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NextAir26
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Best.-Nr. 1385337

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Details

Lautsprecherbausatz Next Air 26 mit Gradient AT1 ohne Gehäuse

Merkmale

Wege 3-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 8
Kennschalldruck (dB) 90
Höhe (cm) 1.100,00
Breite (cm) 23,00
Tiefe (cm) 49,00
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Gradient
Preislevel 500-700 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Alternative Artikel

Bild Bezeichnung Preis Menge
RS-07/22
3,50 € / Stück
inkl. MwSt.
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Bauberichte

NextAir 26

NextAir 26


Leicht könnte man auf den doch recht naheliegenden Gedanken kommen, dass wir ständig Langeweile haben und daher die Zeit gern mit der Erfindung neuer Bauvorschläge totschlagen. Gemessen an der Produktivität industrieller Hersteller ist unsere Schlagzahl selbstverständlich weitaus höher, immerhin arbeiten wir nicht nur mit einem Produzenten zusammen, aus dessen Chassis wir Lautsprecher für überschaubar begrenzte Käuferwünsche erstellen. Unser Anspruch vom Spaß bis zum Blues fordert Serien, die nicht nur zusammen passen, sondern zudem auch noch ausbaufähig sein müssen, andererseits aber auch noch jede für sich einen Platz besetzen darf, den die anderen frei gelassen haben. Auch nach fast zehn Jahren Magazin können wir uns immer noch nicht auf das berühmte Sofa setzen, um mit den schon erfundenen Boxen entspannt der bevorzugten Musk zu lauschen. Dafür bleibt uns hoffentlich noch genug Zeit, wenn wir in ein oder zwei Jahrzehnten oder geringfügig später die verdiente Rente und all die angesammelten Schallplatten in aller Ruhe genießen dürfen.

Erst vor vier Monaten starteten wir mit der NextAir 18 eine neue Serie, in der wir einen Excel-17er mit unserem Gradient AMT AT-1R verkuppelten, heute präsentieren wir mit der NextAir 26 die dritte Ausbaustufe des Themas und zugleich die große Front für das zugehörige Heimkino und diejenigen, die unseren Dreiwege-Sub trotz aller guten Argumente nicht genehmigt bekommen..

Dingen Namen zu geben, gehört zu den lästigen Pflichten, doch ohne sie ist eine Diskussion über das Objekt der Begierde reichlich mühsam. Über die Kiste mit dem 26er Bass, 17er Mittel- und AMT-Hochtöner wird niemand reden. Daher haben wir schon seit Jahren dem Familienvornamen die Bassgröße angehängt und so verrät die Bezeichnung dem Eingeweihten auch schon ein paar Dinge, die sonst erst umständlich umschrieben werden müssten. Die NextAir 26 nutzt also verlässlich den Excel W 26 FX 002 als Basis, wir haben ihn vor der Gehäuseberechnung natürlich auf unsere Normwand geschraubt und alle üblichen Daten und Kurven vermessen. Hier sind die Ergebnisse:

Datenblatt W 26 FX 002:




Ausstattung:

Membran: Nextel beschichtetes Papier Polplattendicke 6 mm
Sicke Gummi Wickelhöhe 20 mm
Korb Druckguss Magnetdurchmesser 143 mm
Polkernbohrung nein, wegen Phase Plug Befestigungsbohrungen 6  
Zentrierung Flachspinne, hinterlüftet Außendurchmesser 269 mm
Magnet Ferritmagnet Einbaudurchmesser 234 mm
Schwingspule 51 mm Einbautiefe 110 mm
Träger Aluminium Frästiefe 5,8 mm


Parameter:

Fs 35 Hz Mms 40,4 Gramm
Diameter 206 mm BL 10,12 Tm
ZMax 40 Ohm VAS 70,30 Liter
Re 6,2 Ohm dBSPL 90,1 dB/1w/1m
Rms 3,3 kg/s L1kHz 0,29 mH
Qms 2,91   L10kHz 0,21 mH
Qes 0,51   SD 336 cm²
Qts 0,43   MMD 36,9 Gramm
Cms 0,47 mm/N Zmin 7,04 Ohm

Messdiagramme:

     
 Frequenzgang

 Impedanz

 Frequenzgang 0/30/60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall


Aus den Parametern errechnete uns LSDCad eine Gehäusegröße von ziemlich 80 Litern mit Reflexkanal-Öffnung von 27,2 x 3 cm bei 13,9 cm Tiefe. Da wir die NextAir aus praktischen Gründen zweigeteilt bauen wollten, brauchten wir Holz für einen Kasten mit 31 (B) x 70 (H) x 49 (T) cm und 19 mm Wandstärke. Wir wählten MDF und ja, das gibt es fast nur noch in 18 mm Dicke, aber aus alter Gewohnheit rechnen wir immer noch mit 19 mm. Dass dabei rundum 1 mm bei den umhüllenden Platten übersteht, nehmen wir dankend in Kauf, denn die sind als "Schnittreserve" durchaus sinnvoll. Schlimmstenfalls hat der Bündigfräser, der keinem ernsthaften Selbstbauer fehlen sollte, etwas zu tun. Diesmal haben wir keine Fotos vom Aufbau gemacht, aber Sketchup ließ uns trotzdem die Platten sogar ohne Leim an den Händen leicht zusammensetzen.



Wegen des Aufbaus auf der Front können die nachfolgenden Innenbretter erst nach Drehen der Konstruktion eingeklebt werden. Bis der Leim abgebunden hat, kann die 2. Box in den gleichen Status gesetzt werden.




Wer in der oberen Reihe die Lage des Bodenbretts nicht wirklich orten kann, muss nicht verzweifeln. Das Gehirn spielt ihm lediglich einen Streich, es lässt sich aber selbst leicht durch einen Blick auf die linke Seite des linken Bildes unten überlisten.

Wenn beim Bau des Oberteils Fragen auftauchen, können sie unter dem Bericht gestellt werden. Aber um sieben Bretter zu verleimen, sollten die Bauzeichnung oder die Sketchup-Dateien (Bass und Oberteil) alle erdenklichen Probleme beseitigen. Alle Bretter sind diesmal in eigenen Layern abgelegt, auch die Bemaßungen sind einzeln einblendbar und bei Bedarf eigenhändig zu ergänzen.




Wer seine NextAir 18 mit dem Bassteil erweitern möchte, muss nicht unbedingt ein neues Oberteil bauen. Die Abmessungen sind identisch, nur der Reflexschlitz muss geschlossen werden. Das geht einfach mit einer innen vorgeklebten Leiste, die aus dem ventilierten einen geschlossenen Kasten macht.

Im Wesentlichen vorgegeben war der Weichenaufbau, das Oberteil hielt sich an die Topologie der NextAir 36, auf die wir die 18er schon angepasst hatten. Den Pegel des AT-1R zügelten wir mittels zweier Widerstände, von denen einer vor und einer hinter dem Weichenzweig platziert wurde. Durch diese Maßnahme war es möglich, die oberen Frequenzen etwas mehr abzuschwächen, was sich positiv auf das Langzeithören auswirkt. Bass und Mitten wurden mit Filtern 2. Ordnung gezähmt. Die perfekte Addtion der Zweige wurde mit phasengedreht angeschlossenem W 18 erreicht. Wer nun seinen Blick auf den Schaltplan schweifen lässt, wird sofort an der Beschriftung erkennen, dass eigentlich Bass und Hochtöner verpolt sind. Hiermit ist gewährleistet, dass im Heimkino alle Komponenten oberhalb des Basses gleich gepolt sind. Garantiert werden viele Einmesssysteme darauf mit der Fehlermeldung reagieren, die Frontlautsprecher seien falsch verkabelt. So doof ist Technik halt manchmal, aber dagegen hilft einfaches Ignorieren. Für Röhrenhörer, die immer noch meist Stereo bevorzugen, haben wir natürlich auch die Impedanz geglättet.




Fehlen nur noch die Messdiagramme, die wie immer mit aufgebockter Box erstellt wurden.

     
 Frequenzgang

 Impedanz

 Frequenzgang 0//30/60°
     
 Klirr für 90 dB  Sprungantwort  Wasserfall

Für die meisten Nachbauer sicher wichtiger als alle Technik sind die Bilder vom Auf- und Einbau der Weichen und der Chassis. Dazu haben wir ein paar Fotos gemacht, die spätere Fragen beantworten können. Beginnen wir mit der Weiche, deren Zweige wir jeweils separat auf ein Holzbrett klebten. Die Bauteile werden ausschließlich mit den eigenen "Beinen" verbunden.

Aufbau





Einbau





Nach dem Einbau der Weichen werden die Boxen locker mit Sonofil gefüllt. Jede Box verlangt nach acht Beuteln, drei der Matten erhält das Oberteil, im Unterteil bleiben grob 10 cm oberhalb des Reflexschlitzes frei. Sollte sich jemand für die Farbe der Boxen begeistern, sie heißt MDF natur, kann aber unterschiedliche Schattierungen haben. Zwei bis vier Ölaufträge und ein wenig Polieren ergeben eine griffige, leicht glänzende Oberfläche.



Im Hörraum konnten wir dann überprüfen, ob sich die 70 Euro für das MDF gelohnt haben. Zuerst wurden kleine Gummifüße unter jeden Kasten geschraubt und dann gewohnheitsmäßig der KT 88 mit den NextAir 26 verkabelt. Die Testtöne kamen via Studio-Soundkarte mit excellentem DAC von der Festplatte, An dieser Stelle sei ein kleiner Abschweifer erlaubt: Nie war es einfacher, Musik unterschiedlichster Machart direkt vom Hörplatz aus zu steuern, auch wenn es gesundheitlich bedenklich ist, stundenlang nahezu bewegungslos auf dem Sofa zu verharren. Klassik, Jazz, Blues oder Rock liegen gerade nur einen Fingerklick weit auseinander.

Doch kehren wir zurück zum eigentlichen Anlass, der Beurteilung der Wiedergabe der bequem zu erreichenden Titel. Eine große Box mit gewissem Anspruch muss nicht mit stark komprimierten Charts rauf und runter oder Heavy Metal glänzen, dafür reicht allemal die Einsteigerklasse aus. Kleine Ereignisse im Hintergrund bei lauten Passagen wahrzunehmen sind das Markenzeichen der Bluesklasse, Bassläufen oder dem Ausklingen der Beckenanschläge bei geringem und hohem Pegel gleichermaßen Ton für Ton folgen zu können, sind das A und O, auf das ich besonderen Wert lege. Grob- und Feindynamik, was nicht heißt, alles gleich laut oder leise, räumliche Abbildung, tonale Ausgewogenheit sind die Dinge, die ich hören will. Glaubhafte Wiedergabe von komplexem Geschehen ohne merkliche Anstrengung in meinen großen Horraum zu bringen, erwarte ich von meinen Lautsprechern. Nun, ich wurde nicht enttäuscht. Bei "Jazz in the Pawnshop" saß ich mittendrin im schwedischen Cafe, hinten das Gemurmel der Besucher, dazwischen das Klingeln der Kasse und vorn Arne Domnerus, der von all dem völlig unbeeindruckt ganz ruhig begleitet vom unaufdringlichen Schlagzeug sein Saxophon spielte. Als die letzten Schwingungen des Xylophons im Raum verklungen waren, Ablaus vom nun aufmerkamen Publikum. Nichts Aufregendes, einfach nur Atmosphäse übertragen in meine Halle. So richtig ab ging es dann aber, als die Musiker ihre Version des guten "Take Five" zum besten gaben. Egil Johanson war ein großartiger Schlagzeuger!

Ein Hochgenuss, als die Wiener Symphoniker unter Bernstein Mahlers 5. in unserer Hütte einspielten. Blech, nicht scharf, aber scharf umrissen, die Kesselpauke mit deutlichem "Bumm" und Fell auf der großen Trommel, die Schlagbecken setzen Akzente. Kein Musiker verlässt seinen Platz, auch wir sitzen eine gute Stunde an unserem  Die Lautsprecher? Ach so, stimmt, die sind ja auch da, als ich die Augen wieder öffne. Doch warum stehen sie da einfach so vor der Bühne herum, haben sie sonst nichts zu tun? Können Lautsprecher fühlen? Wenn ja, dann verharren sie wie der Zuhörer auf dem drei Meter entfernten Sofa in stiller Ergriffenheit.

Technik:

Chassis Excel W 26 FX 002 Holzliste in 19 mm MDF
  Excel W 18 NX 001 pro Bassbox:
  Gradient AT-1R 1430 x 230 (2x) Front/ Rückwand
    700 x 310 (2x) Front/ Rückwand
    700 x 490 (2x) Seiten
    272 x 490 (2x) Deckel/ Boden
    272 x 100 (8x) Versteifungen
Funktionsprinzip Bassreflex 272 x 120 (1x) Reflexbrett
Nennimpedanz 8 Ohm pro Oberteil:
    400 x 262 (2x) Seiten
    400 x 230 (2x) Front/ Rückwand
Terminal 3 Paar Polklemmen 262 x 192 (2x) Deckel/ Boden
Dämmstoff 8 Beutel Sonofil 100 x 192 (1x) Versteifung
     
    Frästiefe Bass: 6 mm
    Mittel- und Hochtöner: 5 mm

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