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Der Kondensator

Am : 08. Nov. 2023 / In : Alle

Ein Kondensator besteht grundsätzlich aus zwei elektrisch leitenden Platten bzw. hier aus zwei voneinander isolierten Metallfolienstreifen, die durch einen dazwischen liegenden Isolator – das Dielektrium – getrennt sind. Der Kondensator ist in der Lage elektrische Spannung aufzunehmen und wieder abzugeben. Die (elektrische) Größe eines Kondensators wird als Kapazität bezeichnet. Sie wird durch die Kapazität C (Maßeinheit Farad) angegeben und berechnet sich wie folgt: C = Ԑr·A/d·8.85·10 -12 [F]


Ԑr ist die relative dielektrische Konstante des Isolators, A die elektrisch wirksame Oberfläche der Platten (in m2) und d ist der Abstand der Platten (in m). Daraus kann man schon ersehen, dass die Kapazität vergrößert oder verkleinert werden kann, wenn man den Plattenabstand verringert, beziehungsweise vergrößert. Der Plattenabstand und das gewählte Dielektrikum legen die Spannungsfestigkeit eines Kondensators fest. Die Abmessungen eines Kondensators werden also nicht nur durch die Kapazität, sondern auch durch die Spannungsfestigkeit (und natürlich auch durch den Aufbau) vorgegeben. Je größer folglich der spezifische Wert des eingesetzten Dielektrikums ist, um so größer ist auch die Kapazität.


Ob ein Kondensator sich ideal verhält, ist abhängig vom Aufbau und den verwendeten Materialien. Insbesondere ist die Wickeltechnik mit einer Induktivität, der Widerstand der Anschlussdrähte und deren Kontaktierung die Ursache für die entstehenden Verluste. Bei Betrieb mit Wechselstrom (Audiosignal) werden die Platten wechselweise aufgeladen. Wie die Spule, zeigt auch der Kondensator bei Wechselstrom frequenzabhängiges Verhalten. Für tiefe Frequenzen stellt der Kondensator einen großen Widerstand dar, der mit höher werdender Frequenz immer kleiner wird. Schaltet man also vor den Lautsprecher einen Kondensator, erhält er vorwiegend höhere Frequenzen. Tiefe Frequenzen werden gedämpft. Ein Maß für die Qualität eines Kondensators sind die Verluste die bei den Umladevorgängen auftreten. Hier spielt die Bauart des Kondensators eine wesentliche Rolle.

Weil die Kondensatoren bei tiefen Frequenzen einen hohen Widerstand erzeugen, der mit zunehmender Frequenz schwindet, sind sie in jeder Frequenzweiche erhalten, um dem Hochtöner die für ihn unbrauchbaren Tieftonsignale zu eliminieren. Da außerdem noch relativ hohe Ströme durch den Kondensator fließen findet hier die große Auslese statt.


Das passende Bauteil am richtigen Platz ist der Garant für den guten Klang. Die Auswahl des richtigen Kondensators, insbesondere im Signalweg, der klanglich überzeugen kann, ist für den Musikliebhaber ein lösbare Aufgabe, denn mit Intertechnik Audyn steht ein passendes Qualitätssortiment zur Verfügung. Eine Sonderstellung bieten die Intertechnik Vollfolien-Kondensatoren Audyn-Cap mit der Bezeichnung Kp-SN und der absolute Spitzenkondensator ATCmax (Audyn True Copper Max).

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