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Satorique4
Satorique4

Satorique4

Jenseits der Grenzen

Best.-Nr. 1385339

1.395,10 € / Stück
inkl. MwSt.
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Details

Lautsprecherbausatz Satorique 4. Die Satorique 4 bevorzugt und vernachlässigt keinen Frequenzbereich. Ihre Ausgeglichenheit in allen tonalen Bereichen meistert sie mit einer Lässigkeit wie man es nur von Live Konzerten kennt. Das durchspielen einzelner Musik Richtungen mit Einzeldisziplinen in den verschiedenen Rock Jazz Blues Klassen könnte man sich sparen. Tonal ausgeglichen in allen Lagen. Heimkino und Stereo Anwendung. Audyn High End Kondensatoren. CNC Gehäusezuschnitt erhältlich.

Bitte bei Bestellung angeben, ob sie den Hochtöner mit schwarzem Ring oder silbernen Ring wünschen.

Merkmale

Wege 3-Wege
Gehäuse Prinzip Bassreflex
Nennimpedanz (Ohm) 4
Kennschalldruck (dB) 90
Höhe (cm) 112,50
Breite (cm) 23,50
Tiefe (cm) 34,00
Anwendung Standlautsprecher
Hersteller / Marke der Chassis SB Acoustics
Preislevel >1000 Euro
Konstruktion/Entwicklung Intertechnik

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Alternative Artikel

Bild Bezeichnung Preis Menge
Gehäusebausatz Satorique4
279,80 € / Stück
inkl. MwSt.
versandkostenfrei in Deutschland
235,13 € exkl. MwSt

Kundenstimmen


Von: Markus B.
Bereits die ersten Töne waren dann der Hammer. Mein Problem war nur, dass ich mich nicht entscheiden konnte, was ich alles anhören will. Absoluter Favorit war natürlich Adele Live at the Royal Albert Hall; die hab ich mir mal gekauft, "Fields of Gold" von Sting z.B. ist schon auch was Besonderes. Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn alle Chassis entsprechend eingespielt sind, aber bereits jetzt bereue ich es nicht, diese Lautsprecher gebaut zu haben; die Reinheit im Hoch- und Mittelton sucht schon seines gleichen........meiner Ansicht nach einen AMT überlegen. Und heute Abend gibt es Battleship oder Transformers auf die Ohren.

Von: Vlada
Also jetzt entdecke ich meine SACD Sammlung schon wieder, die unterste Ton Linie zeigt neue Details. Weil meine Boxen nur ca. 50 cm vor der Wand stehen, dachte ich, dass ich Probleme mit zu viel Bässen haben werde. Obwohl in der Bauanleitung steht, man soll Bassreflexrohr kürzen, ich ließ es ungekürzt. Die Stärke der Bässe ist so genug, mein nicht gerade ideales Wohnzimmer ist wahrscheinlich daran schuld. Ich empfehle es auch jedem, langsam mit der Abkürzung zu gehen, genug testen, ob die Bassstärke genug ist. Also in Kürze gesagt, die S4 bringt eine ganz neue Welt in den untersten Bassbereich, es ist eigentlich die Klarheit und alle die guten Sachen plus ein eingebauter präziser Subwoofer. Also was will man noch mehr? Ich empfehle den Track Welcome To The Maschine von Pink Floyd zu testen (SACD Wish You Were Here), auf der S4 ist es einfach die Realität pur. Man bekommt sogar Angst, von der Maschine gefressen zu werden. Ich habe natürlich auch die Heimkinotauglichkeit getestet. Deswegen habe ich mir speziell die Blu-ray von Anathema gekauft, von der Marcus in seinem Baubericht schreibt. Der erste Song nahm mir einfach die Luft. Man hat so ein Gefühl, dass die Boxen einfach ein Durchgang in die Kathedrale sind und die Kathedrale sich in euer Wohnzimmer rausstreckt. Das Gitarrensolo in der Comfortably Numb in der Live Version von der letzten Roger Waters Blu-ray The Wall muss man einfach sehr laut genießen, übrigens kein Problem für S4. Kein Zusammenbruch der Details, alles ist da, jede gespielte Schnur ist da. Ein Liveerlebnis pur. Bei den Filmen werden die Effekte real dargestellt und das Beste sind verschiedene Explosionen, wo die Fenster fast zittern. Man braucht wirklich keinen Subwoofer mehr. Bei S4 ist alles Inklusive.

Bilder aus unserer Lautsprechergalerie

von baumawas
von baumawas
von Mazaksklaus
von Vlada

Bauberichte

Satorique 4 - High End aus Leidenschaft
Ich bau mir was neues….. Satorique 4

Ich bau mir was neues….. Satorique 4

Ich bin kein großer Geschichtenerzähler. Aber ein paar Sätze möchte ich nun doch schreiben, ansonsten denke ich, sagen die Bilder mehr als tausend Worte. Nach 32 Jahren " Pyramide" (siehe vorletztes Bild) war es an der Zeit für was Neues. Ich hab viel gelesen im Internet bzgl. Selbstbaulautsprecher. Gelandet bin ich letztendlich hier. Wie ich finde, genau richtig.

Anfangs war ich hin- und hergerissen zwischen Satorique 3 und Dreamcatcher 2. Gelandet bin ich dann bei Satorique 4. Auch weil meine Frau meinte, wenn schon, denn schon.

Probegehört habe ich keine davon. Orientiert habe ich mich nur an den Berichten hier. Entschieden hat letztendlich das Bauchgefühl, was mich eigentlich noch nie enttäuscht hat. Ich bin nicht unbedarft was Holzverarbeitung betrifft, ist unter anderem eines meiner Hobbies. Habe schon mehrere komplette Küchen, Badezimmermöbel und andere kleinere Möbelstücke gebaut. Wenn ich also hier nicht auf jeden einzelnen Bearbeitungsschritt eingehe, bin ich doch für Fragen jederzeit offen.

Zum Zuschnitt

Verwendet habe ich MDF 19mm für den Korpus. Eigentlich schneide ich alles selbst zu. Aber in dem Fall kann das der Baumarkt auf der Plattensäge viel schneller und auch präziser als ich. Ich will hier keine Werbung machen fürs Bau....s in HD, aber der Zuschnitt dort ist top. Passend auf den halben Millimeter. Die Gehrungsschnitte habe ich selbst gemacht. Also die Seiten, die ich selbst noch gesägt habe, hab ich entsprechend größer bestellt.

Verleimt habe ich ohne Lamellos oder dergleichen. Wenn man die Schraubzwingen gefühlvoll anzieht, verschiebt sich auch nichts.

Als es dann ans Lackieren ging, habe ich mich dazu hinreissen lassen, einen wasserbasierten Lack zu verwenden. (Man will ja umweltfreundlich sein). Ich hab bestimmt 4 mal lackiert mit der Rolle und auch 4 mal alles wieder abgeschliffen. Ich komme mit diesem Zeug nicht klar. Ich habe einfach keine glatte Oberfläche hinbekommen. Das Zeug trocknet einfach zu schnell, man kann nichts korrigieren. Letztendlich bin ich dann bei einem lösungsmittelhaltigen Lack gelandet. Hat auf Anhieb geklappt. Der Lack lässt einem mehr Zeit und verläuft auch sehr sauber.

Front und Rückseite hab ich dann mit 32mm Kernbuche versehen. Aber keines vom Baumarkt, sondern online bei einem Leimholzhersteller auf Maß bestellt. Auch hier mustergültig auf den Millimeter.
An der Ausformung der Front hab ich mich dann an der "Agile" orientiert. Das entsprechende Hilfsmittel zum Fräsen der Schräge ist auf den Bildern ersichtlich. Den Übergang hab ich dann mit der Japansäge gesägt, und mit dem Rotex fein verschliffen (180, 240, 320).

Behandelt wurde die Front und Rückseite mit Osmo Hartwachsöl, was ich auch für alle Möbel verwende, die ich bisher gebaut habe.

Nun sind sie fertig, die Satorique 4

Das Bauen hat sehr viel Spass gemacht, würde ich jederzeit wieder machen.

Ich war aber auch sehr ungeduldig, und gespannt auf das, was dann letztendlich aus meinen "Holzkisten" kommt. Ich hab ja schliesslich "blind" gekauft, oder man muss sagen, "taub" gekauft. Es ist nun eine Woche vergangen seit der Erstinbetriebnahme. Ich habe festgestellt, man braucht Zeit und Muse. Mit sich selbst und mit den Satorique 4. Die ganze erschliesst sich einem nach und nach, wenn man ganz bewusst Musik hört. Man kennt ja sein Repertoire, was man die ganzen Jahre hört, aus dem Effeff. Deep Purple, Pink Floyd, Leonard Cohen, Mark Knopfler, Eagles, um nur ganz wenige zu nennen.

Aber plötzlich entdeckt und hört man Dinge, die waren bisher noch nie da. Alles ist differenzierter, klarer, räumlicher. Der Sänger/Sängerin steht direkt vor einem. Der Bass, nicht aufdringlich, sondern gediegen knackig, trocken, einfach genial. Ich hab fast den Eindruck, die Lautsprecher werden täglich besser.

Ich bin mir sicher, ich habe alles richtig gemacht.

Vielen Dank an die Entwickler dieser tollen Lautsprecher. Ganz toll.

Viele Grüße
Markus
Satorique 4 - Hoffentlich am Ende angekommen

Satorique 4 - Hoffentlich am Ende angekommen

Es war ganz komisch; vor einigen Jahren war auf einmal Ruhe an der Haustüre

Keine Kinder warteten mehr darauf, dass ich von der Arbeit nach Hause komme. Also, was tun? Die Freizeit musste sinnvoll genutzt werden.

Gaaaaaaaaaanz früher hatte ich mal einen Visaton-Subwoofer für mein Heimkino gebaut. Somit war der Entschluss schnell gefasst: Das neue Hobby wird der Lautsprecherbau. In welch finanziellen Abgründe dies führen kann, wusste ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht ;-))). So wurde schnell der erste Bausatz bestellt; aus einem wurde viele:

1. "Mivoc irgendwas" mit High-End-Weiche ;-) - hat mein Sohn "abgestaubt". Danach fand ich (wie jeder von Euch) die Seite "Lautsprecherbau.de" mit vielen Bauvorschlägen.

So gings dann so weiter

2. Vota 2 - wollte dann der andere Sohn
3. SB 417 - die blieb dann bei Papa
4. Audible 34 - Sohn Nr. 1 brauchte zusätzliche Lautsprecher
Die wollte ich damals zum ersten Hörevent von Christian nach Ingolstadt mitnehmen, wurden dann aber kurz vorher Opfer einer Party.

5. SB 36 - notwendiger Ersatz für die Audible
6. SB 36 Center
7. SB 15 Front-High und Effektlautsprecher

Zwischenzeitlich war ich auch in Kerpen und habe hier dann Marcus kennengelernt. Habe mir die Duetta, Doppel 7, Little Princess usw. angehört. Hängengeblieben ist die:

8. Satori 1 - für die Terrasse

Die Satori 1 steht überdacht in meinen Freisitz am Pizzaofen; Gehäuse mit Sandsteintapete wetterfest gemacht. Hier sitze ich den ganzen Sommer beim Lesen, Pizzabacken usw. Dieser Lautsprecher ist phänomenal.

So kam es dann aber wie es kommen musste. Ich saß am Pizzaofen und schmökerte mal wieder auf lautsprecherbau.de und Marcus hatte soeben den Baubericht der Satori 4 online gestellt.

Ich sofort an's Telefon: "Marcus, können wir die Satori 1 ausbauen?" Leider musste er mich hier enttäuschen; das geht nicht, aber ich sollte mich noch etwas gedulden denn es kommt eine Satori 3. Vielleicht geht da was. Also warten..............gefühlt wie eine Ewigkeit.

Meine Pläne reiften gedanklich trotzdem weiter

Ich wollte die S4 bauen (diese soll ins Wohnzimmer) und als die S3 dann mit Beryllium Hochtöner vorgestellt wurde, war alles beschlossene Sache:

Es wird die S4 mit Be Hochtöner.

Die beiden Satori 1 werden zum passenden Centerlautsprecher umgemodelt. Dies hatte ich teilweise schon per Email mit Marcus abgeklärt und auch von ihm die pasenden Weichen dazu erhalten. Apropos: Das finde ich einen SUPER -SERVICE! Die SB 417 kommen im neuen, noch zu bauenden Gehäusen zweiteilig zum Pizzaofen in den Garten.

Im Oktober 17 habe ich zwischendurch dann mal noch Christian und Tanja in Ingolstadt besucht und mir seine Eton Arcosia Primo Plus angehört. Er empfahl mir dann die Agile - ahhhhhhhhhhh - das ist die teuerste Box!. Aber sehr verlockend. Nach einem weiteren Telefonat mit Marcus......., nochmal: Der Typ ist spitze!..........es bleibt dabei: Satori 4 mit Beryllium. So, wer es bis hierhergeschafft hat bekommt nun den Baubericht.

Die Gehäuseplanung

Wie soll es werden? Die Bildersuche bei Google, Yahoo usw. hat mir hier viel geholfen. Am Ende fiel die Entscheidung, die S4 im Stile der Focal Grande Utopia zu bauen. Dieses Mal wollte ich gerade Seitenteile machen denn ovale Boxen hatte ich schon zur Genüge gebaut und gerade Flächen sind einfacher.

Parallel machte ich mir in den Mittagpausen Gedanken, wie ich das Ganze konstruiere. Eine Verstellung der Winkel der einzelnen Module wie bei der originalen Utopie war viel zu aufwändig und nicht nötig. Somit kam ich auf die Idee, das Ganze mit Scharnieren zu realisieren. Hier bin ich dann flexibel mit den Winkeln, bis die zwei Hübschen im Wohnzimmer stehen und klingen. Dann kann ich mit den Anstellwinkeln "spielen" bis es mir gefällt. Die benötigten Abstandhalter für hinten werden im Anschluss gefertigt und angebracht.

Um den WAF-Faktor zu testen, habe ich zu allerster Mal ganz schnell ein Muster aus Kartons angefertigt und meiner Gattin gezeigt. Nach dem ersten Lachanfall gab sie dann ihr OK! Das Design stand auch recht schnell.

Vielen Dank hier an meine Frau Geli, Maus genannt. Sie ist hier seeeeeeeeeeeeeeehr "belastbar".

Die Fronten und die Unter/Oberseiten der Module werden schwarz lackiert; die Front des HT-Moduls bekommt eine Edelstahlplatte mit Fräsung der Lautsprecherbezeichnung; Seitenteile werden furniert und auch mit Klarlack veredelt.

Weichen

Ich kannte die Satori 1 - Weichen als mächtig. So habe ich von Anfang an geplant, die Bassweiche und die MT/HT-Weichen einzeln aufzubauen. Die Bassweiche im Bassmodul; die MT-HT-Weichen in eines der MT-Module. Die Kabel zwischen den Modulen sollten professionell aussehen; deshalb die Entscheidung, die Kabel in Gewebeschläuchen zu verstecken.

Ach übrigens, die Bauphase wird zeigen, dass die Planungsphase gar nicht lange genug sein kann.

Die Bauphase

Wichtig beim Bestellen der Zuschnitte ist es, Bretter für ZWEI Lautsprecher zu bestellen. Auf dem Parkplatz des Bauhauses kam ich doch ganz schön ins Grübeln, als ich mir die Zuschnitte so ansah - zu spät, kurz vor 20 Uhr. Also dann am Montag nochmal den Rest bestellen.

Trotzdem habe ich am Sonntag noch damit begonnen die ersten Bretter zu leimen. Schnell merkte ich, dass ich bei den MT - und HT-Modulen Probleme mit dem Verkabeln bekommen würde, wenn ich diese komplett verleime. Auf Grund der geringen Volumina, welche hier nötig waren, musste ich einen Totraum in die HT/MT-Module einbauen. Ich entschloss mich deshalb dazu, die Kabel bereits vor dem finalen Verleimen der Module zu installieren; jedes Modul bekommt somit zwei Polklemmen, über die dann der Anschluss an die Weiche erfolgt. Wenn man im Internet so stöbert, was es alles für Polklemmen gibt, kann man bereits hier ein kleines Vermögen ausgegeben. Ich entschied mich für einen finanzierbaren Mittelweg. Sie sollten hochwertig aussehen und bezahlbar sein.

Die in der Planungsphase beschriebene Idee, die MT/HT-Weichen in einem der MT-Module einzubauen war damit bereits wieder hinfällig. Alles kommt in das Bassmodul. Der Aufbau der einzelnen Module ging dann flott von der Hand, Schaubzwingen waren keine nötig.

Aufgrund der nicht optimalen Zuschnitte vom Baumarkt ... nächstes Mal geh ich zum Schreiner ... kam dann eine etwas größere Spachtelaktion auf mich zu. Naja, das Wetter war sch