaut, dass für diesen neuen Lautsprecher sehr geeignet erschien. Also zum Plan, ca. 48 netto Liter, Hochtöner auf Ohrhöhe, vorne und hinten auf gleichem Höhenniveau. Die Simulation, mit den von Eton veröffentlichen Werten, empfahl ein 7 cm BR Rohr mit ca. 14 cm Länge. Auch hier mache ich es kurz, das war nicht so toll. Die Bässe kamen erstaunlich tief aber die Präzision sowie die Klangfarbe gefielen mir überhaupt nicht (ziemlich kalt und dünn). Da ich mit dem Gehäuse soweit ganz zufrieden war, beschloss ich den Boden mit einem Bündigfräser zu öffnen und einen Zwischenboden einzubauen. Das 7 cm BR Rohr wurde verschlossen und ein 5 cm BR Rohr in die Rückwand gebohrt. Nach dem Einsetzen des Zwischenbodens ergab sich ein netto Volumen von ca 31 Litern.

Der Umbau des Gehäuses war schnell erledigt und abgesehen von den klanglichen Vorteilen, sozusagen als zusätzlichen Bonus, bekam ich dadurch im Fuß ein separates Weichenwach.

Da es vom Lautsprecherbauen schon viele Fotos gibt hier nur ein paar Aufnahmen und Tipps im Schnelldurchlauf.

Um mir das mühsame Anzeichnen der Spanten zu erleichtern drucke ich die besagten Einzelteile meines Konstruktionsplanes als Aufkleber aus. Einfach auf die Platte kleben und los geht's. Das gesamte Gehäuse wurde bis auf die Spanten, Deckel und Boden (19 mm MDF), aus 22 mm MDF gefertigt.
Die Einzelteile nach dem Zuschnitt und vor dem Verleimen:

Ich verwende für meine Ausfräsungen einen ganz normalen, aus Holz gefertigten, Fräszirkel. Früher habe ich nur den Rand des Chassis gefräst und habe die Öffnung der Schallwand mit der Stichsäge erledigt. Das war nicht ganz so sauber, ging aber schneller. Es sieht natürlich professioneller aus, wenn die Schallwandöffnung mit der Oberfräse gemacht wird. Ich fräse dabei durch bis auf einen Millimeter um die Zentrierung nicht zu verlieren, und verwende danach einen Mini-Bündigfräser, um den Rest sauber auszuschneiden.

Funktioniert sehr gut und ergibt immer saubere Kanten.

Bis auf die Rückwand konnte alles relativ schnell zusammengefügt werden. Bevor die Rückwand plan aufgelegt und verleimt werden konnte, mussten noch kleiner Ungenauigkeiten ausgebessert werden. Ich verwende hier ein Schleifbrett, dass aus einer mit Resopal beschichteten und ausreichend großen Spanplatte besteht, die mit Schleifpapier beklebt wird. Ein paarmal die Stirnkanten entlangfahren und schon sitzt die Rückwand wie angegossen. Funktioniert natürlich auch bei aufgesetzten Schallwänden ;-)

Dämmung

Die Dämmung für ein Gehäuse von etwa 30 Liter ist relativ einfach mit etwa 2,5 Beuteln Sonofil pro Gehäuse zu bewerkstelligen. Wie schon oft hier beschrieben, locker füllen und den Bereich des BR Rohr aussparen.

Bassreflexrohr

Je nach Geschmack und Raum ist es möglich das IT. HP 50 - BR Rohr bis zu einer Länge von 11 cm zu kürzen. Ungekürzt hat es mir allerdings am besten gefallen.

Weichenentwicklung

Auch wenn eine Zweiwegekonstruktion im Vergleich zu einem "Dreiwegerich" natürlich deutlich einfacher zu beschalten ist, so gilt es doch auch hier einiges von vorneherein zu beachten. Sehr wichtig ist der Boden oder Wandabstand der eingesetzten Basschassis oder TMTs. Bei einem klassischen 3 Wege-Lautsprecher mit 1 m Bauhöhe ist der Basslautsprecher ca. 30-40 cm vom Boden entfernt. Hier muss das Aufdicken des Basses durch die Bodennähe berücksichtigt werden. Bei einem Zweiwege-Standlautsprecher ist der Bass oder TMT deutlich höher positioniert. Je nach Durchmesser der Chassis werkeln diese dann in luftigen Höhe (ca. 60-80 cm). In einem solchen Fall ist mit nahezu keiner Bodenunterstützung zu rechnen und der Frequenzschrieb sollte recht linear ausfallen. Noch schlimmer ist es bei einer D'Appolito-Anordnung, bei der ein Bass oder TMT noch weiter oben sitzt und ohne jede Unterstützung des Bodenpersonals zurechtkommen muss. Hier kann es manchmal sogar nötig sein, den Hochtöner um 1-2 db zurückzunehmen.

Der Arcosia TMT zeigt von vorneherein einen schönen Freuquenzgangverlauf. Lediglich das Gebirge zwischen 4 kHz und 8 kHz gilt es schaltungstechnisch besonders zu bearbeiten. Mit einer passenden Luftspule wird der ab 300 Hz nach oben strebende Frequenzgang nach unten gedrückt. Mit einem bei 4800 Hz einsetzenden Sperrkreis sieht das Ganze dann schon recht gut aus. Die letzten widerspenstigen Spitzen des Frequenzgangs konnten dann durch einen kleinen Kondensator, parallel zur Bassspule geschalten, schön begradigt werden.

Nun zum Hochton. Da gibt es jetzt nicht viel zu schreiben. Die angestrebte Übernahmefrequenz von ca. 3000 Hz konnte relativ leicht mit einem Filter 2. Ordnung eingestellt werden.

Ohne Beschaltung sieht der Bereich zwischen 4 kHz und 10 kHz am besten aus. Bei 3 kHz zeigt der 26HD3 einen Einbruch von ca. 2.5 db um sich danach bei 2,3 kHz wieder aufzubäumen und später ab 1,5 kHz wellenförmig abzufallen. Wie schon oftmals hier im Forum beschrieben, wird dieser Frequenzgang durch die Breite der Schallwand hervorgerufen.

Nach meiner Erfahrung ist eine Weiche und harmonische Hochtonwiedergabe sehr abhängig von der korrekten Dämpfung der eingesetzten Filter. Ein Überschwingen (Überdämpfung des Filters) kann sich klanglich negativ bemerkbar machen. Messtechnisch ist das leider nicht immer sofort erkennbar. Erst wenn es zu heftigen Überschwingen kommt zeigen sich Auswirkungen im Klirr.

Als letzte Zutat zur HT Weiche fügte ich noch einen kleinen Widerstand nach der parallel geschalteten Spule ein, um den Frequenzgang des HTs schneller abfallen und die kleine Delle bei 2,3 kHz nicht zu dominant werden zu lassen. Nach dem ersten Probehören dieser Weichenschaltung störte mich trotzdem noch etwas. Ein weiterer kleiner Widerstand vor dem Hochtöner, der letztendlich nur den Bereich vor 10 kHz leicht abkippen lässt, brachte mir das gewünschte Ergebnis.

Bei einem Schalldruck von 90.5 db wird natürlich auch eine Impedanzlinearisierung für die Besitzer von Röhrenverstärkern benötigt die dem Weichenplan hinzugefügt wurde. Hmm, aber das ist doch noch nicht alles? Da war doch noch etwas? Ja genau, der zweite Hochtöner!

Natürlich habe ich mir vorher viele Gedanken gemacht wo und wie ich den rückwertigen Hochtöner in das Gesamtsystem einbinde. Ich habe viel auf anderen Seiten gelesen, positive so wie negative angebliche Erfahrungen studiert. Unterm Strich kam da heraus: Ja machbar aber "Diffus Schall? Nicht gut für die Präzision und Ortbarkeit", "Bringt nichts", "Hochtöner auf der Rückwand? Was soll der denn da?" ..aber auch.

Kann durchaus interessant sein, man darf es nur nicht übertreiben. Teilweise konnten die Aussagen nicht unterschiedlicher sein. Tatsache ist, dass viele renommierte Hersteller bereits Systeme vorgestellt haben die einen Rückwärtigen Hochtöner, manchmal sogar mit einem zusätzlichen rückwertigen Mitteltöner, verbaut haben. Diese Systeme stellen sehr oft die Flaggschiffe bestimmter Serien dar und kosten natürlich mehrere Zehntausend Euro.

Ist das alles nur Quatsch? Und was ist mit den Anhängern von Dipolen? Sind die alle verrückt geworden?

Nein, sicherlich nicht. Leider findet man nicht allzu viele Informationen wie diese Systeme abgestimmt oder beschalten werden. Also musste ich das selber herausfinden. In der Winkelmessung sieht man das die Hochtöner bei der 30 und 60 Messung ab ca. 4-5 kHz immer weiter abfällt.

(Sorry, die Winkelmessung ist nicht besonders schön. Mein Micro macht unter Winkel leider keine guten Messungen. Rot 0, Gelb 30, Grün 60)

Und genau da wollte ich ansetzten. Dort sollte der rückwärtige Hochtöner einsetzen und den abfallenden Frequenzgang auffüllen. Was ich absolut nicht wollte war, dass der rückwärtige Hochtöner zu sehr in den empfindlichen Präsenzbereich hineinspielt. Nach den ersten Weichenschaltungen zeigte sich jedoch, dass ein Filter 2. Ordnung für meine Vorgaben nicht ausreichte. Zudem wollte ich über ein tolles neues Terminal, dass seit einiger Zeit Bestandteil des Intertechnik Lieferprogramms ist, mir die Möglichkeit einräumen den Lautsprecher auf die räumlichen Gegebenheiten einstellen zu können.

Ich suchte deshalb nach einer Weichenschaltung die alle Kriterien erfüllt und verschieden Impedanzen des Hochtöners, hervorgerufen durch die notwendigen Widerstände und Kondensatoren, toleriert.

Das Terminal verfügt neben vier vollisolierte Anschlussklemmen, die Bi-Wiring zulassen, zwei Felder mit Steckbrücken mit jeweils 3 Positionen zur Pegelabsenkung und/oder Einstellungsänderung. Die einfachste Möglichkeit erschien mir ein 6 db Filter zu sein, der mit einem Sperrkreis kombiniert, den Hochtöner rechtzeitig vor dem Präsenzbereich aus dem Rennen nimmt. Die Bi-Wiring Anschlüsse wurden deshalb umfunktioniert. Die Front wird mit dem unteren beiden Klemmen betrieben während der Hochtöner auf der Rückwand an den oberen Klemmen hängt.

Den Frequenzgang des hinteren Hochtöners, inklusive der verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten finden wir hier:

Das rechte Diagramm zeigt die unterschiedlichen Impedanzen des Lautsprechers die sich bei den verschiedenen HT Einstellungen ergeben können. Keine von Ihnen kann als "verstärkerkritisch" eingestuft werden.

Der Klang

Arcosia Primo

Auch wenn es nicht leicht fällt werde ich mich bemühen eine möglichst objektive Klangbeschreibung zu formulieren.

Den Charakter der Arcosia Primo, so taufte ich die Variante des Lautsprechers ohne den in der Rückwand verbauten Hochtöner, würde ich als weich und ausgewogen beschreiben. Der 26HD3 spielt unaufdringlich neutral, ohne zu nerven und ohne Überbetonung.

Der Arcosia TMT hingegen ist schon eine Klasse für sich. Nach den Stunden des Probehörens, in dem sich der Lausprecher natürlich auch weiter eingespielt haben, bin ich immer wieder über die Klarheit und Schwerelosigkeit der Darstellung von Stimmen und Instrumenten begeistert. Es scheint das jedes Detail, jeder Impuls verarbeitet werden kann, und so fallen mir bei verschiedenen Aufnahmen jetzt z.B. Nebengeräusche oder Details auf die ich vorher nie so wahrgenommen habe. Das Atmen der darstellenden Musiker, ein kleines Knarren verursacht vom Hin- und Herrutschen eines Hockers im Orchester, das Umblättern der Notenblätter und und und.

Dabei offerieren die Arcosias diese Details so im Vorbeigehen, mit einer Leichtigkeit, einer Selbstverständlichkeit, und das sogar bei geringen Lautstärken. Bitte nicht falsch verstehen, ich höre diese Details natürlich auch bei meinen anderen hochwertigen Lausprechern jedoch muss ich da zum Teil schon etwas genauer hinhören. Es ist vielleicht so wie der Unterschied zwischen HD-ready und Full-HD.

Zudem gehen die neuen Siebenzöller erstaunlich tief runter. Aus etwas über 30 Litern Gehäusevolumen ist das schon eine erstaunliche Tiefbassausbeute. Er kommt nicht zu trocken aber präzise mit ausreichend Grundtonwärme.

Arcosia Primo +

Auch hier gilt alles was ich vorher schon beschrieben habe. Aus einem zusätzlichen Hochtöner erwächst nicht gleich ein total anderer Lautsprecher. Aber er kann Akzente setzen die sich hauptsächlich auf die Bühnentiefe auswirken. Ich bilde mir auch ein, dass bei vielen Musikstücken der zusätzliche Hochtöner die Natürlichkeit der Wiedergabe verbessert. Bei klassischer Musik oder Chören ist das sehr interessant. Voraussetzung für diesen Effekt ist allerdings die korrekte Aufstellung. Beim Testlauschen in meinem Wohnzimmer stellte sich heraus, dass der optimale Abstand zur Wand ca. 40 - 60 cm (gemessen von der Rückwand) beträgt. Stimmt der Abstand zur Rückwand und die Aufstellung der Lautsprecher im Raum bekommt man dieses zusätzliche Plus an Tiefe.

Nun ich muss sagen, in meinen eigenen vier Wänden möchte ich den rückwärtigen Hochtöner nicht mehr missen. Und wenn er mir widererwartend nicht mehr gefällt, das kann ich mir jetzt zwar nicht vorstellen aber wer weiß, kann ich ja immer noch den Stecker ziehen.

Viele Grüße aus Ingolstadt
Christian

Die Eton Arcosia Primo und die Primo Plus sind demnächst bei Intertechnik erhältlich.
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