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Satorique4

Satorique4

Jenseits der Grenzen

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Hörevent Kerpen 5.11.16

Hörevent Kerpen 5.11.16

Vom gemütlichen Beisammensein eines halben Dutzend zum Hörevent für 20 und mehr Selbstbauer

Man kann schon fast von einer Traditionsveranstaltung sprechen. Dieses Jahr stand die Veranstaltung mehr unter dem Motto der selbstentwickelten und selbstgebauten Lautsprecher. Die Eigenentwicklungen wurden hoch und runter gehört und bestaunt.

Dabei kann man resumieren, daß Eigenentwicklungen nicht nur ein außerordentlich hohes kreatives Potential haben, von dem die Industrie sich einiges abschauen kann, sondern auch klanglich über ein sehr hohes Nivau verfügen. Klanglichen und verarbeitungstechnischen High End Anspruch gibt es im Selbstbau auch.

So, jetzt aber zu den Eindrücken:

Die standesgemäßen Probanden, die bei IT in den Hörräumen zur Verfügung stehen waren, (wie in guten Schuhgeschäften) nur als ein Teil des jeweiligen Paares vorhanden.

Es war damit klar, man wollte sich auf Wesentliches konzentriert wissen.

Im Kleinen Raum war angerichet, Eton Kompakt Monitor mit 29HD2 und 5 Zoll BMT....

Und da hatte jemand doch was auf der Fensterbank abgestellt....SBacoustics Breitbänder SB65WBA

Und die Sitzgelegenheiten im passenden gelb-schwarzen IT-Design warteten schon auf die Besetzer....

Hinter dem Vorhang wurde dann ein Päärchen Etons mit perlmuttweissen BMT-Membranen - 2x 7 Zoll mit dem bekannten Eton 26HD3 in der Mitte aufgebaut.....
...als Antrieb fungierten ein Unison Research Unico CD + Unico SE Röhrenhybrid

Das Alles fand seinen Weg aus Ingolstadt nach Kerpen - heissen Dank an Christian und Tanja (Hiwi grns!) - der Vater und die Mutter der Arcosia Primo.
Was da aus 30 Liter tönt ist Dynamik pur.
Und besonders aufstellungsfreundlich für Rückwandabstände bis 50cm konzipiert.

(..und ihr dürft mit mir schimpfen, dass ich eure Schätzchen nicht von hinten fotografiert habe.
Kommt noch, versprochen!)
Ich denke Christian wird in einem Vorstellungbeitrag mehr zu den Arcosia Primo erzählen.....

...perfekter Klang in perfekt perlmut-lackiertem Gehäuse.
(N)Arcosia Primo, so gar nicht narkotisierender Klang: outstanding !

Währenddessen im Nebenraum Vinylklänge über die neuen Eton Monitore....

Im Wechsel mit Musikdateien via BlueTooth über die SB-Breitband-Soundbar
.... Infos dazu im SB65WBA.... Thread von Carsten aka Anfänger

(zu finden unter "Sie fragen, wir antworten -> "Galerie Kundenprojekte" -> SB ACOUSTICS AB65WBAC25-4 )

...als Zuspieler Linn Basik, Dank Ralf aka Jockear - bitte ein paar Daten zum Tonabnehmer.
Verstärker war der revidierte Harman Kardon HK6500 - da wird Marcus Noetzel bestimmt ein paar Worte zu verlieren....

und
die Soundbar lieferte eine Räumlichkeit, die man den kleinen SB-Breitbändern in nur ca. 80cm Basisbriete nicht zugetraut hat.

Im grossen Raum durften dann die "La Darling • Modification" :
mit Neo3 Hochton mal ran....
..die "La Modification" von Jürgen...der bestimmt ein paar Erläuterungen für uns hat?!

Für Stärkung war üppig gesorgt - Dank an Intertechnik und alle Teilnehmer, die sich am Buffett beteiligt haben.

Zu allem kulinarischem Überfluss wurden draussen unterm Pavillon sogar noch Würstchen frisch gegrillt - toll.

Carstens Primare i22-Amp, lieferte einen schönen Vergleich zum UR Unico SE :
Class-D gegen Hybrid-Röhre -
immer noch klanggefüttert von UR Unico CD Player, der ebenfalls eine Röhrenvorstufe beherbergt....

Boxen-wechsle-dich am Nachmittag....
die Arcosias wanderten in den kleinen Raum, dafür diverse Kleingeister an den Primare...
...Jazz 37 - ein 17er Bass ist schon ein fühlbarer Tieftöner....
...SB15 mit und ohne Sub-Unterstützung...(Reinhard wird zu seiner Sechsecksäule bestimmt was schreiben...
verblüffend, wie diese Kombi in dem Raum spielte....
...und "der Rebell" ehem. Halloween Würfel -
von mir nicht gehört und deshalb schreibe bitte jemand einen Kommentar, der zu der Zeit dort gesessen und gehört hat.

...die Arcosia am HK6500 mit Vinyl....
...und später auch von CD, aber Vinyl macht schon auch richtig Spass.
Da ich keinen RIAA-Vorverstärker mehr habe, habe ich die Zeit mit den schwarzen Klangschieben genossen, auch wenn man doch echt zusammenzuckt, wenns mal ordentlich knackst.
Ausserdem fällt mir auf, dass die 7-Zöller doch ordentliche Hubbewegungen machen, die nix mit der Musik zu tun hatten.
Und dies trotz eingeschaltetem Subsonic-Filter am HK6500.
Wenn das nicht den Klang beeinflusst?!

...auch am HK6500, wussten die Zwei-Wege-Gespielinnen mit sehr unterschiedlichem Klangvolumen und
-Charakter zu gefallen....
... wobei man mit Umstöpseln der Kabel jeweils den ca. vierfachen Euronenwert erklingen lässt.....

...und verweigerten sich nicht dem Klangfutter unterschiedlichster Art von Vinyl...
...mir hatte es eine Dave Brubeck LP angetan, die mit tollen Aufnahmen von 1959 ! glänzte:
das obligatorische "Take5" und das sehr moderne "Blue Rondo ala Turk", welches mich sehr an E.S.T. errinnert.

Warum ich den schönen Linn Basik nicht in Aktion mit drehender LP fotografiert habe, ist mir heute ein Rätsel.

Die Sonne ging unter, im grossen Raum schlug die Stunde des Heimkinos, leider nur in der Stereo-Variante.
Rene hatte seine Advance Acoustic Monoblöcke mit gebracht und eine Kiste voller BluRays.
Die Symphonie 84 durfte sich als erste probieren - Sting klang aber etwas enttäuschend.
So hatte ich die von mir doch geschätzte Sym84 noch nicht erlebt - zu leblos.

...und es kam, wie es kommen musste.....
die Sym84 wanderte an die Wand un die Satori S4 nahm ihren Platz ein.

und die Kinowelt war wieder in Ordnung.

Nur die gefahrenen Pegel waren für meine Ohren teiweise zu hoch.
(...und der Raum zum fotografieren viel zu dunkel...)

...zum Abschluss noch zwei Impressionen der schönen, Arcosia Primo...
die Detailansichten - insbesondere der Rückseite - werden wir nachreichen.

Mein Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz - akustisch und kulinarisch - und ihren Enthusiasmus.
Inbesondere Andreas Wolf und Marcus Noetzel von I.T.
Immer wieder eine Freude bei euch zu hören....
Und schreibt fleissig Kommentare.

Gruss Ralf aka baumawas
Satorique 4 - High End aus Leidenschaft
Ich bau mir was neues….. Satorique 4

Ich bau mir was neues….. Satorique 4

Ich bin kein großer Geschichtenerzähler. Aber ein paar Sätze möchte ich nun doch schreiben, ansonsten denke ich, sagen die Bilder mehr als tausend Worte. Nach 32 Jahren " Pyramide" (siehe vorletztes Bild) war es an der Zeit für was Neues. Ich hab viel gelesen im Internet bzgl. Selbstbaulautsprecher. Gelandet bin ich letztendlich hier. Wie ich finde, genau richtig.

Anfangs war ich hin- und hergerissen zwischen Satorique 3 und Dreamcatcher 2. Gelandet bin ich dann bei Satorique 4. Auch weil meine Frau meinte, wenn schon, denn schon.

Probegehört habe ich keine davon. Orientiert habe ich mich nur an den Berichten hier. Entschieden hat letztendlich das Bauchgefühl, was mich eigentlich noch nie enttäuscht hat. Ich bin nicht unbedarft was Holzverarbeitung betrifft, ist unter anderem eines meiner Hobbies. Habe schon mehrere komplette Küchen, Badezimmermöbel und andere kleinere Möbelstücke gebaut. Wenn ich also hier nicht auf jeden einzelnen Bearbeitungsschritt eingehe, bin ich doch für Fragen jederzeit offen.

Zum Zuschnitt

Verwendet habe ich MDF 19mm für den Korpus. Eigentlich schneide ich alles selbst zu. Aber in dem Fall kann das der Baumarkt auf der Plattensäge viel schneller und auch präziser als ich. Ich will hier keine Werbung machen fürs Bau....s in HD, aber der Zuschnitt dort ist top. Passend auf den halben Millimeter. Die Gehrungsschnitte habe ich selbst gemacht. Also die Seiten, die ich selbst noch gesägt habe, hab ich entsprechend größer bestellt.

Verleimt habe ich ohne Lamellos oder dergleichen. Wenn man die Schraubzwingen gefühlvoll anzieht, verschiebt sich auch nichts.

Als es dann ans Lackieren ging, habe ich mich dazu hinreissen lassen, einen wasserbasierten Lack zu verwenden. (Man will ja umweltfreundlich sein). Ich hab bestimmt 4 mal lackiert mit der Rolle und auch 4 mal alles wieder abgeschliffen. Ich komme mit diesem Zeug nicht klar. Ich habe einfach keine glatte Oberfläche hinbekommen. Das Zeug trocknet einfach zu schnell, man kann nichts korrigieren. Letztendlich bin ich dann bei einem lösungsmittelhaltigen Lack gelandet. Hat auf Anhieb geklappt. Der Lack lässt einem mehr Zeit und verläuft auch sehr sauber.

Front und Rückseite hab ich dann mit 32mm Kernbuche versehen. Aber keines vom Baumarkt, sondern online bei einem Leimholzhersteller auf Maß bestellt. Auch hier mustergültig auf den Millimeter.
An der Ausformung der Front hab ich mich dann an der "Agile" orientiert. Das entsprechende Hilfsmittel zum Fräsen der Schräge ist auf den Bildern ersichtlich. Den Übergang hab ich dann mit der Japansäge gesägt, und mit dem Rotex fein verschliffen (180, 240, 320).

Behandelt wurde die Front und Rückseite mit Osmo Hartwachsöl, was ich auch für alle Möbel verwende, die ich bisher gebaut habe.