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Agile

Agile

mit Eton und ScanSpeak

Best.-Nr. 1385361

1.893,50 € / Stück
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1591.18 € exkl. MwSt
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Details

Lautsprecherbausatz Agile mit Eton und ScanSpeak Lautsprechern, ohne Gehäuse

Merkmale

Wege 3-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis Eton
Preislevel >1500 -2000 Euro

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprechergalerie

Ralf von Himbeertoni
Ralf von Himbeertoni
Ral von Himbeertoni
RR©170902_052web2.jpg von baumawas

Bauberichte

Agile: schnell, transparent, stark!

Agile: schnell, transparent, stark!

Eigentlich

bin ich mit meiner Abhöre ja gut bestückt und auch sehr zufrieden. Die neuen Eton Arcosia Chassis hatten mich aber sehr neugierig gemacht. Was machen sie anders und wie wirken sich die neuen Materialien auf den Klang aus?

Meine Neugier sollte dann Ende letzten Jahres endlich befriedigt werden. Nach einem Service Einsatz in Österreich musste ich auf dem Heimweg eh noch eine Übernachtung einplanen. Ingolstadt lag ja direkt auf dem Weg und so hatte ich mich am Freitagabend mit Christian verabredet um seine neue Primo in Augenschein zu nehmen. Die Lautsprecher hatten jetzt noch nicht ganz die finale Abstimmung. Trotzdem hat mich der Mittelton aus den Arcosia schon nach den ersten Tönen fasziniert! Es ist einfach diese Leichtigkeit und Klarheit mit der sie die Musik wiedergeben. Ohne unnatürlich zu wirken und dazu mit wunderschönen Klangfarben.

Die Planung

Am gleichen Abend begann dann mit Christian auch schon die Planung für einen neuen Lautsprecher. Die Vierer Arcosia waren gesetzt. Dazu sollten pro Seite zwei Achter Bässe kommen. Allerdings haben wir uns an diesen Abend bei den Bässen und dem Hochtöner noch nicht endgültig festgelegt.

Wieder Zuhause angekommen begann gleich die Planung für das Gehäuse. Hierbei half mir mein Neffe Nils, der mir die ersten Zeichnungen machte. Allerdings noch mit ER4 und furniert.

Im weiteren Verlauf der Planung entschied ich mich, die Lautsprecher so flexibel wie möglich zu halten. In die Planung floss ein Terminal mit vier Anschlüssen ein. Eine eventuelle Aktivierung und ein zusätzlicher rückwärtiger Hochtöner sollte leicht erweiterbar sein.

Im Hochton sollte ein Exemplar mit einer Grundplatte von 104mm zum Einsatz kommen. Diese Größe wird mittlerweile immer mehr zum Standard bei vielen Herstellern. Falls das ausgewählte Exemplar nicht den Erwartungen entspricht, oder sich einfach nicht in das System einfügen will, wäre er in der Entwicklung problemlos austauschbar.

Nach einigen Telefonaten mit Christian haben wir uns im Bass dann für den Eton 8-512 / C8 / 32 HEX entschieden, und im Hochton soll der Scan Speak Ring Dome Tweeter R3004 / 66200 zum Einsatz kommen.

Bei der Auswahl für das Material zum Gehäusebau entschied ich mich mal etwas Neues auszuprobieren. Die Front und Rückwand sollten aus 40mm Buche Kernholz gestaltet werden. Passendes Material habe ich bei den Holztreppen Herstellern gefunden. Das Standardmaß ist hier 100x30x4cm allseitig Gehobelt und fertig geölt. Der Preis liegt hier bei etwa 40.- EUR pro Platte. Super Qualität! Da ich aber 120 x 28 cm brauchte würde die Extraanfertigung doch einiges teurer.

Das Innengehäuse sollte aus 18mm Multiplexplatten entstehen, und mit drei Spanten versteift werden. Die Seiten und der Deckel bekommen eine 3mm Plexiglas XT Verkleidung in tiefschwarz Spiegelglanz. Multiplex und Plexiglas habe ich mir im Fachhandel fertig auf Maß fräsen lassen. Das hat den Vorteil, dass die Toleranzen hier nur bei 0,1mm liegen und ich alles ohne großen Aufwand leicht zusammenfügen konnte.

Aufgrund der kalten Jahreszeit wurden die Arbeiten in den Keller verlegt. Was eine ziemliche
Sauerei verursachte und mir ein weiteres Wochenende kostete um diese wieder zu beseitigen. Hatte aber den Vorteil, dass dieser bei der Gelegenheit wieder einmal richtig entrümpelt wurde. Das taillieren der Schallwand wurde dann an einen schöneren Tag auf die Terrasse verlegt.

Hier nun einige Bilder vom Bau

Auf dem folgenden Bild sieht man, dass das Innengehäuse kleiner wie die Front ist. Hier wurden dann die Plexiglas Platten passgenau eingeklebt. Zum taillieren der Front habe ich mir eine Schablone angefertigt, um den Bereich um den Hochtöner gleichmäßig auszufräsen.

Das Auslaufen der Phasen nach unten und oben wurde danach angezeichnet, und mit dem Bandschleifer weggeschliffen.

Die ganze Entwicklung gestaltete sich doch als nicht so problemlos. Christian hat hier sehr viel Arbeit und Herzblut reingesteckt. In der Woche vor Pfingsten war er dann aber doch zufrieden mit seinem Werk.

Nach Fertigstellung wurden die Gehäuse ins Auto gewuchtet, und ....

... ins 600km entfernte Ingolstadt zu Christian gebracht.

Da standen sie nun. Groß und mächtig, mitten in unserem Wohnzimmer. Da ich aus technischen Gründen meine Lautsprecher im zweiten Stock unseres Hauses messe (Deckenhöhe), musste ein Exemplar erst mal nach oben gebracht werden. Na ja, solange Ralf noch da war, kein Problem. Vom äußeren Eindruck sind die Lautsprechergehäuse richtig gut gelungen. Die Front- und Rückseite aus 4 cm massiven Buchenholz fällt sofort auf. Massiver und stabiler geht es wohl nur noch mit Beton. Gott sei Dank hatte sich Ralf nicht für diese Variante entschieden. Auch die Seitenverkleidungen aus Acryl gefallen mir sehr gut. Da die Lautsprecher später noch einmal über 600 km nach Hause transportiert werden sollten durfte ich leider die Schutzfolie nicht abziehen. Aber gereizt hätte es mich schon.

In den folgenden Tagen machte ich mich daran die Chassis einzubauen und anzuschließen. Ralf konstruierte die Lautsprecher so, dass die Weiche außerhalb des Gehäuses angeschlossen werden kann. Das erleichterte die ganze Sache ungemein.

Die Dämmung erfolgte komplett mit Sonofil. Ein Beutel Sonofil (=zwei Lagen) jeweils in die obere Kammer und hinter die HT/MT Kammer, sowie jeweils in die beiden unteren Abteilungen (also insgesamt 4 Beutel pro Lautsprecher) wurden gleichmäßig eingebracht. In dem HT/MT Gehäusen (8 Liter) fand jeweils nur eine Lage Sonofil Platz.

Noch ein paar Worte zur Auswahl der Chassis. Wie Ralf oben bereits erwähnte, sollten die Eton Arcosia 4-318 den Mittelpunkt der Lautsprecher bilden. Nicht nur aus optischen, sondern auch aus Gründen der Impedanz, überzeugte ich Ralf den 8-512 aus der Symphonie 2 Serie zu wählen. Und vom Scan Speak R3004/66200 hat man bisher nur gutes gehört und gelesen. Als sog. Ring Radiator wird ihm nachgesagt, dass er den Schall bündelt und somit geringere Reflektionen an Zimmerdecke, Boden und auch Seitenwand produziert. Für Ralf, als überzeugter ER4 Hörer, vielleicht eine Alternative.

Nun zur Weiche

Die Vorgaben die ich Ralfs Vorlieben entnahm waren ein durchaus präsenter aber nicht zu dominanter Bass (straff, trocken und tief) gepaart mit einer weichen Mittel- und Hochton Wiedergabe (... und hier je weicher desto besser). Hört sich nach einem klaren Auftrag an ... ist aber alles andere als leicht, da diese Attribute wohl doch sehr Auslegungssache sind.

Zudem war das Messen dieses Lautsprechers, in meinem Räumen und den mir zu Verfügung stehenden Mitteln, extrem schwer und brachte mich oft zur Verzweiflung. Die Messdiagramme sind deshalb eine Kombination aus Nahfeld- und Fernfeldmessungen und sehen aufgrund dessen nicht so aus wie sie aussehen könnten.

Der 8-512er war relativ einfach mit einem Filter zweiter Ordnung zu beschalten. Um die Impedanz nicht zu weit nach unten fallen zu lassen, wählte ich einen etwas kleineren Kondensator als es nach einer Simulation eines klassischen Butterworth-Filters möglich wäre. Die Minimumimpedanz konnte ich somit auf 3,4 Ohm halten und zudem sicherstellen, dass es zu keinem "Überschwingen" des Basses kommt.

Der Mitteltöner stellte mich jedoch vor etwas größere Probleme. In den ersten Messungen fiel sofort eine Sickenresonanz im Bereich zwischen 1300 und 1400 Hz auf. Tja, nicht schön aber auch nicht zu ändern. Auch die Resonanzspitzenspitzen um 10 kHz schüchterten mich etwas ein. Im späteren Verlauf meiner Entwicklungsarbeit stellte sich jedoch heraus, dass die Sickenresonanz akustisch nicht relevant ist, und die Resonanzspitzen gefährlicher aussahen als sie wirklich sind. Der Hochpass konnte ebenfalls mit einem Filter zweiter Ordnung, und der Tiefpass mittels eines Filters erster Ordnung plus einem Saugkreis realisiert werden. Um die letzten Reste der Resonanzspitzen zu eliminieren wurde zudem noch ein Minikondensator über die MT Spule gesetzt. Die Überhöhung bei 2800 Hz wollte ich zum Schluß auch noch etwas begradigen. Änderungen der Schaltungen zeigten jedoch gleich Wirkung auf den Übernahmebereich. Nachdem ich mir die Winkelmessungen angesehen habe beschloss ich diesen Pickel zu akzeptieren. Man sieht hier sehr schön das dieser Bereich unter Winkel sehr schnell zusammenfällt.

Der Hochtöner verhielt sich dann wieder unkompliziert. Ein Filter zweiter Ordnung konnte den Hochtöner leider nicht gänzlich in die Knie zwingen. Ich musste mich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden. Filter zweiter Ordnung plus Saugkreis oder gleich für einen Filter dritter Ordnung. Ich entschied mich für die Schaltung mit weniger Bauteilen, für einen Filter dritter Ordnung.

In den nächsten Tagen und Wochen hatte ich aus beruflichen Gründen wenig Zeit. Wenn jedoch Zeit war und ich die Muße dazu hatte, wurde gehört und bewertet und wieder gehört. Das führte dazu, dass ich die Weiche noch dreimal änderte und die Lautsprecher vom Erdgeschoss in den zweiten Stock und wieder in das Erdgeschoss schleppen musste. Eine gewisse Fitness ist bei diesem Hobby gewiss kein Nachteil.

Bei den beschriebenen Änderungen handelte es sich nicht um große, eher um kleine, manchmal sehr kleine Änderungen die sich jedoch zum Teil frappierende Verbesserungen brachten. Die Übernahmefrequenzen (250 Hz/ 3900 Hz) veränderten sich kaum.

Mein Job war nun getan und ich war schon sehr gespannt darauf wie sie Ralf wohl gefallen.

Und noch einmal 600 km

Habe dann gleich das Hotel gebucht und am frühen Pfingstsamstag ging es mit Frau und Dackel wieder einmal ins bayrische Ingolstadt, wo wir dann am frühen Nachmittag eintrafen. Tanja machte uns erst einmal einen Kaffee und Gebäck, und die Agile lief sich im Hintergrund schon einmal leise warm. Dann ging es mit Christian aufs Sofa, und ich lauschte konzentriert was dort aus den Lautsprechern auf mich zukam.

"WOW" !Diese klare losgelöste transparente Wiedergabe und ein bei allen Lautstärken absolut durchhörbarer und staubtrockener schwarzer Bass. Absolut bemerkenswert ist hier die Einbindung des HT. Man hört ihn nicht raus! Er bildet eine komplette Einheit mit den Arcosia! Das ist einfach perfekt!

Jetzt stellte ich mir so langsam selbst ein paar Fragen. Wie werden sich die Lautsprecher in meinem Raum, an meiner Kette machen? Wie wird sich die Plexiglas Oberfläche machen wenn ich die Schutzfolien zu Hause abziehe?

Am Abend ging es erst einmal mit Tanja und Christian, bei wunderschönem Wetter, in den Biergarten. Hier wurde dann auch über den Namen für den neuen Lautsprecher diskutiert. Nach einigen Vorschlägen einigten wir uns auf das doch sehr gut passende "Agile".

600 km und Ungeduld

Am nächsten Morgen haben wir dann die Lautsprecher eingeladen und machten uns auf den Heimweg. Unterwegs hatte ich das Gefühl das mein Auto schneller läuft als sonst.

Zuhause angekommen wurde erst einmal mein amerikanischer Bolide zum warm laufen eingeschaltet. Dann die Lautsprecher ausgeladen, aufgestellt und die Schutzfolien vom Plexiglas entfernt. Sieht schon mal Klasse aus!

Dann durfte die Agile zeigen wie sie sich in meinen Raum macht

Meine Befürchtungen waren völlig unbegründet. Im Gegenteil. Im Grunde sind sie meiner alten Abhöre sehr ähnlich. Allerdings legen sie in jeder Beziehung noch einmal eine deutliche Schippe drauf. Das war genau das was ich gesucht habe. Sie spielen jede Art von Musik ohne zu mucken, und selbst nicht so gute Aufnahmen muss man nicht gleich wieder ausstellen. Die virtuelle Bühne ist kaum zu beschreiben, einfach Wahnsinn.

Durch die tiefschwarzen Spiegelflächen scheinen sie auch einen hohen WAF zu haben. Jedenfalls ist die weibliche Fraktion in meinen Bekanntenkreis ganz angetan von der Optik. Vielleicht spielt hier auch das Verhältnis von Frauen zu Spiegeln eine Rolle.

Zum Schluss muss ich mich hier noch bei Christian und Tanja bedanken.

Christian für die Entwicklung dieses für mich perfekten Lautsprechers!

Und Tanja dafür, dass sie das so mitgemacht hat!

Ralf

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