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Micro AMT
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Best.-Nr. 1385342

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Details

Lautsprecherbausatz Micro AMT mit Dayton Lautsprechern, ohne Gehäuse Für diesen Bausatz kann ein Gehäusebausatz (Zuschnitt) in 12mm MDF erworben werden.

Merkmale

Wege 2-Wege
Nennimpedanz (Ohm) 4
Kennschalldruck (dB) 90
Höhe (cm) 20,00
Breite (cm) 12,40
Tiefe (cm) 100,00
Anwendung Computer, TV
Besonderheiten Desktop, Regalaufstellung
Hersteller / Marke der Chassis Dayton
Preislevel <100 Euro
Raumgröße < 15 m2

Der Lautsprecherbausatz enthält alle Elektronikbauteile, Lautsprecher, Teile und Zubehör, außer dem Holz für das Gehäuse.

Kundenstimmen


Von: Lucas
Beim ersten Musikstück, einem Klassikkonzert, fiel sofort die besondere Detailtiefe des Klanges auf. Die Lautsprecher lösen sehr klar auf. Alle Instrumente eines Orchester werden sehr klar und unterscheidbar abgebildet. Die feinsten, und leisesten Luftströme bei Blasinstrumenten kann man ganz genau heraushören. Diese Eigenschaft ist beim Musikhören sehr wünschenswert. Dieser Umstand stört bei gesprochenen Beiträgen jedoch ein wenig, da eine suboptimale Mikrofonierung in der Wiedergabe überdeutlich wird. Aber ich habe mich schon daran gewöhnt und schätze die Vorzüge beim Musikhören umso mehr. Bei manchen Aufnahmen hört man sogar das Umblättern der Notenblätter heraus. Das ist absolut faszinierend. Genauso, wie ich klassische Musik liebe, höre ich auch im selben Maße gerne wuchtige Rockmusik. Beim ersten Anspielen war die Verblüffung bezüglich des Drucks und der Wuchtigkeit noch größer als die über die Detailliertheit des Klanges. Denn, dass der AMT fein auflöst, hatte ich erwartet, aber dass aus diesen kleinen Lautsprechern ein so druckvoller Tiefton und eine differenzierte Wiedergabe des gesamten Schlagzeugspektrums erfolgen könnte, hatte ich nicht für möglich gehalten. Verglichen mit der vorhandenen Fertigbox ist der Bassbereich aber auch nicht überbetont, sondern vielmehr dynamischer und ebenso, wie der Hochtonbereich, feiner auflösend. Es können viel mehr Details herausgehört werden. Der Klang löst sich wunderbar von den Lautsprechern los. Bei Bild- und Tonmaterial von der PS4 vergisst man sehr schnell auf die Lautsprecher und kann sich auf die Inhalte konzentrieren. Ich bin sehr zufrieden mit der Micro-AMT und empfehle sie bedenken los weiter, da man einen universellen Lautsprecher erhält, der für viele Anwendungsgebiete weit überdurchschnittliche Leistungen volbringt.

Von: Rolf W.
Optisch Mikro, akustisch Makro. Zufrieden? Sehr zufrieden! Als erstes aus dem Messias das Rezitativ "Unto which of the angels" mit dem anschließenden Chorsatz "Let all the angels". Das hatte ich vorher schon von den beiden Franzosen spielen lassen auf der Suche nach einem guten Stück zum Vorspielen. Dann war meine Frau mit der Musikauswahl dran und bald ertönte aus Monteverdis Marienvesper "Deus in adiutorium" und meine Frau war schwer begeistert. "So deutlich habe ich die Zinken noch nie gehört." Zinken - das kannte ich vom Kartenspiel oder als Bezeichnung eines ausgeprägten Gesichtserkers. Aber nicht als Instrument. Prima, schon wieder eine Bildungslücke gefüllt. Meine subjektive Klangbeschreibung im Vergleich zu meinen Standboxen: Natürlich nicht so voluminös im Klang, dafür aber mit einer Durchzeichnung, die die beiden Großen übertrifft. Der schlankere Mittelton und obere Bassbereich trägt dabei zu diesem klareren Klangbild bei und es wird vom AMT harmonisch und feinzeichnend nach oben hin abgerundet. Wo aber die Musik Bass vorgibt, da ist Bass. Sei es bei den Sängern, den Pauken oder bei den Kontrabässen. Nicht so tief, aber sauber und stimmig. Dem AMT kann die sonst wirklich gute und zu recht gelobte Invers-Kalotte meiner Franzosen nicht ganz das Wasser reichen. Bei den englischen 2-Wege-Boxen, die ich vor den Franzosen hatte, brach das Klangbild bei Tutti-Passagen großer Orchesterwerke regelmäßig ein und es wurde matschig. Das kann die MicroAMT besser und die Instrumente bleiben wo sie hingehören. Alles in allem bestätigt sich mein erster Eindruck: Ein toller kleiner Lautsprecher mit begeisternder Auflösung und einem für diese Größe unerwartet vollen und runden Klang.

Von: Herbert D.
Jetzt weiß ich, warum Klangbeschreibungen so schwer fallen. Natürlich gehen die Boxen nicht abgrundtief runter, aber es ist immer noch genug Bass da um anständig Musik hören zu können. Das Highlight sind die Hochtöner, die glasklar und unbeschwert die höchsten Höhen erklimmen ohne jemals zu nerven. Je nach Qualität des Quellmaterials liefern die kleinen Boxen ein beachtlichen Klang ab und können auch etwas lauter eine ausreichend tiefe und breite Bühne abbilden. Stimmen oder akustische Musikinstrumente werden ganz hervorragend wiedergegeben. Das beeindruckte auch im Bekanntenkreis und sorgte gelegentlich für heruntergeklappte Kinnladen. Man traut's den kleinen Dingern einfach nicht zu. Würde ich das nochmal machen ? - Ja, ganz sicher. Es hat Spaß gemacht, war leichter als gedacht, man sammelt Erfahrung und hat auch noch danach etwas davon. Was würde ich das nächste Mal anders machen ? - Mehr Arbeit ins Gehäuse stecken. Vor allem beim Spachteln und Schleifen. - Vor dem Zusammenbau nochmal alles testen. - Nicht mehr in der größten Mittagshitze lackieren (bekommt weder dem Lack, noch mir). Also, an alle zögernden Anfänger, ran ans Holz und losgebaut !

Bauberichte

Was lange währt, wird endlich gut

Was lange währt, wird endlich gut

Lange ist es her, dass ich den Bausatz der Micro AMT frisch zur Einführung gekauft habe!

Eigentlich brauchte ich die kleinen Wasserwerke auch gar nicht, aber zu verlockend war das Preisleistungsverhältnis! Und zu sehr juckte es in den Selbstbau-Fingern! Der Gehäuse-Bausatz war in der gewohnten IT Qualität RUCK -ZUCK verleimt! Beim Lack war ich mir sehr lange unsicher, habe mich dann aber für eine sehr ungewöhnliche, aber auch für mich sehr geile Lösung entschieden: Ladeflächenbeschichtung von Mipa, aufgetragen mit einer Unterbodenschutz-Pistole und blauer Metallic Lack. Die Ladeflächenbeschichtung ist zudem auch extrem robust ... meine Treppe habe ich auf der Lauffläche ebenfalls damit beschichtet.

Zum Rest der Optik lasse ich dann einfach die Bilder sprechen.

Zum Klang schreibe ich wie gewohnt nicht wirklich etwas, da erstens schon genug dazu geschrieben wurde und zweitens klar sein sollte, dass ich mir für einen schlechten Lautsprecher soviel Arbeit NICHT antun würde!
Andita goes Selbstbau

Andita goes Selbstbau

Ich selber baue seit ca 2 Jahren Lautsprecher. Die Tendenz geht zu Standboxen, am liebstem Transmissionline so wie La Darling. Meine Freundin mag meine Lautsprecher, hatte bisher aber aus verschiedenen Gründen selber keine. Ein Grund ist: Sie hat wenig Platz, zu wenig für große Boxen. Trotzdem etwas Kompaktes zum Musikhören von USB Stick und Internet Radio wäre schon schön....

Nun mussten ein paar Zufälle her:
1. Marcus bot einen kleinen Lautsprecher an mitsamt Gehäusebausatz der sich gut anhört.
2. Ein bekannter Discounter machte einen Sonderpreis für einen internetfähigen Receiver der Radio, Internet-Radio und USB Sticks wiedergeben kann.

Diese Kombination hat sich gut entwickelt. Der Boxen-Bausatz ist komplett, der Zusammenbau super einfach, wobei ich sagen muss, dass meine Freundin wohl auch vor einer Oberfräse nicht zurückschrecken würde. Ich darf mich also in Zukunft auf Einiges gefasst machen :-) Der Zusammenbau erfolgte im Freien. Das hat mehrere Vorteile zum Beispiel, dass ich meinen Keller nicht aufräumen musste.

Die Weichen sind einfach aufgebaut, den Platinen fehlen aber Löcher für die Kabel zu den Terminals. Marcus, hier geht noch was ;-)

Fertig geklebt, gelötet, geschraubt, gedämmt. Für die Dämmung haben wir noch eine kleine Matte Filz an die Rückwand geklebt um Resonanzen zu unterdrücken. Den Filz hatte ich noch. Die Farbe ist rot, Furnier würde auch gut aussehen aber Andita hat sich für Farbe entschieden.

Nun das Ganze noch verkabelt, den ohmschen Widerstand gemessen um Kurzschlüsse zu erkennen und dann die kleinen Boxen mit meinem großen Verstärker verbunden. Einschalten, bange Erwartung ob Töne kommen. Ja sie kommen, der Klang ist sogar gut, am Anfang etwas scharf was ich auf die nicht eingespielten AMT's zurück führe. Die Boxen brauchen wohl einfach ein paar Stunden, dann wird der Klang sicherlich noch besser. Im nächsten Schritt wurden die Boxen mit dem kleinen Receiver verbunden. Auch das klingt, nicht so präzise wie am Vintage Verstärker aber immer noch sehr gut. Das Problem kompakte Stereo Anlage mit gutem Klang zum passablen Preis ist damit elegant gelöst, danke Marcus :-).

Die Boxen sind also bestens angekommen. Sie passen genau weil sie klein sind, sie klingen gut und die AMT werden den Breitbändern in wenigen Stunden den Schmelz in den Höhen geben. Schön.
Optisch Mikro, akustisch Makro

Optisch Mikro, akustisch Makro

Zufall ?

Beim meinem Besuch in Kerpen bekam ich zufällig die MicroAMT zu hören. Und war schwer beeindruckt. Als Marcus mir von der Aktion "Wo bist Du?" erzählte, fing das Nachdenken an. Eine Mail an Marcus ergab, dass ich mitmachen durfte.

Also schnell bestellt und auf das Paket warten. Das Paket war erstaunlich klein und nun musste ich nur noch sehen, wo ich die Zeit für den Bau herbekommen konnte. Als die beste Frau der Welt eine Woche auf Fortbildung fuhr und den Junior mitnahm, konnte es losgehen.

Zusammenbau

Das Zusammenkleben ging leicht von der Hand, mit den Ausfräsungen ist es wirklich kinderleicht, aus den Brettern zwei Kisten zu erschaffen.

Das matt-schwarze Klebeband aus den Zeiten, als ich noch öfters die Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde tontechnisch betreute, ist auch für diese Aufgabe hervorragend geeignet. Löten hatte ich damals auch gelernt und so waren die Weichen ebenfalls zügig vollendet. Woran die vorgefertigte Platine ihren positive Anteil hatte.

Zu große Hände?

Und nun kam der schwierigere Teil. Die Löcher für die Anschlussterminals in 4,5mm waren noch nicht so schwierig. Aber das Anbringen der Lötfahnen auf den Gewinden samt Kontermuttern war sehr fummelig. Und bedurfte eines tiefen Griffes in den Werkzeugvorrat. Es fand sich schließlich das passende Werkzeug und auch dieser Arbeitsschritt konnte abgeschlossen werden.

Die Befestigung der Weichen im Gehäuse erforderte auch erst mal die Suche nach dem passenden Werkzeug, um mit dem Akkuschrauber von der TMT-Bohrung bis zu den Schrauben zu reichen. Mit meinen normalen Schraubendrehern war da kein Blumentopf zu gewinnen. Endlich waren die Weichen fest verschraubt und mit den Terminals verbunden.

Ob man die fertig gelötete und getestete Weiche und die Terminals vielleicht besser vor dem Verleimen anbringt?

Die größere Frontplatte auf den AMT geschraubt und schon konnten die Lautsprecher verlötet und eingebaut werden.

Halt - erst die Dämmung einbringen und mit dem 2mm Bohrer für die Lautsprecher vorbohren. Noch 8 Lötstellen und 16 Schrauben - dann kommt der spannende Moment. Habe ich sauber gelötet? Sind die Gehäuse luftdicht gearbeitet?

Im Wohnzimmer wurden die beiden großen französischen 2,5 Wegeriche abgeklemmt, die MicroAMT oben drauf gestellt und die beste Frau der Welt geholt. Denn für sie sollen die beiden kleinen künftig groß aufspielen.

Zufrieden? Sehr zufrieden!

Als erstes aus dem Messias das Rezitativ "Unto which of the angels" mit dem anschließenden Chorsatz "Let all the angels". Das hatte ich vorher schon von den beiden Franzosen spielen lassen auf der Suche nach einem guten Stück zum Vorspielen. Dann war meine Frau mit der Musikauswahl dran und bald ertönte aus Monteverdis Marienvesper "Deus in adiutorium" und meine Frau war schwer begeistert. "So deutlich habe ich die Zinken noch nie gehört." Zinken - das kannte ich vom Kartenspiel oder als Bezeichnung eines ausgeprägten Gesichtserkers. Aber nicht als Instrument. Prima, schon wieder eine Bildungslücke gefüllt.

Meine subjektive Klangbeschreibung im Vergleich zu meinen Standboxen:
Natürlich nicht so voluminös im Klang, dafür aber mit einer Durchzeichnung, die die beiden Großen übertrifft. Der schlankere Mittelton und obere Bassbereich trägt dabei zu diesem klareren Klangbild bei und es wird vom AMT harmonisch und feinzeichnend nach oben hin abgerundet. Wo aber die Musik Bass vorgibt, da ist Bass. Sei es bei den Sängern, den Pauken oder bei den Kontrabässen. Nicht so tief, aber sauber und stimmig. Dem AMT kann die sonst wirklich gute und zu recht gelobte Invers-Kalotte meiner Franzosen nicht ganz das Wasser reichen.

Bei den englischen 2-Wege-Boxen, die ich vor den Franzosen hatte, brach das Klangbild bei Tutti-Passagen großer Orchesterwerke regelmäßig ein und es wurde matschig. Das kann die MicroAMT besser und die Instrumente bleiben wo sie hingehören. Alles in allem bestätigt sich mein erster Eindruck: Ein toller kleiner Lautsprecher mit begeisternder Auflösung und einem für diese Größe unerwartet vollen und runden Klang.

Zu guter Letzt

Auf eine weitere Verschönerung des Gehäuses habe ich in Absprache mit der zukünftigen Nutzerin und im Interesse einer schnellen Fertigstellung erst mal verzichtet.

Vielen Dank an Markus für die Möglichkeit, diese Box bauen zu dürfen. Und vielen Dank an den oder die Entwickler für diesen tollen Lautsprecher.

Rolf Wolters
K(l)eine Teufel

K(l)eine Teufel

Vorgeschichte...

Seit einiger Zeit dachten ein Freund von mir und ich über gute, aber möglichst kleine Boxen nach, da der verfügbare Platz recht bescheiden war. Irgendwie kam man aber nie soweit, endlich auch mal welche zu bauen.

So verging die Zeit mit Berichte lesen und weitersuchen, bis ich vor kurzem über den Bericht der Dayton Micro AMT gestolpert bin. Besonders angetan hatte es mir der Air Motion Transformer, den ich leider vorher noch nie live in Aktion hören konnte. Die Datenblätter sahen recht interessant aus und von der Größe her war diese Box genau das, was wir gesucht hatten. Als dann kurz danach auch noch die Aufforderung von Intertechnik kam endlich loszulegen (Beitrag "Wo bist du?"), gab es keinen Grund mehr zu zögern und somit wurde kurzerhand bestellt. Die anfängliche Scheu vor dem Selbstbau wurde durch zur Verfügung gestellte Gehäusebausätze überwunden.

Ein paar Tage später traf ein Paket von Intertechnik ein, das schon mit Spannung erwartet wurde. Also erstmal aufmachen und Inhalt begutachten. Das sieht doch schon mal gut aus, es scheint soweit alles dabei zu sein. Ein paar Tage später musste ich dann leider feststellen, dass die Schrauben für die Chassis fehlten. Diese wurden aber schnell und unbürokratisch nachgeliefert.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet...

Jetzt schauen wir mal, ob das Ganze zusammenpasst. Also erst einmal alles lose zusammengefügt.

Ja, passt !

Mir kam die Idee, die Box beim Verleimen mit einem Spanngurt zu fixieren. Das wollte ich aber vorsichtshalber nochmal mit einer Trockenübung prüfen.

Anschließend wurde mit dem Verleimen der ersten Box begonnen.

Irgendwie habe ich die hohen Aussentemperaturen unterschätzt und musste mich daher ein bischen beeilen. Vor lauter Schreck habe ich dann vergessen Bilder zu machen, aber es gibt ja noch eine weiteres Gehäuse.

Jedenfalls ging die Idee mit dem Spanngurt auf und das Ganze wurde über Nacht eingelagert.

Am nächsten Tag alles wieder ausgepackt und mit dem Schleifklotz bearbeitet. Bei dem Wetter (36 Grad auf dem Balkon) kommt man da ordentlich ins Schwitzen.

Jetzt kommt Box Nummer 2 dran.
Bilder nicht vergessen !

Ich habe gar nicht mehr auf die Reihenfolge beim Zusammenleimen geachtet. Wie bei der ersten Box habe ich mit dem Bassreflex-Brettchen angefangen, weil man das so gut in die Seitenwand einklemmen konnte.

Das kann man auch in einer anderen Reihenfolge machen, hat aber auch so funktioniert.

Ganz wichtig, wie sich später herausstellte, ist das sofortige Abwischen der herausquellenden Leimreste (siehe Bericht von Intertechnik). Diese erschweren nicht nur das spätere Schleifen, sondern sehen auch noch unschön aus. Hier werde ich beim nächsten Bausatz wohl zusätzlich zum Spachtel greifen, um ein besseres Ergebnis zu erreichen.

Nach einer weiteren Nacht ging es dann wieder ans Schleifen. Diesmal aber mit maschineller Vorarbeit, das macht's dann doch deutlich einfacher. Anschließend wurde per Hand nachgearbeitet, Unterstützung gab's von einem befreundeten Kollegen.

Weiter geht's...

... mit Grundieren und Schleifen. Hier haben wir die Vorgänge mehrmals wiederholt, die Oberfläche sollte ja später schön glatt sein. Der Haftgrund trocknete sehr schnell, so daß wir zügig weiterarbeiten konnten.

Es war vollkommen ausreichend mit einer 120er Körnung zu schleifen und beim Haftgrund wurde auf die Baumarkt-Hausmarke zurückgegriffen. In anderen Berichten wird mit immer feinerer Körnung (erst trocken, dann nass) geschliffen. Das wollten wir uns lieber doch erstmal ersparen, schließlich handelt es sich hier um einen Einsteigerbausatz.

Und wieder streichen und schleifen. Aufpassen, daß die Öffnungen am Rand frei bleiben, sonst sitzen die Chassis nachher nicht sauber in der Box !

Jetzt kommt endlich etwas Farbe ins Spiel, in unserem Fall RAL 1021 - Rapsgelb.

Hier habe ich mich an den Vorschlag im Originalbericht gehalten und zum Haftgrund einen 2-in-1 Buntlack gekauft. Beide auf Wasserbasis, so stinkt's nicht und man kann einfach mit Wasser als Lösungsmittel arbeiten. Allerdings mußte ich auch hier wieder flott arbeiten, da die Farbe sehr schnell trocknete.

Die Reflexöffnungen wurden nochmal mit einem Wattestäbchen nachbehandelt.

Einen Abend später waren die Frequenzweichen dran. Dank der Platinen konnten die Lötarbeiten schnell abgeschlossen werden.

Anschließend wurden die Kabel auf brauchbare Größe abgelängt und angelötet.

Danach konnten der AMT und der Breitbänder (hier ja als Tief-Mittel-Töner) angelötet und eingebaut werden. Nach einem ersten Testlauf klang eine Box doch etwas dünn, so daß ich erstmal wieder alles ausgebaut und nachgelötet habe. Dabei fiel mir dann auf, daß die Anschlüsse für Hoch- und Tieftöner vertauscht waren. Das werde ich nächstes Mal vor dem Einbau testen.

Da stehen sie nun in Knallgelb und warten auf ihren Einsatz. Angeschlossen habe ich sie an einen Dayton DTA-1. Über das Smartphone klingt das schon ganz ordentlich, lauter geht's über den PC, da hier der Eingangspegel am DTA-1 höher ist und somit hinten auch mehr herauskommt.

Sie geben bestimmt auch auf dem Balkon oder im Garten eine gute Figur ab. Das werde ich später testen, wenn ein 12V-Akku für den kleinen Verstärker zur Verfügung steht.

Klang & Ton

Jetzt weiß ich, warum Klangbeschreibungen so schwer fallen.

Natürlich gehen die Boxen nicht abgrundtief runter, aber es ist immer noch genug Bass da um anständig Musik hören zu können. Das Highlight sind die Hochtöner, die glasklar und unbeschwert die höchsten Höhen erklimmen ohne jemals zu nerven. Je nach Qualität des Quellmaterials liefern die kleinen Boxen ein beachtlichen Klang ab und können auch etwas lauter eine ausreichend tiefe und breite Bühne abbilden.

Stimmen oder akustische Musikinstrumente werden ganz hervorragend wiedergegeben. Das beeindruckte auch im Bekanntenkreis und sorgte gelegentlich für heruntergeklappte Kinnladen. Man traut's den kleinen Dingern einfach nicht zu.

Ein passender passiver Subwoofer würde das ganze schön nach unten abrunden und höhere Pegel erlauben. Am besten mit gleicher Höhe und Tiefe des Gehäuses, wegen der Optik. Vielleicht kommt da ja noch was passendes von Intertechnik , dann gibt's auch wieder einen Bericht von mir.

Fazit

Würde ich das nochmal machen ?
- Ja, ganz sicher. Es hat Spaß gemacht, war leichter als gedacht, man sammelt Erfahrung und hat auch noch danach etwas davon.

Was würde ich das nächste Mal anders machen ?
- Mehr Arbeit ins Gehäuse stecken. Vor allem beim Spachteln und Schleifen.
- Vor dem Zusammenbau nochmal alles testen.
- Nicht mehr in der größten Mittagshitze lackieren (bekommt weder dem Lack, noch mir).

Also, an alle zögernden Anfänger, ran ans Holz und losgebaut !

Eine kleine Box tönt aus voller Brust

Eine kleine Box tönt aus voller Brust

Die Dayton Micro AMT, ein Zweiwegesystem im Miniaturformat

Kleine gute Lautsprecher sind immer gefragt. "Bitte nicht immer Schwarz oder Weiß", heißt es oft in unserem Mailpostfach. Bitte schön: Hier kommt eine winzige Box in Purpur-Rot ganz groß heraus.

Die Form der Micro AMT erinnert stark an die damalige Kolibri von 1993, ein Zweiwege-Miniatur-Lautsprecher mit ansprechendem Klang. Die Aufstellung war seinerzeit schon recht vielfältig: frei auf dem Sideboard, als Regallautsprecher, oder als Wandlautsprecher, indem man sie einfach an die Wand gehängt hat. Die Kolibri von 1993:

Die Kolibri war bereits damals hier und da als Spielpartner in Surround-Systemen zu bestaunen. Man hätte sie auch gut an einem PC einsetzen können, nur hat dies zum einen kaum jemand gemacht und zum anderen hätten die Chassis dann eine magnetische Abschirmung benötigt.

Heute

Heute ist vieles anders, der Bedarf an kleinen, guten PC-Lautsprechern ist hoch und eine magnetische Abschirmung wird bei Flachbildschirmen nicht mehr benötigt. Außerdem war man damals technisch weit davon entfernt, einen so kleinen AMT in dieser winzigen Größe herzustellen.

Die Schallwandgröße der Micro AMT beschränkt sich auf das gängige Format eines Taschenbuches und übertrifft die Maße üblicher PC-Lautsprecher nur wenig. Dennoch: 2,5 Liter Bassreflexgehäusevolumen lassen erahnen, dass der Einsatzzweck sich nicht nur auf den Schreibtisch bezieht.

Wo setzt man denn nun eine so kompakte Box ein? Die Anwendungsgebiete sind vielfältig: Mini- und Mikro-Anlagen, PC-Lautsprecher, Gaming, Zweitlautsprecher fürs Ferienhaus - der kreativen Lautsprecherbaugemeinde fällt sicherlich noch so einiges ein, um die Beipack-Böxchen von Heimanlagen durch die Micro AMT zu ersetzen und so den Klang zu verbessern. Die Ergänzung eines Subwoofers ist möglich und sinnvoll, wenn der Bass unter 60 Hz hinabreichen soll, denn dort geht der Micro AMT die Luft aus, dann ist das "Lungenvolumen" des Tieftönerchens mit seiner Kapazität am Ende. Dennoch kommt die Micro AMT druckvoller herüber, als gedacht. Ich habe es daheim im Partyraum ausprobiert. Mein Nachbar meinte liebevoll: "Der kleine Teufel gibt ja richtig Gas, da kenne ich andere ...", aber lassen wir das lieber. Spätestens mit Subwoofer kann die kleine Große also durchaus auch etwas lauter aufspielen.

Der Kostenpunkt der Kolibri war damals mit unter 100 DM recht günstig. Mit der aktuellen Währungsumrechnung bleiben wir auch heute wieder bei hundert. Wer bisher noch keine Lautsprecher gebaut hat, der findet hier in unser Community viele Ratschläge und nützliche Tipps rund um den Lautsprecherbau.

Technik

Große Tieftöner scheiden grundsätzlich aus und der alte Gradient TPC 80 RW-4 aus der Kolibri kann nur noch in der Ahnengalerie bewundert werden. Und doch haben wir das ideale Chassis gefunden: Bei unserem langjährigen Partner aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten griffen wir auf den Dayton ND 91-4 zurück. Ein Breitbänder, den wir hier als Tief-Mitteltöner einsetzen und ihm im Hochtonbereich ein wenig auf die Sprünge helfen.

Dayton ND91-4

Der ND91-4 glänzt durch seine nur 4 mm lange Schwingspule im 14 mm tiefen Luftspalt. Diese unterhängige Bauweise lässt einen linearen Hub von 5 mm zu, und dies in einem homogenen Magnetfeld. Fs 68 Hz, QT 0.4 und Vas 2,2L ergeben eine saubere Abstimmung im Reflexgehäuse mit 2.5 Liter Nettovolumen und einer BR-Abstimmung auf 65 Hz. Bis 5 kHz verhält sich der ND91 mustergültig, damit ist er ein idealer Partner für den AMT Mini-8, der definitiv nicht unter 5 kHz eingesetzt werden sollte. Der Dayton ND 91-4 eignet sich hervorragend für die Micro AMT.

Frequency response:

Original Messungen von Dayton mit Omnimic.
Note: 1/24th octave smoothing - nearfield response included in graph below 450 Hz.
Black = 0 Grad
Red = 15 Grad
Green = 30 Grad
Blue = 45 Grad

Dayton AMT Mini-8

Der Dayton AMT Mini-8 wird als Modulbausatz mit zusätzlicher Frontplatte geliefert. Somit sind seine Einsatzmöglichkeiten von selbstgebauten Koaxialsystemen bis hin zum Einsatz als Superhochtöner variabel. Ein Päckchen Schrauben gehört ebenfalls dazu. Wenn man bedenkt, dass der Gradient HK 10 Uf-8 aus der Kolibri ab 500 HZ sein volles Potenzial zeigen konnte, so benötigt der Dayton AMT Mini-8 eine deutlich höhere Trennfrequenz: Er sollte definitiv nicht unter 5 kHz einsetzt werden.

Der Dayton AMT Mini-8 wird mit zwei Frontplatten geliefert.

Frequency response:

Original Messungen von Dayton mit Omnimic.
Note: 1/24th octave smoothing - nearfield response included in graph below 450 Hz.
Black = 0 Grad
Red = 15 Grad
Green = 30 Grad
Blue = 45 Grad

Die Frequenzweiche

Die Frequenzweiche gestaltet sich äußerst einfach und es werden absichtlich preisgünstige Bauteile geringer Größe eingesetzt. Sie finden Platz auf einer Platine von gerade mal 6 x 6,5 cm. Ein Tiefpass 2. Ordnung lässt selbst die kleine Resonanzspitze der als inverse Kalotte geformten Alumembran des ND91 verschwinden. Um den winzigen AMT betriebssicher anzukoppeln, reicht ein 1µF Kondensator. Dieser bewirkt in Verbindung mit dem Widerstand auch gleich die Pegelanpassung. So spielt die Box von 65 Hz bis 20 kHz linear.

In Bezug auf die Phase hat sich während der Messungen folgendes gezeigt: Wenn der AMT auf Ohrhöhe oder darunter liegt, muss er gegenphasig zum ND91 angeschlossen werden. Dies ist wohl bei den meisten Anwendungen der Fall. Positioniert man die Box aber oberhalb des Kopfes, sollte sie um 180 Grad gedreht oder der AMT gleichphasig angeschlossen werden. Andernfalls ergibt sich ein merklicher Einbruch im Bereich der Trennfrequenz.

Dieses Verhalten ist typisch bei nicht koaxialer Anordnung von zwei oder mehr Treibern, wird aber hier durch folgende Gegebenheiten verschärft: Die Trennfrequenz liegt mit 5 kHz sehr hoch und die horizontalen, relativ tiefen Schlitze vor der gefalteten Membran des AMTs wirken als eine Art Akustiklinse. Sie begünstigen das horizontale Abstrahlverhalten, was sich in den seitlichen Messungen zeigt, mindert aber das vertikale.

Messungen:

Der Zusammenbau

Bei einem so kleinen Reflexgehäuse mit 2.5 Litern ist es nicht zwingend notwendig, 19 mm MDF einzusetzen: 12 mm reichen völlig aus (im Baumarkt etwas schwierig, im Fachhandel schon eher zu bekommen).

Der komplett vorgefertigte Gehäusebausatz aus 12 mm MDF lässt sich so einfach wie Lego aufbauen. An Stelle der Verwendung von Lamello-Flachdübeln sind die Seitenwände ausgefälzt.

Bei einer so dünnen Frontplatte ist die Frage, ob mit der Stichsäge ausgesägte Lautsprecheröffnungen nicht doch ausreichen, wenn man auf Bretter im Baumarkt zurückgreifen möchte. Hilfreich ist eine Oberfräse, falls man diese zur Verfügung hat.

Wie man hier sieht, machen auch die kleinen Details Freude, selbst wenn man sie von vorne nicht sieht.

Pack- oder Klebeband ersetzt die Schraubzwingen, wenn man diese nicht zur Verfügung hat.

30 Minuten Zeit sollte man für das Verleimen der Boxen schon ansetzen. Eine Tube Leim und ein Band namens Tesssss... oder von einem anderen Hersteller. Pack-Band geht genauso gut. Wer nicht ständig Lautsprecher baut, wird nicht zwingend Zwingen brauchen, doch hat man einmal Blut geleckt, wandert das passende Werkzeug wie von ganz alleine in den Werkzeugschrank.

Ein Trockenaufbau wie oben hilft bei der späteren Verleimung, denn wenn der Leim einmal auf dem guten Stück haftet, wird es schwierig, die Teile noch einmal zu tauschen. Außerdem klebt der Leim so schön an den Fingern.

Hier ist schön zu sehen, wie ein möglicher Ablauf des Zusammenbaus aussehen kann

Dann kann es auch schon losgehen:

Alles gut mit Leim benetzen, lieber zu viel als zu wenig. Durch die Ritzen soll es nicht pfeifen, sondern durch den Bassreflexkanal als einzige Öffnung neben unseren amerikanischen Freunden, dem Dayton Duett.

Überschüssige Leim-Reste immer gleich gut abwischen: ein kleiner Eimer Wasser und ein alter Lappen reichen aus, um der klebrigen Masse Herr zu werden, und spart einiges an Arbeit im Nachhinein, denn Leimreste können durchaus hartnäckig beim Entfernen sein und ein aufwändiges Schleifen erforderlich machen.

Innen erhöht überschüssiger Leim die Stabilität.

Jetzt wird es spannend: Die zweite Seitenwand kann aufgesetzt werden. Alle Lautsprecher-Kanten gut mit Klebeband überziehen und die Rolle Klebeband dabei über das Lautsprechergehäuse ziehen. An Klebeband sollte man nicht sparen, lieber etwas zu viel als zu wenig.

Damit die Box nicht windschief wird, ist sauberes Arbeiten erforderlich.

Wichtig: Möglichst viel Druck auf das Klebeband geben

Hauptsache stabil: Gut verpackt ist halb verleimt.

Tach, Post: Das Päckchen ist fertig gepackt - zum Trocknen darf es ruhen.

Bei den aktuellen Temperaturen von 30 Grad ist das Weiterarbeiten schon nach zwei Stunden möglich. Im Winter dementsprechend besser erst am nächsten Tag.

Leimreste, wenn vorhanden, bitte gleich mit einem feuchten Tuch entfernen, da dann, wie oben schon erwähnt, weniger Schleifarbeiten notwendig sind und der Schleifklotz sich einfacher über das Holz bewegen lässt. Bitte nicht vergessen, die Kanten mit dem Schleifklotz zu brechen, damit die Grundierung beziehungsweise der Lack anschließend einen guten Halt vorfindet.

Die gesamte Box könnt ihr vor dem Grundieren mit Schmirgelpapier abziehen, je nachdem, welches Holz ihr verwendet habt. Fragen könnt ihr im Forum stellen, die Jungs (und Mädels) freuen sich über eine rege Forumsteilnahme.

Überstehende Leimreste werden vor dem Schleifen mit einem Beitel oder Messer entfernt.

Nicht vergessen: Die Kanten mit dem Schleifklotz brechen, damit die Farbe hält.

Wir haben weiße Grundierung benutzt, es gibt sie in unterschiedlichen Tönen.

Ich werde in den nächsten Bauberichten noch öfters Lack-Grundierung-Kombi ausprobieren. So, jetzt geht es erst einmal zum Einkaufen in den Baumarkt. Für Lack Express und 2-zu-1-Buntlack, eine Lammfellrolle klein und einen Pinsel sowie ein bisschen Malerabdeckfolie, um den Tisch abzudecken, bevor es losgehen kann.

Die Schutzschicht einiger Pinsel sollte vor dem Streichen entfernt werden.

Saubere Sache: Jetzt kann es losgehen mit der purpurroten Dauerschminke.

Der Arbeitsablauf beim Streichen

Zuerst den Haftgrund Express mit Rolle und / oder Pinsel gut auftragen. Er trocknet sehr schnell und lässt sich mehrmals am Tag auftragen.

Da heute meistens die Pinsel und die Rollen in Fernost hergestellt werden, sollte man sie gründlichst unter warmem Wasser auswaschen, da sie mit einer Schutzschicht versehen sind. Je nachdem, welche Lackfarbe verwendet wird, kann man von weiß über hellgrau bis hin zu farblichen Grundierungen die passende auswählen, das erhört die Deckkraft insgesamt.

Wer möchte, kann die Grundierung bzw. Farbe mit dem Pinsel dosieren ...

... und sie anschließend mit der Rolle sauber verteilen.

Etwas kniffelig wird der Grundierungs- bzw. Farbauftrag auf der Frontseite.

Ein kleiner Pinsel hilft zum sauberen Lackieren der Lautsprechereinbauöffnungen.

Vor dem Auftragen der purpurroten Farbe nochmals schleifen und gut entstauben.

Auf Purpur-Rot fiel diesmal die Wahl. Mit Rolle und Pinsel auftragen und über Nacht trocknen lassen. Ein Tipp unsererseits: Die Farbe mit einer Spraydose auftragen ist auf so einer kleinen Fläche schwierig - also lieber gleich Pinsel und / oder Rolle nehmen.

Diese Farbe bitte nicht offen stehenlassen, wenn Sie Vampire im Haus haben.

Ist die erste Lackschicht wirklich sauber aufgetragen, geht es an das Endfinish.

Es wird so langsam: Am kommenden Abend stand die zweite Lackschicht an.

Auch hier lässt sich mit der Rolle deutlich sauberer arbeiten.

Ein kleiner Pinsel hilft für den Farbauftrag im Bassreflexkanal.

Die Endmontage ist nicht schwierig:

Hilfe, da bohrt jemand die fast fertige Box an ...

...um die Lautsprecheranschlussklemmen zu montieren.

Die Polklemmen vorbohren, reinschrauben und mit der Weiche verlöten. Der Zusammenbau der Weiche ist durch die Anzahl der Bauteile und die vorgefräste Leiterplatte alles andere als ein schwieriges Unterfangen.

Die Kabel mit den Chassis und der Weiche verbinden und dabei auf die Polung achten.

Ein bisschen Sonofil ins Gehäuse und die Schrauben der Chassis anziehen.

Beim Festschrauben der Chassis bitte nicht abrutschen - FERTIG: Ab in den Klangtest!

Klang & Raum

So kleine Zwerge werden klanglich oft unterschätzt und fristen ein Schattendasein zwischen den großen Kollegen, die im Rampenlicht der Selbstbaugemeinde stehen. Man sucht und erinnert sich schnell an sie, wenn der Selbstbaudrang (hier im positiven Sinne) einen nicht in Ruhe lässt: "Bau mal wieder was!", klingt es dann von innen. Aber wohin mit den großen Kisten? Dann kommen die kleinen ins Spiel. Umso erfreulicher, wenn sie auch noch ein solides Bassfundament mitbringen.

Als einer der Kleinsten seiner Bauart unterstützt der AMT Mini-8 den als Breitbänder zur Welt gekommenen Dayton ND91-4. Dieser meistert seine neue Rolle als Tiefmitteltöner mit Bravour in allen Lagen der Musik und läuft im Team mit seinem Kollegen für die oberste Tonleiter zur Höchstform auf - und zwar bei jeder Musikrichtung, allerdings habe ich das Heavy-Metal-Konzert ausgelassen, muss ich gestehen. Wer es den Böxchen zutraut, kann es gerne nachholen und im Forum berichten. Ich bin ganz Ohr.

Ansonsten beschallen die Zwerge ganze Konzertsäle - bzw. der Wohnraum wird durch sie zum Konzertsaal. Abgrundtiefe Bässe produzieren die Zwerge natürlich nicht, aber darüber machen sie viel richtig. Was die Physik eben zulässt. Eine gute Figur machen die Micro AMT bei uns im Arbeitszimmer und dort schrecken sie vor einer guten Zimmerlautstärke nicht zurück.

Voila: It's Micro Time!

Marcus Nötzel


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