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Satorique3Be

Satorique3Be

High End für Individualisten

Best.-Nr. 1385352

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Details

Lautsprecherbausatz Satorique 3 Be mit SB Acoustics Satori ohne Gehäuse.
Bitte bei Bestellung angeben, ob sie den Hochtöner mit schwarzem Ring oder silbernen Ring wünschen.

Merkmale

Wege 2 1/2-Wege0
Gehäuse Prinzip Bassreflex0
Nennimpedanz 40 Ohm
Anwendung Standlautsprecher0
Besonderheiten Beryllium Hochtöner0
Hersteller / Marke der Chassis SB Acoustics0
Preislevel 500-1000 Euro0
Konstruktion/Entwicklung Intertechnik0

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Bilder aus unserer Lautsprechergalerie

von Intertechnik
von AW
von Intertechnik
von L.Ilgner

Bauberichte

Satorique 3Be

Satorique 3Be

Mitte April feierte ich meinen 50. Geburtstag und ich wollte mir ein paar neue Lautsprecher schenken. Die schönsten Geschenke macht man sich ja bekanntlich selbst ;-)

Nach langer Suche, und fast endloser Recherche und lesen von Bauberichten etc., hatten sich ein Model mit Eton-Chassis und die Satorique3Be mit Chassis von SB Acoustics herauskristallisiert. Also habe ich Beide probegehört und die Satorique3Be hat ganz klar das Rennen gemacht. Obwohl zierlicher aussehend, spielte sie doch viel erwachsener und druckvoller, hatte eine viel bessere Auflösung und auch die Stimmwiedergabe und der Bass gefiel mir besser.

Also, Bausatz bestellt und Baubeschreibung mailen lassen. Gehäuse wollte ich selber bauen. Im Internet das Holz bestellt und dann hieß es warten.

Die Front ist 30mm dick, also musste ich 2 Platten a 22mm und 8mm zusammenleimen.

In die jetzt 30mm dicke Front wurden die Ausschnitte für die Chassis gefräst, dann im oberen Teil die Kanten stark abgerundet.

Das Zwischenbrett wurde mit 48 10er-Löcher versehen, der untere Teil des Gehäuses fungiert als Helmholtz-Resonator.

In die Rückwand wurden jeweils 2 Löcher für die Ports gefräst. Ein guter Fräszirkel ist dabei Gold wert.

Dann wurde im mehreren Schritten die Bretter zusammengeleimt und nachdem sie gut getrocknet waren, alles mit dem Exzenter-Schleifer glatt und bündig geschliffen. Da eine Weiche unter der Box sitzt, habe ich bevor ich die Front drauf leimte, Schnüre durchgezogen, mit denen ich dann später die Kabel durchgezogen habe.

Außen habe ich einfach 3 Lagen weißes Hartwachsöl von Leinos mit der Rolle aufgetragen. Die Oberfläche sollte matt und weiß sein.

Die Front wollte ich noch mit dem japanischen Zeichen für Erleuchtung "Satori" verzieren. Da ich als KungFu-Lehrer auch beruflich ein bisschen mit Zen-Buddhismus in Berührung bin, passt das ganz gut zu mir. Also ließ ich mir die Aufkleber in entsprechender Größe auf Transferfolie anfertigen. Oberfläche gereinigt, Position ausgemessen und aufgeklebt.

Die Gehäuse waren nun fertig. Nun hieß es wieder warten.

Nach gut 2, scheinbar endlos dauernden Wochen, kamen dann die Weichen, Chassis usw. bei mir an. Alles war gut verpackt und machte einen wertigen Eindruck. Über die Größe und das Gewicht der Weichen, insgesamt 4 Stück an der Zahl, war ich schon etwas überrascht. Sowas hatte ich vorher noch nicht gesehen. Die Große passt genau unter die Box, die etwas Kleinere wurde im oberen Teil des Gehäuses verstaut.

Die Ausschnitte für die Chassis waren ein bisschen eng geworden und mussten kurz nachgeschliffen werden, ansonsten war der Einbau ein Kinderspiel. Die Löcher für die Schrauben hab ich mit einem 2,5mm Bohrer vorgebohrt.

Dann kam der große Moment. Lautsprecher angeschlossen, Verstärker ganz leise gestellt und Musik angemacht. Langsam lauter gedreht, die ersten Töne waren zu hören. Alle Lautsprecher funktionierten, cool alles richtig gemacht. Der Klang war schon super, aber ich wollte nicht zu genau hinhören. Erstmal einspielen lassen. Räumlich bedingt stehen sie bei mir zu nah an der Wand, dadurch hat der Bass ein wenig gedröhnt. Es war noch dunkles Sonofil übrig, also habe ich eine Matte der Länge nach geteilt, zusammengerollt und zur Hälfte in das Bassreflexrohr gesteckt.

Der Sound ist so perfekt. Nach gut 100 Stunden Einspielzeit habe ich dann mal "konzentriert" Musik gehört, besser gesagt genossen. Es ist wirklich ein wahrer Genuss damit Musik zu hören, bei fast jedem Lied offenbaren sich einem neue Töne, die man so noch nicht kannte. Seit gut 25 Jahren besitze ich Rundstrahler aus der Edelschmiede Schlenzig , wirklich keine schlechten Lautsprecher und ich habe auch einige gute Kopfhörer. Aber die Satorique3Be stellt alles in den Schatten, der Berylliumhochtöner bringt unfassbar viele Details ans Tageslicht.

Dabei bildet sie eine perfekte Bühne, die Musik ist fast völlig vom Lautsprecher gelöst und füllt mit Leichtigkeit den Raum. Meine Erwartungen waren nicht gering, angesichts der Preisklasse, aber sie wurden weit übertroffen. Ich würde sie jederzeit wieder bauen! Vielen Dank an Intertechnik für den klasse Bausatz!!!
Gänsehaut-Feeling - Satorique 3be

Gänsehaut-Feeling - Satorique 3be

Ich könnte mich ärgern, dass ich all die Jahre auf das Gänsehaut-Feeling verzichtet habe, das man hat, wenn man sich im "Sweet-Spot" zweier Stereolautsprecher befindet. Das Kribbeln im Kopf, wenn sich eine Bühne auftut und man zwischen der Band im eigenen Wohnzimmer sitzt, hatte ich leider durch die fixe Idee, bei meinen Hausneubau ein Surroundsystem zu verwenden, verloren. Klar kracht und brüllt es bei Blockbustern, aber Musik hören lässt sich damit leider nicht. Auch die ganzen Bluetooth-Lautsprecher, die ich angehäuft habe, haben mich irgendwie abgestumpft.

Dann habe ich mich erinnert, dass ich auf dem Dachboden noch ein paar selbstgebaute Boxen (25 Jahre alt) stehen habe. Als ich die Biester vom Dachboden geborgen hatte, fühlte ich mich plötzlich wie Peter Pan im Lummerland. Nachdem ich dann noch den Entschluss gefasst habe, mir die Satorique 3be zu bauen, war mein kleines HiFi-Herz wieder ganz wild am pochen.

Also lud ich mir den Bauplan von Intertechnik herunter und wurde im Bauhaus vorstellig. Zu meiner Freude sagte mir der Mann im roten Hemd mit den Ohrstöpseln um den Hals, dass er Tischler sei und ein halber Millimeter Genauigkeit wohl hinzubekommen wäre - perfekt. Auf meiner Tischkreissäge habe ich dann nur noch die kleinen Brettchen zurechtgesägt und dann wurde auch schon geleimt.

Einige Kollegen, denen ich bereits von der Bauphase berichtete, sagten mir, dass ihre Frauen sie schon längst erschlagen hätten, wenn sie so ein Projekt auf dem Esstisch erledigt hätten. Meine Frau war da recht relaxed (sogar noch beim Streichen und Nassschleifen) - danke Britta !!

Mit ordentlich Leim und ein paar Schraubzwingen ergab sich zügig ein Gehäuse, das ich dann mit dem Schwingschleifer bearbeitet habe (übrigens draußen).

Die Schallwand habe ich aus zwei MDF-Brettern zusammengeleimt, sodass sich eine etwa 36mm-Platte ergeben hat. Mit dem Zirkel habe ich die Ausschnitte der Chassis angezeichnet. Hier sollte übrigens nicht geschludert werden, da alles auch zu dem bereits geklebten Gehäuse und den späteren Ausschnitten der Reflexrohre passen sollte.

Der Fräszirkel war übrigens die beste Anschaffung der jüngsten Vergangenheit. Der ist fast so exakt wie ne CNC-Fräse, wenn man genau arbeitet. Ich habe erst den inneren Kreis zur halben Tiefe gefräst, dann den Aussenausschnitt und dann den inneren Kreis durchgefräst. Würde man erst den inneren Kreis komplett durchfräsen hätte man keine Führung mehr und dann wäre die Schallwand im Eimer.
Wie sich das gehört, habe ich auch die Rückseite mit einer breiten Phase ausgefräst, sodass der Schall ungehindert seinen Dienst verrichten kann.

Es folgt die so wichtige Ausbildung der Schallwandform. Die Abrundung um den Hochtöner verhindert, "Kantendiffraktionen" und lässt den Schall so abstrahlen, wie sich die Konstrukteure das vorgestellt haben. Das war zugegeben ein bisschen fummelig.
Da ich das per Hand geschliffen habe (und nebenbei Fernsehen geschaut habe), habe ich auch mal zu herzhaft geschliffen und dann wieder gespachtelt. Ich wollte aber bei seitlichem Lichteinfall auf gar keinen Fall "Dellen" in der Box sehen.

Zeit etwas Farbe ins Spiel zu bringen. Da MDF noch durstiger als ich zu sein scheint, muss man mit "MDF-Grund" grundieren. Dass ich mehrmals grundiert und geschliffen habe, erwähne ich nur kurz, denn das ist wirklich eine etwas unliebsame, wenn auch irgendwie "meditative" Aufgabe.

Nach der Grundierung habe ich in den Fuß und die Schallwand eine Schattenfuge eingefräst.
Ach ja. Davon habe ich zwar jetzt kein Bild, aber die Schallwand habe ich mit einer Lammellofräse behandelt, sodass später beim Leimen nichts mehr verrutscht.

Noch vor dem eigentlichen Lack habe ich die Löcher für die Bassreflexrohre angezeichnet und ausgefräst. Wenn man die kleine 2mm-Kante sieht, wird klar wie genau der Fräszirkel sein kann.

Auch wenn ich jetzt schon eine beträchtliche Stundenzahl in das Projekt gesteckt hatte, das "gefühlt" Aufwendigste war das Lackieren und Schleifen. Mit der Rolle habe ich den lösemittelhaltigen Acryllack aufgetragen. Nach der Trockenphase wird dann geschliffen - aber nicht zu knapp. Mit jeder Menge Nassschleifpapier habe ich eine ziemlich ebene Oberfläche hinbekommen. Mit einmal Streichen und Schleifen war es aber nicht getan. Es waren bestimmt drei Durchgänge.
Um das Ergebnis noch zu verbessern, habe ich noch ein flüssiges Schleifmittel - ich meine 5000er - benutzt.

Zu guter Letzt habe ich noch mit Autopolitur nachgeholfen. Danach war alles so schön glatt, dass sich die Lautsprecher wie übergroße Handschmeichler anfühlen. Fehlten nur noch die Chassis, die eines schönen Tages (und das war rückwirkend betrachtet wirklich ein schöner Tag) von einem Paketboten vorbei gebracht wurden.
Als ich alles ausgepackt hatte, war ich fast sprachlos von dem Umfang und der Qualität der Komponenten. Ich hatte schon einmal eine Frequenzweiche in der Hand, aber keine mit der man sich im Ausnahmefall vor Einbrechern hätte verteidigen können. Die Tief- und Hochtonweiche bringen zusammen knapp drei Kilo auf die Waage.

Im unteren Fach verstaut und verschraubt, können die Weichen unbeeindruckt vom Bassdruck der Boxen arbeiten. Auch die Anschlussterminals könnte man als Caipirinha-Stößel benutzen - so massiv wie sie sind. Es macht überhaupt ganz den Anschein, als würde dieser Bausatz etwas mehr Material spendiert bekommen haben, als fernöstliche, preisoptimierte, jedoch entfernte Verwandte.

Es wurde beim Zusammenbau immer später am Abend, aber ich wollte zumindest vor dem Schlafen noch einen der beiden Boliden probehören.
Die Bassreflexrohre waren schnell eingeschoben. Da ich vielleicht einen halben Millimeter zu groß gefräst hatte, habe ich den Spalt mit Isolierband beseitigt. Alles sitzt nun sehr schön stramm.

Im Anschluss habe ich noch die Schallwand mit Hilfe einiger Schraubzwingen an den Korpus geklebt. Hierfür hatte ich mir vorher Scheiben angefertigt, die genau in die Chassis-Ausschnitte passten, sodass ich möglichst wenig auf dem fertigen Lack zwingen musste.

Zu guter Letzt kommen die superschönen dänischen Chassis an die Reihe.

Sie waren schnell verlötet und wurden nun noch verschraubt. Fertig waren die Lautsprecher, von denen ich mir so viel versprochen habe. Ich muss dazu sagen, dass ich sie nur aufgrund der Bauberichte gekauft habe.

Ich hatte die Lautsprecher übrigens aufgrund meines Laminatbodens mit Spikes an einen dicken, fetten Granitklotz "angekoppelt" und diesen mit einer Waschmaschinenmatte vom Boden "entkoppelt". Zusammen wiegen beide Lautsprecher mit Granitklotz 120 Kilo. Da wackelt absolut nichts.

Die Granitstange habe ich übrigens als Meterstück aus dem Baumarkt. War nicht einfach das alleine ins Auto zu bekommen.
Jetzt aber zum Klang. Die Beschreibung kann ich vielleicht so zusammenfassen: Absolute Gänsehaut. Durch den phantastischen Hochtöner sehr brilliant. Das Rutschen der Finger auf Gitarrenseiten ist klar und präsent wie noch nie (Keith dont go). Frauenstimmen - wie bei dem Stück "Trollabundin" von Eivor oder bei "Storm" von Heather Nova - stehen so überzeugend im Raum, dass es kaum in Worte zu fassen ist. Auch ein "Big Spender" erfüllt den ganzen Raum und wird von einem trockenen klaren Bass begleitet, der jede Minute Bauzeit und jeden investierten Taler rechtfertigt. Ein bisschen sollte man natürlich auf den Raum aufpassen. Etwas von der Wand weg, vernünftige Kabel und kein nackter Betonsaal (Tipps dazu sind jede Menge im Internet vorhanden).

Kurz: Ich bin wieder im HiFi-Himmel und danke dem Team von Intertechnik für die exzellente Arbeit !!!

LG Ingo
Satorique 3Be in Nussbaum

Satorique 3Be in Nussbaum

Nach bereits zwei Lautsprechermodellen (Viecher und SB12) wollte ich mir zum Abschluss des Studiums Lautsprecher bauen, die mich mindestens die nächste Dekade begleiten werden, ohne dass es mich in den Fingern juckt, weiter aufzurüsten. Über 1,5 Jahre hatte ich das Projekt bereits im Hinterkopf und diesen Sommer hatte ich endlich die nötige Zeit und die finanziellen Mittel, mir entsprechende Lautsprecher zu bauen.
Von der SB12 war ich bereits von der Klangqualität begeistert und fragte ich mich, wie wohl diese Lautsprecher der Oberklasse klingen würden.
Bald stieß ich auf die Satorique 3 und entschied mich gleich für die Berylliumvariante in schwarzer Farbe. Leider ist Kerpen zu weit entfernt vom Bayerischen Wald und nach Rücksprache mit Herrn Nötzel, der mich sehr freundlich und kompetent beriet, bestellte ich die Satorique 3Be ohne diese vorher probezuhören.
Bis die Komponenten zu mir geliefert wurden, machte ich mich auf in den Baumarkt, um mir MDF-Platten für das Gehäuse zu besorgen. Allerdings war die Plattendicke von 22mm erst im dritten Baumarkt in ausreichenden Mengen vorrätig, die Zulieferer unterschätzen anscheinend die Ambitionen der motivierten Lautsprecherselbstbauer.

Da die Frontplatte anstatt der 22mm mit 30mm konzipiert wurde, entschied ich mich einfach etwas zu tricksen, und kaufte mir 8mm Pappel-Sperrholzplatten in der Größe der Front hinzu. Da Mittel- und Tiefmitteltöner zufällig auch 7-8mm eingelassen werden sollten, sparte ich mir die präzise Fräßarbeit. Beim Hochtöner ging dabei auch den Kompromiss ein, dass er etwas zu tief sitzt. In der Praxis fällt das so gut wie nicht auf, falls es mich in Zukunft doch noch stören sollte, kann ich ihn immer noch mit einem dünnen Bitumenband auf die Frontebene anheben.
Die Zwischenplatte zeichnete ich präzise vor und bohrte die angegebenen Löcher mit einem 1cm großen Bohrer, bevor ich überstehende Reste abgeschliffen habe.

Die Kreise der Chassis fräste ich mit einer Oberfräse aus, die ich günstig auf dem Gebrauchtmarkt erworben hatte. Leider ist mir bei der Arbeit an der SB12 ACL der Stutzen für den Staubsauger abgebrochen, weswegen ich nach den Fräsarbeiten etwas eingepudert dastand. Einen Fräszirkel ersetzte ich durch eine dünne Multiplexplatte, auf die ich mit Schrauben die Oberfräse stabil fixieren konnte. Nach einer kurzen Vorfräsung durch die Multiplexplatte markierte ich jeweils die Radien der Chassis. Den "Fräßzirkel" befestigte ich mit einer 3mm Schraube an den MDF Platten, was einen guten Halt ergab. Aufgrund der Dicke des Materials musste ich jedoch auch von der Rückseite gegenfräßen, was etwas mehr Arbeit verursachte, aber ansonsten gut geklappt hat.

Vor dem Zusammenkleben bohrte ich Löcher für die interne Kabelführung und die Polklemmen.
Für ein präzises Ergebnis zeichnete ich vor dem Verleimen alle Kontaktstellen der Platten mit einem spitzen Bleistift vor. Zum Thema Leim kann ich sagen, dass man doch mehr benötigt als man denkt und ich musste diesen vor der Verleimung des zweiten Gehäuses nachkaufen, für das Furnieren besorgte ich mir dann nochmal einen kleinen Eimer. Einige Schraubzwingen und schwere Gegenstände haben einen ausreichend Druck aufgebaut, um die Klebestellen aneinanderzupressen. Hierfür wurden herumstehende Lautsprecher, Verstärker sowie Getränkekisten missbraucht, die ihren Zweck erfüllten.

Für das Verkleben der 8mm Front aus Pappel Multiplex verwendete ich reichlich Holzleim und nutzte zusätzlich das Eigengewicht des Gehäuses
Ich entschied mich für die Variante, die Rückseite als letztes anzuleimen, was mir ermöglichte komfortabel die endgültige Verkabelung vorzunehmen und die entsprechenden Kabel an die Polklemmen und Frequenzweichen anzulöten.

Bei der vorab bereits zusammengelöteten Frequenzweichen gab es leider ein kleines Problem mit dem Mitteltieftöner, das aber umgehend durch Kontaktaufnahme mit Herrn Nötzel behoben werden konnte. Vielen Dank noch einmal für die schnelle Lösungsfindung.
Als die erste Box zusammengeleimt war, wollte ich nicht mehr länger warten und schloss sie zum Test ohne Dämmung und Reflexrohre den Verstärker an, während ich mich währenddessen um das zweite Exemplar kümmerte. Die bereits hier natürliche und glasklare Wiedergabe machten Lust darauf, das Ganze in Stereo zu hören und motivierte mich zum Weiterarbeiten.
Schließlich standen beide Gehäuse fertig vor mir und ich machte mich ans Abschleifen und Ausbessern kleiner Schönheitsfehler, bevor es weiter ans Furnieren ging. Bei dem großen Angebot verschiedener Furnierhölzer überlegte ich lange, ob ich die Lautsprecher nicht in ein Bambus- oder etwa Apfelbaumgewandt hüllen sollte. Schließlich habe ich mich doch für die dunklere Variante aus Nussbaum entschieden, welche ihnen ein etwas edleres Finish bereiten sollte.

Das Furnier von SaRaiFo war bereits auf ein Vlies angebracht, was mir die Verarbeitung einfacher machte und als Neuling in Sachen Furnieren kam ich damit ganz gut zurecht. Mehr Sorgfalt hätte ich dabei jedoch bei den Kanten geben sollen. Hier war ich zu energisch und schliff etwas zu viel vom Material ab, weshalb das Öl später nicht mehr komplett einziehen konnte und einen leichten Schönheitsfehler ergab. Das kann man jedoch nur aus der Nähe erkennen und für meine Bedürfnisse reicht es völlig aus. Zwei Furnierblätter haben zufälligerweise genau für die beiden Lautsprecher gereicht, was aber ein fehlerfreies Arbeiten ohne Verschnitt erforderlich gemacht hat.

Zuerst habe ich mir die schönsten Stellen für die Front ausgesucht und ausgeschnitten. Für die Rückseite verwendete ich schließlich die Reststücke. Bevor es ans Ankleben ging, habe ich das Furnier zur besseren Verarbeitung mit Wasser angefeuchtet. Aufgeklebt habe ich es dann mit weißem Holzleim, den ich mit einer Malerrolle beidseitig aufgetragen habe. Nach kurzem Antrocknen habe ich die beiden Seiten mit einer Schicht Backpapier getrennt, an die richtige Position gebracht und dann vorsichtig das Backpapier herausgezogen. Schließlich legte ich Backpapier auf das Furnier und verwendete ein Bügeleisen, um das Furnier mit Druck und Hitze anzupressen. Die Kanten drückte ich wie empfohlen im Winkel von 45 Grad extra an und nach dem Abkühlen konnte ich die überstehenden Ränder mit Schleifpapier und einer Schere entfernen.

Das rohe Furnier war mir noch etwas zu hell und so wählte ich Dekorwachs von Osmo in der Farbe "Cognac" aus, das ich im Anschluss noch mit einer Schicht Hartwachsöl überzog.
Nun war das Finish fertig. Ich konnte die Hochzeit der Chassis mit dem Gehäuse vornehmen und das volle Potential der Satorique 3 Be in Stereo genießen, was mir den ganzen Abend ein breites Grinsen aufs Gesicht zeichnete. Da Klangbeschreibungen nicht mein Fachgebiet sind und dies bereits von anderen viel besser dargestellt wurde, beschränke ich mich im Folgenden auf einige Abspieltipps, die etwas vom Potential der Lautsprecher herauskitzeln. Jedenfalls erkenne ich nach einigen Wochen immer noch bei vielen mir bekannten Liedern Details, die ich so vorher noch nicht gehört habe bzw. nicht hören konnte. Die Satorique 3 Be setzt alles, womit man sie füttert, einfach unspektakulär in Schallwellen um, von höchsten Höhen bis tiefste Bässe. Vielen Dank für die Bereitstellung dieser tollen Lautsprecher!

Bespielt werden sie momentan von einem Akai AM-73 Verstärker und einem Raspberry Pi 3B mit Hifiberry DAC+ Pro mit Volumio. Dadurch ist zum einen hochqualitatives Musikstreaming möglich, zum anderen kann ich auch über das Netzwerk auf einen NAS-Server mit gespeicherten Musiktiteln zugreifen. Alternativ kann man auch auf den Fernseher umschalten und beispielsweise die Tagesschaumelodie in ungewohnter Auflösung anhören.

Hier noch einige Abspieltipps:

Bastille - Pompeii
The Notorious BIG ft. Ja Rule - Old Thing Back
Crystal Fighters - Boomin' In Your Jeep
Ganja White Night - Champagne
Francis and the Lights - It'll be better
French 79 - Diamond Veins + Golden Times
Two Feet - Go Fuck Yourself
Awolnation - Sail


Ich selbst bin erstmal mit genügend Lautsprechern ausgestattet, allerdings haben sich bereits zwei Freunde von mir gemeldet, ob ich ihnen beim Bauen helfen würde. Dementsprechend stehen als nächste Projekte die Micro AMT und weitere kleine SB an - das Fieber breitet sich aus!
Satorique 3Be Erstbesteigung

Satorique 3Be Erstbesteigung

Wie ich Intertechnik kennengelernt habe?

Durch einen Arbeitskollegen, der sich vor ein paar Jahren Boxen gebaut hat.

Ich habe immer mal wieder an Bauberichten anderer herumgelesen, welche Schwierigkeiten auftraten und wie sie gelöst wurden. Alles bliebt für mich relativ abstrakt, da ich beruflich viel mit Metall zu tun habe und sehr wenig mit Holz. Lange war ich mir über zwei Sachen nicht klar, ob ich das fachlich und zeitlich gestemmt bekomme und ob dabei das rauskommt, was ich hören will. Nach 13 Monaten des Lesens, des Erledigens wichtigerer Dinge und des Nachdenkens habe ich dann einen Bausatz für Little Princess bestellt. Warum diese?

Weil sie vom entzogenen Luftvolumen meines Hörraumes noch genügend Atemluft übrig ließen. Es gab auch andere Alternativen, die aber das Restraumvolumen und damit auch den Akzeptanzgrad der Mitbewohner zu sehr eingeschränkt hätten. Das Resümee der der Klangbeschreibungen lässt sich vielleicht so zusammenfassen: Klang insgesamt neutral, weder bass- noch höhenlastig, filigrane Detailwiedergabe auch bei leisen Tönen bei ausgeprägter räumlicher Darstellung. Ich höre gerne Jazz, Klassik, Blues, Pop, oft mit den instrumentalen Schwerpunkten Gitarre, Saxofon und Orgel. In Summe dachte ich, die für mich richtige Partnerwahl getroffen zu haben. Also Little Princess bestellt. Zitat aus der Bestellbestätigung "... der letzte Bausatz Little Princess wäre verkauft ... ausliefern oder etwas anderes anbieten? ... bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Kunden auf". Herr Nötzel tat Letzteres. Nach ausgiebigem Reden, Zuhören und Fragen stellen verspürte ich am Ende den dringenden Wunsch nach einer Satorique 3Be samt Rohteilen aus Buchenholz. Der kleine Zusatz Be verbessere die Detailwiedergabe deutlich und das gab letztendlich den Ausschlag.

Einige Monde später kam bei mir ein stattliches Paket mit Chassis, Kabeln, Weichen und Holz an. Zunächst breitete sich Ratlosigkeit aus, ob wohl der Spruch "Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile" denn auch für mich gelte. Mit Hilfe, vielen Zwingen und guten Tipps vom örtlichen Schreinermeister war das Leimen der Box dank der Lamello-Verzapfungen überraschend einfach. Durch den, der sich damit auskennt, habe ich im Nachhinein gesehen jede Menge Leim und Entfernen von aus den Fugen gequetschtem Leim gespart.

Das vorgefertigte Gehäuse aus Buche ist relativ störrisch und nicht gerade planeben, die Fräsarbeiten sind für eine saubere Verarbeitung in ihrer Genauigkeit mehr als ausreichend. Warum die Frontplatte und die Seitenwände nicht mit Lamellos verzapft sind, hat sich mir nicht erschlossen. Ich habe die Frontplatten zum Schluss geleimt, dadurch war die Ausrichtung auch ohne die Verzapfungen problemlos.

Gewonnene Erfahrung beim Leimen: Der Leim trocknet recht schnell. Beim nächsten Bauprojekt werde ich genau auf den sauberen Sitz der Bauteile zueinander achten und sie in dieser Stellung mit Zwingen fixieren. Erst danach werde ich die teilweise leicht gebogenen Bauteile flächig verspannen, so dass die mit Leim benetzen Flächen vollflächig gegeneinander liegen. Die leichte Unebenheit der Bauteile ist beim Werkstoff Holz völlig normal und läßt sich mit ein paar Zwingen mehr easy im Griff behalten. Bei der ersten Box habe ich leichte Fugen behalten, die ich hinterher mit einer Leimnaht in der Kehle innen verschlossen habe. Die von außen zu sehenden Spalten habe ich nach dem gleichen Prozess wie die Fehlstellen verschlossen. Da gute Profi-Leimzwingen im Verhältnis zu den Bausatzkosten kostenmäßig fast unter den Tisch fallen, käme ich nie auf die Idee, das gleiche mit Spanngurten zu versuchen.

Tipp zum Ausbessern von kleinen Fehlstellen

Die einzelnen Schichten haben immer mal wieder kleine Fehlstellen. Den beim Schleifen erzeugten Schleifstaub habe ich aufgefangen. Den Schleifstaub habe ich etwa 1:1 mit Leim zu einer Paste verquirlt und die Fehlstellen damit gefüllt. Bei einem Loch musste ich das zweimal machen, da die Paste beim Durchtrocknen etwas schrumpft. Man kann auch vorher eine erhabene Raupe stehenlassen.

Notwendige Hilfsmittel: Holzleim, Schleifstaub, altes Küchenmesser, alter Plastik-Eisbecher.

Nach dem Durchtrocknen ist die Oberfläche etwas rauher und muss vor dem Lackieren durch Schleifen an die Oberfläche des übrigen Holzes angepasst werden. Die Farbe der jeweiligen Schicht trifft man natürlich nicht exakt, da der Schleifstaub sich farblich eher als hellere Schicht abhebt. Mit gekauftem Ausbesserungskitt kann man das farblich noch besser anpassen. Lautsprecher baue ich ausschließlich der Musik wegen, nicht als dekoratives Möbel. Kleine Farbabweichunen finde ich tolerabel.

Problem und Perspektiven durch die Multiplexplatten

Die verschiedenen Holzschichten haben natürlich verschiedene Farben. Ich habe, der Idee des Holzbearbeiters folgend, die Frontplatte an verschiedenen Stellen ca. 10 Grad zum Rand hin abgeschliffen und den Rand verrundet. Dadurch sieht man in der Frontansicht auf verschiedene Schichten der Platte. Durch den Schliff kann man sich einen Maserungseffekt hineinschleifen. Die Box wirkt durch den Schliff tailliert und die kubische Form gewinnt etwas an Eleganz.

Nun zur Elektronik: Was gehört wo dran, welche Polung, wie und wo führe ich die Anschlüsse nach außen. Ich suchte nach Polangaben, Markierungen, Beschriftungen oder was auch immer. Es war nichts zu finden. Der Arbeitskollege erzählte mir nebenbei, dass seinem Bausatz eine sehr ausführliche Bauanleitung beilag. Auch hier musste wieder Herr Nötzel aushelfen, die Bauanleitung war kurz später in der Post und das Problem vom Tisch und ich habe sie ohne Probleme umsetzen können. Gewonnene Erfahrung beim Kabellegen: Wenn Du die Kabel verlegt hast, lass sie länger und kürze beim Zusammenbau.

Die abschließende Bearbeitung mit dem Hartwachsöl ist genau so banal und schnell, wie in dem anderen Baubericht beschrieben. Völlig stressfrei in der Verarbeitung hebt das Öl die Maserung etwas stärker heraus, die Oberfläche ist seidenmatt. Wundervoll.

Faszination, der man sich kaum entziehen kann

Lange habe ich überlegt, mit welchem Musikstück ich denn die neue Lala einweihe. Es wurde der Kopfsatz von Bruckners 4. Sinfonie, eines der schönsten Musikstücke, die ich kenne. Zwei Mockingbirds, eine von Katie Melua und ein von Barclay James Harvest kamen angeflogen und eine Nachtigall von Respighi gesellte sich dazu, bevor Tom Waits versuchte, das Gehäuse mit Tom Traubert's Blues zu durchfräsen.

Orgelklänge wie die von Widors Andantino aus seiner fünften Sinfonie oder Hans Zimmers "Guilty of Being Innocent Jack Sparrow" halfen mit bei der Entfernung des restlichen Schleifstaubes durch das Reflexrohr. Möchte man den gleichen Druck im Mitteltonbereich, gebe man sich Lupillo Riveras "Romando Y Tomando" bei fortgeschrittener Lautstärke. Warum gerade dieser Bausatz der meiner Wahl wurde, legen eher die leisen Klänge offen. Ich nenne sie mal "transparente" Klänge, da mir kein bildhafterer Ausdruck einfällt. Was ich damit meine, hört man gut bei Christina Pluhars Harfe in "Pajaro campana" oder Beo Brockhausens "Wolkenmeer".

Die Töne werden einem genauso wie die präzisen Stimmen von Rebecca Pidgeon, Barb Jungr oder Marianne Mellnäs filigran und schwebend ans Ohr gelegt. Orgelstücke vom Tonträger haben oft die Attraktivität einer Tiefkühlpizza. Schickt man sie aber durch eine Wiedergabekette, die den vollen Tonumfang aller Register wiedergeben kann und einigt sich mit seinen Nachbarn auf eine naturgetreue Lautstärke, dann gewinnen sie eine Faszination, der man sich kaum entziehen kann. Die 3Be ist für eine solche Kette meiner Ansicht nach uneingeschränkt tauglich. Auch andere Stücke wie Keith Jarretts Köln Concert brachten die erste Einschätzung der Qualität nicht im Geringsten ins Wanken.

Am Ende des ersten Tages durfte Arne Domnerus` "Antiphone Blues" komplett laufen. Greifen seine Majestät zum Saxophon, kann und will man nicht gestört werden. Der Titel des siebten Stücks betitelte das Ergebnis des ersten Abends: "Heaven". Die Wiedergabepräzision bleibt bei hoher und niedriger Lautstärke gleichermaßen sehr gut. Selbst für den Ungeübten ist die Sitzordnung eines Orchesters bei einer guten Aufnahme mit verbundenen Augen bestimmbar. Viele Stücke höre ich wieder neu, da ein deutlich erweiterter Tonumfang die Stücke in einem neuen Klang erscheinen lässt. Ich bin gespannt, was sich nach der Einspielzeit noch so alles einstellt.

Zwei Sachen bleiben übrig

Respekt, was Euch mit diesem Bausatz gelungen ist. Danke fürs Umerziehen auf die 3Be.

Rausgekommen ist das, was ich mir vorgestellt hatte - auf den Punkt getroffen.
High Definition für die Ohren: Satorique 3

High Definition für die Ohren: Satorique 3

Satorique 3 / Satorique 3 Be

Perfektionismus oder nicht? Eine Zweieinhalbwegebox mit und ohne Beryllium-Kalotte ...

Die gleiche Box in zwei Varianten - einmal mit und einmal ohne Beryllium-Kalotte - ist ein spannender Ansatz. Beide Lautsprecher tragen die gleichen Eigenschaften in sich und doch bietet die eine noch ein Quäntchen mehr an audiophiler Auflösung im wichtigen Hochton- und insbesondere auch im Brillanzbereich, sodass die hochwertigere Kalotte die Klangeigenschaft eines hervorragenden Diamanthochtöners aufweist.

Mit dem entsprechenden Frequenzweichen-Update kann die Box sogar von der preiswerteren auf die perfektionistische Variante aufgerüstet werden - schließlich hat bei der Entwicklung der Idealismus gesiegt und wir wollen Ihnen die preiswertere Variante dennoch nicht vorenthalten.

Die Satorique 3 / Satorique 3 Be steht für HiRes-Audio und bietet ein ganz besonderes Erlebnis für die Ohren. Bei immer mehr audiophilen Klang-Gourmets reicht das Streamen von MP3-Dateien bei weitem nicht mehr aus. Was tun, wenn der Anspruch über die Datenmenge von 64-320 Kbps steigt? Dann sprechen wir von hochauflösenden Audio-Dateien der Formate 24bit/192kHz als Flac-AiFF und -WAV. So gefüttert, zelebriert die Satorique 3 sowie insbesondere die Satorique 3 Be High-Definition für unsere Ohren - denn letztendlich kommt es ja immer auf den Lautsprecher an, der ein noch so gutes Eingangssignal ja erst einmal in Schall umsetzen muss, bevor wir es genießen können.

Diese Aufnahmen in Studio-Qualität klingen in vielen Fällen deutlich sauberer, räumlicher und detailreicher. Auch klingen die Sänger viel natürlicher in der Klangfarbe ihrer Stimme. Viele kleine Details stellen sich mit der entsprechenden Klarheit einfach besser dar. Welche Faktoren spielen bei einer Codierung des analogen Klanges eine Rolle?

Viele Audio-Systeme kodieren den analogen Klang (also die natürlichen Schallwellen) mit einer Methode namens PCM (Puls-Code-Modulation) und wandeln es auf diese Weise in ein digitales Format. Hier setzt sich die Qualität aus Bit-Tiefe (16 oder 24 Bit beispielsweise) und der Abtastfrequenz zusammen. Entscheidend für den Klang ist insbesondere die Anzahl der Bits bei der Codierung: Der Dynamikbereich steigt durch die Anzahl der Bits - das macht den Unterschied zwischen der Hintergrundruhe bzw. dem sanftesten und dem lautestem Ton aus.

Digitale Musikdatenbanken gibt es mittlerweile zur Genüge. Selbst bei den klassischen Analogscheiben aus den 80er-Jahren ist der Wandel der Zeit schon längst zu spüren: Naimlabel oder Linnrecords, um nur zwei zu nennen, haben sich der modernen Musikwelt angepasst.

Wer heute nicht mehr mit der Zeit geht, verpasst den Anschluss. Das kann man auch auf das bescheidene Budget der Selbstbau-Entwicklungen beziehen: Da ist nicht viel Spielraum vorhanden, was die immer höheren Ansprüche der Kunden betrifft. Das zwingt uns zum Umdenken: Zielgerichtet müssen die Entwicklungen sein, "weniger ist mehr" lautet die Devise, denn immer das Gleiche würde einer modernen Zielgruppe, welche den Anspruch vieler unterschiedlicher Musikquellen hat, nicht gerecht. Genau aus diesem Grunde werden in Zukunft hochwertigere Bausätze das Ziel unserer Entwicklungen sein - sie müssen dabei ja nicht gleich teuer werden, wie unser Trick mit der Hochtonvariante beweist.

Aber wie kommt man im Selbstbau zu einem solchen Lautsprecher?

Vor Jahren wäre es noch nicht möglich gewesen, so einen optimalen Lautsprecher in dieser Preisklasse zu bauen - heute ergeben sich aber durch die modernen Chassis und das zusammengewachsene Team aus den Fachrichtungen Raumakustik, Entwicklung und Gehäusedesign ganz andere Möglichkeiten in der Produktentwicklung.

Und wie soll man bei den massenhaften Lautsprecher-Konstruktionen noch ein Highlight kreieren, wenn alles nur noch eine Kopie von alten Konstruktionen ist? So kam es zu dem Ansatz, eine bewährte Konstruktion - mit 6- bis 7-Zoll-Tiefmitteltöner und einem Hochtöner - kompromisslos in die Neuentwicklung zu schicken. Wie soll das funktionieren?

Konzept: Das Bewährte aus 2.5- und 3-Wege

Aus der Vergangenheit kennen wir eine 2-1/2-Wege-Box üblicherweise mit zwei identischen Lautsprecherchassis für den Tiefmitteltonbereich, die dann gemeinsam dieses Frequenzspektrum komplett akustisch bewältigen müssen. Dabei geht das auch anders: Es ist unabdingbar, dass der untere Tiefmitteltöner in der 2-1/2 Wege-Box ein reiner Tieftöner und der obere ein über einen sehr großen Frequenzbereich spielender Tiefmitteltöner ist. Daher braucht man idealerweise einen pegelfesten ("lauten") Basstreiber sowie einen fast wie ein Breitbänder aufspielenden Tiefmitteltöner, der dann meist nicht ganz so laut sein kann. Die Kunst ist dann, diese beiden so in das Gehäuse einzubauen, dass in der Summe ein tiefer, klarer und belastbarer Bass mit einem detailreichen Mitteltonbereich entsteht, der Stimmen und Instrumente in allen feinen Nuancen wiedergibt. Damit werden durch diese spezielle Konstruktion die Vorteile der Zweieinhalbwege-Box mit ihrem hohen Wirkungsgrad und die Vorteile der Dreiwege-Box mit ihrer detailreichen Spielweise in einem Lautsprecher vereint.

Genau das ist das Besondere an der Konstruktion der Satorique 3.

In der Praxis spielt als Tieftöner der Satori 19 cm mit seiner immensen Pegelfestigkeit - wie er das in der Satorique 4 schon vielfach bewiesen hat - und als Tiefmitteltöner der Satori 16 cm mit seiner vorbildlichen Breitbandigkeit. Mit diesem Tiefmitteltöner ist der nahtlose Übergang zu praktisch jedem ordentlichen Hochtöner in vielen Frequenzweichen-Variationen möglich.

Weiche: Akustisch optimiert

Bei der Entwicklung von Zweieinhalbwege-Lautsprechern hat man mit dem Problem zu kämpfen, dass der Hochtonbereich durch seine starke Betonung tendenziell nervt bzw. die Box angestrengt klingt. Dagegen gibt es auch ein Mittel der Wahl: die 6-dB-Weiche. Diese ist ohne großen Aufwand elektrisch korrekt konstruiert, in der Regel akustisch aber grausam, da der Tiefmitteltöner den Hochtonbereich durch Membranresonanzen verfälscht und der Hochtöner immens hohen Belastungen in seiner Freiluft- Resonanzfrequenz ausgesetzt wird. Tendenziell versaut dies sogar den Grundtonbereich.

Für die Satorique 3 ist die zunächst theoretisch berechnete Frequenzweiche akustisch optimiert. Das ist ein langer Prozess, da sowohl umfangreiche Messungen des Lautsprechers erforderlich sind als auch ausführliche Hörsessions mit jeweils leichten Korrekturen der einzelnen Bauteile. Die übliche Weichenentwicklung mit Simulation dient nur zur normalen Weichenabstimmung, die als Grundlage der weiteren akustischen Optimierung dient.

Mit dieser Grundabstimmung, die auf eine lineare Spielweise zielt, ergibt sich ein harmonischen Übergang zwischen den Chassis und ein ausgewogenes Rundstrahlverhalten der Box. Bereits so spielt ein normaler Lautsprecher ausgewogen gut, das reicht bei normalen Chassis völlig aus, da die Nuancen der Musik kleinere Ungereimtheiten einfach wegdämpfen oder überdecken - so werden viele Fertiglautsprecher in der Praxis entwickelt.

Dann kommt bei uns die eigentliche Kür: Vor der Weichenoptimierung gilt es, die fertigen Lautsprecher erst eine Woche einzuspielen, weil bei so hochwertigen Chassis die Weiche erst nach dem Einspielen finalisiert werden kann, da sich die mechanischen Eigenschaften erst nach dem Einspielvorgang setzen.

Bei der akustischen Weichenoptimierung spielen obendrein Interferenzen - akustische Auslöschungen durch Phasenverschiebung - zwischen den einzelnen Chassis, die durch die räumliche Trennung und Anordnung nebeneinander auf der Schallwand zwangsweise auftreten, die maßgebliche Rolle.

Für den Bereich des Chassis, in dem es akustisch ungestört spielt, ist dieser Effekt eher unwichtig, genauso wie in den Bereichen, in dem nur ein Chassis spielt. Der Übergang von einem zum anderen Chassis und dazu noch Störungen relativ zum Idealverhalten des Chassis - das ist oberhalb der Übernahmefrequenz zum Hochtöner der Regelfall - sind akustisch sensible Bereiche, welche die Detailauflösung maßgeblich prägen und bei der Satorique 3 durch die Frequenzweiche kompensiert werden.

Auch die Einregelung des Oberbasses ist eine sehr spezielle Angelegenheit, da Dämpfung, Ausschwingen und subtile Pegeländerungen erst ein plastisches Erleben des Basses und der Größe der wiedergegebenen Klänge ermöglicht. So entsteht eine komplexe Frequenzweiche, die in der Wechselwirkung der Bauteile nicht mehr differenziert beschreibbar ist, geschweige denn von einem Laien ohne die passende Messtechnik und Erfahrung entwickelt werden kann.

Messungen:

Gehäuse: außergewöhnlicher Ansatz

Der Bass der Satorique 3 ist dynamisch konstruiert und wird durch die Gehäuseform geprägt. Hierbei ist eine ideale Bassreflexbox ein ungleichmäßiges Volumen, mit möglichst geringen Maximallängen zur Vermeidung stehender Wellen. Das ist natürlich in keinster Weise ein Designansatz fürs Wohnzimmer. Daher muss das theoretische Idealvolumen dann in eine angenehm proportionierte Standbox übertragen werden.

Bei dem Gehäuse wird der Tiefton gegen stehende Wellen hinter dem Chassis durch ein Stück schwarzes Sonofil (das ist feiner als die weiße Variante) bedämpft, das für den Helmholz-Resonator wichtige Luftvolumen wird über ein Lochbrett angekoppelt. Genaugenommen ist die Lochplatte ein akustischer Port, der höhere Frequenzen reflektiert und den Tieftonbereich durchlässt. Damit ist es möglich, mit minimaler Bedämpfung einen dynamischen, detailreichen Bass zu erhalten, ohne durch stehende Wellen im Gehäuse den Mittel- und Hochton zu beeinträchtigen.

Das Tiefmitteltonabteil wird durch ein schräges Brett optimiert. Das relativ kleine Volumen führt zu einem eher knackigen Bass, dieses Volumen wird durch eineinhalb Stück Sonofil schwarz maßvoll bedämpft.

Der Hochtöner verschwindet komplett in der 30 mm dicken Front. Für den Hochtöner ist im Besonderen die Schallwandform für den am Hörplatz ankommenden Schall entscheidend - und damit für das Klangbild des Lautsprechers. Die gewählte Position in Kombination mit den abgerundeten Kanten - die auch als 2 cm messende 45 Grad-Fase hergestellt werden können - ergibt ein sehr ausgewogenes Abstrahlverhalten, das weder eine aufdringliche Präsenz noch ein fahlen Hochton ergibt.

So entsteht ein simples schlichtes Gehäuse mit einer noch wohnraumgefälligen Größe und durch die Wahl und Anordnung der Chassis einer ausgewogenen Ansicht. Damit das Gehäuse auch funktional die Frequenzweiche aufnehmen kann, hat es im Boden ein knapp bemessenes Fach.

Leinos Finish Hartwachsöl

Unsere Satorique 3 wurde aus einem Gehäuse-Bausatz in Birke Multiplex gefertigt. Das Holz wurde über Nacht mit einem nassen Tuch gut getränkt. Nachdem sich die Fasern aufgestellt hatten, wurde das Holz mit 180 Körnung abgeschliffen.

Ein altes Baumwoll-Shirt reicht für alle Arbeitsgänge aus. Zuerst wird das Leinos Hartwachsöl dünn aufgetragen und das überschüssige Öl abgewischt. Am kommenden Tag wird dieser Schritt wiederholt. Der letzte Schritt am darauffolgenden Tag ist das Polieren mit der letzten Ecke des Shirts. Da dieses Produkt eine gewerbliche Zulassung hat, ist es extrem resistent.

Einmal komplett, bitte!

Bitte sehr, ein Gehäusebausatz für die Satorique 3

Wenn Ihr Zeitfenster begrenzt ist und Sie außerdem die zur Verfügung stehende Werkstatteinrichtung in der Ausführung einschränkt, hilft der Gehäusebausatz, der in verschiedenen Varianten erhältlich ist. Ein komplett aufgebautes Gehäuse ist ebenfalls in unserem Shop gelistet, so dass Sie sich nur noch um das Finish zu kümmern brauchen. Kombinieren Sie doch einmal Birke Multiplex, Buche oder schwarzes MDF. Sie dürfen uns gerne für Ihre Idee der Lautsprecher-Umsetzung ansprechen. Immer ein offenes Ohr hat noetzel(at)intertechnik.de.

Der Aufbau erfolgt mit Lamellos für eine sicheren Halt, sodass Spanngurte vollkommen ausreichen, wenn keine Schraubzwingen vorhanden sind.

Eine schöne 3D-Schallwand und eine Schattenfuge runden die Optik der Satorique 3 ab.

Klang: Authentisch mit zusätzlichem Highlight

Sicherlich gibt es ja immer wieder Lautsprecher, die den Klang authentisch wiedergeben, eine exzellente Bühne aufmachen und die Musik quasi als ein fehlerfreies Hologramm in den Hörraum projizieren. Das schafft die Satorique 3 locker. Die Satorique 3 spielt völlig neutral und pegelfest. Sie ist ein richtiger High-Definition Lautsprecher, der die Klangqualität von hoch auflösenden Quellen zweifelsfrei wiedergeben kann.

Klanglich gesehen lebt die Satorique 3 von ihrer besonderen Detailverliebtheit in Verbindung mit der klanglichen Neutralität und einem Dynamikspektrum, wie es nur wenige Lautsprecher wiederzugeben vermögen. Diese Dynamik ermöglicht sowohl leises Hören in einer ungewohnt deutlichen Klarheit als auch lautes Musikhören ohne jegliche Verfärbung und Nervigkeit.

Bei einem unverhofften Besuch zu Hause sollten Sie sich also auf einen längeren Abend einstellen, wenn der Besucher nur halbwegs musikaffin ist. Was man sicherlich gerne in Kauf nimmt, oder? Schließlich mag man doch die zweifelnden Gesichter, wenn man sich als Boxen-Selbstbauer outet.

Und doch: Ist das wirklich alles?

"Eine plakative Musik-Darstellung ist im Grunde nichts Falsches, aber auch das Richtige entzieht sich der Darstellung." - So oder so ähnlich könnte es geschrieben stehen in einem gehobenen Blatt der niedergeschriebenen Musikwiedergabekultur. Schwere Kost.

Ray Charles in einer Live Aufnahme ist in so einer Bühnen-Darstellung ein nicht alltägliches Erlebnis. Richtig bewusst wird einem das erst, wenn ältere Zweieinhalbwege-Konstrukte zum Vergleich herangezogen werden. Dann merkt man schnell, wie viele Mittelton-Informationen dort letztendlich fehlen.

Die Satorique 3Be stellt die räumliche Darstellung auf ein - sagen wir mal - gehobenes Niveau der Leichtigkeit, in ihrer lockeren Darstellung der Musik-Wiedergabe nur schwer erreichbar. Hier genau liegt der Unterschied zur abgespeckten Satorique 3: Wer einfach nur einen sehr, sehr guten Lautsprecher will, kommt mit der preiswerten Version locker klar, wer mehr möchte, hört sich vor dem Kauf besser die Satorique 3Be an.

Alle, die nicht nach Kerpen kommen können, ...

... finden hier eine Klangbeschreibung:

Das abendliche Mitbringsel eines Musikfreunds, das sich als Leihgabe einer wesentlicher jüngeren Generation herausstellte, brachte Erstaunliches zu Tage. Was die roten heißen Chilis aus dem Tenor - Satorique 3Be- in seinem abendlichen Papyrus-Gewand des 6,5-Zöllers an die Ohren pfeffern, war erstaunlich.

Man verzeihe mir die etwas robuste Aussprache. "Du hörst Red Hot Chili Peppers?", frage ich den neben mir sitzenden in den 60er-Jahren entstandenen Artgenossen. "Nee, das ist eine Leihgabe meiner Tochter."

Ein in unserem Hörraum stehendes, schon älteres Lautsprecher-Relikt hatte sich im Mitteltonbereich schnell in der Stimmdarstellung verabschiedet. "Wie ist das möglich?" Wir schauten uns gegenseitig an: "Das kann doch eigentlich nicht sein." Und doch kann die Satorique 3Be einiges besser als so manch andere Lautsprecher.

Was Chris Botti mit seiner Darstellung von Caruso in Form und Leichtigkeit aus der Trompete zaubert, bei mittleren Lautstärken mit einem stark oberbetonten Spektrum im Raum dargestellt, ist nur schwer vorzustellen. Wobei die größte Energie bei Chris Bottis Trompete nicht im Grundton liegt, sondern bei 1.000 Hz bis 1.500 Hz - Gänsehaut pur.

Also alles perfekt?

Das kann Ihnen Annett Louisan in ihrem Album "Läuft alles perfekt" besser beantworten - hören Sie mal rein, die Sängerin hat wirlich einiges zu bieten, vorausgesetzt die Lautsprecher ziehen mit.

Doch Vorsicht, so mancher in den oberen Gefilden zirpende Hochton-Kandidat anderer Lautspchecherboxen kann Ihnen gründlich den Abend versauen. Die Bereitschaft, die Augen zu verschließen, wird bei der Satorique 3be belohnt von einer Stimme, die den Raum füllt - nein, ihn mit ihrer Präsenz von Strophe zu Strophe größer werden lässt. Anspieltipp: Leona Lewis, "Spirit".

Das Bedürfnis, dieses Konstrukt aus Holz, Papier, Kunststoff und Metall gegen einen Konzertsaal zu tauschen, sinkt mit jeder Strophe und zieht uns in den Bann der Entspannung, wenn erstmal die Gänsehaut über den Arm zieht.

Endlich: Satori Beryllium in seiner vollen Auflösung - wie sollte es auch anders sein bei so erfahrenen Entwicklern, die ihren Dienst und ihre Handschrift all die Jahre schon bei Scanspeak hinterlassen haben und jetzt ihr Meisterstück ausgerechnet bei Satori abgeliefert haben - zu unserem und Ihrem Glück.

Also alles gut, doch da wäre noch eine Kleinigkeit, die schon vielen Lautsprechern zum Verhängnis geworden ist - "Barcelona" mit Freddie-Mercury und Montserrat Caballe:

Die große Bühne und die hohe Stimme von Montserrat Caballe aufrecht zu halten mit der nötigen Basstiefe und dem riesigen Orchester ist nicht einfach und als wäre das nicht genug, gilt es auch noch Freddie-Mercury zu folgen, das macht es nicht unbedingt einfacher. Und doch patzt die Satorique 3be in keiner Weise.

Wenn wir uns schon durch die Musikwelt treiben lassen, folgen wir Montserrat Caballe, "Hijo De La Luna". Auch hier steigt so mancher Mitbewerber selbst aus dem gehoben Hochtöner-Lager aus, so dass die Damen mit zart besaiteten Ohren, die zwischenzeitlich alternativ ein paar andere Lautsprecher anhörten, sich beinahe für den Nachhausegang entschieden hätten.

So erklärt es sich von selbst, dass wir Gentlemen genug sind die Konsequenzen daraus zu ziehen und die Polklemmen wieder zur Satorique 3be wechselten. Pure Energie.

Bauen sie eine Satorique 3be und der Vorhang fällt von selber - kein anderer Lautsprecher muss die Bühne noch betreten. Und wie immer, das gebietet unser Anstand, danken wir unserem Entwicklerteam für dieses wunderbare Konstrukt, das sich als Fertigbox klanglich im fünfstelligen Bereich ansiedeln dürfte. So greife ich vor auf die immer wiederkehrende Frage: "Was kostet so was draußen?" Hier zahlt sich der gehobene Selbstbau mehr als aus.

In diesem Sinne verabschiede ich mit dem letzten Anspieltipp: Buffalo Soldier - es erübrigt sich zu erwähnen von wem dieser Song ist, wenn er von dem richigen Lautsprecher angespielt wird: von der Satorique 3be ... wovon denn sonst?

In diesem Sinne bis bald
Marcus Nötzel und Intertechnik Team

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